Look Cobra 3.1 Operating instructions [de]

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Bedienungsanleitung
cobra
3.1
a Look Solutions product
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Lieferumfang
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Original-Bedienungsanleitung, Version 2/2018
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Inhalt
1. Allgemeines 4
2. Sicherheitshinweise 5
3. Bezeichnung der Teile 6
4. Fluid 8
4.1 Allgemeines 8
4.2 Wechseln des Kanisters 8
5. Arbeiten mit der Cobra 3.1 8
5.1 Auswahl des Standortes 8
5.2 Inbetriebnahme allgemein 9
5.3 Ausschalten allgemein 9
5.4 Betrieb 10
5.4.1 Auswahl der Pumpenkennlinie/-charakteristik 12
5.4.2 Manuelle Bedienung 13
5.4.3 Bedienung über Analogeingang 14
5.4.4 Bedienung über DMX 15
5.4.5 Bedienung über Ethernet 17
5.4.5.1 Artnet 17
5.4.5.2 sACN 18
5.4.5.3 IP-Konfiguration 19
5.4.6 Arbeiten mit dem internen Timer 20
5.4.7 Weitere Einstellmöglichkeiten 21
5.4.7.1 Settings 2 21 — Pump Adjustment 21 — Screensaver 21 — Brightness 22 — Standby 22
5.4.7.2 Settings 3 22 — Betriebsstundenzähler 22 — Geräteinfo 23 — Factory Reset 23
5.5 Pin-Belegung 24
6. Tips, Pflege, Wartung 24
7. Störung - Ursache 25
8. Technische Daten 26
9. Garantiebestimmungen 27
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1. Allgemeines
Die Cobra 3.1 ist eine leistungsstarke Nebelmaschine, die neue Standards in punkto
Lautstärke und Bedienbarkeit setzt.
Mit der neuartigen Düse, die bei Bedarf ausgebaut und gereinigt werden kann, ist das Gerät sehr leise - bei vollem Ausstoß liegt der Geräuschpegel bei 82,5 dBA. (Zum Vergleich: die Viper 2.6 mit 2600 Watt erzeugt bei voller Leistung 100,5 dBA.)
Durch den Einsatz zweier Pumpen ist ein sehr gleichmässiger Nebelausstoß bei jedem Pumpenwert gewährleistet.
Mit dem Touchscreen lässt sich die Cobra 3.1 einfach und intuitiv bedienen. Neben der analogen Ansteuerung und der Ansteuerung per DMX 512 ist auch die Steuerung via Ethernet (Artnet und sACN) möglich.
Das Gerät ist RDM-fähig und verfügt über folgende RDM-Features: — Statusmeldungen: Ready, Nachheizen, Fehlermeldungen (E-1, E-2 etc) — DMX-Patchen — Temperaturanzeige: Heizelement, Platine — Personality einstellen — Allgemeine Geräteinfos
Desweiteren verfügt die Cobra 3.1 über einen Betriebsstundenzähler, der Heiz- und Nebelzeiten speichert.
Ein Firmwareupdate ist vom Kunden durchführbar.
Die Auslieferung erfolgt immer mit Schlauchblende, die auch als Berührungsschutz fungiert.
Die bestimmungsgemässe Verwendung des Gerätes ist es, künstlichen Nebel zu erzeugen.
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2. Sicherheitshinweise
Eine Nebelmaschine ist kein Spielzeug!
• Aus der Nebelaustrittsöffnung tritt sehr heißer Dampf aus. Verbrennungsgefahr!
• Während des Betriebes können vereinzelt sehr heiße Fluid-Tröpfchen aus der Nebe-
laustrittsöffnung austreten. Deshalb nie auf Personen nebeln und einen Sicherheits­abstand von 3 m zur Nebelaustrittsöffnung einhalten.
• Während des Betriebes niemals an der Nebelaustrittsöffnung hantieren. Verbren-
nungsgefahr!
• Der Standort muß eine nicht entflammbare, nicht brennbare und nicht wärmeemp-
findliche Stellfläche in ausreichender Größe, mindestens aber in doppelter Grund­fläche des Gerätes sein.
• Einen Mindestabstand von 60 cm zu entflammbaren, brennbaren und wärmeemp-
flindlichen Gegenständen einhalten.
• Glycole sind Alkohole und brennen mit einer leicht bläulichen, fast unsichtbaren
Flamme. Deshalb niemals in starke Zündquellen wie offenes Feuer oder Pyro-Effekte nebeln.
• Ein an eine Stromquelle angeschlossenes Gerät nie öffnen und nie unbeaufsichtigt
lassen.
• Die Sichtweite nicht unter 2 m sinken lassen. Sie tragen die Verantwortung für Per-
sonen, die sich im vernebelten Raum bewegen.
• Die hängende Montage des Gerätes ist nur mit dem entsprechenden Hängeset
gestattet.
• Nebelfluid nicht einnehmen. Von Kindern fernhalten. Bei Augenkontakt mit viel
Wasser ausspülen. Bei versehentlicher Einnahme Arzt aufsuchen.
• Verschüttetes Fluid oder verspritzte Fluid-Tröpfchen können Rutschgefahr auslösen.
Fluid aufnehmen und vorschriftsmäßig entsorgen.
• Nebel kann Rauchmelder auslösen.
Kunstnebel kann auf verschiedene Arten erzeugt werden. Die hier angewandte Methode, Nebel mit Verdampfer-Nebelmaschinen zu erzeugen, ist dabei die unge­fährlichste.
Es ist uns kein Fall bekannt, in dem ein normal gesunder Mensch durch die Ver­wendung dieses künstlichen Nebels in irgendeiner Weise zu Schaden gekommen wäre. Voraussetzung ist die Anwendung professioneller Nebelgeräte mit korrekten Verdamp­fungstemperaturen und den darauf abgestimmten Nebelfluiden.
Dennoch empfehlen wir: Erkrankte Personen oder Personen mit Vorschäden der
Atemwege oder Neigung zu Allergien sollten den Kontakt mit Theaternebel meiden!
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Frontansicht
3. Bezeichnung der Teile
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Tankdeckel
· Stecktülle
11:
· Arretierhülse
12:
· Tankdeckel
13:
· Belüftungsventil
14:
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1: · Nebelaustrittsöffnung 2: · Schlauchblende/ Berührungsschutz
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1
11
12
13
3: · Lüftungsschlitze
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Rückansicht
3. Bezeichnung der Teile
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4: · Touchscreen/Bedienfeld 5: · Ethernet-Anschluß RJ45/Ethercon 6: · DMX512 in/out 5pol-XLR
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7: · Analog in 3pol-XLR 8: · Power in/out für Powercon/Truecon
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4. Fluid
4.1 Allgemeines
Die Cobra 3.1 ist für die Verwendung mit Look-Nebelfluiden konzipiert.
Folgende Look-Nebelfluide sind für das Gerät erhältlich:
Quick-Fog dichtes, schnellauflösendes Nebelfluid
Regular-Fog dichtes, langanhaltendes Nebelfluid
Slow-Fog dichtes, extrem langanhaltendes Nebelfluid
Bei Verwendung von Fremdfluiden erlischt die Garantie auf Teile die direkt mit dem Fluid in Berührung kommen.
BITTE BEACHTEN: Der Verdampfer unserer Geräte muß NICHT gereinigt werden! Auf dem Markt angebotene Reinigungsflüssigkeiten, sogenannte Cleaner, können dem Verdampfer schaden! Die Garantie erlischt in diesem Falle.
4.2 Wechseln des Kanisters
– Lösen Sie die Stecktülle [11] aus der Schnellkupplung durch Drücken der Arretierver-
riegelung [12]. – Nehmen Sie den Kanister aus der Halterung. – Schrauben Sie den Tankdeckel [13] von dem leeren Kanister und schrauben Sie ihn
auf den neuen Kanister. – Stellen Sie den vollen Kanister in das Kanisterfach zurück. – Stecken Sie die Stecktülle [11] wieder fest in die Schnellkupplung, bis die Stecktülle
fest arretiert ist.
5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.1 Auswahl des Standortes
Der Standort, an dem Sie die Cobra 3.1 betreiben, muß – trocken sein, – frei von staubiger oder verschmutzter Luft sein, – vibrations- und erschütterungsfrei sein, – eine nicht entflammbare Stellfläche sein, – gut mit frischer, nebelfreier Luft belüftet sein, – eine Umgebungstemperatur zwischen 5° C und 45° C haben, – eine relative Luftfeuchte von unter 80% haben.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.2 Inbetriebnahme allgemein
Schließen Sie den Fluidkanister an und - falls gewünscht - verbinden Sie das entsprechende
Kabel für Bedienung per Analog, DMX oder Ethernet mit dem Gerät.
Stecken Sie nun das mitgelieferte PowerCon-Netzkabel in den dafür vorgesehenen
Stecker [8] und drehen Sie den PowerCon-Stecker, bis er einrastet.
Danach verbinden Sie den Netzstecker mit einer Schutzkontaktsteckdose. Stellen Sie
sicher, daß die richtige Betriebsspannung (230 V/50 Hz) anliegt.
Das Gerät benötigt ca. 15 Minuten Aufheizzeit. Wie weit der Aufheizvorgang fortge-
schritten ist, lässt sich am READY-STATUS ablesen. Der Wert steigt hierbei von 0 auf 100%.
Ist das Gerät betriebsbereit, wechselt der START -button von rot nach grün (siehe Abb.
1 und 2).
Abb. 1: Gerät nicht betriebsbereit
Abb. 2: Gerät betriebsbereit
5.3 Ausschalten allgemein
Bei manuellem Betrieb ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose oder schalten
das Gerät auf Standby.
Erreicht werden kann der Standby-Modus über Settings 2 -> Standby (siehe Punkt
5.4.7.1). Mit BACK kann man den Vorgang abbrechen, mit STANDBY kann man direkt in den Standby-Modus wechseln. Das Heizelement wird abgeschaltet, der Bildschirm wird schwarz. In der rechten unteren Ecke erscheint ein Punkt.
Werden keine Daten mehr über DMX, Artnet oder sACN empfangen, schaltet die Cobra 3.1 nach 10 Sekunden in den Standby-Modus. Das Heizelement wird abgeschaltet, der Bildschirm wird schwarz. In der rechten unteren Ecke erscheint ein Punkt.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4 Betrieb
Die Cobra 3.1 kann manuell, analog, über DMX oder Ethernet bedient werden.
Folgende Hierarchie gilt:
1. manueller Betrieb wird von allen anderen Betriebsarten überschrieben
2. Betrieb über Analogeingang
3. Betrieb über DMX-Eingang
4. Betrieb über Ethernet, überschreibt alles andere
Die jeweils ausgewählte/aktive Funktion wird auf dem Touchscreen farblich her­vorgehoben (Cyan).
In der gedruckten schwarz-weissen Bedienungsanleitung erscheint das jeweils hervorgehobene Feld dunkler.
Die einzelnen Betriebsarten sowie weitere Einstellmöglichkeiten werden im Folgen­den beschrieben.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
Abb. 3 Hauptbildschirm
Wird die Cobra 3.1 gestartet, wird nach dem Begrüßungsbildschirm der Hauptbild- schirm (Abb. 3) angezeigt. Dieser ist wie folgt aufgebaut:
Obere Zeile von links nach rechts: – Anzeige ANALOG: zeigt den ausgewählten Modus und die aktuelle Spannung an.
—> Siehe Punkt 5.4.3 – Anzeige DMX: zeigt an, ob DMX aktiv ist und welche Adresse ausgewählt ist. —> Siehe Punkt 5.4.4 – Anzeige ETH: zeigt an welches Ethernet-Protokoll ausgewählt wurde und ob die
Maschine über Ethernet gesteuert wird. —> Siehe Punkt 5.4.5
Die zweite Zeile zeigt an – ob die Maschine die Betriebstemperatur erreicht hat, bzw. wie weit der Aufheizvor-
gang fortgeschritten ist. Die Anzeige steigt hierbei von 0 auf 100%. – welche Pumpenkennlinie/-charakteristik (= MODE) ausgewählt ist. Durch Drücken des
MODE-Feldes wechselt der Bildschirm in den MODE-Bildschirm. Hier kann zwischen
vier verschiedenen Pumpencharakteristiken gewählt werden. —> Siehe Punkt 5.4.1
Dritte Zeile:
Aktueller Wert für Nebelmenge (Pumpe). Über die Plus- und Minustaste kann der Wert zwischen 0% und 100% geändert werden, ein Druck auf die mittlere Fläche öffnet eine Tastatur, in der der neue Wert eingegeben werden kann.
Vierte Zeile: – SETTINGS: wechselt ins Einstellungsmenü. – START: Während der Aufheizphase ist der Startbutton rot. Sobald der Nebelvorgang
gestartet werden kann, wird der Button grün.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.1 Auswahl der Pumpenkennlinie/-charakteristik
Je nach Anwendung und gewünschtem Effekt kann es sinnvoll sein, die Pumpen­charakteristik (d. h. die Art des Nebelvor­gangs) zu wechseln.
Durch Drücken der MODE-Taste auf dem Hauptbildschirm gelangen Sie in den MODE-Bildschirm.
Hier kann die Charakteristik der Pumpe ausgewählt werden. Vier verschiedene Charakteristiken sind vorgesehen.
Das Gerät wird mit voreingestelltem
Abb. 4 Mode-Bildschirm - Extended-Mode
1. IMPULSE – Die Pumpe nebelt immer mit dem eingestellten Wert, ohne dass der Aus- stoß heruntergeregelt wird. Beim Erreichen der Abschalttemperatur (Heizelement zu kalt) wird die Pumpe ausgeschaltet und der Nebelvorgang beendet.
2. EXTENDED – Dieser Modus startet ebenfalls mit dem eingestellten Pumpenwert. Sinkt die Temperatur im Heizelement, so wird die Pumpe etwas heruntergeregelt. Damit steigt die Nebeldauer ohne einen drastischen Abfall des Ausstoßes festzustel­len. Beim Erreichen der Abschalttemperatur wird die Pumpe ausgeschaltet und der Nebelvorgang beendet.
Extended-Mode ausgeliefert.
3. FLOOD – Auch dieser Modus startet mit dem eingestellten Pumpenwert. Sinkt die Temperatur im Heizelement, so wird die Pumpe so weit heruntergeregelt, dass der Nebelausstoß in Dauernebel übergeht. Die Maschine startet also mit hohem Ausstoß und regelt sich dann bis zum Dauernebel herunter. Der Nebelvorgang wird hierbei nicht gestoppt.
4. CONTINUOUS – Hier wird die Pumpe auf 30% begrenzt um einen gleichmäßigen Dauernebel zu gewährleisten.
HINWEIS: Natürlich können Sie auch im IMPULSE- oder EXTENDED-Mode eine Dau- ernebelfunktion einstellen. Die Cobra 3.1 ist bis zu Pumpeneinstellungen von ca. 30% dauernebelfähig. Dafür stellen Sie im Hauptbildschirm mit den Plus- und Minustasten die Nebelmenge auf maximal 30.
Durch Drücken des entsprechenden Feldes wird die gewünschte Charakteristik/der Mode ausgewählt und mit der MODE SAVE-Taste gespeichert. Dieser Mode wird nun im Mode-Feld auf dem Hauptbildschirm angezeigt. Drücken Sie BACK, gelangen Sie zum Hauptbildschirm ohne die Auswahl zu speichern.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
Folgende Nebelzeiten sind im IMPULSE- und EXTENDED-MODE erreichbar (Messung mit Look Regular-Fog, bei Verwendung von Look Quick-Fog oder Look Slow-Fog sind leichte Abweichungen möglich):
Pumpeneinstellung Nebelzeit in Sekunden IMPULSE-MODE EXTENDED-MODE 100 % 22 s 55 s 90 % 40 s 76 s 80 % 55 s 95 s 70 % 89 s 128 s 60 % 112 s 176 s 50 % 167 s 347 s 40 % 378 s länger als 10 min/ 30 % Dauernebel Dauernebel
5.4.2 Manuelle Bedienung
Abb. 5 Manueller Modus
Die manuelle Bedienung ist denkbar einfach. Der Nebelvorgang kann mit der START­Taste gestartet und wieder gestoppt werden.
Die Nebelmenge kann durch Drücken der Plus- und Minustasten sowohl vor, als auch während des Nebelvorgangs geändert werden.
Ein Druck auf die mittlere Fläche (FOG) öffnet eine Tastatur, mit der ein neuer Wert eingegeben werden kann.
Bitte beachten Sie, dass die gewählte Pumpencharakteristik Einfluss auf die Nebel­menge hat. Das bedeutet, dass auch bei eingestellten 100% evtl. weniger Nebel erzeugt wird. —> Siehe Punkt 5.4.1
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.3 Bedienung über Analogeingang
An diesem Eingang kann eine Spannung
zwischen 0 und 10 V angelegt werden.
Liegt die Spannung über 1 V, wird das Gerät über den Analogeingang gesteuert, sofern DMX und Ethernet inaktiv sind.
Abb. 5 Analoger Modus aktiv
Abb. 6 Select Analog Mode - Direct Abb. 7 Select Analog Mode - Latched
Schließen Sie Ihre Kabel- oder Funkfernbedienung am Analogeingang an. Im Haupt­bildschirm wird nun im ANALOG-Button die Spannung und der gewählte Modus (DIRECT oder LATCHED) angezeigt. Zusätzlich wird durch die geänderte Buttonfarbe angezeigt, dass der Analogmodus aktiv ist.
Um Einstellungen für den analogen Eingang vorzunehmen, drücken Sie den
ANALOG-Button oben links auf dem Hauptbildschirm (Abb. 1, Zeile 1) oder wählen Sie SETTINGS und auf dem folgenden Bildschirm ANALOG. Der SELECT ANALOG MODE-
Bildschirm (Abb. 6/7) wird angezeigt.
Es empfiehlt sich, den Pumpenwert (FOG) auf 100% zu stellen, damit der volle Ne­belausstoß genutzt werden kann. Ist der Wert auf z. B. 65% voreingestellt, regelt die angeschlossene Remote/das angeschlossene Pult zwischen 0 und 65% als Maximalwert.
Bitte beachten Sie, dass die gewählte Pumpencharakteristik Einfluss auf die Nebel­menge hat. Das bedeutet, dass auch bei eingestellten 100% evtl. weniger Nebel erzeugt wird. —> Siehe Punkt 5.4.1
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
Wählen Sie nun einen der zwei Modi aus:
1. DIRECT für z. B. Look XLR-Remote oder analoges Pult: Mit der angeschlossenen XLR-Remote kann die Nebelmenge zwischen 0 und dem
eingestellten FOG-Wert geregelt werden.
– Bei Betrieb mit der XLR-Remote wird die Remote durch Drücken des on/off-Buttons
angeschaltet, der Nebelausstoß wird mit dem Fader gesteuert.
– Bei Betrieb mit der Funkfernbedienung muß im DIRECT-Modus die Auslösetaste am
Sender während des Nebelvorgangs gedrückt gehalten werden.
LATCHED: Ein- und Ausschalten durch kurzen Spannungsimpuls mit z. B. Taster oder
Funkfernbedienung. Der FOG-Wert muß am Gerät eingestellt werden.
– Bei Betrieb mit der Funkfernbedienung wird zum Auslösen des Nebelvorgangs die
Auslösetaste am Sender einmal kurz gedrückt. Ein weiteres kurzes Drücken beendet den Nebelvorgang.
Speichern Sie Ihre Eingaben durch Drücken des ANALOG SAVE-Buttons. Drücken Sie
BACK, gelangen Sie zu Settings oder dem Hauptbildschirm, ohne die Werte zu speichern.
ACHTUNG: Wurde die Maschine im LATCHED-Modus aktiviert, muß sie auch im
gleichen Modus deaktiviert werden. Ein Umschalten auf einen anderen Modus ist momentan nicht möglich.
5.4.4 Bedienung über DMX-Eingang
Abb. 8 DMX-Modus aktiv Abb. 9 Tastatur-Bildschirm
Drücken Sie auf dem Hauptbildschirm den DMX-Button (Abb. 8, Zeile 1) oder wählen Sie SETTINGS –> DMX. Der Tastatur-Bildschirm (Abb. 9 ) erscheint. Hier kann die DMX­Adresse eingegeben werden.
Mit DMX-ADDRESS SAVE wird die eingegebene Adresse gespeichert. Mit BACK
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
gelangen Sie zum vorherigen Bildschirm, ohne den Wert zu speichern.
Über das Pult kann nun die Nebelmenge von 0 - 100% geregelt werden. Soll auch der Mode (Impuls, Extended, Flood, Continuous) über das Pult wählbar sein, muß die Personality auf Value + Mode gestellt werden (siehe unten).
Abb. 10 Personality „Value“ Abb. 11 Personality „Value + Mode“
Die Maschine kann - abhängig von der eingestellten Personality - über einen oder zwei DMX-Kanäle angesteuert werden (Einstellung über SETTINGS —> PERSONALITY).
– Ist die Personality auf VALUE gestellt, kann die Cobra 3.1 nur über einen DMX-Kanal
angesteuert werden. Dieser steuert den Pumpenwert (= Nebelausstoß).
– In der Personality VALUE+MODE reagiert die Maschine auf zwei aufeinander fol-
gende DMX-Kanäle. Der erste Kanal steuert die Pumpe an, der zweite wählt den Pumpenmodus aus . —> Siehe Punkt 5.4.1.
Hierbei ist der zweite Kanal in vier Segmente unterteilt:
Mode DMX-Wert Impulse 195 - 255
Extended 130 - 194 Flood 65 - 129
Continuous 0 - 64
Schließen Sie das Gerät an ihr DMX-Netzwerk an und ziehen Sie an ihrem DMX-Pult die Fader entsprechend ihren Wünschen auf.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.5 Bedienung über Ethernet
Drücken Sie auf dem Hauptbildschirm den ETH-Button (Abb. 1, Zeile 1) oder wählen Sie SETTINGS –> PROTOCOL.
5.4.5.1 Artnet
Wählen Sie ARTNET durch Drücken des Buttons aus.
Abb. 12 Bildschirm mit aktiviertem ARTNET­Button
Sie haben die Möglichkeit, das Netz, Subnetz und Universum einzustellen.
– Drücken Sie hierfür den MODIFY-Button (Abb. 12). Der rechte Bildschirm (Abb. 13)
öffnet sich.
Gemäß den Standards für DMX und ARTNET besteht ein Universum aus 512 DMX­Kanälen. Ein Subnetz umfasst 16 Universen und ein Netz 16 Subnetze. Es gibt 128 Netze.
– Wählen Sie NET, SUBNET oder UNIVERSE aus (Abb. 13, Zeile 1), um den jeweiligen
Wert zu verändern. Drücken Sie CE und geben Sie den neuen Wert ein.
– Mit ARTNET CONFIG SAVE speichern Sie die eingestellten Werte, mit BACK gelangen
Sie zum vorherigen Bildschirm (Abb. 8), ohne die Werte zu speichern.
– Drücken Sie nun PROTOCOL SAVE (Abb. 8, Zeile 4) um Ihre ARTNET-Einstellungen
zu speichern.
Drücken Sie BACK, gelangen Sie zum vorherigen Bildschirm ohne die Werte zu sichern.
Abb. 13 Bildschirm zur ARTNET-Konfiguration
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.5.2 sACN
Wählen Sie sACN durch Drücken des entsprechenden Buttons aus (Abb. 14).
Abb. 14 Bildschirm mit aktiviertem sACN­Button
Sie haben die Möglichkeit, das Universum einzustellen.
– Drücken Sie hierfür den MODIFY-Button (Abb. 14). Der rechte Bildschirm (Abb. 15)
öffnet sich.
Gemäß den Standards für DMX und sACN besteht ein Universum aus 512 DMX­Kanälen. Es gibt in sACN Universen zwischen 1 und 63999.
– Drücken Sie CE und geben Sie den Wert für das gewählte Universum ein.
– Mit sACN UNIVERSE SAVE speichern Sie den eingestellten Wert, mit BACK gelangen
Sie zum vorherigen Bildschirm (Abb. 14), ohne den Wert zu speichern.
– Drücken Sie nun PROTOCOL SAVE (Abb. 14, Zeile 4) um Ihre sACN-Einstellung zu
speichern.
Drücken Sie BACK, gelangen Sie zum vorherigen Bildschirm, ohne den Wert zu sichern.
Stellen Sie in jedem Fall sicher, dass das Gerät eine gültige Netzwerkadresse und Subnetzmaske eingestellt hat.
Dies können Sie unter SETTINGS –> IP-CONFIG überprüfen und gegebenenfalls ein­stellen (siehe Punkt 5.4.6).
Abb. 15 Bildschirm zur sACN-Konfiguration
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.5.3 IP-Konfiguration
Abb. 16 Bildschirm IP-Configuration, STATIC aktiv
Um die IP-Adresse und die Subnetzmaske für Ihr Netzwerk einzustellen, drücken Sie am Hauptbildschirm SETTINGS und im anschliessenden SETTINGS1-Bildschirm IP-CONFIG.
Wählen Sie zunächst mit STAT IC oder DHCP (Abb. 16) aus, ob Sie eine statische Netz­werkadresse oder eine dynamisch vergebene (DHCP) verwenden möchten.
Wählen Sie DHCP, wird der Cobra 3.1 von einem DHCP-Server in Ihrem Netzwerk eine IP-Adresse und eine Subnetzmaske zugewiesen.
Haben Sie STATIC gewählt, können Sie durch Drücken des MODIFY-Buttons im nun angezeigten Tastatur-Bildschirm die IP-Adresse und die Subnetzmaske einstellen. Fragen Sie gegebenenfalls Ihren Netzwerkadministrator.
– Drücken Sie CE und geben Sie anschliessend die gewünschten Werte ein. Über IP
ADDRESS SAVE bzw. SUBNET MASK SAVE (Abb. 13, Zeile 5) speichern Sie den jewei- ligen Wert ab, mit BACK verlassen Sie den Bildschirm, ohne die Werte zu speichern.
Für Netzwerke, bei denen die IP-Adresse und die Subnetzmaske nach dem ARTNET- Standard verwendet werden sollen, stellen Sie zunächst den Modus auf STATIC und drücken Sie anschliessend ARTNET (beides Abb. 16).
Die IP-Adresse wird dann aus der unveränderlichen MAC-Adresse der Cobra 3.1 und einem OEM-Code gebildet. Die Subnetzmaske wird automatisch auf 255.0.0.0 gestellt.
Abb. 17 Bildschirm zum Einstellen der IP-Adresse und Subnetzmaske
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.6 Arbeiten mit dem internen Timer
Abb. 18 Bildschirm Settings 1 Abb. 19 Bildschirm Timer-Modus
Um in den Timer-Modus zu gelangen, drücken Sie auf dem Hauptbildschirm den Timer-Button oder wählen SETTINGS —> TIMER (Abb. 18).
– Hier wird der Pumpenwert (FOG = Nebelmenge) im Timermodus eingestellt. Es sind
Werte zwischen 0 und 100% möglich.
Bitte beachten Sie, dass die gewählte Pumpencharakteristik Einfluss auf die Nebelmen-
ge hat. Das bedeutet, dass auch bei eingestellten 100% evtl. weniger Nebel erzeugt wird. —> Siehe Punkt 5.4.1
– Für die ON TIME (= Nebelzeit) können Werte von 1 - 99 Sekunden und für die OFF
TIME (= Pausenzeit) Werte von 0.1 - 99.9 Minuten eingestellt werden.
– Der Timer kann sowohl manuell als auch über die Remote gestartet werden. Zum
Auswählen des Modus drücken Sie den TRIGGER-Button. Je nach gewähltem Modus wird MAN oder REM angezeigt.
– Des weiteren kann ein Einzelimpuls programmiert werden. Drücken Sie den ONE
PULSE-Button um diesen Modus zu aktivieren oder deaktivieren. Das Gerät nebelt dann einmalig mit dem eingestellten Wert.
– Wenn der Timer direkt nach Erreichen der Betriebstemperatur automatisch einge-
schaltet werden soll, aktivieren Sie AUTO START.
Um den Timer zu aktivieren, drücken Sie den ON-Button. Mit dem TIMER SAVE-Button werden die Werte gespeichert.
Um den Timer manuell zu starten und zu stoppen, drücken Sie den ACTIVE bzw. NOT ACTIVE-Button auf dem Hauptbildschirm.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.4.7 Weitere Einstellmöglichkeiten
5.4.7.1 Settings 2
Um in den Settings 2-Bildschirm zu gelangen, drücken Sie auf dem Hauptbild­schirm SETTINGS und auf dem folgenden Settings 1-Bildschirm NEXT. Nebenstehen- der Bildschirm erscheint.
Abb. 20 Settings 2-Bildschirm
— Pump Adjustment
Diese Einstellung dient zur Feinjustierung der
Nebelmenge im Bereich 0% - 30%.
Die Pumpenkennlinie kann in diesem Bereich mit den Plus- und Minus-Buttons um 5%-Punkte nach oben oder unten justiert werden.
Da sich die Geräte herstellungsbedingt in der Ausstoßmenge etwas unterscheiden, kann mit dem PUMP ADJUSTMENT die Ausstoßmenge mehrerer Geräte gleichen Typs angeglichen werden.
Weiterhin können Alterungsprozesse die Ausstoßmenge beeinflussen. Mit dieser Einstellmethode können Sie die Unterschiede ausgleichen.
Speichern Sie den eingestellten Wert mit PUMP ADJ. SAVE oder wechseln Sie mit BACK in den vorherigen Bildschirm, ohne den Wert zu sichern.
— Screensaver
Stellt die Dauer ein, bis der Screensaver auf dem Bildschirm erscheint.
Drücken Sie am Hauptbildschirm SETTINGS, im anschließenden „Settings 1“-Bildschirm NEXT und im „Settings 2“-Bildschirm SCREENSAVER.
Drücken Sie PLUS oder MINUS zum Verändern des Wertes.
Speichern Sie den Wert mit SAVE.
Mit BACK gelangen Sie zum vorherigen Bild- schirm, ohne den Wert zu speichern.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
— Brightness
Hier können Sie die Hintergrundbeleuchtung
einstellen.
Drücken Sie am Hauptbildschirm SETTINGS, im anschliessenden „Settings 1“-Bildschirm NEXT und im „Settings 2“-Bildschirm (Abb. 20) BRIGHTNESS.
Drücken Sie PLUS oder MINUS zum Verändern des Wertes.
Speichern Sie den Wert mit BRIGHT SAVE.
Mit BACK gelangen Sie zum vorherigen Bild- schirm, ohne den Wert zu speichern.
— Standby
Werden keine Daten mehr über DMX, Artnet oder sACN empfangen, schaltet die Cobra 3.1 nach 10 Sekunden in den Standby-Modus. Das Heizelement wird abgeschaltet, der Bildschirm wird schwarz. In der rechten unteren Ecke er­scheint ein Punkt.
Erreicht werden kann der Standby-Modus auch über SETTINGS 2 —> STANDBY. BACK bricht den Vorgang ab, STANDBY wechselt direkt in den Standby-Modus.
5.4.7.2 Settings 3
Abb. 21 Settings 3-Bildschirm
Um in den Settings 3-Bildschirm zu gelangen, drücken Sie auf dem Hauptbildschirm SETTINGS und auf den folgenden Settings 1- bzw. Settings 2-Bildschirmen jeweils NEXT. Oben stehender Bildschirm erscheint.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
Unter DIAGNOSTICS findet sich der DIAG-
NOSTIC-SERVICE-Bildschirm. Hier lässt sich die
Temperaturanzeige und der Betriebsstunden­zähler aufrufen.
Der Betriebsstundenzähler (WORKING HRS) zeichnet auf, wie viele Stunden die Maschine auf­geheizt war und wie viele Minuten und Sekunden genebelt wurde.
Der Betriebsstundenzähler kann nicht zurück­gesetzt werden.
— Geräteinfo
Hier finden Sie Informationen zum Gerät wie
Name, Seriennummer und Firmwarenummer.
Drücken Sie SETTINGS auf dem Hauptbild­schirm, auf den folgenden Settings 1- und Settings 2-Bildschirmen NEXT, am Settings 3-Schirm INFO.
Drücken Sie BACK um zum vorherigen Bild­schirm zu gelangen.
Über FIRMWARE UPDATE kann der Update- vorgang freigegeben werden. Hier wird ein zusätzliches Programm, ein Computer und eine bestehende Netzwerkverbindung zwischen PC und Cobra 3.1 benötigt. Weitere Infos hierzu auf Anfrage.
— Factory Reset
Hier können die Werkseinstellungen geladen
werden.
Drücken Sie SETTINGS auf dem Hauptbild­schirm, auf den folgenden Settings 1 und Settings 2-Bildschirmen NEXT, am Settings 3-Bildschirm FACTORY RESET.
Drücken Sie RESET, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Werkseinstellungen wiederherstellen möchten. Mit BACK gelangen Sie zum vorherigen Bildschirm, ohne dass der Resetvorgang gestartet wird.
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5. Arbeiten mit der Cobra 3.1
5.5 Pin-Belegung
5pol XLR (DMX):
Pin 1 = Ground (Masse), Pin 2 = DMX –, Pin 3 = DMX +, Pin 4 u. 5 = nc 3pol XLR (analog): Pin 1 = Ground (Masse), Pin 2 = 0-10 V + DC in, Pin 3 = 12 V + DC out, max. 50 mA
6. Tips, Pflege, Wartung
– Stellen Sie sicher, daß die Lüftungsschlitze nicht mit Staubablagerungen zugesetzt
sind. Gegebenenfalls müssen die Lüftungsschlitze gereinigt werden.
– Vermeiden Sie eine Überhitzung des Gerätes durch die Einhaltung der Betriebs-
Umgebungstemperatur. Lassen Sie z. B. keine Scheinwerfer direkt auf das
Gerät strahlen.
– Vermeiden Sie es, die Cobra 3.1 ohne Fluid laufen zu lassen. Die Pumpe läuft sonst
trocken.
– Wischen Sie ausgetretenes Fluid sofort auf. Feuchtigkeit – auch Fluid – zerstört die
Elektronik.
– Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit den Zustand des Sinterfilters, gegebenenfalls reinigen
oder ersetzen.
– Bei häufiger Verwendung des gleichen Fluidkanisters sollten Sie diesen vor jedem
Befüllen mit frischem Fluid gründlich ausspülen. Dadurch vermeiden Sie Verunreini­gungen und vorzeitiges Verflocken des Fluides.
– Bei einer Festinstallation der Cobra 3.1 ist darauf zu achten, daß eine nebelfreie
Luftzufuhr permanent gewährleistet ist. Kühlluft mit zu hoher Nebelkonzen tration kann in der Maschine kondensieren und zu Feuchtigkeitsschäden führen.
Der Tankhalter kann für eine Festinstallation abgeschraubt werden. Achtung: Der
Höhenunterschied zwischen externem Kanister und Maschine darf maximal 1,5 Meter betragen, da die Pumpe das Fluid sonst nicht mehr ansaugen kann!
– Reinigen Sie die Oberfläche des Gerätes wenn nötig mit einem geeigneten, lösungs-
mittelfreien Reinigungsmittel (z. B. PURE Equipment Cleaner).
– BITTE BEACHTEN: Der Verdampfer unserer Geräte muß NICHT gereinigt werden!
Auf dem Markt angebotene Reinigungsflüssigkeiten, sogenannte Cleaner, können dem Verdampfer schaden! Die Garantie erlischt in diesem Falle.
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7. Störung-Ursache
— Die Nebelmaschine nebelt nicht
• Externe Ansteuerungen überprüfen
• Stromquelle überprüfen
• Fluidmenge überprüfen
• Verbindung am Fluidtank auf Dichtigkeit überprüfen
• Fluidschlauch auf Dichtigkeit überprüfen
• Sinterfilter auf Verunreinigungen untersuchen
— Die Nebelmaschine nebelt unkontrolliert
• Externe Ansteuerungen überprüfen
• Untersuchen auf Feuchtigkeit (Feuchtigkeit im Gerät kann den Nebelvorgang auslö-
sen).
— Die Nebelmaschine schaltet plötzlich ab
• Der Temperaturwächter hat wegen Überhitzung abgeschaltet. Äußere Wärme-
quelle(n) entfernen und für ausreichend Luftzufuhr sorgen. Das Gerät schaltet sich dann nach ca. 15 - 30 min. wieder ein.
— Lautes Brummgeräusch beim Nebeln
• Die Pumpe läuft trocken. Dies sollte unbedingt vermieden werden!
• Fluid nachfüllen
• Schlauchkupplung überprüfen und nochmals einrasten lassen.
— Fehlermeldung im Display
Im Fehlerfall E-1, E-2 oder E-4 oder einer Kombination aus diesen erscheint nebenstehender Bildschirm mit einer oder mehreren Fehlermeldungen.
Bitte wenden Sie sich an den Service.
— Die Nebelmaschine nebelt nicht wie erwartet
• Eingestellte Pumpenkennlinie überprüfen —> siehe Punkt 5.3.1
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8. Technische Daten
Funktionsprinzip: Verdampfer-Nebelmaschine Leistung: 3100 Watt* Versorgungsspannung: 230 V/ 50 Hz Aufheizzeit: ca. 15 min. Fassungsvermögen Fluidtank: 5 Liter Fluidverbrauch, Messung mit Look Regular-Fog: 260 ml/min. bei max. Ausstoß 46 ml/min. bei Dauernebel Nebelausstoß: in 99 Stufen einstellbar, 1%-Schritte Ausstoßweite: max. 25 m Nebelzeit: bei 100% Ausstoß: Extended-Mode ca. 55 Sek. Impulse-Mode ca. 22 Sek. bei ≤ 30% Ausstoß: Dauernebel Ansteuerung: Manuell 0 - 10 V analog DMX 512 Ethernet (Artnet, sACN) Timer Funkfernbedienung (Option) XLR-Remote (Option) Temperaturregelung: Mikroprozessorgesteuert Überhitzungsschutz: Heizblock mit Thermostat Pumpe mit Temperaturschalter Maße (L x B x H): 58 x 26,5 x 26 cm Gewicht ohne Kanister: 16 kg
*auch als 120V/60 Hz-Version mit 1800 Watt erhältlich. Daten wie Aufheizzeit, Fluid­verbrauch und Nebelzeit weichen ab.
Hergestellt für: Look Solutions - Fog machines made in Germany · Bünteweg 33 · DE - 30989 Gehrden
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9. Garantiebestimmungen
Für die von Ihnen erworbene Nebelmaschine Cobra 3.1 leistet Look Garantie gemäß nachfol-
genden Bedingungen:
1. Wir beheben unentgeltlich nach Maßgabe der folgenden Bedingungen (Nr. 2 bis 6) Schäden
oder Mängel am Gerät, die nachweislich auf Werksfehlern beruhen, wenn sie uns unverzüglich nach Feststellung und innerhalb 24 Monaten nach Lieferung an den End abnehmer gemeldet werden. Eine Ga rantiepflicht wird nicht ausgelöst durch geringfügige Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Gerätes unerheblich sind, durch Schäden aus Einwirkung von Wasser sowie allgemein aus anormalen Umweltbedingungen oder höherer Gewalt.
2. Die Garantieleistung erfolgt in der Weise, daß mangelhafte Teile nach unserer Wahl un -
entgeltlich instandgesetzt oder durch einwandfreie Teile ersetzt werden. Geräte, für die unter Bezugnahme auf diese Garantie eine Garantieleistung beansprucht wird, sind an unsere Service­Stationen zu übergeben oder frei Haus einzusenden. Die Anschrift der Service-Stationen erfah­ren Sie bei Ihrem Fachhändler oder dieser sendet das Gerät für Sie ein. Dabei ist der Kaufbeleg mit Kauf- und/oder Lieferdatum vorzulegen. Ersetzte Teile gehen in unser Eigentum über.
3. Der Garantieanspruch erlischt, wenn Reparaturen oder Eingriffe von Personen vorgenommen
werden, die hierzu von uns nicht ermächtigt sind oder wenn unsere Geräte mit Ergänzungs- oder Zubehörteilen versehen werden, die nicht auf unsere Geräte abgestimmt sind. Desweiteren erlischt der Garantieanspruch, wenn andere als original Look-Nebelfluide verwendet wurden.
Bei Versendung der Geräte an die Service-Stationen ohne vorherige Entfernung oder Entleerung
des Fluidbehälters erlischt die Garantie ebenfalls, wie auch bei nachweislicher Mißachtung der Bedienungsanleitung bzw. bei Fehlern durch unsachgemäße Behandlung/ Handhabung sowie bei Schäden aus Gewalteinwirkung.
4. Auf Bauteile oder Bauteilgruppen die dem natürlichen Verschleiß oder der normalen Abnutzung
unterliegen, gewähren wir keine Leistungsansprüche.
5. Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiefrist, noch setzen sie eine
neue Garantiefrist in Lauf. Die Garantiefrist für eingebaute Ersatzteile endet mit der Garantie­frist für das ganze Gerät.
6. Sofern ein Schaden oder Mangel von uns nicht beseitigt werden kann, oder die Nach-
besserung von uns abgelehnt oder unzumutbar verzögert wird, wird innerhalb von 6 Monaten ab Kauf-/Lieferdatum auf Wunsch des Endabnehmers entweder
• kostenfrei Ersatz geliefert oder
• der Minderwert vergütet oder
• das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises, jedoch nicht über den marktüblichen Preis hinaus, zurückgenommen.
7. Weitergehende oder andere Ansprüche, insbesondere solche auf Ersatz außerhalb des Gerätes
entstandener Schäden, sind – soweit eine Haftung nicht zwingend gesetzlich angeordnet ist – ausgeschlossen.
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a Look Solutions product
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