Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Fahrrad entschieden haben. Dieses Modell ist sicher konzipiert, haltbar gefertigt und hervorragend für den täglichen Einsatz geeignet. Mit dem Kauf dieses Fahrrades haben Sie ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel erworben, mit welchem Sie sicherlich
viel Freude haben werden und Ihre Gesundheit fördern. Die Bedienungsanleitung erklärt die korrekte und sichere Benutzung des Fahrrades sowie
einfache Inspektionen. Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung aufmerksam durch. Mit Fragen zu Betrieb oder Wartung des Fahrrades wenden Sie
sich bitte an Ihren Fachhändler.
StVZO/ StVO
Laut StVZO und StVO hat sich jeder Teilnehmer des öffentlichen Straßenverkehrs so zu verhalten, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet,
geschädigt, belästigt bzw. behindert wird! Um Ihr Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr betreiben zu dürfen muss es den jeweiligen gesetzlichen
Richtlinien entsprechen. Grundsätzlich muss das Fahrrad mit zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen, einer Klingel, Dynamo be-
triebener Beleuchtung für vorne (weißes Licht) und für hinten (rotes Licht) und Reektoren ausgestattet sein. Manche Fahrradklassen sind von der
Dynamopicht befreit jedoch muss auch für diese Klassen tagsüber eine zulässige Batteriebeleuchtung mitgeführt werden. Erkundigen Sie sich vor
der Inbetriebnahme Ihres Fahrrades über die aktuellen rechtlichen Grundlagen Ihrer Region. Wenden Sie sich dazu an die zuständigen Behörden.
ALLGEMEIN
Bitte beachten Sie, dass diese Bedienungsanleitung nicht zum Erlernen des Fahrradfahrens dient.
Wenn die Inhalte dieser Bedienungsanleitung nicht beachtet werden, kann dies zu gefährlichen Fahrsituationen, Unfällen, Personen bzw. Sachschäden führen. Sprünge, Abwärtsfahrten bei starkem Gefälle, akrobatische Figuren, Treppen, Schlaglöcher, Wettrennen, Verleih und alle sonstigen
Abweichungen von der vorgesehenen und zweckmäßigen Nutzung sind untersagt. Auf daraus resultierende Schäden besteht kein Garantieanspruch.
Bilder, welche in dieser Bedienungsanleitung gezeigt werden, sind exemplarisch.
Wenn in dieser Anleitung von links und rechts gesprochen wird so ist dies immer in Fahrtrichtung zu betrachten.
Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung auf und geben Sie diese mit dem Fahrrad weiter, wenn Sie dieses verkaufen oder verschenken.
Das Fahrrad ist in einem Karton aus dicker Wellpappe verpackt. Aus Sicherheitsgründen und zur Vereinfachung der Auslieferung wurde die Lenker/
Vorbau Einheit demontiert bzw. verdreht, ebenfalls demontiert sind Sattel, Sattelstange, Pedale. Überprüfen Sie bitte, ob eine Beschädigung vorliegt
oder Teile fehlen. Lesen Sie bitte das Benutzerhandbuch und die Montageanleitung sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrrad zusammenbauen und
benutzen.
Aus Erklärung und Abbildung dieser Bedienungsanleitung können keine Ansprüche geltend gemacht werden. Ausstattung und Konstruktionsänderungen bleiben vorbehalten.
Das Fahrrad entspricht dem Typ entsprechend der Norm: City- Trekking Fahrräder EN14764/ MTB Fahrräder EN17766/ Kinder Fahrrad EN14765
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SICHERHEITSHINWEISE
• Betreiben Sie dieses Fahrrad erst nachdem Sie sich mit der Bedienungsanleitung vertraut gemacht haben bzw. Personen, welche das Fahrrad
nutzen werden, korrekt in die Bedienung und Sicherheitshinweise eingewiesen wurden.
• Vergewissern Sie sich vor jedem Fahrtantritt das alle Teile Ihres Fahrrades in ordnungsgemäßen Zustand sind und auch ordnungsgemäß montiert sind. Mit Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler oder Servicedienst.
• Bitte beachten Sie zu Ihrer eigenen und zur Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer immer die Verkehrsregeln. Fahren Sie stets vorausschauend
und bremsbereit.
• Passen Sie Ihre Geschwindigkeit immer den Gegebenheiten an. Ihre eigene Sicherheit hängt davon ab. Bitte beachten Sie, dass sich bei Nässe
der Bremsweg verlängert.
• Betreiben Sie Ihr Fahrrad nur dann auf öffentlichen Straßen, wenn es den gesetzlichen Richtlinien Ihrer Region entspricht.
• Das Fahrrad darf unter Einuss von Bewusstsein beeinträchtigenden Substanzen nicht betrieben werden.
• Die Mitnahme von Passagieren ist nicht zulässig.
• Kindersitze dürfen ausschließlich auf dafür geeignete Gepäckträger montiert werden. Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler. Kinder müssen immer
auf einem „zugelassenen“ Kindersitz transportiert werden. Bitte beachten Sie dabei die Zuladungsgrenze.
• Bei Regen, Schnee und Eis verringern Sie bitte die Geschwindigkeit und halten Sie einen größeren Sicherheitsabstand ein.
• Bitte nehmen Sie selber keine Wartungsarbeiten vor bei welchen Teile abgebaut werden müssen bzw. bei welchen Sie sich der ordnungsgemäßen
Durchführung nicht sicher sind. Mit Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
• Gestatten Sie die Benutzung des Fahrrades nur Personen, welche vorher eine Einweisung erhalten haben.
• Nehmen Sie keine baulichen Veränderungen am Fahrrad vor.
• Tragen Sie bei der Benutzung des Fahrrades, zu Ihrer eigenen Sicherheit, immer einen Fahrradhelm.
• Tragen Sie helle, reektierende Kleidung, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Tragen Sie nur eng anliegende Beinbe-
kleidung, damit sich diese nicht in die rotierenden Teile des Fahrrades verfangen kann.
• Fahren Sie nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei schlechter Sicht mit Licht, um rechtzeitig gesehen zu werden.
• Es liegt in Ihrer Verantwortung, Ihr Fahrrad regelmäßig bzw. bei Bedarf zu prüfen und eventuelle Arbeiten daran vornehmen zu lassen.
• Es kann vorkommen, dass bei Ihrem Fahrrad Komponenten verbaut sind, welche in dieser Anleitung nicht beschrieben sind. Sollten Sie hierzu
Hinweise benötigen wenden Sie sich bitte an den Fachhändler oder Servicedienst.
• Eine nicht sachgemäße Endmontage des Fahrrades kann zu gefährlichen Fahrsituationen, Stürzen, Unfällen, Personen und Sachschäden füh-
ren. So Ihnen die notwendigen Tätigkeiten nicht geläug sind überlassen Sie die Endmontage dem Fachhändler.
• Vor der Inbetriebnahme muss das Fahrrad auf die Bedürfnisse des Benutzers, wie z.B. Sattelhöhe, eingestellt werden.
• Während des Betriebes niemals in die rotierenden Teile des Fahrrades greifen.
• Niemals unmittelbar nach dem Betrieb auf die Komponenten der Bremse greifen. Es besteht Verbrennungsgefahr.
• Beachten Sie, dass die in der Anleitung angegebenen Pegehinweise unbedingt zu beachten sind. Ein gepegtes und gut gewartetes Fahrrad hat
eine deutlich längere Lebenserwartung. Auf Schäden bzw. Mängel die aus mangelnder Pege und Wartung resultieren kann keine Garantie geltend
gemacht werden.
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1. ÜBERPRÜFUNG VOR FAHRTANTRITT
Ihr Fahrrad wurde bei der Produktion sorgfältig geprüft. Aufgrund des Transportes ist es jedoch erforderlich, dass Sie vor der ersten Fahrt,
wie auch bei jeder weiteren Fahrt, folgende Punkte kontrollieren:
• Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit dem Fahrrad und seinen Komponenten vertraut.
• Ermitteln Sie vor Fahrtantritt die für Sie bzw. des Betreibers richtige Sattelhöhe.
• Fahren Sie nur mit dem korrekten Reifendruck (siehe Kapitel 3.13). Die Reifen dürfen keine Brüche oder Risse aufweisen.
• Die Laufräder müssen immer korrekt xiert sein, da es sonst zu schweren Unfällen kommen kann.
• Wenn die Schaltung nicht korrekt funktioniert bzw. eingestellt ist, sind alle Komponenten einem erhöhtem Verschleiß ausgesetzt und die Gefahr
von Fehlfunktionen und Defekten steigt erheblich. Nehmen sie bitte niemals ein Fahrrad in Betrieb bei dem die Schaltkomponenten nicht ordnungsgemäß funktionieren.
• Achten Sie immer darauf, dass Pedale und die Tretkurbeln vorschriftsmäßig angezogen sind. Bitte beachten Sie, dass die Pedale auf der richtigen Seite montiert sind und vollständig in die Tretkurbeln eingeschraubt sein müssen.
• Schrauben Muttern und Speichen müssen immer korrekt angezogen sein. Ausgenommen sind Justierschrauben an Schaltung und Bremskomponenten. Bitte überlassen Sie das Nachziehen bzw. Einstellen der Speichen immer einer Fachwerkstätte, da bei unsachgemäßer Handhabung
die Felgen Schaden nehmen können.
• Bitte achten Sie darauf, dass die Bremsanlage immer korrekt eingestellt ist um jederzeit und besonders in Gefahrensituationen rechtzeitig verzögern zu können. Neu installierte Bremsbeläge so wie eine neue Bremsanlage entwickeln Ihre volle Bremswirkung erst nach der Einfahrperiode.
• Machen Sie periodische Sichtkontrollen des Rahmens. Wenn Ihnen Brüche oder Risse auffallen wenden Sie sich unbedingt an den Fachhändler
bzw. Servicedienst.
• Die Sattelstütze und der Vorbau (je nach Modell) müssen so weit im Rahmen eingeschoben werden, dass die max. Markierungen nicht ersichtlich sind.
• *Achten Sie auf eine korrekte Funktion der Klingel. Mit der Klingel können Sie andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam machen. Sie ist
ein wichtiger Sicherheitsfaktor Ihres Fahrrades.
• *Um bei Dunkelheit gesehen zu werden und um bei Dunkelheit zu sehen „muss“ die Lichtanlage immer in einwandfreiem und funktionstüchtigem
Zustand sein.
HINWEIS
Wenn Sie bei der Inspektion feststellen, dass Ihr Fahrrad einen für Sie nicht korrigierbaren Mangel aufweist, nehmen Sie es erst wieder in Betrieb,
wenn der Mangel durch den Fachhändler oder Servicedienst behoben worden ist.
In den Abbildungen nden Sie Fahrräder, welche die in der Bedienungsanleitung beschriebenen Bauteile darstellen. Da es unzählige Fahrradtypen mit verschiedensten Ausstattungen gibt, ist zu den
jeweiligen Fahrradtypen, ein exemplarisches Fahrradmodell abgebildet.
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3. EINSTELLUNGEN
3.1. LENKER MONTIEREN / EINSTELLEN
Lenker montieren (A-Headset Vorbau)
HINWEIS
Der Lenker ist ab Werk mit dem Vorbau verschraubt. Vor der ersten Inbetriebnahme ist es
notwendig den Lenker auszurichten.
Der Vorbau muss exakt in einer Linie mit dem
Vorderrad ausgerichtet sein.
1. Die Ausrichtung erfolgt wie bei dem konventionellen Vorbau.
2. Ziehen Sie anschließend die Befestigungsschrauben (1/2) für den Vorbau so
fest, dass dieser deutlich ohne Spiel ist.
Geben Sie nun das Vorderrad frei. Der Lenker
muss sich jetzt leicht nach links und rechts bewegen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein,
muss möglicherweise das Steuerlager eingestellt werden.
2
1
Steuersatz prüfen (A-Headset Vorbau)
1. Stellen Sie sich neben Ihr Fahrrad und
halten Sie es an den Griffen fest.
2. Ziehen Sie die Vorderradbremse, halten
Sie diese gezogen und bewegen Sie Ihr
Fahrrad ruckartig vor und zurück.
HINWEIS
Der Steuersatz darf kein Spiel aufweisen und
es dürfen bei der Überprüfung keine kratzenden oder knackenden Geräusche hörbar sein.
Sollte es notwendig sein den Steuersatz einzustellen, gehen Sie wie folgt vor.
1. Lockern Sie die beiden Schrauben (1).
2. Entfernen Sie die Kunststoff Abdeckkappe
(2).
3. Stellen Sie mit der darunter bendlichen
Imbus Schraube das Spiel ein.
4. Wenn das Spiel korrekt eingestellt ist,
richten Sie den Lenker korrekt aus, setzen
Sie die Abdeckkappe wieder auf und xieren Sie die beiden Schrauben (1).
• Anzugsdrehmoment: 5 - 8 Nm
3.2. SATTEL EINSTELLEN
1. Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn
im Sitzen, mit nicht vollständig durchgestreckten Bein, die Fußsohle, auf den je-
weils in der unteren Stellung bendlichen
Pedal, auiegt. Die Fußspitzen müssen
den Boden noch berühren können. Sollte
diese Position zu unbequem sein, kann
der Sattel tiefer eingestellt werden.
HINWEIS
Bitte beachten Sie jedoch, dass ein zu tief eingestellter Sattel die Knie stark belasten kann.
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2. Wenn Sie den Sattel auf die korrekte
Höhe eingestellt haben xieren Sie die
Sattelstütze (1) mit Sattelklemme (2).
• Anzugdrehmoment 13 Nm
4. Für besten Komfort sollte der Sattel waagerecht montiert sein. Lockern Sie dazu
die Schraube (5) und bringen Sie den Sattel in die korrekte Position. Anschließend
xieren Sie die Schraube wieder.
3. EINSTELLUNGEN
LR
7
3. Fixieren Sie die Sattelstütze mit der
Klemmschelle (3) des Schnellspanner,
diese muss so fest xiert werden, dass die
Sattelstütze nicht in den Rahmen rutscht
oder sich verdrehen lässt.
HINWEIS
Zum Einstellen der Spannkraft verdrehen Sie
die Mutter, welche dem Exzenterhebel (4) gegenüber liegt. Die Sattelstütze muss mindestens bis zur ringförmigen Sicherheitsmarkierung eingesetzt werden.
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3
2
4
• Anzugdrehmoment 13-17 Nm
3.3. PEDALE
HINWEIS
Die Pedale müssen immer fest angezogen
sein, da diese sonst aus dem Gewinde der Kurbeln ausbrechen können!
• Anzugdrehmoment 25 Nm
Bitte beachten Sie, dass die Pedale mit L (links
für linke Seite) und R (rechts für rechte Seite)
gekennzeichnet sind. Werden diese bei der
Montage verwechselt, so werden die Pedale
wie auch die Kurbeln unweigerlich beschädigt.
Die Pedale werden immer „in Fahrtrichtung“
angezogen.
Linksgewinde
Eindrehrichtung gegen
den Uhrzeigersinn
Rechtsgewinde
Eindrehrichtung mit dem
Uhrzeigersinn
3.4. LAUFRÄDER
Das vordere und das hintere Laufrad müssen
zu jedem Zeitpunkt ausreichend xiert sein, da
es bei lose montierten Laufrädern zu schweren
Unfällen und irreparablen Defekten am Fahrrad
und seinen Komponenten kommen kann.
HINWEIS
Anzugsdrehmoment bei geschraubten Radachsen.
• Anzugdrehmoment: 23 - 27 Nm
Bei Radachsen, welche mittels Schnellspanner
bzw. Achsmutter xiert werden beachten Sie
das dieser so fest angezogen werden muss,
dass sich die Laufräder weder beim Beschleunigen noch beim Bremsen aus der Verankerung lösen können.
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3. EINSTELLUNGEN
3.5. LAUFRÄDER AUS - EINBAUEN
Vorderrad
1. Lösen Sie die Achsmuttern (1) bzw. öffnen
Sie den Schnellspanner (1) so weit, dass
Sie das Vorderrad nach unten aus der Federgabel ziehen können. Vermeiden Sie
es die Muttern vollkommen von der Radachse zu lösen.
2. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
1
Achten Sie darauf, dass beim Einsetzen des
Vorderrades weder Bremsscheibe, Bremsbeläge oder die Bremszange beschädigt werden.
Die Bremsscheibe (2) muss genau zwischen
den Belägen der Bremszange eingesetzt werden.
2
HINWEIS
So lange das Vorderrad ausgebaut ist, vermeiden Sie es die Vorderbremse zu betätigen.
Bevor Sie losfahren stellen Sie sicher, dass
die Bremse einwandfrei funktioniert. Beachten
Sie beim Einbau des Vorderrades, dass die
Radachse korrekt in die Gabel eingesetzt ist,
bevor Sie die Radachse xieren. Bei Schnellspannachsen ist darauf zu achten, dass die
beiden konischen Federn immer außerhalb der
Gabelholme liegen.
Hinterrad
1. Schalten Sie die Kette hinten auf das
kleinste Ritzel.
2. Lösen Sie die Achsmuttern (1) bzw. öffnen
Sie den Schnellspanner, ziehen Sie das
Schaltwerk (2) nach hinten und drücken
Sie das Hinterrad in Richtung der Ausfallenden. Vermeiden Sie es die Muttern
vollkommen von der Radachse zu lösen.
HINWEIS
Achten Sie darauf, dass sich Ritzel und Kette
nicht verhaken.
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1
2
3. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Der Einbau wird erleichtert,
wenn Sie dabei das Schaltwerk nach hinten drücken. Die Kette muss beim Einbau
auf das kleinste Ritzel gelegt werden. Bei
Scheibenbremsen setzen Sie das Laufrad
so ein, dass sich die Bremsscheibe leichtgängig zwischen die Bremsklötze schiebt.
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HINWEIS
Beim Einbau ist darauf zu achten, dass die
Radachse links und rechts vollständig in den
Ausfallenden sitzt. Bevor Sie losfahren stellen
Sie sicher, dass die Bremse und die Schaltung
einwandfrei funktionieren. So lange eines der
beiden Laufräder ausgebaut ist muss der Rahmen am jeweiligen Ende sorgfältig aufgesetzt
werden, damit weder die Frontgabel, der Rahmen oder das Schaltwerk beschädigt werden.
3.6. BREMSEN EINSTELLEN UND WARTEN
HINWEIS
• Bitte beachten Sie, dass die Bremsen zu
jedem Zeitpunkt einwandfrei funktionieren
müssen. Sollten Sie mit den notwendigen
Einstellungen nicht vertraut sein, wenden
Sie sich an einen qualizierten Fachhändler.
• Durch nicht korrekt eingestellte Bremsen
können Unfälle mit schweren Verletzungen
verursacht werden.
• Achten Sie immer darauf, dass die Verschleißgrenze der Bremsbeläge nicht unterschritten wird und die Bremskomponenten
frei von Verunreinigung sind.
• Stellen Sie fest, welcher Bremshebel die
Vorderrad- bzw. die Hinterradbremse betätigt. Betätigen Sie dazu die beiden Bremshebel mehrmals im Stand und kontrollieren
Sie, welche der beiden Bremsen von welchem Bremshebel bedient wird.
• Bevor Sie das Fahrrad auf öffentlichen
Straßen betreiben, machen Sie sich mit
der Wirkung der Bremsen vertraut.
• Unkontrollierte Bedienung kann zu Stürzen
führen.
• Beachten Sie, dass sich die volle Bremsleistung von Felgen- und Scheibenbremsen erst nach einer bestimmten Einfahrzeit
entwickeln.
• Ihr Fahrrad besitzt zwei voneinander unabhängige Felgen- oder Scheibenbremsen. Nachfolgend beschriebene Punkte
sind für beide Systeme anwendbar so die
Bremsen mittels Bremsseil betrieben werden. Service und Wartungsarbeiten von
hydraulischen Scheibenbremsen bleiben
dem Fachhändler oder Servicedienst vorbehalten.
Scheibenbremse (Hydraulisch)
HINWEIS
• Bei hydraulischen Scheibenbremsen ist
die Einstellung der Bremse nicht notwendig.
• Vor der Inbetriebnahme betätigen
Sie mehrfach die Bremse, damit sich
Bremsbeläge und Bremsscheibe zentrieren können.
• Achten Sie immer darauf, dass an keiner
Stelle des Systems Hydrauliküssigkeit
austritt und die Bremsleitungen frei gängig verlegt sind.
• Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen die Verschraubungen (1) der Hydraulikleitungen des Bremssystems.
3. EINSTELLUNGEN
• Sollte die Bremswirkung der hydraulischen Scheibenbremse nachlassen, diese aber gemäß dieser Anleitung gewartet
sein, kontaktieren Sie einen autorisierten
Fachhändler.
• Sollte der Druckpunkt einer hydraulischen
Scheibenbremse schwammig sein, so
muss das System entlüftet werden oder
die Bremsüssigkeit gewechselt werden.
Kontaktieren Sie hierzu einen autorisierten Fachhändler.
• Bitte beachten Sie, dass durch ein dauer-
haftes Bremsen die Bremsüssigkeit so
stark erhitzt, dass sich Wasserdampf im
Bremskreislauf bildet. Sollte dies der Fall
sein, wird der Druckpunkt des Bremssystems schwammig und die Bremsüssigkeit muss gewechselt werden bzw. das
Bremssystem muss entlüftet werden.
• Jegliche Service und Wartungsarbeiten
am hydraulischen Bremssystem obliegen
dem autorisierten Fachhändler.
• Wenn nicht anders angegeben ist das
System mit einem Mineralöl gefüllt.
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3. EINSTELLUNGEN
Sie die zwei Imbussschrauben (1)
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• Anzugsdrehmoment: 15 - 19 Nm
1
3.8. SCHALTUNG
auf die Pedale auszuwirken wieder mit
dem Treten. Beim Gangwechsel ist immer
auf ein spürbares Einrasten oder hörbares Klicken zu achten, da dies den fertigen
Schaltvorgang quittiert. Vermeiden Sie es
mehrere Gänge gleichzeitig zu schalten.
• Je nach Schalthebelsystem kann der aktuelle Gang im Display abgelesen werden.
• Geben Sie besonders vor bergauf Fahrten
acht und schalten Sie rechtzeitig in den
gewünschten Gang.
• Bitte niemals beide Schalthebel zur gleichen Zeit bedienen.
• Wenn der Schaltvorgang nicht abgeschlossen werden kann, muss die Schaltung eingestellt werden. Ein unvollständiger Schaltvorgang ist im Regelfall durch
eine rasselnde Kette bemerkbar.
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3.7. TRETKURBELN
Das Fahrrad ist mit einer Shimano Hollowtech
II® Kurbel ausgestattet.
Kontrollieren Sie die Tretkurbeln in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz.
Falls die Tretkurbeln locker sein sollten, xieren
HINWEIS
Bestimmen Sie anhand der nachfolgenden
Bilder welches Schaltsystem (Schalthebel) an
Ihrem Fahrrad verbaut ist.
Im Regelfall schalten Sie auf der rechten Seite
die Gänge am hinteren Ritzel und mit der linken
Seite schalten Sie die Gänge an der vorderen
Kettenrad Garnitur.
Gänge sicher schalten
• Bitte schalten Sie immer lastfrei.
• Bevor Sie schalten hören Sie kurz mit dem
Treten auf , wechseln Sie den Gang durch
Drücken oder Verdrehen des Schalthebels und beginnen Sie ohne große Last
HINWEIS
Bei der Deore XT® Schaltung ist es möglich mit
dem Schalthebel (rechts) vier Gänge gleichzeitig zu schalten.
Daumenschalthebel unten liegend
Das Fahrrad ist mit Shimano Deore XT®
Schaltkomponenten ausgestattet.
Der „Instant Release“-Mechanismus macht
schnelles Schalten möglich, da die Schaltkabelspannung sofort freigegeben wird wenn ein
Hebel gedrückt wird.
Die Hebel sind mit einem „MULTI RELEA-
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SE“-Mechanismus ausgestattet. Dieser erlaubt
das Schalten von mehreren Gängen gleichzeitig.
3. EINSTELLUNGEN
Die Anzahl der Gänge ermitteln Sie indem Sie
die Anzahl der vorderen Kettenräder mit der Anzahl der Ritzel hinten multiplizieren.
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11
Der Hebel (B) hat zustäzlich einen „2-WAY
RELEASE“-Mechanismus. Dieser erlaubt das
schalten druch Drücken oder Ziehen des Hebels.
Beide Hebel (A) und (B) gehen nach der Betätigung in ihre Ausgangsposition zurück.
Gänge hoch schalten
Drücken Sie den Hebel (A) in die Postion (1)
um einen Gang und in die Postion (2) um gleich
vier Gänge hoch zu schalten.
Gänge runter schalten
Drücken Sie den Hebel (B) in die Postion (1)
um einen Gang und in die Postion (2) um gleich
zwei Gänge runter zu schalten.
HINWEIS
Die nachfolgend abgebildeten Kettenstellungen sind unbedingt zu vermeiden, da sonst die
vorderen Kettenräder, die hinteren Ritzel und
die Kette zu stark belastet und abgenutzt werden. Im Ernstfall kann die Kette reißen, was zu
gefährlichen Situationen führen kann.
Die Kettenschaltung ist ab Werk eingestellt und
sollte nur im Notfall selber justiert werden. Je
nach Konguration Ihres Fahrrades kann es
notwendig sein das Schaltwerk hinten und/ oder
den Umwerfer vorne nachjustieren zu müssen.
Schaltwerk einstellen
HINWEIS
Optisch kann das bei Ihrem Fahrrad verbaute
Schaltwerk abweichen, jedoch bleibt das Funktionsprinzip gleich.
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3. EINSTELLUNGEN
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1. Schalten Sie die Kette auf das „kleinste“
Ritzel am hinteren Zahnkranz und auf das
„mittlere“ Kettenrad vorne.
2. Lösen Sie nun die Mutter (2) und hängen
Sie das Schaltseil aus. Richten Sie nun
die Führungsrolle (3) mit der Stellschraube (H) so aus, dass diese exakt unter
dem kleinsten Ritzel steht. Anschließend
hängen Sie das Schaltseil wieder ein und
xieren Sie die Mutter (2).
3. Schalten Sie nun die Kette auf das größte
Ritzel. Dies sollte mit Sorgfalt passieren,
da bei falsch eingestelltem Kettenwerfer
der Arm des Werfers sowie die Kette leicht
in die Speichen gelangen können.
4. Richten Sie nun die Führungsrolle (3) mit
der Stellschraube (L) so aus, dass diese
exakt unter dem größtem Ritzel steht.
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HINWEIS
Wenn der Stellbereich des Kettenwerfer korrekt
eingestellt ist, die Kette beim Schalten jedoch
zu früh oder sehr schlecht bis gar nicht die
Gänge wechselt kann dies mit dem Stellrad (4)
eingestellt werden. Durch Herausdrehen (gegen den Uhrzeigersinn) des Stellrades erhöhen Sie die Spannung auf das Schaltseil und
die Kette wechselt beim Schalten auf die größeren Ritzel früher den Gang. Beim Eindrehen
(mit dem Uhrzeigersinn) des Stellrades verhält
es sich in umgekehrter Reihenfolge. Wenn
beim Gangwechsel auf kleinere Ritzel die Kette
nicht nach unten springt muss das Stellrad ein
gedreht werden.
Wenn die Kette zu früh nach unten springt
muss das Stellrad heraus gedreht werden.
Ist der Umwerfer nicht richtig eingestellt, kann
dies zu Schäden an den Bauteilen der Schaltung, der Kette und dem Kettenritzel kommen.
Weiter kann der Kettenwerfer in die Speichen
gelangen, welches zu schweren Unfällen und
Verletzungen führen kann.
Einstellungen an der Schaltung sind Wartungsarbeiten! Bei falscher Handhabung besteht keine Gewährleistung oder Garantie!
Der Abstand der oberen Führungsrolle (3) sollte ca. 2 Kettenglieder zu den Ritzeln betragen.
Mit der Einstellschraube (5) kann dies angepasst werden.
Umwerfer einstellen
Optisch kann der bei Ihrem Fahrrad verbaute
Umwerfer abweichen, jedoch bleibt das Funktionsprinzip gleich.
1. Schalten Sie die Kette auf das „größte“
Ritzel am hinteren Zahnkranz und auf das
„kleinste“ Kettenrad vorne.
2. Drehen Sie die Schraube (L) so weit heraus, dass die Kette ohne zu schleifen am
inneren Leitblech des Umwerfers vorbei
läuft.
HINWEIS
Bewegt sich der Umwerfer trotz heraus drehen
der Schraube nicht weiter nach innen, muss die
Zugspannung am Schaltseil verringert werden.
3. Schalten Sie nun die Kette auf das „kleinste“ Ritzel am hinteren Zahnkranz und auf
das „größte“ Kettenrad vorne.
4. Drehen Sie die Schraube (H) so weit herein, dass die Kette ohne zu schleifen am
äußeren Leitblech des Umwerfers vorbei
läuft.
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3. EINSTELLUNGEN
3.11. FEDERELEMENTE
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Fahrräder gibt es in gefederter und ungefederter Ausführung.
Bei der Federung können drei Hauptgruppen
unterschieden werden.
1. Halb gefedert mit Federgabel
• Die Federgabel kann verstellbar sein
und über eine Lockout (Sperrfunktion)
verfügen
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HINWEIS
Wenn Sie den Umwerfer einstellen beachten
Sie die Bezeichnung der beiden Schrauben, da
je nach Umwerfer Modell die Positionierung der
Schrauben auch umgekehrt sein kann.
3.10. KETTE
Bitte beachten Sie, dass der Zustand der Kette
maßgeblich über die Lebensdauer und Funktionalität der Schaltkomponenten entscheidet. Ist
die Kettenspannung nicht korrekt oder die Kette schlecht gewartet so ist die Funktion beeinträchtigt, ein erhöhter Verschleiß und Defekte
sind unvermeidbar.
Die Kette ist richtig gespannt, wenn diese auf
dem kleinsten Ritzel liegend nicht durchhängt.
Mit der Einstellschraube (1) kann die Kettenspannung geringfügig angepasst werden.
Wenn die Kette getauscht werden muss, darf
nur ein baugleiches Fabrikat mit gleicher Anzahl an Kettengliedern verwendet werden.
Bitte achten Sie darauf, dass die Kette immer
sauber und frei von Ablagerungen bzw. Rost
ist. Die Kette muss in regelmäßigen Abständen
gereinigt und geschmiert werden. Zur Reinigung verwenden Sie am besten ein mildes
Spülmittel oder Spezialreiniger aus dem Fach-
handel. Zur Pege der Kette verwenden Sie
„niemals“ herkömmliche Öle, Fette oder Motorrad Kettenspray. Öle und Fette bilden Staub
und Schmutz welche auf der Kette haften bleiben, den Verschleiß erhöhen und die Funktion
beeinträchtigen. Verwenden Sie ausschließlich
Fahrradkettenspray. Dieser haftet ausreichend
auf der Kette und Ritzel ohne dabei Staub und
Schmutz zu binden.
2. Voll gefedert mit Federgabel und gefedertem Heck
• Verstellbares Federelement hinten
3. Gefederte Sattelstütze
• Verstellbar/ nicht verstellbar
Federgabel einstellen (nur bei verstellbaren
Modellen)
Durch Verdrehen der Einstellschraube (1) im
Uhrzeigersinn werden die Federelemente in
der Federgabel vorgespannt, somit wird die
Federgabel härter und das Losbrechmoment
steigt. Durch Verdrehen der Einstellschraube
gegen den Uhrzeigersinn verringern Sie die
Vorspannung der Federelemente, die Gabel
wird weicher und das Losbrechmoment sinkt.
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3. EINSTELLUNGEN
HINWEIS
Wählen Sie die für Sie passende Einstellung.
+-
1
Federgabel sperren (Lockout)
Wenn Ihre Federgabel über eine Lockout
(Sperrfunktion) verfügt, so können Sie damit
bei Bedarf Ihre Federgabel blockieren. Dies
kann besonders beim bergauf fahren hilfreich
sein um das Schwingen der Federgabel zu unterbinden.
• Federgabel sperren
Verriegelung auf Position Lock oder
• Federgabel entsperren
Verriegelung auf Position Out oder
HINWEIS
Je nach Ausstattung ist die Verriegelung (2)
direkt auf der Federgabel oder am Lenker zu
nden. Wenn Sie beim bergauf fahren die Fe-
dergabel blockieren beachten Sie bitte, dass
auch bei der Abfahrt die Federung blockiert
bleibt, wenn diese nicht manuell entriegelt wird.
2
2
3.12. BELEUCHTUNG
Wenn Ihr Fahrrad mit einer Lichtanlage ausgestattet ist so sollte diese regelmäßig kontrolliert
werden.
Neben der Funktion von Frontscheinwerfer und
Rücklicht sollten Sie auch die korrekte Einstellung des Frontscheinwerfers in regelmäßigen
Abständen kontrollieren. Ein zu hoch eingestellter Scheinwerfer kann den Gegenverkehr
blenden. Der Scheinwerfer ist optimal eingestellt, wenn das Zentrum des Lichtkegels ca. 5
m vor dem Fahrrad liegt.
Batterie-Licht
Wenn Ihr Fahrrad mit Batterie Licht ausgerüstet
ist, ist es ratsam das Fahrrad nur mit voll geladenen Batterien in Betrieb zu nehmen.
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3. EINSTELLUNGEN
15
1. Zur Kontrolle des Batterie-Lichts den Ein/
Ausschalter betätigen.
HINWEIS
Es ist ratsam nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei schlechter Sicht z.B. Nebel mit
Licht zu fahren. Bitte beachten Sie, dass Sie
das Fahrrad nur mit funktionierender Lichtan-
lage und Reektoren im öffentlichen Straßenverkehr betreiben dürfen. Reektoren müssen
seitlich (orange), in Fahrtrichtung (weiß) und
nach hinten (rot) montiert sein. Beachten Sie,
dass die Reektoren oftmals in Scheinwerfer,
Rücklicht oder Reifen integriert sind. Machen
Sie sich mit den gesetzlichen Richtlinien Ihrer
Region vertraut.
3.13. BEREIFUNG
HINWEIS
Bitte beachten Sie, dass eine schadhafte Bereifung zu schweren Unfällen und irreparablen
Defekten am Fahrrad und seinen Komponenten führen kann.
• Eine schadhafte oder rissige Bereifung
muss umgehend ausgetauscht werden.
• Auf den Reifen können beidseitig reektierende Streifen angebracht sein. Sollten
diese Streifen nicht mehr reektieren,
muss die Bereifung ausgetauscht werden
oder Reektoren in den Speichen nachgerüstet werden.
• Schiefstellung der Ventile (1) kann zum
abreißen des Ventils führen, wodurch ein
plötzlicher Druckverlust provoziert wird,
was zu schweren Unfällen und irreparablen Defekten am Fahrrad und seinen
Komponenten führen kann.
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• Die Stellung des Ventils muss umgehend
korrigiert werden.
• Bei einem schleichenden Druckverlust
muss die Ursache behoben werden.
• Fahren Sie niemals mit zu wenig Luftdruck, da dies die Bereifung schädigt bzw.
sich der Reifen von der Felge lösen kann.
Der korrekte Luftdruck ist an der Bereifung abzulesen.
Faustformel
Mountainbike Bereifung ( 20“, 26“ 29“):
ca. 2,5 - 3,5 bar bei Reifenbreite > 40 mm
Trekking- u. Citybike Bereifung ( 26“, 28“):
ca. 3,5 - 5,0 bar bei Reifenbreite 28 mm – 42 mm
Ist der Druck in PSI angegeben so müssen Sie
den Wert in bar umrechnen: 10 PSI = 0,68 bar
• Am Reifen muss über die gesamte Fläche
das ursprünglichen Prol vorhanden sein.
Sollte das Prol verschlissen sein, der
Reifen Beulen oder Risse haben muss
der Reifen getauscht werden. Sollten Sie
diese Tätigkeit nicht selbst durchführen
können, wenden Sie sich an einen autorisierten Fachmann.
3.14. FELGEN
Bitte beachten Sie, dass schadhafte oder stark
verformte Felgen zu schweren Unfällen und
irreparablen Defekten am Fahrrad und seinen
Komponenten führen kann. Derart beschädigte
Felgen müssen getauscht werden.
• Verschmutzte Felgen, besonders bei Felgenbremsen, müssen umgehend gereinigt werden.
• Kontrollieren Sie periodisch die Speichen.
Schlagen Sie dazu mit z.B. dem Schaft eines Schraubendrehers leicht auf die Speichen. Hierbei muss ein metallischer Klang
hörbar sein, welcher bei allen Speichen
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3. EINSTELLUNGEN
gleich sein sollte. Bei dumpfen bzw. unterschiedlichen Klang muss die Spannung
der Speichen geprüft werden.
• Kontrollieren Sie Rundlauf der Felge
zwischen Felge und Bremsbelägen, bei
Bremsscheiben zwischen Felge und Rahmen bzw. Gabelschaft. Die zulässige Abweichung pro Umdrehung beträgt 2 mm.
Sollte dieser Wert überschritten werden,
muss die Felge zentriert werden.
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4. PFLEGE UND WARTUNG
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4.1. PFLEGE
• Um Korrosion an Ihrem Fahrrad zu ver-
meiden, muss dieses regelmäßig gepegt
werden. Besonders nach Regenfahrten,
Fahrten bei Salz nasser Fahrbahn, im
Winter, bei verstärkter Staubeinwirkung,
bei Fahrten in salzhaltiger Luft muss das
Fahrrad gereinigt werden um frühzeitige
Rostbildung und Verschleiß zu vermeiden. Auch wenn Sie das Fahrrad mit dem
Radträger befördern ist dieses der Witterung ausgesetzt und muss dementsprechend gereinigt und gewartet werden.
• Wenn Sie das Fahrrad mit Wasser reinigen ist Spritzwasser oder der Einsatz von
Hochdruckreinigern zu vermeiden. Elektrische Bauteile, alle rotierenden bzw. gelagerten Teile könnten Schaden nehmen.
• Verwenden Sie am besten einen feuchten
Lappen und milde Reinigungsmittel.
• Nach dem Reinigen mit Wasser müssen
alle Schaltkomponenten wie auch alle
Bowdenzüge geschmiert werden.
• Bitte widmen Sie der Kette besondere
Sorgfalt. Verwenden Sie nur Spezialreiniger. Motorrad Kettenspray´s oder Industrieschmierstoffe sind ungeeignet.
• Lackteile und Felgen sind nach dem Reinigen trocken zu wischen. Lackierte Flächen bei Bedarf zu konservieren.
• Alle Bremskomponenten müssen vor der
erneuten Inbetriebnahme frei von Pegeprodukten sein. Diese können die Bremsleistung erheblich reduzieren.
• Beachten Sie auch die Pegehinweise im
Blattinneren und beachten Sie die Hinweise auf den Pegeprodukten die Sie verwenden.
4.2. WARTUNG UND INSPEKTION
HINWEIS
• Die „erste Inspektion“ sollte nach 100km
oder im ersten Monat durchgeführt werden.
• Die regelmäßige Wartung sollte dann mindestens alle zwei Monate oder ca. 200 km
aber wenigstens halbjährlich durchgeführt
werden. Fahrräder welche einer erhöhten
Belastung ausgesetzt sind, wie z.B. Kinder- und Jugendfahrräder sollten nur von
einem autorisiertem Fachhändler inspiziert werden.
• Fahrräder welche einer verstärkten Verschmutzung ausgesetzt sind müssen in
kürzeren Intervallen gewartet werden.
• Sollten Sie mit den Wartungsarbeiten
nicht vertraut sein so wenden Sie sich an
einen autorisierten Fachhändler.
HINWEIS
Wenn mit dem Fahrrad gestürzt wurde, ist dieses umgehend zu kontrollieren bzw. von einem
autorisierten Fachhändler zu kontrollieren um
etwaige beschädigte Teile auszutauschen.
Wartungsplan
• Überprüfen Sie Lenker- und Sattelbefestigung auf festen Sitz.
• Überprüfen Sie die Befestigung der Radnaben auf festen Sitz.
• Überprüfen Sie die Felgen auf Brüche und
lose oder gebrochene Speichen.
• Überprüfen Sie die Reifen auf Verschleiß.
• Überprüfen Sie den Reifendruck.
• Überprüfen Sie die Funktion und Einstellung des Scheinwerfers und des Rücklichtes.
• Überprüfen Sie Vorderrad- und Hinterradbremse auf einwandfreie Funktion.
• Überprüfen Sie alle Bowdenzüge und
schmieren Sie diese.
• Überprüfen Sie Schweißnähte des Rahmens auf Korrosion und Oxidation.
• Überprüfen Sie die korrekte Einstellung
der Schaltung.
• Kontrollieren Sie die Spannung der Antriebskette und den Kettenverschleiß.
• Überprüfen Sie die Bremsanlage auf
Funktion und kontrollieren Sie die Verschleißindikatoren.
• Konservieren Sie den Lack mit geeigne-
tem Pegemittel.
• Bei gefederten Modellen kontrollieren Sie
die Federelemente auf Spiel.
• Kontrollieren Sie die Kurbeln und die Pedale auf festen Sitz.
• Wenn Sie das Fahrrad stilllegen, so muss
dieses wie beschrieben gereinigt werden,
trocken und staubfrei eingelagert werden.
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4. PFLEGE UND WARTUNG
Beachten Sie dabei, dass beim Fahrrad,
trotz Stilllegung, alle 2 - 3 Wochen die
Laufräder, Kurbeln und der Lenker bewegt
werden sollten.
4.3. DREHMOMENT TABELLE
Wenn Sie die Wartungsarbeiten selbst durchführen ist anzuraten die nachstehenden
Drehmomente zu beachten.
Technische und optische Änderungen sowie Druckfehler vorbehalten.
7. SPEZIFIKATION
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8. UMWELTSCHUTZ
Das Produkt am Ende der Lebensdauer nicht
über den normalen Hausmüll entsorgen, sondern einer Sammelstelle für die Wiederverwertung abgeben.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder zu verwerten. Mit der Wiederverwendung oder einer anderen Form der zulässigen Verwertung von Altgeräten leisten Sie
einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Erfragen Sie dies bei Ihrer ortsansässigen Entsorgungsstelle.