Lecson HS-539 User Manual [de]

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Sondermeier Elektrofahrzeuge GmbH
Bedienungsanleitung /
Serviceheft
Elektromobil
HS-539
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Breite mm 625 Länge über alles mm 1210 Höhe mm 1160 Bodenfreiheit mm 100 Wenderadius (360°) mm 900
Vorne mm 290 Hinten mm 290 Luftdruck vorne kPa 200 (ca. 2 bar) Luftdruck hinten kPa 200 (ca. 2 bar)
Geschwindigkeit km/h 0 - 6 Reichweite (siehe Bemessungsgrundlage) km bis 25 Batterien 2 x 12 Volt Ah 36 (Gel) Steigung % 12 Steigfähigkeit kurzfristig % 20 Motorleistung W 500 Betriebsspannung V 24 Maxstrom, Sicherung A 40
Elektromagnetbremse Ja
Anzahl der Räder 3 Zerlegbar ohne Werkzeug, Teile 7 Gewicht ohne Batterien kg 63 Maximale Zuladung kg 135 Verstellbare Lenksäule Ja Federung Ja
Änderungen vorbehalten!
Bremsen
Fahrgestell
Abmessungen
Radgröße
Leistungsmerkmale
Technische Daten
Bemessungsgrundlage: Die angegebenen Werte sind in Millimeter (mm), Kilometer die Stunde (km/h), Batterieleistung in Amperestunden (Ah), Steigungen in Prozent (%) und Gewichte in Kilogramm (kg), Umgebungstemperatur in Grad (+/- ° C), Luftdruck in bar/kPa festgelegt (siehe Reifenmantelangaben). Motorleistung in Kilowatt (kw). Wenn wir also eine theoretische Fahrleistung in Kilometern (km) angeben, ist das ein Richtwert. Im Sommer bei + 20° C beispielsweise erreicht eine leichte Person, die auf vorgeschriebenen Luftdruck, auf gleichbleibende Geschwindigkeit achtet eine größere Reichweite als derjenige, der 135 kg zugelassene Zuladung mitbringt, der bei voller Beleuchtung gegen den Wind und dazu noch bergauf fährt. Die Reichweite ist also bei optimalen Bedingungen gemessen worden, dazu später mehr unter Punkt C. 9, Thema Batterien.
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Technische Daten/Bemessungsgrundlagen
Inhalt
Einleitung
Bedeutung von Symbolen
Sicherheitshinweise
A: Geräteerklärung / Bedienpult
A.1 Geschwindigkeitseinstellung
A.2 Hupe
A.3 Bedienhebel
A.4 Batteriestandsanzeige
A.5 Ein-/ Ausschalter
A.6 Blinklicht
A.7 Beleuchtung
A.8 Ladesteckdose
A.9 Warnblinkanlage
A.10 Bereitschaftsanzeige / Fehlercodeanzeige
Inhalt
Seiten
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2 – 5
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7
8 – 9
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B: Einstellmöglichkeiten
B.1 Information zum richtigen Sitzen
B.2 Vor- und Zurückschieben des Sitzes
B.3 Verstellen der Armlehnen
B.4 Hochklappen der Armlehnen
B.5 Sitz drehen und feststellen
B.6 Höhenverstellung des Sitzes
B.7 Einstellung der Kopfstütze
B.8 Sitzentnahme
B.9 Freilaufeinstellung
B.10 Antikippräder
B.11 Sitzgurtbefestigung
Inhalt
Seiten
13
14
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C: Fahren, Bedienung (Trockenübungen)
C.1 Theorie
C.2 Inbetriebnahme
C.3 Transfer in das Mobil
C.4 Maximalsteigung zur Überwindung von
Hindernissen
C.5 Überlastungsschalter und Empfehlungen
C.6 Zerlegen des Fahrzeuges
C.7 Transport in PKW, Bus, Flugzeug
C.8 Lenksäulenverstellung
C.9 Batterieleistung und Lebensdauer
C.10 Aufladen der Batterien
C.11 Mögliche Fehlerquellen und deren
Beseitigung
C.12 Reparaturen, wer macht das?
C.13 Plattfußbehebung
Inhalt
Seiten
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23
24 – 26
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28 - 29
30
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32 - 33
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Inhalt
Seiten
D.1 Übergabeinspektion
D.2 Ersatzteilbeschaffung
D.3 Pflege / Reinigung / Desinfektion
D.4 Entsorgungshinweise
D.5 Wartungsmaßnahmen
Konformitätserklärung
Verkaufsmeldung
Verkaufsmeldung, Durchschrift, einzusenden an die Sondermeier Elektrofahrzeuge GmbH
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Einleitung
Mobilität und Design, Technik und Zuverlässigkeit sind in Ihrem LECSON Shoppy vereint. Er ist für den normalen Gebrauch entwickelt worden. Was heißt normal? Sie möchten ein kleines, wendiges und leistungsstarkes Elektromobil. Für den Transport soll es zerlegbar sein und/oder wenn es im Stück transportiert werden sollte, darf das Gerät kaum etwas wiegen. Im Einkaufzentrum soll es an engen Kassen vorbeikommen. Den Wünschen
unserer Kunden sind da kaum Grenzen zu setzen.
Das ist in Ordnung! Im losen Strandsand fahren, Gerät im Salzwasser benutzen sind Dinge, die müssen wir hier nicht erklären. Sie bleiben im Sand stecken, das Gerät wird zerstört. Auch müssen wir nicht erwähnen, im Winter, bei einer Schneehöhe von 10 cm zu fahren. Eine Benutzung ist dann nicht mehr möglich. Bei Glatteis ist absolute Vorsicht geboten. Lagern Sie Ihr Mobil in trockenen Räumen. Die Umgebungstemperaturen sollten bei +45° und –20° Celsius liegen. Bei permanent hoher Luftfeuchtigkeit und ständigem Regenwetter muss mindestens eine Trockenzeit von 12 Stunden eingehalten werden.
Laut Definition ist Ihr Elektromobil ein Produkt der Anwendungsklasse „C“, für die
Benutzung im Außenbereich.
(Natürlich auch innen, Sie dürfen damit in Bus und Bahn, bei Aldi und SKY einkaufen
fahren.)
Gemäß der Konformitätserklärung weist Ihr Gerät eine
CE- Kennzeichnung auf.
Hiermit bestätigt der Hersteller, (CTM in Taiwan) dass das Medizinprodukt mit den einschlägigen Paragrafen der Richtlinie 93/42 EWG übereinstimmt. Wir sind mehr als nur bemüht, Ihnen alle erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen, wenn Sie Probleme mit der Bedienung, mit dem Service oder auch mit der Technik haben.
Wenn Sie die Bedienungsanleitung gelesen und verstanden haben, wünschen wir Ihnen eine gute Fahrt.
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Achtung! Warnhinweise auf mögliche technische Schäden.
Gefahr! Warnhinweise auf mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren.
Gefahr! Warnung vor elektromagnetischen Feldern.
Warnung! Durch Gefahren mit Batterien.
Wichtiger Hinweis zur Gerätebedienung.
Bedeutung der Symbole
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1. Diese Bedienungsanleitung muss vor der Inbetriebnahme gelesen und auch verstanden werden. Im Zweifelsfall bitte beim Händler anrufen.
2. Es ist absolut verboten, andere Personen mit Ihrem Mobil zu
transportieren.
3. Wenn die Batterieanzeige aufleuchtet, der Schlüssel auf „on“ ist, dürfen Sie weder auf, noch vom Gerät absteigen. Immer erst den Schlüssel auf „off“ stellen.
4. Beim Rückwärtsfahren passieren die meisten Karambolagen, fahren Sie langsam und wenn nötig, können wir Ihnen gegen Aufpreis einen 2. Spiegel liefern.
5. Vermeiden Sie ruckartige Lenkmanöver, das Mobil kann
umkippen. Üben Sie das Anfahren auf leichten Gefällstrecken.
6. Bevor Sie losfahren, sollten Sie den Spiegel, den Sitz und die Lenksäule so eingestellt haben, dass Sie bequem und sicher das Mobil bedienen können. Eine Funktionskontrolle heißt: Der Sitz muss genauso wie die Lenksäule arretiert werden, der Sitz muss festgeklemmt und festgeschraubt sein. Licht, Hupe und alle anderen Funktionen müssen Sie kontrollieren. (Vor jeder Fahrt!)
7. Ob Kinderroller, Fahrrad oder Motorrad, ob Eisenbahn oder LKW,
wenn physikalische Grenzwerte überschritten werden, kippt jedes
Fahrzeug. Bitte lesen Sie die Seite 24 – 26 sehr genau.
8. Alkohol, Medikamente oder sonstige Einflüsse, die Ihre Fahrsicherheit beeinträchtigen, sind auch bei einem Elektromobil verboten. Ein E-Mobil ist ein Fahrzeug und Sie unterliegen der Straßenverkehrsordnung genauso, wie jeder andere Verkehrsteilnehmer.
Sicherheitshinweise
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9. Wer mit seinem Krankenfahrstuhl, so heißt ein E-Mobil im Amtsdeutsch, schneller als 6 km/h auf öffentlichen Straßen oder Wegen fährt, benötigt eine Betriebserlaubnis und ein so genanntes Mofakennzeichen. Achtung: Fragen Sie nach einer zusätzlichen Diebstahlversicherung. Die Betriebserlaubnis wird bei 12 km/h Fahrzeugen von uns mitgeliefert.
10. Ob Füße oder Arme, während der Fahrt sind diese Körperteile auf der Fußablage bzw. am Lenker zu halten.
11. Wenn Sie ein Fahrdienst abholen sollte, bleiben Sie nicht auf Ihrem E-Mobil sitzen. Sie müssen richtig angeschnallt werden, was auf einem E-Mobil nicht möglich ist.
12. Elektromagnetische Felder: Warnung! Mobiltelefon, GPS Navigationssysteme, Hochspannungsleitungen und Sendeanlagen,
oder auch einfache Funktachometer von Fahrrädern, können sich
negativ auf die Elektronik Ihres Elektromobiles auswirken. Und umgekehrt! Auch Ihr Mobil erzeugt elektromagnetische Störfelder, wie jeder Elektromotor auch. Dieses kann sich auf Herzschrittmacher und mobiles Telefonieren negativ auswirken.
13. Sollte einmal das Mobil wegen eines technischen Defektes oder auch wegen leerer Batterien liegen bleiben, hat das Gerät hinten rechts einen so genannten Freilaufhebel, der Motor kann vom Getriebe getrennt werden. Beim Schieben dürfen Sie nicht auf Ihrem E-Mobil sitzen bleiben.
14. Im Sommer erwärmt sich die Luft in den Rädern, was normal ist. Liegt der Luftdruck dann weit über 1,7 bar (170 kPa), können
Ihnen die Reifen platzen! Wir empfehlen bei „normaler“ Witterung
um + 20° C, vorne und hinten 1,7 bar. Achten Sie immer auf den richtigen Luftdruck und lassen Sie im Sommer etwas Luft aus den Reifen entweichen.
15. Beachten Sie die Pflege- und Wartungshinweise.
Sicherheitshinweise
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Abschnitt A
Geräteerklärung / Bedienpult
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A.1 Geschwindigkeitseinstellung
Abb. 1
Mit diesem Drehknopf können Sie die Geschwindigkeit stufenlos regeln. Er dient
zur grundsätzlichen Vorwahl, ob schnell oder langsam. Steht der Pfeil auf „Schildkröte“, fährt das Gerät langsam, schnell, wenn er auf „Hase“ steht.
A.2 Hupe
Drucktaster für die Bedienung.
A.3 Bedienhebel
Unabhängig von der Drehknopfeinstellung können Sie den Bedienhebel zur
Dosierung der Geschwindigkeit nutzen. Vorwärts mit dem rechten Daumen oder rückwärts mit dem linken Daumen. Ob Halbseitenlähmung oder Amputation eines Armes oder Hand etc., wir können die Bedienrichtung umprogrammieren.
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Abschnitt A
Geräteerklärung / Bedienpult
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A.4 Batteriestandsanzeige
Sie zeigt den Ladezustand Ihrer Batterie an: Wenn alle Balken (3 rote - 4 gelbe - 3 grüne) aufleuchten, ist die Batterie voll
geladen, nacheinander erlischen die Balken von rechts nach links, Ihre Batterien werden leerer.
Nr. 10, wenn die Bereitschaftsanzeige blinkt, noch ca. 500 m Fahrstrecke.
Achtung: Auf Seite 33 – 35 wird alles noch genauer erklärt. Es gibt Dinge, die
Ihre Batterien überhaupt nicht mögen! Wissen sollten Sie auch, dass es keine Batteriestandsanzeige auf dem Markt gibt, die wenigstens zu 80% genau anzeigt.
Im Winter bspw., bei starkem Frost hat die Batterie nur ca. 50% der Leistung,
die sie im Sommer aufweist. Die Anzeige zeigt leider immer den gleichen Wert
an.
Abb. 1
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A.5 Ein-/ Ausschalter Wie abgebildet, befindet sich der Schalter unterhalb der Lenksäule.
In „ON“ Position ist das Fahrzeug startklar, in „OFF“ Position abgeschaltet. Da der Schlüsselschalter von oben nicht sichtbar ist, sollte man ihn nicht
vergessen. Besonders auf Kinder und Diebstahl achten!
A.6 Blinklicht
Die Druckknöpfe befinden sich oben auf Ihrem Cockpit. Drücken Sie den linken
und der linke Blinker ist eingeschaltet, drücken Sie wieder, ist er aus, drücken
Sie den rechten, ist der rechte Blinker eingeschaltet.
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Abschnitt A
Geräteerklärung / Bedienpult
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Abb. 1
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A.7 Beleuchtung
Bei Ihrem Modell HS 539 schalten Sie das Licht am Cockpit ein.
Drücken Sie auf den Druckknopf und das Licht geht an, bei nochmaligem Drücken geht es wieder aus.
Achtung: Bei Einbruch der Dunkelheit müssen auch Sie mit Licht
fahren.
A.8 Ladesteckdose für die Batterie
Diese Steckdose ist mit einem Deckel versehen, der seitlich nach rechts
weggedreht werden kann. (Bei Gicht, Rheuma, etc. Deckel offen lassen, da es schwierig ist, ihn zu drehen.)
A.9 Warnblinkanlage
Hierzu ist Folgendes zu erklären: Auch wenn es „nur“ ein Elektromobil ist, auch
Sie könnten in eine Situation geraten, wo Sie andere auf sich aufmerksam machen müssen. Besonders im Winter, bei schlechter Sicht und Schneetreiben, kann man auf einem größeren Eisklumpen oder Schneematsch festsitzen. Dann müssen Sie andere warnen.
A.10 Bereitschaftsanzeige / Fehlercodeanzeige
Bei eingeschaltetem Gerät leuchtet diese Lampe. Bei einem Fehler blinkt sie. Sollte sie 5 mal aufblinken, überprüfen Sie bitte, ob der Freilaufhebel auf
„neutral“ steht.
Sollte sie durchgehend blinken, laden Sie das Gerät wieder auf, da dann die
Batterien vollkommen leer sind.
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
Abb. 2
B.1 Informationen zum richtigen Sitzen Grundsätzliche Anmerkungen zum Sitz und den Einstellmöglichkeiten.
Es ist wichtig, technische Funktionen und das richtige Sitzen selbst zu
beschreiben. Die Sitzhöhe muss so eingestellt werden, damit beide Füße plan auf der Bodenplatte aufliegen. Unter den Kniekehlen muss sich die flache Hand schieben lassen, denn dort verlaufen die Schlagadern und Blutgefäße. Sitzen Sie zu hoch, haben die Füße keinen richtigen Bodenkontakt, Sie klemmen die
Gefäße ab, die Beine „schlafen“ ein. Es besteht Thrombosegefahr. Und Sie sitzen dann wie auf einem Medizinball, bei Richtungsänderungen haben Sie keinerlei Abstützeffekt durch die Beine, es besteht dann akute Unfallgefahr. Ist die Sitzfläche wesentlich zu kurz, zwischen Kniekehle und
Sitzfläche passen keine zwei Fingerbreit „Luft“, gilt die gleiche Gefahr, als wenn die Beine keinen Bodenkontakt haben. Die Beine „schlafen“ ein. Dann muss die
Distanz mit einem Kissen im Rückenbereich ausgeglichen werden.
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
Abb. 3
B.2 Vor- und Zurückschieben des Sitzes An der vorderen, unteren, rechten Sitzfläche befindet sich ein Hebel, mit dem
man den Sitz waagerecht verstellen kann (Nr. 1 auf dem Bild). Der Sitz befindet sich auf Gleitschienen, jeweils am Ende mit einem Stopper. Der Hebel wird leicht gezogen, wenn Sie auf dem Sitz Platz genommen haben.
Wenn Ihre Sitzposition optimal eingenommen ist, wie oben beschrieben, lassen
Sie den Hebel los. Er rastet dann verschiebesicher ein. (Die Schienen sind mit normalem Fahrradfett zu schmieren.)
B.3 Verstellen der Armlehnen
Auf dem Bild Nr. 3 erkennen Sie eine schwarze Kunststoffschraube, die mit
Nummer 2 gekennzeichnet ist. Wenn beidseitig die Schrauben gelöst werden, können Sie die Armlehnenbreite weiter als die Sitzbreite einstellen. Ziehen Sie die Armlehen nur soweit aus dem Rohr, bis Sie die Markierung auf dem Armlehnenrohr erkennen.
B.4 Hochklappen der Armlehnen
Das Hochklappen der Armlehnen kann Ihnen das Ein- bzw. Aussteigen aus
Ihrem Fahrzeug erleichtern.
Abb. 2, siehe Pfeilrichtung.
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
B.5 Drehen des Sitzes (Abb. 4 und 5) Den Sitz können Sie komplett um die eigene Achse drehen und in
8 Positionen festsetzen. Der Hebel befindet sich links, im vorderen, unteren
Bereich des Sitzes. Wenn Sie den Hebel nach oben ziehen, lösen Sie den Klemmmechanismus. In unterer Position ist er wieder festgeklemmt.
Abb. 4
Abb. 5
B.6 Höhenverstellung des Sitzes (Abb. 6 bis 7 a)
Zuerst muss man den Sitz und die Heckverkleidung abnehmen. Danach löst
man die Schraube an der Sitzstange (Abb. 7). Wenn die Schraube gelöst ist,
kann man die Sitzstange herausziehen (Abb. 7 a). In ihr befinden sich 5 Löcher, mit welchen man die Sitzhöhe einstellen kann. Die Schraube wird wieder durch das passende Loch gesteckt und festgezogen. Die optimale Sitzhöhe wurde Ihnen auf Seite 13 erklärt. Den Sitz lieber einige Millimeter tiefer einstellen, als zu hoch. Denken Sie bitte auch daran, dass ein dickes Sitzkissen dazu kommen könnte. Egal wie, Ihre Füße müssen plan auf der Bodenplatte aufliegen.
Abb. 6 – der Sitz befindet sich auf dem Mobil Abb. 7 – die Schraube lösen Abb. 7 a – Sitzstange
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
B.7 Kopfstütze Die Kopfstütze ist höhenverstellbar und auch völlig demontierbar.
Eine kleine Arretierungsnase, siehe Abbildung, dient zur Höheneinstellung oder
zum Herausnehmen.
Abb. 8
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
B.8 Entfernen des Sitzes vom Chassis Bei einer möglichen Zuladung (Personengewicht) von 135 kg muss der Sitz
sehr stabil sein. Das bedeutet, er ist auch recht schwer (16,5 kg). Wir empfehlen das Entfernen des Sitzes wie abgebildet vorzunehmen. Der Sitz ist nur geklemmt, mit dem Verstellhebel zum Drehen des Sitzes. Mit einem kräftigen Ruck den Sitz nach oben herausziehen.
Achtung: Vor einem Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall möchten
wir Sie schon jetzt warnen. Entnehmen Sie auch die Armlehnen, auch
die müssen stabil sein und wiegen entsprechend.
Holen Sie sich Hilfe!!
Verstellhebel
Abb. 9 beide Hände greifen von oben unter den Sitz
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
B.9 Freilaufeinrichtung Im hinteren Bereich, rechts unterhalb des Sitzes befindet sich der Freilaufhebel. In
Hinterer Position ist der Motor mit dem Getriebe fest verbunden. Drücken Sie den roten Knopf auf dem Hebel ein und schieben ihn nach vorn, kann Ihr Elektromobil geschoben werden.
Achtung: Diese Freilauffunktion ist eine Notfunktion, damit das Gerät bei
einem Defekt geschoben werden kann. Es ist absolut verboten, dann
mitzufahren oder sich so abschleppen zu lassen.
Achtung: In normaler Fahrfunktion fahren gerne Kinder mit, die sich hinten
auf die Stoßstange stellen. Aus Unkenntnis und völlig unbeabsichtigt könnte die Fußspitze des Kindes dann den Hebel nach oben drücken! Unterbinden Sie es schon im Ansatz, dass andere mitfahren.
Abb. 10 Fahrposition,
ziehen Sie den Hebel
nach hinten Schiebeposition, drücken
Sie den Hebel nach vorn
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B.10 Antikippräder
Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
Abb. 11
„Anti-Kipp-Räder“ (Eine irreführende Bezeichnung!)
Die Prüfnorm schreibt eine „Vorrichtung gegen das Umkippen“ vor. Damit das auch funktioniert, müssten die „Anti-Kipp-Räder“ nur wenige Millimeter über dem
Boden schweben und Ihr Elektromobil wäre fast 20 Zentimeter länger. (Sie setzen dann auf jeden kleinen Stein und auf jeden abgesenkten Bordstein auf.) Die Benutzung vom Lift oder Fahrstühlen wäre nicht oder kaum noch möglich. Sie würden das Mobil nicht kaufen und diese „Anti-Kipp-Räder“ in „Anti­Fahrfunktions-Räder“ umbenennen. „Anti-Kipp“ soll Sicherheit suggerieren, was nicht stimmt. Wenn Sie den nächsten Abschnitt „Fahren“ genau studieren, verlassen Sie sich
auf „Anti-Kipp-Räder“ nicht mehr, sondern nur noch auf sich selbst und unsere
Ratschläge. Wir erklären Ihnen alles, damit Ihnen nichts passieren kann.
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Abschnitt B
Einstellmöglichkeiten
B.11 Sitzgurtbefestigung Die Befestigungsschrauben der Armlehnen entfernen und Öse des Sitzgurtes über
Befestigungsschraube stecken. Schraube wieder in alter Position gut festschrauben.
Bitte sehen Sie sich die Abb. 13 und 14 an. Ein Sitzgurt ist kein Sicherheitsgurt. Wir
empfehlen diesen Gurt nur bei Amputationen, um ein Rutschen nach vorne zu verhindern. Mehr nicht.
Schon aus Gründen der Haftung ist uns bewusst, wer im Normaleinsatz einen Sitzgurt
beim Elektromobil benötigt, sollte einen Joystick gesteuerten Rollstuhl benutzen (außer Amputierte).
Abb. 12
Abb. 13
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Abschnitt C
Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
C.1 Theorie / Die Bedienung Fahren (Trockenübung) Grundsätzlich sollten Sie die ersten Meter da fahren, wo Sie Platz vorfinden, wo
es ebenerdig ist und wo Sie niemand stört. Es ist hilfreich eine Person Ihres Vertrauens neben sich zu haben.
Fahren Sie bei Kurvenfahrten besonders langsam, Ihr Gerät kann leicht
umkippen.
Befolgen Sie unsere Ratschläge. Die Straße bitte nur im Notfall befahren, auch
wenn das erlaubt ist.
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Abschnitt C
Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
C.2 Inbetriebnahme Das Gerät ist auf minimale Geschwindigkeit eingestellt. Der Schlüssel ist
umgedreht, die Ladeanzeige leuchtet auf. Betätigen Sie nun den „Gashebel“
kurz. Einmal kurz links und einmal kurz rechts, das Gerät fährt vorwärts und rückwärts. Sie halten an. Spiegel einstellen und nochmals die Sitzposition überprüfen.
Der „Gashebel“ funktioniert so: Wenn Sie das Gerät auf maximale
Geschwindigkeit einstellen, fahren Sie nur so schnell, wie Sie den Hebel
durchdrücken. Je weniger Sie den „Gashebel“ betätigen, desto geringer ist auch
die Geschwindigkeit. Je mehr Sie ihn durchdrücken, umso schneller fährt Ihr Elektromobil. Immer wenn Sie das Tempo erhöhen, sollte Ihnen jemand als Hilfsperson zur Seite stehen. (Da auch gebrauchte Geräte von privat an
privat verkauft werden, müssen wir das so genau beschreiben. Bitte
unbedingt diese Bedienungsanleitung mitgeben.)
Sie fahren nur geradeaus, halten an und beschleunigen wieder. Sie stellen fest,
wenn Sie den Gashebel loslassen, bleibt das Gerät automatisch stehen.
Spätestens jetzt müssen Sie Ihre automatischen Bremsen testen, wissen wie
lang ihr persönlicher Anhalteweg ist. Auch hier sollten Sie sich helfen lassen. Haben Sie Angst, sind Sie noch nicht soweit zum Experimentieren, dann ist das normal. Ihre Hilfsperson sollte dann wie Sie, möglichst gleich groß und etwa gleich schwer sein.
Bei 12 km/h muss der Anhalteweg bei 2,5 m liegen. Ihr Gerät hat ein automatisches Bremssystem: Loslassen = Bremsen. Sie benötigen Ihren Anhalteweg! Ein anderer Untergrund (Sand/Kies Asphalt
etc.) bewirkt auch einen anderen Anhalteweg. Was wir nicht besonders
erwähnen müssen, im Winter bei Schnee und Eis kann er doppelt so lang
werden. Wiegen Sie 50 Kg ist er kürzer als bei einem Körpergewicht von 136 Kg.
Auch die Rückwärts-Fahrfunktion begleitet Sie ständig. Hier sollten Sie
feststellen, ob Sie möglicherweise einen zweiten Spiegel benötigen. Und, üben, üben und nochmals das Rückwärtsfahren üben.
Besonders auf Rampen, langsam rückwärts runter fahren und immer
wieder abbremsen und beschleunigen. Sie werden den richtigen Schwerpunkt dann finden, wenn Ihr Oberkörper als Gegengewicht eingesetzt wird.
Bürgersteige haben ein unterschiedliches Quergefälle, damit Regenwasser
abläuft. Dieses wirkt sich auf Ihre Geradeausfahrt aus, Sie müssen
gegenlenken. Auf Bürgersteigen müssen Sie die StVO
(Straßenverkehrsordnung) genauso einhalten, wie sonst im öffentlichen Straßenverkehr auch. Fährt Ihr Gerät schneller als 6 km/h, benötigen Sie ein so genanntes Mofa-Kennzeichen und eine Betriebserlaubnis.
Auf Bürgersteigen dürfen Sie nicht schneller als 6 km/h fahren, auf
Fahrradwegen 15 km/h. Sie dürfen auch die Straße benutzen, wenn es keinen Bürgersteig oder Radweg gibt. Bordsteine können Sie bis zu einer
maximalen Höhe von 13 cm – sehr langsam- herunterfahren.
Immer im 90° Winkel, nie schräger!
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Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
C.3 Transfer in das Mobil
Beispiel, wie man in das E-Mobil umsteigen kann.
Abschnitt C
Abb. 14
Abb. 15
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Abschnitt C
Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
C.4 Maximalsteigung zur Überwindung von Hindernissen
Öffentliche Gebäude, Wege und Übergänge weisen meist ein Längsgefälle von 6% und ein zugelassenes Quergefälle von 2% auf. (Quelle: DIN 18024-1, Barrierefreies Bauen, Planungsgrundlagen)
An der Lenksäule Ihres Gerätes befindet sich ein roter Aufkleber, der Sie davor
warnen soll, Rampen, Steigungen oder Berge von mehr als 12% zu befahren.
Die Gefahren lassen sich sowohl bei einem Quergefälle als auch bei einer
unbekannten Steigung, deren Prozentangaben nicht einmal geschätzt werden können, unterschiedlich angehen. Entweder Abbruch der Streckenbenutzung oder mit viel Übung und Begleitpersonen solche Wege üben und befahren.
Wir empfehlen: Verlagerung des Oberkörpers bei einem unbekannten
Quergefälle, wie abgebildet.
Abb. 16
Bei einer Steigung, die Ihnen suspekt vorkommt, entweder einen anderen Weg
suchen oder Füße vorne auflegen, Sitz ganz nach vorne schieben und Oberkörper nach vorne legen. Auch wäre es sinnvoll den Einkaufskorb mit Gepäck etc. zu befüllen. Zügig, ohne anzuhalten, den Wanderweg hochfahren. Drohen die Vorderräder den Bodenkontakt zu verlieren, Gashebel sofort loslassen, kleinste Geschwindigkeit einstellen und rückwärts –ohne den
Gashebel loszulassen- den Weg wieder runterfahren. Neuen Weg suchen!
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Abschnitt C
Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
Prozent heißt, von Hundert. Ein Meter entspricht 100 Zentimetern. Nehmen wir
von 100 cm 12 %, sind das 12 cm. Auf 1 m Länge also 12 cm Schräge. Auf 10 m Länge, eine 1,2 m schräge Fahrbahn.
„Barrierefreies Bauen“: Wir messen für Sie nach.
Famila, Aldi, SKY liegen Hinter diesem Lärm-
schutzwall und ein
Wohngebiet von 15000 Menschen. Davor liegt eine Bus-
haltestelle und eine 28 % mit 4 % Querge­fälle
Abb. 18
Um diese Barriere zu umfahren, be­nötigt man einen Umweg von 3,5 km. Als Anfänger sollten Sie solche Hinder­nisse unbedingt
meiden.
Die „Anti-Kipp-
Räder“ würden
einen Sturtz nicht verhindern.
andere Ortschaft mit
ca. 30000 Bewohnern.
Gemeinsam leben hier
ca. 200 Rollstuhlfahrer.
Ob Kiel oder München,
es ist überall gleich.
Hindernisse!
Abb. 19
Abb. 20
Nachdruck, auch auszugsweise, verboten, urheberrechtlich geschützt!
Hier sind 30 % zu erkennen.
Auf 10 m Länge erklimmen Sie einen Höhenunterschied
von 3 Metern.
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Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
Abschnitt C
Abb. 21
Dieser Wanderweg hat unten 12 % und oben 39 % Steigung. Der Untergrund Besteht aus grobem Kiesgestein. Die kleinen „Anti-Kipp-Räder“ würden im Kies eintauchen und verschwinden.
Wir geben Ratschläge, wir möchten Unfälle vermeiden helfen und wir
berufen uns auf den Gesetzestext: Elektromobile dürfen Steigungen
über 12% bis 20% nicht erklimmen. Viele Nutzer befahren die gezeigten
Wanderwege aber über 20%. Sie werden es sicherlich auch bald versuchen!
Dieses geschieht auf eigene Gefahr und Risiko!
Reglementierungen sind oftmals sinnvoll, viele Nutzer übertreiben und suchen bei sich
keine Schuld. An dieser und anderen Stellen gibt es illegale „Überwege“ für Fußgänger.
Auf der anderen Seite liegt der Friedhof und ein Erholungsgebiet. Die Leute sind um die 80 Jahre alt, ein Umweg kommt nicht in Betracht. Alle 12 Minuten rauscht hier ein Zug vorbei. Vor so einem Leichtsinn können wir nur warnen!!
Abb. 22
Abb. 23
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Abschnitt C
Fahren / Bedienung (Trockenübungen)
C.5 Überlastungsschalter und Empfehlungen, siehe Abb. 24 Wir empfehlen bei: Drehtüren, elektrischen Türen, steilen Übergängen, weichem
Sand, Schotter und Kieswegen, Waldwegen mit Spurrillen etc., im Winter bei starkem Frost, bei Schneematsch und Hagelschauer, bei Eisregen und starkem Wind etc., bei jeder neuen Herausforderung, nehmen Sie bitte immer eine Begleitperson mit.
Achtung: Der Motor und das System kann überlasten, es wird zu heiß. Dann bleibt das Gerät stehen.
Wenn Sie ungünstigerweise gerade am Berg stehen und Ihre Elektronik fällt aus, da
der Motor zu heiß wurde, steigen Sie sehr vorsichtig von Ihrem Gerät ab. Unter dem Heckdeckel befindet sich ein Druckschalter, der herausgesprungen ist. Nach ca. 1 Minute Wartezeit muss er wieder hineingedrückt werden.
Abb. 24
Nachdruck, auch auszugsweise, verboten, urheberrechtlich geschützt!
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Abschnitt C
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C.6 Zerlegen des Fahrzeuges Für den Transport im PKW oder Reisebus kann Ihr Fahrzeug in handliche Einzelteile
zerlegt werden.
Einzelne Schritte:
1. Sitz abnehmen. (Klemmhebel für Sitzdrehung lösen.)
2. Heckdeckel abnehmen.
3. Stecker auseinander nehmen.
4. Kunststoffhaube über den Batterien entfernen.
5. Batteriestecker auseinanderziehen.
6. Klettband über den Batterien lösen.
7. Batterien entnehmen.
8. Stecker zwischen Vorder- und Hinterteil auseinanderziehen.
9. Pin nach hinten drücken.
10. Hinterteil vom Vorderteil auseinanderheben.
11. Gewicht Vorderteil: 23,6 kg
12. Gewicht 2 Batterien: 22,5 kg
13. Gewicht Sitz: 16,5 kg
14. Gewicht Hinterteil: 23 kg Elektromobil in umgekehrter Reihenfolge wieder montieren (siehe Seite 29).
Abb. 25 – Sitz entnehmen Abb. 26 – Heckdeckel
abnehmen
Abb. 28 – Batterieabdeckung entfernen
Abb. 29 – Batteriestecker 2 mal ziehen
Abb. 27 – Stecker auseinander nehmen
Abb. 30 – Klettband lösen
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Abschnitt C
Abb. 31 – Stecker ziehen
Abb. 32 – Pin nach hinten drücken
In umgekehrter Reihenfolge montieren!!!
Abb. 34 – Achten Sie darauf, dass die Bolzen richtig
Abb. 33
eingeführt werden
29
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C.7 Transport des LECSON Shoppy in einem PKW
Empfehlungen: Wir wissen um die Probleme, die Busunternehmen,
Bundesbahn und mobile Senioren haben, wenn das Elektromobil mit auf Reise
gehen soll. Die Fluggesellschaften haben da klare Vorschriften, die anderswo
fehlen. Eine Frage beschäftigt jeden: Länge, Breite, Höhe und Gewicht. Istmaße und Gewichte: (In Standardausstattung, 2. Spiegel, Gehhilfenhalter,
etc. sind nicht berücksichtigt.) Länge über alles: 1290 mm Höhe über alles: 1150 mm Höhe minimal: 880 mm (Sitz nach vorn gelegt) Gewicht komplett: 87,5 kg Die zweite große Hürde ist die Frage nach den Befestigungspunkten.
Zurrgurte werden wie folgt verlegt:
Batterie
Abb. 35
Fahrzeug komplett verstauen:
Vorne und hinten über die Stoßstange und zwei über die Trittfläche. Fahrzeug in Einzelteilen verstauen: Jeder Teil muss verrutschsicher verschnürt werden. Sie finden bei dem
zerlegten Mobil viele Rahmenteile, um die die Gurte geführt werden können. Die Batterien haben Griffe und werden dadurch auf der Ladefläche festgezurrt. Zum Schluss wird alles mit Wolldecken zerkratzsicher abgedeckt.
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C.8 Lenksäulenverstellung
Der Hebel zur Positionsänderung befindet sich unterhalb des Lenkers. Er
ermöglicht Ihnen eine stufenlose Einstellung Ihrer Lenksäule. Drücken Sie dazu
den Hebel nach unten und verstellen Sie nun die Lenksäule in die gewünschte
Position. Ist diese erreicht, lassen Sie den Hebel los.
Abb. 36
Abb. 37
Achtung: Wenn Sie den Korb mit schweren Einkaufstaschen befüllen,
wirkt sich das negativ auf das Lenkverhalten aus.
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Abb. 38
Abb. 39
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C.9 Batterieleistungen und Lebensdauer
Leistungsmerkmale der Batterien:
Wenn wir Ihnen eine Reichweite zusichern, haben wir das auf ebener Strecke,
unter idealen Vorraussetzungen geprüft. Sie erwarten von Ihren Batterien
ständige Leistungsbereitschaft, Sie über 20 Kilometer weit zu befördern. In den
Wintermonaten beispielsweise, wenn die Batterien eiskalt sind, nachts in einer
kalten Garage oder Schuppen lagern und laden, können Sie nur mit der Hälfte
der Fahrleistung rechnen. Batterien mögen keine Kälte! Dazu kommt: Fast 50%
aller Trockenbatterien werden falsch geladen, deren Lebensdauer beschränkt
sich dann auf nicht einmal 6 Monate, sie sind müde und leistungsarm, oder
tiefstentladen und kaputt. Diese/Ihre Batterien haben keinen so genannten
Memory-Effekt, es sind schlichte Gel-Blei-Akkus und erwarten sorgfältige
Beachtung ihrer Behandlung.
Die Batterien Ihres Gerätes benötigen weder Säurenachfüllungen noch
destilliertes Wasser, in dem Sinne sind sie hermetisch verschlossen und
wartungsfrei. (Fluggesellschaften fragen danach)
Bei täglicher Verwendung Ihres Elektromobils laden Sie die Batterien gleich
nach Beendigung des Tagesbetriebes nach. Ihr Elektromobil ist damit am nächsten Tag sofort wieder einsatzbereit.
Bei seltener Verwendung Ihres Elektromobils (einmal pro Woche oder seltener),
laden Sie die Batterien mindestens einmal pro Woche nach.
Vermeiden Sie eine Tiefentladung der Batterien.
Brechen Sie einen Ladevorgang möglichst nicht ab.
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Was mögen Batterien überhaupt nicht? Kälte, schwere Stöße beim Transport oder die so genannte Tiefstentladung. Die
Elektronik Ihres Gerätes schaltet sich automatisch ab, wenn die Batteriespannung unter eine Leistungsgrenze fällt.
Ein Notstopp wird dann eingeleitet. Dann ist wirklich Schluss! Den Schlüssel
abziehen und den Freilaufhebel auf Schiebeposition stellen. Egal, was andere
Ihnen raten! Das Gerät ist mit seiner Leistung wirklich am Ende.
Obwohl die Batterien „leer“ sind und keine Energie mehr zum Fahren haben,
erholen sie sich schnell wieder. Die Batterieanzeige zeigt sogar wieder volle Energie an. Das ist keine Zauberei, sondern Physik. Die Batterien schützen sich, genauso wie die zu heiße Elektronik es macht.
Wer jetzt versucht weiter zu fahren, zerstört die Batterien, irreparabel!
Da gibt es noch etwas: Elektrische Leitungen kann man verlängern lassen,
wir wissen es. Aus Unkenntnis zerstört man dann die Batterien:
Wenn Sie das 24 Volt Ladekabel verlängern lassen, welches vom Ladegerät zur
Ladebuchse Ihres Elektromobiles geführt wird, gibt es Probleme. Dann, wenn Ihr Mobil in einer kalten Garage oder im Schuppen steht und das Ladegerät in
der warmen Küche. Sie in der ersten Etage wohnen und das Gerät in einem
Fahrradschuppen steht und das verlängerte Ladekabel zum Gerät geführt wird.
Das Ladegerät misst die Umgebungstemperatur, zum Beispiel draußen minus
20° und drinnen plus 20° Celsius. Das bedeutet einen völlig falschen
Ladestrom. Die Batterien zerstören sich zwangsläufig!
In Ihrem Interesse, je mehr Sie Ihr Gerät zu jeder Jahreszeit benutzen,
desto mehr werden die Batterien belastet, genau das wollen sie auch.
Wenn Sie dann noch zwischendurch und grundsätzlich jeden Abend laden,
haben Sie absolute Energiebündel unter der Haube.
Achtung: Batterien sind mit Säure gefüllt. Die Kunststoffummantelung
kann bei einem Sturz Schaden nehmen. Batteriewechsel sollte entweder vom Händler oder von einer technisch versierten und
kräftigen Person durchgeführt werden.
Achtung Entsorgung: Der Händler nimmt alte Batterien zurück.
Ansonsten bei jeder Sondermüllentsorung abgeben.
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C.10 Aufladen der Batterien
Ziehen Sie den Zündschlüssel ab. Schließen Sie das Ladegerät an eine
Steckdose an. Stecken Sie danach den Stecker des Ladekabels in die Buchse,
die sich an der linken Seite unter der Instrumententafel befindet. Es leuchtet nun eine grüne und gelbe Lampe und Sie hören das Gebläse Ihres
Ladegerätes. Wenn die gelbe Lampe dauergrün ist und das Gebläse zum
Stillstand gekommen ist, sind Ihre Batterien vollständig geladen. Ein Überladen der Batterie ist nicht möglich, da sich das Ladegerät automatisch
bei vollständiger Ladung ausschaltet. Ziehen Sie dann das Ladegerät aus der Buchse und Ihr LECSON-Shoppy ist
wieder fahrbereit.
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C.11 Mögliche Fehlerquellen und deren Beseitigung
Der LECSON-Shoppy 1. Überprüfen Sie die Kabelsteckverbindungen. zeigt keine Betriebs­ bereitschaft 2. Überprüfen Sie, ob der Überlastungsschalter eingedrückt ist.
3. Sind die Batteriestecker korrekt angeschlossen?
4. Ist die Zündung eingeschaltet?
5. Überprüfen Sie die Ladung der Batterie.
Der LECSON-Shoppy 1. Überprüfen Sie die Ladung der Batterie. fährt trotz Betriebs- bereitschaftsanzeige nicht.
Die Fahrzeugbeleuchtung 1. Ist die Zündung angeschlossen? funktioniert nicht.
Der LECSON-Shoppy 1. Überprüfen Sie die Stellung des Freilauf­ fährt nicht, die Betriebs- hebels. Stellen Sie die Zündung während der bereitschaftsanzeige Überprüfung aus.
blinkt 5 mal.
Bei starker Belastung Ihres LECSON-Shoppy kann es vorkommen,
dass der Überlastungsschalter auf Grund einer vorübergehenden Überlastung des Stromkreislaufes herausspringt und Ihr Elektromobil sich nicht mehr weiterbewegt.
In diesem Fall drehen Sie den Schlüssel in ‚OFF‘-Position und
drücken Sie den Überlastungsschalter wieder hinein. Er befindet sich unter Ihrem Sitz.
Nun ist Ihr LECSON-Shoppy wieder fahrbereit.
Sollte Ihr LECSON-Shoppy nach diesen Maßnahmen noch immer
nicht ordnungsgemäß funktionieren, so setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrem LECSON-Shoppy-Fachhändler in Verbindung.
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C.12 Reparaturen, wer macht was? Bis auf die Beseitigung eines Plattfußes, darf der Nutzer keine Reparaturen
vornehmen. Das hat einen Garantie- und Haftungsgrund. Batteriewechsel, Leuchtmittel, Spiegelmontage, Plattfußbehebung, Einstellung der Trommelbremse, sind bekannte Themen aus dem Fahrradbereich, das meinen wir nicht unter einer Reparatur.
(Motorwechsel, Spurstangenaustausch- oder Einstellung mit einem langen
Lineal bedarf fachkundigem Wissen.)
Wir schulen die Händler, die kompetent technische Probleme lösen können.
Sicherlich, wie bei einem Fahrrad kann man den Spiegel einstellen oder austauschen. Jedoch jeder Eingriff in die Elektronik, jede kleinste Veränderung an vorprogrammierten Einstellungen muss uns von den Außendienstmitarbeitern und Händlern schriftlich gemeldet werden.
Elektronik: Die Elektronik lässt sich auf spezifische Eigenschaften
programmieren. Fragen Sie Ihren Händler, denn nur wir dürfen diese Eigenschaften verändern.
Das kennen alle Hersteller und Händler: „Wir machen ihn etwas schneller, verlängern den Anhalteweg, die Hupe ist
sowieso zu laut etc.,“ alles könnte man elektronisch verändern. Ohne
Zustimmung und Meldung an uns entfällt die Garantie. Bei einem Unfall, der auf unerlaubten Eingriff elektronisch veränderter Leistungsdaten Ihres Gerätes zurückzuführen ist, übernehmen wir keinerlei Haftung. Unserer Qualitätssicherung sollte jeder relevante Eingriff gemeldet werden.
C.13 Plattfußbehebung Folgende Schritte
1. Abdeckkappe von Mutter
entnehmen. (Mit einem kleinen Schraubendreher)
2. Mit Knarre und 17 mm
Nuss die Mutter lösen und entnehmen.
Abb. 40
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3. Rad entnehmen
4. Mit Knarre und 12 mm Nuss
(Hier erkennt man etwas, was
für die Montage wichtig ist.) Zwischen den Lagern befindet sich eine Distanzbuchse. Wenn das Rad wieder montiert wird, muss die Buchse mit dem Lager übereinstehen, damit das Rad auf die Achse passt. Dafür eignet sich hervorragend
der kleine Finger!!
Abschnitt C
Abb. 41
Abb. 42
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5. Die komplette Felge besteht aus einem Außen- und Innenteil (A + B). Auf dem Foto wurde die Felge nur wieder zusammengesteckt.
Entnehmen Sie die Decke (C), den Schlauch (D).
6. Mit handelsüblichem Fahrrad-Flickzeug den Schlauch reparieren.
(Für den Laien: Schlauch etwas aufpumpen und Loch in Decke suchen. Manchmal
hilft nur eine Wanne mit Wasser, Decke auf Wannengrund drücken, da wo die
Luft aus dem Schlauch kommt, muss dieser geflickt werden. Loch mit Kugelschreiber einkreisen. Schlauch abtrocknen und mit Schmirgelpapier (im Flickzeug-Set) Schlauch am Loch etwas größer als Flickendurchmesser aufrauen. Dann mit dem Zeigefinger den Klebstoff auftragen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Auch muss der eingeschmierte Klebstoffdurchmesser auf dem Schlauch größer als der Flickendurchmesser sein. Der Klebstoff muss ca. 10 Minuten auf dem Schlauch abtrocknen. Den Flicken mit der Alu-Schutzfolie aus der Dose entnehmen und die Folie vorsichtig abziehen. Fertig!
Auf jeden Fall die Luft aus dem Schlauch wieder ablassen und in der Decke mit
den Fingerspitzen den Plattfußverursacher suchen. Nagel, Dorn oder Glasscherbe erfühlen. Dieser Fremdkörper muss unbedingt entfernt werden, sonst hat man
gleich wieder einen Plattfuß.)
Wenn der Fremdkörper entfernt wurde, muss man in die Decke, da wo der
Schlauch reinkommt, mit Talkum (F) besprühen. Den Schlauch in die Decke bringen und wieder etwas Luft aufpumpen. Die Felgenhälften werden mit technischer Vaseline (H) dort eingeschmiert, wo die Decke sitzen soll (G). Dann das Ventil in die Felgenöffnung stecken (A) und Felge (B) lose in Felge (A) stecken. Die vier Bohrungen müssen deckungsgleich sein.
Die Schrauben in die Bohrungen und die Muttern in die äußere Felge stecken und
fest anziehen.
F E G A B
C
D
H
Achtung Hinterrad, Stahlpassfeder beachten. Die überträgt das Drehmoment von der Achse auf das Rad und liegt nur lose in der Nute. Achtung, kann leicht verloren gehen.
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D.1 Übergabeinspektion Der Verkäufer muss Sie beraten, einweisen, etc., mit diesem Übergabeprotokoll bestätigen
Sie Folgendes:
1. Das Fahrzeug ist sauber, unbeschädigt, optisch guter Eindruck.
2. Die Batterien sind voll geladen, Ladegerät und Laden wurde erklärt.
3. Alle Anbauteile sind montiert, Sitz, Korb, etc.
4. Ihr Verkäufer prüfte bei voller Fahrt die Bremsen, Motorbremse und Handbremse.
5. Alle Zubehörteile sind laut Lieferschein auch vorhanden.
6. Der Verkäufer sichert zu, alle Schraubverbindungen auf festen Sitz geprüft zu haben (Spiegel auch?).
7. Probefahrt, einschließlich Funktionstest zur Überprüfung der Betriebs- und Verkehrssicherheit (Räder fest, Sitz arretiert, Lenksäule ohne Klapperlose, Licht, Hupe, etc. alles funktioniert).
8. Einweisung des Verkäufers in den Gebrauch Ihres Gerätes, laut dieser
Bedienungsanleitung.
9. Im oberen linken Feld und auf der Verkaufsmeldung bestätigen Sie als Käufer, Punkt 1
bis 8 wurde mit Ihnen besprochen, bekamen Sie erklärt, haben Sie selbst getestet und
ausprobiert.
Übergabeinspektion
Stempel und Unterschrift des von Sondermeier
autorisierten Händlers
Datum
Unterschrift des Käufers
12 Monate
Stempel und Unterschrift des von Sondermeier
autorisierten Händlers
Datum
Stempel und Unterschrift des von Sondermeier
Datum
Stempel und Unterschrift des von Sondermeier
Datum
24 Monate
autorisierten Händlers
36 Monate
autorisierten Händlers
Weitere jährliche Inspektionen sind im Interesse Ihrer Sicherheit, der Erhaltung des Gebrauchswertes, eigenverantwortlich vom Käufer vorzunehmen. Sie müssen mit Ihrem Verkäufer Kontakt aufnehmen, einen Termin vereinbaren und die Inspektion selbst bezahlen. Auf den anderen 3 Feldern (12/24/36 Monate) wird der Nachweis geführt, dass die von uns empfohlenen Inspektionen durchgeführt wurden. Zuständig für die Ausführung dieser Inspektionsarbeiten ist nur Ihr autorisierter Vertragshändler, der den Nachweis im Feld 1 – 3 abstempelt und auch unterschreibt. Sollte der Nachweis verloren gehen, erstellen wir keinen Ersatz. (Sollte die Bedienungsanleitung verloren gehen, senden wir Ihnen sofort gegen Gebühr eine neue
zu.)
Wenn Sie das Elektromobil verkaufen, bitte unbedingt diese Bedienungsanleitung mitgeben. Alles was Sie aus ihr gelernt haben, muss auch der neue Besitzer wissen,
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damit auch ihm nichts passiert.
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D.2 Bei Materialangaben und Beschaffungsinformationen wenden
Sie sich bitte an Ihren Händler oder direkt an uns. Die Listen werden ständig erweitert, den letzten Stand senden wir Ihnen gern zu.
D.3 Pflege und Reinigung:
Kunststoffteile lassen sich mit einem handelsüblichen Haushaltsreiniger säubern,
wozu alle Geschirrspülmittel gehören. Keine scharfen und ätzenden Reiniger benutzen. Dampfstrahler und/oder auch ein starker Wasserstrahl sind zum Schutz der Elektronik verboten.
Desinfektion des HS-539: Hygiene und Sauberkeit ist kein Selbstzweck, auch Personen, die mit Ihrem
Elektromobil in Berührung kommen, müssen vor Krankheitserreger geschützt werden. (Bei Reparaturen oder Wartungsarbeiten.)
Wir empfehlen das Produkt: „Rheosept“ Artikel Nr. 20524-354 Bezugsquelle: Apotheken oder direkt bei Wochendorff Chemie GmbH in 53831
Troisdorf bestellen.
Achtung: Der Garantieanspruch entfällt auch bei versäumter oder unsachgemäßer
Inspektion.
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D.4 Entsorgungshinweise:
Jedes Produkt scheidet irgendwann aus dem normalen Gebrauch aus. In so einem Fall nehmen wir das Elektromobil auf Ihre Versandkosten zurück und
entsorgen es für Sie kostenfrei.
D.5 Wartungsmaßnahmen:
- HS-539 in alle Baugruppen demontieren
- Baugruppen wie Rahmen, Räder, Bremsen auf Beschädigung überprüfen, ggf.
das beschädigte Teil austauschen
- Prüfung der Verkabelungen und Stecker
- Nachfetten der Radachsen, Radlager, aller beweglichen Teile
- Motorkohlen überprüfen
- Lenkkopflager, Achsschenkellager prüfen
- Radlager prüfen
Das defekte Teil nicht entsorgen, sondern mit Datum, Seriennummer des Gerätes, Nutzername und Laufleistung des Gerätes beschriften. (Wir sind gesetzlich dazu
verpflichtet mögliche Serienfehler aufzuspüren.)
Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und empfehlen Sie uns weiter. Ihr LECSON-Team!
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Konformitätserklärung
Der Hersteller oder sein bevollmächtigter Vertreter:
Sondermeier Elektrofahrzeuge GmbH
Adresse:
Bahnhofstraße 101 – 107 45770 Marl Deutschland
erklärt hiermit, dass
das Elektromobil HS-588
hergestellt ist, in völliger Konformität mit nachstehenden europäischen Richtlinien – inklusive der letzten Änderungen – und mit den nationalen Gesetzen, welche diese Richtlinien ausgestalten:
Directive 93/42/EEG
Datum: 22.04.2009 Ort: Marl (Deutschland)
Unterschrift:
Name: Sabrina Sondermeier
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Bahnhofstr. 101 – 107 • 45770 Marl
www.lecson.de
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