LAUDA-GFL Versafreeze Tiefkühltruhen für die Langzeitlagerung zum Beispiel organischer Substanzen arbeiten
außerordentlich zuverlässig und geräuscharm. Eine Isolierung, bestehend aus Vakuumisolierpaneelen mit Polyurethaneinschäumung, ist die wesentliche Voraussetzung für ihren sparsamen Energieverbrauch.
Der Nutzraum ist komplett aus Edelstahl-Rostfrei gefertigt.
Die Kälteanlage mit vollhermetischen, luftgekühlten Hochleistungskompressoren ist wartungsfrei.
Die Tiefkühltruhen Typen VF 20040 C, VF 55040 C, VF 75040 C sind bis -40 °C einstellbar.
Die Tiefkühltruhen Typen VF 20085 C, VF 55085 C, VF 75085 C sind von -50 °C bis -85 °C einstellbar.
Die Geräte sind für den Betrieb bei der jeweiligen maximalen Solltemperatur optimiert.
Bitte überprüfen Sie vor dem Aufbau des Gerätes den Inhalt der Lieferung auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Wenn Sie einen Schaden feststellen oder Grund zur Beanstandung haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Lieferanten
oder direkt an uns.
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ......................................................................................................................... 7
3 Vor der Inbetriebnahme ............................................................................................................................................................... 8
4 Standort der Tiefkühltruhe ........................................................................................................................................................... 8
5 Betriebsspannung und Elektroanschluss .................................................................................................................................... 9
Bedienungs- und Anzeigeelemente der Bedieneinheit Touch .................................................................................... 10
Ein- und Ausschalten des Gerätes .................................................................................................................................. 12
Zugangsrechte für Benutzerprofile verwalten (Login und Benutzerprofilanzeige) ................................................... 12
6.4.1 Ein- und Ausschalten des Gerätes ......................................................................................................................... 13
Sprache auswählen ............................................................................................................................................................. 14
Einstellung des Sollwertes Kühlraumtemperatur .......................................................................................................... 14
Funktion Datenlogger, Historie ....................................................................................................................................... 16
Datentransfer per USB ..................................................................................................................................................... 17
Alarmmeldung und potentialfreier Kontakt ................................................................................................................... 22
Zurücksetzen eines Alarms ............................................................................................................................................... 22
Alarm bei Über- oder Untertemperatur ........................................................................................................................ 22
Tiefkühltruhe VF 20040 C / VF 20085 C ................................................................................................................. 32
Tiefkühltruhe VF 55040 C, VF 55085 C / VF 75040 C, VF 75085 C ............................................................ 34
In LAUDA Versafreeze Tiefkühltruhen können je nach Ausführung Temperaturen von 0 °C bis – 85 °C eingestellt werden. Die Tiefkühltruhen sind für die Langzeitlagerung von zum Beispiel organischen Substanzen bestimmt. Die Geräte sind
für den Betrieb bei der jeweiligen maximalen Solltemperatur optimiert und erreichen dort auch ihre beste Temperaturkonstanz (zeitlich). Je mehr die eingestellte Solltemperatur von der optimalen Betriebstemperatur abweicht, desto größer
wird diese Temperaturkonstanz.
Die Informationen dieser Bedienungsanleitung müssen unbedingt gelesen und beachtet werden. Nur dann
ist die einwandfreie Arbeitsweise der Tiefkühltruhe gewährleistet. Nur Personen, die sich mit dieser Bedienungsanleitung vertraut gemacht haben, dürfen die Geräte installieren und bedienen.
Achtung:
Wegen der tiefen Nutzraumtemperaturen sind beim Ein- und Auslagern von Kühlgut unbedingt geeignete
Schutzhandschuhe zu tragen. Auch die Arme müssen bedeckt sein.
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
LAUDA Versafreeze Tiefkühltruhen eignen sich nicht für die Langzeitlagerung von Lebens- und Genussmitteln oder ähnlichen Substanzen. Es ist verboten, leicht entzündliche oder / und explosive Stoffe einzulagern. Die Geräte sind für den
Betrieb bei der jeweiligen maximalen Solltemperatur optimiert und erreichen dort auch ihre beste Temperaturkonstanz
(zeitlich). Je mehr die eingestellte Solltemperatur von der optimalen Betriebstemperatur abweicht, desto größer wird diese
Temperaturkonstanz. Daher sind die Geräte nur bedingt für Materialprüfzwecke geeignet.
Die Tiefkühltruhe darf nicht in Laborbereichen mit aggressiven oder korrosiven Umgebungsbedingungen aufgestellt und
betrieben werden. Es dürfen keine aggressiven Medien wie z. B. Salzsäure durch das Gerät oder im direkten Umfeld erwärmt oder verdampft werden. Die Tiefkühltruhe darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden.
LAUDA Tiefkühltruhen im Laboreinsatz sind keine Medizinprodukte. Sie unterliegen weder nationalem noch internationalem Medizinprodukterecht und sind entsprechend einzusetzen.
2 Gewährleistung
Für alle Laborgeräte und Zubehörartikel der LAUDA-GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH besteht ein Gewährleistungsanspruch, ebenso auf Reparaturen, Montagen und Ersatzteile. Zur Identifizierung defekter Geräte benötigen wir die
Typbezeichnung sowie die Seriennummer vom Typenschild auf der rechten Seitenwand oben links der Tiefkühltruhe und
gegebenenfalls eine Kopie der Rechnung.
Vor Wartungs- und Reparatur-
arbeiten ist das Gerät allpolig
vom Stromnetz zu trennen.
(Netzstecker ziehen)
3 Vor der Inbetriebnahme
Die Informationen dieser Bedienungsanweisung sollten unbedingt gelesen und beachtet werden. Nur dann ist die einwandfreie Arbeitsweise des Tiefkühlgerätes gewährleistet. Sicherheitshinweise werden durch die folgenden Warnsymbole
gekennzeichnet.
Auf kostenlose Behebung von Funktionsstörungen, die infolge unsachgemäßer Aufstellung und Handhabung entstehen,
besteht kein Gewährleistungsanspruch.
Service- und Reparaturarbeiten an Kältegeräten dürfen nur von geschultem und fachkundigem Personal
durchgeführt werden. Bei Reparaturarbeiten darf die Kältemittelfüllmenge nicht die Füllmenge der
Erstbefüllung überschreiten. Menge und Stoffangabe siehe Typenschild. Vor Lötarbeiten am Kältesystem muss das Kältemittel restlos entfernt und mit getrocknetem Stickstoff ausgeblasen werden. Die
Entsorgung der Kältemittel und ausgebauter Bauteile darf nur von geschultem und fachkundigem Personal durchgeführt werden.
Achtung, brennbares Kältemittel (Kohlenwasserstoffe)
Auf Grund der verwendeten Kältemittel und Kältemittelmengen ist im Umkreis von 1 m der Umgang
mit offenem Feuer nicht zulässig.
Ausgebaute Bauteile mit dieser Kennzeichnung müssen gesondert entsorgt werden.
4 Standort der Tiefkühltruhe
Aufstellung nur auf festen, ebenen und waagerechten Flächen in Innenräumen. Die Mindestgröße des Aufstellungsraumes
beträgt 24 m3. Alternativ ist der Aufstellungsraum zu belüften. Die Tiefkühlgeräte benötigen einen Abstand von mindestens 150 mm zu anderen Geräten oder zu Wänden, damit die zur Kühlung angesaugte Luft frei zirkulieren kann. Der Kondensator auf der Rückseite des Gerätes darf nicht verbaut oder zugestellt werden.
Die Umgebungstemperatur darf +28 °C nicht überschreiten, weil sonst die Kühlleistung vermindert und die Nutzraumtemperatur ansteigen würde. Meist genügt eine gute Belüftung des Aufstellungsraumes, um die Temperatur zu senken.
Das Gerät ist nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen bestimmt, zum Beispiel während Narkosen mit
brennbaren Gasen oder Dämpfen. Die Schutzart des Gerätes entnehmen Sie bitte den technischen Daten.
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Bedienungsanleitung lesen und beachten.
Aus
Ein
Vor Verbringen des Gerätes an seinen Aufstellungsort ist der Elektroanschluss (s. Punkt 5 dieser Anleitung) und bei Bedarf die Verbindung mit der Alarmanlage (s. Punkt 8.5) durchzuführen. Es ist sicherzustellen, dass die Anschlusskabel
beim Verbringen des Tiefkühlgerätes nicht beschädigt werden.
Achtung! Aufgrund der verwendeten Kältemittel und Kältemittelmengen ist im Umkreis von 1 m der Umgang mit offenem Feuer nicht zulässig.
5 Betriebsspannung und Elektroanschluss
An der Rückseite der Tiefkühltruhe befindet sich eine gekennzeichnete Anschlussmöglichkeit für den Potentialausgleich.
Örtliche Vorschriften können den Anschluss des Gerätes an ein Erdungsnetz zum Potentialausgleich vorschreiben, bitte
vor der Inbetriebnahme prüfen.
Die Betriebsspannung und die Netzfrequenz auf dem Typenschild (rechte Seitenwand, oben links)
müssen mit den Daten des Stromnetzes übereinstimmen.
Der Hauptschalter der Kälteanlage muss ausgeschaltet (Stellung 0) sein. Bei Übereinstimmung
elektrischen Anschluss herstellen.
Die Kälteanlage darf nur an einen vorschriftsmäßig installierten Stromanschluss mit Schutzleiter (PE),
entsprechend den örtlichen Vorschriften, betrieben werden.
Der Stromanschluss muss allpolig vom Stromnetz trennbar (z. B. über Schutzkontaktsteckdose oder
Schalter) ausgeführt sein.
6 Inbetriebnahme
Achtung:
wegen der tiefen Nutzraumtemperaturen sind beim Ein- und Auslagern von Kühlgut unbedingt geeignete
Schutzhandschuhe zu tragen. Auch die Arme müssen bedeckt sein.
Achtung:
die Schlüssel der Tiefkühltruhe niemals in der Nähe des Gerätes oder in der Reichweite von Kindern aufbewahren. Säuren und Laugen, die das Material angreifen können, sowie Gefahrstoffe, die gesundheitsgefährdende Dämpfe abgeben bzw. leicht entzündliche oder / und explosive Stoffe dürfen nicht eingelagert
werden (DGUV Information 213-850).
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Bedienungs- und Anzeigeelemente der Bedieneinheit Touch
Die drei großen farbigen Symbole auf der linken Seite des Displays geben die IST-Temperatur an den wichtigen Stellen
Kühlraum (blaues Feld) und Verflüssiger (violettes Feld) an, das orangene Feld zeigt die Spannung am internen Akku.
In der untersten Zeile des Displays ist zu erkennen, ob das Gerät ein- oder zweistufig ist. Wenn die Symbole rotieren, arbeiten die Kompressoren bzw. der interne Ventilator am Verflüssiger. Die weiteren Symbole haben folgende Bedeutung:
EIN / AUS Alarm
Menü Cloud-Verbindung
Login und Benutzerprofilanzeige Eine Ebene zurück
Regler Datenlogger, Historie
Einstellungen / Regler Einstellungen
LED Zustandsanzeige
(siehe nachfolgende Tabelle)
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Zustand
Nr.
LED 1
i - Symbol
Beschreibung
1
grün
aktiv und kein Fehler in der Normalkühlung
2
rot
Alle anderen Fälle, insbesondere auch:
Verbindungsstörung
Sammelfehler
Standby
Zustand
Nr.
LED 2
"Eis“ - Symbol"
Beschreibung
1
grün
aktiv und kein Fehler in der Zusatzeinrichtung
2
gelb
Kühlraumtemperatur ist zu hoch. Sicherheitskühlung (Zusatzeinrichtung) ist in
Bereitschaft.
Magnetventil wird "demnächst" aktiv und kein Fehler in der Zusatzeinrichtung.
"Demnächst" bedeutet: Kühlraumtemperatur ist im Hysterese-Bereich um den
resultierenden Sollwert (zwischen unterem und oberen Schaltpunkt) und Magnetventil ist nicht aktiv.
3
gelb blinkend
Magnetventil aktiv (Kühlmittel (CO2 oder LN2) wird eingespritzt), kein Fehler in
der Zusatzeinrichtung. Kühlmittel wird nur bei geschlossener Tür eingespritzt.
4
aus
Keine Zusatzeinrichtung angeschlossen.
5
rot
Alle anderen Fälle, insbesondere auch:
Sammelfehler
Standby
Normalkühlung LED 1 und Zusatzeinrichtung LED 2
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Ein- und Ausschalten des Gerätes
Das Ein und Ausschalten des Gerätes ist erst ab dem Benutzerprofil „User“ (siehe Punkt 6.3 bis 6.4 der Bedienungsanleitung) möglich. Zum Einschalten des Gerätes den Hauptschalter (siehe Punkt 5 der Bedienungsanleitung) in Stellung
„I“ schalten. Ca. 5 Sek. nachdem das Bedienteil hochgefahren ist, wird der Alarm Übertemperatur Tmax 1 im Display
angezeigt und das Alarmsignal ertönt. Die Alarmmeldung am Display quittieren.
Benutzerprofil auswählen
Um ein Benutzerprofil, wie z. B User (Punkt 6.4 der Bedienungsanleitung) auszuwählen, wird das Symbol „Login“
und Benutzerprofilanzeige angetippt. Gewünschtes Benutzerprofil auswählen, antippen, dass Passwort für das ausgewählte
Profil (Punkt 6.4.der Bedienungsanleitung) eingeben und durch Speichern die Ebene verlassen.
Zugangsrechte für Benutzerprofile verwalten (Login und Benutzerprofilanzeige)
Admin 1
Hinter der Benutzerkennung Admin1 können alle Einstellungen getätigt werden, wie z. B. die zur Einbindung des Tiefkühlgerätes in die IT-Landschaft des Betreibers notwendig sind. Das Passwort im Auslieferungszustand lautet „Admin 1“.
Guest
Das Tiefkühlgerät wird in der Benutzerkennung Guest gestartet. In dieser Ebene können alle betriebsrelevanten Daten
abgelesen werden. Das Ein und Ausschalten des Gerätes, sowie eine Veränderung von Einstellungen ist in dieser Ebene
nicht möglich. Das Passwort im Auslieferungszustand lautet „Guest“.
User
Mit der Anmeldung unter der Benutzerkennung User kann der Anwender Einstellungen, wie z. B. das Ein und Ausschalten
des Gerätes, den Sollwert der Kühlraumtemperatur oder die Alarmverzögerung für die Tür verändern. Das Passwort im
Auslieferungszustand lautet „User“.
Service
Unter der Benutzerkennung Service kann der Betreiber / Anwender tiefer greifende Einstellungen verändern, als das in
der User-Ebene möglich ist. Dazu gehören z. B. das Ändern von Parametern oder Ändern der Begrenzung der Sollwerttemperaturen und Datentransfer per USB. Das Passwort im Auslieferungszustand
lautet „Service“.
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ADMIN
Hinter der Benutzerkennung ADMIN sind alle Daten und Einstellungen hinterlegt, die vom Hersteller des Tiefkühlgerätes
eingestellt worden sind, z. B. die erlaubten bzw. möglichen Sollwertgrenzen der Kühlraumtemperatur. In diesem Bereich
können vom Betreiber keine Änderungen vorgenommen werden.
6.4.1 Ein- und Ausschalten des Gerätes
Nachdem das Benutzerprofil geändert wurde, wechselt die Anzeige in die Startebene. Jetzt die Anzeige VF XXXYY im
Display berühren, die Anzeige wechselt in die Regler-Ansicht. Das Symbol EIN / AUS auf der Bedieneinheit Touch
betätigen, die Temperaturanzeige und der Alarm „Sammelalarm“ erscheinen im Display. Die Alarmmeldung quittieren.
Zum Ausschalten des Gerätes zuerst das EIN / AUS Symbol auf der Bedieneinheit Touch betätigen und anschließend den Hauptschalter in Stellung 0 schalten.
Achtung:
Zum Ausschalten für längere Stillstandzeiten der Tiefkühltruhe das Symbol EIN / AUS auf der der Bedieneinheit Touch betätigen, im Display erscheint AUS, danach den Hauptschalter in Stellung O schalten.
Ist der Alarmkontakt der Alarmanlage (siehe Punkt 7 der Bedienungsanleitung) mit einem hauseigenen
Störmeldesystem verbunden, erfolgt jetzt eine Alarmmeldung.
Informieren Sie Ihre Störmeldestelle rechtzeitig vor Abschaltung der Tiefkühltruhe.
Achtung:
Wird das Gerät nur über den Hauptschalter ausgeschaltet, so wird der Alarm „Netzausfall“ ausgelöst und
das Gerät zeichnet die Temperatur für ca. 35 h über den internen Akku auf.
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Sprache auswählen
Sprache auswählen zurzeit nur Deutsch oder English
Vorgehen wie folgt:
Menü
Einstellungen
Sprache
Nach dem Auswählen der Sprache den Schalter
unterhalb der LED-Zusatzanzeige drücken. Jetzt die Anzeige
VF XXXYY im Display berühren, die Anzeige wechselt in die
Regler-Ansicht.
Einstellung des Sollwertes Kühlraumtemperatur
Nach Einschalten des Kältegerätes an Hauptschalter und an
der Bedieneinheit Touch (siehe oben) zeigt das Display die
augenblickliche Temperatur im Kühlraum an. Der Temperaturregler schaltet die Kompressoren ein, um den Kühlvorgang
zu starten und den Sollwert Kühlraumtemperatur zu erreichen. Die Anzeige der Kühlraumtemperatur ist rot, solange
der eingestellte Sollwert nicht erreicht wurde. Bei Erreichen
des Sollwertes wechselt die Farbe auf weiß. Liegt ein Fehler
am Gerät vor, wechselt die Anzeige wieder auf Rot.
Der eingestellte Sollwert Kühlraumtemperatur kann durch
Antippen des Symbols Sollwert Kühlraumtemperatur eingestellt werden. Durch Schieben des Cursors oder durch Betätigen der „-“ oder „+“ Symbole die gewünschte Kühlraum-
temperatur auswählen und durch Betätigen des Speicherbuttons den Sollwert Kühlraumtemperatur speichern.
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Passwort ändern
Aus einem Benutzerprofil heraus können nur die Passwörter dieser Ebene und darunter liegender Ebenen verändert werden. Ein Admin1 kann alle Passwörter ändern, ein User kann nur die Passwörter für den darunter liegenden Guest ändern.
Welches Benutzerprofil gerade angemeldet ist, ist an der Anzahl der Sterne im gelben Sicherheitsschloss in der Kopfzeile
des Displays zu erkennen. Der Admin1 hat drei Sterne, Service hat zwei Sterne, der User hat einen Stern und der Guest
hat keine Sterne im Sicherheitsschloss.
Zum Ändern des Passwortes eines Benutzerprofils das Symbol Menü antippen.
Menü
Benutzerverwaltung
Benutzer
Dann auf Benutzerverwaltung gehen und Benutzer auswählen. Das Symbol für Eingabe antippen, das „Alte Passwort“
eingeben und speichern. Die Anzeige wechselt auf „Passwort“. Neues Passwort eingeben und speichern, zweimal das
Symbol für eine Ebene zurück antippen, die Ansicht wechselt auf die Regler-Ebene.
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7 Funktionsbeschreibung
LAUDA Versafreeze Tiefkühltruhen der Typen VF 20040 C, VF 55040 C, VF 75040 C mit einstellbarem Temperaturbereich von -0 °C bis -40 °C arbeiten mit einem Hochleistungskompressor. Die Gerätetypen VF 20085 C,
VF 55085 C, VF 75085 C decken mit ihren zwei Hochleistungskompressoren einen Temperaturbereich von -50 °C
bis -85 °C ab. Der luftgekühlte Kondensator an der Rückseite des Gerätes gibt die entzogene Nutzraumwärme an die
Raumluft ab. Der Temperaturregler hält die eingestellte Temperatur konstant. Im Display des Reglers wird die augenblickliche Kühlraumtemperatur angezeigt. Die Geräte sind für den Betrieb bei der jeweiligen maximalen Solltemperatur optimiert und erreichen dort auch ihre beste Temperaturkonstanz (zeitlich). Je mehr die eingestellte Solltemperatur von der
optimalen Betriebstemperatur abweicht, desto größer wird diese Temperaturkonstanz.
Funktion Datenlogger, Historie
Der Datenlogger startet automatisch und zeichnet alle 120 Sekunden die Nutzraumtemperatur, die Verflüssigertemperatur, sowie die Spannung des internen Akkus auf. Durch Antippen des Symbols „Datenlogger, Historie“ können verschiedene Darstellungen ausgewählt werden wie z. B. Tage oder Stunden.
Um Ereignisse in der Vergangenheit zu betrachten, das Symbol antippen, ein Fenster zum Einstellen des Start- und
Enddatums öffnet sich. Nun das gewünschte Start- und Enddatum auswählen, antippen und mit OK bestätigen. Durch
Antippen einer Stunde oder einer Tagesanzeige gelangt man zurück zur aktuellen Anzeige.
Der Datenlogger ist mit einer 1 GB Industrie-SD-Karte ausgestattet und kann so 2 Jahre die Daten aufzeichnen, bevor
der Speicher voll ist. Wenn der Speicher voll ist, werden die ältesten Daten als erstes überschrieben, sodass hier immer
noch neuere Daten vorhanden sind. Es ist zu empfehlen, die Daten z. B. alle sechs Monate oder bzw. in Abhängigkeit von
der Wichtigkeit der Daten öfter eine Sicherung (siehe Datentransfer per USB) zu erstellen.
Auswahl der anzuzeigenden Regelkurven:
Durch kurzes Antippen der Symbole An1, A2F oder ba1 wird die Bezeichnung der Symbole links im Display angezeigt.
Bei der Werkseinstellung sind alle drei Regelkurven ausgewählt. Um nur eine Regelkurve anzuzeigen, müssen die anderen
Regelkurven deaktiviert werden. Zum Deaktivieren einer Regekurve das entsprechende Symbol auswählen und ca. 3 Sekunden gedrückt halten, dass Symbol wechselt die Farbe auf Weiß und die Regelkurve wird nicht mehr angezeigt. Zum
Aktivieren der Regelkurve muss das deaktivierte weiße Symbol ca. 3 Sekunden gedrückt gehalten werden, bis es wieder zu
seiner ursprünglichen Farbe wechselt.
Blau (An1) = Kühlraum (Nutzraumtemperatur)
Violett (A2F) = Verflüssiger (Verflüssigungstemperatur)
Orange (ba1) = Batterie Spannung des Internen Akkus)
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Datentransfer per USB
Um einen Datentransfer durchführen zu können, muss das Benutzerprofil Service, oder Admin1 ausgewählt sein.
Vorgehen wie folgt:
Menü anwählen
USB anwählen
Export Historie anwählen
USB-Stick einstecken. Nachdem der USB-Stick erkannt wurde, das Speichersymbol antippen.
Nach Datentransfer speichern und USB-Stick entfernen
Internetverbindung
Das Bedienteil Touch kann Alarme auch per E-Mail verschicken. Dazu können hier verschiedene E-Mail-Adressen sowie
ein E-Mail-Server konfiguriert werden.
7.3.1 E-Mail-Adresse für die Weiterleitung der Alarme eingeben
Um die E-Mail-Konfiguration ausführen zu können, muss das Benutzerprofil Admin 1 ausgewählt sein. Die E-Mail-Konfiguration dient dazu, Alarme per E-Mail weiterzuleiten.
Mit den Schalterflächen:
Menü
E-Mail-Konfiguration
Adressbuch
gelangen Sie in das Adressbuch. Durch Klicken auf das Symbol „Hinzufügen“ öffnet sich das Empfänger-Fenster. Hier
geben Sie den Namen und die E-Mail-Adresse der Personen ein, die im Alarmfall durch eine E-Mail informiert werden
sollen und bestätigen den Empfänger durch Speichern.
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7.3.2 E-Mail-Konfiguration
Mit den Schalterflächen
Menü
E-Mail-Konfiguration
E-Mail-Server
gelangen Sie in die das Fenster, wo Sie Ihre E-Mail-Server Einstellungen vornehmen können. Nach der Eingabe speichern.
7.3.3 Alarmverwaltung
Da alle Alarme, die durch einen möglichen Defekt ausgelöst werden, den einwandfreien Betrieb des Gerätes beeinflussen
können, empfehlen wir immer, den Alarm 1 oder Alarm 2 und nicht die Einstellung Warnung auszuwählen.
Mit den Schalterflächen
Menü
Alarmverwaltung
Alarm 1
gelangen Sie in die Einstellungen der Alarmverwaltung. Durch das Antippen der Schalterfläche „Hinzufügen“ gelangen Sie
in das Fenster Regler. Hier muss der Haken bei VFXXXYY gesetzt werden und anschließend speichern. Nun öffnet sich
das Fenster neue Konfiguration. Hier können Sie verschiedene Alarme oder durch Antippen des Symbols alle
Alarme auswählen. Um der Konfiguration einen Namen zu geben, tippen Sie das Symbol an, geben den Namen ein
und speichern. Das Fenster mit dem angelegten Namen öffnet sich. Durch Antippen der Schalterfläche „E-Mail“ öffnet
sich das Empfänger Fenster. Hier tippen Sie auf die weiße Schalterfläche neben dem Namen. Ein Auswahlfenster mit den
zuvor angelegten E-Mail-Adressen öffnet sich. Die gewünschte E-Mail-Adresse auswählen und speichern. Mit dem Sym-
bol gelangen Sie zurück zur Bildschirmansicht.
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Ausstattungsoption Wasserkühlung
Einbau eines Wärmetauschers (Wasser-Kältemittel) anstelle des Verflüssigers. Der Wärmetauscher verringert die Wärmeabgabe des Gerätes an die Umgebungsluft erheblich und erweitert zusätzlich den zulässigen Arbeitstemperaturbereich. Die
Regelung erfolgt druckgesteuert durch das Tiefkühlgerät. Geeignet für den Anschluss an ein Rückkühlsystem oder die Wasserzufuhr (Außengewindeanschluss für Druckschlauch ½ ″ mit Überwurfmutter). Andere Anschlüsse auf Anfrage.
Nicht verfügbar für die Modelle VF 200xx C.
Einlasswasserdruck min. 0,2 bar, max. 10 bar.
Wassereingangstemperatur min. 4 °C, max.ca. 25 °C.
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7.4.1 Einstellen des Kühlwassermengenreglers
Das Einstellen des Kühlwassermengenreglers ist nur dann notwendig, wenn das hauseigene Kühlwasser deutlich wärmer
oder kälter ist, als es im Testbetrieb eingestellt wurde. Den im Testbetrieb eingestellten Wert des Kühlwassermengenreglers entnehmen Sie dem Etikett auf der Abdeckung des Kühlwassermengenreglers. Wir empfehlen ab einer Kühlwasserabweichung von 10 °C die Kühlwassermenge in kleinen Schritten (ca. 0,1 auf der Scala) anzupassen. Die Temperaturdifferenz zwischen Kühlwassereingangs-und Kühlwasserausganstemperatur sollte 15 – 20 K betragen. Zum Einstellen des
Kühlwassermengenreglers ist die Abdeckung des Kühlwassermengenreglers auf der Rückseite des Gerätes zu öffnen.
Bild 1 Bild 2
Rändelschrauben herausdrehen Offene Abdeckung des Kühlwassermengenreglers
Bild 3
Durch Drehen des Einstellrades in Richtung 1 auf der Skala wird die Kühlwassermenge erhöht und durch drehen in Richtung 5 auf der Skala wird die
Kühlwassermenge reduziert.
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8 Alarme Grenzwerte
Grenzwert für Alarmverzögerung Deckel einstellen
Das Symbol Menü auf der Bedieneinheit Touch antippen. In der Parameterebene nach unten scrollen bis zur USr UserEbene und den Parameter A6 antippen, den gewünschten Grenzwert einstellen und Speichern. Wird der Deckel geöffnet,
läuft ein Timer los. Überschreitet dieser die eingestellte Verzögerungszeit, löst der Türalarm aus.
Grenzwert Übertemperatur
Das Symbol Menü auf der Bedieneinheit Touch antippen. In der Parameterebene nach unten scrollen bis zur USr UserEbene und den Parameter A13 antippen, den gewünschten Grenzwert einstellen und Speichern. Überschreitet die Kühlraumtemperatur den eingestellten Grenzwert, löst der Übertemperaturalarm aus.
Grenzwert Untertemperatur
Das Symbol Menü auf der Bedieneinheit Touch antippen. In der Parameterebene nach unten scrollen bis zur USr UserEbene und den Parameter A15 antippen, den gewünschten Grenzwert einstellen und Speichern. Unterschreitet die Kühlraumtemperatur den eingestellten Grenzwert, löst der Untertemperaturalarm aus.
USr User-Ebene
A 6 = Alarmverzögerung (Tür auf) Werkseinstellung 60 Sek.
A 13 = Grenze 1 unten (abs/rel) Werkseinstellung -4.0 K
A 15 = Grenze 1 oben (abs/rel) Werkseinstellung 4.0 K
C 11 = Sollwert Kühlraumtemperatur Werkseinstellung Den Wert entnehmen Sie aus der Gerätekarte
C 25 = Hysterese Sensor F1 Werkseinstellung Den Wert entnehmen Sie aus der Gerätekarte
H 11 = Offsetkorrektur Sensor F1 Werkseinstellung Den Wert entnehmen Sie aus der Gerätekarte
Die Gerätekarte befindet sich hinter der rechten seitlichen Abdeckung vom Maschinenraum vom VF 200.. C und unter
der oberen Abdeckung vom Maschinenraum der VF 550.. C und VF 750.. C.
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Alarmmeldung und potentialfreier Kontakt
Bei einer Fehlfunktion wird Alarm ausgelöst. Jeder Alarm wird akustisch durch
ein Alarmsignal, sowie optisch angezeigt. Alle auftretenden Alarme werden im
Regler gespeichert.
Gleichzeitig mit dem akustischen Alarmsignal wird der potential-freie Alarmkontakt zum Anschluss an das hauseigene Störmeldesystem geschaltet. Der
Anschluss befindet sich im Schaltkasten hinter der abschraubbaren unteren
rechten Seitenwand und ist durch einen Aufkleber gekennzeichnet. Der Kontakt ist maximal mit 230 V / 1.5 A belastbar.
Zurücksetzen eines Alarms
Bei einer Fehlfunktion wird Alarm ausgelöst. Jeder Alarm wird akustisch durch ein Alarmsignal, sowie optisch in einem
Alarmfenster angezeigt. Um den akustischen Alarm abzustellen muss das Symbol Quittierung im Alarmfenster betätigt
werden. Der Alarmbildschirm schließt sich und es erscheint im oberen Rand der Bedieneinheit Touch ein rotes Alarmsymbol. Das Alarmsymbol schließt sich automatisch, nachdem der Alarm behoben wurde.
Fühlerüberwachung
Der Temperaturfühler des Reglers wird ständig auf Kurzschluss und Unterbrechung überprüft. Im Störfall wird im Display
diese Information im Klartext angezeigt. Gleichzeitig ertönt ein akustisches Warnsignal (1 Sekunde ein – 1 Sekunde aus)
und der potentialfreie Alarmkontakt schaltet. Bei einem defekten Fühler startet das Notprogramm. Die Tiefkühltruhe
kühlt 30 Minuten (Verdichter laufen) und macht dann 10 Minuten Pause. Dann beginnt es wieder von vorne. Hinweis: im
Notprogramm kann die Temperatur von der eingestellten Nutzraumsolltemperatur abweichen.
Alarm bei Über- oder Untertemperatur
Über- oder unterschreitet die Nutzraumtemperatur die (wie im Abschnitt 7.1 beschrieben), festgelegten Grenzwerte für
Über- oder Untertemperatur wird im Display diese Information im Klartext angezeigt und es erfolgt akustischer Alarm (1
Sekunde ein – 1 Sekunde aus). Der potentialfreie Kontakt schaltet.
Netzspannungsausfall
Bei Netzspannungsausfall ertönt ein akustisches Warnsignal (1 Sekunde ein – 1 Sekunde aus), der potentialfreie Alarmkontakt schaltet. Der fest eingebaute Akku erhält bei Stromausfall das Display und die Datenaufzeichnung (Datenlogger)
für ca. 35 Stunden in Funktion.
Alarm bei Akkufehler (interner Akku)
Bei defektem internem Akku wird im Display, im Wechsel mit der aktuellen Temperatur, diese Information im Klartext angezeigt. Es erfolgt ein akustischer Alarm (1 Sekunde ein – 1 Sekunde aus). Der potentialfreie Kontakt schaltet. Bei der
Entsorgung eines defekten Akkus sind die gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.
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9 Wartung und Pflege
LAUDA-GFL Versafreeze Labortiefkühlgeräte sind aus bestem Material hergestellt und konstruiert. Die pulverbeschichteten Flächen können bei Bedarf mit milden Reinigungsmitteln gereinigt werden. Es ist ratsam, von Zeit zu Zeit die Dichtungen an Tür und Nutzraum mit Talkum zu behandeln. Zur Erhaltung der Kühlleistung müssen die Kondensatorlamellen
an der Rückseite des Gerätes mit Handfeger oder Staubsauger durchgehend staubfrei gehalten werden.
Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit an Kabelverbindungen oder ins Innere der elektrischen Einrichtung gelangen kann.
Gefahr des elektrischen Stromschlags!
Trennen Sie vor Instandsetzungs- oder Reinigungsarbeiten das Gerät vom Stromnetz. Beachten Sie hierzu
unbedingt die Informationen unter Punkt 5 dieser Bedienungsanleitung.
Abtauen
Bei starker Vereisung ist der Nutzraum abzutauen. Versuchen Sie nicht, das Eis mit einem scharfen Gegenstand abzuschlagen oder abzukratzen. Dies kann zu Schäden am Gerät führen. Lassen Sie das Eis von allein abtauen. Das Aufstellen
von Heizgeräten im Nutzraum ist nicht erlaubt und kann zu technischen Defekten führen.
Schalten Sie das Gerät wie in Abschnitt 6.2 beschrieben aus und ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose. Öffnen
Sie Außen- und Innentüren und lassen Sie das Eis abtauen. Entfernen Sie das Schmelzwasser kontinuierlich, bevor es in
den Maschinenraum laufen kann. Im Anschluss trocknen und reinigen Sie den Nutzraum.
Erst wenn der Nutzraum eisfrei und trocken ist, darf das Gerät wieder mit dem Stromnetz verbunden und eingeschaltet
(Abschnitt 6.2) werden.
Technischer Support
Zur technischen Unterstützung im Umgang mit LAUDA-GFL-Tiefkühlgeräten steht Ihnen unser Kundendienst jederzeit
telefonisch zur Verfügung.
Telefon +49 (0) 5139 9958-0
Fax +49 (0) 5139 9958-21
E-Mail service@lauda.de
Instandhaltung, Instandsetzung oder Änderungen müssen gemäß den Allgemeinen Regeln der Technik (§2, Absatz 2,
DGUV Vorschrift 3) von einer Elektrofachkraft (§2, Absatz 3, DGUV Vorschrift 3) ausgeführt werden. Es dürfen nur
Originalersatzteile verwendet werden. Verlangen Sie vom Ausführenden eine Bestätigung (Firma, Datum, Unterschrift)
über Art und Umfang der ausgeführten Arbeiten.
10 Entsorgung von Altgeräten
LAUDA-GFL übernimmt im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien die Verantwortung für die umweltgerechte Rücknahme
und Entsorgung aller uns kostenfrei angelieferten Altgeräte aus unserer Fertigung ab dem Herstellungsjahr 1995 und
führt sie der stofflichen Wiederverwertung zu. Vor der Zusendung ist rechtsverbindlich zu erklären, dass das Gerät frei von
gesundheitsschädlichen Kontaminierungen sowie von gebrauchsverursachten Gefahrstoffen ist.
LAUDA-GFL-Laborgeräte sind ausschließlich zur gewerblichen Nutzung bestimmt und dürfen nicht über öffentlichrechtliche Entsorgungsträger entsorgt werden.
EAR Registrierungs-Nummer WEEE-ID.NO.DE 67770231
07/2021 Versafreeze Tiefkühltruhen 23 / 42
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Außenmaße (B x T x H in mm)
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
960 mm x 790 mm x 1130 mm
1670 mm x 910 mm x 1056 mm
2102 mm x 910 mm x 1056 mm
Außenmaße B (B x T x H in mm)
Kleinstes Außenmaß nach Abnahme des
Schlosses und der Deckelscharniere, des
Kabelanschlusses und der Verschraubungen
der Sicherheitskühlung
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
960 mm x 745 mm x 1030 mm
1670 mm x 820 mm x 1056 mm
2102 mm x 820 mm x 1056 mm
Innenmaße und Nutzrauminhalt
(B x T x H in mm)
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
790 mm x 520 mm x 500 mm 205 Liter
1180 mm x 620 mm x 760 mm 556 Liter
1600 mm x 620 mm x 760 mm 754 Liter
Gewicht
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
188 kg / 210 kg
260 kg / 280 kg
310 kg / 332 kg
Minimale Tragfähigkeit des Fußbodens
am Gerätestandort
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
ca. 98 N / cm² / 109 N / cm²
ca. 136 N / cm² / 146 N / cm²
ca. 162 N / cm² / 174 N / cm²
Temperaturregelung
Ein-Platinen-Regler
Temperaturbereich
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
0 °C bis -40 °C / -50 °C bis -85 °C
Temperaturkonstanz (zeitlich)
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
+/- 1,5 °C bei -40 °C / -85 °C
Temperatureinstellung und
Temperaturanzeige
Touch-Display
Elektrischer Anschluss
230 V / +/- 10 % / 50 Hz
Netzsicherung bauseits
16 A mT
Netzanschluss
Schutzkontaktstecker
Schutzart / Schutzklasse
IP21 / I
Leistungsaufnahme
VF 20040 C / 85 C
VF 55040 C / 85 C
VF 75040 C / 85 C
0,5 kW / 1,0 kW
1,2 kW / 2,0 kW
1,2 kW / 2,0 kW
11 Technische Daten
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Kältemittelfüllung 1. Stufe
Luftkühlung
VF 20040 C
VF 55040 C
VF 75040 C
VF 20085 C
VF 55085 C
VF 75085 C
R1270 - 145 g
R1270 - 145 g
R1270 - 145 g
R290 - 135 g
R290 - 145 g
R290 - 145 g
Wasserkühlung (Option)
VF 55040 C
VF 75040 C
VF 20085 C
VF 55085 C
VF 75085 C
R1270 - 145 g
R1270 - 145 g
R290 - 135 g
R290 - 135 g
R290 - 135 g
Kältemittel 2. Stufe
VF 20085 C
VF 55085 C
VF 75085 C
R170 – 68 g
R170 – 72 g
R170 – 84 g
Umgebungsbedingungen
Verwendung nur in Innenräumen
Nicht in explosionsgefährdeten Bereichen
Umgebungstemperatur
16 °C - 28 °C
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A1
Einplatinen Kälteregler
A2
Bedieneinheit Touch
F3
Überdruckschalter 1. Stufe
F4
Überdruckschalter 2. Stufe
F5
Feinsicherung 1,6 A T
F6
Feinsicherung 1,6 A T
S1
Netzschalter
K1
Hauptschütz
K2
Potentialfreier Kontakt
M1
Kompressor 1. Stufe
M2
Kompressor 2. Stufe
M3
Lüftermotor 1.000 min-1 oder 1.500 min-1
Einplatinen Kälteregler A1
F1
Temperaturfühler PT100 Nutzraum
F2
Temperaturfühler PT100 Verflüssiger
E1
Türschalter / Deckelschalter
S2
Schalter CO2 / LN2
S1
Solid State Relais 1. Stufe 0/+15V max.
S2
Solid State Relais 2. Stufe 0/+15V max.
K3
Potentialfreier Kontakt
12 Schaltplan
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VF 20040 C
F3
L1NPE
230V 1/N/PE 50Hz
M1
F1
K1
K1
S1
Von A1-Kl.6
Von A1-Kl.5
S1
1
5
324
6
Potentialfreier
Alarmkontakt
A1
von A1 Kl.1 (sw)
von A1 Kl.2 (gr)
von A1 Kl.3 (ws)
A1
1
2N
3L
M3
1000 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
M3
1500 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
L1 N
F6
P >
Anlaufvorrichtung
starting device
M1 / M2
N
L
Y1
F5
L1
N
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F3
L1NPE
230V 1/N/PE 50Hz
M1
F1
K1
K1
S1
Von A1-Kl.6
Von A1-Kl.5
S1
1
5
324
6
Potentialfreier
Alarmkontakt
A1
von A1 Kl.1 (sw)
von A1 Kl.2 (gr)
von A1 Kl.3 (ws)
A1
1
2N
3L
M3
1000 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
M3
1500 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
L1 N
F6
P >
Anlaufvorrichtung
starting device
M1 / M2
N
L
Y1
F5
L1
N
P >
F3
M2
2N 3L 1
Von A1-Kl.9
Von A1-Kl.8
IC2
VF 20085 C
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VF 55040 C / VF 75040 C
F3
L1NPE
230V 1/N/PE 50Hz
M1
F1
K1
K1
S1
Von A1-Kl.6
Von A1-Kl.5
S1
1
5
324
6
Potentialfreier
Alarmkontakt
A1
von A1 Kl.1 (sw)
von A1 Kl.2 (gr)
von A1 Kl.3 (ws)
A1
1
2N
3L
M3
1000 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
M3
1500 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
L1 N
F6
P >
Anlaufvorrichtung
starting device
M1 / M2
N
L
Y1
F5
L1 N
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Page 30
F3
L1NPE
230V 1/N/PE 50Hz
P >
M2
M1
F5
K1
K1
S1
Von A1-Kl.6
Von A1-Kl.5
S1
1
5
324
6
Potentialfreier
Alarmkontakt
A1
von A1 Kl.1 (sw)
von A1 Kl.2 (gr)
von A1 Kl.3 (ws)
A1
1
2N
3L
2N 3L 1
M3
1000 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
M3
1500 U/min
schwarz / black
braun / brown
blau / blue
L1 N
Von A1-Kl.9
Von A1-Kl.8
S1
P >
F3
Anlaufvorrichtung
starting device
M1 / M2
N
L
F4
L1
N
VF 55085 C / VF 75085 C
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Bedieneinheit Touch
Einplatinen Kälteregler A1
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13 Ersatzteilliste
Tiefkühltruhe VF 20040 C / VF 20085 C
Pos. Nr. Bestell-Nr. Artikel
1 0011158 Kompressor für I. Stufe
2 0011158 Kompressor für II. Stufe
3 0011459 Druckschalter
4 0011409 Handabsperrventil
5 0014327 Fahrrolle ohne Feststeller 0014326 Fahrrolle mit Feststeller
6 0012191 Lüftermotor
7 0011409 Handabsperrventil
8 0011204 Trockner für I. Stufe
9 0011204 Trockner für II. Stufe
10 0014541A Schließkloben
11 0017437 Silikon-Dichtung
12 0013111K Temperaturfühler PT100
13 0017405 Magnetprofildichtung
14 0014411 Deckelscharnier
15 0014541 Truhenverschluss
ohne 0021270 PVC Abdeckung
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Tiefkühltruhe VF 55040 C, VF 55085 C / VF 75040 C, VF 75085 C
Pos. Nr. Bestell-Nr. Artikel
1 0014326 Fahrrolle mit Feststeller
2 0011459 Druckschalter
3 0011159 Kompressor für 1. Stufe
0011160 Kompressor für 2. Stufe
4 0014327 Fahrrolle ohne Feststeller
5 0011409 Handabsperrventil
6 0011278 Kondensator
7 0011204 Trockner
8 0012191 Lüftermotor
9 0014401 Deckelscharnier
10 0013111K Temperaturfühler PT100
11 0014541A Kloben für Truhenverschluss
12 0014541 Truhenverschluss
13 0017437 Silikonlippendichtung
14 0017410 Magnetprofildichtung
für Typ VF 75040 C und VF 75085 C
0017407 Magnetprofildichtung
für Typ VF 55040 C und VF 55085 C
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Ersatzteile Elektrische Schaltanlage
Bestell-Nr. Artikel
0012095 Blei-Vlies Akku 12 V / 12 Ah
0011459 Druckschalter 1. und 2. Stufe
0012528 Elektronisches Relais (SSR1 / SSR2)
0012520 Schaltschütz
0012435 Schutzkappe
0012426 Hauptschalter
0012542 Magnetventil, für Typ VF 20040 C, VF 55040 C / VF 70040 C
0012096 Adapter M22 RJ45 Buchse
0012443 Türschalter
0012853 Patchkabel 1 SW 1,0 m RJ45 für VF 20040 C, VF 20085 C, VF 55040 C, VF 55085 C,
VF 75040 C und VF 75085 C
0012854 Patchkabel 3 SW 3,0 m RJ45 für VF 20040 C und VF 20085 C
0013111 K Temperaturfühler PT 100
0013792 Einplatinen Kälteregler
0013794 Bedienteil Touch
0011466 Elektro-Box für VF 55040 C, VF 75040 C und 1. Stufe VF 55085 C, VF 75085 C
0011467 Elektro-Box für 2. Stufe VF 55085 C und VF 75085 C
0012191 Lüftermotor
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Bestell-Nr. A001383
Datenlogger
Inkl. PT1000 Temperaturfühler, Halterung, Software zur Konfiguration des Datenloggers
sowie USB-Kabel zur Datenübergabe an einen PC.
Zubehörartikel zum Datenlogger A001383
Bestell-Nr. A001384
Temperaturbremse
Aluminiumblock zur Aufnahme des Temperaturfühlers im Nutzraum.
Er verzögert die Ansprechzeit des Fühlers bei Temperaturänderungen.
Bestell-Nr. A000147
Kalibrierung
Kalibrierung des Datenloggers A001383bei einem kundenspezifischen Temperaturwert;
mit Zertifikat.
Gerätetyp
Nutzraum
Liter
Inhalt
Bestell-Nr.
für 1 Box
Anzahl der
Einschübe
pro Gerät
Bestell-Nr. für
1 Einschub
Anzahl
Boxen/Platten
pro Einschub
Anzahl
Boxen/Platten
pro Gerät
VF 20040 C
205 l
Box 50 mm
A001386
15
A001393
9
135
VF 20085 C
Box 75 mm
A001387
15
A001394
6
90
Box 130 mm
A001388
15
A001395
3
45
DeepWell-/Testplatten
25
A001399
24
600
VF 55040 C
565 l
Box 50 mm
A001386
32
A001396
13
416
VF 55085 C
Box 75 mm
A001387
32
A001397
9
288
Box 130 mm
A001388
32
A001398
5
160
DeepWell-/Testplatten
48
A001400
37
1776
VF 75040 C
754 l
Box 50 mm
A001386
44
A001396
13
572
VF 75085 C
Box 75 mm
A001387
44
A001397
9
396
Box 130 mm
A001388
44
A001398
5
220
DeepWell-/Testplatten
68
A001400
37
2516
14 Zusatzeinrichtungen
Datenlogger zur Überwachung und Aufzeichnung der Nutzraumtemperatur
Datenlogger zur externen Kontrolle und Aufzeichnung von Nutzraumtemperaturen. Er verfügt über einen Temperaturfühler PT1000 mit 3 m langem, PTFE isoliertem Kabel, der über die geräteeigene oder besser über eine separate Durchführung (optional) in den Nutzraum eingebracht wird.
Der Datenlogger hat eine einstellbare Grenzwertüberwachung mit akustischem Alarm und bietet einen Speicher für bis zu
60.000 Messwerte mit Aufzeichnungsintervallen von 1 sec. bis 24 h (einstellbar).
Das Auslesen der Daten erfolgt über ein mitgeliefertes USB-Kabel direkt an einem PC. Eine Windows Software (deutsch,
englisch, französisch) zur Konfiguration des Datenloggers ist Teil des Lieferumfangs.
Lagersystem
14.2.1 Einschübe
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14.2.2 Boxen
Bestell-Nr.:
Kryo-Box, 136 x 136 x 50 mm, Karton
weiß, wasserabweisend
A001386
Kryo-Box, 136 x 136 x 75 mm, Karton
weiß, wasserabweisend
A001387
Kryo-Box, 136 x 136 x 130 mm, Karton
weiß, wasserabweisend
A001388
14.2.3 Raster
Bestell-Nr.:
Rastereinteilung für 100 Gläser Ø 12,5 mm, 25 mm hoch
für Boxen 136 x 136 mm
A001389
Rastereinteilung für 64 Gläser Ø 15 mm, 25 mm hoch
für Boxen 136 x 136 mm
A001390
Rastereinteilung für 49 Gläser Ø 17 mm, 40 mm hoch
für Boxen 136 x 136 mm
A001391
Rastereinteilung für 16 Gläser Ø 31 mm, 65 mm hoch
für Boxen 136 x 136 mm
A001392
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15 Notizen
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EG-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Hiermit erklären wir,
LAUDA-GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH