LAUDA Puridest Wasser-Bi-Destillierapparate der Typen PD 2 D, PD 4 D, PD 8 D produzieren hochreines, keim- und
pyrogenfreies Destillat mit sehr niedrigem Leitwert (ca. 1,6 µS / cm bei 25 °C). Das Destillat entspricht den DABVorschriften und den Bestimmungen internationaler Pharmacopöen.
IIIIII IVV VI
I Hauptschalter
II Kontrolllampe Betrieb Mono-Stufe
III Kontrolllampe Wassermangel Mono Stufe
IV Kontrolllampe Reinigen
V Kontrolllampe Betrieb Bi-Stufe
VI Kontrolllampe Wassermangel Bi-Stufe
Bitte überprüfen Sie vor dem Aufbau des Gerätes den Inhalt der Verpackung auf Vollständigkeit und Unversehrtheit.
Alle freien Öffnungen der Wasseranschlüsse an der rechten Seite des Gerätes sind mit Band abgeklebt.
Diese Transportsicherungen müssen vor der Inbetriebnahme entfernt werden. Wenn Sie einen Schaden feststellen oder
Grund zur Beanstandung haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Lieferanten oder direkt an uns.
1Verwendung des Bi-Destillierapparates ................................................................................................................................ 7
3Vor der Inbetriebnahme ........................................................................................................................................................ 8
4Transport, Aufstellung und Standort des Destillierapparates ............................................................................................... 8
5Entfernen der Transportsicherungen um den Glaskondensator ........................................................................................... 9
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung ................................................................................................................................. 7
Entleerung der Bi-Destillierblase ⑦.........................................................................................................................................11
Entleerung der Mono-Destillierblase⑧..................................................................................................................................11
9.1
9.2
9.3
10 Wartung, Pflege und Beseitigung von Betriebsstörungen ................................................................................................. 13
10.1
10.2
10.3
10.4
11 Entsorgung von Altgeräten ................................................................................................................................................. 15
Wasser-Bi-Destillierapparate mit getrennter Wasserzufuhr ...............................................................................................12
Wassermangel in Mono- oder Bi-Stufe ...................................................................................................................................14
Puridest Wasserdestillierapparate PD 8 D ..............................................................................................................................17
Stromlaufplan PD 2 D ................................................................................................................................................................18
Page 6
13.2
Stromlaufplan PD 4 D Ausführung 220 V / 3 ~ .................................................................................................................. 19
13.3
13.4
13.5
14 Anschluss an das Stromnetz................................................................................................................................................ 21
14.1
Stromlaufplan PD 4 D Ausführung 400 V / 3 ~ .................................................................................................................. 19
Stromlaufplan PD 8 D Ausführung 220 V / 3 ~ .................................................................................................................. 20
Stromlaufplan PD 8 D Ausführung 400 V / 3 ~ .................................................................................................................. 20
Beispiele für den Netzanschluss ............................................................................................................................................... 22
14.1.1Typ PD 2 D in 230 V ........................................................................................................................................................ 22
14.1.2Typ PD 4 D und PD 8 D in 220 V / 3 ~ Stromnetz 230 V / 3 ~ / PE 50 / 60 Hz .......................................... 23
14.1.3Typ PD 4 D und PD 8 D in 220 V / 3 ~ Stromnetz 230 V / 3 ~ / PE 50 / 60 Hz .......................................... 23
14.1.4Typ PD 4 D und PD 8 D in 400 V / 3 ~ Stromnetz 400 V / 3 ~ / N / PE 50 / 60Hz .................................... 24
14.1.5Typ PD 4 D und PD 8 D in 400 V / 3 ~ Stromnetz 400 V / 3 ~ / N / PE 50 / 60Hz .................................... 24
In LAUDA Puridest Bi-Destillierapparaten (Typen PD 2 D, PD 4 D und PD 8 D) wird in der Mono-Destillierblase (linke
Seite) Wasser durch elektrische Rohrheizkörper zum Kochen gebracht und in Dampf umgewandelt. Der Wasserdampf
wird in den Stahl-Kondensator der Mono-Stufe geleitet und kondensiert hier an einer wassergekühlten Kühlschlange. Das
so produzierte destillierte Wasser tropft in die Destillierblase der Bi-Stufe (rechte Seite) oder kann über einen Absperrhahn aus Borosilikatglas entnommen werden. Die Destillierblase der Bi-Stufe (rechte Geräteseite) füllt sich mit destilliertem Wasser. Die elektrischen Rohrheizkörper der Bi-Destillationsstufe bringen das destillierte Wasser in der rechten Destillierblase zum Kochen. Der erzeugte Wasserdampf wird in den Kondensator der zweiten Destillationsstufe geleitet und
kondensiert hier als Bi-Destillat an einer wassergekühlten Kühlschlange. Der Kondensator der Bi-Stufe inklusive Spritzwassersperre und Kühlschlange sowie der komplette Bi-Destillatablauf mit Staub-schutzglocke sind aus Duran® / Borosilikatglas 3.3 gefertigt.
Der Füllstand beider Destillierbasen wird durch zwei Schwimmerschalter kontrolliert, die Heizungen beider Verdampfungsstufen werden zusätzlich von thermostatischen Wassermangelsicherungen überwacht. Der Betrieb wird nach Einschalten des Bi-Destillierapparates automatisch gesteuert.
Es werden je nach Gerätetyp ca. 2 Liter (PD 2 D), 4 Liter (PD 4 D) oder 8 Liter (PD 8 D) Bi-Destillat pro Stunde produziert.
Das Mono- und Bi-Destillat wird über die zwei Glasarmaturen an der Frontseite des Gerätes entnommen. Achtung, das
destillierte Wasser verlässt das Destilliergerät mit über 90 °C. Verbrühungsgefahr! Entnommenes Mono-Destillat hat in
Abhängigkeit der Rohwasserqualität einen Leitwert von ca. 2,2 µS / cm bei 25 °C. Das produzierte Bi-Destillat ist abhängig von der Qualität des verdampften
Mono-Destillats und hat einen Leitwert von ca. 1,6 µS / cm bei 25 °C. Verwenden Sie zur Speisung des Destillierapparates möglichst Leitungswasser in Trinkwasserqualität. Beachten Sie auch die Hinweise in den Abschnitten 17.2 bis 17.4
dieser Anleitung über Einsatzmöglichkeiten von Filtern und Schleusen zur Vorbehandlung der Rohwassers.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Destillierapparate sind im Blickfeld des Anwenders zu betreiben.
Die Informationen dieser Bedienungsanleitung müssen unbedingt gelesen und beachtet werden. Nur dann
ist die einwandfreie Arbeitsweise des Wasser-Bi-Destillierapparates gewährleistet. Nur Personen, die sich
mit dieser Bedienungsanleitung vertraut gemacht haben, dürfen das Gerät installieren und bedienen.
Achtung:
Die nach Abheben des äußeren Deckels erreichbaren inneren Gehäuseteile des Destillierapparates erhitzen
sich während des Betriebes stark. Diese Gehäuseteile dürfen erst nach Abkühlung oder unter Einsatz entsprechender Sicherheitshandschuhe berührt werden.
1.2
LAUDA Puridest Bi-Destillierapparate im Laboreinsatz sind keine Medizinprodukte. Sie unterliegen weder nationalem
noch internationalem Medizinprodukterecht und sind entsprechend einzusetzen. Der Destillierapparat darf nicht in explosionsgefährdeten Bereichen betrieben werden. Der Destillierapparat darf nicht in Laborbereichen unter aggressiven oder
korrosiven Umgebungsbedingungen aufgestellt und betrieben werden. Der Wasserdestillierapparat ist nicht für den Betrieb in explosionsgefährdeten Bereichen bestimmt, zum Beispiel während Narkosen mit brennbaren Gasen oder Dämpfen.
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
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2Gewährleistung
Für alle Laborgeräte und Zubehörartikel der LAUDA-GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH besteht ein Garantieanspruch, ebenso auf Reparaturen, Montagen und Ersatzteile. Zur Identifizierung defekter Geräte benötigen wir die Typbezeichnung sowie die Seriennummer vom Typenschild auf der linken Seite des Wasserdestillierapparates und gegebenenfalls
eine Kopie der Rechnung.
3Vor der Inbetriebnahme
Die Informationen dieser Bedienungsanweisung sollten unbedingt gelesen und beachtet werden. Nur dann ist die einwandfreie Arbeitsweise des Destilliergerätes gewährleistet.
Sicherheitshinweise werden durch die folgenden Warnsymbole gekennzeichnet
Bedienungsanleitung
lesen und beachten
Warnung vor
heißen Flüssigkeiten und
Dampf
Warnung vor gefährlicher
elektrischer Spannung
Warnung vor
heißen Oberflächen
Allgemeiner
Gefahrenhinweis
Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten ist das Gerät allpolig
vom Stromnetz zu trennen.
(Netzstecker ziehen)
4Transport, Aufstellung und Standort des Destillierapparates
Schützen Sie sich und das Gerät bei Transport und Aufstellung durch umsichtiges Arbeiten vor Gefahren durch Verrutschen oder Kippen des Gerätes sowie vor Verletzungsgefahren durch das Heben
schwerer Lasten. Achtung, die Destillierapparate der Typen PD 2 D mit 20,4 kg, PD 4 D mit 27,5 kg
und PD 8 D mit 43,0 kg Eigengewicht sind beim Verbringen zum Aufstellungsort von mindestens zwei
Personen anzuheben, zu transportieren und aufzustellen. Der Destillierapparat kann im Bereich zwischen den vier Gehäusefüßen gefasst und zur Aufstellung angehoben werden.
Das Gerät eignet sich sowohl für Tischaufstellung als auch für Wandmontage. Es ist nur für den Betrieb in Innenräumen
bestimmt. Tischaufstellung nur auf festen, ebenen und waagerechten Flächen. Es ist am Aufstellungsort auf einen wasserund temperaturfesten, nicht brennbaren Untergrund zu achten. Die Aufstellungsfläche muss genügend Platz bieten und
das Gesamtgewicht des Gerätes (Gerätegewicht aus den technischen Daten, Abschnitt 11 dieser Bedienungsanleitung,
plus Gewicht der eingebrachten Füllung) tragen können.
Bei Wandmontage muss die Tragfähigkeit der Wand in Zusammenhang mit dem Gesamtgewicht des Gerätes (Gerät plus
Wasserfüllung, siehe Technische Daten) beachtet werden. Bauseitig müssen die Befestigungsmöglichkeiten, um den sicheren Halt des Destillierapparates zu gewährleisten, geprüft werden. Die Wahl des Befestigungsmaterials muss dem
Montageuntergrund entsprechen. Es darf ausschließlich geprüftes Befestigungsmaterial benutzt werden.
An der Rückseite des Wasserdestillierapparates befinden sich zwei Schlüssellöcher für die Wandaufhängung. Im Abstand
dieser Schlüssellöcher sind zwei Befestigungsschrauben in der Wand anzubringen, in die das Gerät eingehängt wird. Der
Destillierapparat wird ohne Befestigungsmaterial geliefert.
5Entfernen der Transportsicherungen um den Glaskondensator
Bei der nun folgenden Montage des Glaskondensators und der Glasarmaturen ist wegen der Bruchgefahr größte Vorsicht
geboten.
Der Glaskondensator und die Glasarmaturen befinden sich unter der Haube des Destillierapparates. Um die Haube abzunehmen zu können, sind je zwei Schnellverschlüsse auf jeder Geräteseite sowie zwei versteckte Schrauben (s. Foto unten)
zwischen Haube und Grundgehäuse zu lösen. Vor der Erstinbetriebnahme sind die zur Transportsicherung um den Glaskondensator eingesetzten Materialien (Luftpolsterfolie und Hartschaumteile) zu entfernen, alle durch Klebeband oder
Kunststofffolie verschlossenen Anschlussöffnungen sind freizulegen und der Sand aus dem Kondensator vorsichtig auszuschütten. Der Kondensator ist anschließend mit sauberem Wasser auszuspülen und wie unten beschrieben wieder zu montieren. Den Konus des Glaskondensators in den Kunststoffring setzen, der sich auf der rechten Destillierblase befindet.
Der Ablauf, aus dem das Bi-Destillat fließen wird, muss nach vorn zeigen. Die runde Filzscheibe oben auf den Glaskondensator legen; sie verhindert ein Verrutschen des Haltebügels, der über die vier Halterungen ③ mit dem Gerät verbunden wird. Die gleichfarbig gekennzeichneten Schlauchkupplungen② zusammenstecken und miteinander verbinden.
Die Haube wieder auf das Gerät setzen und mit den zwei
Schrauben und den vier Schnellverschlüssen sichern. Anschließend die Glasarmaturen montieren. Das Glasventil
muss mit dem Ablauf Mono-Destillat (Gerätefrontseite
links) und das Auslaufrohr mit dem Ablauf für Bi-Destillat
verschraubt werden.
6Betriebsspannung
Der Destillierapparat ist über einen vorschriftsmäßig installierten, bauseitigen Netzschalter oder über
einen CEE-Stecker nach IEC-Standard 60309-2 fest angeschlossen, entsprechend den örtlichen
Vorschriften, mit dem Stromnetz zu verbinden. Das Gerät ist ein Elektrogerät der Schutzklasse I, eine
Verbindung zum Schutzleiter ist sicherzustellen. Den Wert der erforderlichen Netzsicherung entnehmen Sie bitte den technischen Daten, Abschnitt 12 dieser Anleitung.
Der Elektroanschluss ist so auszuführen, dass der Destillierapparat jederzeit allpolig vom Stromnetz
trennbar ist. Schutzkontaktsteckdose oder Netzschalter zum Trennen des Destillierapparates vom
Stromnetz müssen so installiert sein, dass sie jederzeit leicht erreichbar und eindeutig zu identifizieren
sind.
Die Netzanschlussleitung ist so zu verlegen, dass sie an keiner Stelle heiße Geräteoberflächen berührt.
Sie darf nicht unter dem Gerät entlang gelegt werden.
Der Hauptschalter (I) des Gerätes muss ausgeschaltet (Stellung O) sein. Die Betriebsspannung auf
dem Typenschild (an der linken Seite des Gerätes) muss mit der Netzspannung identisch sein. Bei
Übereinstimmung elektrischen Anschluss herstellen. Sehen Sie hierzu auch den Abschnitt 14 dieser
Bedienungsanleitung, “Anschluss an das Stromnetz“.
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7Wasseranschlüsse
Alle Wasseranschlüsse des Wasserdestillierapparates, mit Ausnahme der Destillatentnahme-stellen an der Frontseite,
befinden sich an der rechten Seite des Destillierapparates. Schläuche für Wasserzufuhr und -ablauf gehören nicht zum
Lieferumfang.
7.1
Der Rohwasserzulauf versorgt den Destillierapparat über ein Magnetventil mit Wasser. Der Schlauchanschluss ist mit
einem ½“ (Zoll, Ø innen 12,7 mm) Druckschlauch und einem absperrbaren Wasseranschluss (③, Handabsperrventil) mit
der Hauswasseranlage zu verbinden. Sichern Sie beide Schlauchanschlüsse unbedingt mit Schlauchschellen!
7.2
vorbehandeltem Wasser über ein Magnetventil mit eingebautem Durchflussmengenregler (0,5 l / min). Der Schlauchanschluss ist mit einem ½“ Druckschlauch und einem absperrbaren Wasseranschluss (❺, Handabsperrventil) der Hauswasseranlage für vorbehandeltes Wasser zu verbinden. Sichern Sie beide Schlauchanschlüsse unbedingt mit Schlauchschellen!
Verbrühungsgefahr!
7.3
genden Abfluss zu führen. Er darf eine maximale Länge von ca. 1,5 m nicht überschreiten. Der Schlauch muss auf seiner
gesamten Länge Gefälle haben, das Wasser muss rückstaufrei ablaufen können.
Rohwasserzulauf ①
Zulauf getrennte Wasserzufuhr❷
Teil einer Sondereinrichtung. Ist nur montiert, wenn eine getrennte Wasserzufuhr mitbestellt wurde.
Der Wasserzulauf für die getrennte Speisung❷ versorgt die Destillierblase des Wasser-destillierapparates mit
Ablauf getrennte Wasserzufuhr ❹
Teil einer Sondereinrichtung. Ist nur montiert, wenn eine getrennte Wasserzufuhr mitbestellt wurde. An den
Ablaufanschluss der getrennten Speisung❹ ist ein ½" Schlauch anzuschließen und in einen unbedingt tieferlie-
An den Kühlwasserablauf ist ein ¾“ temperaturbeständiger Schlauch anzuschließen. Er darf eine maximale Länge von ca.
1,5 m nicht überschreiten. Der Schlauch ist in einen tieferliegenden Abfluss zu führen und muss auf seiner gesamten
Länge Gefälle haben. Das Kühlwasser muss rückstaufrei ablaufen können.
Kühlwasserablauf⑥
Achtung, das Kühlwasser verlässt den Wasserdestillierapparat mit bis zu 70 °C.
Verbrühungsgefahr!
7.5
Hier kann ein ½“ Schlauch zur Entleerung der Destillierblase bei Reinigungs- oder Wartungs-arbeiten angeschlossen
werden.
7.6
Hier kann ein ½“ Schlauch zur Entleerung der Destillierblase bei Reinigungs- oder Wartungs-arbeiten angeschlossen
werden.
Entleerung der Bi-Destillierblase⑦
Achtung, das Wasser verlässt die Destillierblase des Wasserdestillierapparates mit bis zu 100 °C.
Verbrühungsgefahr!
Entleerung der Mono-Destillierblase⑧
Achtung, das Wasser verlässt die Destillierblase des Wasserdestillierapparates mit bis zu 100 °C.
Verbrühungsgefahr!
Die Wasseranschlüsse der Pos. Nr. ❷ und❹ sind Teile einer Sondereinrichtung. Sie sind nur montiert, wenn eine getrennte Wasserzufuhr gesondert mitbestellt wird. Das hier dargestellte bauseitige
Versorgungsventil Pos. Nr.❺ wird nur bei Geräten mit einer getrennten Wasserversorgung benötigt.
8Inbetriebnahme
Nach Montage aller Strom- und Wasserverbindungen müssen zur Inbetriebnahme des Wasserdestillierapparates die Absperrventile der Wasserversorgung (③ und❺) geöffnet und der Hauptschalter (I) eingeschaltet werden. Die ersten Liter
des produzierten Destillates (Mono- und Bi-Destillat) sollten nicht verwendet werden. Zwischen Aus- und wieder Einschalten des Destillierapparates muss ca. 10 Sekunden gewartet werden, der Apparat schaltet sonst in die Betriebsunterbrechung Reinigen. Während Stillstandszeiten des Wasserdestillierapparates sollen die Absperrventile der Wasserversorgung immer geschlossen sein.
Page 12
9Funktionsbeschreibung
9.1
LAUDA Puridest Wasser-Bi-Destillierapparate PD 2 D, PD 4 D und PD 8 D arbeiten vollautomatisch. Nach dem Einschalten des Destillierapparates am Hauptschalter (I) leuchtet die grüne Lampe im Schalter. Das eingebaute Magnetventil
öffnet. Wasser durchfließt die Kühlschlange des Glaskondensators der Bi-Stufe sowie die Kühlschlange des Kondensators
III V
Die Höhe des Wassers in den Destillierblasen wird von Schwimmerschaltern (S2/S3) überwacht, die die Rohrheizkörper
einschalten und vor Trockenlauf schützen. Zusätzlich werden die Heizungen beider Destillierstufen durch thermostatische
Wassermangelsicherungen (F1/F2) kontrolliert, die das Gerät vor Überhitzung schützen. Befinden sich die Rohrheizkörper der Mono-Destillierblase unter Wasserniveau, werden sie eingeschaltet und bringen das Wasser in der Destillierblase
zum Kochen. Der erzeugte Wasserdampf steigt nach oben und kondensiert an der Kühlschlange des Stahlkondensators
der Monostufe. Mono-Destillat kann über den Absperrhahn aus Borosilikatglas an der Frontseite entnommen werden. Ist
das Glasventil zur Entnahme von Monodestillat geschlossen, wird das destillierte Wasser der Mono-Stufe in die Destillierblase der Bi-Stufe geleitet. Befinden sich auch die Rohrheizkörper der Bi-Stufe unter Wasserniveau, schalten die Heizungen ein. Das Mono-Destillat in der Bi-Destillierblase kommt zum Kochen. Der erzeugte Dampf kondensiert im Glaskondensator der Bi-Stufe und läuft als Bi-Destillat über das mit dem Kondensator verschraubte Ablaufrohr mit Staubschutzglocke ab. Die maximale Wasserhöhe in der Destillierblase der zweiten Stufe wird von einem Überlauf zum Kühlwasserablauf begrenzt. Der Betriebszustand der Heizungen beider Stufen wird von gelben Kontrollleuchten (II und V) angezeigt.
Bei der Erstinbetriebnahme dauert dieser Vorgang bis zur Produktion von Bi-Destillat ca. 2 Stunden.
Wasser-Bi-Destillierapparat
der Mono-Stufe und füllt über einen mechanischen Wasserniveauregler die Destillierblase der Mono-Stufe mit Rohwasser. Der Niveauregler bestimmt den Wasserstand in der
Destillierblase. Das nicht zum Verdampfen genutzte Wasser
läuft über den Kühlwasserablauf ab.
9.2
Zusatzeinrichtung s. Abschnitt 17.1, die bereits im Werk eingebaut werden sollte
Die getrennte Wasserzufuhr dient zur Speisung der Mono-Destillierblase mit vorbehandeltem Wasser bei gleichzeitiger
Versorgung der Kühlschlangen mit phosphatiertem oder normalem Leitungswasser. Das Brauchwasser wird über ein Magnetventil (Y2) mit ca. 0,5 Liter pro Minute in die Destillierblase eingespeist. Nicht benötigtes Wasser läuft über den “Ablauf getrennte Wasserzufuhr“ ab. Über ein zweites Magnetventil (Y1) werden die Kondensatoren mit Kühlwasser versorgt,
das durch den Kühlwasserablauf aus dem Gerät fließt. Durch die Trennung von Kühl- und Brauchwasser wird das in die
Destillierblase eingespeiste Wasser nicht vorgeheizt. Dies führt zu einer Leistungsminderung von ca. 10-15 %.
9.3
Kohlendioxyd entweicht über die beiden Entgasungsrohre an der Oberseite des Gerätes.
Wasser-Bi-Destillierapparate mit getrennter Wasserzufuhr
Entgasung
Page 13
09/2020
Puridest Wasser
-Bi-
Destillierapparate
13/32
10Wartung, Pflege und Beseitigung von Betriebsstörungen
Achtung:
Vor Arbeiten am Gerät Destillierapparat abkühlen lassen!
Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!
Achtung:
Vor Öffnen des Destillierapparates und vor Reinigungsarbeiten das Gerät vom Stromnetz
trennen! (Netzstecker herausziehen oder Netzschalter ausschalten).
Gefahr des elektrischen Stromschlags!
10.1
Je nach Härtegrad des Nutzwassers muss der Destillierapparat regelmäßig von Kalkablagerungen befreit werden. Hierzu
den äußeren und den linken inneren Deckel (L) abheben, das Prallblech abschrauben und herausnehmen.
Als Kalklösungsmittel eignet sich eine Mischung aus 10 % Ameisensäure, 10 % Essigsäure und 80 % destilliertem Wasser.
Mit dieser Lösung die Destillierblase bis zum oberen Rand der Kalkablagerungen füllen und auf maximal 70 °C aufheizen,
die Entkalkungslösung darf keinesfalls zum Kochen gebracht werden. Hierzu das Absperrventil der Hauswasserversorgung
⑤ schließen und den Destillierapparat bis zum Erreichen der Temperatur einschalten. Nach ca. 30 Minuten das mit Kalk
angereicherte Lösungsmittel durch den Ablasshahn“Entleerung Destillierblase"② ablassen und die Destillierblase
mehrmals gründlich mit Wasser spülen.
Es können auch handelsübliche, für die Bearbeitung von Edelstahl zugelassene Entkalkungsmittel entsprechend den Herstellervorgaben genutzt werden (z.B. rea-calc® der Firma CHEMOTEC GmbH, 63486 Bruchköbel). Verwenden Sie
zur Entkalkung keinesfalls Salzsäureprodukte! Ansonsten können Rohrheizkörper und Destillierblase sowie Temperaturfühler und Durchführungsverschraubungen beschädigt werden.
Zur Wiederinbetriebnahme das Gerät zusammenbauen, die Ventile (③+❺) der Wasser-versorgung öffnen und das Gerät
am Hauptschalter einschalten. Nach Entkalkungsvorgängen sollten die ersten Liter des produzierten Destillats nicht verwendet werden, weil darin eventuell noch Reste des verdampften Entkalkungsmittels enthalten sein können. Auch der
Inhalt der Bi-Destillierblase ist abzulassen, ebenfalls die ersten Liter frischen Mono-Destillats aus der Destillierblase der
Bi-Stufe (Ventil⑦).
Entkalkung
10.2
Durch Schließen des Wasserversorgungsventils für Kühlwasser ③ während des Betriebs kann der Reinwasserbereich
(Kondensatoren) für maximal 3 Minuten sterilisiert werden. Der von den Heizungen erzeugte Wasserdampf entweicht
durch die Entgasungs-öffnungen, über das geöffnete Glasventil zur Mono-Destillat Entnahme und das Ablaufrohr für BiDestillat. Das Sterilisieren der Kondensatoren darf nur unter direkter Aufsicht durchgeführt werden.
Die Heizungen beider Destillierstufen werden von thermostatischen Wassermangelsicherungen überwacht, die das Gerät
vor Überhitzung schützen. Bei Wassermangel wird die betroffene Destillierstufe abgeschaltet, eine rote Kontrolllampe (III
oder VI) leuchtet. Das Wasserniveau in den Destillierblasen wird von Schwimmerschaltern (① und ②) überwacht. Ihre
korrekte Funktion muss nach Trennen des Destillierapparates vom Stromnetz vor der Wiederinbetriebnahme nach Wassermangel von einer Elektrofachkraft überprüft werden. Zur Wiederinbetriebnahme muss das Gerät abkühlen. Die ausgelöste Wassermangelsicherung der abgeschalteten Stufe muss entriegelt werden. Hierzu wird die schwarze Hutmutter an
der linken unteren Seite des Destillierapparates gelöst. Innerhalb des Gewindes ist ein weißer Kunststoffstift sichtbar, der
vorsichtig (z. B. mit einem Kugelschreiber) nach innen gedrückt werden muss, bis ein Klicken hörbar wird. Die Wiederinbetriebnahme erfolgt wie unter Punkt 6 beschrieben.
Wassermangel in Mono- oder Bi-Stufe
j Schwimmerschalter Mono-StufeII III IVVI
k Schwimmerschalter Bi-Stufe
10.4
Je nach Verunreinigungsgrad des zugeführten Wassers und der durch den Destilliervorgang zunehmenden Verschmutzung
des Wassers in der Mono-Destillierblase kommt es beim Verdampfen des Wassers zu Schaumbildung. Bei Kontakt der
Schaumkrone mit der Elektrode in der Mono-Destillierblase schaltet ein elektronischer Schmutzwächter das Gerät aus
und die rote Kontrolllampe Reinigen (IV) leuchtet. Die Mono-Destillierblase muss nun durch den Ablasshahn „Entleerung
Mono-Destillierblase⑧“ entleert und mehrmals mit sauberem Wasser gespült werden. Das Wasser zur Spülung der Destillierblase kann durch Inbetriebnahme des Gerätes bis zum Einschalten der Mono-Stufe (gelbe Kontrollleuchte MonoStufe (II)) dem Gerät zugeführt werden. Die Betriebsunterbrechung "Reinigen" wird durch Aus- und nach 10 Sekunden
wieder Einschalten des Gerätes am Hauptschalter aufgehoben.
Der LAUDA-GFL Puridest Wasser-Bi-Destillierapparat ist aus bestem Material hergestellt. Er sollte dennoch nur in
vernünftigen Grenzen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden.
Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeiten an Kabelverbindungen oder ins Innere des elektrischen Gerätes gelangen können! Die pulverbeschichteten Flächen des Gerätes können bei Bedarf mit milden Reinigungsmitteln gereinigt werden.
Instandhaltung, Instandsetzung oder Änderungen müssen gemäß den allgemeinen Regeln der Technik (§2, Absatz 2,
DGUV Vorschrift 3) von einer Elektrofachkraft (§2, Absatz 3, DGUV Vorschrift 3) ausgeführt werden.
Es dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden. Verlangen Sie vom Ausführenden eine Bestätigung (Firma, Datum,
Unterschrift) über Art und Umfang der ausgeführten Arbeiten.
LAUDA-GFL übernimmt im Rahmen der gesetzlichen Richtlinien die Verantwortung für die umweltgerechte Rücknahme
und Entsorgung aller uns kostenfrei angelieferten Altgeräte aus unserer Fertigung ab dem Herstellungsjahr 1995 und
führt sie der stofflichen Wiederverwertung zu. Vor der Zusendung ist rechtsverbindlich zu erklären, dass das Gerät frei von
gesundheitsschädlichen Kontaminierungen sowie von gebrauchsverursachten Gefahrstoffen ist.
LAUDA-GFL Laborgeräte sind ausschließlich zur gewerblichen Nutzung bestimmt und dürfen nicht über öffentlichrechtliche Entsorgungsträger entsorgt werden.
EAR Registrierungs-Nummer WEEE-ID.NO.DE 67770231
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12Technische Daten
12.1
Außenmaße (B x T x H)530 mm x 260 mm x 495 mm570 mm x 280 mm x 610 mm
Destillationsleistung2 l / h Mono- oder Bi-Destillat4 l / h Mono- oder Bi-Destillat
DestillatqualitätMonodestillat:
Der Leitwert des erzeugten destillierten Wassers steht in direktem Zusammenhang mit der Zusammensetzung des Rohwassers. Bestandteile des
Rohwassers mit gleicher oder niedrigerer Verdampfungstemperatur als Wasser können zu einer Verschlechterung des Leitwertes führen.
Achtung! Netzspannungsabweichungen, auch innerhalb der angegebenen Toleranz, haben Einfluss auf die Menge produzierten Destillats
Schutzklasse/SchutzartI / IP20I / IP20
UmgebungsbedingungenVerwendung nur in Innenräumen
Höhe über NNbis zu 2000 m NNbis zu 2000 m NN
Umgebungstemperatur+10 °C bis +40 °C+10 °C bis +40 °C
Luftfeuchtigkeitmax. 80 % relative Feuchte bis 31 °C,
Gewicht20,4 kg27,5 kg
230 V +/-10 %,
50 / 60 Hz, 3,5 kW
Netzanschlusskabel für festen Netzanschluss
bauseits 16 A T
(nicht in explosionsgefährdeten Bereichen)
abnehmend bis zu 40 % relative Feuchte
bei 40 °C
220 V / 3 ~ / PE +/-10 %, 50 / 60 Hz, 7,0 kW
Netzanschlusskabel für festen Netzanschluss
bauseits 3 x 16 A T
oder
400 V / 3 ~ / N / PE +/-10 %, 50 / 60 Hz, 7,0 kW
Netzanschlusskabel für festen Netzanschluss
bauseits 16 A T
Verwendung nur in Innenräumen
(nicht in explosionsgefährdeten Bereichen)
max. 80 % relative Feuchte bis 31 °C,
abnehmend bis zu 40 % relative Feuchte
bei 40 °C
Destillationsleistung8 l / h Mono- oder Bi-Destillat
DestillatqualitätMonodestillat:
Der Leitwert des erzeugten destillierten Wassers steht in direktem Zusammenhang mit der Zusammensetzung des Rohwassers. Bestandteile des
Rohwassers mit gleicher oder niedrigerer Verdampfungstemperatur als Wasser können zu einer Verschlechterung des Leitwertes führen.
Achtung! Netzspannungsabweichungen, auch innerhalb der angegebenen Toleranz, haben Einfluss auf die Menge produzierten Destillats
Puridest Wasserdestillierapparate PD 8 D
PD 8 D
ca. 2,3 µS / cm bei 25 °C
Bi-Destillat:
ca. 1,6 µS / cm bei 25°C
entsprechend DAB, keim- und pyrogenfrei
sowie gasarm
mit Kapillarrohrfühler.
Abschalttemperatur 135 °C / -15 K
> 43.5 psi / 101.5 psi
230 V / 3 ~ / PE +/-10 %, 50 / 60 Hz, 11,5 kW
Netzanschlusskabel für festen Netzanschluss,
bauseits 3 x 35 A T
oder
400 V / 3 ~ / N / PE +/-10 %, 50 / 60 Hz, 11,5 kW
Netzanschlusskabel für festen Netzanschluss,
bauseits 3 x 20 A T
Schutzklasse/SchutzartI / IP20
UmgebungsbedingungenVerwendung nur in Innenräumen
(nicht in explosionsgefährdeten Bereichen)
Höhe über NNbis zu 2000 m NN
Umgebungstemperatur+10 °C bis +40 °C
Luftfeuchtigkeitmax. 80 % relative Feuchte bis 31 °C,
abnehmend bis zu 40 % relative Feuchte
bei 40 °C
Gewicht43,0 kg
Netto / mit Wasserfüllung68,4 kg
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13Schaltplan
A1 Sensorplatine Reinigen
E1 Rohrheizkörper Mono-Stufe
E2 Rohrheizkörper Mono-Stufe
E3 Rohrheizkörper Mono-Stufe
E4 Rohrheizkörper Bi-Stufe
E5 Rohrheizkörper Bi-Stufe
E6 Rohrheizkörper Bi-Stufe
F1 Wassermangelsicherung Mono-Stufe
F2 Wassermangelsicherung Bi-Stufe
H1 Kontrolllampe ReinigenLED 6 V DC
H2 Kontrolllampe Wassermangel Mono-Stufe LED 230 V AC
H3 Kontrolllampe Betrieb Mono-Stufe LED 230 V AC
H4 Kontrolllampe Wassermangel Bi-Stufe LED 230 V AC
H5 Kontrolllampe Betrieb Bi-StufeLED 230 V AC
K1 Schaltschütz Heizung Mono-Stufe
K2 Schaltschütz Heizung Bi-Stufe
K3 Relais für K1 Mono-Stufe
K4 Relais für K2 Bi-Stufe
S1 Gerätehauptschalter
S2 Schwimmerschalter Mono-Stufe
S3 Schwimmerschalter Bi-Stufe
Y1 Magnetventil Kühl- und Brauchwasser
Y2 Magnetventil Zusatzeinrichtung getrennte Speisung, Brauchwasser
Der Elektroanschluss ist so auszuführen, dass der Bi-Destillierapparat allpolig vom Stromnetz trennbar ist. Hierzu installierte Bauelemente wie Schutzkontaktsteckdosen oder Netzschalter müssen so installiert sein, dass sie im Notfall jederzeit
eindeutig zu identifizieren und leicht erreichbar sind. Alle Bi-Destillierapparate sind fest mit dem Stromnetz zu verbinden,
dies darf nur über einen bauseitigen Netzschalter oder über einen CEE-Stecker nach IEC-Standard 60309-2 realisiert
werden (siehe Anschlussbeispiele im Abschnitt 13).
Farbkennzeichnung der Einzeladern des Anschlusskabels bei den Bi-Destillierapparaten
Typ PD 2 D
Farbkennung Netzkabel
Wasser-Bi-Destillierapparate werden in unterschiedlichen Ausführungen zum Anschluss an verschiedene Netzspannungen geliefert.
Der Typ PD 2 D ist nur in der Ausführung 230 V lieferbar (siehe Typenschildangabe) und kann an alle Wechselstromnetze mit 220 V oder 230 V Spannung angeschlossen werden.
Die Typen PD 4 D und PD 8 D in der Ausführung 230/3 (siehe Typenschildangabe) sind nur zum Anschluss an Drehstromnetze mit 230 V / 3 ~ / PE Netzspannung geeignet.
Die Typen PD 4 D und PD 8 D in der Ausführung 400/3 (siehe Typenschildangabe) sind nur zum Anschluss an Drehstromnetze mit 400 V / 3 ~ / N / PE Netzspannung geeignet.
Stromnetz
230 V / 1 ~ / N / PE
Typ PD 4 D, PD 8 D
Stromnetz
230 V / 3 ~ / N / PE
Typ PD 4 D, PD 8 D
Stromnetz
400 V / 3 ~ / N / PE
Elektrische Sicherungen
PD 4 D 7,0 kW18,0 A bei 220 V / 3 ~ / PE
PD 8 D 11,0 kW30,2 A bei 220 V / 3 ~ / PE
* s. Typenschild
20 A
35 A
Page 22
14.1
Bauteile
B1 Schutzkontakt-Steckdose bauseits
B2 CEE Stecker, nicht montiert, nach IEC-Standard 60309-2
F1 Netzsicherung bauseits
F2 Netzsicherung bauseits
F3 Netzsicherung bauseits
S1 Netzschalter bauseits
Beispiele für den Netzanschluss
14.1.1Typ PD 2 D in 230 V
PD 2 D
Netzanschluss über bauseitigen Schalter S4,
allpolig vom Stromnetz trennbar.
Getrennte Wasserzufuhr, zur Speisung der Destillierblase mit enthärtetem oder vollentsalztem Wasser (Druck > 1 bar)
und der Kühlschlange (Druck > 3 bar) mit phosphatiertem oder normalem Leitungswasser. Die Montage muss werksseitig
erfolgen. Durch den Einbau einer getrennten Wasserzufuhr mindert sich die Produktionsmenge an destilliertem Wasser
um ca. 10-15 %.
Getrennte Wasserzufuhr
Nur werksseitiger Einbau in die Gerätetypen PD 2 D bis PD 8 D möglich.
Bei vollem Vorratsbehälter wird das vorbehandelte Wasser nicht automatisch abgeschaltet. Bestell-Nr. ist abhängig vom
Typ des Destillierapparates (ohne Abbildung).
Getrennte Wasserzufuhr mit Magnetventil
Nur werksseitiger Einbau in die Gerätetypen PD 2 D bis PD 8 D möglich.
Das Magnetventil schaltet das vorbehandelte Wasser bei vollem Vorratsbehälter automatisch ab. Bestell-Nr. ist abhängig
vom Typ des Destillierapparates (ohne Abbildung).
Dechloritfilter beseitigt die von den Wasserwerken zugesetzten Chloranteile im Leitungswasser. Mit Anschlüssen für
Druckschlauch ½ Zoll, einschließlich Erstfüllung.
Phosphatschleuse verhindert das Auskristallisieren von Härtebildnern im Kondensator durch Phosphatieren des Leitungswassers. Einsetzbar bei Wasserhärten von 4 – 15 °dH. Mit Anschlüssen für Druckschlauch ½ Zoll, einschließlich Erstfüllung.
Vorfilter1 µm, zur Vorreinigung des Rohwassers und zum Schutz des Gerätes vor vorzeitiger Verschmutzung. Komplett
mit Anschlüssen für Druckschlauch ½ Zoll ein-schließlich Filterpatrone. Die Filterpatrone ist mindestens halbjährlich
auszutauschen.
Vorfilter mit FilterpatroneErsatzfilterpatrone
Bestell-Nr. A000133Bestell-Nr. A000134
Wandhalterung, für einen Filter oder Filterkombinationen von zwei oder drei Filtern inklusive Verbindungsmuffen zum
Verschrauben der Filter untereinander sowie Schrauben zur Befestigung der Filter an der Halterung.
Ein Datenblatt über möglichen Anschlussvarianten der Artikel 2904, 2906 und 2912 können Sie bei Bedarf auf Anfrage
erhalten.
Filtersystem 3er Set, mit Wandhalterung
Wandhalterung für einen Filterund Erstfüllungen, komplett montiert
Bestell-Nr. A000136Bestell-Nr. A000135
Schlauchsatz, bestehend aus Schläuchen für Wasserzulauf und Wasserablauf (1,5 m lang) inklusive Schlauchschellen.
Schlauchsatz, in Verbindung
Schlauchsatzmit der getrennten Wasserzufuhr 2903
Bestell-Nr. A000138Bestell Nr. A000142
Niveauschalter
Nur werksseitiger Einbau in die Gerätetypen PD 2 D bis PD 8 D möglich.
Bei Anbindung eines externen Vorratstanks (gehört nicht zum Lieferumfang) an den Destillierapparat empfiehlt sich die
Ausstattung mit einem Niveauschalter. Er kontrolliert den Wasserstand im externen Vorratsbehälter und schaltet Stromund Wasserversorgung bei gefülltem externem Vorratsbehälter ab. Bei Verwendung eines externen Vorratstanks mit Niveauschalter ist der interne Vorratstank des Gerätes wegen unterschiedlicher Höhenniveaus der Tanks nur bedingt nutzbar. Die Bestell-Nr. ist abhängig vom Typ des Destillierapparates.