12 Digitaleingänge/-ausgänge,
davon 2 Highspeed-Zähleingänge
(bis 12,5 kHz)
Option 3:
Anzeige/Bedienung
JUMO LO
GOSCREEN 601
Spannungsversorgung
Anzeige
Bedienung
14,5 cm (5,7”) TFT-Farbdisplay,
640 x 480 Pixel,
65536 Farben
Touchscreen (resistiv)
Serienmäßig:
24 Externe Analogeingänge und
24 Externeingänge sowie
14 Externe Texte (10 Chargentexte,
4 Ereignistexte)
Digitale
Eingänge über Schnittstelle
Serienmäßig:
1 Relais (Wechsler)
Relaisausgang
AC 110 bis 240 V +10/-15 %,
48 bis 63 Hz
AC/DC 20 bis 30 V, 48 bis 63 Hz
Schnittstellen
Serienmäßig:
1x RS232/RS485
(Modbus Master/Slave oder
1x Ethernet 10/100 MBit/s
1x USB Host (Speicherstick)
1x USB Device (Setup)
Barcode-Scanner)
Optional:
1x PROFINET IO Device
Interner Speicher: 1 GByte
(Datentransfer über Schnittstelle
oder USB-Speicherstick)
Messdatenspeicher
Bildschirmschreiber mit Touchscreen
Kurzbeschreibung
Der Bildschirmschreiber JUMO LOGOSCREEN 601 zeichnet sich durch einfache Bedienbarkeit
aufgrund seines intuitiven, auf Symbolen basierenden Bedien- und Visualisierungskonzepts aus.
Der JUMO LOGOSCREEN 601 ist für die Prozessdatenerfassung in unterschiedlichen Ausführungsvarianten verfügbar. Die Skalierbarkeit erlaubt die flexible Anpassung an unterschiedliche
Kundenbedürfnisse: von der Geräteausführung ohne Messeingang (24 Prozesswerte über
Schnittstelle) bis hin zu unterschiedlichen Geräteausführungen mit maximal 6 Messeingängen
(universelle Analogeingänge), 2 Analogausgängen, 12 Digitaleingängen und 12 einzeln umschaltbaren Digitaleingängen/-ausgängen. Serienmäßig steht ein Relaisausgang zur Verfügung.
In der Ausführungsvariante mit FDA-konformer Datenaufzeichnung werden alle Anforderungen
gemäß 21 CFR Part 11 erfüllt.
Im JUMO LOGOSCREEN 601 stehen unterschiedliche Visualisierungen zur Verfügung, um die
aufgezeichneten Daten darzustellen. Zusätzlich kann der Anwender mit dem Setup-Programm
bis zu 6 Prozessbilder individuell nach seinen Anforderungen mit bis zu 100 Objekten pro Prozessbild erstellen. Für chargenbezogene Prozesse ist eine spezielle Chargenaufzeichnung verfügbar, welche die Abspeicherung von chargenbezogenen Zusatzinformationen ermöglicht. Der
Typenzusatz „Strukturierteter Text“ erlaubt die Erstellung eigener Mess- und Aufzeichnungsapplikationen.
Seite 1/24Typenblatt 706521
Typ 706521/...
Blockstruktur
Zulassungen und Prüfzeichen (siehe Technische Daten)
V6.00/DE/00710337/2021-05-06
Besonderheiten
•intuitive Touch-Bedienung
•bis zu 2 Analogausgänge
•bis zu 6 kundenspezifische Prozessbilder
•PROFINET-IO-Device-Schnittstelle (Typenzusatz)
•integrierter Webserver zur Online-Visualisierung wie am Gerät
•Aufzeichnung eines Chargenprotokolls
•Grenzwertüberwachung (24 Kanäle)
•Durchflussmessung (2 Kanäle, optional)
•2 Zähleingänge (max. 12,5 kHz, optional)
•eigene Applikation mittels Strukturiertem
Text (ST-Code; Typenzusatz)
•automatisches Datenauslesen durch
PCA-Kommunikations-Software PCC
•Datenaufzeichnung konform mit FDA 21
CFR Part 11 (Typenzusatz)
•Manipulationserkennung mit digitalem
Zertifikat (Typenzusatz)
•PC-Programme zur Datenauswertung
und Zugangskontrolle
Durch das JUMO-Bedien- und Visualisierungskonzept kann der Anwender den Bildschirmschreiber nahezu intuitiv bedienen. Alle
Bedienhandlungen werden mit Hilfe eines auf
Symbolen basierenden Menüsystems am resisitiven Touchscreen durchgeführt.
Die integrierte Benutzerverwaltung schützt
den Bildschirmschreiber vor unberechtigtem
Zugriff. In der Standardausführung werden bis
zu fünf Benutzer mit unterschiedlichen Zugriffsrechten unterstützt. Mit dem Typenzusatz
888 (FDA 21 CFR Part 11) können bis zu 50
Benutzer verwaltet werden.
Mit dem Setup-Programm
Der Bildschirmschreiber kann auch mit dem
Setup-Programm konfiguriert werden, wobei
einige Funktionen ausschließlich im SetupProgramm zur Verfügung stehen, wie z B.:
•Bearbeitung der Bediensprache
•Vergabe von Benutzerrechten
•Erstellung von Prozessbildern
•Erstellung von Texten (z. B. für Chargenprotokolle und Prozessbilder)
Konfigurationsdateien mit einem USB-Speicherstick auf den Bildschirmschreiber zu übertragen.
Der Anwender kann die Konfigurationsdaten
als Datei sichern und auch zu Dokumentationszwecken ausdrucken.
Bediensprache
Mehrere Bediensprachen stehen im Gerät zur
Auswahl. Mit dem Setup-Programm können
die Bediensprachen editiiert und ausgetauscht werden. Zurzeit stehen die Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch,
Tschechisch, Chinesisch, Russisch und Italienisch zur Verfügung. Eigene Sprachversionen
(Unicode-fähig) können erstellt werden.
Prozessbild-Editor
Der Anwender kann mit dem Setup-Programm 6 individuelle Prozessbilder erstellen,
in den Bildschirmschreiber übertragen und
dort zur Darstellung von Prozessdaten und
Eingabe von Texten und Prozesswerten verwenden. Jedes Prozessbild kann aus bis zu
100 Objekten (Bilder, Analogkanäle, Digitalkanäle, Texte, ...) bestehen.
Schnittstellen
USB
Der Bildschirmschreiber verfügt serienmäßig
über zwei USB-Schnittstellen. An die frontseitige Host-Schnittstelle kann ein USB-Speicherstick angeschlossen werden. Die
rückseitige Device-Schnittstelle (Typ Micro-B)
dient zum Anschluss an einen PC (Setup-Programm oder PCC/PCA3000).
Die USB-Host-Schnittstelle ist mit einer
Ab deckung versehen, so dass das Gerät
frontseitig die Schutzart IP66 einhält.
Ethernet
Der Bildschirmschreiber ist serienmäßig mit
einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet, über
die folgende Funktionen unterstützt werden:
•Kommunikation mit einem PC (SetupProgramm, Webserver, Datenarchivierung mit PCC/PCA3000)
•E-Mail-Versand über SMTP-Server
•Zeitsynchronisation durch SNTP-Server
•Kommunikation mit Modbus-Master/Slave
Die IP-Adresse wird entweder per Konfiguration fest vergeben oder automatisch von einem
DHCP-Server empfangen; DNS wird unterstützt.
RS232/RS485
Diese serienmäßige Schnittstelle ist per Konfiguration zwischen RS232 und RS485 umschaltbar. Sie wird zur Kommunikation mit
einem Modbus-Master oder Modbus-Slave
verwendet. Außerdem ist sie zum Anschluss
eines Barcode-Scanners vorgesehen.
PROFINET IO Device
Der Bildschirmschreiber lässt sich optional mit
einer PROFINET-Schnittstelle ausstatten und
als IO-Device in ein PROFINET-Netzwerk einbinden. Die Schnittstelle unterstützt auch die
gleichzeitige Nutzung der Ethernet-Standarddienste; die serienmäßige Ethernet-Schnittstelle entfällt dadurch.
Für das Programmiersystem des IO-Controllers steht eine GSD-Datei (GSDML) zur Verfügung, die die Eigenschaften des
Bildschirmschreibers beschreibt.
Externe Eingänge über Schnittstelle
Über die Schnittstellen (Ethernet, RS232/
RS485) kann der Bildschirmschreiber auf 24
externe Analogeingänge und 24 externe Digitaleingänge zugreifen. Zusätzlich können 10
Texte für Chargenprotokolle und 4 Ereignistexte mit einer Textlänge von bis zu 160 Zeichen übertragen werden. Dabei werden die
Protokolle Modbus-TCP bzw. Modbus-RTU
(jeweils Master/Slave) verwendet.
Diese externen Eingänge stehen auch über
die optionale PROFINET-Schnittstelle zur Verfügung.
Das Setup-Programm wird auf einem PC mit
Windows
64 Bit) in stalliert und kommuniziert über USBoder Ethernet-Schnittstelle mit dem Bildschirmschreiber. Außerdem ist es möglich,
V6.00/DE/00710337/2021-05-06
1
-Betriebsssystem (7/8/10 – 32 oder
1
Windows ist eine eingetragene Marke der
Microsoft Corporation.
Eingänge und Ausgänge
Der Bildschirmschreiber ist in seinen unterschiedlichen Geräteausführungen mit analogen und digitalen Ein- und Ausgängen
erhältlich (Optionen).
Die Analogeingänge (max. 6) sind universelle
Messeingänge für Widerstandsthermometer,
Thermoelemente, Widerstandspotenziometer/
WFG, Widerstand/Poti und Einheitssignale
(Strom, Spannung).
Die Analogausgänge (max. 2) können jeweils
als Spannungsausgang (0 bis 10 V) oder
Stromausgang (0/4 bis 20 mA) betrieben werden.
Die Digitaleingänge (max. 12) und die einzeln
umschaltbaren Digitaleingänge/-ausgänge
(12) werden mit einer Spannung von DC 0/
24 V betrieben.
Unabhängig von der Geräteausführung ist ein
Relaisausgang mit Wechselkontakt vorhanden.
Kundenspezifische Linearisierung
Durch die kundenspezifische Linearisierung
können auch Sensorsignale mit besonderer
Kennliniencharakteristik verwendet werden
(z. B. PTC/NTC-Sensoren unter Beachtung
des Widerstandsmessbereichs). Die Konfiguration wird im Setup-Programm auf Basis einer Wertetabelle mit bis zu 40 Wertepaaren
oder durch eine Formel (Polynom 4. Ordnung)
vorgenommen.
Datenaufzeichnung
Die Messwerte werden kontinuierlich mit einem Abtastzyklus von 125 ms erfasst. Auf Basis dieser Messwerte werden die
Reportbildung und Grenzwertkontrolle durchgeführt. Abhängig vom programmierbaren
Speicherzyklus und Speicherwert (aktueller
Wert, Mittelwert, Max.-Wert, Min.-Wert oder
Min./Max.-Werte) werden die Messwerte in
den Arbeitsspeicher des Gerätes übernommen. Der Bildschirmschreiber speichert die
Daten gruppenorientiert, ein Eingang kann
mehreren Gruppen (max. 4) zugewiesen werden.
Arbeitsspeicher (SRAM)
Die im SRAM gespeicherten Daten werden regelmäßig in 20-kByte-Blöcken auf den internen Speicher kopiert.
Interner Speicher (Flash)
Immer, wenn ein Speicherblock im Arbeitsspeicher voll ist, wird er in den internen Speicher kopiert. Der interne Speicher hat eine
Kapazität von max. 1 GByte. Jeder Schreibvorgang wird überwacht, so dass Fehler beim
Datensichern unmittelbar erkannt werden.
Das Gerät überwacht die Kapazität des internen Speichers und aktiviert bei Unterschreiten
einer konfigurierbaren Restkapazität ein Speicher-Alarm-Signal. Dieses kann z. B. das
Alarm- Relais ansteuern.
Der Speicher wird als Ringspeicher beschrieben, d. h. wenn der Speicher voll ist, werden
automatisch die ältesten Daten mit neuen
überschrieben.
Für die Historiendarstellung im Bildschirmschreiber können Daten aus dem internen
Speicher angezeigt werden (History-Speicher:
8 MByte).
Datentransfer zum PC
Der Datentransfer vom Bildschirmschreiber in
einen PC erfolgt über den USB-Speicherstick
oder über eine der Schnittstellen (USB-Device, Ethernet).
Datensicherheit
Die Daten werden in einem firmeneigenen
Format verschlüsselt gespeichert. Dadurch
wird eine hohe Datensicherheit erreicht.
Wird der Bildschirmschreiber von der Spannungsversorgung getrennt, gilt:
•Messdaten im Arbeitsspeicher und Uhrzeit werden durch eine Lithiumbatterie
gepuffert (Lebensdauer > 7 Jahre).
•Bei leerer Lithiumbatterie gehen die
Messdaten im Arbeitsspeicher und die
Uhrzeit verloren. Zum Batteriewechsel
werden diese für ca. 2 Minuten durch einen Speicherkondensator gepuffert.
•Mess- und Konfigurationsdaten im internen Speicher gehen nicht verloren.
Mit dem Typenzusatz 887 verfügt das Gerät
über eine sichere Manipulationserkennung.
Auf Basis eines digitalen Gerätezertifikats
lässt sich nachweisen, dass die Registrierdaten im Gerät und während der Übertragung in
das Datenarchiv nicht manipuliert wurden.
Aufzeichnungszeit
Die maximale Aufzeichnungszeit hängt von
mehreren Faktoren ab, insbesondere von
dem eingestellten Speicherzyklus. Bei Aktivierung einer Gruppe mit 6 Analogkanälen im
Normalbetrieb und Speicherung der Mittelwerte (nicht Min./Max.-Werte) gelten die in der Tabelle genannten Werte (Einträge in die
Ereignisliste reduzieren die max. Aufzeichnungszeit).
Für jeden Kanal einer Gruppe können über
festgelegte Zeiträume Reports (Maximal-, Minimal- und Mittelwert) geführt werden. Die
Konfiguration wird je Gruppe vorgenommen.
Chargenprotokoll
Mit dem Bildschirmschreiber lässt sich ein
Chargenprotokoll für eine Anlage erstellen.
Die Messdaten, der Beginn, das Ende und die
Dauer der Charge können zusammen mit einem Chargenzähler und frei definierbaren
Texten am Bildschirmschreiber und innerhalb
der PC-Auswerte-Software PCA3000 angezeigt werden. Zum Starten und Stoppen der
Charge und zum Einlesen von Chargentexten
kann auch ein Barcode-Scanner verwendet
werden.
Aufzeichnung von GPS-Daten
Über die serielle Schnittstelle des Gerätes
können GPS-Daten (NMEA-0183-Datensätze) empfangen und registriert werden. Die Daten der angebundenen GPS-Empfänger (z. B.
Positionierungsdaten) werden zyklisch in die
Ereignisliste eingetragen (gruppenbezogen)
und können somit in Verbindung mit weiteren
Registrierdaten ausgewertet werden.
Betriebsarten
Die Betriebsart ist für jede Gruppe individuell
wählbar. Für jede Betriebsart sind Speicherzyklus und Speicherwert separat einstellbar. Bis
zu 4 Gruppen können mit einem Speicherzyklus von 125 ms aufgezeichnet werden.
Die Betriebsarten haben unterschiedliche Prioritäten:
Ereignisbetrieb
Der Ereignisbetrieb wird durch ein Steuersignal (z. B. Digitaleingang, Gruppen- oder
Sammel alarm) aktiviert/deaktiviert. Solange
das Steuersignal aktiv ist, befindet sich das
Gerät im Ereignisbetrieb. Der Ereignisbetrieb
hat die höchste Priorität.
Zeitbetrieb
Der Zeitbetrieb ist täglich innerhalb einer programmierbaren Zeitspanne aktiv, sofern kein
Ereignisbetrieb anliegt.
Normalbetrieb
Befindet sich das Gerät nicht im Ereignisoder Zeitbetrieb, ist der Normalbetrieb aktiv.
Durch die konfigurierbare Grenzwertüberwachung lassen sich bis zu 24 Analogwerte überwachen. Beim Über- oder Unterschreiten des
Grenzwerts wird ein Alarmsignal generiert,
das für individuelle Zwecke verwendet werden
kann (z. B. Umschaltung der Betriebsart vom
Normal- in den Ereignisbetrieb).
Mit Hilfe der Alarmverzögerung lassen sich
kurzzeitige Über-/Unterschreitungen ausblenden, so dass kein Alarmsignal ausgegeben
wird. Ebenso ist es möglich, das Alarmsignal
durch ein Digitalsignal zu unterdrücken.
Grenzwert und Schaltdifferenz können auch
im Rahmen der Parametrierung geändert werden.
Zähler/Integratoren
Sechs zusätzliche interne Kanäle stehen als
Zähler, Integrator, Betriebszeitzähler oder zur
Ermitllung einer Durchflussgesamtmenge zur
Verfügung. Über die Digitaleingänge/-ausgänge 1 und 2 (Option 3) lassen sich zwei Highspeed-Zähler realisieren (bis 12,5 kHz). Diese
optionalen Eingänge werden auch für die
Durchflussmessung benötigt, wenn Impulse
eines Durchflussgebers ausgewertet werden
sollen.
Die Zähler werden über Digitalsignale angesteuert (Zählimpulse), die Integratoren über
Analogsignale (Wert wird entsprechend der
gewählten Zeitbasis integriert). Betriebszeitzähler ermitteln die Zeitspanne, während der
ein Digitalsignal aktiv ist.
Der Wert des Zählers/Integrators wird in einem separaten Fenster des Bildschirnschreibers numerisch mit max. 9 Stellen dargestellt
(beim Überlauf beginnt der Zähler wieder mit
0). Unterschiedliche Erfassungszeiträume
sind einstellbar. Für jeden Zähler/Integrator
kann ein Min.- und ein Max.-Alarm konfiguriert
werden.
Mathematik- und Logikmodul
Das Mathematik- und Logikmodul (jeweils 6
Kanäle) steht als Typenzusatz zur Verfügung.
Mit der Mathematikfunktion lassen sich verschiedene analoge und boolsche Eingangsgrößen über eine frei nach den
mathematischen Regeln definierbare Formel
verknüpfen (Formel aus max. 160 ASCII-Zeichen). Die Ausgangsgrößen sind reelle Werte.
Alternativ zur Formeleingabe stehen bereits
folgende mathematische Funktionen zur Verfügung: Differenz, Verhältnis, Feuchte, Gleitender Mittelwert.
Die Logikfunktion ermöglicht die Verknüpfung
verschiedener boolscher Werte über eine Logik-Formel (max. 600 ASCII-Zeichen). Die
Ausgangsgrößen sind boolsche Werte.
Das Mathematik- und Logikmodul ist ausschließlich über das Setup-Programm konfigurierbar.
Strukturierter Text
Mit der Option „Strukturierter Text“ (Typenzusatz) erhält der Anwender die Möglichkeit,
eine eigene Applikation zu erstellen.
Die Applikation wird mit dem ST-Editor, der
Bestandteil des Setup-Programms ist, in der
SPS-Programmiersprache „Strukturierter
Text“ erstellt. Die fertige Applikation wird zum
Gerät übertragen und dort ständig abgearbeitet. Zum Testen und zur Fehlersuche stehen
Online-Debugger-Funktionen im ST-Editor zur
Verfügung.
FDA-konforme Datenaufzeichnung
Mit dem Typenzusatz 888 erfüllt der Bildschirmschreiber die Anforderungen der FDA
gemäß 21 CFR Part 11 in vollem Umfang. Zur
Benutzerverwaltung und Inbetriebnahme ist
das PC-Software-Paket (inkl. PCS und PCAT)
erforderlich.
Am Gerät werden bis zu 50 Benutzer mit spezifischen Rechten unterstützt. Der Benutzer
hat die Möglichkeit, eine abgeschlossene
Charge oder die Registrierdaten eines bestimmten Zeitbereichs mit seiner elektronischen Unterschrift zu versehen. Ein
angemeldeter Benutzer kann auch während
des Abmeldens eine Unterschrift leisten; diese
gilt für den gesamten Zeitbereich, in dem der
Benutzer angemeldet war.
Visualisierung am Gerät
Zur Visualisierung der Messdaten stehen am
Bildschirmschreiber verschiedene Darstellungsarten zur Verfügung. Das Visualisierungsbild nach Power-on-Reset ist in der
Konfiguration auswählbar, ebenso das Bild,
das nach Betätigen des Home-Buttons erscheint.
Die Farben der einzelnen Kanäle sowie die
Hintergrundfarbe der Analogkurven und der
Digitalspuren sind einstellbar.
Vertikales Diagramm
•von oben nach unten verlaufende
Analog kurven und Digitalspuren
•bis zu 6 Analog- und 6 Digitalkanäle einer
Gruppe in einem Bild darstellbar
•Weiterschaltung der Gruppen (max. 4,
auch mit max. Speicherrate)
Der Bildschirmschreiber ist serienmäßig mit
einer Webserver-Funktion ausgestattet.
Der Webserver ermöglicht es dem Anwender,
bestimmte Einstellungen, Prozesswerte und
Meldungen mit einem Webbrowser darzustellen:
•Parameter der Anwenderebene
•werkseitige Visualisierungen
•individuelles Prozessbild
•Daten der Registrierfunktion (auch Historie)
•Alarm- und Ereignisliste
Die Darstellung hängt vom verwendeten Webbrowser und dem PC-Betriebssystem ab.
PC-Programme
Mit Grundtypergänzung 1 wird der Bildschirmschreiber mit einem Software-Paket bestehend aus den PC-Programmen Setup, PCC
und PCA3000 ausgeliefert. Mit dem Typenzusatz 888 beinhaltet das Software-Paket zusätzlich die PC-Programme PCS und PCAT
(siehe Bestellangaben).
PCA-Kommunikations-Software
PCC
Die PCA-Kommunikations-Software PCC ist
ein PC-Programm für Windows-Betriebsssysteme (7/8/10 – 32/64 Bit) zum Auslesen der
Daten des Bildschirmschreibers.
•Die Daten können mit Hilfe eines USBSpeichersticks oder über Schnittstelle
(USB- Device, Ethernet) ausgelesen werden.
•Das Auslesen kann manuell oder automatisiert (z. B. täglich um 23.00 Uhr)
stattfinden.
PC-Auswerte-Software PCA3000
Die PC-Auswerte-Software PCA3000 ist ein
PC-Programm für Windows-Betriebsssysteme (7/8/10 – 32/64 Bit) zur Verwaltung, Archivierung, Visualisierung und Auswertung der
Daten des Bildschirmschreibers.
führt. Lediglich eine Kennung (ergänzende Beschreibung) wird vom Anwender
manuell vergeben.
•Der Anwender kann jederzeit auf bestimmte Datensätze zugreifen, die anhand der Kennung unterschieden werden
können. Zusätzlich lassen sich die auszuwertenden Zeitbereiche einschränken.
•Beliebige analoge und digitale Kanäle eines Bildschirmschreibers (auch aus unterschiedlichen Gruppen) können in
PCA3000 nachträglich zu sog. PCAGruppen zusammengefasst werden.
•Da jede Gruppe in einem eigenen Fenster dargestellt wird, können mehrere
Gruppen parallel auf dem Bildschirm angezeigt und verglichen werden.
•Über den Exportfilter ist es möglich, die
gespeicherten Daten zu exportieren, um
sie in anderen Programmen wie z. B. Excel verarbeiten zu können.
•Die PC-Auswerte-Software PCA3000 ist
netzwerkfähig, d. h. mehrere Anwender
können unabhängig voneinander die Daten aus der gleichen Archivdatei (*.177)
im einem Netzwerkverzeichnis lesen.
•Über die PCA3000-Option „automatischer Ausdruck“ in Verbindung mit der
PCC-Software können Chargendaten
oder auch Reports automatisch auf einem Drucker ausgegeben oder als PDFDatei im Netzwerk bereitgestellt werden.
Die verwendeten Ausgabeformulare sind
individuell anpassbar.
•Die Daten von verschieden konfigurierten
Geräten werden von der PC-AuswerteSoftware erkannt und in einer Archivdatenbank abgespeichert. Die komplette
Verwaltung wird automatisch durchge-
V6.00/DE/00710337/2021-05-06
PC-Security-Manager PCS
Software zur Administration der
Zugangskon trolle der Gerätebenutzer. Die
Software steht nur Administratoren zur Verfügung.
Die PCS-Software kann nur bei Geräten mit
Typenzusatz 888 zur Verwaltung der Gerätebenutzer verwendet werden.
PC-Audit-Trail-Manager PCAT
Software zur Dokumentation von PC-Bedienhandlungen, die zu Veränderungen in der Datenaufzeichnung führen.
Anzahlmax. 6 (siehe Anschlussplan)
A/D-Wandler24 bit Delta-Sigma
Abtastzyklusbis zu 6 Kanäle: 125 ms
Eingangsfilterdigitales Filter 2. Ordnung; Filterkonstante einstellbar von 0 bis 100,0 s
Galvanische Trennungsiehe „Galvanische Trennung“
Thermoelemente
BezeichnungTypNormITSMessbereichGenauigkeit
Fe-CuNi„L“DIN 43710 (1985)IPTS-68-200 bis +900 C≤ 0,1 %
Fe-CuNi„J“DIN EN 60584-1:2014
Cu-CuNi„U“DIN 43710 (1985)IPTS-68-200 bis +600 °C≤ 0,1 % ab -100 °C
Cu-CuNi„T“DIN EN 60584-1:2014
NiCr-Ni„K“DIN EN 60584-1:2014
NiCr-CuNi„E“DIN EN 60584-1:2014
NiCrSi-NiSi„N“DIN EN 60584-1:2014
Pt10Rh-Pt „S“DIN EN 60584-1:2014
Pt13Rh-Pt „R“DIN EN 60584-1:2014
Pt30Rh-Pt6Rh„B“DIN EN 60584-1:2014
W5Re-W26Re„C“DIN EN 60584-1:2014
W3Re-W25Re„D“ASTM E1751M-15ITS-900 bis 2315 °C≤ 0,1 % ab 500 °C
W5Re-W20Re„A1“GOST R 8.585-2001ITS-900 bis 2500 °C≤ 0,1 % ab 500 °C
Chromel®-Copel„L“GOST R 8.585-2001ITS-90-200 bis +800 °C≤ 0,1 % ab -80°C
Chromel®-Alumel®„K“GOST R 8.585-2001ITS-90-270 bis +1372 °C≤ 0,1 % ab -80 °C
PLII (Platinel® II)
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
IEC 60584-1:2013
ASTM E1751M-15ITS-900 bis 1395 °C≤ 0,1 %
ITS-90-210 bis +1200 °C≤ 0,1 % ab -100 °C
ITS-90-270 bis +400 °C≤ 0,1 % ab -150 °C
ITS-90-270 bis +1300 °C≤ 0,1 % ab -80 °C
ITS-90-270 bis +1000 °C≤ 0,1 % ab -80 °C
ITS-90-270 bis +1300 °C≤ 0,1 % ab -80 °C
ITS-90-50 bis +1768 °C≤ 0,15 % ab 100 °C
ITS-90-50 bis +1768 °C≤ 0,15 % ab 100 °C
ITS-900 bis 1820 °C≤ 0,15 % ab 600 °C
ITS-900 bis 2315 °C≤ 0,1 % ab 500 °C
a
Seite 7/24Typenblatt 706521
Umgebungstemperatureinfluss≤ 100 ppm/K
Vergleichsstelleintern (Pt100) oder extern (konstant)
Vergleichsstellengenauigkeit (in-
Kleinste Messspanne60 Ω
Sensorleitungswiderstandmax. 10 Ω je Leitung bei Zwei- und Dreileiterschaltung
Widerstandswerteinnerhalb der Grenzen in Schritten von 0,1 Ω beliebig programmierbar
a
Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.
Spannunginnerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mV beliebig programmierbar
Strominnerhalb der Grenzen in Schritten von 0,01 mA beliebig programmierbar
Messsbereichsunter-/-überschreitungnach NAMUR-Empfehlung NE 43 (nur Stromeingang 4 bis 20 mA)
a
Die Genauigkeit bezieht sich auf den maximalen Messbereich. Bei kleinen Messspannen verringert sich die Linearisierungsgenauigkeit.
a
Eingangswiderstand bzw.
Bürdenspannung
Messkreisüberwachung
Das Verhalten des Gerätes im Fehlerfall ist konfigurierbar.
MesswertgeberFühlerbruchKurzschlussVerpolung
Thermoelementwird erkanntwird nicht erkanntwird bedingt erkannt
Widerstandsthermometerwird erkanntwird erkanntwird nicht erkannt
Widerstandspotenziometer/WFGwird erkanntwird nicht erkanntwird nicht erkannt
Widerstand/Potiwird erkanntwird nicht erkanntwird nicht erkannt
Spannung 0 bis 70 mVwird erkanntwird nicht erkanntwird erkannt
Spannung 0 bis 10 Vwird nicht erkanntwird nicht erkannt wird erkannt
Spannung -10 bis +10 Vwird nicht erkanntwird nicht erkanntwird nicht erkannt
Spannung 0 bis 1 Vwird erkanntwird nicht erkanntwird erkannt
Spannung -1 bis +1 Vwird erkanntwird nicht erkanntwird nicht erkannt
Strom 0 bis 20 mAwird nicht erkanntwird nicht erkanntwird nicht erkannt
Strom 4 bis 20 mAwird erkanntwird erkanntwird erkannt
a
abhängig von der eingestellten Kennlinie
a
Analogausgänge
Anzahlmax. 2 (siehe Anschlussplan)
Spannung
AusgangssignalDC 0 bis 10 V
Lastwiderstand> 500 Ω
Strom
AusgangssignalDC 0(4) bis 20 mA
Lastwiderstand< 450 Ω
Anzahl1 (alternativ zur Ethernet-Schnittstelle)
Steckertyp2 x RJ45 (Buchse), integrierter Switch
Übertragungsrate100 Mbit/s
KonformitätsklasseB (CC-B)
NetzlastklasseIII (Netload Class III)
ProtokollDCP, LLDP, VLAN Priority, PTCP
EinsatzKommunikation mit PROFINET-IO-Controller; zusätzlich werden die Ethernet-Standarddienste un-
terstützt
Max. Leitungslänge100 m
USB-Host
Anzahl1 (frontseitig, mit Abdeckung)
SteckertypA (Buchse)
StandardUSB 2.0 (Hi-Speed)
Einsatzausschließlich zum Anschluss eines USB-Speichersticks (FAT16/FAT32; siehe Zubehör)
Max. Laststrom100 mA
USB-Device
Anzahl1 (rückseitig)
SteckertypMicro-B (Buchse)
StandardUSB 2.0 (Hi-Speed)
Einsatzzum Anschluss an einen PC (Setup-Programm, PCC/PCA3000)
Max. Leitungslänge5 m
Größe14,5 cm (5,7“)
Auflösung640 × 480 Pixel (VGA)
Farbanzahl65536
Bildwechselfrequenz60 Hz (typ.)
Helligkeitseinstellungam Gerät einstellbar
Bildschirmschoner (Abschaltung)nach Wartezeit oder durch Steuersignal
a
TFT-Farbbildschirme können technologisch und produktionstechnisch bedingte Pixelfehler aufweisen. Für diesen Bildschirmschreiber gelten
bis zu vier Pixelfehler als zulässig und berechtigen nicht zur Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.
Elektrische Daten
SpannungsversorgungAC 110 bis 240 V +10/-15 %, 48 bis 63 Hz oder
AC/DC 20 bis 30 V, 48 bis 63 Hz (nicht in Verbindung mit Typenzusatz 970)
Elektrische Sicherheitnach DIN EN 61010-1
Überspannungskategorie II bis 300 V Netzspannung, Verschmutzungsgrad 2
SchutzklasseI mit interner Trennung zu SELV
Leistungsaufnahme
AC 110 bis 240 V< 45 VA
AC/DC 20 bis 30 V< 30 VA
Datensicherunginterner Flash-Speicher
DatenpufferungBatterie (Lebensdauer > 7 Jahre); zusätzlich Speicherkondensator zur Pufferung während Batterie-
wechsel (Pufferzeit ca. 2 Minuten)
Uhrbatteriegepufferte Echtzeituhr
Elektrischer Anschlussrückseitig über steckbare Federzugklemmen
Leiterquerschnitt an Klemme 5
Draht oder Litze
min. 0,2 mm2, max. 2,5 mm
ohne Aderendhülse
Litze mit Aderendhülsemin. 0,2 mm2, max. 2,5 mm
2 × Litze mit Twin-Aderend-
min. 0,5 mm2, max. 1,5 mm2 (beide Litzen mit gleichem Querschnitt)
Betrieb-20 bis +50 °Ca; in Verbindung mit Typenzusatz 970: 0 bis 40 °C
Aufstellhöhemax. 2000 m über NN
Klimatische Umgebungsbedingungennach DIN EN 60721-3 mit erweitertem Temperaturbereich
Klimafestigkeit≤ 85 % rel. Feuchte ohne Betauung
Lagerungnach Klasse 1K2
Betriebnach Klasse 3K3
Mechanische Umgebungsbedingungennach DIN EN 60721-3
Lagerungnach Klasse 1M2
Transportnach Klasse 2M2
Betriebnach Klasse 3M3
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) nach DIN EN 61326-1
StöraussendungKlasse A - nur für den industriellen Einsatz -
StörfestigkeitIndustrie-Anforderung
a
Bei Temperaturen unter 0 °C verlangsamt sich der Aufbau des Bildschirminhalts.
Gehäuse
Seite 13/24Typenblatt 706521
GehäuseartEinbaugehäuse nach DIN IEC 61554 aus verzinktem Stahlblech (Verwendung in Innenräumen)
Gehäusefrontaus Zink-Druckguss mit Dekorfolie
Frontrahmenmaß144 mm x 144 mm (Frontrahmentiefe ca. 8 mm inkl. Dichtung)
Einbautiefe120,9 mm (inkl. Federzugklemmen)
Schalttafelausschnitt138
Schalttafelstärke2 bis 8 mm
Gehäusebefestigungin Schalttafel unter Verwendung der vier mitgelieferten Befestigungselemente
Gebrauchslagebeliebig, unter Berücksichtigung des Betrachtungswinkels des Bildschirms,
Schutzartnach DIN EN 60529, frontseitig IP66, rückseitig IP20;
Gewichtmax. 1,65 kg (ohne Klemmenabdeckung)
+1,0
mm × 138
horizontal ±50°, vertikal ±30°
in Verbindung mit Typenzusatz 970: IP20 bei geöffnetem Tragegehäuse, IP20D bei geschlossenem
Tragegehäuse
+1,0
mm
Zulassungen und Prüfzeichen
PrüfzeichenPrüfstelleZertifikat/PrüfnummerPrüfgrundlagegilt für
c UL usUnderwriters
Laboratories
Das Gerät hat die Zulassung, wenn das Prüfzeichen auf dem Gerät abgebildet ist.
E201387UL 61010-1 (3. Ed.),
CAN/CSA-22.2 No. 61010-1
(3. Ed.)
alle Ausführungen des Einbaugeräts; nicht in Verbindung mit
Typenzusatz 970
(1) Die Spannungsangaben entsprechen den Prüfwechselspannungen (Effektivwerte) gemäß DIN EN 61010-1:2011-07 für die Typprüfung.
(2) Funktionale galvanische Trennung zum Anschluss von SELV- oder PELV-Stromkreisen.
Der Anschlussplan im Typenblatt liefert erste Informationen über die Anschlussmöglichkeiten. Für den elektrischen Anschluss ist ausschließlich
die Kurzanleitung oder die Betriebsanleitung zu verwenden. Die Kenntnis und das technisch einwandfreie Umsetzen der dort enthaltenen
Sicherheits hinweise und Warnungen sind Voraussetzungen für die Montage, den elektrischen Anschluss und die Inbetriebnahme sowie für die
Sicherheit während des Betriebs.
Analogeingänge
MesswertgeberKlemmen und AnschlussymbolAnschlusselement.Klemmen /
AusführungKlemmen und AnschlussymbolAnschlusselement.Klemme /
Digitaleingang DC 0/24 V
oder
Digitalausgang DC 0/24 V
(einzeln umschaltbar),
Hilfsspannungsversorgung DC 24 V
Hinweis zur Option Digital:
Hilfsspannungsversorgung und Digitalausgänge liefern zusammen max. 100 mA (bei 24 V).
Beispiel: Potenzialfreier Kontakt an Digitaleingang/-ausgang 1 (als Eingang) und +24 V
(Hilfsspannung)
Beispiel: Externe Spannung an Digitaleingang/
-ausgang 1 (als Eingang) und GND
Beispiel: Externes Relais an Digitaleingang/ausgang 1 (als Ausgang) und GND (max.
40 mA pro Ausgang, max. 100 mA insgesamt,
siehe Hinweis in Spalte „Ausführung“)
Belegung
Option Digital
(Bestellcode 4):
14.1 / Digitaleingang/-ausgang 1
14.2 / Digitaleingang/-ausgang 2
14.3 / Digitaleingang/-ausgang 3
14.4 / Digitaleingang/-ausgang 4
14.5 / Digitaleingang/-ausgang 5
14.6 / Digitaleingang/-ausgang 6
14.7 / +24 V
14.8 / GND
15.1 / Digitaleingang/-ausgang 7
15.2 / Digitaleingang/-ausgang 8
15.3 / Digitaleingang/-ausgang 9
15.4 / Digitaleingang/-ausgang 10
15.5 / Digitaleingang/-ausgang 11
15.6 / Digitaleingang/-ausgang 12
15.7 / +24 V
15.8 / GND
Relais
AusführungKlemmen und AnschlussymbolAnschlusselement.Klemme /
Belegung
Relais (Wechsler)
(max. 3 A bei AC 230 V, ohmsche Last)
Eine nachträgliche Erweiterung ist nur im JUMO Zentralservice möglich.
b
Für das Kalibrierzeugnis sind die zu überprüfenden Kanäle unter Angabe des Thermoelementtyps und der gewünschten
Mess punkte zu benennen. Das Gerät ist als festinstalliertes Feldgerät zu verwenden. Eine Verwendung als mobiles Feldprüfgerät zur SAT- und TUS-Prüfung ist nicht zulässig.
c
Der Typenzusatz ist nur in Verbindung mit der Spannungsversorgung AC 110 bis 240 V lieferbar. Die UL-Zulassung entfällt.
Nutzung nur durch technisch qualifiziertes Personal, das speziell ausgebildet ist und einschlägiges Wissen auf dem Gebiet der
Automatisierungstechnik besitzt! Angaben zur Umgebungstemperatur und zur Schutzart beachten (siehe technische Daten)!
tions-Software PCC, PC-Security-Manager PCS, PC-Audit-Trail-Manager PCAT. Bei Nachbestellungen bitte
alle Versionsnummern angeben.
USB-Speicherstick 2 GB
Freischaltung für Mathematik-/Logikmodul (Setup-Programm erforderlich)00716354
Freischaltung für Strukturierten Text (ST-Code; Setup-Programm erforderlich)00716357
Freischaltung Automatischer Ausdruck (PCA3000)00505548
TP-LINK TL-WR710N (WLAN-Router)00658592
Plombierbare Klemmenabdeckung00712239
Relais (Schließer) AC 230 V / 3 A für Hutschiene00515872
a
Der angegebene USB-Speicherstick ist getestet und für industrielle Anwendungen ausgelegt. Andere Fabrikate mit größerer
Speicherkapazität können ebenso verwendet werden, jedoch wird hierfür keine Haftung übernommen.
a
00666817
00505592
Seite 24/24Typenblatt 706521
V6.00/DE/00710337/2021-05-06
70652100T10Z000K000
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