HP Scanjet 7000n User's Guide [de]

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HP Scanjet 7000n Series
Benutzerhandbuch
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Copyright und Lizenz
© 2011 Copyright Hewlett-Packard Development Company, L.P.
Marken
®
, Acrobat® und PostScript® sind
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Edition 2, 1/2011
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iHQC™-Komprimierungstechnologie von I.R.I.S., Copyright 2007-2009. Alle Rechte vorbehalten (Patent ausstehend).
PDF-iHQC™, XPS-iHQC™-Technologie von I.R.I.S. Copyright 2007-2009.
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Inhaltsverzeichnis
1 Gerätegrundlagen ........................................................................................................................................... 1
Konventionen dieses Handbuchs ......................................................................................................... 2
Produktfunktionen ................................................................................................................................ 3
Gerätekomponenten ............................................................................................................................. 5
Vorderansicht ....................................................................................................................... 5
Rückansicht ......................................................................................................................... 6
Position der Serien- und Modellnummer ............................................................................. 6
2 Bedienfeld ........................................................................................................................................................ 7
Bedienfeld ............................................................................................................................................ 8
Elemente des Bedienfelds ................................................................................................... 8
Home-Bildschirm ............................................................................................................... 10
Schaltflächen auf dem Touchscreen ................................................................................. 11
Bedienfeld-Hilfesystem ...................................................................................................... 11
Navigieren im Menü „Verwaltung“ ...................................................................................................... 12
Jetdirect-Menüs ................................................................................................................. 12
3 Unterstützte Dienstprogramme unter Windows ........................................................................................ 18
HP Web Jetadmin .............................................................................................................................. 19
Integrierter Webserver ........................................................................................................................ 19
HP Digital Sending-Software (HP DSS) ............................................................................................. 19
4 Konfigurieren des Geräts ............................................................................................................................. 20
Unterstützte Netzwerkprotokolle ........................................................................................................ 21
Konfigurieren des Geräts zur Verwendung des Netzwerks ................................................................ 23
Abrufen oder Ändern der Netzwerkeinstellungen .............................................................. 23
Festlegen oder Ändern des Administratorkennworts ......................................................... 23
Manuelles Konfigurieren von IPv4-TCP/IP-Parametern über das Bedienfeld ................... 24
Manuelles Konfigurieren von IPv6-TCP/IP-Parametern über das Bedienfeld ................... 25
Deaktivieren von Netzwerkprotokollen (optional) .............................................................. 26
Verbindungsgeschwindigkeit und Duplexmodus ............................................................... 26
iii
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Konfigurieren der E-Mail-Einstellungen .............................................................................................. 27
Unterstützte Protokolle ...................................................................................................... 27
Konfigurieren von E-Mail-Optionen .................................................................................... 27
Konfigurieren anderer Digital Sending-Einstellungen ......................................................................... 29
5 Einlegen von Originalen ............................................................................................................................... 31
Unterstützte Dokumentformate .......................................................................................................... 32
Allgemeine Tipps zum Einlegen von Dokumenten ............................................................................. 33
Tipps zum Einlegen von Vorlagen mit unterschiedlichen Seitenformaten ......................................... 35
Einlegen von Dokumenten ................................................................................................................. 36
6 Scannen und Senden von Vorlagen ............................................................................................................ 38
Anmelden ........................................................................................................................................... 39
Vorschau einer gescannten Vorlage .................................................................................................. 40
Verwenden des Bildvorschau-Bildschirms ......................................................................... 41
Senden einer gescannten Vorlage an eine oder mehrere E-Mail-Adressen ...................................... 43
Verwenden des Adressbuchs ............................................................................................ 43
Erstellen einer Empfängerliste .......................................................................... 43
Verwenden der Adressbücher für persönliche oder freigegebene Kontakte ..... 43
Hinzufügen von Einträgen in die Adressbücher für persönliche
oder freigegebene Kontakte ............................................................. 44
Löschen von Einträgen aus den Adressbüchern für persönliche
oder freigegebene Kontakte ............................................................. 44
Bildschirm „E-Mail senden“ ................................................................................................ 44
Senden von Dokumenten .................................................................................................. 45
Senden von Dokumenten .................................................................................. 45
Automatische Vervollständigung ....................................................................... 46
Faxen eines gescannten Dokuments ................................................................................................. 47
Verwenden des Faxnachricht senden-Bildschirms ............................................................ 47
Fax senden ........................................................................................................................ 48
Speichern in einem Netzwerkordner oder auf einem USB-Speichergerät ......................................... 49
Senden oder Speichern eines Dokuments mit Hilfe von Schnelleinstellungen .................................. 50
Scannen in ein Workflow-Ziel ............................................................................................................. 51
7 Verwalten und Warten des Produkts .......................................................................................................... 52
Informationsseiten .............................................................................................................................. 53
Integrierter Webserver ........................................................................................................................ 54
Öffnen des integrierten Webservers .................................................................................. 54
Integrierter Webserver – Optionen .................................................................................... 54
Verwenden der HP Web Jetadmin-Software ...................................................................................... 56
Digital Sending und Sicherheit ........................................................................................................... 57
iv
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Netzwerkauthentifizierung ................................................................................................. 57
Sichere E-Mail ................................................................................................................... 57
Beschränken des Zugriffs auf die Software ....................................................................... 57
Sicherheitsmerkmale .......................................................................................................................... 58
Sichern des integrierten Webservers ................................................................................. 58
Verwalten von temporären Jobdateien .............................................................................. 59
Sicheres Löschen des Speichers ...................................................................................... 59
Betroffene Daten ............................................................................................... 60
Sicheres Löschen von Dateien .......................................................................................... 60
Sicheres Löschen der Festplatte ....................................................................................... 60
Von HP verschlüsselte sichere Hochleistungsfestplatten .................................................. 60
Verwalten von Zertifikaten ................................................................................................. 60
Laden eines Zertifikats ...................................................................................... 61
Laden einer Zertifikatsperrliste .......................................................................... 61
Authentifizierung und Autorisierung ................................................................................... 61
Testen und Kalibrieren des Touchscreens ......................................................................................... 63
Testen des Touchscreens ................................................................................................. 63
Touchscreen kalibrieren .................................................................................................... 63
Installieren des Hardware-Integrationsfachs (Hardware Integration Pocket, HIP) ............................. 64
Reinigen des Produkts ....................................................................................................................... 67
Reinigen des Touchscreens .............................................................................................. 67
Reinigen des Geräteglases ............................................................................................... 67
Reinigen des Papierpfads .................................................................................................. 68
Reinigen der Walzen ......................................................................................................... 69
Bestellen von Wartungs- und Scanverbrauchsmaterialien ................................................................. 73
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen ................................................................ 74
Austauschen der Walzen ................................................................................................... 74
Auswechseln der Tastatur ................................................................................................. 74
Austauschen der Jetdirect-Karte ....................................................................................... 75
Austauschen der Festplatte ............................................................................................... 77
Aktualisieren der Firmware ................................................................................................ 80
Aktualisieren der Geräte-Firmware ................................................................... 80
Aktualisieren der HP Jetdirect Inside-Firmware ................................................ 81
8 Beheben von Problemen .............................................................................................................................. 82
Fehlercodes ........................................................................................................................................ 83
Grundlegende Tipps zur Fehlerbehebung .......................................................................................... 84
Wiederherstellen der Werkseinstellungen .......................................................................................... 85
Interpretieren der Statusanzeigen auf dem Bedienfeld ...................................................................... 86
Meldungen auf dem Bedienfeld .......................................................................................................... 87
Bedienfeldmeldungen ......................................................................................................................... 88
v
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Installationsprobleme ......................................................................................................................... 89
Initialisierungs- oder Hardwareprobleme ............................................................................................ 90
Überprüfen der Ethernet-Verbindung ................................................................................ 90
Überprüfen des Netzanschlusses ...................................................................................... 90
Zurücksetzen des Geräts ................................................................................................... 91
Das Gerät funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß ........................................................... 91
Betriebsprobleme ............................................................................................................................... 92
Das Gerät lässt sich nicht einschalten ............................................................................... 92
Lampe bleibt an ................................................................................................................. 92
Der Scanvorgang wird nicht sofort gestartet ...................................................................... 92
Nur eine Seite einer beidseitig bedruckten Seite wird gescannt ........................................ 93
Am Scanziel fehlen gescannte Seiten ............................................................................... 93
Gescannte Seiten werden am Scanziel nicht in der richtigen Reihenfolge ausgegeben ... 93
Optimieren der Geschwindigkeit beim Scannen und für andere Aufgaben ....................... 93
Das gescannte Bild ist komplett schwarz oder komplett weiß ........................................... 93
Gescannte Bilder sind schief ............................................................................................. 93
Scandateien sind zu groß .................................................................................................. 94
Papierpfadprobleme ........................................................................................................................... 95
Papierstaus, schräge Scans, falscher Einzug oder Einzug mehrerer Seiten .................... 95
Scannen empfindlicher Originale ....................................................................................... 95
Papier wird nicht korrekt eingezogen ................................................................................. 96
Originale rollen sich im Ausgabefach ein ........................................................................... 96
Der untere Teil des gescannten Bilds ist abgeschnitten .................................................... 96
Die gescannten Bilder zeigen Streifen oder Kratzer .......................................................... 96
Ein im Vorlageneinzug eingelegtes Dokument führt immer wieder zu einem Papierstau . 97
Beheben von Papierstaus im Papierpfad .......................................................................... 97
Beheben von E-Mail-Problemen ........................................................................................................ 99
Überprüfen der SMTP-Gateway-Adresse .......................................................................... 99
Überprüfen der LDAP-Gateway-Adresse .......................................................................... 99
Beheben von Netzwerkproblemen ................................................................................................... 100
Kontakt zum HP Kundendienst ........................................................................................................ 101
Anhang A Verbrauchsmaterial und Zubehör .............................................................................................. 102
Bestellen von Teilen, Zubehör und Verbrauchsmaterialien .............................................................. 103
Teilenummern .................................................................................................................................. 104
Zubehör ........................................................................................................................... 104
Kabel und Schnittstellen .................................................................................................. 104
Wartungskits .................................................................................................................... 104
Anhang B Kundendienst und Kundenunterstützung ................................................................................. 105
Eingeschränkte Gewährleistung von Hewlett-Packard .................................................................... 106
vi
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OpenSSL .......................................................................................................................................... 108
CSR-Gewährleistung ........................................................................................................................ 110
Kundendienst ................................................................................................................................... 111
Anhang C Produktspezifikationen ............................................................................................................... 112
Abmessungen und Gewicht ............................................................................................................. 113
Stromverbrauch ................................................................................................................................ 113
Umgebungsbedingungen ................................................................................................................. 113
Erklärung zur Flüchtigkeit des Datenspeichers ................................................................................ 114
Flüchtiger Speicher .......................................................................................................... 114
Nicht flüchtiger Speicher .................................................................................................. 114
Festplattenspeicher ......................................................................................................... 114
Anhang D Behördliche Bestimmungen ....................................................................................................... 115
Modellspezifische Zulassungsnummer ............................................................................................ 116
Programm für eine umweltverträgliche Produktentwicklung ............................................................ 117
Schutz der Umwelt ........................................................................................................... 117
Stromverbrauch ............................................................................................................... 117
Kunststoffe ....................................................................................................................... 117
Materialeinschränkungen ................................................................................................. 117
Abfallentsorgung durch Benutzer im privaten Haushalt in der Europäischen Union ....... 118
Chemische Substanzen ................................................................................................... 118
Weitere Informationen ..................................................................................................... 118
Sicherheitserklärungen ..................................................................................................................... 119
Index ................................................................................................................................................................. 120
vii
Page 8
viii
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1 Gerätegrundlagen

Konventionen dieses Handbuchs
Produktfunktionen
Gerätekomponenten
1
Page 10

Konventionen dieses Handbuchs

Überall in diesem Handbuch finden Sie Tipps, Anmerkungen sowie Warn- und Vorsichtshinweise, die Ihre Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen lenken.
TIPP: Tipps bieten hilfreiche Hinweise oder Arbeitserleichterungen.
HINWEIS: Anmerkungen enthalten wichtige Informationen zur Erläuterung eines Konzepts oder
Durchführung einer Aufgabe.
ACHTUNG: Die Rubrik „Achtung“ weist auf zu befolgende Verfahren hin, um den Verlust von Daten
und Geräteschäden zu vermeiden.
VORSICHT! Unter der Rubrik „Vorsicht“ werden Sie auf bestimmte Verfahren aufmerksam
gemacht, die befolgt werden müssen, um persönliche Verletzungen, unwiederbringlichen Datenverlust oder erhebliche Geräteschäden zu vermeiden.
2 Kapitel 1 Gerätegrundlagen
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Produktfunktionen

Tabelle 1-1 Funktionen
Auflösung 600 Pixel pro Zoll (ppi)
Speicher 512 MB RAM
MEt-Technologie (Memory Enhancement Technology) zum automatischen Komprimieren
von Daten für die effektivere Nutzung des Arbeitsspeichers
Benutzeroberfläche
Papierzufuhr/-ausgabe Vorlageneinzug: Fassungsvermögen 50 Blatt Papier
Anschlussfähigkeit
HP Easy Select-Vollfarb-Bedienfeld
Integrierter Webserver (Embedded Web Server, EWS) zum Konfigurieren des Geräts
und Zugreifen auf den Support
Zweiseitiges Scannen: Der Vorlageneinzug verfügt über einen automatischen Duplexer
zum Scannen von zweiseitigen Vorlagen.
Leerseitenunterdrückung: Unterdrückt leere Seiten in gescannter Ausgabe (funktioniert
am besten mit weißen oder hellen Seiten).
Standardausgabefach: Das Ausgabefach befindet sich im unteren Bereich des Geräts.
Es kann bis zu 50 Blatt Papier aufnehmen.
HP Precision Feed-Technologie mit mehrstufigem Einzugsprozess, anspruchsvollen
Trenn- und intelligenten Einzugstechnologien, Einzug gemischter Stapel und Doppeleinzug-Ultraschallerkennung.
LAN-Anschluss RJ-45 für die integrierte HP Jetdirect-Karte
Ein erweiterter E/A-Steckplatz (EIO), der von der Jetdirect-Karte belegt ist
USB 2.0-Anschluss für FAT-formatiertes tragbares Speichergerät
HINWEIS: Über USB angeschlossene externe Festplatten werden nicht unterstützt.
Optionale HP Digital Sending Software (DSS)
Hardware-Integrationsfach
Umweltschutzbeitrag Bereitschaftseinstellung spart Energie
Hoher Anteil recycelbarer Komponenten und Materialien
Technologie für sofortige Verfügbarkeit
Energy Star
®
-Konformität
Produktfunktionen 3
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Tabelle 1-1 Funktionen (Fortsetzung)
Sicherheitsmerkmale
Sicheres Löschen von Festplatten
Sicheres Löschen des Speichers
Sicheres Löschen von Dateien
Authentifizierung
Authentifizierung über Benutzerzugriffscode
Windows (Kerberos und NTLM)
LDAP
Jetdirect-Karte
IPSec
Kennwortschutz
SSL
TLS
SNMPv3
802.1x-Authentifizierung
IPP über TLS
Sichere Kommunikation zwischen dem Gerät und Netzwerkservern
IPSec-Sicherheit (Hardware)
Unterstützung für sichere HP Hochleistungsfestplatten
Scannen und Senden Modi für Text-, Grafik- und gemischte Formate (Text und Grafik)
Integrierte optische Zeichenerkennung (OCR)
Funktion zur Unterbrechung von Jobs
Bedienfeldanimationen (zum Beispiel Papierstaubehebung)
Scannen und Senden an E-Mail, Fax, Netzwerk und USB-Gerät
Adressbuch für E-Mail und Fax
Senden an digitales Fax (Internet- und LAN-Fax)
Abrufen von Kontakten aus einem Netzwerkverzeichnis (LDAP)
Automatisches beidseitiges Scannen (Duplex)
4 Kapitel 1 Gerätegrundlagen
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Gerätekomponenten

Vorderansicht

ACHTUNG: Wenn Sie das Gerät verschieben müssen, heben Sie es immer am unteren Geräteteil
an. Heben Sie ihn nicht an der Tastatur hoch.
1 Netztaste
2 Verriegelung für den Vorlageneinzug
3 Bedienfeld für das Hardware-Integrationsfach (Hardware Integration Pocket, HIP)
4 USB-Anschluss für tragbares Speichergerät
5 Bedienfeld
Gerätekomponenten 5
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Rückansicht

1 Netzschalter
2 Netzanschluss
3 USB-Anschlüsse
4 Anzeigen für Netzwerkverbindungsgeschwindigkeit
5 Ethernet-Anschluss
6 Verdeckter Ethernet-Anschluss für Zugriff auf Dienste
7 EIO-Steckplatz mit einer Jetdirect-Karte

Position der Serien- und Modellnummer

Modellname Modellnummer
HP Scanjet Enterprise
7000n
L2709
L2708
A
A
6 Kapitel 1 Gerätegrundlagen
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2 Bedienfeld

Bedienfeld
Navigieren im Menü „Verwaltung“
7
Page 16

Bedienfeld

Das Bedienfeld verfügt über einen SVGA-Touchscreen, der Zugriff auf alle Gerätefunktionen, die virtuelle und physische Tastatur sowie ein Tastenfeld mit Tasten für häufige Aufgaben bietet. Verwenden Sie die Tasten und die Tastatur, um Jobs und den Gerätestatus zu kontrollieren. Die LEDs zeigen den Gesamtstatus des Produkts an.
TIPP: Wenn Berührungen des Touchscreens unerwartete (oder keine) Ergebnisse hervorrufen,
müssen Sie den Touchscreen möglicherweise kalibrieren. Um zu überprüfen, ob eine Kalibrierung notwendig ist, sollten Sie den Touchscreen zunächst testen. Siehe
Touchscreens“ auf Seite 63.

Elemente des Bedienfelds

Das Bedienfeld umfasst eine grafische Touchscreen-Anzeige, Tasten zur Jobsteuerung, eine Tastatur und drei LED-Statusanzeigen.
„Testen und Kalibrieren des
1 Tastatur Verwenden Sie die Tastatur zum Eingeben von Text und Zahlen in Felder
2 Touchscreen Verwenden Sie den Touchscreen, um auf die Gerätefunktionen
3
4
5
6
7
8 Kapitel 2 Bedienfeld
auf dem Touchscreen.
zuzugreifen.
Bereitschaftstaste Ist das Produkt für eine längere Zeit inaktiv, wechselt es automatisch in
den Bereitschaftsmodus. Um den Bereitschaftsmodus für das Gerät zu aktivieren oder das Gerät wieder zu aktivieren, drücken Sie auf die Bereitschaftstaste.
Stopp-Taste Mit dieser Taste halten Sie den aktiven Job an, und der Bildschirm
„Jobstatus“ wird geöffnet.
Start-Taste Startet das digitale Senden (z. B. E-Mail und Fax) oder setzt einen zuvor
unterbrochenen Job fort.
Achtung-LED Die Achtung-LED zeigt an, dass im Gerät eine Situation vorliegt, die einen
Eingriff erfordert.
Daten-LED Die Daten-LED gibt an, dass das Gerät Daten empfängt.
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8 Bereit-LED Die Bereit-LED gibt an, dass das Gerät für das Verarbeiten von Jobs
bereit ist.
9
10
Zurücksetzen (Taste) Mit dieser Taste setzen Sie die Jobeinstellungen auf die Werksein-
Bedienfeld für die Helligkeitsregulierung des Touchscreens
stellungen oder die benutzerdefinierten Standardeinstellungen zurück.
Mit diesem Bedienfeld können Sie die Helligkeit des Touchscreens erhöhen oder verringern.
Bedienfeld 9
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Home-Bildschirm

Über den Home-Bildschirm können Sie auf die Produktfunktionen zugreifen und den aktuellen Status des Produkts einsehen.
1 Funktionen Je nach Konfiguration des Produkts können die dort angezeigten Funktionen folgende
2 Statuslinie des
Produkts
3 Hilfe Mit der Hilfe-Schaltfläche rufen Sie das integrierte Hilfesystem auf.
4 Bildlaufleiste Mit den Pfeilen nach oben und unten auf der Bildlaufleiste können Sie die vollständige Liste
5 Anmelden/Abmelden Berühren Sie diese Schaltfläche, um sich beim Gerät an- oder abzumelden. Nachdem Sie
Elemente enthalten:
Fax
E-Mail
Jobstatus
In Netzwerkordner speichern
Auf USB speichern
Schnelleinstellungen
Workflow
Verwaltung
Wartung
Die Statuslinie liefert Informationen zum Gesamtstatus des Produkts. Je nach aktuellem Status werden in diesem Bereich verschiedene Schaltflächen angezeigt.
der verfügbaren Funktionen anzeigen.
sich abgemeldet haben, stellt das Produkt die Standardeinstellungen für alle Funktionen wieder her.
6 Schaltfläche
Netzwerkadresse
7 Datum und Uhrzeit Hier werden Datum und Uhrzeit angezeigt. Sie können das Anzeigeformat von Datum und
10 Kapitel 2 Bedienfeld
Berühren Sie die Schaltfläche Netzwerkadresse, um Informationen zur Netzwerkverbindung abzurufen.
Uhrzeit wählen, z. B. 12-Stunden- oder 24-Stunden-Format.
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Schaltflächen auf dem Touchscreen

Der Touchscreen stellt Informationen über den Produktstatus bereit. In diesem Bereich können verschiedene Schaltflächen angezeigt werden.
Schaltfläche „Home“: Berühren Sie diese Schaltfläche, um von jedem beliebigen Bildschirm zum Home-Bildschirm zu gelangen.
Schaltfläche „Start“: Berühren Sie diese Schaltfläche, um die Aktion für die jeweils verwendete Funktion zu starten.
HINWEIS: Der Name dieser Schaltfläche lautet für jede Funktion anders. Bei der digitalen
Faxfunktion lautet der Name der Schaltfläche beispielsweise Faxnachricht senden.
Schaltfläche „Fehler“: Diese Schaltfläche wird immer dann angezeigt, wenn im Gerät ein Fehler aufgetreten ist, für den ein Benutzereingriff erforderlich ist, bevor der Betrieb fortgesetzt werden kann. Berühren Sie die Schaltfläche „Fehler“, um eine Meldung anzuzeigen, die den Fehler beschreibt. Die Meldung enthält auch Anweisungen zur Behebung des Problems.
Schaltfläche „Achtung“: Diese Schaltfläche wird angezeigt, wenn im Gerät ein Problem aufgetreten ist, das die Funktionsweise jedoch nicht beeinträchtigt. Berühren Sie die Schaltfläche „Achtung“, um eine Meldung anzuzeigen, die das Problem beschreibt. Die Meldung enthält auch Anweisungen zur Behebung des Problems.
Schaltfläche „Hilfe“. Berühren Sie diese Schaltfläche, um das integrierte Online-Hilfesystem zu öffnen.

Bedienfeld-Hilfesystem

Das Produkt verfügt über ein integriertes Hilfesystem, in dem die Verwendung der einzelnen Bildschirme erläutert wird. Berühren Sie zum Öffnen des Hilfesystems die Hilfe-Schaltfläche rechts auf dem Bildschirm.
Bei einigen Bildschirmen wird ein globales Menü geöffnet, in dem Sie nach bestimmten Themen suchen können. Durchsuchen Sie die Menüstruktur mit Hilfe der Menüschaltflächen.
Bei Bildschirmen mit Einstellungen für einzelne Jobs wird ein Hilfethema angezeigt, in dem die Optionen für diesen Bildschirm erläutert werden.
Wenn Sie eine Fehler- oder Warnmeldung erhalten, berühren Sie die Fehler-Schaltfläche Achtung-Schaltfläche Meldung enthält außerdem Anweisungen, die zur Problemlösung beitragen.
oben
oder die
, um eine Meldung anzuzeigen, in der das Problem beschrieben wird. Die
Bedienfeld 11
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Navigieren im Menü „Verwaltung“

Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche Verwaltung, um die Menüstruktur zu öffnen. Möglicherweise müssen Sie zum unteren Rand des Home-Bildschirms scrollen, um diese Funktion zu sehen.
Das Menü Verwaltung enthält mehrere Untermenüs, über die Sie einige Einrichtungsaufgaben ausführen können. (Verwenden Sie den integrierten Webserver zum Konfigurieren aller Einstellungen.) Wählen Sie den Namen eines Menüs aus, um die Struktur zu erweitern. Ein Pluszeichen (+) neben einem Menünamen zeigt an, dass das Menü Untermenüs enthält. Erweitern Sie die Struktur, bis Sie die zu konfigurierende Option erreicht haben. Zum Zurückkehren zur vorherigen Ebene berühren Sie die Schaltfläche „Zurück“
HINWEIS: Die Schaltfläche „Zurück“ ist nicht auf allen Bildschirmen verfügbar.
Um das Menü Verwaltung zu verlassen, berühren Sie oben links auf dem Bildschirm die Home­Schaltfläche
Das Produkt verfügt über eine integrierte Hilfe, in der alle in den Menüs verfügbaren Funktionen erläutert werden. Auf der rechten Seite des Touchscreens werden für viele Menüs Hilfeinformationen angezeigt.
Die Tabelle in diesem Abschnitt stellt allgemeine Informationen zu den jeweiligen Menüs zur Verfügung. Informationen über die einzelnen Einträge in jedem Menü finden Sie in der integrierten Hilfe.
.
.
Tabelle 2-1 Verwaltung-Menüs
Menü Beschreibung
Berichte Über dieses Menü können Sie auf dem Gerät gespeicherte Informationsseiten und Berichte
Allgemeine Einstellungen Verwenden Sie dieses Menü, um die Optionen zum Einstellen der Zeit und der Dauer der
Einstellungen für Scannen/ Digital Sending
Faxeinstellungen Mit Hilfe dieses Menüs können Sie Optionen für das Senden von Faxen festlegen.
Anzeigeeinstellungen Mit Hilfe dieses Menüs können Sie grundlegende Einstellungen für Anzeige- und
Netzwerkeinstellungen Mit Hilfe dieses Menüs können Sie die Optionen für das E/A-Zeitlimit festlegen und auf das

Jetdirect-Menüs

Verwaltung > Netzwerkeinstellungen > Jetdirect-Menü
anzeigen.
Inaktivität festzulegen, bevor das Produkt in den Bereitschaftsmodus versetzt wird.
Mit Hilfe dieses Menüs können Sie Optionen für E-Mails, das Speichern in einem Netzwerkordner, das Speichern auf einem USB-Speichergerät sowie für den Digital Sending­Dienst festlegen.
Geräteverhalten vornehmen (Tastentöne, Anzeigesprache, Anzeige der Schaltfläche „Netzwerkadresse“, Bereitschaftsmodus und -intervall und vieles mehr).
Jetdirect-Menü zugreifen.
12 Kapitel 2 Bedienfeld
Page 21
Tabelle 2-2 Jetdirect-Menüs
Menüoption Untermenüoption Untermenüoption Werte und Beschreibung
Informationen Protok. drucken Ja: Druckprotokolle verwenden.
Nein (Standard): Keine Druckprotokolle verwenden.
Sich.ber. druck. Ja: Sicherheitsbericht drucken.
Nein (Standard): Sicherheitsbericht nicht drucken.
TCP/IP Aktivieren Aus: Deaktiviert das TCP/IP-Protokoll.
Ein (Standard): Aktiviert das TCP/IP-Protokoll.
Hostname Eine alphanumerische Zeichenfolge mit bis zu
IPV4-Einstellungen Konfig.-Methode Legt fest, wie TCP-/IPv4-Parameter auf dem
32 Zeichen zur eindeutigen Identifizierung des Produkts. Der Name ist auf der HP Jetdirect­Konfigurationsseite aufgeführt. Der Standard­Hostname lautet „NPIxxxxxx“ („xxxxxx“ sind die letzten sechs Stellen der LAN-Hardwareadresse (MAC)).
HP Jetdirect-Server konfiguriert werden.
BootP: Die Konfiguration wird über BOOTP
(Bootstrap Protocol) automatisch von einem BOOTP­Server abgerufen.
DHCP: Verwenden Sie DHCP (Dynamic Host
Configuration Protocol) zur automatischen Konfiguration von einem DHCPv die Option aktiviert und ein DHCP-Lease vorhanden ist, können mit Hilfe der Menüs DHCP-Aufhebung und DHCP-Erneuerung DHCP-Lease-Optionen festgelegt werden.
Automatische IP: Verwenden Sie die automatische
IPv4-Adressierung über die lokale Verbindung Gerät erhält dann automatisch eine Adresse im Format 169.254.x.x.
Manuell: Konfigurieren Sie die TCP
mit Hilfe des Menüs Manuelle Einstellungen.
4-Server aus. Wenn
/IPv4-Parameter
. Das
Standard-IP Legen Sie die IP-Adresse fest, die standardmäßig
verwendet werden soll, wenn der Jetdirect-Server während einer erzwungenen TCP/IP­Neukonfiguration keine IP-Adresse im Netzwerk abrufen kann (z. B. wenn manuell die Verwendung von BOOTP oder DHCP konfiguriert wurde).
Automatische IP: Die IP-Adresse 169.254.x.x wird
über die lokale Verbindung eingerichtet.
Legacy: Die Adresse 192.0.0.192 wird in
Übereinstimmung mit älteren Jetdirect-Produkten eingerichtet.
Navigieren im Menü „Verwaltung“ 13
Page 22
Tabelle 2-2 Jetdirect-Menüs (Fortsetzung)
Menüoption Untermenüoption Untermenüoption Werte und Beschreibung
DHCP-Aufhebung Dieses Menü wird angezeigt, wenn die Option
DHCP-Erneuerung Dieses Menü wird angezeigt, wenn die Option
Manuelle Einstellungen (Nur verfügbar, wenn die Option Konfig.-Methode auf
Konfig.-Methode auf den Wert DHCP gesetzt wurde
und ein DHCP-Lease für den Jetdirect-Server vorhanden ist.
Nein (Standard): Der aktuelle DHCP-Lease wird
gespeichert.
Ja: Der aktuelle DHCP-Lease und die geleaste IP-
Adresse werden aufgehoben.
Konfig.-Methode auf den Wert DHCP gesetzt wurde
und ein DHCP-Lease für den Jetdirect-Server vorhanden ist.
Nein (Standard): Der Jetdirect-Server benötigt keine
Erneuerung des DHCP-Lease.
Ja: Der Jetdirect-Server benötigt die Erneuerung des
aktuellen DHCP-Lease.
den Wert Manuell gesetzt ist) Konfigurieren Sie Parameter direkt vom Bedienfeld aus:
IP-Adresse: Die eindeutige IP-Adresse des Geräts
(n.n.n.n), wobei „n“ ein Wert zwischen 0 und 255 ist.
Subnetzmaske: Die Subnetzmaske (m.m.m.m) des
Geräts, wobei „m“ ein Wert zwischen 0 und 255 ist.
Syslog-Server: Die IP-Adresse des Syslog-Servers,
mit dem Syslog-Meldungen empfangen und protokolliert werden.
Standard-Gateway: Die IP-Adresse des Gateways
oder Routers für die Kommunikation mit anderen Netzwerken.
Leerlaufzeitlimit: Der Zeitraum (in Sekunden), nach
dem eine inaktive TCP-Datenverbindung unterbrochen wird (Standardeinstellung: 270 Sekunden, mit 0 wird das Zeitlimit deaktiviert).
Primärer DNS-Server Geben Sie die IP-Adresse (n.n.n.n) eines primären
Sekundärer DNS-Server Geben Sie die IP-Adresse (n.n.n.n) eines sekundären
IPV6
Adresse Geben Sie die Serveradresse ein, eine IPv6-
-Einstellungen
Aktivieren Mit dieser Option können Sie den IPv
DNS-Servers ein.
DNS-Servers ein.
6-Betrieb auf
dem Server aktivieren oder deaktivieren.
Aus: IPv6
Ein (Standard): IPv6 ist aktiviert.
Knotenadresse mit einem 32-stelligen Hexadezimalwert, welche die Doppelpunkt­Hexadezimal-Notation verwendet.
ist deaktiviert.
14 Kapitel 2 Bedienfeld
Page 23
Tabelle 2-2 Jetdirect-Menüs (Fortsetzung)
Menüoption Untermenüoption Untermenüoption Werte und Beschreibung
DHCPV6-Richtlinien Router festgelegt: Die vom Jetdirect-Server zu
Primärer DNS-Server Legen Sie mit dieser Option die IPv
Sekundärer DNS-Server Legen Sie mit dieser Option die IPv6-Adresse für den
Manuell Verwenden Sie diese Option, um IPv6-Adressen auf
verwendende zustandsabhängige Methode für die automatische Konfiguration wird von einem Router bestimmt. Der Router legt fest, ob der Jetdirect­Server seine Adresse, seine Konfigurationsinformationen oder beides von einem DHCPv6-Server erhält.
Router nicht verfügbar (Standard): Falls ein Router
nicht verfügbar ist, sollte der Jetdirect-Server versuchen, die zustandsabhängige Konfiguration von einem DHCPv6-Server abzurufen.
Immer: Unabhängig von der Verfügbarkeit eines
Routers versucht der Jetdirect-Server stets, seine zustandsabhängige Konfiguration von einem DHCPv6-Server abzurufen.
6-Adresse für den vom Jetdirect-Server zu verwendenden primären DNS-Server fest.
vom Jetdirect-Server zu verwendenden sekundären DNS-Server fest.
dem Server manuell einzurichten.
Aktivieren: Wählen Sie diese Option und dann die
Einstellung Ein aus, um die manuelle Konfiguration zu aktivieren. Oder wählen Sie die Einstellung Aus aus, um die manuelle Konfiguration zu deaktivieren.
Adresse: Geben Sie mit Hilfe dieser Option eine
IPv6-Knotenadresse mit einem 32stelligen Hexadezi­malwert ein, die die Doppelpunkt-Hexadezimal­Notation verwendet.
Proxyserver Legt den Proxyserver fest, der von im Produkt integ-
rierten Anwendungen verwendet wird. Ein Proxyserver wird in der Regel von Netzwerk-Clients für den Internetzugang verwendet. Er hält die abgeru­fenen Webseiten für einen bestimmten Zeitraum in einem Zwischenspeicher und bietet zusätzliche Sicherheit vor Angriffen aus dem Internet (Trojanische Pferde usw.).
Wenn Sie einen Proxyserver verwenden möchten, geben Sie seine IPv4-Adresse oder seinen vollständigen Domänennamen ein Oktetten).
In manchen Netzwerken müssen Sie die Proxyserveradresse unter Umständen bei Ihrem Internet-Dienstanbieter erfragen.
Proxy-Anschluss Geben Sie die Portnummer ein, die vom Proxyserver
für die Client-Unterstützung verwendet wird. Mit dieser Nummer wird der Port angegeben, der für die Proxyaktivitäten im Netzwerk reserviert ist. Der Wert kann zwischen 0 und 65535 liegen.
(maximal 255
Navigieren im Menü „Verwaltung“ 15
Page 24
Tabelle 2-2 Jetdirect-Menüs (Fortsetzung)
Menüoption Untermenüoption Untermenüoption Werte und Beschreibung
Leerlaufzeitlimit Leerlaufzeitlimit: Der Zeitraum (in Sekunden), nach
IPX/SPX Aktivieren Nicht verfügbar für HP Scanjet Enterprise 7000n
AppleTalk Aktivieren Nicht verfügbar für HP Scanjet Enterprise
DLC/LLC Aktivieren Nicht verfügbar für HP Scanjet Enterprise 7000n
Sicherheit Sicheres Web Legen Sie für die Konfigurationsverwaltung fest, ob
IPSec Legen Sie den IPSec-Status auf dem Jetdirect-
dem eine inaktive TCP-Datenverbindung unterbrochen wird (Standardeinstellung: 270 Sekunden, mit 0 wird das Zeitlimit deaktiviert).
7000n
der integrierte Webserver Datenübertragungen nur über HTTPS (Sicheres HTTP) oder sowohl über HTTP als auch über HTTPS akzeptiert.
HTTPS erforderlich: Für sichere, verschlüsselte
Datenübertragungen ist nur der HTTPS-Zugriff zulässig. Der Jetdirect-Server wird als sichere Site angezeigt.
HTTPS optional (Standard): Der Zugriff mit HTTP
oder HTTPS ist zulässig.
Server fest.
Beibehalten: Der IPSec- oder Firewall-Status bleibt in
der aktuellen Konfiguration erhalten.
Deaktivieren: Geben Sie den IPSec- oder Firewall-
Status auf dem Jetdirect-Server an.
802.1X Setzen Sie die 802.1X-Einstellungen auf die werkseitigen Standardeinstellungen zurück.
Nein (Standard): Aktuelle 802.1X-Einstellungen
beibehalten.
Ja: 802.1X-Einstellungen auf die werkseitigen
Standardeinstellungen zurücksetzen.
Löschen aktivieren Beim Zurücksetzen werden die meisten
Konfigurationseinstellungen gelöscht. Sie können aber angeben, ob auch gespeicherte digitale Zertifikate gelöscht werden sollen.
Ja: Beim Zurücksetzen werden alle gespeicherten
digitalen Zertifikate gelöscht.
Nein (Standard): Beim Zurücksetzen werden die
gespeicherten digitalen Zertifikate nicht gelöscht.
16 Kapitel 2 Bedienfeld
Page 25
Tabelle 2-2 Jetdirect-Menüs (Fortsetzung)
Menüoption Untermenüoption Untermenüoption Werte und Beschreibung
Sicherheitseinstellungen
zurücksetzen
Verbindungsgeschw Die Verbindungsgeschwindigkeit und der
Legen Sie fest, ob die aktuellen
Sicherheitseinstellungen auf dem Jetdirect-Server gespeichert oder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden sollen.
Nein (Standard): Die aktuellen
Sicherheitseinstellungen bleiben erhalten.
Ja: Die Sicherheitseinstellungen werden auf die
Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Kommunikationsmodus des Jetdirect-Servers müssen mit dem Netzwerk übereinstimmen. Welche Einstellungen verfügbar sind, hängt vom Gerät und dem installierten Jetdirect-Server ab. Wählen Sie eine der folgenden Konfigurationseinstellungen für Verbindungen:
ACHTUNG: Wenn Sie die Verbindungseinstellung
ändern, kann die Netzwerkkommunikation mit dem Jetdirect-Server und dem Netzwerkgerät unterbrochen werden.
Autom. (Standard): Die Konfiguration des Jetdirect-
Servers wird automatisch an die höchste zulässige Verbindungsgeschwindigkeit und den Kommunikationsmodus des Netzwerks angepasst. Falls kein automatischer Abgleich möglich ist, wird je nach erkannter Verbindungsgeschwindigkeit der Hub/ Switch-Anschlüsse der Wert 100TX halb oder der Wert 10T halb festgelegt. (1000T-Halbduplex wird nicht unterstützt.)
10T halb: 10 MBit/s, Halbduplex
10T voll: 10 MBit/s, Vollduplex-Betrieb
100TX halb: 100 MBit/s, Halbduplex
100TX voll: 100 MBit/s, Vollduplex
100TX Auto: Beschränkt die maximale Verbindungs-
geschwindigkeit bei automatischem Abgleich auf MBit/s.
1000T voll: 1000 MBit/s, Vollduplex-Betrieb
-Betrieb
-Betrieb
-Betrieb
100
Navigieren im Menü „Verwaltung“ 17
Page 26
3 Unterstützte Dienstprogramme unter
Windows
HP Web Jetadmin
Integrierter Webserver
HP Digital Sending-Software (HP DSS)
18 Kapitel 3 Unterstützte Dienstprogramme unter Windows
Page 27

HP Web Jetadmin

HP Web Jetadmin ist ein einfaches Softwareprogramm zum Verwalten von Peripherie-Druckgeräten und bildverarbeitenden Ausgabegeräten, durch das sich anhand der Funktionen zur Fernkonfiguration, proaktiven Überwachung, Behebung von Fehlern in Bezug auf die Sicherheit und der Berichterstattung über Drucksysteme und bildverarbeitende Geräte die Geräteverwendung optimieren, die Kosten für Farbpatronen kontrollieren, die Gerätesicherheit erhöhen und die Verwaltung von Verbrauchsmaterialien rationalisieren lassen.
Die derzeitige Version von HP Web Jetadmin sowie die aktuellste Liste der unterstützten Hostsysteme finden Sie unter
Wird die Software auf einem Hostserver installiert, kann ein Windows-Client mit Hilfe eines unterstützten Webbrowsers (z. B. Microsoft® Internet Explorer) durch Navigieren zum HP Web Jetadmin-Host Zugriff auf HP Web Jetadmin erhalten.
www.hp.com/go/webjetadmin.

Integrierter Webserver

Das Gerät verfügt über einen integrierten Webserver, über den Sie auf Informationen zu Geräten und Netzwerkaktivitäten zugreifen können. Diese Informationen werden in einem Webbrowser wie Microsoft Internet Explorer oder Mozilla Firefox angezeigt.
Der integrierte Webserver befindet sich im Gerät. Er wird nicht auf den Netzwerkserver geladen.
Der integrierte Webserver bietet eine Schnittstelle zum Gerät, die jeder Benutzer verwenden kann, der über einen mit einem Netzwerk verbundenen Computer und einen Standard-Webbrowser verfügt. Es ist keine spezielle Software erforderlich, Ihr Computer muss jedoch über einen unterstützten Webbrowser verfügen. Geben Sie die IP-Adresse des Geräts in die Adresszeile des Browsers ein, um auf den integrierten Webserver zuzugreifen. (Sie finden die IP-Adresse durch Berühren der Schaltfläche Netzwerkadresse auf dem Home-Bildschirm.)

HP Digital Sending-Software (HP DSS)

Sie können die optionale HP Digital Sending-Software installieren. Diese Software wird als ein Dienst auf einem Netzwerkserver ausgeführt und ermöglicht mehreren Produkten das Senden von Jobs über den Server. Es ist nicht notwendig, Software oder Treiber auf den Computern einzelner Benutzer zu installieren. Informationen zu kompatiblen Versionen von HP DSS und zum Erwerben der Software finden Sie unter
www.hp.com/go/dss.
HP Web Jetadmin 19
Page 28

4 Konfigurieren des Geräts

Sie müssen möglicherweise bestimmte Netzwerkparameter auf dem Gerät konfigurieren. Sie können diese Parameter über den integrierten Webserver oder (in den meisten Netzwerken) über die HP Web Jetadmin-Software konfigurieren.
Unterstützte Netzwerkprotokolle
Konfigurieren des Geräts zur Verwendung des Netzwerks
Konfigurieren der E-Mail-Einstellungen
Konfigurieren anderer Digital Sending-Einstellungen
20 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
Page 29

Unterstützte Netzwerkprotokolle

Das Produkt unterstützt das TCP/IP-Netzwerkprotokoll, bei dem es sich um das am häufigsten verwendete Netzwerkprotokoll handelt. Es wird von vielen Netzwerkdiensten verwendet. In den folgenden Tabellen werden die unterstützten Netzwerkdienste und -protokolle aufgeführt.
Tabelle 4-1 Netzwerkgeräteerkennung
Dienstname Beschreibung
SLP (Service Location Protocol) Geräteerkennungsprotokoll zum Suchen und Konfigurieren
von Netzwerkgeräten. Vorwiegend verwendet von Microsoft­basierten Programmen.
Tabelle 4-2 Messaging und Verwaltung
Dienstname Beschreibung
HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) Ermöglicht Webbrowsern die Kommunikation mit dem
Integrierter Webserver (Embedded Web Server, EWS) Ermöglicht die Verwaltung des Geräts über einen
SNMP (Simple Network Management Protocol) Wird von Netzwerkanwendungen für die Produktverwaltung
LLMNR (Link Local Multicast Name Resolution) Gibt an, ob der Drucker auf LLMNR
TFTP-Konfiguration Ermöglicht das Herunterladen einer Konfigurationsdatei mit
integrierten Webserver.
Webbrowser.
verwendet. Es werden SNMP v1-, SNMP v3- und Standard­MIB-II-Objekte (Management Information Base) unterstützt.
antwortet.
IPv6
zusätzlichen Konfigurationsparametern, z. B. SNMP oder Nicht-Standardeinstellungen, über TFTP für eine HP Jetdirect-Karte.
-Anfragen über IPv4 und
Tabelle 4-3 IP-Adressierung
Dienstname Beschreibung
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Zur automatischen Zuweisung der IPv4- und IPv6-Adresse.
Der DHCP-Server stellt dem Produkt eine IP-Adresse zur Verfügung. Dazu ist im Allgemeinen kein Benutzereingriff erforderlich.
BOOTP (Bootstrap Protocol) Zur automatischen Zuweisung von IP-Adressen. Der
Auto-IP Zur automatischen Zuweisung von IP-Adressen. Wenn kein
Manuell Für die manuelle Zuweisung von IP-Adressen. Erfordert,
BOOTP-Server weist dem Gerät eine IP-Adresse zu. Der Administrator muss die MAC-Hardwareadresse des Geräts auf dem BOOTP-Server eingeben, damit das Gerät von diesem Server eine IP-Adresse erhält.
DHCP-Server oder BOOTP-Server vorhanden ist, verwendet das Produkt diesen Dienst zum Generieren einer eindeutigen IP-Adresse.
dass der Administrator manuell eine statische IP-Adresse zuweist.
Unterstützte Netzwerkprotokolle 21
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Tabelle 4-4 Sicherheitsmerkmale
Dienstname Beschreibung
IPsec/Firewall Bietet Sicherheit auf Netzwerkebene in IPv4- und IPv6-
SNMP v3 Verwendet ein benutzerbasiertes Sicherheitsmodell für
Zugriffssteuerungsliste (ACL, Access Control List) Legt die einzelnen Hostsysteme oder Netzwerke mit
SSL/TLS Gibt Ihnen die Möglichkeit, private Dokumente über das
IPsec-Stapelkonfiguration Bietet über die einfache Steuerung des IP-Verkehrs zum und
Netzwerken. Mit einer Firewall wird die einfache Steuerung des IP-Verkehrs ermöglicht. Über IPsec kann zusätzliche Sicherheit mit Hilfe von Authentifizierungs- und Verschlüsse­lungsprotokollen erzielt werden.
SNMP v3, das Benutzerauthentifizierung und Datenschutz mit Hilfe von Verschlüsselung bietet.
Hostsystemen fest, die auf den Server und die angeschlossenen Netzwerkgeräte zugreifen dürfen.
Internet zu übermitteln und dabei den Schutz und die Integrität der Daten zwischen den Client- und Serveranwendungen zu bewahren.
vom Gerät Sicherheit für die Netzwerkebene. Dieses Protokoll ermöglicht mehrere Konfigurationen und bietet den Vorteil einer Verschlüsselung und Authentifizierung.
22 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
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Konfigurieren des Geräts zur Verwendung des Netzwerks

Abrufen oder Ändern der Netzwerkeinstellungen

Sie können den integrierten Webserver verwenden, um IP-Konfigurationseinstellungen anzuzeigen oder zu ändern.
1. Sie finden die IP-Adresse, indem Sie die Schaltfläche Netzwerkadresse auf dem Home-
Bildschirm berühren.
Wenn Sie IPv4 verwenden, besteht die IP-Adresse ausschließlich aus Ziffern. Hierbei gilt
das folgende Format:
xxx.xxx.xxx.xxx
Bei IPv6 ist die IP-Adresse in Hexadezimalschreibweise angegeben, also als eine
Kombination von Buchstaben und Ziffern. Das Format ähnelt dem folgenden:
xxxx::xxxx:xxxx:xxxx:xxxx
2. Geben Sie die IP-Adresse in die Adresszeile eines Webbrowsers ein, um den integrierten
Webserver zu öffnen.
3. Klicken Sie auf die Registerkarte Netzwerk, und überprüfen Sie die Netzwerkinformationen. Sie
können die Einstellungen nach Bedarf ändern.

Festlegen oder Ändern des Administratorkennworts

Verwenden Sie den integrierten Webserver, um ein Administratorkennwort festzulegen oder ein vorhandenes Kennwort zu ändern. Wenn ein Kennwort festgelegt ist, müssen Sie dieses Kennwort eingeben, bevor Sie auf Konfigurationseinstellungen zugreifen und diese ändern können.
1. Öffnen Sie den integrierten Webserver, und klicken Sie auf die Registerkarte Netzwerk.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf die Option Authentifizierung.
HINWEIS: Wenn bereits ein Kennwort eingerichtet wurde, werden Sie dazu aufgefordert,
dieses Kennwort einzugeben. Geben Sie das Kennwort ein, und klicken Sie dann auf
Übernehmen.
3. Geben Sie in die Felder Kennwort und Kennwort bestätigen das neue Kennwort ein.
4. Klicken Sie unten im Fenster auf Übernehmen, um das Kennwort zu speichern.
HINWEIS: Über die Option Allgemeine Sicherheit. auf der Registerkarte Sicherheit können Sie
außerdem ein lokales Administratorkennwort festlegen. Wenn ein Kennwort festgelegt ist, müssen Sie dieses Kennwort eingeben, um Einstellungen im integrierten Webserver zu ändern.
Konfigurieren des Geräts zur Verwendung des Netzwerks 23
Page 32

Manuelles Konfigurieren von IPv4-TCP/IP-Parametern über das Bedienfeld

Neben dem integrierten Webserver können Sie auch die Menüs auf dem Bedienfeld verwenden, um eine Adresse, eine Subnetzmaske und ein Standard-Gateway festzulegen.
1. Berühren Sie auf dem Bedienfeld des Geräts die Schaltfläche Verwaltung.
2. Berühren Sie das Menü Netzwerkeinstellungen, um es zu öffnen.
3. Berühren Sie die Option Jetdirect-Menü.
4. Berühren Sie die Option TCP/IP.
5. Berühren Sie die Option IPV4-Einstellungen.
6. Berühren Sie die Option Konfig.-Methode.
7. Berühren Sie die Option Manuell.
8. Berühren Sie die Option, die Sie manuell festlegen möchten, und befolgen Sie die Anweisungen
auf dem Bildschirm, um die Optionseinstellung zu ändern.
9. Berühren Sie die Schaltfläche Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.
24 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
Page 33

Manuelles Konfigurieren von IPv6-TCP/IP-Parametern über das Bedienfeld

Neben dem integrierten Webserver können Sie auch die Menüs auf dem Bedienfeld verwenden, um eine IPv6-Adresse einzurichten.
1. Berühren Sie auf dem Bedienfeld des Geräts die Schaltfläche Verwaltung.
2. Berühren Sie das Menü Netzwerkeinstellungen, um es zu öffnen.
3. Berühren Sie die Option Jetdirect-Menü.
4. Berühren Sie die Option TCP/IP.
5. Berühren Sie die Option IPV6-Einstellungen.
6. Berühren Sie die Option Adresse.
7. Berühren Sie die Option Manuelle Einstellungen.
8. Berühren Sie die Option Aktivieren.
9. Berühren Sie die Option Ein, und berühren Sie anschließend die Speichern-Schaltfläche.
10. Berühren Sie die Option Adresse, und berühren Sie dann das Dateneingabefeld.
11. Geben Sie die Adresse mit Hilfe der Tastatur ein, und berühren Sie dann die Schaltfläche
Speichern.
Konfigurieren des Geräts zur Verwendung des Netzwerks 25
Page 34

Deaktivieren von Netzwerkprotokollen (optional)

Als werkseitige Standardeinstellung sind alle Netzwerkprotokolle aktiviert. Die Deaktivierung nicht benötigter Protokolle hat die folgenden Vorteile:
Verringert den durch das Gerät erzeugten Netzwerkverkehr
Auf der Konfigurationsseite sind nur relevante Informationen enthalten.
Ermöglicht protokollspezifische Fehler- und Warnmeldungen über das Bedienfeld des Geräts

Verbindungsgeschwindigkeit und Duplexmodus

Die Verbindungsgeschwindigkeit und der Kommunikationsmodus des Geräts müssen mit dem Netzwerk übereinstimmen. In den meisten Situationen können Sie den automatischen Modus für das Gerät beibehalten. Fehlerhafte Änderungen der Verbindungsgeschwindigkeit und der Duplex­Einstellungen verhindern möglicherweise die Kommunikation des Geräts mit anderen Netzwerkgeräten. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen nur über das Bedienfeld des Geräts vor.
HINWEIS: Wenn Sie diese Einstellungen ändern, wird das Gerät automatisch aus- und wieder
eingeschaltet. Führen Sie die Änderungen nur dann aus, wenn sich das Gerät im Standby-Modus befindet.
1. Berühren Sie auf dem Bedienfeld des Geräts die Schaltfläche Verwaltung.
2. Berühren Sie das Menü Netzwerkeinstellungen, um es zu öffnen.
3. Berühren Sie die Option Jetdirect-Menü.
4. Berühren Sie die Nach-unten-Schaltfläche so lange, bis das Menü Verbindungsgeschw
angezeigt wird.
5. Berühren Sie die Option Verbindungsgeschw.
6. Berühren Sie eine der folgenden Optionen:
Einstellung Beschreibung
Autom. Die Konfiguration des Geräts wird automatisch an die höchste zulässige
10T halb 10 Megabit pro Sekunde (MBit/s), Halbduplex-Betrieb
T voll
10
100TX halb 100 MBit/s, Halbduplex-Betrieb
100TX voll 100 MBit/s, Vollduplex-Betrieb
TX Auto
100
T voll
1000
Verbindungsgeschwindigkeit und den Kommunikationsmodus des Netzwerks angepasst.
/s, Vollduplex-Betrieb
10 MBit
Beschränkt die maximale Verbindungsgeschwindigkeit bei automatischem Abgleich auf 100 MBit
1000 MBit
/s, Vollduplex-Betrieb
/s.
7. Berühren Sie die Schaltfläche Speichern. Das Gerät wird aus- und wieder eingeschaltet.
26 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
Page 35

Konfigurieren der E-Mail-Einstellungen

Das Produkt bietet sowohl Farbscan- als auch Digital Sending-Funktionen. Sie können über das Bedienfeld Schwarzweiß- oder Farbdokumente scannen und als Anlage per E-Mail senden. Die Digital Sending-Funktionen sind nur verfügbar, wenn das Produkt an ein lokales Netzwerk (LAN) angeschlossen ist.
Bevor Sie ein Dokument per E-Mail senden können, müssen Sie das Produkt entsprechend konfigurieren.
HINWEIS: Die folgenden Anweisungen beziehen sich auf die Konfiguration des Geräts über den
integrierten Webserver. Sie können eine eingeschränkte Sammlung von Konfigurationsaufgaben auch über das Bedienfeld ausführen.

Unterstützte Protokolle

Das Gerät unterstützt die Protokolle SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) und LDAP (Lightweight Directory Access Protocol).
SMTP
SMTP ist ein Protokoll, das die Interaktion zwischen Programmen regelt, die E-Mail-Nachrichten
senden und empfangen. Damit Sie mit dem Gerät Dokumente per E-Mail senden können, muss es an ein Netzwerk angeschlossen werden, das mit einem SMTP-E-Mail-Server verbunden ist. Der SMTP-Server muss ebenfalls Zugang zum Internet haben.
Wenn Sie eine Netzwerkverbindung verwenden, erhalten Sie die IP-Adresse oder den
Hostnamen des SMTP-Servers von Ihrem Systemadministrator. Wenn Sie eine DSL- oder Kabelverbindung verwenden, erhalten Sie die IP-Adresse des SMTP-Servers von Ihrem Internetprovider.
LDAP
Für den Zugriff auf eine Informationsdatenbank wird LDAP verwendet. Das Gerät durchsucht
damit die Einträge einer Liste mit globalen E-Mail-Adressen. Sobald Sie mit der Eingabe einer E­Mail-Adresse beginnen, zeigt Ihnen die automatische Vervollständigungsfunktion von LDAP eine Liste der E-Mail-Adressen an, die mit den eingegebenen Zeichen übereinstimmen. Je mehr Zeichen Sie eingeben, desto weniger übereinstimmende E-Mail-Adressen werden in der Liste angezeigt.
Das Gerät unterstützt zwar LDAP, für das Senden von E-Mails wird aber keine Verbindung zu
einem LDAP-Server benötigt.
HINWEIS: Wenn Sie die LDAP-Einstellungen ändern müssen, sollten Sie diese über den
integrierten Webserver ändern.

Konfigurieren von E-Mail-Optionen

1. Starten Sie den integrierten Webserver. Geben Sie in einem unterstützten Webbrowser auf
Ihrem Computer im Feld für die Adresse/URL die IP-Adresse oder den Hostnamen des Geräts ein. Sie finden die IP-Adresse oder den Hostname durch Berühren der Schaltfläche
Netzwerkadresse auf dem Home-Bildschirm.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Scannen/Digital Sending.
3. Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf den Eintrag Einrichten von E-Mail.
Konfigurieren der E-Mail-Einstellungen 27
Page 36
4. Wählen Sie Aktivieren der Funktion „An E-Mail senden“ aus, klicken Sie auf Hinzufügen,
und folgen Sie den Anleitungen des SMTP-Assistenten, um die erforderlichen Felder und alle gewünschten zusätzlichen Felder auszufüllen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche
Übernehmen.
TIPP: Sie müssen einen SMTP-Server für ausgehende E-Mails angeben und das Feld Von:
ausfüllen. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe des integrierten Webservers.
5. Zum Hinzufügen von Adressen zum Adressbuch klicken Sie auf den Eintrag Adressbuch im
linken Navigationsbereich, und befolgen Sie dann die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Wenn Sie die E-Mail-Einstellungen konfiguriert haben, senden Sie mit der Digital Sending-Funktion eine E-Mail an sich selbst. Wenn Sie die E-Mail erhalten, haben Sie die Digital Sending-Funktion erfolgreich konfiguriert.
Wenn Sie die E-Mail nicht erhalten, beheben Sie das Problem folgendermaßen:
Überprüfen Sie, ob Sie die SMTP-Adresse richtig eingegeben haben.
Zeigen Sie die Konfigurationsseite an. Vergewissern Sie sich, dass die SMTP-Gateway-Adresse
korrekt ist.
Vergewissern Sie sich, dass das Netzwerk ordnungsgemäß funktioniert. Senden Sie von einem
Computer eine E-Mail-Nachricht an ihre eigene E-Mail-Adresse. Wenn Sie diese E-Mail erhalten, funktioniert das Netzwerk. Wenden Sie sich andernfalls an den Netzwerkadministrator oder an den Internetdienstanbieter (ISP).
28 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
Page 37

Konfigurieren anderer Digital Sending-Einstellungen

Verwenden Sie den integrierten Webserver, um E-Mail-Einstellungen und weitere Funktionen wie die folgenden zu konfigurieren:
E-Mail
Digitale Faxnachricht
Speichern im Netzwerkordner
Speichern auf USB-Gerät
Der integrierte Webserver ist automatisch verfügbar, sobald das Produkt mit dem Netzwerk verbunden ist.
Zum Starten des integrierten Webservers öffnen Sie einen Webbrowser auf einem Computer und geben die IP-Adresse des Geräts ein. Sie finden die IP-Adresse oder den Hostname durch Berühren der Schaltfläche Netzwerkadresse auf dem Home-Bildschirm.
Zusätzlich zu den in diesem Abschnitt aufgelisteten Funktionen können Sie Workflows auch über Software anderer Hersteller oder die HP Digital Sending-Software einrichten, die kompatibel mit dem Gerät ist. Informationen zum Einrichten und Verwenden dieser Workflows finden Sie in der mit diesen Produkten ausgelieferten Dokumentation.
Konfigurieren von digitalen Faxeinstellungen
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Fax.
2. Klicken Sie im linken Navigationsmenü auf den Eintrag Einrichten der Fax-
Sendeeinstellungen.
Schnelleinstellungen
Adressbücher
Authentifizierung für Windows, LDAP und lokale
Zugriffscodes
3. Wählen Sie Aktivieren der Funktion „Fax senden“ und dann entweder den Eintrag LAN-
Faxdienst oder den Eintrag Internet-Faxdienst aus (abhängig von Ihrer
Netzwerkkonfiguration).
4. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die erforderlichen Felder zu auszufüllen,
und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Übernehmen.
5. Um Faxnummern zur Kurzwahlliste hinzuzufügen, klicken Sie im linken Bereich auf den Eintrag
Kurzwahleinträge, klicken Sie auf einen Kurzwahlcode, klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten, geben Sie einen Kurzwahlcode und eine Faxnummer ein, klicken Sie auf die
Schaltfläche Hinzufügen, überprüfen Sie die Richtigkeit der angezeigten Informationen, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche OK.
Einrichtung: In Netzwerkordner speichern
Richten Sie vor dem Konfigurieren der Netzwerkordner freigegebene Ordner ein, indem Sie die Anweisungen für Ihr Netzwerkbetriebssystem befolgen.
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Scannen/Digital Sending.
2. Klicken Sie im linken Navigationsmenü auf den Eintrag Einrichtung: In Netzwerkordner
speichern.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktivieren der Funktion „In Netzwerkordner speichern“.
Konfigurieren anderer Digital Sending-Einstellungen 29
Page 38
4. Richten Sie die gewünschten Standardeinstellungen für alle Ordner ein, und klicken Sie dann
auf die Schaltfläche Übernehmen.
5. Zum Angeben der Netzwerkordner, in denen Vorlagen gespeichert werden sollten, klicken Sie
auf die Schaltfläche Hinzufügen im Bereich Schnelleinstellungen, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Konfigurieren von Einstellungen für das USB-Speichergerät
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Scannen/Digital Sending.
2. Klicken Sie im linken Navigationsmenü auf den Eintrag Einrichtung: In USB-Laufwerk
speichern.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktivieren der Funktion „Auf USB-Gerät speichern“.
4. Legen Sie die gewünschten Standardeinstellungen fest.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen.
Konfigurieren der Schnelleinstellungen
1. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.
2. Klicken Sie im linken Navigationsmenü auf den Eintrag Einrichten der Schnelleinstellungen.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, und folgen Sie den Anleitungen auf dem
Bildschirm im Assistenten für Schnelleinstellungen.
4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen.
TIPP: Sie können Schnelleinstellungen auch auf anderen Einrichtungsseiten im integrierten
Webserver konfigurieren.
30 Kapitel 4 Konfigurieren des Geräts
Page 39

5 Einlegen von Originalen

Unterstützte Dokumentformate
Allgemeine Tipps zum Einlegen von Dokumenten
Tipps zum Einlegen von Vorlagen mit unterschiedlichen Seitenformaten
Einlegen von Dokumenten
31
Page 40

Unterstützte Dokumentformate

Die maximale Kapazität des Vorlageneinzugs beträgt 50 Blatt bei einem Gewicht von 75 g/m2. Bei schwererem Papier ist die maximale Kapazität niedriger. Die maximale Kapazität des Vorlageneinzugs beträgt 10 Karten bei Karton.
Papiersorte Breite Länge Gewicht (oder
Papierstärke)
Standardkarton 52 –
Karton 52 –
Polyvinylchlorid oder Polyvinylchloridacetat (für ID­Karten)
52
mm
216 mm
210 mm
74 –
74 –
mm
86
864 mm
269 mm
2
50 – 120 g
253 – 312 g
1,4 mm oder weniger
/m
/m
2
32 Kapitel 5 Einlegen von Originalen
Page 41

Allgemeine Tipps zum Einlegen von Dokumenten

Wenn Sie folgende Dokumenttypen scannen, kann dies zu Papierstaus führen, oder die
Dokumente können beschädigt werden.
Zerknitterte oder gefaltete Dokumente
Zerrissene Dokumente Dokumente mit Heft- oder
Kohlepapier Beschichtetes Papier
Sehr dünnes, durchsichtiges Papier
Fotos Overhead-Transparentfolien
Aneinander haftende Blätter Papier mit nassen Substanzen
Beim Scannen mehrerer Seiten derselben Breite und Länge stellen Sie das Seitenformat auf die
Eingerollte Dokumente
Büroklammern
Papier mit Klebenotizen oder angefügten Markierungen
wie Klebstoff oder Korrekturflüssigkeit
Breite und Länge des zu scannenden Papiers ein.
Glätten Sie alle gefalteten oder gewölbten Dokumente, bevor Sie sie in den Vorlageneinzug
einlegen. Eine Vorlage mit einer eingerollten oder gefalteten Oberkante kann einen Papierstau verursachen.
Erweitern Sie bei kleineren Vorlagen (A6 oder kleiner) den Anschlag auf dem schrägen Teil des
Ausgabefachs, um die Stapelreihenfolge beizubehalten.
Legen Sie Dokumente, die in einer Richtung kürzer als 74 mm (beispielsweise Visitenkarten)
sind, mit der langen Kante parallel zu den Papierführungen ein.
Sie vermeiden verzerrte Scans beim Scannen von Seiten, die länger als 356 mm sind, indem
Sie die Seiten nacheinander scannen.
Legen Sie empfindliche Dokumente (z. B. Fotos oder Dokumente auf zerknittertem oder sehr
leichtem Papier) in eine durchsichtige, schwere Vorlagenhülle mit einer maximalen Breite von 216 mm, bevor Sie sie in den Vorlageneinzug einlegen.
TIPP: Wenn Sie keine Vorlagenhülle im entsprechenden Format besitzen, empfiehlt sich die
Verwendung einer Prospekthülle für Ringordner. Schneiden Sie die Heftkante ab, so dass die Hülle nicht breiter als 216 mm ist. Wenn Sie scannen, berühren Sie die Schaltfläche Weitere
Optionen, und deaktivieren Sie die Funktion Erkennung von fehlerhaftem Einzug.
Stellen Sie sicher, dass die Klappe auf dem Vorlageneinzug fest verriegelt ist. Drücken Sie
hierfür die Klappe so lange, bis Sie ein Klicken hören.
Legen Sie die Papierführungen seitlich an die Dokumente an. Die Führungen müssen an den
Kanten der Originale anliegen. Besteht zwischen den Papierführungen und den Dokumentkanten ein Spielraum, kann das gescannte Bild verzerrt werden.
Allgemeine Tipps zum Einlegen von Dokumenten 33
Page 42
Gehen Sie vorsichtig vor, wenn Sie einen Dokumentstapel in den Vorlageneinzug einlegen.
Lassen Sie den Stapel nicht in den Vorlageneinzug fallen, und tippen Sie nicht auf die Oberkante eines in den Vorlageneinzug eingelegten Stapels.
Reinigen Sie die Scannerwalzen, wenn sie offensichtlich schmutzig sind oder nach dem
Scannen eines mit Bleistift beschriebenen Dokuments.
34 Kapitel 5 Einlegen von Originalen
Page 43

Tipps zum Einlegen von Vorlagen mit unterschiedlichen Seitenformaten

Sie können Gruppen von Vorlagen mit unterschiedlichen Breiten oder Längen in den Vorlageneinzug einlegen. Wenn Ihre Vorlage Seiten mit unterschiedlichen Formaten enthält, können Sie diese Seiten mit den in diesem Abschnitt beschriebenen Methoden scannen.
Wenn Ihre Vorlagen dieselbe Breite, aber unterschiedliche Längen haben (beispielsweise die
Formate Legal und Letter), können Sie diese als einen einzigen Job scannen. Die gescannten Elemente werden dieselbe Länge wie die Originalelemente in der Vorlage haben.
1. Berühren Sie die entsprechende Scannen-Schaltfläche, und geben Sie die erforderlichen
Informationen ein.
2. Berühren Sie die Schaltfläche Weitere Optionen und anschließend das Menü
Originalformat.
3. Berühren Sie die Einstellung Letter/Legal gemischt oder die Einstellung, die der Länge des
längsten Elements entspricht, und berühren Sie dann die Schaltfläche OK.
4. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“.
Wenn Sie Schieflagen vermeiden und sicherstellen möchten, dass jedes gescannte Element
dieselbe Breite und Länge wie das Originalelement erhält, verwenden Sie die Funktion Job
erstellen. Jedes Segment des erstellten Jobs muss Vorlagen derselben Breite und Länge
enthalten.
1. Berühren Sie die entsprechende Scannen-Schaltfläche, und geben Sie die erforderlichen
Informationen ein.
2. Berühren Sie die Schaltfläche Weitere Optionen und anschließend das Menü Job erstellen.
3. Berühren Sie die Einstellung Job erstellen für, und berühren Sie dann die Schaltfläche OK.
4. Legen Sie das erste Segment in den Vorlageneinzug ein, und berühren Sie dann die
Schaltfläche „Start“. Der Scanner scannt das Segment und fordert Sie dann auf, das nächste zu scannenden Segment einzulegen.
HINWEIS: Sie können die Einstellung Originalformat für jedes Segment ändern, damit es
den Maßen der Vorlagen in dem Segment entspricht.
Tipps zum Einlegen von Vorlagen mit unterschiedlichen Seitenformaten 35
Page 44

Einlegen von Dokumenten

1. Ziehen Sie den Vorlageneinzug nach oben heraus, und passen Sie das Ausgabefach an. Stellen
Sich sicher, dass das Ausgabefach nicht über die Fläche mit dem Scanner hinausragt.
2. Legen Sie die Papierführungen seitlich an die Dokumente an. Schieben Sie die Führungen nicht
zu eng an das Papier, um den Papiereinzug nicht zu behindern.
Wenn kleine Originale, wie Kauf- oder Bankbelege, gescannt werden, ist es besonders wichtig, dass die Papierführungen eng an den Kanten anliegen.
3. Fächern Sie den Stapel der Seiten auf, damit die Seiten nicht aneinander haften. Fächern Sie
die in den Vorlageneinzug zeigende Kante in eine Richtung auf, und fächern Sie anschließend dieselbe Kante in die entgegengesetzte Richtung auf.
36 Kapitel 5 Einlegen von Originalen
Page 45
4. Ebnen Sie die Kanten der Dokumente, indem Sie mit der Stapelunterseite auf die
Tischoberfläche klopfen. Drehen Sie den Stapel um 90 Grad, und wiederholen Sie den Vorgang.
5. Legen Sie den Stapel vorsichtig in den Vorlageneinzug ein. Achten Sie beim Einlegen der
Vorlagen darauf, dass die bedruckte Seite nach unten und die Vorderkante in Richtung Drucker zeigt.
HINWEIS: Lassen Sie für optimale Ergebnisse den Stapel nicht in den Vorlageneinzug fallen,
und tippen Sie nicht auf die Oberkante des Stapels, nachdem er in den Vorlageneinzug eingelegt wurde.
6. Vergewissern Sie sich, dass die Papierführungen eng an den Kanten des Stapels anliegen.
Einlegen von Dokumenten 37
Page 46

6 Scannen und Senden von Vorlagen

Anmelden
Vorschau einer gescannten Vorlage
Senden einer gescannten Vorlage an eine oder mehrere E-Mail-Adressen
Faxen eines gescannten Dokuments
Speichern in einem Netzwerkordner oder auf einem USB-Speichergerät
Senden oder Speichern eines Dokuments mit Hilfe von Schnelleinstellungen
Scannen in ein Workflow-Ziel
38 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
Page 47

Anmelden

Je nachdem, wie Ihr Administrator die Zugriffsrechte konfiguriert hat, müssen Sie sich möglicherweise anmelden, bevor Sie das Gerät verwenden können und wenn Sie auf Gerätefunktionen zugreifen. Der Zugriff, den Ihr Administrator für Sie festgelegt hat, schränkt möglicherweise die Ihnen zur Verfügung stehenden Funktionen ein.
1. Wählen Sie die Schaltfläche Anmelden.
2. Berühren Sie die erforderlichen Felder und dann die Schaltfläche OK.
Anmelden 39
Page 48

Vorschau einer gescannten Vorlage

Navigieren Sie auf dem Touchscreen bis zu den Optionen auf dem Bildvorschau-Bildschirm.
1 Schaltfläche
„Home“
2 Schaltfläche „Start“ Berühren Sie diese Schaltfläche, um die Vorlage zu scannen
3 Schaltfläche „Hilfe“ Berühren Sie diese Schaltfläche, um zur Bedienfeldhilfe zu
4 Schaltfläche Job
Abbruch
5 Seitenkontrollfeld Geben Sie eine Zahl ein, um eine Seite anzuzeigen.
6 Schaltfläche
„Zoom“
7 Schaltfläche
„Ansicht“
8 Schaltfläche „Seiten
9 Schaltfläche „Seiten
10 Schaltfläche „Seiten
Berühren Sie diese Schaltfläche, um den Home-Bildschirm
Berühren Sie diese Schaltfläche, um Ihre Änderungen
Berühren Sie diese Schaltfläche, um die Vorschau vergrößert
Berühren Sie diese Schaltfläche, um zwischen der
anfügen“
verschieben“
drehen“
zu öffnen.
und an den angegeben Zielort zu senden.
gelangen.
abzubrechen und zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
anzuzeigen.
einseitigen und der mehrseitigen Ansicht zu wechseln und auf weitere Optionen zuzugreifen.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine neu gescannte Vorlage an das Ende der Vorlage in der Vorschau anzufügen.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine oder mehrere ausgewählte Seiten zu verschieben.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um die gescannte Vorlage im Uhrzeigersinn in 90-Grad-Schritten zu drehen
.
11 Schaltfläche „Seiten
löschen“
40 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine oder mehrere ausgewählte Seiten zu löschen.
Page 49

Verwenden des Bildvorschau-Bildschirms

Sie können eine Vorschau einer Vorlage anzeigen und bestimmte Joboptionen für die Vorlage anpassen, bevor Sie die gescannte Vorlage senden. Der Bildvorschau-Bildschirm ist für alle Scan­Ziele verfügbar, aber nicht alle Joboptionen für Vorlagen stehen für alle Scan-Ziele zur Verfügung.
1. Berühren Sie auf einem Scan-Bildschirm die Schaltfläche Vorschau.
2. Berühren Sie die Schaltfläche „Zoom“, um die Vergrößerung nur für Anzeigezwecke zu
vergrößern. Berühren Sie die Schaltfläche noch einmal, um zur ursprünglichen Vergrößerung zurückzukehren. Um Teile der vergrößerten Seite anzuzeigen, die möglicherweise außerhalb des Bildschirms liegen, legen Sie Ihren Finger auf das Bild, und ziehen Sie.
3. Sie können eine mehrseitige Ansicht der gescannten Vorlage anzeigen und Seiten verschieben,
anhängen, löschen oder drehen, indem Sie die Schaltfläche „Ansicht“ berühren.
4. Wenn Sie Ihre Änderungen angeschlossen haben, berühren Sie die Schaltfläche „Start“, um Ihre
Änderungen zu speichern, oder die Schaltfläche Job Abbruch, um Ihre Änderungen abzubrechen und zum vorherigen Bildschirm zurückzukehren.
Seiten anfügen
1. Berühren Sie auf dem Bildvorschau-Bildschirm die Schaltfläche „Ansicht“.
2. Berühren Sie die Schaltfläche „Seiten anfügen“.
3. Wählen Sie im Dialogfeld Neue Seiten anhängen die Option für das ein- oder zweiseitige
Scannen aus, und berühren Sie dann die Schaltfläche Scannen. Die Seiten werden am Ende der Vorlage angefügt.
Seiten verschieben
1. Berühren Sie auf dem Bildvorschau-Bildschirm die Schaltfläche „Ansicht“.
2. Berühren Sie die Seiten, die Sie verschieben möchten. Wenn Sie die Auswahl einer Seite
aufheben möchten, berühren Sie diese noch einmal. Zum Auswählen benachbarter Seiten berühren Sie die erste und die letzte Seite der gewünschten Gruppe.
3. Berühren Sie die Schaltfläche „Seiten verschieben“.
4. Berühren Sie das Einfügen-Symbol an der Stelle, an der Sie die Seiten einfügen möchten.
Seiten drehen
1. Berühren Sie auf dem Bildvorschau-Bildschirm die Schaltfläche „Ansicht“.
2. Berühren Sie die Seiten, die Sie drehen möchten. Wenn Sie die Auswahl einer Seite aufheben
möchten, berühren Sie diese noch einmal. Zum Auswählen benachbarter Seiten berühren Sie die erste und die letzte Seite der gewünschten Gruppe.
3. Berühren Sie die Schaltfläche „Seiten drehen“. Die Seite dreht sich bei jeder Berührung in 90-
Grad-Schritten im Uhrzeigersinn.
Vorschau einer gescannten Vorlage 41
Page 50
Seiten löschen
1. Berühren Sie auf dem Bildvorschau-Bildschirm die Schaltfläche „Ansicht“.
2. Berühren Sie die Seiten, die Sie löschen möchten. Wenn Sie die Auswahl einer Seite aufheben
3. Berühren Sie die Schaltfläche „Seiten löschen“.
möchten, berühren Sie diese noch einmal.
42 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
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Senden einer gescannten Vorlage an eine oder mehrere E-Mail-Adressen

Die E-Mail-Funktion bietet die folgenden Vorteile:
Senden von Dokumenten an mehrere E-Mail-Adressen und dadurch Einsparung von Zeit und
Zustellkosten.
Senden von Dokumenten in Schwarzweiß oder in Farbe. Die Dateien können in
unterschiedlichen Formaten gesendet und vom Empfänger in den entsprechenden Anwendungen bearbeitet werden.
Um die E-Mail-Funktion verwenden zu können, muss das Produkt an ein lokales Netzwerk mit SMTP­Server und Internetverbindung angeschlossen werden.

Verwenden des Adressbuchs

Sie können über die Adressbuchfunktion E-Mail-Nachrichten an eine Liste von Empfängern senden. Informationen zum Konfigurieren von Adresslisten erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
HINWEIS: Sie können auch den integrierten Webserver (EWS) verwenden, um das Adressbuch zu
erstellen und zu verwalten. Das EWS-Adressbuch kann verwendet werden, um einzelne Adressen oder Verteilerlisten hinzuzufügen, zu bearbeiten oder zu löschen.
Erstellen einer Empfängerliste
1. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche E-Mail.
2. Berühren Sie das Feld An:, und geben Sie dann die E-Mail-Adressen der Empfänger ein.
Trennen Sie mehrere Einträge durch ein Semikolon oder durch Drücken der Eingabetaste auf der Tastatur.
TIPP: Sie können E-Mail-Adressen auch über das Adressbuch eingeben. Weitere
Informationen finden Sie in der integrierten Hilfe.
3. Die Namen in der Empfängerliste werden in die Textzeile des Tastaturbildschirms gesetzt. Sie
können einen Empfänger hinzufügen, der nicht im Adressbuch gefunden wird, indem Sie die E­Mail-Adresse eingeben.
4. Wählen Sie die Schaltfläche OK.
5. Schließen Sie bei Bedarf die Eingabe in die Felder Cc:, Bcc:, Betreff: und Nachricht: auf dem E-
Mail senden-Bildschirm ab. Zum Überprüfen der Empfängerliste berühren Sie den Pfeil nach
unten in der Textzeile An:.
6. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“.
Verwenden der Adressbücher für persönliche oder freigegebene Kontakte
Verwenden Sie das Adressbuch für persönliche oder freigegebene Kontakte, um häufig verwendete E-Mail-Adressen zu speichern und in die Felder Von:, An:, Cc: oder Bcc: einzugeben.
Zum Öffnen eines Adressbuchs berühren Sie die Schaltfläche entsprechenden Kontakt aus.
Senden einer gescannten Vorlage an eine oder mehrere E-Mail-Adressen 43
und wählen dann den
Page 52
Hinzufügen von Einträgen in die Adressbücher für persönliche oder freigegebene Kontakte
1. Berühren Sie die Hinzufügen-Schaltfläche
.
2. Berühren Sie das Feld Name, und geben Sie einen Namen für den neuen Eintrag ein.
Der Name ist der Aliasname für den Eintrag.
3. Geben Sie die E-Mail-Adresse für den neuen Eintrag ein, füllen Sie alle zusätzlichen Felder aus,
und berühren Sie dann die Schaltfläche OK.
Löschen von Einträgen aus den Adressbüchern für persönliche oder freigegebene Kontakte
Sie können nicht mehr verwendete Einträge löschen.
HINWEIS: Zum Ändern eines Eintrags markieren Sie den Text, den Sie ändern möchten, und
geben Sie dann den neuen Text ein.
1. Berühren Sie den Eintrag, den Sie aus dem Adressbuch mit persönlichen Kontakten löschen
möchten.
2. Berühren Sie die Entfernen-Schaltfläche
in der rechten unteren Ecke.
3. Berühren Sie in dem daraufhin geöffneten Bestätigungsdialogfeld die Schaltfläche Löschen, um
den Eintrag zu löschen, oder die Schaltfläche Abbrechen, um zum Adressbuch-Bildschirm zurückzukehren.

Bildschirm „E-Mail senden“

Navigieren Sie auf dem Touchscreen durch die Optionen auf dem E-Mail-Bildschirm.
1 Startseite (Schaltfläche) Berühren Sie diese Schaltfläche, um den Home-Bildschirm zu öffnen.
2 E-Mail senden (Schaltfläche) Berühren Sie diese Schaltfläche, um die Vorlage zu scannen und eine E-Mail-Datei
3 Fehler/Warnung
(Schaltfläche)
an die angegebenen E-Mail-Adressen zu senden.
Diese Schaltfläche wird nur bei einem Fehler oder einer Warnung im Statuszeilenbereich angezeigt. Wählen Sie die Schaltfläche, um ein Dialogfeld mit Informationen zum Fehler bzw. zur Warnung zu öffnen.
4 Hilfe Berühren Sie diese Schaltfläche, um zur Bedienfeldhilfe zu gelangen.
44 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
Page 53
5 Vorschau (Schaltfläche) Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine Vorschau anzuzeigen, die Sie ändern
können, bevor Sie die gescannte Vorlage senden.
6 Bildlaufleiste Verwenden Sie die Bildlaufleiste, um die Felder Cc:, Bcc:, Nachricht: und
7 Adressbuch-Schaltflächen Berühren Sie diese Schaltflächen, um für das Ausfüllen der Felder An:, Cc: oder
8 Weitere Optionen
(Schaltfläche)
9 Dateiname:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie dann den Namen der gescannten
10 Betreff:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie einen Betrefftitel ein.
11 Cc:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie dann die E-Mail-Adressen weiterer
12 An:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie dann die E-Mail-Adressen der primären
13 Von:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie dann Ihre E-Mail-Adresse ein. Wenn der

Senden von Dokumenten

Das Gerät scannt sowohl Schwarzweiß- als auch Farbvorlagen. Sie können die Standardeinstellungen verwenden oder die Voreinstellungen für das Scannen und die Dateiformate ändern.
Dateiname: anzuzeigen und einzurichten. Berühren Sie beliebige dieser Felder,
und fügen Sie die erforderlichen Informationen ein.
Bcc: das Adressbuch zu verwenden.
Wählen Sie diese Schaltfläche, um bestimmte E-Mail-Einstellungen für den aktuellen Scanjob zu ändern.
Vorlage ein.
Personen an, die die Kopien der gescannten Vorlage erhalten sollen.
Personen an, die die gescannte Vorlage erhalten sollen.
Systemadministrator das Gerät entsprechend konfiguriert hat, fügt dieses Feld möglicherweise automatisch eine Standardadresse ein.
Senden von Dokumenten
1. Legen Sie das Dokument mit der bedruckten Seite nach unten in den Vorlageneinzug.
2. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche E-Mail.
3. Geben Sie bei der entsprechenden Aufforderung Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein.
4. Füllen Sie die Felder Von: und An: aus. Führen Sie einen Bildlauf nach unten durch, und füllen
Sie bei Bedarf die Felder Cc:, Bcc: und Nachricht: aus. Ihr Benutzername und andere Standardinformationen werden möglicherweise im Feld Von: angezeigt. Wenn das der Fall ist, können Sie diese möglicherweise nicht ändern.
5. (Optional) Berühren Sie die Schaltfläche Weitere Optionen, um die Einstellungen für das zu
sendende Dokument zu ändern (z. B. die Originalgröße des Dokuments). Wenn Sie ein zweiseitiges Dokument senden, sollten Sie Seiten und eine Option mit einem zweiseitigen Original auswählen. Weitere Informationen zu den anderen verfügbaren Funktionen finden Sie in der integrierten Hilfe.
6. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“, um den Sendevorgang zu starten.
7. Wenn Sie fertig sind, entfernen Sie das Originaldokument aus dem Ausgabefach.
Senden einer gescannten Vorlage an eine oder mehrere E-Mail-Adressen 45
Page 54
Automatische Vervollständigung
Wenn Sie Zeichen in die Felder An:, Cc: oder Von: auf dem E-Mail senden-Bildschirm eingeben, wird die Funktion zur automatischen Vervollständigung aktiviert. Beim Eingeben von Adressen oder Namen wird automatisch die Adressbuchliste durchsucht und Ihre Eingabe durch die erste gefundene Übereinstimmung vervollständigt. Sie können diesen Eintrag auswählen, indem Sie die Eingabetaste auf der Tastatur drucken. Oder Sie geben weitere Buchstaben ein, bis die automatische Vervollständigung den gesuchten Eintrag ausgibt. Wenn Sie ein Zeichen eingeben, das nicht mit einem Eintrag in der Liste übereinstimmt, wird der automatisch vervollständigte Text gelöscht. Sie erkennen daran, dass der Name bzw. die Adresse nicht im Adressbuch enthalten ist.
46 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
Page 55

Faxen eines gescannten Dokuments

Verwenden des Faxnachricht senden-Bildschirms

Navigieren Sie auf dem Touchscreen durch die Optionen auf dem Faxnachricht senden-Bildschirm.
1 Schaltfläche „Home“ Berühren Sie diese Schaltfläche, um den Home-Bildschirm zu öffnen.
2 Schaltfläche Faxnachricht
senden
3 Schaltfläche „Fehler/Achtung“ Diese Schaltfläche wird nur bei einem Fehler oder einer Warnung im
4 Schaltfläche „Hilfe“ Berühren Sie diese Schaltfläche, um zur Bedienfeldhilfe zu gelangen.
5 Schaltfläche Vorschau Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine Vorschau anzuzeigen, die Sie ändern
6 Kurzwahlcode-Feld Berühren Sie diese Schaltfläche, um direkt einen Kurzwahlcode einzugeben.
7 Schaltfläche „Suchen“ Berühren Sie diese Schaltfläche, um einen Kurzwahlcode nach Namen zu suchen.
8 Schaltfläche
Kurzwahleinträge
9 Bildlaufleisten Verwenden Sie die Bildlaufleiste, um weitere Einträge anzuzeigen.
10 Liste Kurzwahl-Direkttaste Berühren Sie eine Schaltfläche in diesem Bereich, um die Faxnummer der Liste
11 Schaltfläche Weitere
Optionen
12 Schaltfläche Details Berühren Sie diese Schaltfläche, um weitere Informationen über die Faxnummer
13 Schaltfläche Löschen Berühren Sie diese Schaltfläche, um die markierte Faxnummer aus der Liste
Berühren Sie diese Schaltfläche, um das Dokument zu scannen und ein Fax an die bereitgestellten Faxnummern zu senden.
Statuszeilenbereich angezeigt. Berühren Sie die Schaltfläche, um ein Popup­Fenster zu öffnen, das Ihnen hilft, den Fehler oder die Warnung zu beheben.
können, bevor Sie das gescannte Dokument faxen.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um den Kurzwahlcode zu wählen.
Faxempfänger hinzuzufügen.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um bestimmte Faxeinstellungen für den aktuellen Scanjob zu ändern.
anzuzeigen, die in der Liste Faxempfänger markiert ist.
Faxempfänger zu löschen.
14 Liste Faxempfänger Listet die Nummern auf, die Sie als Empfänger für das gescannte Dokument
ausgewählt haben.
Faxen eines gescannten Dokuments 47
Page 56
15 Schaltfläche „Faxnummer
hinzufügen“
16 Faxnummer:-Feld Berühren Sie dieses Feld, und geben Sie dann eine Faxnummer ein.
Berühren Sie diese Schaltfläche, um die Faxnummer im Feld Faxnummer: der Liste
Faxempfänger hinzuzufügen.
17 Schaltfläche „Zeichen

Fax senden

1. Legen Sie das Originaldokument mit der bedruckten Seite nach unten in den Vorlageneinzug.
2. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche Fax.
3. Geben Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, Ihren Benutzernamen und das Kennwort ein.
4. Geben Sie die Faxnummer über eine oder beide der folgenden Methoden an:
5. (Optional) Berühren Sie die Schaltfläche Weitere Optionen, um die Einstellungen für das zu
sendende Dokument zu ändern. Weitere Informationen zu den verfügbaren Funktionen finden Sie in der integrierten Hilfe.
6. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“, um den Sendevorgang zu starten.
löschen“
Verwenden des Felds
Faxnummer:
Verwenden einer Kurzwahl
Berühren Sie diese Schaltfläche, um eine Stelle zurückzugehen und Zahlen im Feld
Faxnummer: zu löschen.
Geben Sie die Faxnummer ein.
(Optional) Geben Sie weitere Faxnummern, jeweils durch ein Semikolon getrennt, an.
Berühren Sie auf dem Bildschirm Faxnachricht senden den Code in der Liste Kurzwahl-
Direkttaste.
48 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
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Speichern in einem Netzwerkordner oder auf einem USB­Speichergerät
Wenn der Systemadministrator die Funktion zur Verfügung gestellt hat, kann das Gerät eine Datei scannen und diese dann auf einem USB-Speichergerät oder in einem Netzwerkordner speichern. Die Scans können im Netzwerk auf Computern mit den Betriebssystemen Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Server 2008 gespeichert werden.
1. Legen Sie das Dokument mit der bedruckten Seite nach unten in den Vorlageneinzug.
2. Wenn Sie das Dokument auf einem USB-Speichergerät speichern, schließen Sie dieses am
USB-Anschluss neben dem Bedienfeld an.
3. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche In Netzwerkordner speichern oder die
Schaltfläche Auf USB speichern.
4. Berühren Sie in der Liste der Ordner den Ordner, in dem Sie das Dokument speichern möchten.
5. Wählen Sie eine Schnelleinstellung aus, oder berühren Sie das Feld Dateiname:, und geben Sie
dann den Namen der Datei ein.
6. Berühren Sie die Schaltfläche Weitere Optionen, um die Einstellungen für das zu sendende
Dokument zu ändern.
7. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“.
HINWEIS: Die weiteren Optionen sind dieselben wie die E-Mail-Optionen.

Speichern in einem Netzwerkordner oder auf einem USB-Speichergerät 49

Page 58

Senden oder Speichern eines Dokuments mit Hilfe von Schnelleinstellungen

Wenn der Systemadministrator die Funktion zur Verfügung gestellt hat, kann das Gerät eine Datei mit den Voreinstellungen für Faxnummern, E-Mail-Empfänger, Netzwerkorder oder USB-Speichergeräte scannen.
Je nachdem, wie Ihr Administrator die Schnelleinstellungen konfiguriert hat, können Sie auch die Schaltfläche Schnelleinstellungen auf dem Home-Bildschirm berühren, um eine Liste der verfügbaren
Schnelleinstellungen anzuzeigen.
1. Legen Sie das Originaldokument mit der bedruckten Seite nach unten in den Vorlageneinzug.
2. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm eine Schnelleinstellungen-Schaltfläche. Die
Schnelleinstellungen-Schaltflächen, auf denen ein kleines Startsymbol abgebildet ist, starten bei
Berührung den Scanvorgang.
3. Geben Sie, wenn Sie dazu aufgefordert werden, Ihren Benutzernamen und das Kennwort ein.
4. Wenn ein Bildschirm für das Senden des gescannten Dokuments an E-Mail, Fax oder einen
Netzwerkordner angezeigt wird, füllen Sie die Felder aus, und berühren Sie dann die Schaltfläche „Start“.
50 Kapitel 6 Scannen und Senden von Vorlagen
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Scannen in ein Workflow-Ziel

HINWEIS: Diese Gerätefunktion wird von der optionalen Digital Sending-Software bereitgestellt.
Wenn diese Funktion durch den Systemadministrator aktiviert wurde, können Sie mit dem MFP-Gerät ein Dokument scannen und an ein Workflow-Ziel senden. Über diese Funktion können zusätzliche Informationen zusammen mit dem gescannten Dokument an ein bestimmtes Netzwerkverzeichnis oder eine FTP-Adresse (File Transfer Protocol) gesendet werden. Sie werden auf dem Bedienfeld aufgefordert, die entsprechenden Informationen einzugeben. Der Systemadministrator kann auch einen Drucker als Workflow-Ziel angeben. Sie können dadurch ein Dokument scannen und direkt zur Ausgabe an einen Netzwerkdrucker senden.
1. Legen Sie das Dokument mit der bedruckten Seite nach unten in den Vorlageneinzug.
2. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm eine Workflow-Schaltfläche.
3. Füllen Sie die Felder aus. Die Felder sind unterschiedlich, abhängig davon, wie Ihr Administrator
den Workflow konfiguriert hat.
4. Berühren Sie die Schaltfläche „Start“.
Scannen in ein Workflow-Ziel 51
Page 60

7 Verwalten und Warten des Produkts

Dieser Abschnitt bietet Informationen zur Pflege und Wartung des Geräts.
Informationsseiten
Integrierter Webserver
Verwenden der HP Web Jetadmin-Software
Digital Sending und Sicherheit
Sicherheitsmerkmale
Testen und Kalibrieren des Touchscreens
Installieren des Hardware-Integrationsfachs (Hardware Integration Pocket, HIP)
Reinigen des Produkts
Bestellen von Wartungs- und Scanverbrauchsmaterialien
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen
Eine gelegentliche Reinigung des Geräts trägt dazu bei, eine hohe Qualität der gescannten Vorlagen zu sichern. Der erforderliche Pflegeaufwand hängt von verschiedenen Faktoren ab, z. B. der Häufigkeit der Nutzung und der Umgebung. Sie sollten die Routinereinigung nach Bedarf ausführen.
ACHTUNG: Bevor Sie ein Dokument in den Vorlageneinzug einlegen, stellen Sie sicher, dass das
Dokument weder feuchten Klebstoff noch Korrekturflüssigkeit oder andere Substanzen enthält, die in das Geräteinnere gelangen können.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Vorlagen keine Wellen, Falten, Büroklammern oder andere angebrachte Materialien haben. Blätter sollten nicht zusammengeklebt sein.
52 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 61

Informationsseiten

Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche Verwaltung und dann die Option
Informationen, um Seiten anzuzeigen, die Einzelheiten über das Gerät sowie dessen Konfiguration
und Status bereitstellen.
Konfigurations-/Statusseiten
Menüstruktur „Administration“
Gerätekonfigurationsseite
Integrierte Jetdirect-Seite
Integrierte Protokollseite
Verbrauchsseite
Faxberichte
Kurzwahlliste
Informationsseiten 53
Page 62

Integrierter Webserver

Wenn der HP Scanjet Enterprise 7000n mit einem Netzwerk verbunden ist, können Sie den integrierten Webserver verwenden, um Statusinformationen anzuzeigen, Einstellungen zu ändern und das Gerät über Ihren Computer zu verwalten.
Zum Verwenden des integrierten Webservers muss Microsoft Internet Explorer 5.01 oder höher oder Netscape 6.2 oder höher für Windows, Mac OS und Linux (nur Netscape) installiert sein. Netscape Navigator 4.7 ist für HP-UX 10 und HP-UX 11 erforderlich.
Der integrierte Webserver funktioniert, wenn das Gerät mit einem IP-basierten Netzwerk verbunden ist. Sie benötigen keinen Internetzugang, um den integrierten Webserver öffnen und verwenden zu können.
Der integrierte Webserver ist automatisch verfügbar, sobald das Produkt mit dem Netzwerk verbunden ist.
HINWEIS: Einige Optionen des integrierten Webservers sind nur für den Netzwerkadministrator
verfügbar, und für einige Einstellungen ist möglicherweise ein Kennwort erforderlich.
Sie können den integrierten Webserver verwenden, ohne mit dem Internet verbunden zu sein, allerdings stehen dann einige Funktionen nicht zur Verfügung.

Öffnen des integrierten Webservers

Integrierter Webserver – Optionen

Öffnen des integrierten Webservers
1. Geben Sie in einem unterstützten Webbrowser auf Ihrem Computer im Feld für die Adresse/URL
die IP-Adresse oder den Hostnamen des Geräts ein. Sie finden die IP-Adresse oder den Hostnamen durch Berühren der Schaltfläche Netzwerkadresse auf dem Home-Bildschirm.
HINWEIS: Wenn Sie den URL geöffnet haben, können Sie ihn mit einem Lesezeichen
versehen, um künftig Zeit zu sparen.
2. Der integrierte Webserver verfügt über sieben Registerkarten, die Einstellungen und
Informationen zum Gerät enthalten: Informationen, Allgemein, Scannen/Digital Sending, Fax, Fehlerbehebung, Sicherheit und Netzwerk. Klicken Sie auf die Registerkarte, die Sie
anzeigen möchten.
Integrierter Webserver – Optionen
In der folgenden Tabelle sind die abrufbaren Informationen und die Aufgaben beschrieben, die Sie mit Hilfe der Registerkarten des integrierten Webservers ausführen können. Die auf jeder Registerkarte angezeigten Optionen können sich ändern, wenn Sie die Firmware aktualisieren. Ausführliche Informationen zu den Registerkarten und ihren Optionen finden Sie in der Hilfe des integrierten Webservers.
HINWEIS: Auf jeder Registerkarte finden Sie außerdem Links zu den Websites von HP Instant
Support und der Produktunterstützung.
Registerkarte Optionen
Informationen Die Registerkarte Informationen bietet Zugang zu Informationen zum Betriebsstatus,
54 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
den Konfigurationseinstellungen, den Ereignisprotokollen und den Nutzungsstatistiken für das Gerät.
Page 63
Registerkarte Optionen
Allgemein Die Registerkarte Allgemein bietet Zugang zum Menü Verwaltung auf dem Bedienfeld.
Scannen/Digital Sending Auf der Registerkarte Scannen/Digital Sending können Sie E-Mail einrichten und
Fax Die Registerkarte Fax ermöglicht Ihnen das Einrichten und Konfigurieren des
Fehlerbehebung Auf der Registerkarte Fehlerbehebung können Sie auf Geräteberichte und -protokolle
Mit den Optionen auf dieser Registerkarte können Sie sich außerdem anmelden, um E­Mail-Warnungen und Informationen zur Konfiguration und Verbrauchsmaterialnutzung zu erhalten, Geräteinformationen aufzuzeichnen, Sprach-, Datums- und Zeitoptionen einzurichten und mehr.
HINWEIS: Die Registerkarte Allgemein kann durch ein Kennwort geschützt werden.
Wenn sich das Gerät in einem Netzwerk befindet, sprechen Sie sich immer erst mit dem Systemadministrator ab, bevor Sie Einstellungen auf dieser Registerkarte ändern.
konfigurieren, Optionen für das Speichern auf einem USB-Speichergerät und in einem Netzwerkordner sowie für die Digital Sending-Software festlegen, ein Adressbuch füllen und eine Verbindung mit Workflow-Diensten herstellen.
HINWEIS: Wenn das Produkt für die Verwendung der optionalen HP Digital Sending
Software konfiguriert ist, stehen die Optionen auf diesen Registerkarten nicht zur Verfügung. Sämtliche Einstellungen für das digitale Senden werden dann über die HP Digital Sending Software durchgeführt.
Faxversands und der Kurzwahloptionen.
zugreifen, neue Firmware finden und installieren sowie Geräteeinstellungen auf die werkseitigen Standardeinstellungen zurücksetzen.
HINWEIS: Für das Aktualisieren von Firmware muss ein Administrator-Kennwort auf
der Registerkarte Sicherheit im Bereich Allgemeine Sicherheit. festgelegt werden.
Sicherheit Die Registerkarte Sicherheit ermöglicht Ihnen das Konfigurieren von Optionen für die
Netzwerk Auf der Registerkarte Netzwerk können Sie Netzwerkeinstellungen von Ihrem
allgemeine Sicherheit, die Zugriffskontrolle und den Schutz gespeicherter Daten sowie das Verwalten von Zertifikaten.
Computer ändern, wenn sowohl das Gerät als auch Ihr Computer mit einem IP­basierten Netzwerk verbunden sind.
HINWEIS: Die Registerkarte Netzwerk kann durch ein Kennwort geschützt werden.
Integrierter Webserver 55
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Verwenden der HP Web Jetadmin-Software

HP Web Jetadmin ist eine webbasierte Softwarelösung zur Remote-Installation, zum Überwachen und Beheben von Fehlern bei Peripheriegeräten im Netzwerk. Die Verwaltung erfolgt proaktiv, so dass Netzwerkadministratoren die Möglichkeit zum Beheben von Problemen haben, noch bevor sich diese auf die Benutzer auswirken. Sie können diese erweiterte Verwaltungssoftware kostenlos von folgender Website herunterladen:
Zur Unterstützung bestimmter Produktfunktionen können Plug-Ins in HP Web Jetadmin installiert werden. Die HP Web Jetadmin-Software kann Sie automatisch über die Verfügbarkeit neuer Plug-Ins benachrichtigen. Folgen Sie auf der Produktaktualisierungsseite den Anweisungen zur Herstellung einer automatischen Verbindung zur HP Website, und installieren Sie die neuesten Geräte-Plug-Ins für Ihren Drucker.
HINWEIS: Browser müssen Java™-fähig sein.
www.hp.com/go/webjetadmin.
56 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 65

Digital Sending und Sicherheit

Bei der Entwicklung des Geräts wurde sehr auf Sicherheit geachtet. Das Gerät enthält verschiedene Funktionen, die dafür vorgesehen sind, die Sicherheit des digitalen Sendevorgangs zu schützen.

Netzwerkauthentifizierung

Die einfachste Sicherheitsfunktion des Geräts ist die Möglichkeit, eine Netzwerkanmeldung zu fordern, bevor ein Benutzer die Digital Sending-Funktionen verwenden kann. Das hindert nicht autorisierte Benutzer daran, das Gerät zu verwenden und Vorlagen zu senden. Darüber hinaus unterstützt das Gerät mehrere Authentifizierungsmethoden, die eine Verschlüsselung und Sicherheit auf hohem Niveau bieten.

Sichere E-Mail

Eine Reihe anderer Softwarenanbieter bieten Dienste für eine sichere E-Mail-Übertragung an. Die Funktion Sekundär-E-Mail ist dafür ausgelegt, mit einem dieser Softwareprogramme anderer Hersteller zusammenzuarbeiten, und eignet sich für Benutzer, die ein zusätzliches Maß der Datensicherheit benötigen.

Beschränken des Zugriffs auf die Software

Damit das Gerät sicher bleibt, müssen Sie außerdem den Zugriff auf die Softwareprogramme einschränken, die zum Konfigurieren des Geräts verwendet werden können.
Mit der Option Allgemeine Sicherheit. auf der Registerkarte Sicherheit des integrierten Webservers können Sie ein lokales Administratorkennwort einrichten, um den Zugriff auf die Registerkarten für die Geräteeinstellungen zu verhindern. Nachdem das Kennwort eingerichtet wurde, können Benutzer nur die Registerkarte Informationen des integrierten Webservers sehen.
Digital Sending und Sicherheit 57
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Sicherheitsmerkmale

Die folgenden Sicherheitsfunktionen sind auf diesem Gerät verfügbar.

Sichern des integrierten Webservers

Verwalten von temporären Jobdateien
Sicheres Löschen des Speichers
Sicheres Löschen von Dateien
Sicheres Löschen der Festplatte
Von HP verschlüsselte sichere Hochleistungsfestplatten
Verwalten von Zertifikaten
Authentifizierung und Autorisierung
Sichern des integrierten Webservers
Weisen Sie ein Kennwort für den Zugriff auf den integrierten Webserver zu, um zu verhindern, dass nicht autorisierte Benutzer die Geräteeinstellungen ändern.
1. Öffnen Sie den integrierten Webserver.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
3. Klicken Sie links im Fenster auf die Verknüpfung Allgemeine Sicherheit..
4. Geben Sie in die Felder Neues Kennwort und Überprüfen des Kennworts das Kennwort ein.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Übernehmen. Notieren Sie das Kennwort, und bewahren Sie es
an einem sicheren Ort auf.
58 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
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Verwalten von temporären Jobdateien

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um festzulegen, wie Ihr Gerät temporäre Jobdateien verwaltet, die beim Initiieren von Scanvorgängen erstellt werden.
1. Klicken Sie im integrierten Webserver auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf den Link
Gespeicherte Daten schützen.
2. Wählen Sie unter Temporäre Jobdateien verwalten einen Dateilöschmodus aus.
Nicht sichere Schnelllöschung. Bei dieser Methode werden nur die Einträge in der
Dateizuordnungstabelle gelöscht. Der Zugriff auf die Dateien ist zwar nicht mehr möglich, aber die eigentlichen Daten bleiben auf der Festplatte, bis sie bei nachfolgenden Speicheroperationen überschrieben werden. Dies ist der schnellste Modus. Er wird daher als Standardmodus verwendet.
Sichere Schnelllöschung. Auch bei dieser Methode werden die Einträge in der
Dateizuordnungstabelle gelöscht. Zusätzlich werden die Daten noch mit einem bestimmten Zeichenmuster überschrieben. Dieser Modus ist langsamer als die nicht sichere Schnelllöschung, es werden jedoch alle Daten überschrieben. Er entspricht den 5220-22.M-Anforderungen zum Löschen von Datenträgern des US­Verteidigungsministeriums.
Sichere Säuberungslöschung. Diese Stufe ähnelt der sicheren Schnelllöschung. Darüber
hinaus werden die Daten wiederholt mit einem Algorithmus überschrieben, der verbleibende Dateireste verhindert. Diese Methode wirkt sich auf die Leistung aus. Die sichere Säuberungslöschung erfüllt die in den NIST Special Publication 800-88 Guidelines for Media Sanitation und der Updated DSS Clearing and Sanitization Matrix des US­Verteidigungsministeriums definierten Standards für die Bereinigung von Datenträgermedien.
3. Klicken Sie auf Übernehmen.

Sicheres Löschen des Speichers

Verwenden Sie die Option Sicheres Löschen des Speichers im integrierten Webserver, um gelöschte Daten vor einem nicht autorisierten Zugriff auf der Festplatte des Geräts zu schützen. Die Option Sicheres Löschen des Speichers bietet zwei sichere Löscharten, die beide die U.S. NIST Special Publication 800–88-Richtlinien für die Medienbereinigung erfüllen.
1. Klicken Sie im integrierten Webserver auf die Registerkarte Sicherheit, klicken Sie auf die
Option Gespeicherte Daten schützen und dann auf die Schaltfläche Löschoptionen.
2. Wählen Sie eine Option zum Löschen des Speichers aus.
Sichere schnelle Löschung. Der Zugriff auf die Datei wird entfernt, und die Daten werden
einmalig mit einem festen identischen Zeichenmuster überschrieben.
Sichere Säuberungslöschung. Diese Stufe entspricht weitestgehend der Stufe Sichere
schnelle Löschung, aber die Daten werden drei Mal überschrieben. Diese Methode wirkt sich auf die Leistung aus.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen.
Sicherheitsmerkmale 59
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Betroffene Daten
Zu den von der Funktion Sicheres Löschen des Speichers betroffenen (abgedeckten) Daten gehören gespeicherte Faxdateien, Adressbücher sowie Anwendungsdaten von HP und anderen Herstellern.
Diese Funktion wirkt sich nicht auf die Daten im Flash-NVRAM des Geräts aus (Standardeinstellungen, Seitenanzahl usw.). Es werden auch nicht die Daten auf einer eventuell vorhandenen RAM-Disk gelöscht. Die Daten im Flash-basierten Systemstart-RAM werden ebenfalls nicht gelöscht.

Sicheres Löschen von Dateien

Der Wechsel in den Sicheres Löschen von Dateien-Modus überschreibt weder frühere Daten auf dem Datenträger, noch wird sofort eine Bereinigung des vollständigen Datenträgers durchgeführt. Der Wechsel in den Sicheres Löschen von Dateien-Modus ändert die Art und Weise, in der das Gerät temporäre Daten für Jobs bereinigt, nachdem der Löschmodus geändert wurde.

Sicheres Löschen der Festplatte

Sicheres Löschen der Festplatte löscht permanent alle Daten auf der Festplatte. Wenn Ihre Festplatte
verschlüsselt ist, macht diese Funktion auch die verschlüsselte Festplatte zugänglich und ermöglicht daher, dass die Festplatte von jedem Gerät gelesen werden kann.
VORSICHT! Verwenden Sie diese Option nur nach der Nutzungsdauer des Geräts. Da Sicheres Löschen der Festplatte alle Daten permanent löscht, wird das Gerät nicht booten.
Sie können über die Option für die Verwaltungstools im Boot-Menü auf die Funktion Sicheres
Löschen der Festplatte zugreifen. Zum Zugreifen auf das Boot-Menü drücken Sie auf die Netztaste,
um das Gerät auszuschalten. Halten Sie dann die Escape-Taste auf der Tastatur gedrückt. Drücken Sie erneut auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten, und halten Sie dabei weiterhin die Escape­Taste gedrückt, bis das Boot-Menü angezeigt wird.

Von HP verschlüsselte sichere Hochleistungsfestplatten

Dieses Gerät unterstützt eine verschlüsselte Festplatte, die im EIO-Steckplatz, auf der Formatierungskarte oder an beiden Standorten installiert werden kann. Nur die mit dem Gerät ausgelieferte Festplatte wird als verschlüsselte Festplatte unterstützt. Verschlüsselte Festplatten bieten eine hardwarebasierte Verschlüsselung, so dass Sie sensible Scandaten sicher speichern können, ohne dabei die Geräteleistung zu beeinträchtigen. Verschlüsselte Festplatten nutzen den neuesten AES-Standard (Advanced Encryption Standard) und verfügen über vielfältige zeitsparende und leistungsstarke Funktionen.

Verwalten von Zertifikaten

Das Gerät verfügt über ein integriertes, selbst signiertes Zertifikat, das eine Verschlüsselung und einen angemessenen Grad der Vertrauenswürdigkeit für die Netzwerkkommunikation mit Entitäten wie dem LDAP-Server ermöglicht (eine Kommunikation, die Benutzernamen und Kennwörter beinhalten kann). Allerdings sind für einige Netzwerke vertrauenswürdige Zertifikate erforderlich. In diesen Fällen müssen Sie möglicherweise ein Zertifikat von der Zertifizierungsinstanz des Netzwerks installieren.
Über die Zertifikatverwaltung können Sie auch Zertifikatsperrlisten (Certificate Revocation Lists, CRL) laden.
60 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 69
Laden eines Zertifikats
1. Öffnen Sie den integrierten Webserver von einem Webbrowser, indem Sie die IP-Adresse des
Geräts eingeben.
2. Klicken Sie auf der Hauptseite des integrierten Webservers auf die Registerkarte Sicherheit und
dann auf den Eintrag Zertifikatsverwaltung.
HINWEIS: Wenn die Seite Zertifikatsverwaltung nicht verfügbar ist, aktualisieren Sie die
Firmware für das Gerät.
3. Klicken Sie unter Zertifikat installieren auf Durchsuchen..., um das Zertifikat auszuwählen,
das Sie laden möchten.
HINWEIS: Sie finden Zertifikate an dem Standort, an dem der Netzwerkadministrator sie
erstellt hat. Wenn das ausgewählte Zertifikat über einen Kennwortschutz verfügt, müssen Sie das Zertifikatkennwort eingeben.
4. Klicken Sie zum Importieren des Zertifikats auf Importieren. Das Zertifikat wird nach dem Laden
in der Zertifikatliste angezeigt.
Laden einer Zertifikatsperrliste
1. Öffnen Sie den integrierten Webserver von einem Webbrowser, indem Sie die IP-Adresse des
Geräts eingeben.
2. Klicken Sie auf der Hauptseite des integrierten Webservers auf den Eintrag Sicherheit, und
wählen Sie dann den Eintrag Zertifikatsverwaltung aus.
HINWEIS: Wenn die Seite für die Zertifikatverwaltung nicht verfügbar ist, aktualisieren Sie die
Firmware für das Gerät.
3. Klicken Sie unter Zertifikat installieren auf Durchsuchen..., um die Zertifikatssperrliste
auszuwählen, die Sie laden möchten.
4. Klicken Sie zum Importieren der Zertifikatssperrliste auf Importieren. Die CRL wird nach dem
Laden in der Zertifikatsperrliste angezeigt.

Authentifizierung und Autorisierung

Sie können den Zugriff auf verschiedene Komponenten des Bedienfelds sichern, indem Sie Kennwörter einrichten. Diese Kennwörter können lokal für das Gerät erstellt oder über das Netzwerk abgerufen werden, indem Sie Windows- oder LDAP-Serverinformationen konfigurieren.
Sicherheitsmerkmale 61
Page 70
Führen Sie zum Konfigurieren dieser Einstellungen über den integrierten Webserver die folgenden Schritte aus.
1. Klicken Sie im integrierten Webserver auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf den Link
Zugriffssteuerung.
2. Konfigurieren Sie die Zugriffssteuerungsoptionen.
Aktivieren und Konfigurieren von Anmeldemethoden. Dieser Bereich ermöglicht dem
Administrator das Konfigurieren der Windows- oder LDAP-Netzwerkeinstellungen. Das Gerät verwendet diese Einstellungen, um Benutzerinformationen vom Server abzurufen.
Anmelde- und Berechtigungsrichtlinien. Dieser Bereich ermöglicht dem Administrator
das Verwalten der Geräteberechtigungen. Standardmäßig unterstützt das Gerät Berechtigungen als Gast, Administrator und Benutzer. Der Administrator kann Berechtigungseinstellungen hinzufügen und festlegen, welche Anmeldemethode für Bedienfeldanwendungen verwendet werden müssen.
Beziehungen zwischen Netzwerkbenutzern oder Gruppen und
Geräteberechtigungen. Dieser Bereich ermöglicht dem Administrator das Auswählen der Standardberechtigungen für die Windows- oder LDAP-Anmeldemethoden.
Gerätebenutzerkonten. Dieser Bereich ermöglicht dem Administrator das Festlegen der
Benutzerzugriffscodes.
62 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
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Testen und Kalibrieren des Touchscreens

Wenn Berührungen des Touchscreens unerwartete (oder keine) Ergebnisse hervorrufen, müssen Sie den Touchscreen möglicherweise kalibrieren. Um zu überprüfen, ob eine Kalibrierung notwendig ist, sollten Sie den Touchscreen zunächst testen.

Testen des Touchscreens

Gehen Sie wie folgt vor, um den Touchscreen zu testen:
1. Berühren Sie auf dem Bedienfeld die Schaltfläche Wartung, dann die Schaltfläche Menü,
anschließend die Schaltfläche Fehlerbehebung und schließlich die Schaltfläche Bedienfeld.
2. Berühren Sie die Schaltfläche Touchscreen testen und dann die Schaltfläche Start, um den
Wartungsmodus aufzurufen und den Test zu starten.
3. Berühren Sie alle schwarzen Kästchen im fehlerhaft reagierenden Touchscreen-Bereich, um
sicherzustellen, dass die Berührung registriert wird.
Die schwarzen Kästchen werden weiß, wenn die Berührung registriert wird.
Wenn nicht das berührte, sondern ein anderes Kästchen weiß wird, oder die Berührung
nicht registriert wird (keines der Kästchen wird weiß), müssen Sie den Touchscreen möglicherweise kalibrieren.
4. Um den Touchscreen-Test zu beenden, drücken Sie auf dem Bedienfeld die Taste Stopp.
5. Berühren Sie die Schaltfläche „Zurück“
Bedienfeld zurückzukehren.

Touchscreen kalibrieren

Gehen Sie wie folgt vor, um den Touchscreen zu kalibrieren:
1. Berühren Sie die Schaltfläche Wartung, dann die Schaltfläche Menü, anschließend die
Schaltfläche Fehlerbehebung und schließlich die Schaltfläche Bedienfeld.
2. Berühren Sie die Schaltfläche Touchscreen kalibrieren, um den Wartungsmodus aufzurufen.
3. Berühren Sie die Schaltfläche Start, um mit der Kalibrierung des Touchscreens zu beginnen.
Auf dem Touchscreen werden Ziele beginnend in der oberen linken Ecke hin zur unteren linken Ecke, unteren rechten Ecke und oberen rechten Ecke Ziele angezeigt.
4. Berühren Sie die Mitte des ersten Ziels, und nehmen Sie den Finger wieder weg; das nächste
Ziel wird angezeigt.
5. Gehen Sie so bei jedem angezeigten Ziel vor.
6. Nachdem Sie das letzte Ziel in der Mitte berührt und den Finger wieder weggenommen haben,
drücken Sie auf der Tastatur die Taste Esc, um den Kalibrierungsbildschirm zu verlassen.
7. Berühren Sie die Schaltfläche „Zurück“
Bedienfeld zurückzukehren.
, um den Wartungsmodus zu beenden und zum Menü
, um den Wartungsmodus zu beenden und zum Menü
Testen und Kalibrieren des Touchscreens 63
Page 72

Installieren des Hardware-Integrationsfachs (Hardware Integration Pocket, HIP)

Verwenden Sie das enthaltene Hardware-Integrationsfach (das mit dem Ausgabefach geliefert wird) mit einem separat erhältlichem HP Zubehör wie einem sicheren Kartenleser, um den Zugriff auf Ihr Gerät zu sichern.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Hardware-Integrationsfach zu installieren.
1. Öffnen Sie die Klappe.
2. Drehen Sie die Halteschraube für das Hardware-Integrationsfach mit einem T-8 Torx-
Schraubendreher (nicht im Lieferumfang enthalten) gegen den Uhrzeigersinn, um die Schraube zu lösen und zu entfernen. Drehen Sie das Fach, wie hier gezeigt, nach oben zu sich hin, und nehmen Sie das Fach dann ab.
3. Ziehen Sie den Stecker für das Hardware-Integrationsfach vorsichtig nach oben und aus seiner
versenkten Position heraus.
64 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 73
4. Hebeln Sie eine Kante des Hardware-Integrationsfacheinschubs heraus, und entfernen Sie dann
den Einschub.
5. Führen Sie den Stecker des Hardware-Integrationsfachs vorsichtig durch die Öffnung auf der
linken Seite des Fachs.
6. Bringen Sie das Hardware-Integrationsfach wie gezeigt am Gerät an, indem Sie das Fach in die
richtige Position drehen und es dann mit der Schraube befestigen, die Sie in Schritt 2 entfernt haben.
Installieren des Hardware-Integrationsfachs (Hardware Integration Pocket, HIP) 65
Page 74
7. Befolgen Sie die Installationsanweisungen, die mit dem HP Zubehör ausgeliefert wurden, und
stellen Sie dabei sicher, dass Sie das Zubehörkabel so anbringen, dass das Zubehör über das Hardware-Integrationsfach passt.
66 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 75

Reinigen des Produkts

Das Reinigen von Gerätekomponenten trägt dazu bei, Ihr Gerät in einem optimalen Betriebszustand zu halten.

Reinigen des Touchscreens

Reinigen des Geräteglases

Reinigen des Papierpfads
Reinigen der Walzen
Reinigen des Touchscreens
Reinigen Sie den Touchscreen nach Bedarf, um Fingerabdrücke oder Staub zu entfernen. Wischen Sie den Touchscreen vorsichtig mit einem sauberen, feuchten und fusselfreien Tuch ab.
ACHTUNG: Verwenden Sie nur Wasser. Lösungsmittel oder Reiniger können zu Schäden am
Touchscreen führen. Gießen oder sprühen Sie Wasser nicht direkt auf den Touchscreen.
Reinigen des Geräteglases
Beide Glasstreifen im Gerät sollten regelmäßig oder jedes Mal, wenn das gescannte Bild Streifen aufweist, gereinigt werden. Schmutz auf den beiden schmalen Streifen aus grauem, reflektierendem Material muss sehr vorsichtig entfernt werden.
TIPP: Drücken Sie vor dem Reinigen des Geräteglases auf die Netztaste, um das Gerät
auszuschalten, und lassen Sie das Glas zehn Minuten abkühlen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Glasstreifen zu reinigen:
1. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät auszuschalten.
2. Öffnen Sie die Klappe.
Reinigen des Produkts 67
Page 76
3. Reinigen Sie das Glas mit einem weichen, fusselfreien Tuch, das Sie mit einem milden
Glasreiniger besprüht haben.
ACHTUNG: Verwenden Sie zum Reinigen des Glases nur Glasreiniger. Vermeiden Sie
Reiniger, die Scheuermittel, Azeton, Benzol und Tetrachlorkohlenstoff enthalten, die das Glas beschädigen können. Vermeiden Sie Isopropylalkohol, da dieser Streifen auf dem Glas hinterlassen kann.
Sprühen Sie den Glasreiniger nicht direkt auf das Glas. Wenn zu viel Glasreiniger verwendet wird, könnte der Reiniger unter das Glas gelangen und das Gerät beschädigen.
4. Trocknen Sie das Glas mit einem trockenen, weichen und fusselfreien Tuch.
5. Entfernen Sie mit einem trockenen, weichen und fusselfreien Tuch sehr vorsichtig den Staub
von den beiden schmalen Streifen aus grauem, reflektierendem Material.
6. Schließen Sie die Klappe, und drücken Sie dann auf die Netztaste.

Reinigen des Papierpfads

Wenn auf den gescannten Bildern Kratzer oder Streifen zu sehen sind, reinigen Sie den Papierpfad mit dem speziellen Reinigungstuch von HP.
HINWEIS: Wenn wiederholt Vorlagenstaus entstehen, stellen Sie sicher, dass alle Walzen
vorhanden sind und die Walzenabdeckung geschlossen ist. Wenn die Probleme anhalten, reinigen Sie die Walzen.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Papierpfad zu reinigen:
1. Öffnen Sie die versiegelte Verpackung des HP Reinigungstuchs für den Papierpfad von der
Kerbe aus. Achten Sie darauf, dass das Reinigungstuch nicht einreißt.
2. Nehmen Sie das Reinigungstuch aus der Verpackung, und falten Sie es auseinander.
68 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 77
3. Legen Sie das auseinander gefaltete Reinigungstuch in den Vorlageneinzug.
4. Berühren Sie die Schaltfläche Wartung auf dem Home-Bildschirm. Berühren Sie die Schaltfläche
Wartung, dann die Schaltfläche Papierpfad reinigen, und folgen Sie dann den Anleitungen zum
Reinigen des Papierpfads auf dem Bildschirm.
HINWEIS: Blättern Sie durch den Online-Wartungsvorgang, und berühren Sie die Schaltfläche
Reinigen starten, um das Reinigungstuch durch den Papierpfad zu führen.
5. Legen Sie bis zu fünf Seiten bedrucktes Papier in den Vorlageneinzug. Scannen Sie die Seiten,
und sehen Sie sich das Ergebnis an.
6. Wenn immer noch Streifen zu sehen sind, wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5. Das
Reinigungstuch kann ca. 30 Minuten lang und maximal fünf Mal verwendet werden. Danach ist es trocken und hat keine Wirkung mehr.
Wenn weiterhin Streifen auf den gescannten Bildern erscheinen, obwohl das Reinigungstuch mehrmals durch den Papierpfad geführt wurde, müssen Sie die Walzen reinigen.

Reinigen der Walzen

Eine sorgfältige Wartung wird die Lebensdauer der Walzen verlängern und ihre Leistung verbessern.
TIPP: HP empfiehlt, die Walzen alle 10.000 Seiten zu reinigen. Sie können die Walzen aber auch
häufiger reinigen, wenn Sie Seiten mit Staub oder Rückständen von Bleistiften oder Tinte scannen, die auf die Walzen übertragen werden könnten.
Die Walzen müssen unter den folgenden Bedingungen gereinigt werden:
Das Wartungshilfsprogramm zeigt an, dass eine Reinigung erforderlich ist.
Wenn die Erkennung des Mehrfacheinzugs mehrere Fehler signalisiert hat.
Wenn wiederholt Vorlagenstaus entstehen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Walzen zu reinigen:
1. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät auszuschalten.
2. Öffnen Sie die Klappe.
Reinigen des Produkts 69
Page 78
3. Öffnen Sie die Walzenabdeckung auf der Innenseite der Klappe, und heben Sie die Walze an.
4. Entfernen Sie sichtbare Fussel und Staubpartikel von der Walze und deren Gehäuse.
Verwenden Sie dazu entweder Druckluft oder ein sauberes, fusselfreies und mit Isopropylalkohol angefeuchtetes Tuch.
5. Setzen Sie die Walze wieder in das Gehäuse ein.
70 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 79
6. Öffnen Sie die Klappe auf der Innenseite des Geräts, öffnen Sie die Walzenabdeckungen, und
nehmen Sie die Walzen heraus.
7. Entfernen Sie sichtbare Fussel und Staubpartikel von den Walzen und deren Gehäuse.
Verwenden Sie dazu entweder Druckluft oder ein sauberes, fusselfreies und mit Isopropylalkohol angefeuchtetes Tuch.
8. Setzen Sie die Walzen wieder in das Gehäuse ein. Drehen Sie die Walzen, während Sie diese
nach links schieben, sodass die Kerben an der Walzenachse am Achsenlager ausgerichtet sind. Schließen Sie die Walzenabdeckklappe und dann die Klappe im Inneren des Geräts.
9. Reinigen Sie die nicht herausnehmbaren Walzen. Verwenden Sie dazu entweder Druckluft oder
ein sauberes, fusselfreies und mit Isopropylalkohol angefeuchtetes Tuch.
10. Schließen Sie die Klappe.
11. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten.
12. Aktualisieren Sie das Wartungsprotokoll für das Gerät.
a. Berühren Sie die Schaltfläche Wartung auf dem Home-Bildschirm, und berühren Sie dann
die Schaltfläche Wartung.
b. Wählen Sie Walzen reinigen.
Reinigen des Produkts 71
Page 80
c. Blättern Sie durch den Online-Wartungsvorgang, und berühren Sie die Schaltfläche
Wartungsvorgang beenden.
d. Berühren Sie die Schaltfläche OK, um die Wartungsaktivität aufzuzeichnen und die Zähler
auf Null zurückzusetzen.
72 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 81

Bestellen von Wartungs- und Scanverbrauchsmaterialien

Sie können Wartungsersatzteile für Ihr Gerät kaufen. HP empfiehlt Ihnen, Walzen und Reinigungstücher zu kaufen, bevor die vorhandenen Verbrauchsmaterialien das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen.
1. Weitere Informationen finden Sie auf der HP Ersatzteil-Website unter
2. Wählen Sie Ihre Sprache aus, und klicken Sie dann auf den Pfeil.
www.hp.com/buy/parts.
Bestellen von Wartungs- und Scanverbrauchsmaterialien 73
Page 82

Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen

Austauschen der Walzen

Auswechseln der Tastatur

Austauschen der Jetdirect-Karte
Austauschen der Festplatte
Aktualisieren der Firmware
Austauschen der Walzen
Die Walzen müssen unter den folgenden Bedingungen ausgetauscht werden:
Wenn im Menü Wartung angezeigt wird, dass eine Wartung erforderlich ist.
Wenn wiederholt Staus bei den Vorlagen auftreten und das Problem nach dem Reinigen der
Walzen weiterhin besteht.
Das Ersatzwalzenpaket enthält die Walzen und die zugehörigen Installationsanweisungen. Gehen Sie zum Bestellen des Ersatzwalzenpakets zu
HINWEIS: Beim Ersatzwalzenpaket handelt es sich um Verbrauchsmaterial, für das keine Garantie
oder Standardservicevereinbarungen gelten.
www.hp.com/support.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Walzen auszutauschen:
1. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät auszuschalten.
2. Setzen Sie die Walzen gemäß den Installationsanweisungen ein, die mit dem
Ersatzwalzenpaket geliefert wurden.
3. Schließen Sie die Klappe, und drücken Sie dann auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten.
4. Aktualisieren Sie das Wartungsprotokoll für das Gerät:
a. Berühren Sie die Schaltfläche Wartung auf dem Home-Bildschirm, und berühren Sie dann
die Schaltfläche Wartung.
b. Wählen Sie Walzen austauschen.
c. Blättern Sie durch den Online-Wartungsvorgang, und berühren Sie die Schaltfläche
Wartungsvorgang beenden.
d. Berühren Sie die Schaltfläche OK, um die Wartungsaktivität aufzuzeichnen und die Zähler
auf Null zurückzusetzen.
HINWEIS: HP empfiehlt, die Walzen nach jeweils 100.000 Scanvorgängen auszutauschen.
Auswechseln der Tastatur
Sie können Tastaturen in verschiedenen Sprachen als Zubehör bestellen. Folgen Sie den Anleitungen im Tastaturpaket, um die Tastatur auszutauschen.
74 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 83

Austauschen der Jetdirect-Karte

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Jetdirect-Karte auszutauschen.
1. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät auszuschalten (1). Schalten Sie die Netztaste auf
der Rückseite des Geräts in die Position „Aus“ (2), trennen Sie das Netzkabel vom Gerät (3), und trennen Sie dann das Ethernet-Kabel (4).
2. Lösen Sie die zwei Daumenschrauben, mit denen die Abdeckplatte der Jetdirect-Karte auf der
Rückseite des Geräts befestigt ist. Greifen Sie dann den unteren Teil der Abdeckplatte, und ziehen Sie ihn zu sich hin, um die Jetdirect-Karte zu entnehmen.
3. Nehmen Sie die Jetdirect-Ersatzkarte aus der Verpackung, und legen Sie die Karte in den
Kartensteckplatz ein.
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen 75
Page 84
a. Richten Sie die Karte an den Führungsschienen im Steckplatz aus.
b. Drücken Sie die Karte fest in den Steckplatz, bis sie fest sitzt, und ziehen Sie dann jede
Daumenschraube nacheinander etwas an, bis beide Daumenschrauben befestigt sind.
4. Schließen Sie das Netzwerkkabel an der Karte an.
5. Schließen Sie das Netzkabel und das Ethernet-Kabel wieder an, schalten Sie die Netztaste auf
der Rückseite des Geräts in die Position „Ein“, und drücken Sie dann auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten.
76 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 85

Austauschen der Festplatte

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Festplatte auszutauschen.
1. Drücken Sie auf die Netztaste, um das Gerät auszuschalten (1). Schalten Sie die Netztaste auf
der Rückseite des Geräts in die Position „Aus“ (2), trennen Sie das Netzkabel vom Gerät (3), und trennen Sie dann das Ethernet-Kabel (4).
2. Lösen Sie die drei Schrauben, mit denen die rückseitige Bedienfeldlade am Gerät befestigt ist,
und schieben Sie dann die rückwärtige Bedienfeldlade so weit heraus, dass Sie die Festplatte sehen und die Festplattenkabel erreichen können.
3. Lösen Sie die Kabelbindungen, mit denen die Kabel an der Festplatte befestigt sind.
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen 77
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4. Drücken Sie auf den Steckerschalter auf dem flachen Kabel (1), und ziehen Sie das Kabel ab
(2). Ziehen Sie dann das Kabelbündel ab (3).
5. Heben Sie zum Entfernen der Festplatte den Hebel der Festplattenschiene auf der linken
führenden Kante vorsichtig an (1), ziehen Sie die Festplatte nach vorn (2), und entnehmen Sie die Festplatte dann.
6. Entfernen Sie die schwarzen Kunststoffschienen von der Festplatte, die Sie soeben entnommen
haben, und bringen Sie diese an der neuen Festplatte an.
78 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 87
7. Schieben Sie die neue Festplatte in das Festplattengehäuse, bis sie in die richtige Position
springt. Stellen Sie dabei sicher, dass die Zapfen an der Seite der Festplattenschienen in den Steckplatz am Festplattengehäuse passen.
8. Bringen Sie das flache Kabel und das Kabelbündel an der neuen Festplatte an.
9. Befestigen Sie die Kabel mit den Kabelbindern, die Sie zuvor gelöst haben.
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen 79
Page 88
10. Schieben Sie die hintere Bedienfeldlade in ihre Position (und achten Sie dabei darauf, dass
keine Kabel eingeklemmt werden), und ziehen Sie die Schrauben an, die Sie zuvor gelöst haben.
11. Schließen Sie das Netzkabel und das Ethernet-Kabel wieder an, schalten Sie die Netztaste auf
der Rückseite des Geräts in die Position „Ein“, und drücken Sie dann auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten.

Aktualisieren der Firmware

Sie können sowohl die Geräte-Firmware als auch die HP Jetdirect Inside-Firmware aktualisieren.
Aktualisieren der Geräte-Firmware
Aktualisieren der HP Jetdirect Inside-Firmware
Aktualisieren der Geräte-Firmware
HINWEIS: Zum Ausführen dieser Aufgabe müssen Sie auf das Kennwort des lokalen
Administrators für das Gerät zugreifen können.
1. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche Wartung, und notieren Sie die Version
der installierten Firmware.
HINWEIS: Berühren Sie die Schaltfläche Firmware-Aktualisierung und anschließend die
Schaltfläche Details, um Einzelheiten zur Firmwareversion anzuzeigen.
2. Suchen Sie unter www.hp.com/support nach Ihrem Gerät, und suchen Sie dann nach einem
Link zu Downloads, um zu prüfen, ob eine neuere Version der Firmware verfügbar ist.
3. Kopieren Sie die neue Firmware-Datei auf ein USB-Speichergerät, und schließen Sie das USB-
Speichergerät dann am USB-Anschluss neben dem Bedienfeld an.
ACHTUNG: Stellen Sie sicher, dass das USB-Speichergerät so lange mit dem USB-Anschluss
verbunden bleibt, bis alle Aktualisierungen abgeschlossen sind, das Gerät neu gestartet wurde und der Home-Bildschirm auf dem Touchscreen angezeigt wird.
4. Berühren Sie auf dem Home-Bildschirm die Schaltfläche Wartung und dann die Schaltfläche Firmware-Aktualisierung.
HINWEIS: Wenn mehrere Aktualisierungsoptionen zur Verfügung stehen, installieren Sie
zuerst die Hardware-NVRAM-Aktualisierung und dann die Firmware-Aktualisierung.
5. Berühren Sie die Aktualisierungsoption, die Sie installieren möchten, und berühren Sie dann die
Schaltfläche Jetzt aktualisieren.
Der Aktualisierungsvorgang kann einige Minuten dauern.
6. Berühren Sie auf Aufforderung die Schaltfläche Ja, um das Gerät neu zu booten.
Das Starten des Geräts nach einer Firmware-Aktualisierung kann bis zu 20 Minuten dauern.
7. Wiederholen Sie bei Bedarf die zwei obigen Schritte, um eine zweite Aktualisierung zu
installieren.
HINWEIS: Sie können Firmware auch über den integrierten Webserver aktualisieren.
80 Kapitel 7 Verwalten und Warten des Produkts
Page 89
Aktualisieren der HP Jetdirect Inside-Firmware
Die Firmware der integrierten HP Jetdirect-Netzwerkschnittstelle im Gerät kann getrennt von der Digital Sender-Firmware aktualisiert werden. Für diese Methode muss HP Web JetAdmin (ab Version 6.2) auf dem Computer installiert sein. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die HP Jetdirect­Firmware über HP Web JetAdmin zu aktualisieren.
1. Öffnen Sie das Web JetAdmin-Programm.
2. Öffnen Sie in der Dropdown-Liste im Bereich Navigation den Ordner Geräteverwaltung, und
navigieren Sie dann zum Ordner Gerätelisten.
3. Wählen Sie das zu aktualisierende Gerät aus, klicken Sie unten im Bildschirm
Geräteverwaltung im Statusbereich auf die Registerkarte Firmware, und wählen Sie dann Jetdirect-Firmware aus, um die aktuelle Version der Jetdirect-Firmware anzuzeigen.
4. (siehe
5. Blättern Sie zur Liste der Jetdirect-Modellnummern, und suchen Sie nach der Modellnummer
des Geräts, das Sie aktualisieren möchten.
6. Prüfen Sie, ob für dieses Modell eine neuere Firmwareversion als die auf dem zu
aktualisierenden Gerät angegeben ist. Falls dies der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Firmware-Link, und laden Sie die neue Firmwaredatei entsprechend den Anleitungen auf der Website herunter. Die Datei muss auf dem Computer, auf dem die Software HP Web Jetadmin ausgeführt wird, in das Verzeichnis <Laufwerk>:\PROGRAMME\HP WEB JETADMIN\DOC\PLUGINS\HPWJA\FIRMWARE\JETDIRECT heruntergeladen werden.
7. Kehren Sie in Web Jetadmin zur Hauptgeräteliste zurück, und wählen Sie das zu aktualisierende
Gerät aus, klicken Sie unten im Bildschirm Geräteverwaltung im Statusbereich auf die Registerkarte Firmware, und wählen Sie dann Repository aus, um die verfügbaren Versionen der Jetdirect-Firmware anzuzeigen.
8. Wählen Sie die eben heruntergeladene Firmware aus, wählen Sie Firmware aktualisieren und
anschließend Jetdirect-Firmware in der Popup-Meldung Upgrade-Typ auswählen.
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter, um die Jetdirect Inside-Firmware zu aktualisieren.
www.hp.com/go/wja_firmware).
Austauschen von Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen 81
Page 90

8 Beheben von Problemen

Dieser Abschnitt enthält Lösungen für typische Probleme mit dem Gerät.
Fehlercodes
Grundlegende Tipps zur Fehlerbehebung
Wiederherstellen der Werkseinstellungen
Interpretieren der Statusanzeigen auf dem Bedienfeld
Meldungen auf dem Bedienfeld
Bedienfeldmeldungen
Installationsprobleme
Initialisierungs- oder Hardwareprobleme
Betriebsprobleme
Papierpfadprobleme
Beheben von E-Mail-Problemen
Beheben von Netzwerkproblemen
Kontakt zum HP Kundendienst
Zusätzliche Informationen zur Fehlerbehebung finden Sie in der Hilfe des HP Scanprogramms, mit dem Sie arbeiten.
82 Kapitel 8 Beheben von Problemen
Page 91

Fehlercodes

Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen und, falls zutreffend, die im Video gezeigten Schritte, um einen Fehler zu beheben.
Fehlertyp Bezeichnung
Automatischer Vorlageneinzug (ADF) leer
Automatische Kalibrierung fehlgeschlagen
Kommunikation fehlgeschlagen Zwischen der Firmware und dem Gerät ist ein Kommunikationsfehler aufgetreten.
Ventilator ausgefallen Der Ventilator des Geräts ist ausgefallen.
Hardwarefehler Ein Hardwarefehler ist aufgetreten.
Klappe offen Die Klappe auf dem Vorlageneinzug ist offen oder nicht fest verriegelt.
Lampe ausgefallen Die Gerätelampe ist ausgefallen.
Falscher Einzug Das Gerät hat erkannt, dass ein falsches Dokument zugeführt wurde (beispielsweise
Mehrfacher Einzug Das Gerät hat einen Fehler beim Einziehen mehrerer Seiten ermittelt.
Sensor für mehrfachen Einzug fehlgeschlagen
Papierstau Das Gerät hat einen Papierstau am Vorlageneinzug ermittelt.
Im Vorlageneinzug wurde keine Vorlage ermittelt.
Bei dem Versuch, vor dem Scannen eine Kalibrierung auszuführen, ist ein Hardwarefehler aufgetreten.
wurden dem Gerät keine Blätter zugeführt).
Der Sensor für den mehrfachen Papiereinzug des Geräts ist ausgefallen.
Fehlercodes 83
Page 92

Grundlegende Tipps zur Fehlerbehebung

Einfache Probleme wie Verschmutzungen des Scannerglases oder lose Kabel können dazu führen, dass das Gerät verschwommene gescannte Vorlagen ausgibt oder in einer unerwarteten Weise bzw. überhaupt nicht funktioniert. Überprüfen Sie stets die folgenden Komponenten, wenn Scanprobleme auftreten sollten.
Wenn die Scans verschwommen sind, überprüfen Sie, ob die Glasstreifen im Vorlageneinzug
verschmutzt oder verschmiert sind. Ist dies der Fall, reinigen Sie die Glasstreifen.
Vergewissern Sie sich, dass die Lesbarkeit des Originaldokuments für einen guten Scanvorgang ausreichend ist.
Stellen Sie sicher, dass das Ethernet- und das Netzkabel fest in ihren entsprechenden
Anschlüssen auf der Rückseite des Geräts sitzen. Vergewissern Sie sich außerdem, dass das Netzkabel mit einer funktionierenden Steckdose oder einem Überspannungsschutz verbunden ist.
Vergewissern Sie sich, dass die Gerätetasten aktiviert sind.
Drücken Sie auf die Netztaste, berühren Sie die Option Neustart und dann die Schaltfläche OK.
Stellen Sie sicher, dass die Geräteverriegelung geschlossen ist.
Sollten die Probleme weiterhin bestehen, ist es möglich, dass die Firmware nicht mehr aktuell ist oder beschädigt wurde. Suchen Sie unter Gerät.
www.hp.com/support nach Firmware-Aktualisierungen für Ihr
84 Kapitel 8 Beheben von Problemen
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Wiederherstellen der Werkseinstellungen

Verwenden Sie das Menü Resets, um die Werkseinstellungen wiederherzustellen.
1. Berühren Sie die Schaltfläche Wartung und anschließend die Schaltfläche „Resets“.
2. Berühren Sie die mit den Subsystemen verknüpften Schaltflächen, die Sie auf die
Werkseinstellungen zurücksetzen möchten (Adressbuch, Digital Sending, E-Mail, Fax,
Allgemein, Sicherheit), und berühren Sie dann die Schaltfläche Einstellungen jetzt zurücksetzen.
Wiederherstellen der Werkseinstellungen 85
Page 94

Interpretieren der Statusanzeigen auf dem Bedienfeld

Das Gerät verfügt über sechs LED-Anzeigen auf dem Bedienfeld, die den Gerätestatus anzeigen. In der Tabelle unten ist erklärt, wie Sie diese LED-Anzeigen interpretieren können.
LED-Verhalten Bezeichnung
Alle LED-Anzeigen sind aus. Das Gerät ist ausgeschaltet.
Bereitschafts-LED
Bereitschafts-LED
Bereitschafts-LED
Netz-LED
Netz-LED
Bereit-LED
Bereit-LED
Bereit-LED
Daten-LED
Daten-LED
Daten-LED
Achtung-LED
Achtung-LED
leuchtet. Das Gerät ist eingeschaltet.
ist aus. Das Netzteil versorgt das Gerät nicht mit Strom.
leuchtet. Das Gerät ist online und kann Eingaben annehmen.
blinkt. Das Gerät hat eine Anforderung angehalten oder erhält keine Eingaben mehr.
ist aus. Das Gerät ist angehalten und kann keine Eingaben annehmen. Möglicherweise wurde
leuchtet. Das Gerät hat Daten zwischengespeichert, deren Verarbeitung abgeschlossen ist, und
blinkt. Das Produkt empfängt oder verarbeitet Daten.
ist aus. Es sind keine Daten zur Verarbeitung auf dem Gerät vorhanden.
leuchtet. Das Gerät befindet sich im Bereitschaftsmodus (Energiesparmodus).
blinkt. Das Gerät wechselt in den oder aus dem Bereitschaftsmodus.
ist aus. Das Gerät befindet sich weder im Bereitschaftsmodus, noch wechselt es in den oder
aus dem Bereitschaftsmodus.
das Gerät absichtlich angehalten, oder das Gerät befindet sich in einem Fehlerzustand.
wartet auf die Übertragung weiterer Daten, oder das Gerät wurde angehalten. Wenn gleichzeitig die Achtung-LED blinkt, ist ein Fehler aufgetreten. Gleichzeitig sind Daten vorhanden, die auf ihre Verarbeitung warten.
leuchtet. Das Gerät hat einen kritischen Fehler ermittelt, der auf dem Display angezeigt wird.
blinkt schnell. Im Gerät ist ein Fehler aufgetreten, der eine Intervention durch den Benutzer erfordert,
beispielsweise ein Papierstau oder eine offene Klappe.
Achtung-LED
ist aus. Es besteht keine Fehlersituation.
HINWEIS: Status- und Fehlerzustände werden auf dem Display angezeigt.
86 Kapitel 8 Beheben von Problemen
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Meldungen auf dem Bedienfeld

Auf dem Bedienfeld werden vier Meldungsarten angezeigt, die über den Gerätestatus oder Probleme mit dem Gerät informieren.
Meldungsart Beschreibung
Statusmeldungen Diese Meldungen geben über den aktuellen Status des Produkts Auskunft. Sie informieren über
den normalen Druckbetrieb und erfordern keine Intervention des Benutzers. Die Meldungen ändern sich, wenn sich der Status des Produkts ändert. Wenn das Gerät bereit, aber nicht belegt ist, und keine Warnmeldungen angezeigt werden, wird die Statusmeldung Bereit angezeigt, sofern das Gerät online ist.
Warnmeldungen Warnmeldungen informieren den Benutzer über Daten- und Scanfehler. Sie werden normalerweise
im Wechsel mit der Meldung Bereit oder den Statusmeldungen so lange angezeigt, bis Sie die Schaltfläche OK berühren. Einige Warnungen können Sie ignorieren. Wenn Sie im Produktmenü
Geräteverhalten die Option Ignorierbare Meldungen auf Job setzen, werden diese Meldungen beim
nächsten Job automatisch gelöscht.
Fehlermeldungen Fehlermeldungen weisen darauf hin, dass eine Aktion ausgeführt werden muss, beispielsweise das
Beheben eines Papierstaus.
Bei einigen Fehlermeldungen wird der Druckvorgang automatisch fortgesetzt. Wenn in den Menüs
Automatische Fortsetzung festgelegt wurde, wird eine Fehlermeldung, die ein Fortsetzen des
Druckvorgangs erlaubt, 10 Sekunden lang angezeigt und der normale Betrieb dann wieder aufgenommen.
HINWEIS: Wenn Sie während der Fehlermeldung, die ein Fortsetzen des Druckvorgangs erlaubt
und zehn Sekunden lang angezeigt wird, auf eine beliebige Taste drücken, wird die Funktion zur automatischen Fortsetzung außer Kraft gesetzt und die Tastenfunktion vorgezogen. Wenn Sie beispielsweise auf die Taste Stopp drücken, wird die Aufgabe angehalten und die Option zum Abbrechen des Jobs bereitgestellt.
Meldungen zu schwerwiegenden Fehlern
Kritische Fehlermeldungen informieren Sie über einen Fehler, der eine Verwendung des Geräts verhindert, bis das Problem behoben wurde. Manche dieser Meldungen können gelöscht werden, indem Sie das Gerät aus- und wieder einschalten. Auf diese Meldungen wirkt sich die Einstellung von Automatische Fortsetzung nicht aus. Wenn sich der Fehler nicht beheben lässt, wenden Sie sich an den Kundendienst.
Meldungen auf dem Bedienfeld 87
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Bedienfeldmeldungen

Auf dem Bedienfeld des Geräts werden zu allen Problemen aussagekräftige Meldungen angezeigt. Wenn eine Meldung angezeigt wird, befolgen Sie zur Behebung des Problems die Anleitung auf dem Bedienfeld. Wenn eine Fehler- oder Warnmeldung ohne Schritte zur Problembehebung angezeigt wird, schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Lässt sich ein Problem durch die beschriebenen Maßnahmen nicht beheben, wenden Sie sich an den HP Support.
Für weitere Informationen zu Warnungen, die in der Statuszeile angezeigt werden, berühren Sie die Schaltfläche „Achtung“.
Für weitere Informationen zu verschiedenen Themen berühren Sie die Schaltfläche „Hilfe“ in der oberen rechten Ecke des Home-Bildschirms.
88 Kapitel 8 Beheben von Problemen
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Installationsprobleme

Kabeltyp Maßnahme
Netzkabel Das Netzteil verbindet das Gerät mit einer Netzsteckdose.
Stellen sie sicher, dass das Netzteil fest mit dem Gerät verbunden ist.
Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel fest mit dem Gerät und einer funktionierenden
Ethernet-Kabel Stellen Sie sicher, dass das Ethernet-Kabel fest mit dem Gerät und einem Netzwerk-Router,
einer Ethernet-Buchse oder einem Ethernet-Switch verbunden ist.
Netzsteckdose/einem funktionierenden Überspannungsschutz verbunden ist.
Ist das Netzkabel an einen Überspannungsschutz angeschlossen, stellen Sie sicher, dass dieser mit einer funktionierenden Netzsteckdose verbunden und eingeschaltet ist.
Drücken Sie auf die Netztaste, berühren Sie die Option Neustart und dann die Schaltfläche OK.
Weitere Informationen zur Behebung von Ethernet-Problemen finden Sie unter
support. Wählen Sie Ihr Land/Ihre Region aus, und verwenden Sie dann das Suchwerkzeug,
um Themen rund um die Behebung von Ethernet- oder Netzwerkproblemen zu finden.
www.hp.com/
Installationsprobleme 89
Page 98

Initialisierungs- oder Hardwareprobleme

Überprüfen der Ethernet-Verbindung

Überprüfen des Netzanschlusses

Zurücksetzen des Geräts
Das Gerät funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß
Überprüfen der Ethernet-Verbindung
1. Stellen Sie sicher, dass das Ethernet-Kabel fest mit dem Gerät und einem Router, einer
Ethernet-Buchse oder einem Ethernet-Switch verbunden ist.
2. Wenn das Ethernet-Kabel mit einem Netzwerk-Router oder einem Ethernet-Switch verbunden
ist, versuchen Sie, es mit einem anderen Anschluss am Router oder Switch zu verbinden.
3. Stellen Sie sicher, dass die Geschwindigkeitsanzeige der Netzwerkverbindung anzeigt, dass das
Netzwerk mit 10, 100 oder 1.000 MBit/s verbunden ist. Die LED für die Verbindungsgeschwindigkeit sollte leuchten.
4. Drücken Sie auf die Netztaste, berühren Sie die Option Neustart und dann die Schaltfläche OK.
Überprüfen des Netzanschlusses
1. Stellen Sie sicher, dass das Netzkabel ordnungsgemäß zwischen dem Gerät und dem Netzteil
sowie zwischen dem Netzteil und einer Netzsteckdose oder einem Überspannungsschutz angeschlossen und das Gerät eingeschalten ist (der Netzschalter befindet sich in der Position „Ein“, und die Netztaste ist eingeschaltet).
2. Vergewissern Sie sich, dass die grüne LED am Netzteilgehäuse leuchtet.
Wenn das Problem nach Überprüfen der oben genannten Komponenten weiterhin besteht, gehen Sie wie folgt vor:
1. Drücken Sie die Netztaste, berühren Sie die Option Jetzt herunterfahren, berühren Sie die
Schaltfläche OK, und ziehen Sie dann das Netzkabel ab.
2. Warten Sie 30 Sekunden.
3. Schließen Sie das Netzkabel wieder an, und drücken Sie dann auf die Netztaste.
90 Kapitel 8 Beheben von Problemen
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Zurücksetzen des Geräts

Wenn Sie beim Versuch, das Gerät zu verwenden, eine Fehlermeldung erhalten, die darauf hinweist, dass die Initialisierung fehlgeschlagen ist oder das Gerät nicht gefunden wurde, sollten Sie das Gerät zurücksetzen.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Gerät zurückzusetzen:
1. Schließen Sie den integrierten Webserver und die optionale HP Digital Sending-Software, falls
diese geöffnet sind.
2. Drücken Sie die Netztaste.
3. Berühren Sie nach Aufforderung Jetzt herunterfahren und dann OK, um das Gerät
auszuschalten.
4. Warten Sie 30 Sekunden, und drücken Sie dann auf die Netztaste, um das Gerät einzuschalten.

Das Gerät funktioniert nicht mehr ordnungsgemäß

Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn das Gerät nicht mehr scannt. Starten Sie nach jedem Schritt einen Scanvorgang, um zu prüfen, ob das Gerät funktioniert. Wenn das Problem weiterhin besteht, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
1. Möglicherweise hat sich ein Kabel gelockert. Stellen Sie sicher, dass das Ethernet-, das Netzteil-
und das Netzkabel ordnungsgemäß angeschlossen sind.
2. Stellen Sie sicher, dass das Gerät mit Strom versorgt wird.
a. Vergewissern Sie sich, dass die grüne LED am Netzteilgehäuse leuchtet.
b. Wenn die grüne LED nicht leuchtet, vergewissern Sie sich, dass die Steckdose oder der
Überspannschutz, mit der bzw. dem das Netzteilkabel verbunden ist, mit Strom versorgt wird, und dass das Netzkabel ordnungsgemäß mit dem Netzteil und dem Gerät verbunden ist.
c. Falls die LED nicht leuchtet, obwohl die Netzsteckdose bzw. der Überspannungsschutz
ordnungsgemäß funktioniert, deutet dies auf ein defektes Netzteil hin. Unter
support erhalten Sie zusätzliche Unterstützung.
www.hp.com/
3. Drücken Sie auf die Netztaste, berühren Sie die Option Neustart und dann die Schaltfläche OK.
Initialisierungs- oder Hardwareprobleme 91
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Betriebsprobleme

Das Gerät lässt sich nicht einschalten

Lampe bleibt an

Der Scanvorgang wird nicht sofort gestartet

Nur eine Seite einer beidseitig bedruckten Seite wird gescannt
Am Scanziel fehlen gescannte Seiten
Gescannte Seiten werden am Scanziel nicht in der richtigen Reihenfolge ausgegeben
Optimieren der Geschwindigkeit beim Scannen und für andere Aufgaben
Das gescannte Bild ist komplett schwarz oder komplett weiß
Gescannte Bilder sind schief
Scandateien sind zu groß
Das Gerät lässt sich nicht einschalten
Wenn sich das Gerät nicht einschalten lässt, wenn Sie auf die Bedienfeldtasten drücken, überprüfen Sie die folgenden Punkte:
Das Gerät ist möglicherweise ausgeschaltet. Stellen Sie sicher, dass der Netzschalter in der
Position „Ein“ steht und die LED der Netztaste leuchtet.
Möglicherweise wurde der Stecker aus dem Gerät herausgezogen. Stellen Sie sicher, dass
weder das Netzteil vom Gerät entfernt noch der Stecker aus der Stromversorgung herausgezogen wurde.
Möglicherweise funktioniert das Netzteil nicht.
Vergewissern Sie sich, dass die grüne LED am Netzteilgehäuse leuchtet.
Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie, ob die Netzsteckdose bzw. der
Überspannungsschutz, an der/dem das Netzteil angeschlossen ist, mit Strom versorgt wird.
Falls die LED nicht leuchtet, obwohl die Netzsteckdose bzw. der Überspannungsschutz
ordnungsgemäß funktioniert, deutet dies auf ein defektes Netzteil hin. Unter
support erhalten Sie zusätzliche Unterstützung.
Lampe bleibt an
Die Lampe sollte nach einer Zeit der Inaktivität automatisch ausgeschaltet werden (etwa 15 Minuten).
Wenn die Lampe nach einer langen Zeit der Inaktivität weiter leuchtet, drücken Sie auf die Netztaste, berühren Sie die Option Neustart, und berühren Sie und dann die Schaltfläche OK.
Der Scanvorgang wird nicht sofort gestartet
www.hp.com/
Stellen Sie sicher, dass die Klappe geschlossen ist, der Netzschalter in der Position „Ein“ steht und das Gerät eingeschaltet ist.
92 Kapitel 8 Beheben von Problemen
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