Gudereit LC-45, Cityline Premium 8.0, SX-S, SX-A 1.0, SX-80 evo User Manual [de]

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Die Komponenten des Fahrrads
Rücklicht
Rückstrahler
Kassette
Ausfallende
Schaltwerk
HR-Laufrad mit Bereifung
Hinterbau
Sattelstütze
Sattelrohr
Innenlager
Kurbelsatz
Kettenschutzring
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Vorbau
Oberrohr
Bremshebel
Steuerrohr
Sensor-LED-Scheinwerfer
Unterrohr
Radschützer
Federgabel
Ventil
Nabe
Nabendynamo
Hohlkammerfelge
VR-Laufrad mit Bereifung
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1 Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Fahrrad:
Dieses kleine Handbuch möchte Ihnen einen Einblick in die hochwertige Technik Ihres Fahr­rads geben. Wie jedes Verkehrsmittel muss auch das Fahrrad einer regelmäßigen War­tung/ Inspektion unterzogen werden, damit Sie immer sicher und mit viel Freude unterwegs sein können. Die erste Wartung/ Inspektion sollte bei 200 km – spätestens 8 Wochen nach dem Kauf – und danach jährlich durchgeführt werden.
Ein Tipp:
Lassen Sie die Jahres-Inspektion im Spätherbst oder Winter durchführen. In dieser Zeit bekom­men Sie bei Ihrem Fachhändler problemlos Ihren Wunschtermin. Wichtig: Die Durchführung der regelmäßigen Jahres-Inspektion ist Bestandteil und Vorausset­zung der Garantiebedingungen. Lassen Sie sich die durchgeführte Inspektion von Ihrem Fachhändler am Ende Ihres Handbuchs bestä­tigen. Bitte lesen Sie sich diese Bedie nungsan­leitung vor der ersten Fahrt aufmerksam durch.
2 Bike Spirit:
Ihr Gudereit-Team freut sich, dass Sie uns und Ihrem neuen Fahrrad ein wenig Aufmerksamkeit widmen. Bei Gudereit in Bielefeld baut schon die dritte Generation Räder mit dem Gütezei­chen „Bike Spirit“. Dahinter verbergen sich die Werte handwerklicher Tradition, die Liebe zu tech­nischer Präzision und -schlicht und einfach- die Lust am Fahren.
3 Garantie:
Für das von Ihnen erworbene Fahrrad über­nehmen wir ab quittiertem Kaufdatum (nur für den Erstkäufer) für die nächsten zwei Jahre die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung. Darüber hinaus haben Sie vom Kaufdatum an fünf Jahre Garantie auf einen Rahmenbruch (nur für den Erstkäufer).
3.1 Wenn ein ernstes Problem auftritt: Sollten Sie wider Erwarten ein Problem mit Ihrem Fahr­rad haben, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Fachhändler und melden ihm das Problem. Der Händler bei dem Sie das Rad erworben haben, ist für Sie der einzig richtige Ansprechpartner. Er leitet im Falle eines Falles für Sie alles in die Wege. Sie benötigen grund­sätzlich die Kaufquittung und den Inspektions­nachweis. Sollte einer der beiden Nachweise fehlen, erlöschen automatisch alle Ihre Ansprü­che. Halten Sie also bitte in Ihrem Interesse die Inspektionstermine ein. Schäden, die während einer Radtour innerhalb Deutschlands auftreten, werden, solange ein Garantie- /Gewährlei­stungsfall vorliegt, kostenlos durch einen Fachhändler be­hoben. Sollten Sie nicht in einem Umkreis von 25 km einen Fachhändler fi nden oder sollten Sie sich im Ausland aufhalten, kann auch ein anderer Fachhändler die Reparatur übernehmen. In diesem Fall übergeben Sie bitte Ihrem Fachhändler, bei dem Sie das Rad gekauft haben, die Reparaturrechnung.
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Außerdem erlischt die Garantie
Nach der Überprüfung, ob es sich um einen Garantie- /Gewährleistungsfall handelt, wer­den Ihnen die Kosten sofort zurückerstattet. Sie haben keinen Anspruch auf ein Leihfahrrad, Rücktransport oder Übernachtung. Sollten Sie sich hochwertigere Teile bei einer Schadensbehebung einbauen lassen, werden diese nur in dem Wert der vorher original ver­bauten Teile akzeptiert.
3.2 Die Reparatur im Werk
Im Grenzfall einer garantiebedingten Nachbes­serung oder Reparatur, welche nicht bei Ihrem Fachhändler durchgeführt werden kann, besteht die Möglichkeit einer Rückholung ins Werk. In diesem Fall müssen Sie folgende Vorausset­zungen akzeptieren:
• Sie müssen mindestens 2–3 Wochen auf Ihr Fahrrad ver­ zichten können.
• Alle nicht werksseitig verbauten Teile (z. B. Tacho, Schloss usw.) müssen entfernt werden.
• Das Rad muss gereinigt sein.
• Sie haben keinen Anspruch auf ein Leihrad.
3.3 Erlöschen der Garantie/Gewährleistung:
Die Garantie- /Gewähr leistungs-Ansprüche erlöschen nach Ablauf der eingeräumten Garantie/Gewährleistungszeiträume.
• bei Schäden, die mutwillig oder durch grob fahrlässige oder unsachgemäße Behandlung entstanden sind;
• bei Verwendung des Fahr­rads für Wettkämpfe oder wett­kampfähnliche Veranstaltungen (z. B. Stunt-fahren);
• bei Schäden, die auf ge­brauchsbedingten Verschleiß zu­rückzuführen sind;
• bei unsachgemäßer Verände­rung des Fahrrads.
• Für unverlangt eingesandte sowie für zu Unrecht gerügte Mängel übernimmt der Käufer alle Transport- und Verpackungs kosten. Wenn eine Kaufquit­tung und der Inspektionsnachweis nicht vorgelegt werden können, erlischt die Garantie ebenfalls.
Achtung:
• Bewahren Sie die Kauf ­quittung und den Inspektions­nachweis sorgfältig auf.
• Halten Sie die Inspektions­intervalle ein.
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4 Pfl ege und Reinigung des Fahrrads:
Die fachgerechte Reinigung Ihres Fahrrads lässt nicht nur seine Schönheit voll zur Geltung kom­men, sie sichert auch die Zuverlässigkeit aller Funktionen.
4.1 Radwäsche:
Verwenden Sie bitte nie einen Hochdruckstrahler zur Reinigung Ihres Fahrrads. Der unter ho­hem Druck austretende und sehr scharfe Wasserstrahl kann an den Dichtungen vorbei in die Lager des Fahrrads gelangen. Im Innern der Drehgelenke wird dann das Schmiermittel verdünnt – die Reibung erhöht sich. Auf Dauer kommt es so zur Zer­störung der Lagerlauffl ächen – teure Reparaturen sind die Folge.
Da das unter Hochdruck einge­drungene Wasser wegen der Dichtungen nicht trocknen kann, macht sich nach kurzer Zeit auch Rost in den Lagern breit und för­dert den Verschleiß. Wesentlich schonender ist die Radwäsche mit dem weichen
Wasserstrahl eines Garten ­schlauchs oder besser noch mit warmem Wasser aus dem Eimer, etwas ganz normalem Spülmittel und einem Schwamm.
4.2 Kettenpfl ege
Durch den Einsatz Ihres Rades bei unterschiedlichen Witterungen, insbesondere bei Feuchtigkeit; Re­gen oder Schnee, kann es nach kurzer Zeit zur Rostbildung an den Kettengliedern kommen. Da der Rost nicht nur eine op­tische, sondern auch eine technische Beeinträchtigung, insbesondere auch auf die Schalt­Peripherie (Ritzel und Kettenblät­ter), darstellt, empfehlen wir, die Kette vorbeugend mit geeignetem Kettenöl zu versorgen. Im Neuzu­stand sind unsere Räder mit einem Grund-Schmierfi lm versehen, der sich bei regelmäßiger Nutzung jedoch schnell abfährt. Nach den ersten längeren Ausfahrten sollten Sie die Schmierung da­her mit hochwertigem Kettenöl wiederholen. Das Kettenöl in die einzelnen Glieder einmassieren und überschüssiges Öl mit einem Lappen Abwischen.
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Kettenschaltung hinterer Umwer­fer/ „Schaltwerk“:
Bei laufender Kette auch etwas Öl in die Lagerdreh­punkte der Schalträdchen geben.
4.3 Lagerung:
4.4 Rostvorbeugung:
Soweit wie möglich werden bei unseren Produkten Nirostateile verbaut. Trotzdem kann es gera­de an der See in Verbindung mit der salzhaltigen Luft (Regen oder Meerwasser) bei unzureichender Pfl ege zur Rostbildung kommen.
Damit das Fahrrad die Win­terpause gut übersteht, sollten einige Tipps beachtet werden. Es empfi ehlt sich, das Fahrrad in einem trockenen und gut belüf­teten Raum abzustellen. Wäh­rend der langen Standzeit verlie­ren die Schläuche allmählich die Luft. Steht das Rad längere Zeit auf den platten Reifen, kann die Bereifung beschädigt werden. Zum Saisonbeginn ist dann Er­satz fällig. Hängen Sie deshalb Ihr Fahrrad besser so auf, dass die Reifen nicht belastet werden. Es lohnt sich, vor dem Winter­schlaf das Rad zu säubern und die metallischen Teile mit einem dünnen Ölfi lm vor Korrosion zu schützen. Ideal ist dafür das so genannte Kriechöl. Es dringt auch in die kleinsten Ritzen ein und schützt dort vor Rost.
Sollte Ihr Fahrrad durch Regen oder durch einen längeren Aufenthalt an der See der Witterung ausgesetzt sein, empfi ehlt sich eine Radwäsche (siehe 3.1 Radwäsche).
Bitte nachträglich die metallischen Teile mit einem dünnen Kriechöl­fi lm vor Korrosion schützen.
Warnhinweis
Achten Sie darauf, dass kein Öl oder Fett zwischen Felge und Bremsbeläge kommt. Ihre Bremsen würden versagen und Sie sich in akute Lebensgefahr begeben. Daher nach jeder Pfl ege die Bremsen an einem verkehrssicheren Ort testen.
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5 Aufpumpen/Luftdruck:
6 Sattel und Lenker
Entfernen Sie die Schutzabde­ckung auf dem Ventil. Setzen Sie die Pumpe an und passen Sie den Luftdruck Ihren Bedürfnissen an. Achten Sie darauf, dass der zulässige Luftdruck (steht seitlich auf Ihrem Reifen – z. B. 4,0 bar) nicht überschritten wird. Genauso achten Sie bitte darauf, dass der Luftdruck nicht zu niedrig ist. So vermeiden Sie Folgeschäden.
Wir empfehlen, den Luftdruck immer an den erlaubten Maximal­wert anzupassen.
Warnhinweis
Überschreiten Sie niemals den auf dem Reifen angegebenen maximalen Luftdruck.
6.1 Sattel: Sie können die Hö­heneinstellung des Sattels durch Lösen der Inbusschraube (Bild 1) verändern. Von der optimalen Höhe spricht man, wenn der Sattel so eingestellt ist, dass Sie mit der Ferse des ausgestreckten Beines gerade das Pedal berühren (Bild 2). Dies ist nur als ein bewährter Rat­schlag anzusehen – mit der Zeit fi nden Sie Ihre Ideal-Position he­raus. Der Sattel selbst kann durch Lösen der Sattelklemmschraube (Bild 3) in seiner Neigung und in seiner Längsrichtung verstellt werden.
Warnhinweis
Alle gelösten Schrauben sofort wieder fest anziehen. Merken Sie sich beim Losschrauben die Zahl der Umdrehungen. So können Sie beim Anziehen die Schraube nicht überdrehen. Die Sattelstütze höchstens so weit heraus ziehen, dass die Sicher­heits-Markierung am unteren Teil der Sattelstütze (Bild 4) noch sichtbar ist.
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6.2 Gefederte Sattelstütze:
Die gefederte Sattelstütze kann Ihrem Gewicht ange­passt werden. Ab Werk ist die Sattelstütze auf 80 kg eingestellt. Sie können aber durch Lösen der Inbusschrau­be (Bild 5) die Sattelstütze aus dem Rahmen herausnehmen und die Federstärke
durch Hineindrehen der Vorspannschraube erhöhen oder durch Herausdrehen verringern (Bild 6).
Sollte der gewünschte Feder­effekt nicht erreicht werden, kann Ihnen Ihr Fachhändler durch den Austausch der Federn weiterhelfen.
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6.3 Lenker/Vorbau
Bei der City- und Trekkingline bis zum Modell Gudereit LC-80, kann die Lenkerposition zum einen (a) in der Höhe durch Höher- oder Tiefersetzen des Vorbaus- und zu­sätzlich (b) in der Winkelstellung verändert werden.
Für a)
Schutzkappe entfernen und Vor­bau-Klemmschraube lösen. Den Schaft bis max. zur Markierung heraus ziehen oder etwas versen­ken (Bild 15).
Schraube mit gleicher Umdre­hungszahl wieder festziehen (Bild
7).
Warnhinweis Den Vorbau nur so weit heraus ziehen, dass die Markierung am unteren Teil des Vorbaus (Bild
4) noch nicht sichtbar ist (Maxi­mal-Markierung). Alle gelösten Schrauben wieder fest anziehen.
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Für b) Inbusschraube in der Mitte des Gelenks lösen, Winkel gemäß seitlicher Skalierung verstellen. Schraube mit gleicher Umdre­hungszahl wieder festziehen (Bild 8).
In unserer Trekking-Line-Serie ab dem Modell LC-80, der Sportline-, Cross-Line-
sowie derStreetline-Modelle, verbauen wir winkelverstell­bare Vorbauten mit einem anderen Klemmprinzip; dem A-Head-System.
Die Vorbauten dieser Model­le, bis auf das Modell SX-30, können an zwei Punkten im Winkel verstellt werden (Bild 11).
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Verstellen Sie das gegenüberlie­gende Bauteil zuerst-, danach das vordere Element in die gewünschte Winkel-Position. Fügen Sie nun das linke Bauteil wieder ein, sodass der Vorbau insich schlüssig ist.
Am Einstiegsmodell der Sport-Line befi ndet sich ein anderes Winkel­System mit nur einem Winkel­Drehpunkt. Zur Verstellung des­sen, entfernen Sie zuerst die seitlichen Schutz-Kap­pen. Lösen Sie nun alle vier Senk­kopfschrauben (linke und rechte Seite). Erst jetzt den Hauptbolzen mit einem 5 mm In­bus lösen (Bild 9/10). Sie kön­nen den Winkel nun verstellen. Die Schrauben in umgekehrter Reihenfolge festziehen.
Hierdurch ist eine fl exible Variati­on der Lenkerposition möglich. Zur Verstellung, lösen Sie zuerst die Schrauben unterhalb des er­sten Winkel-Drehpunkts (Bild 50). Lösen Sie nun die Schrauben der zweiten Winkel-Verstellung (Bild
51) komplett und ziehen das linke Bauteil aus seiner Fügung- bzw. Verzahnung heraus (Bild 52).
Achtung, Drehmomente einhalten!
Die seitlichen Senkkopfschrauben mit genau 12 Nm festziehen! Sollten Sie keinen Drehmoment­Schlüssel besitzen, überlassen Sie die Winkel-Verstellung bitte Ihrem Gudereit-Händler.
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Durch die Veränderung der Lenkerneigung muss nun auch der Lenkerbügel neu ein gestellt werden: Schrauben der jeweiligen Vorbau-Lenker­klemmung lösen. Wunschpo­sition des Lenkers gemäß Ska­lierung optimal ausrichten und Schrauben wieder anziehen. Die passende Einstellung der Brems- und Schalthebel erfolgt auf dem selben Weg: Schrauben lösen (Bild 14), die gewünschte Position wäh­len und die Schrauben wieder anziehen.
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6.4 Federgabel:
Härte – und Ansprechverhalten der Federgabel können mit den Einstellschrauben (Bild 16) verstellt werden. Beide Stell ­schrauben sollten bis zum An ­schlag auf Minus (weich) stehen und dann gleichmäßig Richtung Plus (hart) gedreht werden, bis der gewünschte Härtegrad er ­reicht ist. Auch hier kann man durch Austausch der Federele­mente den Federkomfort auf das jeweilige Gewicht anpassen.
Warnhinweis
Der Austausch der Federe­lemente darf nur durch den Fachhandel erfolgen. Die Fe­dergabel ist für den normalen Straßengebrauch vorgesehen. Die Feder ­gabel sollte weder beim Wett­kampf noch bei Extremsportar­ten eingesetzt werden.
Diese dient besonders beim Bergauffahren sowie bei gerader ebener Fläche, der Einsparung von Energie, die beim Ein- und Auftauchen der Federelemente er­zeugt wird.
Zur Aktivierung drehen Sie den Hebel bis zum Anschlag nach rechts.
7 Beleuchtung
7.1 Nabendynamo/ Scheinwerfer:
6.5 Federgabel Lock-Out Funktion:
Federgabeln unserer Modell-Lini­en Trekkingline, Crossline-Offroad sowie MTB-Line bieten eine Blo­ckierfunktion „Lock-Out-Funktion“ (Bild 17).
Die Beleuchtung aller Räder aus unseren Modell-Linien Cityline Trekkingline, Sportline und Street­line wird durch leistungs­konstante Nabendynamos ange­trieben. Der Nabendynamo be­fi ndet sich im Vorderrad.
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Er wird über den jeweiligen Scheinwerfer ein- oder ausgeschaltet. Je nach Schein­werfertyp wird der Nabendy­namo unterschiedlich aktiviert. Typ 1 ist der normale Halogen­Schein werfer. Er hat auf der Rückseite seines Gehäuses (Bild
18) einen Schalter. Steht der Schalter oben, läuft die Beleuch­tung auf Dauerbetrieb. Steht der Schalter unten, ist die Beleuch­tung ausgeschaltet. Typ 2 ist ein LED-Scheinwerfer. Hinten am Gehäuse des Scheinwerfers befi ndet sich ein Schieberegler (Bild 19) Bei Stel­lung „ON“ läuft die Beleuchtung auf Dauerbetrieb. Bei Stellung „Auto“ ist die Beleuchtung auf Sensor- bzw. Automatikbetrieb eingestellt. Sie schaltet sich automatisch bei Dunkelheit ein. Bei Stellung „OFF“ ist die Beleuchtung ausgeschaltet.
Typ 3 ist ein LED-Scheinwerfer mit zusätzlichem Tagfahrlicht (Bild 20). Dieses Licht erzeugt einen defi nierten gut sichtbaren Lichtkegel, welcher einen zusätz­lichen Schutz im Straßenverkehr, auch bei Helligkeit bietet. In der “T“-Stellung wird das Tagfahrlicht eingeschaltet. In der “S“(Sensor)­Stellung wechselt der Scheinwer­fer bei Dunkelheit automatisch von Tagfahr- auf Nacht-Beleuchtung. Zusätzlich verfügt dieser Schein­werfer über eine Standlicht­Funktion.
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7.2 Austausch der Glühbirne:
Der Halogen-Scheinwerfer kann auf der Rückseite geöffnet wer­den. Dazu beachten Sie bitte die aufgedruckten Hinweise des Herstellers. Halten Sie den Scheinwerfer mit einer Hand fest und drehen Sie mit der anderen Hand die Rückseite in der aufge­druckten Pfeilrichtung. Ziehen Sie die beiden Scheinwerferhälften auseinander und tauschen Sie die Glühbirne aus. Der Zusam­menbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Bei LED-Scheinwerfern sind spezielle LED‘s verbaut. Da diese eine sehr hohe Lebensdauer haben, müssen sie nicht gewech­selt werden.
7.3 LED-Rücklicht:
Unsere Cityline- Sportline- und Trekkingline-Modelle haben das Rücklicht am Ende des Gepäckträgers montiert. Alle Rücklichter sind mit Standlicht aus­gestattet. Das Standlicht ist ca. nach den ersten 100m aktiv und leuchtet im Stand ca. eine Ampel­phasen-Dauer durch. Das LED-Standlicht hat keine
Glühbirne, sondern eine Leucht­diode, die man nicht wechseln kann. Bei einem Defekt wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhänd­ler.
Warnhinweis
Achten Sie darauf, dass alle Refl ektoren sauber sind und das Rücklicht nie von einem Ge­päckstück verdeckt wird.
8 Gepäckträger:
Achten Sie bitte darauf, dass der Gepäckträger nicht höher als er­laubt belastet wird. Die jeweilige Kilogramm-Angabe befi ndet sich oben auf dem Gepäckträger.
Für den jeweiligen System-Ge­päckträger stellt Ihr Fachhändler zahlreiches Zubehör zur Verfü­gung. Durch Öffnen der Feder­klappe (Bild 21) können kleinere Gegenstände bequem transpor­tiert werden. Am Ende des Sys­tem-Gepäckträgers, zum Sattel hin, befi ndet sich ein aufklapp­barer Bügel. Dieser dient als Transport-Hilfe, wenn Sie das Rad z.Bsp. über Hindernisse tragen müssen.
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Warnhinweis
Achten Sie immer darauf, dass alle Gegenstände, die Sie trans­portieren, so befestigt sind, dass sie keine Gefahr für Sie und den Straßenverkehr darstellen.
9 Ständer:
Achten Sie bitte darauf, dass der Ständer nicht höher als erlaubt belastet wird. Der Ständer ist nur zum Halt des Fahrrads inklusive Gepäck bis max. 25 kg Gesamtgewicht (Fahrrad + Gepäck) ausgelegt und nicht zum Halt eines Fahr­rads mit Kind im Kindersitz. Je nach Modell befi ndet sich der Ständer entweder in der Mitte des Fahrrads oder am Ende beim Hinterrad. Sie können ihn leicht mit dem Fuß ein- und ausrasten.
Warnhinweis
Achten Sie darauf, dass der Ständer richtig ausgeklappt ist, bevor Sie Ihr Fahrrad abstellen. Passen Sie die Position Ihres Fahrrads dem Untergrund an.
Biegen Sie nie den Ständer, um eine andere Winkelstellung zu bekommen. Benutzen Sie das Fahrrad nie als Sitz, wenn der Ständer ausgeklappt wurde. Der Ständer hält nicht allei­ne ein Fahrrad mit Kind im Kindersitz.
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10 Laufräder
10.1 Einbau/Ausbau
10.1.1 Vorderrad:
Bei Modellen mit Hydraulikbrem­sen lösen Sie den Schnellspanner durch Umlegen des Hebels (Bild
22). Jetzt können Sie die Bremse über den Reifen ziehen (Bild 23) und seitlich hän­gen lassen.
Eventuell etwas Reifendruck ab lassen. Achten Sie darauf, dass die auf dem Cantisockel sit­zende Unterlegscheibe nicht ver­loren geht. Die Laufrad-Verschrau­bungen variieren von Modell zu Modell. Entweder wird die Lauf­radachse mit Sechskant-Muttern oder mit dem Schnellspanner fest­geklemmt. Zum Lösen der Muttern benötigen Sie einen 15er Maulschlüssel. Er sollte bei jeder Radtour dabei sein.
Ganz ohne Werkzeug kommen Sie bei Schnellspannern aus. Sie müssen nur den Spannhebel von Hand umlegen (Bild 28). Bei Modellen mit Felgenbremsen (V-Brake) drücken Sie mit einer Hand die beiden Bremsarme zu­sammen und ziehen mit der ande­ren Hand (Bild 27) das Führungsröhrchen aus der Halte rung heraus. Auch hier muss die Verschraubung an der Federga­bel gelöst werden. Jetzt können Sie das Laufrad entnehmen. Die Verschraubungen können von Modell zu Modell variieren. Le­sen Sie hierzu bitte den oberen Absatz. Bei Nabendynamo-Mo­dellen muss vorher die Steckver­bindung (Bild 25), die sich
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direkt an der Nabe befi ndet, abgezogen werden. Der Einbau der verschiedenen Vorderradtypen erfolgt immer in der umgekehrten Reihenfolge wie bei dem Ausbau.
Warnhinweis
Achten Sie immer darauf, dass das jeweilige Laufrad wieder mittig und in Laufrichtung eingesetzt wird. Überprüfen Sie vor Antritt der Fahrt die Funktions­fähigkeit der Bremsen und vergewissern Sie sich, dass alle gelösten Schrauben wieder fest angezogen sind.
10.1.2 Hinterrad:
Bei Modellen mit Kettenschal­tung schalten Sie bitte die Kette hinten auf das kleinste Ritzel (Bild 26). Bei Modellen mit Hydraulikbrem­sen lösen Sie den Schnells­panner.
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Eventuell etwas Reifendruck ab­lassen, um das Rad aus der Brem­se ziehen zu können. Bei Modellen mit Felgenbremsen (V- Brake) drücken Sie mit einer Hand die beiden Bremsarme zusammen und ziehen mit der anderen Hand (Bild 27) das Füh­rungsröhrchen aus der Halterung heraus.
Lösen Sie den Schnellspanner am Hinterrad (Bild 28), dann ziehen Sie das Laufrad aus der Rahmenhalterung. Nehmen Sie die Kette und heben Sie sie seit­lich vom Zahnkranz herunter. Der Einbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge. Achten Sie darauf, dass der Zahnkranz des Hinter­rades beim Einbau zwischen den beiden Kettenseiten ist (Bild 29). Sollte das Schaltwerk im Weg sein, können Sie es ohne Pro­bleme nach hinten drücken. Die Verschraubungen können von Modell zu Modell variieren – siehe Kapitel Vorderrad.
Bei der Nabenschaltung sollte man das Hinterrad nur in Notfällen (Platten) aus­bauen. (Bild 22) Bei Modellen mit Felgenbremsen (V-Brake) drücken Sie mit einer Hand die beiden Bremsarme zusammen und ziehen mit der anderen Hand das Führungsröhrchen aus der Halterung heraus. Lösen Sie den Bremsan­ker der Hinterradnabe (Bild 30) komplett vom Rahmen ab. Lösen Sie nun die Verschraubung am Hinterrad (Bild 31).
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Lösen Sie auch das Schalt­kabel aus seinen zwei Halterungen, am Hinterbau (Bild 32). Jetzt können Sie das Schaltkabel nach hinten aus dem Zug-Gegenhalter ziehen. (Hierfür ist etwas Kraft erforderlich!) (Bild 33) Die Spannung ist nun gelöst und der Innenzug kann aus seiner Halterung entnommen werden (Bild 34). Drücken Sie jetzt das Hinter­rad aus seiner Rahmenhalte­rung heraus. Heben Sie die Kette vom Zahnkranz herunter. Der Einbau erfolgt in umge­kehrter Reihenfolge.
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10.2 Schlauchwechsel:
Nachdem Sie das jeweilige Lauf­rad ausgebaut haben, lassen Sie bitte alle Luft aus dem Schlauch heraus. Schrauben Sie dazu das komplette Ventil aus dem Schlauch. Setzen Sie dann das Hebelwerkzeug (Bild 35) nur auf einer Seite der Decke an und he­beln Sie die Decke vorsichtig von der Felge. Um Schäden an Felge und Decke zu vermeiden, verwenden Sie bitte keine scharfkantigen Werk­zeuge (z. B. Schraubenzieher). Benutzen Sie spezielles Hebel­werkzeug. Danach können Sie den defekten Schlauch austau­schen und die Decke wieder auf die Felge hebeln.
11 Schaltung
11.1 Nabenschaltung:
Alle Cityline-Modelle haben eine Nabenschaltung. Bei dieser Schaltung wechselt die Kette nie den Zahnkranz, sondern bleibt immer in der selben Position. Der Schaltvorgang fi ndet in der Hin­terradnabe des Fahrrads statt. Auf der rechten Seite des Lenkers befi ndet sich der Schalthebel der Nabenschaltung. Durch Drehen dieses Griffs werden die unter­schiedlichen Gänge eingelegt. Im Sichtfenster können Sie erken­nen, in welchem Gang Sie sich momentan befi nden. Je höher die Zahl, desto schwerer geht das Treten und je niedriger, desto leichter. Zum Schalten hören Sie bitte auf zu treten.
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Wählen Sie den gewün­schten Gang (es können ruhig Gänge übersprungen werden) und treten Sie dann mit der gewohnten Kraft weiter.
11.2 Kettenschaltung
Bis auf einige Ausnahmen (siehe 11.3), besitzen alle Trekking-Line, Cross-Line, Sportline-Fitness- sowie MTB-Line Modelle eine reine Kettenschaltung. Bei dieser Schaltung wechselt die Kette bei jedem Schaltvor­gang den Zahnkranz. Sie müssen während des Schalt­vorganges auf folgende Punkte achten und sie befolgen, damit keine kost­spieligen Schäden entstehen können. Es ist wichtig, den jeweiligen Schalthebel bis zum Anschlag zu drücken, auch wenn die Kette schon während des Schaltvor­gangs gesprungen ist. Treten Sie beim Schaltvorgang leicht weiter. Erst wenn der gewünschte Gang richtig eingelegt ist, dürfen Sie den Druck auf die Kette erhö­hen und mit der ge
gewohnten Kraft weiter treten. Um einen hohen Verschleiß an Ketten und Zahnkränzen vorzubeugen, sollte man öfter schalten und nicht wochenlang im Lieblingsgang fahren. Sonst nutzt sich der Zahn­kranz an dieser Stelle schneller ab und dadurch letztendlich auch die Kette. Vermeiden Sie Gänge, in denen die Kette sehr schräg läuft (z. B. vorne und hinten gleich zei­tig auf den größten oder kleinsten Zahnrädern). Auf der rechten Seite des Lenkers befi ndet sich der Schalthebel, welcher das Schaltwerk am Hin­terrad betätigt. Durch das Drücken des unteren Hebels wird das Tre­ten leichter und die Anzeige im Sichtfenster wandert nach rechts (Bild 36). Die Kette wechselt auf das nächst größere Ritzel. Durch Ziehen des oberen Hebels mit dem Zeigefi nger, wird das Treten schwerer und die Anzeige im Sicht­fenster wandert nach links. Die Ket­te wechselt auf das nächst kleinere Ritzel. Bei Schaltungen ab der Shi­mano Deore-Gruppe können Sie den Gangwechsel sowohl durch Ziehen als auch durch Drücken des oberen Hebels in den nächst schwereren Gang bewegen.
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Diese Technik „2 way Release“ bietet also eine zusätzliche Schalt­möglichkeit.
Auf der linken Seite des Lenkers befi nden sich die Schalthebel für den Umwerfer, welcher die Ket­te auf den vorderen Kettenblät­tern der Kurbelgarnitur wechselt. Durch Drücken des unteren Hebels wird das Treten schwerer.
Die Kette springt auf ein größeres Kettenblatt und die Anzeige im Sichtfenster wandert nach rechts. Durch ziehen des oberen Hebels mit dem Zeigefi nger, erleichtert sich das Treten. Die Kette springt auf ein kleineres Kettenblatt und die Anzeige im Sichtfenster wandert nach links (Bild 37).
11.3 Modelle mit spezieller Schaltung
11.3.1 Kombination aus Ketten­und Nabenschaltung Gudereit LC-35
Das Modell Gudereit LC-35 ver­fügt über eine kombinierte Schal­tung „Sram Dual Drive“. Sie setzt sich zusammen aus ei­ner Kombination von Naben- und Kettenschaltung. Beide Schalte­lemente sind über einen kombi­nierten Hebel zu bedienen. Der Schalter auf der linken Lenker­Seite entfällt hierdurch. Die Hinter­rad-Nabe übernimmt im Verglich zur reinen Kettenschaltung den Wechsel der drei großen Wider­standsstufen. Die Übersetzung der Gangsprünge gleicht den Ketten­blattWechseln einer normalen Kettenradgarnitur.
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Durch das Schieben des Reglers nach rechts (Bild 38) erhöht sich der Widerstand, durch das schieben nach links verringert er sich.
Hören Sie beim Schalten kurz auf treten und setzen erst nach dem Einrasten des Reglers wieder mit dem Pedallieren ein. Der Drehgriffschalter überhalb des Reglers (Bild 39) übernimmt die Feinabstufung.
Durch Drehung nach oben wechselt die Kette über das hintere Schaltwerk in den nächst leichteren Gang, auf das nächst größere Ritzel. Durch Drehung nach unten springt die Kette in den schwereren Gang auf das kleinere Ritzel.
Den Drehgriffschalter können Sie hingegen des Naben-Reg­lers während des Pedallierens betätigen. Dies jedoch nur unter leichter Tretbelastung!
Gleich der normalen Nabenschal­tung, sollte das Hinterrad nur in Notfällen (Platten) selbst ausgebaut werden. Für den Ausbau schalten Sie den Regler für die Nabe ganz nach links sowie den Drehgriff ganz nach unten, sodass die Kette auf dem kleinsten Ritzel liegt. Begeben Sie sich zur Klickbox auf der rechten Seite der Nabe. Drücken Sie nun den Knopf der Klickbox-Arretierung (Bild 40) nach unten und ziehen die Box nebst Schalthebel nach hinten ab.
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Lösen Sie nun die Verschraubung am Hinterrad und ziehen die Fi­xierscheiben von der Nabenach­se. Ziehen Sie den Schaltarm des Schaltwerkes leicht nach hinten und drücken das Rad vorsichtig aus der Rahmen-Auf­nahme heraus (siehe auch 9.1.2) Einbau in umgekehrter Reihenfol­ge.
11.3.2 Gudereit SX-A, SX-S Gudereit LC-R / ST-R
Die Modelle SX-A, SX-S, sowie LC-R und SX-R verfügen über eine Nabenschaltung mit 11- bzw. 14 Gängen. Die Übersetzungs-Bandbreite der einzelnen Schaltstufen- oder Schaltsprünge entspricht einem optimalen Wirkungsgrad welcher sich an den tatsächlich
nutzbaren- sowie sinnvollen Gän­gen einer Kettenschaltung orien­tiert. Weitere Details zur Interpretation der Nabe und des­sen Wirkung fi nden Sie im beilie­genden Handbuch oder auf der Homepage des jewei­ligen Produkts.
Die 11-Gang Nabe Shimano „Alfi ne“ unseres Modells SX-A und SX-S , wird gleich der Ketten­schaltung, über einen Schalthebel rechts am Lenker bedient. (Bild 41) Durch Drücken des un­teren Hebels gelangen Sie in den nächst leichteren Gang. Durch ziehen oder Drücken des obe­ren Hebels, schalten Sie in den nächst schwereren Gang. Sie ha­ben die Möglichkeit, das Getrie­be der Nabe über eine Einlass­stelle im Nabengehäuse (Bild 42) zu schmieren.
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Über Wartungs-Interwalle Öl-Sorte- sowie Öl-Menge informieren Sie sich bitte un­bedingt bei Ihrem Händler.
Der Ausbau des Hinterrades erfolgt gleich der normalen Nabenschaltung, siehe Punkt
11.1.2.
Die 14 Gang Nabe Rohloff „Speedhub“ (Bild 43) wird über einen Drehgriffschalter rechts am Lenker bedient. Durch Drehbewegung nach oben schalten Sie in den nächst leichteren- durch Dreh bewegung nach unten in den nächst schwereren Gang.
Ausbau des Hinterrades: Lösen Sie nun die Schaltbox auf der linken Seite, indem Sie die silberne Schraube in der Mitte der Schaltbox mit einer viertel Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn (Bild
45) drehen. Ziehen Sie die Schaltbox nebst Schaltzügen nach hinten ab. Lösen Sie alle vier Linsenkopf-Schrauben und ziehen das Rad aus der Rahmenhalterung. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihen­folge.
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12 Bremsen
11.4 Nachlassende Schaltleistung:
Arbeiten an der Schaltung erfordern ausführliche Grund ­kenntnisse und Spezialwerk­zeuge. Daher wenden Sie sich bei auftretenden Problemen an Ihren Fachhändler.
Warnhinweis
Lesen Sie vor der ersten Tour den Bereich Schaltung aufmerk­sam durch. Erkunden Sie das Schaltverhalten Ihres Fahrrads in einem verkehrsfreien Bereich. Lassen Sie sich eine Einweisung zum richtigen Schalten durch Ihren Fachhändler geben, damit teure Folgeschäden vermieden werden können.
12.1 Hydraulikbremsen:
Bei Hydraulikbremsen wird die Bremskraft der Hände durch Hydrauliköl auf die Bremszylinder übertragen. Die hohe Bremskraft ist mit wenig Kraftaufwand gut dosierbar. Wir empfehlen grundsätzlich eine Testfahrt, bevor Sie sich in den Straßen ­verkehr begeben.
12.2 Scheibenbremsen
Die von uns verbauten Scheiben­bremsen basieren auf dem o. beschriebenen Prinzip der Hydraulikbremsen.
Das System wurde ursprünglich aus dem Motorrad-Bereich über­nommen und auf die Bedürfnisse eines Fahrrades abgestimmt. Der Vorteil ist eine gut zu dosierende Bremsleistung unabhängig von der Witterung. Bei Verschleiß der Bremsfl ächen können Beläge oder Scheibe leicht gewechselt werden. Die Felge wird geschont und muss nicht aufwendig erneu­ert werden.
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Wenn Sie zum Transport Ihres Rades die Räder heraus nehmen, setzen Sie bitte sofort die Transportsiche­rung zwischen die Bremsbe­läge (Bild 46). Alle von uns verbauten Scheibenbremsen besitzen eine automatische Belagnachstellung. Hierbei verengt sich der Kol­benabstand nach Verschleiß der Belege automatisch, um immer den gleichen Brems­weg zu gewähren. Ist die Transportsicherung bei heraus genommenen Rädern nicht verbaut und wird der Bremshebel versehentlich betätigt, so schließen sich die Kolben eng zusammen und müssen fachmännisch getrennt werden.
12.3 V-Brakes:
V-Brakes sind Felgenbremsen, die ihren Ursprung im MTB-Bereich haben, d. h. sie springen sehr spontan an. Daher empfehlen wir grund­sätzlich eine Testfahrt, bevor Sie sich in den Straßenverkehr begeben.
12.4 Bremshebel
Mit dem rechten Bremshebel am Lenker betätigt man die Hinterrad­bremse, mit dem linken Bremshebel am Lenker die Vorderrad­bremse. Bitte achten Sie darauf, dass die Bremswirkung der beiden Bremsen sehr unterschiedlich ist. Die Hinterradbremse neigt bei einer starken Bremsung dazu, das Hinter­rad zu blockieren, da der Schwer­punkt des Körpergewichtes durch die Sitzposition weiter vorne liegt. Das Fahrrad kann unkontrolliert seitlich ausbrechen. Die Vorderrad­bremse kann im Extremfall, wenn nur sie allein benutzt wird, zum Blockieren des Vorderrades führen und damit unweigerlich einen Über­schlag zur Folge haben.
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Daher immer beide Bremsen be­nutzen und mit Ihrem Fahrrad Test­bremsungen auf einem verkehrs­freien Gelände machen.
12.5 Nachlassende Bremswirkung:
Arbeiten an der Bremsanlage müssen grundsätzlich zu Ihrer ei­genen Sicherheit vom Fachhänd­ler ausgeführt werden.
13 Ausstattungs-Information zu System-Gepäckträgern:
Besitzt das Fahrrad einen System­Gepäckträger, kann er jederzeit und bedarfsgerecht umgewandelt werden. Ihr Fachhändler hält eine Vielzahl von Komponenten bereit, beispielsweise einen gefederten Universaladapter für Kindersitze, Adapter für Einkaufskörbe und Fahrradkoffer usw.. Das Beson­dere an diesen System-Gepäck­trägern ist der Sicherungssplint, der jeden Adapteraufsatz fest und doch schnell wieder lösbar arre­tiert.
14 Geschlossener Kettenkasten „Chainglider“
Jeweils ein Modell aus unserer City- und Sportline verfügen über ein geschlossenes Kettenschutz­System namens „Chainglider“ (Bild 49). Die Kette ist durch ei­nen Kunststoff-Kasten welcher auf der Kette bzw. den Ritzeln aufl iegt, komplett vor Dreck und somit erhöhtem Verschleiß ge­schützt. Durch die Aufl age der Kunststoffführung auf der Kette, werden leise Schleifgeräusche er­zeugt. Diese sind systembedingt normal.
Beispiele aus dem Pletscher
Zubehör-Sortiment: Abschließbarer Fahrradkoffer mit 12 Litern Inhalt (Bild
47), eng maschiger Einkaufskorb mit Tragegriff (Bild 48).
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