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Sicherheitshinweise
•
Ein beschädigtes Gerät nicht anschließen.
Besonders auf den einwandfreien Zustand der
Netzanschlussleitung achten!
• Beim Transport, beim Aufstellen, beim
Verschieben, bei der Handhabung und bei der
Reinigung des Gerätes ist darauf zu achten, dass
keine Teile des Kältemittelkreislaufes beschädigt
werden. Die Netzanschlussleitung darf nicht eingeklemmt oder geknickt werden.
• Die Steckdose zum Anschluss des Gerätes muss
vorschriftsmäßig installiert sein. Nur dann ist im
Schadensfall ein Schutz vor elektrischem Schlag
gewährleistet.
• Sie sollte so gesetzt sein, dass ein Ziehen des
Netzsteckers möglich ist.
• Die Hinweise zur Entlüftung bzw. Belüftung des
Gerätes im Abschnitt “Aufstellen” sind zu berücksichtigen.
• Das Gerät ist schwer. Scharfe Metallkanten am
Gerät hinten und unten stellen ein
Verletzungsrisiko dar. Beim Aufstellen oder
Verschieben sind Schutzhandschuhe zu tragen.
• Der Ablauf für Tauwasser an der Rückseite des
Gerätes mündet in den Auffangbehälter über dem
Kompressor. Dieser Behälter darf nicht entfernt
werden. Brandgefahr!
Aufstellen
Aufstellort
Türanschlagwechsel
Bevor das Gerät endgültig aufgestellt wird, sollte die
richtige Seite des Türanschlages überprüft werden.
Bei Bedarf ist nach dem Abschnitt
“Türanschlagwechsel” zu verfahren.
Lüftungsquerschnitte
Um aus Sicherheitsgründen eine ausreichende
Belüftung des Gerätes zu erzielen, müssen die
Angaben des erforderlichen Lüftungsquerschnittes eingehalten werden. Die Belüftung des Kompressors und
des Verflüssigers erfolgt durch eine Öffnung, die an der
unteren Seite des Küchenmöbels vorhanden sein muss
(Größe der Öffnung 200 cm
2)
min.
200 cm
2
200 cm
2
min.
Klimaklassen
Das Gerät sollte an einem Ort stehen, dessen
Umgebungstemperatur der Klimaklasse entspricht, für
die das Gerät ausgelegt ist. (Angabe auf dem
Typschild).
Klimaklasse Umgebungstemp.
SN von +10°C bis +32°C
N von +16°C bis +32°C
ST von +18°C bis +38°C
T von +18°C bis +43°C
Bei Raumtemperaturen unter der angegebenen
Klimaklasse und leerem, bzw. nur gering gefülltem
Gefrierabteil treten aufgrund der sehr langen
Aggregatpausen starke Temperaturschwankungen im
Gefrierabteil auf. Bei sehr niedrigen
Raumtemperaturen wird auch bei normal gefülltem
Gefrierabteil die erforderliche Lagertemperatur von
minus 18°C nicht mehr eingehalten. Die eingelagerte
Ware kann bei längerer Unterschreitung der
Raumtemperatur (mehrere Tage) antauen.
Abstände
Direktes Anstellen an Heizkörper oder sonstige
Wärmequellen vermeiden. Zu Elektroherden 3 cm, zu
Öl- und Kohlenherden 30 cm Mindestabstand einhalten. Bei Aufstellung neben anderen Gefrier- und
Kühlgeräten ist zu Vermeidung von Kondenswasserbildung ein Abstand von 2 cm notwendig.
Wartezeit
Zur wartungsfreien Dauerschmierung befindet sich in
der Kapsel des Motorkompressors Öl. Durch
Schräglage beim Transport kann dieses Öl in das
geschlossene Rohrsystem gelangen. Es läuft selbst
wieder in die Kapsel zurück, wenn mit dem Einschalten
des Gerätes ca.1 Stunde gewartet wird.
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Einfriertipps
Sicherheitshinweise
• Brennbare Flüssigkeiten und Gase nicht im Kühlbzw. Gefriergerät aufbewahren. Explosionsgefahr!
• Im Gefriergerät dürfen außer hochprozentigen
Spirituosen keine Flüssigkeiten, insbesondere kohlensäurehaltige Getränke, in Flaschen eingelagert
werden.
• Tiefkühlgut nicht mit nassen Händen berühren,
(Handschuhe tragen)! Ebenso Eis am Stiel nicht
sofort nach der Entnahme aus dem Gefrierabteil
verzehren. Es besteht die Gefahr festzufrieren bzw.
die Entstehung von Frostblasen.
ERSTE HILFE:
Sofort unter fließendes, kaltes Wasser halten! Nicht
wegreißen!
• Reif- und Eisansätze nicht mit scharfkantigen
Gegenständen abkratzen. Zum Abtauen keine
Sprays, keine elektrischen Heizgeräte wie
Heizlüfter, Haartrockner, Dampfreiniger oder andere
Wärmequellen verwenden! Kunststoffteile könnten
sich verformen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
wir möchten mit diesen Einfriertipps eine schnelle und
unkomplizierte Hilfe für die Behandlung Ihrer
Lebensmittel bieten.
Für weitere und genauere Informationen gibt es eine
Vielzahl von Fachbüchern unter den Stichworten
Lebensmittelbiologie, Gefriertechnik, Einfrieren... usw.
Beachten Sie bitte diese Hinweise im Umgang mit
Lebensmitteln im Gerät.
Was können Sie vermeiden?
- Dass Lebensmittel zu lange lagern, da keine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung ist.
- Verdorbene Stellen am Fleisch, da diese im gefrorenem Zustand durch berühren mit frischen Waren
angetaut wurden.
- Zu lang gelagertes Gut aufgrund von Unordnung.
Durch das übliche schnelle Öffnen und Schließen
des Gerätes kommt in der Regel die Ordnung zu
kurz.
- Gefrierbrand durch
- undichte Schweißstellen in der Folie,
- Löcher in der Folie durch Verletzung,
- unzureichend verschlossene Einfrierbeutel,
- nicht exakt schließende Behälter.
- Zu hohen Stromverbrauch, da das Gerät schon
längst abgetaut werden sollte.
- Starke Bereifung im Gerät, weil zu warme und
schlecht verpackte Lebensmittel eingefroren wurden.
Vorbereiten
Nur frische bzw. frisch zubereitete, einwandfreie
Lebensmittel einfrieren.
Damit die Lebensmittel rasch bis zum Kern durchgefroren werden, nicht zu große Packstücke einfrieren. Bei
einem 2,5 kg Stück Fleisch ist mit 24 Stunden zu rechnen.
Tipp: Flache Formen frieren schneller durch.
Einmal aufgetaute Lebensmittel sollen nicht ein zweites
Mal eingefroren werden. Deshalb möglichst
Portionsgrößen oder einzeln auf dem Gefriertablett einfrieren.
Durch Salz kann sich die maximale Lagerdauer bis auf
1/3 reduzieren. Erst beim Zubereiten bzw. Verzehr salzen.
Damit Einzelstücke nicht zusammenfrieren (klumpen)
und die Bedarfsmenge gezielt entnommen werden
kann, sind die gängigen Methoden: Zwischenlagen,
Gefriertablett, Glacieren.
Zwischenlagen: Es wird eine Folie zwischen die
Einzelstücke gelegt.
Gefriertablett: Das Gefriertablett bietet die Möglichkeit
kleine Teile wie Beeren, Blumenkohlröschen, Erbsen,
Knödel, Filetstücke usw, einzeln einzufrieren. Die gefrorenen Einzelteile werden nach ca. 12 Stunden in
Gefrierdosen oder Gefrierbeutel luftdicht verpackt und
eingelagert. Früchte eventuell vorher in Zucker drehen.
Als Gefriertablett eignen sich auch flache
Kunststoffschalen.
Glacieren: Dieses Verfahren wird vorwiegend von der
Tiefkühlindustrie eingesetzt. Im Privathaushalt ist diese
Methode sehr zeitaufwendig und wird deshalb selten
angewandt.
Blanchieren: Die meisten Gemüse, siehe unten, sollten vor dem Einfrieren blanchiert werden. Hierbei wird
durch einen Hitzeschock die Veränderung des
Geschmacks, des Vitamingehalts und der Farbe verringert.