Sitzhöheneinstellung mithilfe der Antriebsradposition ..6
Sitzhöheneinstellung durch Austausch der Antriebsräder ... 7
Sitzhöheneinstellung durch Änderung der Lenkradposi-
Danke, dass Sie sich für einen Rollstuhl von Etac
entschieden haben. Zur Vermeidung von Schäden bei der
Handhabung und Verwendung lesen Sie dieses Handbuch
bitte aufmerksam durch.
Mit der als „Benutzer“ bezeichneten Person ist die Person
gemeint, die im Rollstuhl sitzt. Der „Helfer“ ist die Person,
die dem Benutzer assistiert.
Dieses Symbol ist im Handbuch mit dazugehörigem Text zu finden. Es macht auf Punkte aufmerksam, bei denen die Sicherheit von Benutzer
oder Helfer gefährdet werden kann.
Der M100 ist ein zusammenklappbarer Allround-Rollstuhl,
der für den Gebrauch im Innen- und Außenbereich ausgelegt
ist. Bei Sitz und Fußplatten lassen sich Höhe und Winkel
justieren, die Rückenlehne ist höhenverstellbar. Der M100
kann bei veränderten Bedürfnissen ergänzt und justiert werden. Als ergänzende Komponenten stehen zahlreiche Extras
und Zubehör zur Verfügung, darunter Sitzkissen, Kippschutz,
mehrere Beinstützenmodelle und Antriebsradgrößen.
CE-Kennzeichnung
Gemäß EN 12183
Bitte lesen Sie vor Gebrauch die Bedienungsanleitung aufmerksam durch.
Die Entsorgung muss gemäß den nationalen
Vorschriften erfolgen.
Der M100 bietet optimale Voraussetzungen für Komfort,
Funktion und beste Fahreigenschaften.
Indikation: Der M 100 ist einsetzbar bei eingeschränkter
oder vollständiger Gehunfähigkeit. Dies kann bei
folgenden Erkrankungen/Behinderungen der Fall sein:
Schädel-Hirn-Traumata, Multiple Sklerose, Hemiplegie,
Geriatrische Krankheitsbilder (Morbus Parkinson, Alzheimer,
Amputationen, rheumatische Erkrankungen u. Ä.), Muskeldystrophien, Cerebralparesen. Der M 100 deckt dabei
die Grundanforderungen an Mobilität für Menschen mit
Gehbehinderungen ab.
Kontraindikation: Der M 100 ist nicht geeignet bei
schwereren multiplen Erkrankungen mit besonderen Anforderungen für das Positionieren und die Sitzunterstützung.
Der M 100 ist weniger geeignet bei aggressiv progressiven
Krankheitsverläufen, also einer schnellen Verschlechterung
der Krankheitssymptomatik.
Etac arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung seiner
Produkte. Das Recht auf jederzeitige Änderungen an
unseren Produkten ohne vorherige Ankündigung bleibt
deshalb vorbehalten. Abmessungen in den Zeichnungen
oder anderswo sind lediglich Richtwerte.
Wir übernehmen keine Haftung für Druckfehler oder
fehlende Angaben.
In der Mitte dieses Handbuchs
befindet sich ein
herausnehmbarer Teil
mit Benutzer hinweisen.
Tests und Gewährleistungen
Crashtest:
Alle Rollstühle von Etac sind gemäß ISO 7176-19 geprüft
und beim Schwedischen Materialprüfungs- und Forschungsinstitut crashgetestet. Die Tests wurden bei normaler
Rollstuhleinstellung durchgeführt (siehe jeweiliges Rollstuhlhandbuch), mit der Anschnallvorrichtung UNWIN_WWR/
ATF/K/R und dem Dreipunktgurt UNWIN_WWR/HD/ATF/K/R.
Nutzdauer:
Das Produkt wurde geprüft und erfüllt die Anforderungen aus EN 12183. Die Lebensdauer des Hauptprodukts
beträgt mindestens fünf (5) Jahre bei ordnungsgemäßer
Verwendung gemäß Verwendungszweck, Sicherheitsvorschriften, Anweisungen zur Überholung und Bedienungsanleitung. Das Hauptprodukt besteht aus dem
Basisgestell mit Sitz und Rückenstütze. Weitere Komponenten bzw. Zubehörteile sind gemäß Bedienungsanleitung und den Anweisungen zur Überholung zu
verwenden. Die tatsächliche Produktlebensdauer kann
je nach Nutzungshäufigkeit und -intensität variieren,
beträgt jedoch maximal zehn (10) Jahre. Danach muss
das Produkt außer Betrieb genommen werden!
Folgende Oberflächenbehandlungsverfahren wurden
eingesetzt:
Das Produkt hat die gemeinsam festgelegten Beurteilungen
und Tests gemäß produktgruppenspezifischer EuropaNormen durchlaufen. Eine Kombinationsübersicht finden
Sie unter www.etac.com.
Garantie:
5 Jahre Gewährleistung auf Material- und Herstellungsfehler. Die Bedingungen finden Sie unter www.etac.com.
Spezialeinstellungen:
Spezialeinstellungen sind solche Anpassungen, die von den
Handbuchanweisungen und -einstellungen abweichen.
Vom Kunden speziell angepasste Rollstühle dürfen Etacs
CE-Kennzeichnung nicht behalten. Die Etac-Gewährleistung
verliert ihre Gültigkeit. Bei Unsicherheiten hinsichtlich der
Ausführung der Anpassungen ist Etac zu kontaktieren.
Werkzeuge
Inbusschlüssel Steckschlüssel Torxschlüssel
3, 5, 6 mm 19/24 mm T20
Erläuterung der Punktliste:
Standard
Extra
4
Page 5
2. Beschreibung
M100M100TR
1
13
16
15
14
4
19
10
9
1. Rückenrohr
2. Bezug Rückenlehne
3. Bezug Sitz
4. Bremse
5. Fußplatte
6. Feststellrädchen
Fußplattenarretierung
7. Beinstütze
2
12
8
8. Lenkrad
9. Vordergabel
10. Vordergabelbefestigung
11. Abdeckkappe
12. Armlehnenbefestigung
13. Armlehne
einschl.
Arretierung
17
6
14. Schnellkupp-
15. Greifreifen
16. Antriebsrad
17. Rahmen
18. Befestigungs-
19. Seriennummer
3
11
lungsnabe
rohr Fußplatte
18
1
14
13
12
11
7
18
5
1. Rückenrohr
2. Bezug Rücken-
3. Bezug Sitz
4. Fußplatte
5. Feststellrädchen
6. Beinstütze
7. Lenkrad
2
8
15
lehne
Fußplattenarretierung
16
9
7
8. Vordergabel
9. Vordergabelbefestigung
10. Abdeckkappe
11. Armlehnenbefestigung
12. Armlehne
einschl.
Arretierung
13. Bremszug
3
10
6
17
5
4
14. Bremsgriff
Betreuerbremse/
Feststellbremse
15. Rad 16"
16. Rahmen
17. Befestigungsrohr Fußplatte
18. Seriennummer
5
Page 6
3. Einstellungen
Sitzhöheneinstellung
Beim M100 lässt sich die Sitzhöhe verstellen,
ohne dass Antriebsräder, Vordergabeln oder
Lenkräder ausgetauscht werden müssen.
Es besteht Kippgefahr.
Sitzhöheneinstellung durch Änderung der Antriebsradposition
M100
M100TR
E – A
0 – 10 cm
2
1
3
5 mm
45
6
Page 7
3. Einstellungen
Sitzhöheneinstellung durch Austausch der Antriebsräder
M100
M100TR
E – A
0 – 14 cm
5 mm
E = 36 cm
D = 38,5 cm
C = 41 cm
B = 43,5 cm
A = 46 cm
E = 38 cm
D = 40,5 cm
C = 43 cm
B = 45,5 cm
A = 48 cm
E = 40 cm
D = 42,5 cm
C = 45 cm
B = 47,5 cm
A = 50 cm
7
Page 8
3. Einstellungen
Sitzhöheneinstellung durch Änderung der Lenkradposition in der Gabel
M100
M100TR
1 – 3
0 – 5 cm (0 – 3 cm)
StandardKurz
± 1,5 cm
± 2,5 cm
Sitzhöheneinstellung durch Änderung der Vordergabelbefestigung
6 mm19 mm
0 – 2,5 cm
1. Abdeckkappe abnehmen und Vordergabel
lösen, siehe Abbildung.
2. Vordergabelbefestigung lösen und um 180°
drehen.
3. Vordergabel mit Lenkrad wieder anbringen,
siehe Abbildung.
Achtung! Darauf achten, dass die Scheiben in der
Befestigung (unter der Sicherungsmutter) in der
richtigen Reihenfolge mit der Federscheibe oben
liegen.
Sicherungsmutter bis zum Anschlag anziehen.
½ – 1 Umdrehung lösen, dann hat die Federscheibe die richtige Spannung und die Gefahr
eines flatternden Lenkrads verringert sich.
5 mm
12a2b3a3b
8
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3. Einstellungen
Sitzhöheneinstellung durch Austausch der Lenkräder/Vordergabeln
0 – 14,5 cm
M100
M100TR
Kurz
Mittel
5”
125*30 mm
38 / 39,5 / 41 cm
40,5 / 42 / 43,5 cm
Achtung!
Die Einstellmöglichkeit
durch Drehen der
Vordergabelbefestigung
nicht vergessen.
6”
150*30 mm
40,5 / 42 cm
43 / 44,5 cm
42,5 / 45 / 47,5 cm
45 / 47,5 / 50 cm
8”
200*30 mm
200*50 mm
45 / 47,5 / 50 cm
47,5 / 50 / 52,5 cm
9
Page 10
Sitzwinkel
Der Sitzwinkel lässt sich auf 0° oder 3° einstellen (siehe vorherige Abbildungen). Die Vordergabelbefestigung so justieren, dass
die Vordergabel senkrecht steht.
3. Einstellungen
M100
M100TR
max. 3°
min. 0°
Es besteht Kippgefahr.
Schwerpunkteinstellung/Amputationsposition (nur mit 24“ Rädern)
1. Antriebsrad abnehmen, siehe Abbildung
auf S. 6.
2. Antriebsradbefestigungen lösen.
3. Die Seiten der Befestigungen wechseln.
2
3
123
4. An der Rückseite des Rahmens montieren.
5. Antriebsrad montieren, siehe Abbildung
auf S. 6.
5 mm
4
Bei der Einstellung der Sitzhöhe oder
Schwerpunktposition muss stets die
Funktion des Kippschutzes überprüft
werden.
10
Page 11
74983I 2014-08-11
1
Bedienungsanleitung
M100
M100TR
Bei der Einstellung von Sitzhöhe, Schwerpunkt oder Rückenlehnenwinkel muss stets
die Funktion des Kippschutzes überprüft
werden.
Erläuterung der Symbole
Verankerung
Den Rollstuhl niemals
an den Armlehnen
anheben.
11
Kippgefahr: Der
Kippschutz muss beim
Fahren stets heruntergeklappt sein.
11
Page 12
2
Bedienungsanleitung
Transport in Fahrzeugen
Fahrdienstbus
Alle Rollstühle von Etac sind gemäß ISO 7176-19
mit Befestigungskomponenten und Dreipunktgurt
von Unwin crashgetestet und zugelassen.
Etac empfiehlt folgende Maßnahmen in der aufgeführten Reihenfolge:
1) Der Rollstuhlbenutzer sollte nach Möglichkeit
in einem Fahrzeugsitz sitzen und mit dem
Dreipunktgurt des Fahrzeugs angeschnallt
werden. Der Rollstuhl wird im Kofferraum oder
auf dem Rücksitz verstaut. Er muss dazu so
gesichert werden, dass er weder umkippen noch
umherrollen kann.
2) Bei der Beförderung des Benutzers im Rollstuhl
ist der Rollstuhl in vorwärtsgerichteter Position
und entsprechend den Anweisungen dieses
Handbuchs zu verankern. Der Benutzer wird mit
einem separaten Dreipunktgurt angeschnallt, der
im Fahrzeug verankert ist.
3) Gemäß Richtlinie 2001/85/EG, Anhang VII,
Punkt 3.8.3. gibt es eigens markierte Rollstuhlstellplätze, die die Beförderung im Rollstuhl
entgegen der Fahrtrichtung zulassen.
Für diese Art des Transports müssen Benutzer/
Betreuer aktiv genug sein, um auf abrupte Bewegungen reagieren und während der gesamten Fahrt
eine sichere Sitzstellung einnehmen/gewährleisten
zu können.
Die Behinderung des Benutzers muss es zulassen,
dass er sich und den Rollstuhl an dem im Fahrzeug
montierten Haltegriff festhalten kann, um auf
Geschwindigkeits- oder Fahrtrichtungsänderungen
reagieren zu können.
Bei Punkt 2 und 3 sollte:
• eine korrekt eingestellte Nackenstütze verwen-
det werden
• die Rückenlehne mindestens bis zu den Schul-
tern des Benutzers reichen
• die Feststellbremse angezogen werden
• der Kippschutz nach unten geklappt werden
• Zubehör/Teile, die ohne Werkzuge entfernt
werden können, müssen entfernt und sicher
gelagert werden
• die Querstange muss benutzt werden
• Antriebsräder müssen Greifreifen besitzen
Verankerung
Die Anschnallvorrichtung darf nicht durch
die Räder geführt werden.
Pkw
• Der Rollstuhl ist möglichst im Kofferraum zu
transportieren.
• Wird der Rollstuhl auf dem Rücksitz transportiert,
muss sichergestellt werden, dass er nicht umkippen oder wegrollen
kann. Er ist nach
Möglichkeit mithilfe
des Fahrzeugsicherheitsgurts zu sichern.
Auseinanderklappen
• Das eine Sitzrohr mit der ganzen Hand auf dem Sitz nach unten drücken.
• Beim Auseinanderklappen nicht das Sitzrohr umfassen, da
Klemmgefahr besteht.
• Fußplatten herunterklappen.
Zusammenklappen
• Den eventuell vorhandenen Schiebebügel und/oder die Querstange abmontieren bzw. lösen.
• Fußplatten hochklappen.
• Den Sitz nach oben heben.
12
12
Page 13
Bedienungsanleitung
Antriebsrad mit Steckachsen
• Bei der Montage stets sicherstellen, dass der Steckachsenknopf in der
Nabe deutlich spürbar herausfedert.
3
Fußplatten
Die Höhe so justieren, dass die Füße gestützt
werden und die Oberschenkel am Polster
anliegen.
Bei der Verwendung im Freien sollten die Fußplatten eine Bodenfreiheit von 4 – 5 cm haben.
Einstellung des Winkels
Den Fußplattenwinkel so
justieren, dass die Fußgelenke
90° angewinkelt sind.
5 mm
Armlehnen (Einstellung)
Niemals auf den
Fußplatten stehen,
es besteht Kippgefahr!
Einstellung der Höhe
Das Verriegelungsrad an der Beinstütze komplett
lösen. Die Schraube herausziehen und die Höhe
einstellen. Schraube und Rad wieder montieren.
Die Verbindung fest anziehen.
• Die Schraube innen an der Seitenplatte lösen.
• Die Armlehne auf die gewünschte Höhe
einstellen und festschrauben.
• Hoch eingestellte Armlehnen stützen und
entlasten den Rücken besser als zu tief
eingestellte Armlehnen.
3 mm
Justierung von Rückenlehnenhöhe und Bezug bei Standardausführung
5 mmT20
13
13
Page 14
4
Bedienungsanleitung
M100TR Bremse für Begleitperson
• Den Rollstuhl während der Fahrt
durch Hochziehen des Bremsgriffs
bremsen.
Antriebsräder: Bei Bedarf die Steckachsen reinigen.
Lenkräder: Bei Bedarf die Lenkradachsen reinigen.
Fahrgestell: Fahrgestell mit einem Reiniger ohne Schleifmittel und einem pH-Wert von 5 – 9 oder mit
70%igem Waschalkohol reinigen. Nachspülen und trocknen.
Bezug: Wäsche, siehe Pflegehinweise am Bezug.
Bei schwerwiegenderen Problemen bitte einen Fachhändler kontaktieren.
(!) Bei Bedarf bewegliche Teile/Scharniere mit z. B. Fahrradöl o. Ä. schmieren.
M100TR Feststellbremse
• Feststellbremse durch Hochziehen des
Bremsgriffs und Eindrücken des Knopfs
A betätigen.
Zum Lösen den Griff nach oben drücken.
Der Rollstuhl zieht zur Seite.
Der Rollstuhl ist schwergängig.
Der Rollstuhl ist schwer lenkbar.
Die Bremsen greifen nicht richtig.
Die Antriebsräder sitzen zu locker.
Die Antriebsräder lassen sich nur
schwer abnehmen/anbringen.
Die Lenkräder flattern.
Fehlersuche
Die Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigungen korrigieren.
•
• Sicherstellen, dass die Vordergabelbefestigungen auf gleicher Höhe
montiert sind.
• Die Antriebsradbefestigungen sind falsch montiert.
• Der Benutzer belastet den Rollstuhl falsch.
• Der Antrieb ist auf einer Seite stärker.
•
Die Antriebsradbefestigungen sind falsch montiert.
• Haare und Verunreinigungen von den Lenkradachsen entfernen.
• Sicherstellen, dass die Vordergabeln nicht zu fest angezogen sind.
• Haare und Verunreinigungen von den Lenkradachsen entfernen.
• Den Abstand zwischen Reifen und Bremse korrigieren.
• Die Länge der Steckachse neu einstellen.
• Die Steckachsen schmieren und reinigen, z. B. mit Fahrradöl.
• Die Länge der Steckachse neu einstellen.
• Die Vordergabeln sind nicht fest genug angezogen.
• Sicherstellen, dass die Vordergabelbefestigungen auf gleicher Höhe
montiert sind.
• Die Winkeleinstellung der Vordergabelbefestigungen korrigieren.
• Die Lenkräder sind zu stark belastet; die Gleich gewichtsposition
des Rollstuhls korrigieren.
Der Rollstuhl lässt sich nur schwer
zusammen-/auseinanderklappen.
Der Rollstuhl wirkt instabil.
• Der Bezug ist zu fest gespannt.
• Die Kreuzgelenke unter dem Sitz reinigen und schmieren.
• Sicherstellen, dass Schrauben und Sicherungs mechanismen richtig
angezogen sind.
14
14
Page 15
Bedienungsanleitung – Fahrtechnik, manövrieren
Parken
5
Den Rollstuhl
niemals an den
Armlehnen anheben.
Kippgefahr: Der
Kippschutz muss beim
Fahren stets heruntergeklappt sein.
Überführen in den bzw. aus dem Rollstuhl
Niemals auf den
Fußplatten stehen, es
besteht Kippgefahr!
SeitlichVon vorn
Nehmen Sie die Armstütze
auf der Überführungsseite ab.
Rollstuhl anheben
• Sicherstellen, dass die höhenverstellbaren Schiebegriffe
ordnungsgemäß festgezogen sind.
• Nicht arretierbare Beinstützen
unter den Sitz klappen und
den Rollstuhl am vorderen
Rahmenoberteil anheben.
15
15
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6
Bedienungsanleitung – Fahrtechnik, manövrieren
Die folgenden Abbildungen zeigen Fahrtechniken und das Überwinden von Hindernissen wie
i
Schwellen oder Bordsteinen.
Benutzer, die vorwärts hochfahren
Diese Technik wird ausschließlich erfahrenen Rollstuhlbenutzern empfohlen.
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Benutzer, die rückwärts hochfahren
Diese Technik eignet sich nur für niedrige Kanten/Schwellen,
entsprechend der Höhenjustierung der Fußplatten.
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Benutzer, die vorwärts herunterfahren
Diese Technik wird ausschließlich erfahrenen Rollstuhlbenutzern
empfohlen.
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Benutzer, die rückwärts herunterfahren
Diese Technik wird ausschließlich erfahrenen Rollstuhlbenutzern empfohlen.
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Die Kippgefahr ist bei
dieser Bewegungsart
besonders hoch.
16
16
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Page 17
Bedienungsanleitung – Fahrtechnik, manövrieren
Helfer, die vorwärts hochschieben
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
7
Helfer, die rückwärts hochschieben
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Helfer, die vorwärts herunterschieben
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Helfer, die rückwärts herunterschieben
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist.
17
17
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
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8
Bedienungsanleitung – Fahrtechnik, manövrieren
Treppen hinaufbewegen
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist. Niemals auf Rolltreppen fahren,
selbst wenn Hilfe vorhanden ist. Die höhenverstellbaren Griffe müssen fest angezogen
sein. Wir empfehlen, dass immer zwei Pflegekräfte diesen Transfer zusammen durchführen. Eine Person sollte hinten sein und die Schiebegriffe halten; die andere Person sollte
vorne sein und den Rahmen halten (oder die Beinstützen, wenn diese arretierbar sind).
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Treppen hinabbewegen
– Achten Sie darauf, dass der Kippschutz deaktiviert ist. Niemals auf Rolltreppen fahren,
selbst wenn Hilfe vorhanden ist. Wir empfehlen, dass immer zwei Pflegekräfte diesen
Transfer zusammen durchführen. Eine Person sollte hinten sein und die Schiebegriffe
halten; die andere Person sollte vorne sein und den Rahmen halten (oder die Beinstützen, wenn diese arretierbar sind).
Steigung hoch-/hinabfahren
Die Geschwindigkeit mithilfe der Greifreifen regeln, nicht mit den
Bremsen!
Nicht mitten auf dem Hang die Richtung ändern. Stets möglichst
gerade bergauf/bergab fahren. Bei Unsicherheiten um Hilfe bitten.
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Aktivieren Sie danach
den Kippschutz
wieder!
Steigung hochfahren
Körper nach vorne neigen,
um den Schwerpunkt zu
verlagern.
Körper nach hinten neigen,
um den Schwerpunkt zu
verlagern.
18
Page 19
Je nach Rollstuhlmodell sind nach der Einstellung von Sitzhöhe und Sitzwinkel auch Bremse
und Kippschutz zu justieren.
Bremse, Einstellung
5 mm
4. Justierungen
M100
M100TR
Einstellung der Bremse für Begleitperson
Zur Einstellung der Bremse für Begleitperson die Sicherungsmutter (A) lösen
und die Stellschraube (B) nach oben
bzw. unten verstellen. Wenn die Bremse
ausreichend greift, die Sicherungsmutter
(A) anziehen.
Diese Einstellung ist vorzunehmen,
wenn die Bremse nicht zufriedenstellend
funktioniert.
19
Page 20
Kippschutz, drehbar
4. Justierungen
M100
M100TR
Der Kippschutz
wird an den
Ankipprohren
montiert.
5 mm
Bei der Einstellung
der Sitzhöhe oder
Schwerpunktes muss
stets die Funktion
des Kippschutzes
überprüft werden.
Justierbarer Bezug (Extras)
Die Form des Rückenlehnenbezugs lässt sich
mithilfe von fünf Klettverschlüssen und einem
Rückenüberzug individuell einstellen.
– Der Rückenüberzug muss ausreichend Platz
zwischen Sitzfläche und Rückenlehne bie-
ten, sodass sich der Benutzer ungehindert
an die Rückenlehne anlehnen kann.
– Alle Bänder lockern und dafür sorgen, dass
der Benutzer so weit hinten wie möglich sitzt.
– Die Bänder so spannen, dass sie der Kontur
des Rückens folgen und den Lendenwirbel-
bereich stützen.
12
3
4 - 6.5 cm
Kippgefahr: Nach der Justierung des
Rückenlehnenbezugs stets die Einstellung des Kippschutzes überprüfen.
(!) Die oberen
Klettverschlüsse
sollten nicht zu fest
gespannt werden,
da sich dies auf das
Auseinanderklappen
des Kreuzes,d.
h. die Sicherung
der Sitzrohre am
Rahmen, auswirkt.
Schiebegriffe, höhenverstellbar (Extras)
Nur in Verbindung mit höhenverstellbaren
Schiebegriffbefestigungen.
Die Schiebegriffe sind in 2-cm-Schritten
höhenverstellbar.
Die Feststellschraube (A) lösen und die
Kunststoffscheibe nach innen drücken. Die
gewünschte Höhe einstellen. Darauf achten,
dass sich die Schiebegriffe in Schnappposition
befinden, und die Feststellrädchen anziehen.
Sicherstellen, dass
die Feststellrädchen
fest angezogen sind.
Dies ist besonders
wichtig, wenn der
Rollstuhl mit Benutzer angehoben wird.
20
Page 21
Schiebebügel (Extras)
4. Justierungen
M100
M100TR
Der abnehmbare Schiebebügel ist in der Höhe
verstellbar.
Er wird an den Befestigungen der Schiebegriffe montiert und lässt sich auf gleiche Weise
in der Höhe justieren wie die höhenverstellbaren Schiebegriffe.
Am Schiebebügel kann außerdem eine
Nackenstütze angebracht werden.
Sicherstellen, dass die Feststellrädchen
fest angezogen sind. Dies ist besonders wichtig, wenn der Rollstuhl mit
Benutzer angehoben wird.
Beckengurt (Zubehör)
Der Schiebebügel
muss vor dem
Zusammenklappen
des Rollstuhls
entfernt werden.
12
3
4
21
Page 22
5. Zubehör
Bei Lieferung von Etac liegen allen Zubehörteilen Montageanleitungen bei.
Die Anleitungen sind auch auf unserer Homepage www.etac.de zu finden.
Alu-Greifreifen
Lenkräder: 200 x 35 mm
Vordergabel: Standard
Beinstützen: verriegelbar, abnehmbar und schwenkbar
Fußplatten: winkelverstellbar (höhenverstellbar in
1,5-cm-Schritten)
Armlehnen: kurz
Ankipprohre: Standard
Transportbefestigung: Standard
Höchstgewicht
des Benutzers: 125 kg
24 cm 38 – 52,5 cm 37,5 – 47,5 Max 6° Max >20° Max >20°
der kippanfälligsten Einstellung)
13400103 kurz 40 cm kurz 37,5 cm 15,7 kg
13400404 lang 46 cm lang 37,5 cm 15,9 kg
13400105 kurz 40 cm kurz 40 cm 15,8 kg
13400106 lang 46 cm lang 40 cm 16,0 kg
13400107 kurz 40 cm kurz 42,5 cm 15,9 kg
13400108 lang 46 cm lang 42,5 cm 16,1 kg
13400109 kurz 40 cm kurz 45 cm 16,0 kg
13400110 lang 46 cm lang 45 cm 16,2 kg
13400111 kurz 40 cm kurz 47,5 cm 16,1 kg
13400112 lang 46 cm lang 47,5 cm 16,3 kg
13400113 kurz 40 cm kurz 50 cm 16,2 kg
13400114 lang 46 cm lang 50 cm 16,4 kg
(ohne Kippschutz in
M100: Die Angaben zu Maßen und Gewichten beziehen sich auf einen Rollstuhl mit 24"-Antriebsrädern
mit Vollgummireifen/Alu-Greifreifen, Beinstützen und Ankipprohren. Die Messung der vorderen Sitzhöhe
erfolgte von der Oberseite des Sitzrohrs mit um +3° zurückgeneigtem Sitz, die Messung der Rückenhöhe
von der Sitzoberkante und die Messung der Sitztiefe vom Rückenrohr.
Die Maßtoleranzen betragen ± 2 %.
24
Page 25
7. M100TR Standardausführung
Fahrgestell: Aluminium und Stahlrohr,
zusammenklappbar
Bremse: Standardbremse
Schiebegriffe: fest
Rückenlehne: 37,5 – 47,5 cm (2,5-cm-Schritte)
Rückenlehnenwinkel: fest
Sitz: Einstellung 0° bis +3°
Sitzbezug: fest
Rückenlehnenbezug: fest
Radsturz: 0°
Antriebsräder: 16" Vollgummireifen mit Trommelbremse
Lenkräder: 200 x 50 mm
Vordergabel: Standard
Beinstützen: verriegelbar, abnehmbar und schwenkbar
Fußplatten: winkelverstellbar (höhenverstellbar in
1,5-cm-Schritten)
Armlehnen: kurz
Ankipprohre: Standard
Transportbefestigung: Standard
Höchstgewicht
des Benutzers: 125 kg
24 cm 50 cm 37,5 – 47,5 Max 6° Max >20° Max >20°
der kippanfälligsten Einstellung)
13410103 kurz 40 cm kurz 37,5 cm 16,5 kg
13410404 lang 46 cm lang 37,5 cm 16,7 kg
13410105 kurz 40 cm kurz 40 cm 16,6 kg
13410106 lang 46 cm lang 40 cm 16,8 kg
13410107 kurz 40 cm kurz 42,5 cm 16,7 kg
13410108 lang 46 cm lang 42,5 cm 16,9 kg
13410109 kurz 40 cm kurz 45 cm 16,8 kg
13410110 lang 46 cm lang 45 cm 17,0 kg
13410111 kurz 40 cm kurz 47,5 cm 16,8 kg
13410112 lang 46 cm lang 47,5 cm 17,0 kg
13410113 kurz 40 cm kurz 50 cm 16,9 kg
13410114 lang 46 cm lang 50 cm 17,1 kg
(ohne Kippschutz in
M100TR: Die Angaben zu Maßen und Gewichten beziehen sich auf einen Rollstuhl mit 16“ Vollgummireifen mit Trommelbremse, Beinstützen und Ankipprohren. Die Messung der vorderen Sitzhöhe erfolgte
von der Oberseite des Sitzrohrs mit um +3° zurückgeneigtem Sitz, die Messung der Rückenhöhe von der
Sitzoberkante und die Messung der Sitztiefe vom Rückenrohr.
Die Maßtoleranzen betragen ± 2 %.
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8. Wartung und Pflege
Reinigung von Rückenlehnen- und Sitzbezug
Der Bezug besteht aus einem zweilagigen Polyestergewebe.
Der Sitzbezug ist an längs verlaufenden Nuten in
den Sitzrohren befestigt.
Der Bezug lässt sich leicht vom Fahrgestell abneh-
men, indem die Endabschlüsse abgeschraubt werden.
Antriebsräder/Lenkräder
Speichen: Durch lose Speichen können sich die
Räder verziehen. Zum Nachziehen der
Speichen einen Fachhändler kontaktieren.
Radachsen: Haare und Verunreinigungen bei Bedarf
von den Radachsen entfernen.
Kugellager: Wartungsfrei.
Bremsen
Starke Verschmutzung kann sich negativ auf die
Bremswirkung auswirken.
Der Rückenlehnenbezug wird durch Lösen der Schrauben am Bezug entfernt.
Den Bezug anschließend nach oben abziehen und
gemäß den Pflegehinweisen am Produkt waschen.
Greifreifen: Wenn ein Greifreifen so beschädigt ist,
dass die Hände verletzt werden können,
ist er auszuwechseln.
Bei Justierungsbedarf siehe Abschnitt Bremse,
Einstellung.
Reinigung des Fahrgestells
Für das Wohlbefinden des Benutzers und eine
lange Lebensdauer des Rollstuhls sollte der Rollstuhl
regelmäßig gereinigt werden. Er ist mit Entwässerungsöffnungen versehen und lässt sich dadurch leicht
abwaschen und trocknen.
Sonstiges
Funktioniert der Rollstuhl nicht, ist der Fachhändler
zu kontaktieren. Ein defekter Rollstuhl darf nicht
verwendet werden.
Bei Überholung und Austausch von Komponenten
sind Etac-Originalersatzteile oder Komponenten
entsprechender Qualität zu verwenden.
Fahrgestell mit einem Reiniger ohne Schleifmittel und
einem pH-Wert von 5 – 9 oder mit 70%igem Waschalkohol reinigen. Nachspülen und trocknen.
Werden andere Teile verwendet, haftet Etac nicht für
Funktion und Sicherheit.
Bei Bedarf bewegliche Teile/Scharniere mit
z. B. Fahrradöl o. Ä. schmieren.