Endress ESE 406 HG-GT DUPLEX, ESE 406 HG-GT ES DUPLEX, ESE 506 HG-GT DUPLEX, ESE 506 HG-GT ES DUPLEX, ESE 606 DHG-GT DUPLEX User guide [de]

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ORIGINAL-BEDIENUNGSANLEITUNG
ESE 406 HG-GT DUPLEX Artikel-Nr.: 113552
ESE 406 HG-GT ES DUPLEX Artikel-Nr.: 113553
ESE 506 HG-GT DUPLEX Artikel-Nr.: 113554
ESE 506 HG-GT ES DUPLEX Artikel-Nr.: 113555
ESE 606 DHG-GT DUPLEX Artikel-Nr.: 113556
ESE 606 DHG-GT ES DUPLEX Artikel-Nr.: 113557
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Inhaltsverzeichnis
Herausgeber
Dokumenten-Nummer
Ausgabe-Datum / Version
Copyright
ENDRESS Elektrogerätebau GmbH Neckartenzlinger Str. 39
D-72658 Bempflingen Telefon: + 49 (0) 71 23 / 9737 – 0
Telefax: + 49 (0) 71 23 / 9737 – 50 E-Mail: [email protected] www: http://www.endress-stromerzeuger.de
E135793
Juni 2017 / i03 © 2017, ENDRESS Elektrogerätebau GmbH Diese Dokumentation einschließlich aller ihrer Teile ist urhe-
berrechtlich geschützt. Jede Verwertung bzw. Veränderung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung der Firma ENDRESS Elektrogerätebau GmbH unzulässig und strafbar.
Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
2 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Inhaltsverzeichnis
Achtung!
Wichtige Hinweise zur Inbetriebnahme und Betrieb auf Bau und Montagestellen.
Für diesen Einsatz sind nach der DGUV Information 203­032 Ausgabe Mai 2016 sind spezielle Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln für die Inbetriebnahme zu beach­ten.
Die folgenden Seiten 3 und 4, Hinweise zur DGUV Infor­mation 203-032, ergänzen die Bedienungsanleitung für diesen speziellen Anwendungsfall.
Es wird empfohlen die DGUV Information 203-032 vor der ersten Inbetriebnahme zu lesen. Im Zweifelsfall ist eine Elektrofachkraft hinzuzuziehen.
Betrieb der Stromerzeuger auf Bau und Montagestellen nach DGUV Information 203-032(BGI867).
Es sind folgende Hinweise zu beachten:
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
Die Bedienungsanleitung des Herstellers und die Unfall-
verhütungsvorschriften müssen beachtet und befolgt werden.
Nur unterwiesene Personen dürfen mit elektrischen Be-
triebsmitteln arbeiten.
Werden mobile Stromerzeuger der Ausführung A nur mit
einem Verbraucher betrieben, sind keine weiteren
Schutzmaßnahmen erforderlich.
Werden mobile Stromerzeuger der Ausführung A mit
mehreren Verbrauchern betrieben, sind zusätzliche
Schutzmaßnahmen erforderlich:
- Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs) mit einem Bemessungsdifferenzstrom nicht größer als 30 mA
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 3
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Inhaltsverzeichnis
Anschluss für Schutzpotentialaus­gleich
Kennzeichnung der Ausführungsklasse A auf dem Gerät.
Stromerzeuger Ausführung A
gemäß
DGUV Information 203-032
(0,03 A) für das zweite und jedes weitere Ver­brauchsmittel.
oder
- Trenntransformator für das zweite und jedes weitere Verbrauchsmittel bei erhöhter elektrischer Gefähr­dung durch leitfähige Umgebung mit begrenzter Bewegungsfreiheit.
als Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen dürfen hier keine
PRCD-S verwendet werden, da sich diese nicht einschal-
ten lassen.
für Stromerzeuger mit Isolationsüberwachungseinrich-
tung (IMD) gelten die gleichen Anforderungen.
Auf Bau- und Montagestellen dürfen nur Gummi-
schlauchleitungen vom Typ H07RN-F oder H07BQ-F verwendet werden.
Elektrische Betriebsmittel müssen spritzwassergeschützt
sein und den Bestimmungen für den rauen Betrieb ent­sprechen
Stromerzeuger der Ausführung A sind mit folgenden Kenn­zeichen versehen.
Stromerzeuger der Ausführung C (mit integrierten RCDs) und deren Kennzeichen siehe Kapitel 5.1.
Beachten Sie auch die wichtigen Informationen zum An­schluss von Verbrauchsmitteln auf dem Beiblatt „Wichtiger Hinweis für Stromerzeuger mit Anschluss für Potentialaus­gleich“.
4 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln ...................................................................... 3
1. Zu dieser Anleitung ........................................................................................... 8
Weitere Dokumente und Unterlagen .................................................................. 9 1.1
Sicherheitszeichen ............................................................................................. 9
1.2
2. Allgemeine Sicherheitsbestimmungen ......................................................... 12
Wichtiger Sicherheitshinweis............................................................................ 12 2.1
2.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung ...................................................................13
2.1.2 Vorhersehbarer Fehlgebrauch bzw. unsachgemäße Handhabung ...................14
2.1.3 Restgefahren ......................................................................................................15
Bedienungspersonal – Qualifikation und Pflichten............................................ 17 2.2
Persönliche Schutzausrüstung ......................................................................... 17 2.3
Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze ................................................................ 18
2.4
Kennzeichnungen am Stromerzeuger .............................................................. 19 2.5
Allgemeine Sicherheitshinweise ....................................................................... 21 2.6
Elektrische Sicherheit prüfen............................................................................ 25 2.7
3. Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex ........................... 28
Ansichten des Stromerzeugers ........................................................................ 28 3.1
Bestandteile der Bedien- und Abgasseite ........................................................ 29 3.2
Bestandteile der Motor- und Wartungsseite ..................................................... 30 3.3
Bestandteile des Elektrokastens ...................................................................... 31 3.4
4. Betrieb .............................................................................................................. 34
Stromerzeuger transportieren .......................................................................... 34 4.1
Stromerzeuger aufstellen ................................................................................. 36 4.2
Stromerzeuger betanken .................................................................................. 37 4.3
Stromerzeuger starten ..................................................................................... 38 4.4
Stromerzeuger ausschalten ............................................................................. 42 4.5
Verbrauchsmittel anschließen .......................................................................... 43 4.6
Umschaltung Betriebsart (II / TN-S) ................................................................. 45 4.7
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 5
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Inhaltsverzeichnis
4.7.1 Einsatzstellenbetrieb ..........................................................................................45
4.7.2 Gebäudeeinspeisung ..........................................................................................46
ECOtronic (Leerlauf-Drehzahlabsenkung)........................................................ 49 4.8
Betriebszustand mit „Control Display ECD 02“ überwachen ............................. 50 4.9
Stromerzeuger stilllegen .................................................................................. 51 4.10
Entsorgung ...................................................................................................... 51 4.11
5. Sonderausstattung / -zubehör verwenden .................................................... 53
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung RCD (FI-Schutzschalter) ................................. 53 5.1
Isolationsüberwachung mit Abschaltung .......................................................... 55 5.2
Fernstarteinrichtung ......................................................................................... 57 5.3
5.3.1 NOT-AUS-Schalter .............................................................................................59
6. Wartung ........................................................................................................... 60
Wartungsplan ................................................................................................... 60 6.1
Wartungsarbeiten............................................................................................. 61
6.2
6.2.1 Motoröl ................................................................................................................61
6.2.2 Batterie laden......................................................................................................63
6.2.3 Starterbatterie wechseln .....................................................................................64
7. Fehlersuche ..................................................................................................... 65
8. Technische Daten ........................................................................................... 68
9. Ersatzteile ........................................................................................................ 71
10. Garantieerklärung ........................................................................................... 74
11. Wartungsnachweis ......................................................................................... 77
Abbildungsverzeichnis
6 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Abb. 1-1: Dokumentenfach unter Kraftstofftank ................................. 8
Abb. 2-1: Kennzeichnungen am Stromerzeuger ...............................19
Abb. 3-1: Ansichten des Stromerzeugers .........................................28
Abb. 3-2: Bestandteile der Bedien- und Abgasseite..........................29
Abb. 3-3: Bestandteile der Motor- und Wartungsseite ......................30
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Inhaltsverzeichnis
Abb. 3-4: Bestandteile des Elektrokastens * .....................................31
Abb. 4-1: Anbringung Tragegurte .....................................................35
Abb. 4-2: Bedienelemente Handstart ................................................39
Abb. 4-3: Position Hand-Choke ........................................................39
Abb. 4-4: Elektrostart ........................................................................40
Abb. 4-5: Verbrauchsmittel anschließen ...........................................43
Abb. 4-6: Einspeisestecker im Lieferumfang.....................................46
Abb. 4-7:: Ausführungsbeispiel Hauptverteilung TN- / TT-System ....48
Abb. 4-8: Wippschalter Leerlauf-Drehzahlabsenkung .......................49
Abb. 4-9: Multifunktionsdisplay .........................................................50
Abb. 5-1: FI-Schutzschalter ..............................................................54
Abb. 5-2: Isolationsüberwachung .....................................................55
Abb. 5-3: Fernstarteinrichtung ..........................................................57
Abb. 5-4: Kabel-Fernbedienung........................................................58
Abb. 6-1: Ölmessstab und Ölablassschraube ...................................61
Abb. 6-2: Batterie wechseln ..............................................................64
Abb. 9-1: Ersatzteile Rahmen / Motor / Generator ............................71
Abb. 9-2: Ersatzteile Elektrokasten ...................................................73
Tabellenverzeichnis
Tab. 2.1: Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze am Stromerzeuger ...18
Tab. 2.2: Kennzeichnungen am Stromerzeuger ...............................20
Tab. 5.1: FI-Schutzschalter Prüfung .................................................54
Tab. 5.2: Isolationsüberwachungsprüfung mit Abschaltung ..............55
Tab. 5.3: Isolationsüberwachung im Betrieb mit Abschaltung ...........56
Tab. 6.1: Wartungsplan des Stromerzeugers ...................................60
Tab. 7.1: Fehlersuche beim Betrieb des Stromerzeugers .................66
Tab. 8.1: Umgebungsbedingungen des Stromerzeugers ..................69
Tab. 8.2: Leistungsminderung des Stromerzeugers
in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen...........69
Tab. 8.3: Maximale Leitungslänge des Verteilernetzes
in Abhängigkeit vom Leitungsquerschnitt .........................69
Tab. 9.1: Ersatzteile Rahmen / Motor / Generator ............................72
Tab. 9.2: Ersatzteile Elektrokasten ...................................................73
Allgemeiner Hinweis Die Abbildungen in dieser Bedienungsanleitung entsprechen
nicht in allen Belangen, insbesondere in der Farbgebung, der tatsächlichen Ausführung und sind grundsätzlicher Na­tur.
Änderungen im Sinne der technischen Weiterentwicklung
behalten wir uns grundsätzlich vor.
Technische Änderungen nach Drucklegung dieser
Bedienungsanleitung werden nicht berücksichtigt.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 7
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Zu dieser Anleitung Weitere Dokumente und Unterlagen
1. Zu dieser Anleitung
Bevor Sie den Stromerzeuger benutzen, müssen Sie diese Anleitung aufmerksam lesen und verstehen.
Diese Anleitung soll Sie mit den grundlegenden Arbeiten am Stromerzeuger vertraut machen.
Diese Anleitung enthält wichtige Hinweise, um den Stromer­zeuger sicher und sachgerecht zu benutzen.
Ihre Beachtung hilft:
Gefahren zu vermeiden Reparaturkosten und Ausfallzeiten zu verringern die Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Stromerzeu-
gers zu erhöhen.
Ungeachtet dieser Anleitung müssen die im Verwenderland und am Einsatzort geltenden Gesetze, Verordnungen, Richt­linien und Normen beachtet werden.
In dieser Anleitung wird nur die Benutzung des Stromerzeu­gers beschrieben.
Ein Exemplar dieser Anleitung muss am Gerät verbleiben und dem Bedienungspersonal jederzeit zugänglich sein. Da­zu befindet sich ein Dokumentenfach auf der Motorseite des Stromerzeugers unterhalb des Kraftstofftanks (siehe Abb. 1-1).
8 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Abb. 1-1: Dokumentenfach unter Kraftstofftank
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Inhaltsverzeichnis
Weitere Dokumente und Unterlagen 1.1
Neben dieser Bedienungsanleitung gehören noch weitere Unterlagen zur Dokumentation des Stromerzeugers. Sie muss am Gerät verbleiben und jederzeit vom Bedienungs­personal eingesehen werden können:
Betriebsanleitung und Wartungsvorschrift des Motors Behandlungsvorschrift Batterie für die Ausführung Elek-
trostart
Beiblatt „Wichtiger Hinweis für Stromerzeuger mit An-
schluss für Potentialausgleich“
Beiblatt „Einbau von ENDRESS-Stromerzeugern in
Fahrzeugen, Containern oder sonstigen geschlossenen
Räumlichkeiten“
Alle genannten Dokumente sind Bestandteil der Bedie­nungsanleitung. Sie beschreiben die bestimmungsgemäße Verwendung des Stromerzeugers und bilden die Vorausset­zungen, um
Bedienungspersonal und Benutzer vor Gefahren und
Risiken zu bewahren,
Schäden am Gerät und der mit ihm verwendeten Ausrüs-
tung zu vermeiden,
Ihre Gewährleistungs- und Garantieansprüche sicherzu-
stellen (siehe auch Kap. 10).
Sicherheitszeichen 1.2
Das Sicherheitszeichen stellt eine Gefahrenquelle bildlich dar. Die Sicherheitszeichen im Arbeitsbereich der Maschi­ne/Anlage und der gesamten technischen Dokumentation entsprechen der EG-Richtlinie 92/58/EWG - Mindestvor­schriften für die Sicherheits- und/oder Gesundheitsschutz­kennzeichnung am Arbeitsplatz.
Warnung vor einer allgemeinen Gefahr
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen mehre­re Ursachen zu Gefährdungen führen können.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 9
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Zu dieser Anleitung Sicherheitszeichen
Warnung vor explosionsgefährlichen Stoffen
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr einer Explosion, eventuell mit tödlichen Folgen, be­steht.
Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr eines elektrischen Schlages, eventuell mit tödlichen Folgen, besteht.
Warnung vor giftigen Stoffen
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr einer Vergiftung, eventuell mit tödlichen Folgen, be­steht.
Warnung vor herabstürzenden Lasten
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr von Quetschungen oder Knochenbrüchen, eventuell mit tödlichen Folgen, besteht.
Warnung vor Umweltschädigenden Stoffen
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefährdung der Umwelt, eventuell mit katastrophalen Fol­gen, besteht.
Warnung vor heißen Oberflächen
Dieses Warnzeichen steht vor Tätigkeiten, bei denen die Gefahr einer Verbrennung, eventuell mit nachhaltigen Fol­gen, besteht.
10 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Inhaltsverzeichnis
Notizen
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 11
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Wichtiger Sicherheitshinweis
2. Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
In diesem Abschnitt finden Sie die grundlegenden Sicher­heitsbestimmungen für den Betrieb des Stromerzeugers be­schrieben.
Jede Person, die den Stromerzeuger bedient oder mit die­sem arbeitet, muss dieses Kapitel lesen und seine Bestim­mungen in die Praxis umsetzen.
Wichtiger Sicherheitshinweis 2.1
ENDRESS-Stromerzeuger sind zum Betrieb von elektrischen Ausrüstungen mit geeigneten Leistungsanforderungen aus­gelegt. Andere Anwendungen können zu Verletzungen des Bedienungspersonals und zu einer Beschädigung des Stromerzeugers sowie anderen Sachschäden führen.
Die meisten Verletzungen und Sachschäden lassen sich vermeiden, wenn alle Anweisungen in dieser Anleitung und alle am Stromerzeuger angebrachten Anweisungen befolgt werden.
Der Stromerzeuger darf in keiner Weise modifiziert werden. Dies kann einen Unfall und eine Beschädigung des Stromer­zeugers sowie von Geräten zur Folge haben.
12 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Wichtiger Sicherheitshinweis
WARNUNG!
Folgendes ist nicht gestattet.
Betrieb in explosionsgefährdeten Umgebungen Betrieb in brandgefährdeten Umgebungen Betrieb in geschlossenen Räumen Betrieb in Fahrzeugen Betrieb ohne die notwendigen Sicherheitsredundanzen Betrieb an bestehenden Stromversorgungsnetzen Betanken im heißen Zustand Betanken im laufenden Betrieb Besprühen mit Hochdruckreinigern oder Feuerlöschein-
richtungen
entfernte Schutzeinrichtungen fehlerhafter Einbau ins Fahrzeug nicht eingehaltene Wartungsintervalle unterlassene Messungen und Prüfungen zur Früherken-
nung von Schäden
unterlassene Verschleißteilwechsel nicht korrekt ausgeführte Wartungs- bzw. Reparaturar-
beiten
fehlerhaft ausgeführte Wartungs- bzw. Reparaturarbei-
ten
nicht bestimmungsgemäße Verwendung
2.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Der Stromerzeuger erzeugt im Rahmen eines Netzersatzbe­triebes elektrische Energie zur Einspeisung in ein ortsbe­wegliches Verteilersystem.
Der Stromerzeuger darf nur innerhalb der angegebenen Grenzen für Spannung, Leistung und Nenndrehzahl (siehe Typenschild Kapitel 2.5) im Freien verwendet werden.
Zulässig ist auch eine Verwendung auf einem Fahrzeug­ausschub oder –Schwenkfach im jeweils ausgezogenen oder –ausgeschwenktem Zustand, wenn hierdurch der Ge­nerator allseitig ungehindert von Luft umströmt werden kann und insbesondere auch die Abführung von Abgasen sicher­gestellt ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Seite mit der Schalttafel und die Seite mit dem Abgasan­schluss frei stehen.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 13
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Wichtiger Sicherheitshinweis
Einbauarten, bei denen diese Flächen dem Fahrzeug zuge­wendet sind, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des In­verkehrbringers, die dem Stromerzeuger beizulegen ist.
Der Stromerzeuger darf nicht an andere Energieverteilungs­(z.B. die öffentliche Stromversorgung) und Energieerzeu­gungssysteme (z.B. andere Stromerzeuger) angeschlossen werden.
Der Stromerzeuger darf in explosionsgefährdeten Umge­bungen nicht eingesetzt werden.
Der Stromerzeuger darf in brandgefährdeten Umgebungen nicht eingesetzt werden.
Der Stromerzeuger muss entsprechend der Vorgaben in der technischen Dokumentation betrieben werden.
Jede nicht bestimmungsgemäße Verwendung bzw. alle nicht in dieser Anleitung beschriebenen Tätigkeiten am Stromer­zeuger sind unerlaubter Fehlgebrauch außerhalb der gesetz­lichen Haftungsgrenzen des Herstellers.
2.1.2 Vorhersehbarer Fehlgebrauch bzw. unsachgemäße Handhabung
Bei vorhersehbarem Fehlgebrauch bzw. unsachgemäße Handhabung des Stromerzeugers erlischt die EG­Konformitätserklärung des Herstellers und damit automa­tisch die Betriebserlaubnis.
Vorhersehbarer Fehlgebrauch bzw. unsachgemäße Hand­habung sind:
Betrieb in explosionsgefährdeten Umgebungen Betrieb in brandgefährdeten Umgebungen Betrieb in Räumen oder engen Gruben Betrieb im eingeschwenkten Zustand im Fahrzeug Betrieb ohne die notwendigen Sicherheitsredundanzen Betrieb an bestehenden Stromversorgungsnetzen Betanken im heißen Zustand Betanken im laufenden Betrieb Besprühen mit Hochdruckreinigern oder Feuerlöschein-
richtungen
entfernte Schutzeinrichtungen fehlerhafter Einbau ins Fahrzeug nicht eingehaltene Wartungsintervalle
14 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Wichtiger Sicherheitshinweis
2.1.3 Restgefahren
Lebensgefahr
unterlassene Messungen und Prüfungen zur Früherken-
nung von Schäden
unterlassene Verschleißteilwechsel nicht korrekt ausgeführte Wartungs- bzw. Reparaturar-
beiten
fehlerhaft ausgeführte Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten nicht bestimmungsgemäße Verwendung
Analysiert und bewertet wurden die Restgefahren vor Kon­struktions- und Planungsbeginn des Stromerzeugers mittels einer Gefahrenanalyse nach DIN EN 60204, DIN EN ISO 12100 bzw. 12601.
Konstruktiv nicht vermeidbare Restgefahren während des gesamten Lebenszyklus des Stromerzeugers können sein:
Lebensgefahr Verletzungsgefahr Umweltgefährdung Sachschäden am Stromerzeuger Sachschäden an weiteren Sachwerten Leistungs- bzw. Funktionalitätseinschränkungen
Bestehende Restgefahren vermeiden Sie durch das prakti­sche Umsetzen und Beachten dieser Vorgaben:
der speziellen Warnhinweise am Stromerzeuger der allgemeinen Sicherheitshinweise in dieser Anleitung der speziellen Warnhinweise in dieser Anleitung
Lebensgefahr für Personen kann am Stromerzeuger entste­hen durch:
Fehlgebrauch unsachgemäße Handhabung fehlende Schutzeinrichtungen defekte bzw. beschädigte elektrische Bauteile Kraftstoffdämpfe Motorabgase eine zu große Ausdehnung des Verteilernetzes
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 15
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Wichtiger Sicherheitshinweis
Verletzungsgefahr
Umweltgefährdung
Sachschäden am
Stromerzeuger
Sachschäden an weiteren
Sachwerten
Leistungs- bzw.
Funktionalitäts-
Einschränkungen
Verletzungsgefahr für Personen kann am Stromerzeuger entstehen durch:
unsachgemäße Handhabung Transport heiße Teile zurückspringendes Starterseil des Motors
Gefährdung für die Umwelt kann am Stromerzeuger entste­hen durch:
unsachgemäße Handhabung Betriebsstoffe (Kraftstoff, Schmierstoffe, Motoröl etc.) Abgasemission Lärmemission Brandgefahr auslaufende Batteriesäure
Sachschäden am Stromerzeuger können entstehen durch:
unsachgemäße Handhabung Überlastung Überhitzung zu niedriger / hoher Ölstand des Motors nicht eingehaltene Betriebs- und Wartungsvorgaben ungeeignete Betriebsstoffe ungeeignete Hebezeuge
Sachschäden an weiteren Sachwerten im Betriebsbereich des Stromerzeugers können entstehen durch:
unsachgemäße Handhabung Über- bzw. Unterspannung fehlerhaften Einbau ins Fahrzeug
Leistungs- bzw. Funktionalitätseinschränkungen am Strom­erzeuger können entstehen durch:
unsachgemäße Handhabung unsachgemäße Wartung bzw. Reparatur ungeeignete Betriebsstoffe eine Aufstellhöhe über 100 Meter über Meeresspiegel einer Umgebungstemperatur über 25°C eine zu große Ausdehnung des Verteilernetzes
16 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Bedienungspersonal – Qualifikation und Pflichten
Bedienungspersonal – Qualifikation und 2.2
Pflichten
Alle Tätigkeiten am Stromerzeuger dürfen nur von entspre­chend unterwiesenen Personen durchgeführt werden.
Als unterwiesene Person (im weiteren Bedienungspersonal genannt) gilt nur, wer
das 18.Lebensjahr vollendet hat, in Erster Hilfe geschult ist und diese leisten kann, die Unfallverhütungsvorschriften und Sicherheitsanwei-
sungen des Stromerzeugers kennt und anwenden kann,
das Kapitel "Allgemeine Sicherheitsbestimmungen" gele-
sen hat,
die Inhalte des Kapitels "Allgemeine Sicherheitsbestim-
mungen" verstanden hat,
die Inhalte des Kapitels "Allgemeine Sicherheitsbestim-
mungen" praktisch anwenden und umsetzen kann,
entsprechend der Verhaltensmaßregeln im Störungsfall
geschult und unterwiesen ist,
über die körperlichen und geistigen Fähigkeiten zum
Ausführen seiner Zuständigkeiten, Aufgaben und Tätig­keiten am Stromerzeuger verfügt,
entsprechend ihrer Zuständigkeiten, Aufgaben und Tä-
tigkeiten am Stromerzeuger geschult und unterwiesen ist,
die technische Dokumentation bezüglich seiner Zustän-
digkeiten, Aufgaben und Tätigkeiten am Stromerzeuger verstanden hat und praktisch umsetzen kann.
Persönliche Schutzausrüstung 2.3
Diese persönliche Schutzausrüstung müssen Sie bei allen in dieser Anleitung beschriebenen Tätigkeiten am Stromerzeu­ger tragen:
Gehörschutz Schutzhandschuhe Sicherheitsschuhe
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 17
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze
Lebenszyklus
Tätigkeit
Gefahrenbereich
Arbeitsbereich
Transport im Fahrzeug
Umkreis von 1 m keiner
durch Bedienungsper­sonal
Umkreis von 1 m
Betrieb Aufstellen
Tanken
Umkreis von 2 m
Betreiben
Umkreis von 5 m
Pflege und Wartung Reinigen
Umkreis von 1 m Warten
Stilllegen
Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze 2.4
Die Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze (Arbeitsbereiche) am Stromerzeuger werden von den auszuführenden Tätig­keiten innerhalb der einzelnen Lebenszyklen bestimmt:
Tab. 2.1: Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze am Stromerzeuger
18 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Kennzeichnungen am Stromerzeuger
1
Hinweis Kraftstoffqualtität
2 Hinweis Offenes Feuer verboten
3
Hinweis Geräuschemission
4 Potentialausgleichsklemme
5
Typenschild Stromerzeuger
6 Hinweis Heiße Oberfläche
7
Hinweis Ausführung A (C) nach DGUV
8 Warnhinweise Motorbetrieb
9
Hinweis Fach mit Bedienungsanleitung
4
5
6 1 7 3 8
9
2
Kennzeichnungen am Stromerzeuger 2.5
Diese Kennzeichnungen müssen am Stromerzeuger ange­bracht und in einem gut lesbaren Zustand sein:
Abb. 2-1: Kennzeichnungen am Stromerzeuger
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 19
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Kennzeichnungen am Stromerzeuger
Nr.
Kennzeichnung
Bezeichnung
1
Hinweis
Kraftstoff-
qualität
2
Hinweis
Kein Offenes
Feuer
3
Hinweis
Geräusch-
emission
4
Potentialaus-
gleich
(Erdung bei FI)
5
Typenschild
6
Warnhinweis
Heiße
Oberfläche
7
Hinweis
DGUV-
Information
8
Warnhinweis Gefahren bei
Motorbetrieb
9
Hinweis
Bedienungs-
anleitung Do-
kumentenfach
Stromerzeuger
Ausführung A gemäß
20 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Tab. 2.2: Kennzeichnungen am Stromerzeuger
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Allgemeine Sicherheitshinweise
Allgemeine Sicherheitshinweise 2.6
Bauliche Veränderungen dürfen am Stromerzeuger nicht vorgenommen werden.
Die Nenndrehzahl des Motors ist werksseitig fest eingestellt und darf nicht verändert werden.
Die Schutzabdeckungen müssen vollständig vorhanden und funktionsfähig sein.
Die Kennzeichnung des Stromerzeugers ist vollständig vor­handen und in lesbarem Zustand.
Vor und nach jedem Einsatz/Betrieb muss die Betriebssi­cherheit und Funktionalität überprüft werden.
Der Stromerzeuger darf nur im Freien mit ausreichender Belüftung betrieben werden.
Im Gefahrenbereich des Stromerzeugers kein offenes Feuer, Licht oder Funkenverursachender Geräte benutzen.
Den Stromerzeuger gegen Feuchtigkeit und Niederschläge (Regen, Schnee) geschützt betreiben.
Den Stromerzeuger gegen Schmutz und Fremdkörper ge­schützt betreiben.
Das autorisierte Personal ist für die Betriebssicherheit des Stromerzeugers verantwortlich.
Das autorisierte Personal ist für den Schutz vor unbefugtem Betrieb des Stromerzeugers verantwortlich.
Das autorisierte Personal ist verpflichtet die geltenden Un­fallverhütungsvorschriften einzuhalten.
Das autorisierte Personal ist verpflichtet den Sicherheits­und Arbeitsanweisungen der Vorgesetzten bzw. Sicherheits­beauftragten Folge zu leisten.
Das autorisierte Personal ist verpflichtet seine persönliche Schutzausrüstung zu tragen.
Im Gefahrenbereich des Stromerzeugers darf sich nur auto­risiertes Personal aufhalten.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 21
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Allgemeine Sicherheitshinweise
Transportieren
Aufstellen
Strom erzeugen
Im Gefahrenbereich des Stromerzeugers herrscht absolutes Rauchverbot.
Offenes Feuer und Licht ist im Gefahrenbereich des Strom­erzeugers verboten.
Der Genuss von Alkohol, Drogen, Medikamenten oder ande­ren bewusstseinserweiternden bzw. verändernden Mitteln ist verboten.
Das autorisierte Personal muss die Bestandteile des Strom­erzeugers und deren Funktion kennen und anwenden kön­nen.
Der Stromerzeuger darf nur im kalten Zustand transportiert werden.
Der Stromerzeuger darf im Fahrzeug, nur korrekt arretiert (an den Transportvorrichtungen), transportiert werden.
Der Stromerzeuger darf nur an den hierfür vorgesehenen Tragegriffen angehoben werden.
Der Stromerzeuger muss von mindestens so vielen Perso­nen getragen werden, wie Handgriffe vorhanden sind.
Den Stromerzeuger nur auf ausreichend standfestem Boden aufstellen.
Den Stromerzeuger nur auf ebenem Boden aufstellen.
Die elektrische Sicherheit muss vor jeder Inbetriebnahme geprüft werden.
Das Gerät darf nicht abgedeckt sein. Die Luftzufuhr darf nicht behindert bzw. blockiert sein.
22 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Starthilfsmittel dürfen nicht verwendet werden. Die Verbraucher dürfen beim Starten nicht zugeschaltet sein. Für das Leitungsnetz dürfen nur geprüfte und zugelassene
Kabel verwendet werden.
Page 23
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Allgemeine Sicherheitshinweise
Betanken
Reinigen
Warten und Reparieren
Eine Verbindung zwischen vorhandenen Neutralleitern, Po­tentialsausgleichsleitern und/oder Geräteteilen darf nicht hergestellt werden (Schutztrennung).
Die abgenommene Gesamtleistung darf die maximale Nenn­leistung des Stromerzeugers nicht übersteigen.
Der Stromerzeuger darf nicht ohne Schalldämpfer betrieben werden.
Der Stromerzeuger darf nicht ohne Luftfilter und mit geöffne­ter Luftfilterabdeckung betrieben werden.
Der Eigentank des Stromerzeugers darf im laufenden Be­trieb nicht betankt werden.
Der Eigentank des Stromerzeugers darf im noch heißen Zu­stand nicht betankt werden.
Einfüllhilfen zum Betanken verwenden.
Der Stromerzeuger darf im laufenden Betrieb nicht gereinigt werden.
Der Stromerzeuger darf im noch heißen Zustand nicht gerei­nigt werden.
Nur die in dieser Anleitung beschriebenen Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten dürfen vom Bedienungspersonal durchge­führt werden.
Alle weiteren Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten dürfen nur von speziell ausgebildeten und autorisierten Fachkräften ausgeführt werden.
Vor Beginn der Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten immer den Zündschlüssel und die Zündkerzenstecker abziehen.
Die in dieser Anleitung vorgegebenen Wartungsintervalle sind einzuhalten.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 23
Der Stromerzeuger darf im laufenden Betrieb nicht gewartet werden.
Der Stromerzeuger darf im noch heißen Zustand nicht ge­wartet werden.
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Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Allgemeine Sicherheitshinweise
Stilllegen
Dokumentation
Umweltschutz
Wird der Stromerzeuger für mehr als 30 Tage nicht benötigt, ist dieser stillzulegen.
Den Stromerzeuger in einem trockenen und verschlossenen Raum aufbewahren.
Harzige Rückstände im Kraftstoffsystem durch einen Ben­zinzusatz verhindern.
Ein Exemplar dieser Anleitung muss sich im Handbuchfach des Stromerzeugers befinden.
Die Betriebsanleitung und die Wartungsvorschriften des Mo­tors sind integraler Bestandteil dieser Anleitung.
Das Verpackungsmaterial ist entsprechend der am Einsatz­ort geltenden Vorschriften zum Umweltschutz dem Recycling zuzuführen.
Der Einsatzort muss gegen eine Kontamination mit auslau­fenden Betriebsstoffen geschützt werden.
Verbrauchte oder restliche Betriebsstoffe sind entsprechend der am Einsatzort geltenden Vorschriften zum Umweltschutz dem Recycling zuzuführen.
24 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 25
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Elektrische Sicherheit prüfen
Elektrische Sicherheit prüfen 2.7
Die Prüfung der elektrischen Sicherheit erfordert unter­schiedliche Maßnahmen, die nur von jeweils dazu autorisier­tem Personal durchgeführt werden dürfen. Dabei müssen die entsprechenden, einschlägigen VDE-Bestimmungen, EN­und DIN-Normen in den jeweiligen gültigen Fassungen ein­gehalten werden.
Insbesondere dürfen keine defekten oder beschädigten Ver­braucher, Kabelverbindungen und Steckverbindungen ver­wendet werden. Der ordnungsgemäße Zustand ist in regel­mäßigen Abständen zu überprüfen.
Der Stromerzeuger ist für den manuellen oder automati­schen (Fernstart) Einsatz mit einem oder mehreren elektri­schen Verbrauchern ausgelegt. Das Schutzleitersystem der angeschlossenen Verbraucher übernimmt hierbei die Funkti­on des Potentialausgleichs. Die Anschlussklemme (Abb. 3-2-
(3)) ist mit diesem Potentialausgleich verbunden. Eine
Schutzerdung ist nicht erforderlich. Die elektrische Sicherheit des Stromerzeugers ist zusätzlich
zu den hier gemachten Angaben in regelmäßigen Abständen von einer qualifizierten Elektrofachkraft zu überprüfen.
Die Prüffristen müssen so festgelegt werden, dass der Stromerzeuger und alle anzuschließenden Arbeitsmittel nach allgemeinem Kenntnisstand, betrieblichen Erfahrungen oder auf Basis spezifischer Nachweise im Zeitraum zwischen zwei Prüfungen sicher benutzt werden können.
(Beispiele in TRBS 1201, Durchführungsanweisungen zu §5 der BGV/GUV-V A3, BGI 594, BGI 608, Anhang 2, Empfeh­lung der BGI/GUV-I 5090 „Wiederkehrende Prüfungen orts­veränderlicher elektrischer Arbeitsmittel“).
Verantwortlich für die Festlegung der Prüffristen ist der Betreiber. Ungeachtet dessen müssen die im Verwenderland und am Einsatzort geltenden Gesetze, Verordnungen, Richt­linien und Normen beachtet werden.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 25
Page 26
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Elektrische Sicherheit prüfen
Wann
Wie/Was
Wer
Erste Inbetriebnahme am Einsatzort
Siehe Kapitel 4, außerdem
Bedienungsanleitung des Motoren-Herstellers beach­ten
Sichtprüfung auf äußere
erkennbare Mängel wie z. B. Transportschäden.
Bedienungspersonal
arbeitstägliche Inbe­triebnahme
Siehe Kapitel 4 und 5, au-
ßerdem Bedienungsanlei­tung des Motoren­Herstellers beachten
Sichtprüfung auf äußere
erkennbare Mängel (z.B. beschädigte Isolierungen, Stecker, Kabel; Undichtig­keiten, Geräusche)
Bedienungspersonal Nach Start des Stromerzeugers und vor Anschluss von Verbrauchern
Funktionsprüfung der IMD1)-
oder RCD2)­Schutzeinrichtungen (Prüf­taste betätigen), wenn vor­handen, durch das Bedie­nungspersonal. Das Bedie­nungspersonal muss hier­über unterwiesen werden.
Bedienungspersonal Wiederholungsprüfung spätestens alle sechs Monate
Gemäß BGI/GUV-I 5090
„Wiederkehrende Prüfungen
ortsveränderlicher elektri­scher Arbeitsmittel“)
Muster-Prüfprotokoll gemäß
DGUV Information 203-032
3)
Elektrofachkraft
Wir empfehlen folgende Prüfungen und Fristen als allgemei­ne Richtwerte:
26 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
1)
Isolationsüberwachung
2)
Fehlerstromschutz (FI-Schutzschalter)
3)
Download als Text-Datei unter:
→www.dguv.de Webcode: d138299
Page 27
Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
Elektrische Sicherheit prüfen
Notizen
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 27
Page 28
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Ansichten des Stromerzeugers
1
Motorseite
2 Abgasseite
3
Bedienseite
4 Wartungsseite
1
2
3
4
3. Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex
In diesem Abschnitt finden Sie die Bestandteile und Funktio­nalität des Stromerzeugers beschrieben.
Ansichten des Stromerzeugers 3.1
Die Bestandteile des Stromerzeugers sind auf den vier Sei­ten verteilt.
Abb. 3-1: Ansichten des Stromerzeugers
28 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 29
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex
Bestandteile der Bedien- und Abgasseite
1
Einfüllöffnung Tank
2 Tank Füllstandsanzeige
3
Begrenzungsbügel für Kranverladung
4 Anschlussklemme Potentialausgleich / (Erdung bei Betrieb mit RCD)
5
Schalldämpfer mit Hitzeschutz und Ab­gasauslass
6 Starterbatterie 12 V 7
Tragegriffe (vier)
8 Generator
9
Bedienpanel
1
2
8
5 1 1
7
9
6
4
3
Bestandteile der Bedien- und 3.2
Abgasseite
Abb. 3-2: Bestandteile der Bedien- und Abgasseite
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 29
Page 30
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Bestandteile der Motor- und Wartungsseite
1
Kraftstoffhahn
2 Öleinfüll- und Kontrollschraube
3
Ölablassschraube
4 Motor
5
Handgriff Reversierstarter
6 Luftfilter Motor
7
Hand-Choke *
8 Motor-Schalter *
6
2
5
7
3
1
8
4
Bestandteile der Motor- und 3.3
Wartungsseite
Abb. 3-3: Bestandteile der Motor- und Wartungsseite
* nur in Version Handstart
30 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 31
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex
Bestandteile des Elektrokastens
1
Leitungsschutzschalter (und FI­Schutzschalter *)
2 Schalter für ECOtronic (Drehzahlabsen­kung) (unter Scharnierfenster) *
3
Motorstart-Schalter **
4 Choke-Schalter **
5
Multifunktionsdisplay
6 Schuko-Steckdosen 230 V / 1~
7
CEE-Steckdose 400 V 3~
8 Reset-Taste für ISO-Überwachung *
9
Test-Taste für ISO-Überwachung *
10
Kontrollleuchte Isolationsfehler *
11
Sicherung für Fernstart-Steckdose *
12
NOT-AUS-Schalter ***
13
CPC-Fernstart-Steckdose*
14
Sicherung für ECOtronic
1 6 4 2 1 7 5
3
8 9 10
11
12
13
14
Bestandteile des Elektrokastens 3.4
Abb. 3-4: Bestandteile des Elektrokastens *
* Ausführung ausstattungsabhängig ** nur in Version Elektrostart *** nur in Version Fernstart
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 31
Page 32
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Bestandteile des Elektrokastens
Funktion und Wirkungsweise
Der Synchrongenerator ist starr mit dem Antriebsmotor ge­koppelt. Das Aggregat ist in einem stabilen Rahmen mit Ab­deckhaube eingebaut und durch Schwingungselemente elastisch und vibrationsarm gelagert.
Die Stromabnahme erfolgt über spritzwassergeschützte Schuko- und CEE-Steckdosen, mit einer Nennspannung von 230 bzw. 400 V / 50 Hz.
Die Spannungsregelung des Generators erfolgt im Nenn­Drehzahlbereich des Generators durch einen integrierten Spannungsregler.
Der Stromerzeuger ist für den mobilen Einsatz mit einem oder mehreren elektrischen Verbrauchern ausgelegt (Schutztrennung nach VDE 100, Teil 551). Der Schutzleiter des Schutzkontaktsteckers übernimmt die Funktion des Po­tentialausgleichsleiters.
32 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 33
Der Stromerzeuger ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex
Bestandteile des Elektrokastens
Notizen
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 33
Page 34
Betrieb Stromerzeuger transportieren
4. Betrieb
WARNUNG!
Das wegrutschende oder herunterfallende Gerät kann Hände und Füße quetschen.
Gewicht von ca. 94 – 113 kg beachten. Gerät mit einer Person pro Tragegriff tragen. Gerät nur an den Tragegriffen heben. Gerät gleichmäßig anheben/absetzen. Langsam gehen.
Voraussetzungen
Gerät tragen
Kranverladung
In diesem Abschnitt finden Sie den Betrieb des Stromerzeu­gers beschrieben.
Stromerzeuger transportieren 4.1
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger zu transportieren. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
Stromerzeuger ist ausgeschaltet Stromerzeuger ist abgekühlt Eventuell vorhandener Kraftstoffhahn steht in Stellung
„AUS/OFF“
mindestens eine Person pro Tragegriff Tragegurt mit ausreichender Belastbarkeit bei Kranverla-
dung
1. Tragegriffe ausklappen.
2. Gerät gleichmäßig anheben.
3. Gerät zum Einsatzort tragen.
4. Gerät gleichmäßig absetzen.
5. Tragegriffe einklappen. Das Gerät ist an seinen Einsatzort getragen.
Verwenden Sie zum Verladen mit einer Hebevorrichtung
34 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
ausschließlich geeignete Hilfsmittel, die sich durch die Bügel
Page 35
Betrieb
Stromerzeuger transportieren
WARNUNG!
Gefahr von schweren oder tödlichen Verletzungen durch herabstürzende Lasten.
Treten Sie niemals unter oder dicht neben die angeho-
bene Last, auch nicht zur Hilfestellung.
Sorgen Sie dafür, dass sich keine Person im Schwenk-
bereich der Hebevorrichtung aufhält.
Verhindern Sie durch geeignete Maßnahmen, dass die
angehobene Last ins Schaukeln kommt.
1
am oberen Rahmen führen lassen (siehe Abb. 4-1). Nur so kann der Stromerzeuger waagerecht und gegen seitliches Verrutschen gesichert angehoben werden.
Abb. 4-1: Anbringung Tragegurte
1. Geeigneten Tragegurt durch die dafür vorgesehenen Bügel (Abb. 4-1-(1)) im oberen Rahmenbereich führen.
2. Tragegurt mit Sicherung in die Hebevorrichtung einhän- gen.
3. Gerät gleichmäßig anheben.
4. Gerät zum Einsatzort tragen.
5. Gerät gleichmäßig absetzen.
6. Tragegurt entfernen.
Das Gerät ist an seinen Einsatzort getragen.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 35
Page 36
Betrieb Stromerzeuger aufstellen
WARNUNG!
Auslaufendes Motoröl und Benzin verschmutzt Erdreich und Grundwasser.
Auslaufendes Motoröl und Benzin vermeiden.
Voraussetzungen
Gerät aufstellen
Stromerzeuger aufstellen 4.2
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger aufzustellen. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
ebener und standfester Untergrund im Freien Einsatzort ist frei von brennbaren Stoffen Einsatzort ist frei von explosiven Stoffen
So stellen Sie das Gerät auf:
1. Einsatzort vorbereiten.
2. Gerät zum Einsatzort transportieren.
Das Gerät ist aufgestellt und betriebsbereit.
36 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 37
Betrieb
Stromerzeuger betanken
GEFAHR!
Lebensgefahr und Gefahr von Verbrennungen Auslaufendes Motoröl und Benzin kann sich an heißen
Geräteteilen entzünden und explodieren.
Auslaufendes Motoröl und Benzin vermeiden. Gerät niemals bei laufendem Motor betanken. Gerät vor dem Betanken abkühlen lassen. Offenes Feuer und Funkenschlag vermeiden.
WARNUNG!
Auslaufendes Benzin verschmutzt Erdreich und Grund­wasser.
Tank nicht maximal befüllen. Einfüllhilfe verwenden.
WARNUNG!
Falscher Kraftstoff zerstört den Motor.
Nur bleifreies Normalbenzin ROZ 95 oder höher tanken.
Voraussetzungen
Gerät betanken
Stromerzeuger betanken 4.3
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger zu betanken. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
ausgeschaltetes Gerät abgekühltes Gerät ausreichende Luftzufuhr und –abfuhr ausgeschaltete bzw. getrennte Verbraucher
So betanken Sie den Stromerzeuger:
1. Tankdeckel abschrauben.
2. Einfüllhilfe in den Tankstutzen einführen.
3. Benzin einfüllen.
4. Einfüllhilfe entfernen.
5. Tankdeckel anschrauben
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 37
Das Gerät ist betankt.
Page 38
Betrieb Stromerzeuger starten
WARNUNG!
Betriebsstoffe können brennen oder explodieren.
Auslaufendes Motoröl und Benzin vermeiden. Keine Starthilfsmittel verwenden. Offenes Feuer und Funkenschlag vermeiden.
WARNUNG!
Lebensgefahr durch Vergiftung oder Ersticken. Motor­abgase enthalten giftiges Kohlenmonoxid-Gas (CO) und Kohlendioxid-Gas (CO2).
Für ausreichende Belüftung sorgen. Bei ungünstigen Belüftungsverhältnissen zugelassenen
Abgasschlauch verwenden.
Gerät nur im Freien betreiben.
WARNUNG!
Heiße Geräteteile können brennbare und explosive Stof­fe entzünden.
Brennbare Stoffe am Einsatzort vermeiden. Explosive Stoffe am Einsatzort vermeiden.
Voraussetzungen
Stromerzeuger starten 4.4
An dieser Stelle wird das Starten des Stromerzeugers für den manuellen Einsatzbetrieb beschrieben, also mit Ver­brauchern, die direkt an die Steckdosen des Stromerzeugers angeschlossen werden. Zum Betrieb als Netzersatzanlage (Betriebsart „Gebäudeeinspeisung“) siehe Kapitel 4.7.2
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
geprüfte elektrische Sicherheit befüllter Kraftstoffbehälter ausreichender Ölstand (beim erstmaligen Betrieb Motoröl
einfüllen, siehe hierzu die Betriebs- und Wartungsanlei­tung des Motors)
ausreichende Luftzufuhr und -abfuhr ggf. aufgesteckter Abgasschlauch (Sonderzubehör) ausgeschaltete bzw. getrennte Verbraucher
38 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 39
Betrieb
Stromerzeuger starten
WARNUNG!
Hitze oder Nässe zerstören das Gerät.
Überhitzung vermeiden (ausreichende Belüftung). Nässe vermeiden.
Motor starten
Handstart
3
1
2 4 3
1
2
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Stromerzeuger in der Ausführung Handstart zu starten:
Abb. 4-2: Bedienelemente Handstart
Abb. 4-3: Position Hand-Choke
1. Kraftstoffhahn im Uhrzeigersinn in die oberste Position drehen (Abb. 4-2-(1)), um ihn zu öffnen.
2. Hand-Choke (Abb. 4-3-(1)) nach links in Position (Abb. 4-3-
(2)) bringen.
3. Motor-Schalter (Abb. 4-2-(3)) in die Position „ON I“ drehen.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 39
Page 40
Betrieb Stromerzeuger starten
HINWEIS
Elektrostart
HINWEIS
1
2
4. Den Motor durch kräftiges Ziehen am Reversierstarter
(Abb. 4-2-(4)) starten.
Der Motor läuft an.
5. Den Choke (Abb. 4-3-(1)) langsam nach rechts in Position
(Abb. 4-3-(3)) bringen.
Der Motor ist gestartet. Die elektrischen Verbraucher können nach einer Warmlauf-
phase von circa einer Minute angeschlossen bzw. zuge­schaltet werden.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Stromerzeuger in der Ausführung Elektrostart zu starten:
Abb. 4-4: Elektrostart
1. Kraftstoffhahn im Uhrzeigersinn in die oberste Position drehen (Abb. 4-2-(1)), um ihn zu öffnen.
2. Choke-Taste (Abb. 4-4-(1)) drücken und gedrückt halten.
3. Motorstart-Schalter (Abb. 4-4-(2)) ganz nach rechts in Posi- tion „START“ drehen.
Der Motor läuft an.
Den Starter nur kurz (max. 5-10 sec) betätigen. Motor nie mit abgeklemmter Batterie starten oder laufen lassen.
40 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 41
Betrieb
Stromerzeuger starten
HINWEIS
4. Motorstart-Schalter (Abb. 4-4-(2)) loslassen, der Schalter springt in Position „RUN“.
5. Choke-Taste (Abb. 4-4-(1)) loslassen.
Der Motor ist gestartet.
Die elektrischen Verbraucher können nach einer Warmlauf­phase von circa einer Minute angeschlossen bzw. zuge­schaltet werden.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 41
Page 42
Betrieb Stromerzeuger ausschalten
WARNUNG!
Heiße Geräteteile können brennbare und explosive Stof­fe entzünden.
Brennbare Stoffe am Einsatzort vermeiden. Explosive Stoffe am Einsatzort vermeiden. Gerät abkühlen lassen.
WARNUNG!
Explosionsgefahr durch austretenden Kraftstoff
Kraftstoffhahn (Benzinzufuhr) möglichst umgehend nach
Betriebsende des Stromerzeugers schließen.
Kraftstoffhahn spätestens nach einem Einsatz bzw. vor
einem Transport schließen.
Gerät ausschalten
Handstart
Elektrostart
Stromerzeuger ausschalten 4.5
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger abzuschalten.
So schalten Sie das Gerät aus:
1. Verbraucher abschalten oder trennen.
2. Motor circa zwei Minuten ohne Last weiterlaufen lassen.
3. Motor-Schalter (Abb. 4-2-(3)) nach unten in Position „OFF“ drehen.
Der Motor kommt zum Stillstand und der Stromerzeuger
ist ausgeschaltet.
1. Verbraucher abschalten oder trennen.
2. Motor circa zwei Minuten ohne Last weiterlaufen lassen.
3. Motorstart-Schalter (Abb. 4-4-(2)) nach links in Position „OFF“ drehen. Bei Fernstartbetrieb müssen Sie Beson­derheiten beachten (siehe Kapitel 5.3).
Der Motor kommt zum Stillstand und der Stromerzeuger
ist ausgeschaltet.
4. Kraftstoffhahn gegen den Uhrzeigersinn in die waage­rechte Position drehen (Abb. 4-2-(2)), um ihn zu schließen.
42 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 43
Betrieb
Verbrauchsmittel anschließen
WARNUNG!
Lebensgefahr durch elektrischen Stromschlag!
Stromerzeuger niemals an ein bestehendes Stromnetz
anschließen.
Stecker niemals in nassem Zustand einstecken. Steckverbindungen nur mit trockenen Händen durchfüh-
ren.
Voraussetzungen
1 4 2 3 1
Verbrauchsmittel anschließen 4.6
Die Auswahl des richtigen Anschlusses hängt entscheidend von der beabsichtigten Betriebsart ab. Beachten Sie dazu unbedingt die Anweisungen zu den beiden Betriebsarten
„Einsatzstellenbetrieb“ und „Gebäudeeinspeisung“ im Kapitel
4.7., falls Ihr Stromerzeuger mit dieser Option ausgestattet
ist. Wählen Sie die erforderliche Betriebsart aus. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
Richtige Betriebsart am Umschalter (Abb. 4-5-(2)) ist aus-
gewählt.
Stromerzeuger ist gestartet (siehe Kapitel 4.4) Alle anzuschließenden Verbrauchsmittel sind ausge-
schaltet.
Sie können Verbrauchsmittel abhängig von der gewählten Betriebsart gemäß nachfolgender Tabelle an folgende Steckdosen anschließen:
Abb. 4-5: Verbrauchsmittel anschließen
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 43
Page 44
Betrieb Verbrauchsmittel anschließen
NUR Gebäudeeinspeisung
❶
CEE-Steckdose 400 V / 16 A / 3~ / 7h-Stellung
NUR Einsatzstellenbetrieb
❸
CEE-Steckdose 400 V / 16 A / 3~ / 6h-Stellung
❹
Schuko-Steckdosen 230 V / 16 A / 1~
Verbrauchsmittel
anschließen
HINWEIS
So schließen Sie Verbrauchsmittel an den Steckdosen der Bedientafel an:
1. Abdeckung der Steckdose nach oben klappen (bei Steckdosen ab IP54 Verschlussring gegen den Uhrzei­gersinn drehen und Deckel abnehmen).
2. Stecker einstecken (bei Steckern ab IP54 Verschlussring am Stecker im Uhrzeigersinn bis Anschlag drehen).
Der Verbraucher ist am Stromerzeuger angeschlossen.
Die Wahl der richtigen Steckdose hängt zwingend von den im Folgenden beschriebenen Betriebsarten ab!
44 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 45
Betrieb
Umschaltung Betriebsart (II / TN-S)
ACHTUNG!
Umschalter Betriebsart (Abb. 4-5-(2)) NUR bei stillste­hendem Stromerzeuger umschalten!!
Die richtige Betriebsart (Gebäudeeinspeisung oder Ein-
satzstellenbetrieb) muss vor dem Starten des Strom- erzeugers gewählt werden.
Umschaltung Betriebsart (II / TN-S) 4.7
Der folgende Abschnitt erklärt die genaue Vorgehensweise beim Betrieb des Stromerzeugers und den Anschluss von Verbrauchern unter verschiedenen Einsatzbedingungen. Die Umschaltfunktion bietet Ihnen die Möglichkeit, den Stromer­zeuger wahlweise für den Einsatzstellenbetrieb mit einem ortsbeweglichen Verteilersystem oder zur Gebäudeeinspei­sung in eine ortsfeste Anlage zu betreiben.
Abhängig vom Einsatzzweck ist die Wahl der passenden Betriebsart zwingend vorgeschrieben.
4.7.1 Einsatzstellenbetrieb
In der Betriebsart „1. Einsatzstellenbetrieb“ ist der Stromer­zeuger ist für den manuellen oder automatischen (Fernstart) Einsatz mit einem oder mehreren elektrischen Verbrauchern ausgelegt (nach VDE 100, Teil 551). Der Schutzleiter des Schutzkontaktsteckers übernimmt die Funktion des Potenti­alausgleichsleiters.
Die Stromabnahme in der Betriebsart „Einsatzstellenbetrieb“ erfolgt über eine spritzwassergeschützte Schuko-Steckdose mit einer Nennspannung von 230 V / 50 Hz 1~ bzw. über eine CEE-Steckdosen 400 V / 50 Hz / 6h 3~, siehe Kap. 4.6.
Wählen Sie hierzu die Betriebsart „Einsatzstellenbetrieb“ am Umschalter (Abb. 4-5-(2)) aus.
Gehen Sie für die folgenden Arbeitsschritte so vor, wie in Kapitel 4.4 beschrieben ist. Ist der Stromerzeuger mit einer Isolationsüberwachung mit Abschaltung ausgerüstet, gehen Sie in der Betriebsart „Einsatzstellenbetrieb“ so vor, wie in kapitel 5.2 beschrieben ist, bevor Sie Verbrauchsmittel an­schließen.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 45
Page 46
Betrieb Umschaltung Betriebsart (II / TN-S)
GEFAHR!
Für weitere Schritte wird vorausgesetzt, dass das zu versorgende Gebäude mit einer Notstromeinspeisung versehen ist, die durch eine Fachfirma unter Aufsicht einer Elektrofachkraft errichtet wurde und den Vor­schriften laut VDE 0100 Teil 410 und VDN entsprechen. Insbesondere muss der Fehlerschutz durch einen bau­seitig vorhandenen RCD sichergestellt sein.
GEFAHR!
Die Einspeisesteckdose mit 7h-Stellung darf NUR zur Gebäudeeinspeisung verwendet werden!
Hinweis
4.7.2 Gebäudeeinspeisung
Die Betriebsart „Gebäudeeinspeisung“ dient zur Einspeisung in ortsfeste Anlagen wie Wohnhäuser oder öffentliche Ein­richtungen gemäß VDE 0100 Teil 551:2017-02 Anlage ZC. Der Stromerzeuger dient dabei als Notstromversorgung zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung bei Ausfall der öffentlichen Stromversorgung.
Die Einspeisung in die ortsfeste Anlage erfolgt über eine flexible Anschlussleitung (H07RN-F oder vergleichbar) in bauseitig installierte Einspeiseverteiler über die CEE­Steckdose 400 V / 50 Hz / 7h 3~ (siehe Abb.4-5-(1)). Alle an­deren Steckdosen sind in dieser Betriebsart nicht bestromt und nicht verwendbar.
Achten Sie darauf, dass die flexible Anschlussleitung den gewählten Einsatzbedingungen und Leistungsanforderungen entspricht.
Im Lieferumfang befindet sich ein zur Einspeisesteckdose passender Stecker mit 7h-Codierung zur Adaptierung eines Einspeisekabels.
Abb. 4-6: Einspeisestecker im Lieferumfang
46 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 47
Betrieb
Umschaltung Betriebsart (II / TN-S)
GEFAHR!
Stellen Sie sicher, dass am Einspeiseverteiler auf Seiten der Notstromeinspeisung ein rechtsdrehendes Drehfeld anliegt. Fehlt eine entsprechende Drehrichtungsanzeige am Einspeiseverteiler, muss das Drehfeld durch eine qualifizierte Elektrofachkraft überprüft werden (siehe Abb. 4-7).
GEFAHR!
Stellen Sie sicher, dass alle Verbraucher im Verteiler­netz der ortsfesten Anlage ausgeschaltet oder vom Netz getrennt sind, bevor sie den Einspeiseverteiler auf Not­strom umschalten.
Voraussetzungen
Einspeiseverbindung
herstellen
Einspeiseverbindung herstellen
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
betriebsbereiter Stromerzeuger Umschalter des gebäudeseitigen Einspeiseverteilers in
Stellung „Netz“ oder „0“ (sinngemäß).
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Einspeiseverbin­dung zwischen Stromerzeuger und bauseitig installiertem Einspeiseverteiler herzustellen:
1. Wählen Sie die Betriebsart „Gebäudeeinspeisung“ am Umschalter (Abb. 4-5-(2)) aus.
2. Starten Sie den Stromerzeuger.
3. Verbinden Sie die flexible Anschlussleitung mit der CEE- Steckdose 400 V / 50Hz / 7h 3~ mit schwarzer Farbken­nung (siehe Abb. 4-5-(1)).
4. Verbinden Sie die flexible Anschlussleitung mit der Steckdose des bauseitig installierten Einspeiseverteilers.
5. Schalten Sie den Umschalter am Einspeiseverteiler in Stellung „Notstrom“ (sinngemäß).
Die Notstromversorgung ist hergestellt. Die ortsfeste Anlage wird vom Stromerzeuger gespeist.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 47
Page 48
Betrieb Umschaltung Betriebsart (II / TN-S)
Abb. 4-7:: Ausführungsbeispiel Hauptverteilung TN-System / TT-System
48 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 49
Betrieb
ECOtronic (Leerlauf-Drehzahlabsenkung)
Voraussetzungen
Leerlauf-
Drehzahlabsenkung
zuschalten
Leerlauf-
Drehzahlabsenkung
einschalten
ACHTUNG
Leerlauf-
Drehzahlabsenkung
ausschalten
1
2
ECOtronic (Leerlauf-4.8
Drehzahlabsenkung)
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger mit der Leerlauf­Drehzahlabsenkung zu betreiben.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
betriebsbereiter Stromerzeuger gestarteter Stromerzeuger (siehe 4.4)
Abb. 4-8: Wippschalter Leerlauf-Drehzahlabsenkung
So schalten Sie die Leerlauf-Drehzahlabsenkung zu:
1. Wippschalter (Abb. 4-8-(1)) in Stellung „I“ (EIN) bringen.
Leerlauf-Drehzahlabsenkung ist zugeschaltet.
Die Leerlauf-Drehzahlabsenkung ist sofort nach Motorstart aktiv und senkt dann die Drehzahl des Motors auf ca. 1800 U/min ab. Nach dem Zuschalten einer Last wird die Drehzahl des Motors sofort wieder auf die Nenndrehzahl angehoben. Nach dem Abschalten der Last läuft der Motor für 40 Sek. auf Nenndrehzahl weiter, bevor dieser die Drehzahl wieder auf ca. 1800 U/min absenkt.
In Stellung „0“ (AUS) des Wippschalters läuft der Motor im­mer im Nenndrehzahlbereich.
So schalten Sie die Leerlauf-Drehzahlabsenkung aus:
1. Wippschalter (Abb. 4-8-(1)) in Stellung „0“ (AUS) bringen.
Leerlauf-Drehzahlabsenkung ist ausgeschaltet.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 49
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Betrieb Betriebszustand mit „Control Display ECD 02“ überwachen
1
2
Betriebszustand mit „Control Display 4.9
ECD 02“ überwachen
Die Anzeige (siehe Abb. 4-9) ist bei laufendem Gerät aktiv.
Abb. 4-9: Multifunktionsdisplay
1. Nach dem Starten des Stromerzeugers zeigt das Display
(siehe Abb. 4-9-(1)) die aktuelle Spannung, angezeigt durch
das leuchtende „V~“-Symbol für Volt.
2. Nach einmaligem Drücken des Tasters (siehe Abb. 4-9-(2)) wechselt das Display auf die aktuelle Frequenz, ange­zeigt durch das leuchtende „Hz“-Symbol für Hertz.
Die Anzeige ist umgeschaltet.
3. Nach einem weiteren Drücken des Tasters (siehe Abb. 4-9-
(2)) wechselt das Display auf die Betriebsstunden, ange-
zeigt durch das leuchtende „h~“-Symbol für Stunden.
Die Anzeige ist umgeschaltet.
4. Nach einem weiteren Drücken des Tasters (siehe Abb. 4-9-
(2)) wechselt das Display wieder auf die Anzeige der ak-
tuellen Spannung in Volt und der Ablauf beginnt von vorn.
Die Anzeige ist umgeschaltet.
50 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Betrieb
Stromerzeuger stilllegen
HINWEIS
Stromerzeuger stilllegen 4.10
Benötigen Sie den Stromerzeuger für mehr als 30 Tage nicht, legen Sie den Stromerzeuger still. Decken Sie das Gerät am besten mit einem Tuch ab.
In der Betriebsanleitung und den Wartungsvorschriften des Motors finden Sie das korrekte Stillsetzen beschrieben.
Entsorgung 4.11
Aus Umweltschutzgründen dürfen Stromerzeuger, Batterie, Motoröl usw. nicht einfach in den Abfall gegeben werden. Beachten Sie alle örtlichen Gesetze und Vorschriften hin­sichtlich der korrekten Entsorgung derartiger Teile und Stof­fe. Ihr autorisierter ENDRESS-Stromerzeuger-Händler berät Sie dabei gerne.
Bei der Beseitigung des Altöls bitte die entsprechenden Umweltschutzbestimmungen beachten. Wir empfehlen, das Öl zwecks Entsorgung in einem verschlossenen Behälter zu einer Altöl-Sammelstelle zu bringen. Das gebrauchte Motoröl nicht in den Abfall werfen oder auf den Boden gießen.
Eine unsachgemäß entsorgte Batterie kann die Umwelt schädigen. Halten Sie sich beim Entsorgen von Batterien stets an geltende örtliche Vorschriften. Bezüglich Ersatzes wenden Sie sich bitte an Ihren ENDRESS-Wartungshändler.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 51
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Betrieb Entsorgung
Notizen
52 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 53
Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung RCD (FI-Schutzschalter)
Erdanschluss­punkt
(siehe Abb. 2-1-(4))
Kennzeichnung der Ausführungs­klasse C auf dem Gerät.
(siehe Abb. 2-1-(7))
WARNUNG!
Lebensgefahr durch elektrischen Stromschlag.
Die Verwendung eines RCD (FI-Schutzschalter) als
Personenschutz erfordert zwingend die ordnungsgemä­ße Erdung des Stromerzeugers. Sie muss bei jeder Erstinbetriebnahme durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
Die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahme muss regel-
mäßig durch eine Elektrofachkraft überprüft werden.
Stromerzeuger Ausführung C
gemäß
DGUV Information 203-032
5. Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung RCD (FI-5.1
Schutzschalter)
Die Option FI-Schutzschalter kann nur ab Werk geliefert werden.
Der FI-Schutzschalter (RCD) dient als Schutzmaßnahme gegen gefährliche Körperströme nach DIN VDE 0100 Teil
551. Für eine Inbetriebnahme und den Betrieb auf Bau und
Montagestellen ist der Stromerzeuger in dieser Ausführung gemäß DGUV Information 203-032 als
Stromerzeuger der Ausführung C eingestuft und mit folgenden Kennzeichen versehen:
Beachten Sie unbedingt die Vorschriften und Sicherheits­hinweise der genannten DGUV Information 203-032, um den Personenschutz aller im angeschlossenen Verteilernetz ar­beitenden Personen zu gewährleisten.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 53
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Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Symbol
Bedeutung
Pos-I
Schutzschalter löst nicht aus. FI-Schutzschalter defekt.
Pos-0
Schutzschalter löst aus. FI-Schutzschalter in Ordnung.
Prüfung des FI-
Schutzschalters:
1
2
Zusätzlich muss das Bedienungspersonal bei jeder Inbe­triebnahme durch Betätigen der Prüftaste der Fehlerstrom­Schutzeinrichtung (RCD) (siehe Abb. 5-1-(2)) die mechanische Funktion der Auslösung prüfen.
Abb. 5-1: FI-Schutzschalter
1. Stromerzeuger muss gestartet sein (siehe 4.4).
2. Schutzschalter (Abb. 5-1-(1)) in Pos-1 bringen.
3. Testschalter (siehe Abb. 5-1-(2)) betätigen.
Die Position des Schalters (siehe Abb. 5-1-(1)) zeigt das
Ergebnis an:
Tab. 5.1: FI-Schutzschalter Prüfung
Gerät wurde unter Berücksichtigung der DIN VDE 0100-
551 überprüft.
4. Schutzschalter (Abb. 5-1-(1)) wieder in Position-1 bringen, um wieder Verbraucher am Stromerzeuger betreiben zu können.
54 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Isolationsüberwachung mit Abschaltung
Lampe
Ergebnis
Bedeutung
leuchtet rot
Leitungsschutzschalter springt auf Pos. 0
Isolationsüberwachung in Ordnung
leuchtet nicht
Leitungsschutzschalter bleibt in Pos. 1
Isolationsüberwachung defekt
leuchtet nicht
Leitungsschutzschalter springt auf Pos. 0
Lampe defekt
Wichtiger Hinweis
Voraussetzungen
Isolationsüberwachung
testen:
1 2 3
4
Isolationsüberwachung mit 5.2
Abschaltung
Die Isolationsüberwachung dient dazu, die elektrische Si­cherheit des Stromerzeugers sowie aller angeschlossenen Verbrauchsmittel und Kabelverbindungen im laufenden Be­trieb zu prüfen.
Das Bedienungspersonal muss die Funktion der Abschal­tung bei jeder Inbetriebnahme durch Betätigen der Prüftaste der Isolationsüberwachung überprüfen (siehe auch Kap 2.7 Elektrische Sicherheit prüfen).
Folgende Voraussetzungen müssen für den Test erfüllt sein: Gestarteter Stromerzeuger (siehe 4.4)
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 55
Abb. 5-2: Isolationsüberwachung
1. Verbraucher ausstecken
2. Leitungsschutzschalter müssen sich in Pos.1 befinden.
3. Drücken Sie den Testknopf (Abb. 5-2-(2))
Die Lampe (Abb. 5-2-(3)) und die Position des Leitungs-
schutzschalters (Abb. 5-2-(4)) zeigen das Ergebnis an:
Tab. 5.2: Isolationsüberwachungsprüfung mit Abschaltung
Page 56
Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Lampe
Ergebnis
Bedeutung
leuchtet rot
Leitungsschutzschalter springt in Pos. 0
Isolationsfehler (≤ 23 kΩ)
leuchtet nicht
Leitungsschutzschalter bleibt in Pos. 1
Angeschlossenes Gerät in Ordnung
Isolationsüberwachung im
Betrieb:
Die Isolationsüberwachungsprüfung wurde durchgeführt.
1. Nach der Überprüfung muss der Reset-Taster (siehe Abb.
5-2-(1)) gedrückt und der Leitungsschutzschalter in Pos. 1
gebracht werden, um das Gerät wieder zu betreiben.
1. Verbraucher einstecken und anschalten.
Die Lampe (siehe Abb. 5-2-(3)) und die Position des Lei-
tungsschutzschalters zeigen das Ergebnis an:
Tab. 5.3: Isolationsüberwachung im Betrieb mit Abschaltung
Liegt ein Isolationsfehler vor und das Gerät war beim
Test ohne Verbraucher zuvor in Ordnung (siehe oben), so liegt der Isolationsfehler bei dem Verbraucher.
2. Nach dem Abschalten des Verbrauchers und dem Tren- nen der Steckerverbindung muss der Reset-Taster (siehe
Abb. 5-2-(1)) gedrückt und der Leitungsschutzschalter in
Pos. 1 gebracht werden, um das Gerät wieder zu betrei­ben.
56 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Fernstarteinrichtung
Voraussetzung
Fernstarteinrichtung
anschließen
1
2
3
Fernstarteinrichtung 5.3
So gehen Sie vor, um den Stromerzeuger über die Fernstart­einrichtung zu betreiben.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor Sie die Fernstarteinrichtung anschließen:
Stromerzeuger ist betriebsbereit Motorstart-Schalter (Abb. 4-4-(2)) steht in Stellung „OFF“ Alle Verbraucher sind ausgeschaltet oder vom Stromer-
zeuger getrennt.
Abb. 5-3: Fernstarteinrichtung
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Kabel-Fernbedie­nung (nicht im Lieferumfang) anzuschließen.
1. Schutzkappe der CPC-Fernstartsteckdose (Abb. 5-3-(2)) gegen den Uhrzeigersinn abdrehen.
2. Stecker des Verbindungskabels der Kabelfernbedienung in der richtigen Stellung in die Fernstartsteckdose einste­cken.
3. Verriegelungsring des Steckers im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.
4. Das Verbindungskabel in sicherer Weise bis zur Bedien- stelle verlegen.
Fernstarteinrichtung ist betriebsbereit.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 57
Page 58
Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Fernstarteinrichtung
trennen
Betrieb der
Fernstarteinrichtung
Voraussetzung
Motor über Fernstart
starten
1 2 3
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Kabel-Fernbedie­nung zu trennen.
1. Stromerzeuger ausschalten (Motorstart-Schalter (Abb. 5-3-
(3)) in Stellung „OFF“!
2. Verriegelungsring des Steckers gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis die Verriegelung gelöst ist.
3. Stecker des Verbindungskabels abziehen.
4. Schutzkappe auf die Fernstartsteckdose schrauben.
Fernstarteinrichtung ist getrennt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Stromerzeuger über die Fernstarteinrichtung per Kabel-Fernbedienung zu betrei­ben.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
Stromerzeuger ist betriebsbereit Motorstart-Schalter (Abb. 5-3-(3)) steht in Stellung „OFF“ Kabel-Fernbedienung ist vorschriftsmäßig angeschlos-
sen.
Abb. 5-4: Kabel-Fernbedienung
1. Schalter (Abb. 5-4-(1)) auf Position „Ein“ drehen.
58 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
2. Taste „Start“ (Abb. 5-4-(2)) drücken, bis der Motor an- springt.
Der Motor ist angelaufen.
3. Taste „Start“ (Abb. 5-4-(2)) loslassen.
Der Motor ist gestartet. Die Betriebskontrollleuchte (Abb. 5-4-(3)) leuchtet.
Page 59
Sonderausstattung / -zubehör verwenden
Fernstarteinrichtung
5.3.1 NOT-AUS-Schalter
HINWEIS
Motor über Fernstart
ausschalten
HINWEIS
Voraussetzungen
NOT-AUS auslösen
NOT-AUS entriegeln
Den Starter nur kurz (max. 5-10 sec) betätigen. Die Starter­batterie niemals bei laufendem Motor abklemmen.
1. Verbraucher abschalten oder trennen.
2. Motor circa zwei Minuten weiterlaufen lassen.
3. Schalter (Abb. 5-4-(1)) auf Position „Aus“ drehen.
Der Stromerzeuger ist ausgeschaltet. Die Betriebskontrollleuchte (Abb. 5-4-(3)) ist erloschen.
Stellen Sie sicher, dass der Motorstart-Schalter (Abb. 5-3-(3)) des Stromerzeugers in Position „OFF“ gestellt bleibt. Ande­renfalls bleibt der Steuerstromkreis des Stromerzeugers un­ter Spannung, was dazu führen kann, dass die Starterbatte­rie entladen wird.
In der Ausführung mit Fernstarteinrichtung ist der Stromer­zeuger mit einer NOT-AUS-Funktion ausgerüstet. Dadurch wird sichergestellt, dass der Stromerzeuger bei einer Gefah­rensituation oder einer Störung immer und schnellstmöglich über den deutlich gekennzeichneten NOT-AUS-Schalter
(Abb. 5-3-(1)) am Gerät gestoppt werden kann.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Stromerzeuger im Notfall mithilfe des NOT-AUS-Schalters auszuschalten:
Der NOT-AUS-Schalter muss ohne jegliche Vorausset-
zung unter allen Bedingungen betätigt werden können.
1. Roten Knauf des NOT-AUS-Schalters (Abb. 5-3-(1)) durch Drücken oder Schlagen betätigen
Stromerzeuger ist gestoppt Der Leitungsschutzschalter (Abb. 5-2-(4)) löst aus (Pos. 0) NOT-AUS-Schalter ist in Aus-Stellung verriegelt.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Stromerzeuger nach einer NOT-AUS-Betätigung wieder starten zu können
1. Drehen Sie den Knauf des NOT-AUS-Schalters (Abb. 5-3-
(1)), bis er aus der verriegelten Position herausspringt.
2. Bringen Sie den Leitungsschutzschalter in Pos. 1
Die NOT-AUS-Sperre ist aufgehoben. Der Stromerzeuger kann wie gewohnt gestartet werden.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 59
Page 60
Wartung
6. Wartung
Wartungsarbeit
Zeitintervall in Betriebsstunden [h]
alle 8 h / täglich
alle 50 h / (wöchent­lich)
alle 200 h / (monat­lich)
alle 300 h
alle 500 h
Elektrische Sicherheit prüfen
vor jeder Inbetriebnahme
Motoröl kontrollieren / nachfüllen
Sitz von Schrauben, Muttern und Bolzen prüfen
Öl wechseln
(X)1
X (alle 100h)
Zündkerzen reinigen
X (alle 100h)
Luftfilter reinigen
X
Luftfiltereinsatz ersetzen
X
Reinigen des Kraftstoffgrobfilters
X
Elektroden Zündkerze einstellen
X
Ventilspiel überprüfen und ein­stellen
X
Verbrennungsrückstände vom Zylinderkopf entfernen
X
Vergaser reinigen und einstellen
X
Motor ggf. überholen
alle 1000h
(2)
In diesem Abschnitt finden Sie die Wartung des Stromerzeu­gers beschrieben.
In diesem Abschnitt nicht beschriebene Wartungs- bzw. Re­paraturarbeiten dürfen nur vom Personal des Herstellers ausgeführt werden.
Wartungsplan 6.1
Die in dieser Übersicht aufgeführten Wartungsarbeiten sind nach den angegebenen Zeitintervallen durchzuführen.
60 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Tab. 6.1: Wartungsplan des Stromerzeugers
1) Nach den ersten 20 Betriebsstunden
2) Von einem Fachmann bzw. Endress-Service Station durchzuführen.
Page 61
Wartung
Wartungsarbeiten
6.2.1 Motoröl
WARNUNG!
Auslaufendes Motoröl verschmutzt Erdreich und Grundwasser.
Ölauffangbehälter benutzen Verbrauchtes Motoröl dem Recycling zuführen
WARNUNG!
Motoröl kann heiß sein - Verbrennungsgefahr.
Motor abkühlen lassen
Voraussetzungen
1
2
Wartungsarbeiten 6.2
Wartungsarbeiten dürfen nur von hierzu autorisiertem Per­sonal ausgeführt werden.
Alle im Wartungsplan aufgeführten Wartungsarbeiten führen Sie entsprechend den Angaben in der beigefügten Betriebs­und Wartungsanleitung des Motors aus. Diese Betriebs- und Wartungsanleitung des Motorenherstellers ist untrennbarer Bestandteil dieser Bedienungsanleitung.
Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Der Motor sollte Idealerweise leicht warm sein (hierfür
den kalten Motor 5 min. laufen lassen, dann stoppen und für 2 min. abkühlen lassen).
Abb. 6-1: Ölmessstab und Ölablassschraube
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 61
Page 62
Wartung
Ölstand kontrollieren
Öl einfüllen
Öl wechseln
So kontrollieren Sie den Ölstand:
1. Drehen Sie den grauen Ölmessstab (Abb. 6-1-(1)) heraus.
2. Den Ölmessstab (Abb. 6-1-(1)) mit einem sauberen Tuch abwischen.
3. Ölmessstab (Abb. 6-1-(1)) wieder einführen und wieder herausziehen. Der am Messstab erkennbare Ölstand muss in dem Bereich liegen, der in der Wartungs- und Betriebsanleitung des Motorenherstellers angegeben ist. Andernfalls durch Auffüllen oder Ablassen von Motoröl korrigieren!
Der Ölstand ist überprüft.
So füllen Sie Öl ein:
1. Drehen Sie den grauen Ölmessstab (Abb. 6-1-(1)) heraus.
2. Mit einer Einfüllhilfe Öl einfüllen.
3. Ölstand kontrollieren und gegebenenfalls erneut Öl ein- füllen.
Öl ist eingefüllt.
So wechseln Sie das Öl:
1. Aggregat auf eine Erhöhung (z. B. Holzklötze, Werkstatt- tisch) abstellen.
2. Behälter zum Auffangen des Öles unter der Ölablass- schraube (Abb. 6-1-(2)) in Position bringen.
3. Ölablassschraube (Abb. 6-1 -(2)) herausschrauben und Öl komplett ablaufen lassen.
4. Motoröl ist abgelassen.
5. Ölablassschraube (Abb. 6-1-(2)) wieder eindrehen.
6. Anschließend neues Öl einfüllen. (siehe Öl einfüllen)
Öl ist gewechselt.
62 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 63
Wartung
Wartungsarbeiten
WARNUNG!
Falsches Motoröl zerstört den Motor.
Verwenden Sie ausschließlich Motoröl gemäß den An-
gaben in der Wartungs- und Bedienungsanleitung des Motorenherstellers!
Beachten Sie dazu auch die tatsächlichen Umgebungs-
und Einsatzbedingungen.
Mischen Sie dem Öl keine handelsüblichen Zusätze bei.
WARNUNG!
Ölaustritt erfolgt sofort beim Öffnen der Ölablass­schraube.
WARNUNG!
Bei der Ladung von Batterien entsteht ein hochexplosi­ves Knallgasgemisch durch Gasung.
Feuer, Funkenbildung und Rauchen streng verboten. Kurzschlüsse beim Umgang mit Kabeln und elektrischen
Geräten sowie elektrostatische Entladung vermeiden.
GEFAHR!
Gefahr durch Verätzung bei Explosion der Batterie. Entweichen aggressiver Dämpfe beim Überladen.
Halten Sie die Behandlungsvorschriften des Herstellers
genau ein.
Laden Sie die Batterie nie in eingebautem Zustand. Laden Sie die Batterie nur an gut belüfteten Orten.
6.2.2 Batterie laden
Nach längerer Standzeit oder übermäßigem Stromverbrauch im Steuerstromkreis des Stromerzeugers kann sich die Bat­terie entladen.
Bauen Sie die Starterbatterie vor dem Laden unbedingt aus (siehe Kap. 6.2.3). Beachten Sie genau die Behandlungs­vorschrift des Batterieherstellers.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 63
Page 64
Wartung
WARNUNG!
Die Endress-Batterie ist während der gesamten Le­bensdauer wartungsfrei.
Batterie niemals öffnen – Zerstörungsgefahr.
1
2
6.2.3 Starterbatterie wechseln
1. Zuerst die schwarze Polschutzkappe am Minuskabel der Batterie zurückziehen und das Kabel lösen.
2. Die beiden Flügelmuttern (Abb. 6-2-(1)) lösen, so dass der Batteriehalter (Abb. 6-2-(2)) entfernt werden kann.
3. Zuletzt die rote Polschutzkappe am Pluskabel der Batte­rie zurückziehen und das Kabel lösen.
4. Batterie aus Batteriefach entnehmen.
Batterie ist abgeklemmt.
Abb. 6-2: Batterie wechseln
5. Neue Batterie bereitstellen.
6. Batterie in das Batteriefach zurückstellen.
7. Batteriekabel zuerst am PLUS-POL anschrauben.
8. Batteriehalter wieder anbringen.
9. Batteriekabel zuletzt am MINUS-POL anschrauben.
10. Polschutzkappe aufsetzen.
Batterie ist getauscht
64 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 65
Fehlersuche
Wartungsarbeiten
7. Fehlersuche
Störung
mögliche Ursache
Abhilfe
Keine oder zu geringe Span­nung steht im Leerlauf an.
Die Drehzahl des Motors wurde nachträglich verstellt.
Servicepersonal rufen.
Der elektronische Regler ist verstellt. (bei ESE 606 DHG­GT (ES) Duplex
Servicepersonal rufen.
Der elektronische Regler ist defekt. (bei ESE 606 DHG-GT (ES) Duplex
Servicepersonal rufen.
Starke Spannungsschwan­kungen treten auf.
Der Motor läuft unregelmäßig.
Servicepersonal rufen.
Der Drehzahlregler arbeitet unregelmäßig oder unzu­reichend.
Servicepersonal rufen.
Der Motor springt nicht an.
Der Motor wird falsch bedient.
Die Betriebsanleitung des Motors beachten.
Der Motor ist mangelhaft ge­wartet.
Die Wartungsanleitung des Motors beachten.
Zu wenig Kraftstoff ist im Tank.
Tanken.
Der Kraftstofffilter ist ver­stopft.
Kraftstofffilter austauschen.
Schlechter Kraftstoff ist im Tank.
Servicepersonal rufen.
Das Zündkabel hat keine Verbindung zur Zündkerze.
Zündkabel auf die Zündkerze aufstecken.
Der Choke ist im kalten Zu­stand nicht betätigt.
Choke betätigen. Der Motor dreht sich nicht.
Motor ist defekt.
Servicepersonal rufen.
Der Motor raucht.
Zuviel Öl ist im Motor.
Überflüssiges Öl ablassen.
In diesem Abschnitt finden Sie die vom autorisierten Perso­nal während des Betriebs behebbaren Schwierigkeiten be­schrieben.
Jede auftretende Schwierigkeit ist mit ihrer möglichen Ursa­che und der jeweiligen Maßnahme zur Behebung beschrie­ben.
Ist eine Schwierigkeit mit untenstehender Tabelle nicht zu beheben, hat das autorisierte Personal den Stromerzeuger umgehend außer Betrieb zu setzen und das zuständige und autorisierte Servicepersonal zu informieren.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 65
Page 66
Fehlersuche
Störung
mögliche Ursache
Abhilfe
Papierelement des Luftfilters ist verschmutzt oder ölge­tränkt.
Papierelement reinigen oder ggf. auswechseln.
Schaumelement des Luftfil­ters ist verschmutzt oder tro­cken.
Schaumelement reinigen und ggf. befeuchten.
Der Motor läuft kurz an und geht dann aus.
Zu wenig Kraftstoff ist im Tank.
Tanken.
Entlüftungslöcher am Tank­deckel sind verstopft.
Entlüftungslöcher reinigen. Der Ölstand ist zu gering.
Öl nachfüllen.
Der Kraftstofffilter ist ver­stopft.
Kraftstofffilter austauschen.
Vergaser / Kraftstofffilter / Tank sind verharzt.
Servicepersonal rufen.
Starterbatterie bringt keine Leistung. (bei Elektrostartge­räten)
Batterie ist entladen.
Batterie laden.
Batterie ist defekt.
Batterie tauschen.
Batteriepole sind oxidiert.
Batteriepole reinigen und eventuell mit Polfett einfetten.
Die Leistungsabgabe reicht nicht aus.
Der elektronische Regler ist verstellt. (bei ESE 606 DHG­GT (ES) Duplex
Servicepersonal rufen.
Der elektronische Regler ist defekt. (bei ESE 606 DHG-GT (ES) Duplex
Servicepersonal rufen. Der Motor ist mangelhaft ge­wartet.
Die Wartungsanleitung des Motors beachten.
Zuviel Leistung wird abge­nommen.
Abgenommene Leistung re­duzieren.
Der Generator läuft unruhig.
Der Generator wird über die Nennleistung hinaus belastet.
Abgenommene Leistung re­duzieren.
Leerlauf-Drehzahlabsenkung funktioniert nicht.
Wippschalter steht in Stellung AUS.
Wippschalter in Stellung EIN bringen.
Feinsicherung defekt.
Feinsicherung ersetzen.
Stromerzeuger lässt sich über Fernstarteinrichtung nicht ausschalten
Motorstart-Schalter auf der Bedientafel steht in Position „RUN“
Motorstart-Schalter auf der Bedientafel bei Fernstart im­mer in Position „OFF“ stellen.
66 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Tab. 7.1: Fehlersuche beim Betrieb des Stromerzeugers
Page 67
Fehlersuche
Wartungsarbeiten
Notizen
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 67
Page 68
Technische Daten
Bezeichnung
Wert
ESE 406 HG-GT (ES) Duplex
ESE 506 HG-GT (ES) Duplex
ESE 606 (D)HG­GT (ES) Duplex
Nennleistung
4,0
5,0
6,0 ~3
4,8 ~1
[kVA]
Nennleistungsfaktor
1 1 0,8 ~3
0,9 ~1
[cosφ]
Nennfrequenz
50
50
50
[Hz]
Nenndrehzahl
3000
3000
3000
[min-1]
Nennspannung
230
230
400 ~3
230 ~1
[V]
Nennstrom
17,4
21,7
8,7 ~3
17,4 ~1
[A]
Gewicht (betriebsbe­reit)
94 (103)
102 (111)
104 (113)
[kg]
Tankinhalt
33
33
33
[l]
Kraftstoffverbrauch (bei 75% Last) 1)
1,6
2,1
2,1
[l/h]
Länge
780
780
780
[mm]
Breite
550
550
550
[mm]
Höhe
595
595
595
[mm]
Schalldruckpegel am Arbeitsplatz L
pA
2)
89
89
89
[db (A)]
Schalldruckpegel in 7m Entfernung L
pA
3)
64
60
60
[db (A)]
Schallleistungspegel LWA 3)
97
97
97
[db (A)]
Generator-Schutzart
IP 54
IP 54
IP 54
8. Technische Daten
In diesem Abschnitt finden Sie die Technischen Daten zum Betrieb des Stromerzeugers beschrieben.
68 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Tab. 8.1: Technische Daten Stromerzeuger
1) Durchschnittswerte, im Einzelfall können Abweichungen auftreten,
daher unverbindlich
2) gemessen in 1m Abstand und 1,6m Höhe entsprechend ISO 3744
(Teil10)
3) gemessen entsprechend ISO 3744 (Teil10)
Page 69
Technische Daten
Wartungsarbeiten
Bezeichnung
Wert
Einheit
Aufstellhöhe über Normalnull
< 100
[m]
Temperatur
< 25
[°C]
relative Luftfeuchtigkeit
< 30
[%]
Leistungsreduzierung
je zusätzliche
Einheit
1 %
100
[m]
4 %
10
[°C]
Leitung
max. Leitungs­länge
Einheit
HO 7 RN-F (NSH öu) 1,5 mm2
60
[m]
HO 7 RN-F (NSH öu) 2,5 mm2
100
[m]
Umgebungsbedingungen
Leistungsminderung
Verteilungsnetz
Tab. 8.1: Umgebungsbedingungen des Stromerzeugers
Tab. 8.2: Leistungsminderung des Stromerzeugers in Abhängigkeit von
den Umgebungsbedingungen
Tab. 8.3: Maximale Leitungslänge des Verteilernetzes in Abhängigkeit
vom Leitungsquerschnitt
Die generelle Begrenzung auf 100 m Gesamtlänge wurde im Interesse der sicheren Handhabung in der Einsatz­praxis gewählt. Eine größere Ausdehnung des Verteiler­netzes darf nur durch eine Elektrofachkraft oder unter­wiesene Person vorgenommen werden.
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 69
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Technische Daten
Notizen
70 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
Page 71
Ersatzteile
9. Ersatzteile
110
20
90
130
350
70
400
80
60
180
120
Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen Überblick über die wich­tigsten Ersatzteile und ihre Bezeichnung. Für die Beschaf­fung der Original-Ersatzeile für Ihr Gerät wenden Sie sich bitte an unseren
Kundenservice Tel. +49-(0)-7123-9737-44 [email protected]
Zur genauen Identifizierung der richtigen Ersatzteilnummer notieren Sie zuvor Artikelnummer und Seriennummer Ihres Geräts. Sie finden die Angaben auf dem Typenschild (siehe Tab. 2.2).
Rahmen / Motor / Generator 9.1
Abb. 9-1: Ersatzteile Rahmen / Motor / Generator
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 71
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Ersatzteile
Position
Artikelbezeichnung
20
Motor
60
Schalldämpfer
70
Scharnierfenster Nr. 40978
80
Gen syn.
90
G Rahmen BG2
110
G Tank V02
120
M-Seitenblende-R
130
M - Seitenblende L
180 Tragegriff schwarz
Muldengriff aus Weich PVC
KAPSTO Verschlusskappen
350
Schwingungsdämpfer Form B
400
Batterie 12V/20Ah
690
Bedienungsanleitung 406-606
Tab. 9.1: Ersatzteile Rahmen / Motor / Generator
72 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Ersatzteile
Position
Artikelbezeichnung
10
M - E Gehäuse Kunststoff
20 Kondensator 2HC40XD
AVR-Regler
30
Bedienfeld
80
Leitungsschutzschalter
90
Schuko-Steckdose 230 V / 16 A
100
CEE-Steckdose 400 V / 16 A 5P
110
EIN-AUS-Schalter
120
Leerlauf Regler für BG 112
130
Wippschalter grün 1-polig
140
Sicherungshalter FPG1
150
Feinsicherung 5 x 20 mm
160
4/1 Display GPD-01
170
Drucktaster grün Schließer
180
Dichtungskappe transparent
190
Entstörfilter EFXY3R2
200
Motoren-Klemmbrett 6-polig
330
10
80
130
110
90
100
160
340
200
120
20
30
Elektrokasten 9.2
Abb. 9-2: Ersatzteile Elektrokasten
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 73
Tab. 9.2: Ersatzteile Elektrokasten
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Garantieerklärung
10. Garantieerklärung
74 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Garantieerklärung
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 75
Page 76
Garantieerklärung
Notizen
76 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex Stand: April 2017
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Wartungsnachweis
11. Wartungsnachweis
Stand: April 2017 ESE 406 - 606 (D)HG-GT (ES) Duplex 77
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