Ausg./Edition: 05/2002Printed in Federal Republic of GermanyTeile-/Part-No.: 0791 768641
Allgemeine Sicherheit shinweise
Die Nichteinhaltung folgender Sicherheitshinweise kann zu körperlichen
Verletzungen oder zu Beschädigungen der Maschine führen.
1. Die Maschine darf erst nach Kenntnisnahme der zugehörigen
Betriebsanleitung und nur durch entsprechend unterwiesene
Bedienpersonen in Betrieb genommen werden.
2. Lesen Sie vor Inbetriebnahme auch die Sicherheitshinweise und die
Betriebsanleitung des Motorherstellers.
3. Die Maschine darf nur ihrer Bestimmung gemäß und nicht ohne die
zugehörigen Schutzeinrichtungen betrieben werden; dabei sind
auch alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften zu beachten.
4. Beim Austausch von Nähwerkzeugen (wie z.B. Nadel, Nähfuss,
Stichplatte, Stoffschieber und Spule), beim Einfädeln, beim
Verlassen des Arbeitsplatzes sowie bei Wartungsarbeiten ist die
Maschine durch Betätigen des Hauptschalters oder durch
Herausziehen des Netzsteckers vom Netz zu trennen.
5. Die täglichen Wartungsarbeiten dürfen nur von entsprechend
unterwiesenen Personen durchgeführt werden.
6. Reparaturarbeiten sowie spezielle Wartungsarbeiten dürfen nur von
Fachkräften bzw. entsprechend unterwiesenen Personen
durchgeführt werden.
7. Für Wartungs- und Reparaturarbeiten an pneumatischen
Einrichtungen ist die Maschine vom pneumatischen
Versorgungsnetz (max. 7 - 10 bar) zu trennen.
Vor dem Trennen ist zunächst eine Druckentlastung an der
Wartungseinheit vornehmen.
Ausnahmen sind nur bei Justierarbeiten und Funktionsprüfungen
durch entsprechend unterwiesene Fachkräfte zulässig.
8. Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen nur von dafür
qualifizierten Fachkräften durchgeführt werden.
9. Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen und Einrichtungen
sind nicht zulässig.
Ausnahmen regeln die Vorschriften DIN VDE 0105.
10. Umbauten bzw. Veränderungen der Maschine dürfen nur unter
Beachtung aller einschlägigen Sicherheitsvorschriften
vorgenommen werden.
11. Bei Reparaturen sind die von uns zur Verwendung freigegebenen
Ersatzteile zu verwenden.
12. Die Inbetriebnahme des Oberteils ist so lange untersagt, bis
festgestellt wurde, dass die gesamte Näheinheit den
Bestimmungen der EG-Richtlinien entspricht.
13. Das Anschlusskabel muss mit einem landesspezifischen
zugelassenem Netzstecker versehen werden. Hierfür ist eine
qualifizierte Fachkraft erforderlich (sh. auch Pkt. 8).
Die in der Serviceanleitung beschriebenen Tätigkeiten dürfen nur von
Fachkräften bzw. entsprechend unterwiesenen Personen ausgeführt
werden!
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Bei Reparatur-, Umbau- und Wartungsarbeiten Hauptschalter
ausschalten und Maschine vom pneumatischen Versorgungsnetz
trennen.
Justierarbeiten und Funktionsprüfungen bei laufender Maschine nur
unter Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen und unter größter
Vorsicht durchführen.
Die vorliegende Serviceanleitung beschreibt in zweckmäßiger
Reihenfolge das Einstellen der Nähmaschine.
Hierbei ist z u beachten, daß verschiedene Einstellpositionen
voneinander abhängig sind. Deshalb das Einstellen unbedingt unter
Einhaltung der beschriebenen Reihenfolge durchführen.
Für alle Einstellarbeiten an stichbildenden Teilen muß eine neue
einwandfreie Nadel eingesetzt werden.
D
1.1Lehrensatz
1
2
Die unten aufgeführten Einstellehren ermöglichen ein genaues
Einstellen und Prüfen der Nähmaschine.
Hauptschalter ausschalten.
Stellung des unteren Zahnriemenrades nur bei ausgeschalteter
Nähmaschine kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Das untere Zahnriemenrad 5 wird über Gewindestift 3 axial und radial
auf Welle 6 fixiert.
Die korrekte Stellung des unteren Zahnriemenrades 5 ist gegeben,
wenn sich Gewindestift 3 (erster Gewindestift in Drehrichtung) in die
Bohrung 7 der Welle eindrehen läßt.
3
Korrektur
–
Nähmaschinenoberteil nach hinten umlegen.
–
Gewindestifte 1 und 3 an Rutschkupplung 4 lösen.
–
Unteres Zahnriemenrad 5 mit Rutschkupplung 4 auf Welle 6
verdrehen und/oder axial verschieben.
Gewindestift 3 (erster Gewindestift in Drehrichtung) muß sich in die
Bohrung 7 der Welle 6 drehen lassen.
–
Alle nachfolgend beschriebenen Einstellungen kontrollieren und
falls erforderlich korrigieren.
4
3.Nullpunkt, Transport mit Einrichtungen
B
C
E
3.1Einstellung des Nullpunktes (Position der Stichstellerkulisse)
1
2
3
78
456
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Nullpunkt des Stichstellers nur bei ausgeschalteter Nähmaschine
kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Bei der Stichlänge “0” dürfen Transporteur und Nadel beim Drehen des
Handrades keine Vorschubbewegung ausführen.
–
Ölwannendeckel 4 entfernen.
–
Stichstellergriff 6 auf Stichlänge “0” einstellen.
Drehknopf 5 dazu bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
–
Inbusschlüssel in Schraube 1 stecken und Handrad drehen.
Die Einstellung ist korrekt, wenn der Inbusschlüssel die
geringst-mögliche Bewegung macht.
Korrektur
–
Nähmaschinenoberteil nach hinten umlegen.
–
Klemmschraube 7 am Kloben 8 lösen.
–
Einen Dorn in die Bohrung 3 der Stichstellerwelle stecken.
Stichstellerwelle mit Stichstellerkulisse verdrehen.
–
Klemmschraube 7 festziehen.
D
ACHTUNG !
Bei einer falschen Einstellung weichen die Stichlängen beim
Rückwärtsnähen von den Stichlängen beim Vorwärtsnähen ab.
Der Gewindestift 2 an der Ölwanne fixiert die Stichstellerwelle.
Gewindestift 2 niemals bis zum Grund eindrehen.
Ein zu tief hineingedrehter Gewindestift 2 kann die Bewegung der
Stichstellerkulisse behindern.
5
3.2Einstellung des Untertransportes
3.2.1Position des Transporteurs im Stichplattenausschnitt
1
2
3
7
6
a
21
45
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Position des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine
kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Seitliche Ausrichtung:
Der Transporteur 2 muß mittig im Stichplattenausschnitt 1 stehen.
Ausrichtung in Transportrichtung:
Bei maximaler Stichlänge muß der Abstand des Transporteurs 2 zum
Stichplattenausschnitt 1 hinten (a) und vorn (b) gleich groß sein.
–
Maximale Stichlänge einstellen.
Drehknopf dazu bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
b
Handrad drehen und Position des Transporteurs 2 prüfen.
Korrektur
–
Schrauben 4 und 5 lösen.
–
Transporteurbalken 3 so einstellen, daß die o.g. Bedingungen
erfüllt werden.
–
Schrauben 4 und 5 wieder festziehen.
–
Es ist darauf zu achten, daß die Transporteurhöhe zur Stichplatte
1,2 mm beträgt. Der Transporteurbalken muß dabei leichtgängig in
der Transporteursäule beweglich bleiben (siehe folgendes Kapitel).
–
Prüfen ob die Hubwellenkurbel 6 seitliches Spiel zum Gelenk 7 hat.
Wenn nicht, dann muß die Position der Hubwellenkurbel 6
entsprechend geändert werden.
6
3.2.2Höhe des Transporteurs
12
34
D
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Höhe des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine
kontrollieren und einstellen
Regel und Kontrolle
Der Transporteur 2 muß in seiner höchsten Stellung 1,2 mm (ca. eine
Zahnhöhe) über Stichplattenniveau stehen.
–
Stichlänge “0" einstellen.
Drehknopf dazu bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
–
Handrad drehen, bis Transporteur 1 seine höchste Stellung erreicht
hat.
–
Höhe des Transporteurs 1 über dem Stichplattenniveau 2 prüfen.
Korrektur
–
Stichlänge “0" einstellen.
–
Klemmschraube 4 an Kurbel 3 lösen.
–
Kurbel 3 so verdrehen, daß Transporteur 1 in seiner höchsten
Stellung um 1,2 mm über Stichplatte 2 herausragt.
Achtung!
Die Kurbel 3 darf beim Drehen nicht axial verschoben werden.
–
Klemmschraube 10 festziehen.
7
3.2.3Hubbewegung des Transporteurs
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Hubbewegung des Transporteurs nur bei ausgeschalteter Nähmaschine kontrollieren und einstellen.
1
2
3
4
5
Regel und Kontrolle
In Nadeltiefstellung muß der Transporteur seine Höchststellung erreicht
haben.
Bei korrekter Einstellung erreichen die abwärtsgehende Nadel und der
aufwärtsgehende Transporteur gleichzeitig das Stichplattenniveau.
–
Stichlänge “0" einstellen.
Drehknopf dazu bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
–
Nadel am Handrad in Tiefstellung drehen und Position des
Transporteurs kontrollieren.
Korrektur
–
Schrauben 5 (2 Stück) lösen.
–
Exzenter 3 verdrehen.
Die Einstellung ist korrekt, wenn die o.g. Punkte erfüllt werden.
–
Zur axialen Fixierung die Welle 4 nach r echts drücken und den
Exzenter 3 nach links gegen die Pumpe schieben.
Die Nasen 2 des Pumpenrings 1 müssen sich dabei in den
entsprechenden Nuten des Exzenters 3 befinden.
–
Schrauben 5 (2 Stück) wieder festziehen.
8
3.2.4Vorschubbewegung des Transporteurs
B
C
E
1
2
3
Vorsicht Verletzungsgefahr !
456
D
Hauptschalter ausschalten.
Vorschubbewegung des Transporteurs nur bei ausgeschalteter
Näh-maschine kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Wenn sich die Nadel von ihrer Tiefstellung 0,5 mm nach oben bewegt
hat, dürfen N adel und Transporteur bei Betätigung des
Stichstellergriffes 6 keine Vorschubbewegung ausführen.
–
Maximale Stichlänge einstellen.
Drehknopf 5 dazu bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
–
Handrad drehen, bis die Nadel 0,5 mm über ihrem unteren Totpunkt
steht.
–
Stichstellergriff 6 nach unten drücken und Nadel beobachten.
Korrektur
–
Schrauben 1 (2 Stück) lösen.
–
Exzenter 2 einstellen.
Die Nadel darf sich 0,5 mm nach dem unteren Totpunkt nicht
bewegen.
Exzenter 2 axial ausrichten.
Die Zugstange 3 soll mittig zur Lauffläche des Exzenters stehen.
–
Schrauben 1 (2 Stück) wieder festziehen.
9
3.2.5Gleichlauf von Nadel- und Untertransport
7
1
2
3
4
10
8
9
Die Bewegung der Vorschubwelle 6 wird über Kloben 5 und
Zugstange 8 auf Hebel 4 und von dort über Zugstange 3 und Hebel 2
auf Nadelstangenschwinge 1 übertragen.
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Stellung des Klobens 6 nur bei ausgeschalteter Nähmaschine
kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Während des Vorschubes darf sich die Nadel im Stichloch nicht
bewegen. Bei der Stichlänge “0” muß Kloben 6 dazu lotrecht stehen.
–
–
–
–
–
5
6
Stichlänge “0” einstellen.
Drehknopf dazu bis zum Anschlag gegen den Uhrzeigersinn
drehen.
Stellung des Klobens 6 prüfen.
Der Kloben 6 muß parallel zur Gußkante des Gehäuses stehen.
Nähfüße mit Lüfterhebel 10 in gelüfteter Stellung arretieren.
Maximale Stichlänge einstellen.
Drehknopf dazu bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn drehen.
Handrad drehen und die synchrone Vorschubbewegung von
Transporteur und Nadelstange prüfen.
Die Einstellung ist korrekt, wenn sich die Position der Nadel im
Stichloch des Transporteurs nicht verändert.
10
Korrektur
–
Nähmaschinenoberteil nach hinten umlegen.
–
Klemmschraube 7 und 9 lösen.
–
Kloben 5 auf Vorschubwelle 6 verdrehen.
–
Klemmschraube 7 und 9 festziehen.
ACHTUNG !
Nach dem Verdrehen des Klobens 5 ist die Ausrichtung der Nadelstangenschwinge 1 in Transportrichtung zu kontrollieren und evtl. zu
korrigieren (siehe Kapitel 6.2).
3.3Einstellung des Obertransportes
Mechanische Nähfußhubverstellung
Mit dem Stellrad 7 auf dem Armdeckel kann der Nähfußhub, auch
während des Nähens, schnell an die Materialstärke angepaßt werden.
Das Gelenkgetriebe für die Nähfußhubverstellung enthält dazu einen
Exzenter. Der Exzenter ermöglicht eine Verstellung des Nähfußhubes
von1bis6mmbzw.1,6bis7mm.
Elektropneumatische Hubschnellverstellung (HP)
Die Säulennähmaschine Kl. 768 ist serienmäßig mit der
Elektropneumatischen Hubschnellverstellung ausgestattet.
Bei Verdickungen im Nähgut oder zum Übernähen von Quernähten
kann während des Nähens der maximale Nähfußhub über Knieschalter
zugeschaltet werden.
3.3.1Seitliche Ausrichtung des Hebels z ur Übertragung der Stellradbew egung
3
1
4
7
D
5
6
2
98
Die Drehbewegung des Stellrades 7 für die Nähfußhubverstellung wird
über Kugelbolzen 3 im Hebel 4 auf die Welle 6 übertragen.
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Seitliche Ausrichtung des Hebels nur bei ausgeschalteter Nähanlage
kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Der Hebel 4 muß seitlich so ausgerichtet sein, daß sich der
Kugelbolzen 3 bei aufgesetztem Armdeckel mittig im Schlitz 8 bewegt.
–
Befestigungsschrauben des Armdeckels 9 herausdrehen.
–
Armdeckel 9 leicht anheben und seitliche Ausrichtung des Hebels 4
kontrollieren.
Korrektur
–
Armdeckel entfernen.
–
Klemmschraube 5 am Hebel 4 lösen.
–
Hebel 4 axial auf Welle 6 verschieben.
Achtung!
Der Hebel darf beim axialen Verschieben nicht verdreht werden.
–
Klemmschraube 5 festziehen.
11
3.3.2Einstellbereich der Nähfußhubverstellung
B
C
E
12
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Einstellbereich der Nähfußhubverstellung nur bei ausgeschalteter
Nähanlage kontrollieren und einstellen.
34
Regel und Kontrolle
Wenn das Stellrad 5 für die Nähfußhubverstellung in Position “min.”
steht, muß der minimale Nähfußhub von 1 mm bzw. 1,6 mm wirksam
sein.
–
Stellrad in Einstellposition “min.” drehen.
–
Handrad drehen und Nähfußhub messen.
Korrektur
–
Armdeckel abschrauben.
–
Sicherheitsanschlag 2 abschrauben.
–
Befestigungsschraube 4 des Anschlagbleches 3 lösen.
–
Anschlagblech 3 einstellen.
Hubverstellbereich 1 bis 6 mm
5
Anschlagblech 3 bis zum Anschlag nach oben drücken.
Hubverstellbereich 1,6 bis 7 mm
Anschlagblech 3 bis zum Anschlag nach unten drücken.
–
Klemmschraube 4 festziehen.
–
Sicherheitsanschlag 2 anschrauben.
ACHTUNG !
Der Sicherheitsanschlag 2 verhindert, daß bei Betrieb ohne Armdeckel
das nicht mehr arretierte Gelenk aus der Lagerung gerissen wird.
Nähmaschine niemals ohne Sicherheitsanschlag 2 laufen lassen.
12
–
Der Öldocht 1 muß sich in der Schmiernut des Hubexzenters
befinden.
ACHTUNG !
Nach einer Korrektur des Einstellbereiches der Nähfußhubverstellung
ist die Vorschubbewegung des Transporteurs zu kontrollieren und evtl.
korrigieren (siehe Kapitel 3.2.4).
3.3.3Position des Hebels zur Übertragung der Stellradbewegung
1
2
44 mm
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Position des Hebels nur bei ausgeschalteter Nähanlage kontrollieren
und einstellen.
Regel und Kontrolle
Kontrolle ohne Einstellehre:
Der Abstand des Kugelbolzens 1 zur Außenseite der Gehäusewand
muß 44 mm betragen.
–
Abstand des Kugelbolzens zur Außenseite der Gehäusewand
messen.
Korrektur
–
Klemmschraube 2 am Hebel lösen.
–
Falls keine Einstellehre verfügbar ist, Hebel auf Welle verdrehen,
bis der Kugelbolzen 1 in einem Abstand von 44 mm zur Außenseite
des Gehäuses steht.
–
Klemmschraube 2 festziehen.
–
Armdeckel aufschrauben.
D
13
3.3.4Hub von Transport- und Drückerfuß
1
2
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten!
Hub von Transport- und Drückerfuß nur bei ausgeschalteter
Nähmaschine kontrollieren und einstellen.
3
Regel und Kontrolle
Die Hübe von Transportfuß 1 und Drückerfuß 2 müssen gleich groß
sein, wenn der kleinste Nähfußhub eingestellt ist.
–
Stichlänge “0" einstellen.
–
Nähfußdruck einstellen.
–
Minimalen Nähfußhub einstellen (Stellrad in Position “min.”).
–
Handrad drehen und Hübe von Transportfuß 1 und Drückerfuß 2
vergleichen.
Korrektur
–
Kunststoffabdeckung 4 vom Armdeckel entfernen.
–
Handrad drehen.
4
Der Nähfuß mit dem größeren Hub muß etwas von der Stichplatte
angehoben sein.
–
Schraube 3 lösen.
Wenn der Stoffdrückerfuß angehoben war, dann wird dieser durch
die Feder abgesenkt.
Wenn der Transportfuß angehoben war, dann muß dieser von Hand
nach unten gedrückt werden.
–
Schraube 3 wieder festziehen.
–
Prüfen, ob beide Hübe gleich groß sind.
Wenn nicht, dann ist die Einstellung zu korrigieren.
–
Kunststoffabdeckung 4 wieder einsetzen.
3.3.5Vorschubbewegung des Transportfußes
Die korrekte Vorschubbewegung des Transportfußes 1 ergibt sich
nach der Einstellung der Transporteur-Vorschubbewegung (siehe
Kapitel 3.2.4). Beide Bewegungen werden vom gleichen Exzenter
erzeugt.
14
3.3.6Hubbewegung des Transportfußes
1
2
3
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Hubbewegung des Transportfußes nur bei ausgeschalteter
Nähmaschine kontrollieren und einstellen.
Voraussetzung für die Einstellung
–
Hub von Transport- und Drückerfuß korrekt eingestellt
–
Hubbewegung des Transporteurs korrekt eingestellt
Regel und Kontrolle
Der abwärtsgehende Transportfuß muß das Stichplattenniveau
gleichzeitig mit dem aufwärtsgehenden Transporteur und der
absenkenden Nadel erreichen.
–
Stichlänge “0” einstellen.
–
Maximalen Nähfußhub einstellen (Stellrad in Position “max.”).
–
Handrad in Laufrichtung drehen und Hubbewegung des
23
4
Transportfußes beobachten.
Korrektur
–
Kunststoffabdeckung vom Armdeckel entfernen.
–
Beide Gewindestifte 1 am Hubexzenter 2 lösen.
–
Nadelspitze der abwärtsgehenden Nadel am Handrad auf
Trans-porteurhöhe drehen.
–
Hubexzenter 2 auf Welle so verdrehen, daß der Transportfuß auf
dem Transporteur aufliegt.
Achtung!
Der Hubexzenter 2 darf beim Verdrehen nicht axial auf Welle
verschoben werden.
Durch die Bohrung im Hubexzenter 2 werden andere Bauteile der
Nähmaschine mit Öl versorgt. Das Röhrchen 3 mit dem Docht muß
deshalb die Schmiernut im Hubexzenter berühren.
–
Gewindestifte 1 festziehen.
–
Kunststoffabdeckung wieder in Armdeckel einsetzen.
D
15
3.3.7Potentiometer zur automatischen Stichzahlbegrenzung
1
2
3
X14
4
Die Nähmaschine ist mit dem Potentiometer zur Begrenzung der
Drehzahl bei größeren Hüben ausgestattet.
Das Potentiometer 3 ist über Welle 2, Hebel 1 und Kugelbolzen
mechanisch mit dem Stellrad auf dem Armdeckel verbunden.
Über Potentiometer 3 erkennt die Steuerung den eingestellten
Nähfußhub und paßt die Stichzahl automatisch an.
abc
Vorsicht Verletzungsgefahr !
Hauptschalter ausschalten.
Position des Potentiometers nur bei ausgeschalteter Nähmaschine
kontrollieren und einstellen.
Regel und Kontrolle
Die Nähmaschine ist entsprechend der folgenden Beschreibung zu
überprüfen.
–
Am Stellrad den kleinsten Füßchenhub “min” einstellen.
–
Deckel des Oberteilverteilers demontieren.
–
Stecker X14 vom Verteiler trennen.
–
Armdeckel entfernen.
–
Mit einem Ohmmeter den Widerstand am grünen (a) und braunen
Kabel (b) des Potentiometers 3 messen. Der Widerstand soll ca.
9 kOhm betragen.
–
Am Stellrad den größten Füßchenhub auf “max” stellen.
–
Hebel 1 in der Mitte des Nähkopfes bis zum Anschlag ziehen.
–
Mit einem Ohmmeter den Widerstand am grünen (a) und braunen
Kabel (b) des Potentiometers 3 messen. Der Widerstand soll ca.
1 kOhm betragen.
–
Die Einstellung ist anschließend mit dem Parameter 188 zu
überprüfen.
–
Armdeckel montieren.
–
Stecker X14 wieder an den Verteiler anschließen.
–
Deckel des Oberteilverteilers montieren.
16
Korrektur
Wenn die genannten Werte nicht stimmen, ist die Stellung des
Potentiometers 1 zu korrigieren.
–
Gewindestift 4 lösen.
–
Welle des Potentiometers 1 so einstellen, daß der
entsprechendeWiderstand erreicht wird.
–
Potentiometer ganz in die Bohrung der Stellwelle 2 hineinschieben.
–
Gewindestift 4 wieder festziehen.
Die Kontrolle und Einstellung des Potentiometers kann auch mit der
Efka Steuerung DA82GA mit Bedienfeld V810 oder V820 durchgeführt
werden. Hierzu siehe Kapitel 12.4.
D
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