kurz drücken Ruhezustand: Telefonbuch aktivieren
während Gespräch: Lautstärke erhöhen
lang drücken beide gleichzeitig: Gerät abschalten
Hinweis: Gerät durch Auflegen auf Ladeschale wieder einschalten
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Status LED
Statusanzeige für die Funktionen: Funkreichweite und Batterie
Anzeige grün 1mal pro 20 Sek beide Funktionen fehlerfrei
sehr gute Signalstärke Basisstation
und Batterie vollgeladen /ausreichend geladen
Anzeige gelb 1mal pro 5 Sek eine oder beide Funktionen im Grenzbereich
ausreichende Signalstärke Basisstation
und/oder Batterie noch ausreichend geladen
Anzeige rot 1mal pro Sek eine oder beide Funktionen fehlerhaft
keine Verbindung zur Basisstation
und/oder Batterie nicht ausreichend geladen
(in Kürze folgt automatische Abschaltung)
Ring LED ____________________________________________
Anzeige grün konstant es besteht eine Telefonverbindung
blinkend eingehender Telefonanruf
konstant auf Ladescheibe Batterie vollgeladen
Anzeige gelb konstant es besteht eine Verbindung mit PC App
blinkend DECT-Anmeldung läuft
Sturzerkennung prüft Vorgang
Gerät ist zu Boden gefallen und wartet
konstant auf Ladescheibe Batterie ausreichend geladen
Anzeige rot konstant Telefonverbindung bei Hilferuf
blinkend Anwahl Telefon-Nummer ist aktiviert
konstant auf Ladescheibe Batterie nicht ausreichend geladen
Rauchalarm erkannt
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 5 von 41
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1.2 Allgemeine Hinweise
Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb des TeleCare Notrufsender DA1450. Das Produkt wurde in
Deutschland entwickelt und gefertigt (made in Germany). DA1450 ist ein hochwertiges DECT Telefon
in Miniaturausführung und mit Ein-Tasten-Bedienung plus zwei Seitentasten. Es wurde für älteren
Menschen, Menschen mit Behinderung und Menschen mit erheblicher Sehbehinderung entwickelt.
=> DA1450 wird im weiteren «das Gerät« genannt.
Das Gerät enthält alle Funktionen, um zu Hause alleine sicher zu leben und den Kontakt mit Familie
und Freunde zu erhalten. Hierzu hat folgende Eigenschaften eingebaut:
Der Sprachassistent
Mit dem Laden der PC APP legen Sie auch die Landessprache des Sprachassistenten fest.
Er liest Namen aus dem Telefonbuch, wenn Sie angerufen werden oder jemand anrufen wollen.
Er gibt Ihnen wertvolle Hinweise in verschiedenen Betriebssituationen
Im Falle eines Sturzalarms informiert er die Gegenstelle über Ihre Situation und Kontaktdaten
u.v.a.
Der Sturzmelder
Das Gerät verfügt über eine hochmodernen Sturzerkennung. Diese ist werkseitig aktiviert und
muss nicht eingestellt werden. Bei Sturzalarm wird die Hilferufsequenz abtelefoniert.
Der Rauchalarmmelder
Das Gerät erkennt den Rauchalarm aller im Markt befindlichen Rauchmelder. Diese Funktion ist
werkseitig aktiviert und muss nicht eingestellt werden. Bei Rauchalarm wird die Hilferufsequenz
automatisch abtelefoniert. Der Rauchalarm aktiviert sich automatisch, wenn das Gerät auf der
Ladescheibe liegt (in der Regel nachts oder wenn man nicht zu Hause ist)
Der manuelle Hilferuf
Er funktioniert wie der bekannt »rote Knopf«, aber ohne Service Center. Das Gerät telefoniert
selbstständig Ihre Hilfekontaktliste ab, bis ein Kontakt gefunden wurde.
Das Telefonbuch
Es können bis zu 100 Kontakte mit Nummer und Name eingegeben werden. Diese Kontakte
können über zwei Verfahren zum Telefonieren ausgewählt werden: Schnell über die
Seitentasten und bei starker Behinderung über die Vorlesefunktion des Sprachassistenten.
Das Telefonbuch enthält auch »verpasste Anrufe« und eine »Anruferliste«
Erinnerungsfunktion
Bis zu 5 zeitgesteuerte Erinnerungen (zB »bitte Tabletten einnehmen«) mit Uhrzeit und
Anweisung festgelegt werden.
Uhrenfunktion
Auf Knopfdruck wird die aktuelle Uhrzeit angesagt. Eine wertvolle Funktion für blinde Menschen
Room Monitoring
Sie können Telefonnummern festlegen, die bei Anruf sofort durchschalten. Dadurch kann ein
Kontakt hergestellt werden, ohne dass die betroffene Person die Annahmetaste drücken muss.
Inbetriebnahme Schritt 1: Melden Sie zunächst das Gerät an Ihrer DECT Basisstation an Sie können dann bereits Anrufe entgegennehmen
Inbetriebnahme Schritt 2: Laden Sie die PC APP von der Internetseite www.PCAPP.net
und tragen Sie Ihre Kontakte und persönlichen Einstellungen ein
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2 Inbetriebnahme
2.1 Verpackungsinhalt prüfen
Die Verpackung enthält folgende Artikel:
Hinweis auf Link für das Laden der PC APP und Sprachwahl www.PCAPP.net
Der Sprachassistent liest Ihnen diese Internetseite bis zu 5mal vor,
wenn Sie das Gerät noch nicht mit der PC APP konfiguriert haben
Hinweis: Pendant wird durch Auflegen bitte verwenden Sie dieses Kabel
auf Ladescheibe eingeschaltet auch für die Konfiguration mit PC APP
Textilband und Clip Positionierungshilfe Kurzanleitung/Hinweise
für DA1450 auf Ladescheibe
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2 Inbetriebnahme
2.2 Die 3 Schritte der Inbetriebnahme
Das Gerät ist ein DECT Telefon (Schnurlostelefon) mit Batterie, das mit Ihrer DECT Basisstation
(Gigaset, Panasonic, Fritzbox, Speedport Router,…) in Betrieb genommen wird. Es fallen deshalb keine
zusätzlichen Betriebskosten an. Es ist kein Mobilfunkgerät. Sie brauchen keine SIM-Karte.
Schritt 1Gerät kurz laden : 10-30 Minuten (hierzu die Ladescheibe verwenden) Das Gerät schaltet bei Auflegen auf die Ladescheibe nach kurzer Zeit ein
Schritt 2Gerät an Ihrer DECT Basisstation anmelden Die Basisstation in Anmeldemodus schalten und Ruftaste des Gerät drücken
Danach von extern anrufen. Das Gerät klingelt und ist betriebsbereit.
Schritt 3PC APP laden (Internet: www.pcapp.net ) und installieren PC APP ist ein verständliches Konfigurationsprogramm für Telefonnummer etc..
Die Ladescheibe funktioniert kontaktlos.
Laden Sie das Gerät, indem Sie es einfach auf die Scheibe legen.
Sobald das Gerät richtig platziert ist, leuchtet die Scheibe auf.
Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, kann es nur durch Auflegen auf die
Ladescheibe wieder eingeschaltet werden
2.3.1 Positionierungshilfe auf der Ladescheibe
Im Lieferumfang sind selbstklebende, runde Gummischeiben enthalten. Sie
dienen optional als Positionierungshilfe für das Gerät auf der Ladescheibe.
Zudem verhindern sie, dass das Gerät auf der Ladescheibe versehentlich
verrutscht wird.
2.3.2 Gerät einschalten
Das Gerät wird durch Auflegen auf die Ladescheibe eingeschaltet.
Je nach Ladezustand kommt die Meldung
»Batterie wird geladen« etwas verzögert.
Bei Tiefentladung kann es auch mehrere Minuten dauern.
Belassen Sie das Gerät auf der Ladescheibe für 10-30 Min. Das Gerät hat im
vollgeladenen Zustand eine Standby-Zeit von etwa 2,5 Tagen.
Das Gerät wird dabei etwas warm.
Das ist vollkommen normal.
2.3.3 Gerät ausschalten
Durch zeitgleiches, längeres Drücken beider Seitentasten kann das Gerät
ausgeschaltet werden. Sie sollten das Gerät nur in Ausnahmefällen ausschalten.
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2.4 Anmelden an DECT Basisstation
Englisch: Registration oder Subscription
Methode: easy subscription mit PIN 0000
Bringen Sie das Gerät in die Nähe der DECT Basisstation z.B. in das gleiche Zimmer.
Dadurch kann die Anmeldung sicherer durchgeführt werden.
Schritt 1: Drücken Sie die »ANMELDEN«-Taste auf der Basisstation/Router.
Beispiel: Telekom Speedport Router
mit integrierter DECT Basisstation
Beispiel: Fritzbox Router
mit integrierter DECT Basisstation
Beispiel: Gigaset, diverse Typen
Herstellerspezifisch kann das Aktivieren des »Anmeldemodus« unterschiedlich sein. In der Regel muss
eine Taste an der Basisstation für ein paar Sekunden gedrückt werden. Oft ist dies die Paging-Taste,
die man mehrere Sekunden gedrückt halten muss (im Bedarfsfall das Handbuch der Basisstation zu
Rate ziehen). Moderne IP-Router haben die DECT-Funk eingebaut und eine spezielle Anmeldetaste.
Achten Sie darauf, dass DECT-Basisstationen nur etwa 5 Minuten im Anmeldemodus bleiben.
Aktivieren Sie ggfs. den Anmeldemodus erneut.
Schritt 2: Drücken Sie jetzt die RUFTASTE des Geräts.
Die Ring LED beginnt GELB zu blinken und der Sprachassistent meldet :
»Anmeldung aktiviert, bitte warten«
Nach typischerweise 10-20 Sekunden ist die Anmeldung abgeschlossen.
Die Ring LED leuchtet kurz grün.
Der Sprachassistent meldet die erfolgreiche Anmeldung: «Gerät ist mit Basis verbunden«
Sie können jetzt bereits Anrufe entgegennehmen !
Achten Sie darauf, dass das Gerät möglichst nahe an der Basisstation ist.
Dadurch kann versehentliches Einbuchen verhindert werden.
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2.4 Anmelden an DECT Basisstation
2.4.1 FEHLERMELDUNGEN beim Anmelden an Ihre Basisstation
Wenn die Anmeldung fehlschlägt, gibt der Sprachassistent folgende Hinweise:
»falsche PIN« Grund: Die Basisstation hat nicht 0000 als Anmelde-PIN
Abhilfe: Anmelden mit Hilfe der PC APP
Dort können Sie beliebige PINs mit bis zu 8 Stellen eingeben
»Basis nicht im Anmeldemodus« Grund: Der Anmeldemode der Basisstation ist nicht (mehr) aktiv
Abhilfe: Schritt 1 + Schritt 2
»keine Basis gefunden« Grund: a) Basisstation ist nicht eingeschaltet
b) Basisstation ist zu weit entfernt
Abhilfe: a) Basis einschalten, Schritt 1 + Schritt 2
b) Gerät näher zur Basisstation, Schritt 1 + Schritt 2
Die Reichweite des Gerätes beträgt ca. 50 Meter in geschlossenen Räumen.
Nur während der Anmeldung sollte das Gerät nahe an der Basis sein, um fehlerhaftes Einbuchen
zu verhindern. Die Reichweite ist während der Anmeldung absichtlich verkürzt worden.
»bitte Basis prüfen« Grund: a) es sind bereits zu viele DECT an der Basis angemeldet
b) die Basisstation erlaubt keine Fremdprodukte
Abhilfe: a) min. 1 DECT Endgerät abmelden, Schritt 1 + Schritt 2
b) andere Basisstation verwenden , Schritt 1 + Schritt 2
Wenn das Gerät nicht an der Basisstation angemeldet ist, schaltet es nach 5 Minuten ab.
Legen Sie das Gerät auf die Ladescheibe, um es wieder einzuschalten.
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2 Inbetriebnahme
2.4.2 Telefonverbindung prüfen
Prüfen Sie die Verbindung des Gerätes mit der Basisstation und dem Telefonanschluss.
1. Rufen Sie mit Ihrem Mobiltelefon an
2. Wenn das Gerät klingelt, nehmen Sie den Anruf an
Sie sind jetzt verbunden und können miteinander sprechen.
Da das Gerät im Freisprechmodus arbeitet, kann es zu einer akustischen Rückkopplung
(Pfeifgeräusche) kommen. Deshalb sollten Sie das Gerät und das anrufende Telefon
(Mobilfunkgerät) nicht im selben Raum haben (räumlich getrennt telefonieren).
Optional können sie diese anrufende Telefonnummer bereits als 1. Kontaktnummer ablegen.
Hierzu werden Sie nach dem Auflegen vom Sprachassistenten befragt:
»Telefonnummer speichern? Ruftaste drücken.«
Bei Drücken der Ruftaste wird diese Nummer im 1. Register an 1. Stelle abgelegt.
Diese Telefonnummer kann bereits für ausgehende Anrufe benutzt werden. Sie hat nur noch keinen
Namen. Namen können Sie später mit Hilfe PC APP eingegeben (laden über www.pcapp.net)
Diese 1. Kontaktnummer wird auch bei Hilferuf, Sturz und Rauchalarm verwendet, solange
Sie noch keine Hilferufsequenz mit der PC APP eingegeben haben.
2.4.3 Neue Basisstation verwenden bzw Standortwechsel
Es kann sinnvoll sein, das Einrichten des Gerätes vorzubereiten (Telefonkontakte, etc..) und vorab zu
testen. Das muss nicht am Standort der Zielperson sein. Sie können alles in Ruhe woanders in Betrieb
nehmen und die Telefonkontakte testweise anrufen. Hierzu muss das Gerät mit einer DECTBasisstation verbunden werden (ANMELDEN an DECT Basisstation). Sie müssen diese Anmeldung nicht
zwingend löschen (siehe PC APP unter SYSTEM: Abmelden Basisstation), sondern es automatisch
durch das Gerät selbst ausführen zu lassen.
Vorgehensweise:
Gerät ausschalten ( und ggfs an den Zielort verbringen)
Gerät am Zielort einschalten (über Ladescheibe)
Neue Basisstation in den ANMELDE MODUS bringen (siehe Kap 2.3)
(alte Basisstation darf funktechnisch nicht mehr sichtbar sein !)
Frage des Sprachassistenten :»neue Basis anmelden? Ruftaste drücken«
Ruftaste Gerät drücken (alte Anmeldung wird gelöscht) und neue Anmeldung durchgeführt
2.4.4 Hinweise zur DECT Funkreichweite
Innerhalb von Gebäuden beträgt die Funkreichweite (Abstand Gerät zur Basisstation) typisch 30 - 50
Meter. Im Garten kann die Reichweite 300 Meter betragen. Soll das Gerät auch den Gartenbereich
abdecken, dann empfiehlt es sich, die DECT Basisstation an die Wand zu platzieren, die dem Garten
am nächsten ist. Wenn das Gerät länger als 5 Minuten außerhalb der Funkversorgung der Basisstation
ist, meldet sich der Sprachassistent: »Achtung: Außer Reichweite.«
Bitte beachten Sie: Wenn das Gerät nicht in Reichweite der Basisstation ist, ist keine
Telefonverbindung möglich. Sturzalarm und Hilferufe funktionieren dann nicht !
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3 Einstellungen über PC App
3.1 PC APP Laden (Konfigurationsprogramm für Telefonieren und mehr)
Bitte beachten Sie: Die PC APP ist nur für Rechner mit Windows Betriebssystem geeignet.
Ihr Rechner braucht eine Internetverbindung. Öffnen Sie einen Internet-Browser und geben
Sie die Adresse www.PCAPP.net ein. Dies ist die PC APP Download Seite.
Das Gerät spricht diese Download Adresse mehrfach vor, um blinden Menschen das Laden
und Einrichten der PC APP zu erleichtern:
»Software Download … pcapp.net«
Diese Sprachinfo kommt immer dann, wenn das Gerät von der Ladescheibe
genommen oder mit USB-Kabel an den PC angeschlossen wird. Wenn die PC APP
einmal geladen und mit dem Gerät verbunden worden ist, wird diese Sprachinfo
eingestellt. Eine weitere Beschränkung ist, dass diese Sprachinfo maximal 5mal
angesagt wird.
Wählen Sie zunächst die Sprache aus, indem sie
auf die Landesfahne klicken. Damit wählen Sie die
Sprache des Konfigurationsprogramms (PC APP)
und die Stimme/Sprache des Sprachassistenten
Ihres Gerätes. Zusätzlich werden noch Handbuch
und Kurzanleitung auf ihren Rechner geladen
Schließen Sie vorher alle nicht erforderlichen Programme auf Ihrem Rechner, damit Eingabebestätigungen nicht versehentlich verdeckt werden.
Das Laden dauert wegen der Sprachbibliotheken mehrere Minuten. Bitte haben Sie Geduld.
Abhängig vom WIN-Betriebssystem und Rechnereinstellungen (zB Virenscanner) folgen mehrere
kleine Abfragen, die Sie bitte bestätigen, ebenfalls die Lizenzvereinbarung.
Ggfs fragt das Betriebssystem an, ob Sie zulassen, dass an Ihrem Gerät Änderungen
vorgenommen werden. => Bestätigen Sie dies mit »JA«. Andernfalls wird die Installation
abgebrochen. Keine Sorge, es ist eine Standardabfrage des Betriebssystems
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3 Einstellungen über PC App
3.2 PC APP Installieren (Konfigurationsprogramm für Telefonieren und mehr)
Gehen sie in das PC-Register, in dem Sie das PC APP runtergeladen haben. Das ist in der Regel das
Register Downloads und dem Laufwerk C:
Starten Sie die Installation SETUP
Die Installation beginnt und wird durch Ihre Rechnerbetriebssystem durchgeführt.
Ggfs fragt das Betriebssystem an, ob Sie zulassen, dass an Ihrem Gerät Änderungen
vorgenommen werden. => Bestätigen Sie dies mit »JA«. Andernfalls wird die Installation
abgebrochen. Keine Sorge, es ist eine Standardabfrage des Betriebssystems
Installationschritte:
1 Bestätigung PC APP Icon 2 Installation freigeben 3 Warten, bis Installation fertig
Nach ein paar Minuten ist die PC APP installiert und es wurde
ein Icon DECT Telecare auf der Startseite Ihres PCs erzeugt.
Bestätigen Sie dies mit »Fertigtstellen«.
Die Installation ist jetzt abgeschlossen.
Sie haben jetzt ein einfaches Konfigurationsprogramm für Telefonnummern und
Namen zur Verfügung. Gehen Sie hierzu auf die Startseite Ihres PCs (Desktop).
Dort sehen Sie nebenstehendes ICON, das Sie mit einem Doppelklick öffnen.
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Die »PC APP«
Ihr persönliches Konfigurationsprogramm
Mit der PC APP machen Sie Ihre persönlichen Einstellungen
für
persönliche Daten (Name, Wohnort, Zugang Wohnung)
Telefonbuch für 100 Einträge (Name + Nummer)
Hilferuf für manuell, Sturz und Rauchalarm
Erinnerungen mit entsprechenden Hinweisen
Klingeltöne, Lautstärke, Betriebsarten,…
3.2.1 Wichtige Hinweise für das Eingaben und Abspeichern von Daten
Bestätigen Sie jede Seite immer mit der -Taste
Es werden nur die Änderungen übernommen.
Eingegebene Texte und Namen werden in vorlesbare Audiodaten gewandelt und auf das Gerät
übertragen. Dies dauert je nach Anzahl der Daten mehrere Minuten. Bitte haben Sie Geduld.
Texte und Namen werden dabei zu Ihrer Kontrolle vorgelesen. Hierzu müssen Sie den PCLautsprecher aktivieren und auf »Laut« stellen.
Wenn Ihr PC keine Texte beim Übertragen vorliest, sollten Sie das Gerät vom PC trennen und
kontrollieren, ob Ihr PC-Lautsprecher eingeschaltet und auf Laut gestellt ist.
Kontrollieren Sie auf Applikationsleiste Ihres PC rechts unten, ob
der interne Lautsprecher de-aktiviert ist. In diesem Fall sollten Sie
diese Einstellung entsprechend korrigieren:
Audio ein und gewünschte Lautstärke (hier: 67)
Wenn das Gerät mit USB an den PC angeschlossen ist, sehen Sie nur den automatisch
eingestellten Lautsprecher für das angeschlossene USB-Gerät (= DA1450)
Diese Einstellung wird von der PC APP automatisch
ausgeführt und kann/muss nicht geändert werden.
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3 Einstellungen über PC App
3.2.2 USB-Kontakt mit dem Gerät herstellen
Wenn kein USB-Kontakt besteht, erkennen Sie dies
an der Anzeige
USB: Gerät nicht verbunden
verbleibt die PC APP auf der Startseite stehen.
Verbinden Sie jetzt das Gerät mit dem USB-Kabel der
Ladestation mit ihrem PC.
Bitte beachten Sie, dass nicht jedes USB-Kabel geeignet ist. Sie brauchen ein USB-Kabel mit
Datenleitungen, z.B. das beiliegende Kabel für die Ladescheibe. Es kann durch den Einsatz an
der Ladescheibe nicht verloren gehen.
Hinweis: Achten Sie auf die Polung des Micro-USB-Stecker.
Beim Wechsel zwischen Ladescheibe und Gerät müssen Sie ihn drehen.
Bei erstmaligen Verbinden des Gerätes mit Ihrem PC, muss das Betriebssystem die USBTreiber für den TeleCare-Sender konfigurieren. Das dauert etwas. Bitte haben Sie Geduld.
Wenn das Gerät mit dem PC verbunden ist, werden
als erstes die Daten aus dem Gerät ausgelesen und
mit den Daten auf der PC APP abgeglichen.
Der LED-Ring des Geräts leuchtet jetzt GELB und sie
erkennen die korrekte Verbindung links unten:
Gerät mit USB verbunden
Sollte diese Meldung nicht kommen, stecken
Sie das USB-Kabel nochmal ab und wieder an
Jetzt können Sie die einzelnen Register öffnen und Ihre
persönlichen Daten und Kontakte eingeben. Machen
Sie auch dies langsam und besonnen. Die Angaben sind
in der Regel selbsterklärend. Die Übertragung der
Audio-Daten auf das Gerät dauert etwas Zeit.
Die PC APP ist kompatibel zu JAWS und NVDA
(Screen Reader für blinde Menschen)
Nebenstehendes Bild zeigt ein Beispiel einer
durchgeführten Konfiguration und den Status der
Anmeldung an Ihre DECT-Basisstation inkl. der Anzeige
der Signalfeldstärke am aktuellen Standort des Gerätes
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3 Einstellungen über PC App
3.3 Infoseite
Die Infoseite ist nur eine Ausgabeseite, deren Inhalte Sie
nicht ändern können. Sie dient ausschließlich dem
Überblick, wie der aktuelle Stand Ihrer Einstellungen ist.
Wenn noch keine Daten eingegeben worden sind, sehen
Sie die Werkseinstellung.
Werkseitig sind Hilferuf, Sturzerkennung, RauchalarmErkennung, Erinnerungen, Uhrzeit aktiviert. Sie können
diese Funktionen auf den zugehörigen Eingabeseiten
EIN/AUS schalten.
Zudem wird die Signalstärke in drei Stufen angezeigt,
mit der das Gerät aktuell die DECT-Basisstation
empfängt.
Ein Fragezeichen wird dann angezeigt, wenn
Gerät noch nicht an Basisstation angemeldet ist
Basisstation ausgeschaltet ist
Basisstation außer Reichweite ist
Beachten Sie, dass dies die am aktuellen GeräteStandort sichtbare Signalstärke der Basisstation
ist. Sie ändert sich an verschiedenen Standorten
in der Wohnung. Typisch ist eine Reichweite von
30-50 Meter um die Basisstation.
Sie können verschiedene funktionale Einstellungen
vornehmen, die Ihnen die Übersicht zeigt:
Beispiele
Rauchalarmerkennung de-aktiviert
Gerät nur als Telefon verwendet
keine Sicherheitsfunktionen aktiviert
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3 Einstellungen über PC App
Sie haben folgende Funktionen zur Verfügung:
Telefonbuch mit 10 Registern mit je 10 Kontakten. In Summe 100 Telefonkontakte.
SOS-Sequenz bestehend aus 3 Hilferufnummern und einer Notrufnummer
Die SOS-Sequenz wird für manueller Hilferuf, Sturzalarm und Rauchalarm verwendet
Uhrzeit und Erinnerungen (zeitgesteuerte Hinweise)
Die Funktionen Sturz und Rauchalarm müssen nicht konfiguriert werden. Sie sind sofort
betriebsbereit. Lesen Sie die zugehörigen Kapitel in dieser Anleitung.
Bitte beachten Sie, dass ein »echter« Sturz nur schwer simuliert werden kann. Lesen Sie hierzu
die besonderen Hinweise zu Sturz, nachfolgend in dieser Betriebsanleitung oder die ladbaren
Abhandlungen zu Sturz auf der Produktseite im Internet.
Testhinweis: Lassen Sie das Gerät im Stehen (1,2 Meter) auf den Boden fallen oder werfen Sie
es ein paar Meter weg. Das Gerät kann unterscheiden, ob die Person oder nur das Produkt
gefallen ist. Es meldet sich in diesem Fall mit »Autsch« und fordert Sie zweimal auf, das Gerät
wieder aufzunehmen. Die Sturzerkennung ist betriebsbereit.
.
3.4 Persönliche Daten eingeben
Die »Persönlichen Daten« enthalten Name und Wohnort und optionale Hinweise, z.B. wie im Notfall
der Zugang zur Wohnung möglich ist.
Es kann ein 4-stelliger Zahlencode für einen
Schlüsselsafe angegeben werden. Wir empfehlen,
den Wohnungsschlüssel in einem Schlüsselsafe mit
Zahlenschloss neben der Wohnungstür zu
hinterlegen. Solche Zahlenschlösser gibt es von
zahlreichen Herstellern. Ändern Sie den Code, wenn
er zur Anwendung gekommen ist.
Diese »Persönlichen Daten« - wie auch alle anderen
Daten der PC APP – werden nur lokal auf dem Gerät
und als Datensicherung auf dem PC abgespeichert.
Ihre »Persönlichen Daten« werden bei automatischen Hilferufen (Sturz, Rauchalarm)
durchgegeben. Der Sprachassistent (iVA) gibt den Grund des Anrufes durch und liest dann diese
Daten vor: »Dies ist ein Sturzalarm bei … <persönliche Daten> ...«
Hinweis: Bei manuell ausgelösten Hilferufen werden keine iVA-Informationen durchgegeben.
Dabei geht man davon aus, dass die betroffene Person mit dem Kontakt sprechen kann bzw.
will. Eine zusätzliche Ansage des iVA würde die Betroffene nur verwirren.
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3 Einstellungen über PC App
3.5 Anmeldung an DECT Basisstation
Die Anmeldung mit Hilfe der PC APP ist nur dann notwendig, wenn die DECT Basisstation nicht SystemPIN „0000“ hat (siehe Kap 2.3) oder an einer DECT-Vermittlungsanlage angemeldet werden soll, die
ein PIN mit mehr als 4 Stellen benötigt.
Lesen Sie hierzu das Betriebshandbuch der DECT Basisstation.
1. Aktivieren Sie den Anmeldemodus der
Basisstation. Achten Sie darauf, dass DECTBasisstationen nur für circa 5 Minuten im
Anmeldemodus bleiben. Innerhalb dieser Zeit
muss die Anmeldung des Gerätes erfolgen.
Aktivieren Sie ggfs. den Anmeldemodus
erneut.
2. Geben Sie die System PIN der Basisstation
ein. Diese kann eine Ziffer mit bis zu 8 Stellen
sein. Bei herkömmlichen DECT-Stationen für
Privatgebrauch sind es normalerweise 4
Ziffern.
3. Klicken Sie jetzt auf die Taste Start Anmeldung (PC APP).
Die Anmeldeprozedur kann 10-20 Sek dauern.
Wenn die Anmeldung fehlschlägt, lesen Sie Kap.
5.1.2 Hilfe bei Fehlersuche/ Gerät lässt sich nicht
an der Basisstation anmelden.
Fehlermeldungen des Sprachassistenten
»falsche PIN«
korrekte PIN eingeben
(Betriebshandbuch Basisstation)
»Basis nicht im Anmeldemodus«
Anmeldetaste der Basis lange drücken
(mindestens 5 Sekunden)
»keine Basis gefunden«
Gerät näher an Basisstation bringen
»bitte Basis prüfen«
möglicherweise sind schon zu viele Endgeräte an der Basisstation angemeldet
(Betriebshandbuch Basisstation oder Web-Interface Basisstation und nicht benutzte DECT Geräte abmelden)
DECT
WLAN
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3 Einstellungen über PC App
3.6 Das Telefonbuch
Die Telefonnummern für „Family & Friends“ sollen den Kontakt zu Familien- und Freundeskreis
vereinfachen. Es können bis zu 100 persönliche Kontakte mit Namen und Telefonnummer eingeben
werden. Diese werden mit Namen und Nummern auf dem Gerät gespeichert und als Datensicherung
auf Ihrem PC unter der PCAPP. Bei ein- und ausgehenden Telefonate werden diese Namen angesagt
und erleichtern das Telefonieren, auch für blinde Menschen. Mehr im Kapitel 3.8 Telefonieren
Um das Ablegen und vor allem das Finden eines gewünschten Kontaktes zu erleichtern, ist das
Kontaktliste in 10 Telefonbücher (Telefonregister) mit je 10 Telefonnummer und Namen unterteilt.
Die Telefonbücher können/sollten individuell betitelt werden, zum Beispiel: Familie, Freunde,
Transport, Essen &Trinken, Arzt, …
Es empfielt sich, dass 1. Telefonbuch-Register mit den am meist verwendeten Kontakten zu
belegen. Sie werden dann immer als erstes aufgerufen, wenn man ein Telefonat führen will.
Sie werden das im Kapitel 3.8 TELEFONIEREN besser verstehen. Dieses erste Register könnte
man beispielsweise »Favoriten« oder »Meine Favoriten« nennen.
Die Reihenfolge der Register und der Kontakte sollten sich an der Häufigkeit der Anrufe für diese
Kontakte orientieren. Es können bis zu 25-stellige Rufnummern eingegeben werden.
Öffnen der einzelnen Telefon-Register
öffnenTelefonregister
Bestätigen Sie jede Seite
immer mit der -Taste
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3.6 Telefonbuch
3.6.1 Telefonregister
Das Gerät legt im Hintergrund noch
2 weitere Register an:
verpasste Anrufe
Anruferliste
Diese beiden Register werden vom Gerät
eigenständig verwaltet.
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3.6 Telefonbuch
3.6.2 Telefonkontakte eingeben
Die Telefonnummern werden so eingegeben, wie sie auch am normalen Telefon gewählt würden.
Das Gerät ist über Ihre DECT-Basisstation und Telefonanlage mit dem Festnetz verbunden. Deshalb
brauchen Sie für Kontakte am selben Ort keine Ortsvorwahl:
Beispiel: Sie wohnen in München und wollen als Kontakt Ihren Nachbarn mit TelNo 089 567 453
eingeben, dann genügen die Nummern 567 453 ohne Ortsvorwahl 089
Kontakte zu Mobilfunknummer müssen immer vollständig mit der Provider-Vorwahl eingegeben
werden : zB 0177 444 555
3.6.2.1 Interne Verbindungen
Sie können auch die anderen Haustelefone, die an derselben Telefonanlage hängen, als
Kontakte eintragen. Hierzu braucht die Telefonanlage ein oder mehrere spezielle Zeichen, die
der Nummer vorangestellt werden. Sie müssen hierzu das Betriebshandbuch der Anlage lesen.
Die internen Nummern der Haustelefone
werden selbstständig von Ihrer Telefonanlage in
der Reihenfolge ihrer Anmeldung vergeben:
INT1, INT2, … INT5 (meist maximal 5)
3.6.3 Betrieb an Vermittlungsanlage mit Amtskennziffer (Amtsholung)
Wenn die DECT-Basisstation an einer
Vermittlungsanlage angeschlossen ist, dann
hat diese Anlage interne und externe TelefonVerbindungen. Um der Anlage zu melden,
dass eine externe Verbindung hergestellt
werden soll, schickt man der Anlage ein
führende Nummer mit, die die Amtsleitung
aufschaltet. Diese Nummer wird
Amtskennziffer genannt und die Funktion
»spontane Amtsholung«. Sie wird im PC APPRegister System/Einstellungen eingegeben
Welche Nummer das ist, ist von Anlagenabhängig. Lesen Sie hierzu das Betriebshandbuch der Anlage. Vielfach wird die »0« oder die »9«
verwendet.
Verwenden Sie bitte diese Amtskennziffer für das Aktivieren der Amtsleitung. Im Telefonbuch
können Sie die Nummern wie gewohnt eingeben. Sie müssen sich nicht um diese Amtsleitung
kümmern. Wenn die Anlage geändert wird, müssen sie ggfs nur diese Nummer anpassen,
aber keine Ihrer Telefonnummern.
Es ist zudem ein Unterschied, ob Sie die Amtskennziffer vor jede Telefonnummer im
Telefonbuch stellen oder zentral hier an einer Stelle festlegen. Das Auschalten der
Amtsleitung braucht eine gewisse Zeit (idR weniger als 1 Sekunde), aber es muss eben mit
dem Wählen der Telefonnummer gewartet werden, bis die Amtsleitung »steht«. Genau das
macht die Amtskennziffer.
3.6.4 Room Monitoring
Sie können für jede Nummer einzeln
festlegen, ob sie für
»Room Monitoring«
eingesetzt wird.
Die Funktion ist bei älteren Menschen
durchaus mal hilfreich, z.B. wenn sich
die betroffene Person nicht auf Anrufe
meldet. Sie können dann mit dieser
Nummer anrufen und werden sofort
durchgeschaltet. Sie können versuchen,
die Person anzusprechen und mit dem
Mikrofon des Gerätes »hinein-hören«,
ob verdächtige Geräusche zu hören
sind. Die Funktion kennt man auch bei Baby Phones. Manchmal ist das auch für die Nummer des
Hausarztes empfehlenswert.
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3.6.5 Verpasste Anrufe
Wenn das Gerät auf der Ladescheibe liegt und ein eingehender Anruf nicht angenommen wird, dann
wird dieser Anruf eigenständig unter einem nicht sichtbaren Register »verpasste Anrufe« abgelegt.
Dies ist idR dann der Fall, wenn man nicht zu Hause ist oder nachts. Tagsüber sollte das Gerät immer
getragen werden.
Wird das Gerät von der Ladescheibe genommen, meldet es die Anzahl der verpassten Anrufe.
Danach liest es die Namen oder Nummern (nicht im Telefonbuch abgelegte Nummer) vor, die man
sofort durch Drücken der Ruftaste zurückrufen kann.
Das Register »verpasste Anrufe« wird nach dem letzten Telefonregister geführt.
Ein Eintrag in die Liste »verpasste Anrufe« wird eigenständig gelöscht, wenn
a) ein Rückruf dieser Nummer erfolgt
b) der Eintrag 2mal vorgelesen worden ist
Wenn ein Rückruf erfolgt ist, wird dies Nummer/Name in die Anruferliste gelegt
3.6.6 Anruferliste
Jeder angenommener Anruf und jeder getätigter Anruf wird in der nicht sichtbaren »Anruferliste«
gelistet, allerdings maximal 10 Kontakte.
Gemäß Reihenfolge des Eintrags werden sie wieder eigenständig gelöscht, um einer neuen Nummer
Platz zu machen (automatische Aktualisierung der letzten 10 Anrufe)
Das Register »Anruferliste« wird hinter dem Register »verpasste Anrufe« geführt.
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3.7 Telefonieren
Das Gerät verfügt über eine hochwertige Freisprecheinrichtung. Beim Telefonieren muss/sollte das
Gerät nicht in die Hand genommen werden. Es sollte frei um den Hals hängen oder am Tisch liegen.
Besonders ältere Menschen können dann telefonieren, ohne die Stabilität durch freie Hände zu
verlieren, z.B. bei Krücken oder Rollator. Wenn das Gerät immer getragen wird, ist die Person immer
sofort erreichbar und sie muss nicht erst eine Position einnehmen/suchen, um freie Hände zu haben.
Wenn das Gerät während des Gesprächs in der Hand gehalten wird, können die Öffnungen für
Lautsprecher (links im Gummi) und Mikrofon (rechts im Gummi) versehentlich mit den Fingern
verdeckt werden. Die Lautstärke ist dann stark gedämpft.
Wenn die kleine Mikrofonöffnung verschmutzt ist, kann der Angerufene das
Gespräch nicht mehr (laut) hören. In diesem Fall reinigen Sie das kleine
Mikrofonloch (rechte Seite, oberhalb der Seitentaste) vorsichtig mit einem
Zahnstocher oder einer aufgebogenenen Büroklammer.
3.7.1 eingehenden Telefonanruf annehmen
Wenn ein Anruf kommt, klingelt es mit dem eingestellten Klingelton
Ist der Anrufer im Telefonbuch mit Namen hinterlegt, wird der Name angesagt.
»Hubert ruft an«
Andernfalls wird die anrufende Nummer angesagt.
Anruf-Annahme durch Drücken der Ruftaste.
Der Anruf wird immer im Register Anruferliste hinterlegt.
3.7.1.1 Anruf, wenn Gerät auf der Ladescheibe liegt
Wird das Gerät jetzt von der Ladescheibe genommen, dann wird der Anruf automatisch
angenommen. Die Funktion »Anruf beenden« (Drücken der Ruftaste) ist für ein paar Sekunden
de-aktiviert, um versehentliches Abbrechen das Anrufes zu verhindern.
Sie kennen ggfs dieses Verhalten von normalen DECT-Telefonen, wenn Sie es aus der
Ladeschale nehmen, nachdem es geklingelt hat.
Der Anruf wird nicht angenommen und deshalb in das Register »verpasste Anrufe« abgelegt.
Dieser Anruf wird beim Abnehmen von der Ladescheibe angesagt. Man kann sofort durch das
Drücken der Ruftaste zurückrufen. Es werden bis zu 10 Anrufe in Abwesenheit gespeichert.
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 24 von 41
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3.7.2 Kontakt aus Telefonbuch anrufen
3.7.2.1 Auswahl Register/Namen über Seitentasten (für Blinde, ohne Behinderung)
Dies ist eine schnelle Methode, einen gewünschten Kontakt aus dem Telefonbuch auszuwählen.
Sie ist nicht für ältere und stark behinderte Personen geeignet (siehe hierzu 3.8.2 Vorlesen)
A) Wählen Sie als erstes das Telefonbuch, indem Sie eine Seitentaste drücken:
»Telefonbuch aktiviert«
B) Danach wählen Sie das gewünschte Register aus.
Hierzu benutzt man dieselbe Seitentaste.
Wenn Sie warten, werden Sie aufgefordert, ein Register zu wählen
»Bitte Register wählen«
Die Register werden der Reihe nach mit Ihren Titeln vorgelesen.
C) Ist das gewünschte Register gefunden, drücken Sie die gegenüberliegende
Seitentaste, um den Kontakt zu wählen.
Wenn Sie warten, werden Sie aufgefordert, einen Namen zu wählen
»Bitte Namen wählen«
Die Namen werden der Riehe nach vorgelesen.
D) Ist der gewünschte Name gefunden, drücken Sie die Ruftaste
Wenn Sie warten, werden Sie aufgefordert, einen Namen zu wählen
»Ruftaste drücken«
Der Anruf wird ausgelöst.
Ablauf in Kürze
1 Seitentaste drücken „Telefonbuch“ wählen
2 Seitentaste drücken Register auszuwählen
3 andere Seitentaste drücken Namen auszuwählen
4 Ruftaste drücken »Hubert wird angerufen 1,2 3 4
Telefonbuch/Register wählen Namen wählen Anruf ausführen
Schnellwahl (nur für Geübte): Sie wollen Hubert anrufen.
Hubert ist im 3. Register an der 5. Stelle gespeichert
Sie drücken schnell, ohne Ansagen abzuwarten:
(ST = Seitentaste) 1mal ST-links (Telefonbuch) 3mal ST-links (Register) 5mal ST-rechts (Name)
Ruftaste »Hubert wird angerufen«
Jeder Anwahlversuch kann durch kurzes Drücken der Ruftaste abgebrochen werden.
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3.7.2 Kontakt aus Telefonbuch anrufen
3.7.2.2 Auswahl Register/Namen durch Vorlesen (für ältere Menschen)
Bei Altersblindheit und Personen mit starker Behinderung bietet diese Methode eine Möglichkeit,
Familie und Freunde anrufen können. Mit Hilfe des Sprachassistenten werden alle Kontakte in der
Reihenfolge ihrer Ablage vorgelesen. Wird der gewünschte Name angesagt, drückt man erneut die
Ruftaste drücken, um diesen Kontakt anzurufen.
Ablauf in Kürze
1 Seitentaste drücken „Telefonbuch“ wählen
2 Ruftaste drücken Namen vorlesen lassen
3 Ruftaste drücken »Hubert wird angerufen«
1 2 3
Telefonbuch wählen Start Vorlesen Anruf ausführen
Jeder Anwahlversuch kann durch kurzes Drücken der Ruftaste abgebrochen werden.
Die Wartezeit zwischen den einzelnen Namen Vorlesen ist einstellbar:
langsam (2 Sek) oder schnell (1 Sek) (siehe hierzu Kap 3.8.3)
Das Vorlesen kann durch langes Drücken der Ruftaste abgebrochen werden.
Platzieren Sie häufig benutzte Kontakte möglichst weit nach oben. Empfehlenswert ist das
erste Register z.B. »Favoriten« zu nennen und dort die 10 häufigsten Kontakte abzulegen.
3.7.3Vorlesegeschwindigkeit des Sprachassistenten anpassen
Unter Allgemeine Einstellungen finden Sie den Begriff
»Vorlesen«.
Hier können Sie wählen zwischen
»Schnell« => Wartezeit = 1 Sekunde
»Langsam« => Wartezeit = 2 Sekunden
= Wartezeit zwischen den vorgelesenen Namen
3.7.4Lautstärke während des Telefonats erhöhen
Während eines laufenden Telefonats kann durch Drücken einer Seitentaste die
Gesprächslautstärke MAX erhöht werden (Booster).
Durch nochmaliges Drücken wird wieder die vorherige Lautstärke eingestellt.
Diese Erhöhung ist nur möglich, wenn nicht die MAX Lautstärke voreingestellt ist.
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 26 von 41
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3 Einstellungen über PC App
3.8 SOS-Hilferufsequenz Hilferuf/Notruf Sequenz
Für den Notfall steht eine SOS-Hilferuf-Sequenz zur Verfügung.
Diese SOS- Sequenz wird ausgelöst durch
manuell durch langes Drücken der Ruftaste (2 Sekunden) (rote Knopf-Funktion)
automatisch bei Sturzerkennung
automatisch bei Rauchalarmerkennung
Jeder SOS-Hilferuf kann durch Drücken der Ruftaste jederzeit abgebrochen werden.
Es können beliebig bis zu 3 Hilferufnummern und 1 Notrufnummer festgelegt werden. Auch hier
sollten Sie Namen für die Nummern vergeben, weil diese bei der Anwahl der Nummern vorgelesen
werden. Dadurch wird der Nutzer informiert, wen das Gerät gerade versucht zu kontaktieren.
Eingabe „Wiederholung“
Die Hilfenummern können bis
zu 9 Mal wiederholt werden. In
der Praxis empfiehlt sich jedoch
eine 2 bis 3malige
Wiederholung. Hierzu die Zahl 2
oder 3 eintragen.
Eingabe „Klingelzeit“
Hier wird festgelegt, wie lange
die Anrufdauer sein soll, bevor
bei Nichtannahme die nächste
Nummer in der Hilferufsequenz
gewählt wird. Diese Klingelzeit
beim Angerufenen sollte so
groß gewählt werden, dass der Angerufene den Anruf annehmen kann. Die Klingelzeit sollte aber nicht
zu lange gewählt werden, weil dadurch der Ablauf der Hilferufsequenz verzögert oder ein netzseitiger
Anrufbeantworter aktiviert werden könnte. Besser ist eine kürzere Klingelzeit und dafür mehr
Wiederholungen.
Es hat sich bewährt, die Klingelzeit auf den Wert 15 Sekunden einzustellen.
Sie haben noch die Möglichkeit, eine »Notrufnummer« einzugeben, falls die Suche nach einem
Kontakt aus den 3 Hilfenummern erfolglos war (siehe 3.9.2 der Notruf) .
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3.8.1 Unterschied Hilferufnummer und Notrufnummer
Es können bis zu dreiHilferufnummern festgelegt werden, die wiederholt werden, gemäß Ihrer
Vorgabe »Wiederholung« . Dies sind die ersten 3 Nummern der SOS-Sequenz. Wenn ein gültiger
Kontakt gefunden wurde, wird die SOS-Sequenz beendet.
3.9.1.1 der »Hilferuf-Prüfer« (iCM intelligent Call Manager)
Die Analyse eines „gültigen Kontaktes“
übernimmt der iCM, der „intelligent Call
Manager“, hier im PC APP Register mit »HilferufPrüfer« bezeichnet (roter Pfeil).
Die Überwachung der Anrufsequenz durch den
iCM ist deshalb wichtig, weil die Person-in-Not
oft keine Eingriffsmöglichkeit mehr hat und
trotzdem ein Hilfekontakt zuverlässig zustande
kommen muss. Der iCM ist deshalb in der
Bewertung, ob ein Hilfekontakt zustande
gekommen ist, sehr streng. Der iCM kann nicht
alle Betriebsfälle für automatische Anrufsysteme
erkennen. Deshalb bewertet er im Zweifel den Anruf als »ungültig«, um die SOS-Sequenz nicht
fehlerhafterweise zu beenden.
Folgende Anrufe werden in der aktuellen Version als »nicht-gültig« bewertet:
Klingelzeit überschritten
Rufannahme mit einer Dauer unter 2 Sekunden
Rufannahme ohne Klingeln
Rufannahme nach Klingeln und vermeintlich erkennbarer Automatenansage
In wenigen Einzelfällen kann es vorkommen, dass Ihre eingesetzte Telefonanlage (VoIP Router)
während des Durchstellens des Anrufes Töne im hörbaren Audioband (Nutzband) erzeugt. Der
Hilferuf-Prüfer (iCM) könnte dann fälschlicherweise ein automatisches Anrufsystem vermuten
und den Anruf abbrechen. Sie können den iCM de-aktivieren, indem Sie den »Hilferuf-Prüfer«
abschalten (siehe roter Pfeil im Bild).
Am besten ist natürlich, Rufnummern ohne Anrufbeantworter zu verwenden.
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3.8.1.2 der Notruf
Sollte kein Kontakt über die
Hilferufnummern zustande kommen,
können Sie sicherheitshalber noch eine
Notrufnummer (siehe roter Pfeil)
festlegen.
Dies darf keine nationale Notrufnummer
wie 110 oder 112 sein.
Es sollte vielmehr ein zuverlässiger
Kontakt sein, der am besten rund um die
Uhr erreichbar ist. Oft wird für die
Notrufnummer der Hausarzt eingetragen.
Die Notrufnummer wird nicht vom iCM bewertet und klingelt solange, bis jemand abhebt.
In diesem Fall stört auch eine IVR-Ansage nicht, zum Beispiel
»Aktuell sind alle Nummern belegt. Bitte warten Sie haben Sie etwas Geduld«
3.8.1.3 SOS-Sequenz freischalten
Die SOS-Sequenz ist werkseitig für alle
drei Hilferufsequenzen freigeschaltet:
Die Erinnerungsfunktion soll älteren Menschen
helfen, nicht zu vergessen, zu bestimmten
Uhrzeiten z.B. Medikamente einzunehmen. Sie
können bis zu fünf Informationen mit Uhrzeit
(24h Format) eingeben. Sie können einzelne
Ansagen durch Ein (Aus) Knopf auch
vorübergehend ausschalten.
Voraussetzung für diese Funktion ist das
Vorhandensein eine gültigen Uhrzeit. Das
Gerätes erkennt, wenn keine gültige Uhrzeit im
Gerät vorliegt. In diesem Fall meldet es „keine
Uhrzeit vorhanden“.
3.9.1 Uhrzeit eingeben / Fernprogrammierung
Die Uhrzeit (Systemzeit) kann auf verschiedene Weise eingegeben werden:
a) über PC APP
b) durch externen Anruf eingeben (Fernprogrammierung). Hierzu wird muss der Anruf vom Gerät
angenommen werden. Dann gibt der Anrufende über seine Tastatur die aktuelle Uhrzeit ein:
Format #ZEIT#hhmm# ZEIT entspricht Tastenfolge 9348hh Stunde : 00 … 23
mm Minute : 00 … 59
Beispiel:
aktuelle Uhrzeit ist 9h45 => Eingabe #9348#0945#
3.9.2 Uhrzeitansage ausschalten
Die aktuelle Uhrzeit wird im Ruhezustand des
Gerätes auf Knopfdruck angesagt. Dies ist vor
allem für Sehbehinderte und Blinde eine
wertvolle Funktion.
Sie können diese Uhrzeitansage auf
Knopfdruck abschalten (siehe roter Pfeil)
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 30 von 41
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3 Einstellungen über PC App
3.10 Allgemeine Einstellungen
Hier haben Sie die Möglichkeit, eine von drei
Melodien als Klingelton auszuwählen, die
Lautstärke des Klingeltons sowie des Anrufs
und der Sprachansagen einzustellen.
Bevor Sie die Änderungen übernehmen,
können Sie diese unter Prüfen testen.
3.11 System (nur für Fachleute)
3.11.1 System Einstellungen
1 DECT Band
Das DECT-Frequenzband ist werkseitig auf
AUTOmatic eingestellt. Das Gerät wählt eigenständig das richtige DECT-Band EU oder USA aus.
Wenn einmal angemeldet wurde, verbleibt es in
diesem Band, auch wenn eine neue Basis
verwendet wird. Durch RESET auf Werkseinstellung wird wieder auf AUTOmatic gestellt.
2 Amtskennziffer (spontan Amtsholung)
Ist Ihre Basisstation über eine Vermittlungsanlage
mit dem Festnetz verbunden, ist oft eine
sogenannte Amtsholziffer oder Amtskennziffer
erforderlich, um eine ausgehende Amtsleitung zu
erhalten. Diese einstellige Amtskennziffer kann
hier eingegeben werden. Alle ausgehenden
Telefonanrufe des Gerätes werden dann
automatisch mit dieser vorausgehenden
Amtsholziffer angewählt
3 Repeater Funktion
Diese Funktion ist in der aktuellen Version nicht verfügbar.
4 Service Number
Über die Servicenummer können Statusmeldungen vom Gerät empfangen werden. Sie dienen professionellen
Projektanwendungen (zB Monitoring Room) und sind nicht für den privaten Gebrauch von Nutzen. Die Service
Number muss mit dem Button 5 »Activate« freigeschaltet werden.
6 Selective Help Call
Mit diesem Schalter legen Sie fest, dass die Hilferuf-Sequenz selektiv ausgelöst wird, wie folgt:
1. Hilferufnummer = manueller Hilferuf
2. Hilferufnummer = Sturz erkannt
3. Hilferufnummer = Rauchalarm erkannt
Es wird pro Ereignis 1-3 nur eine Hilferufnummer angewählt.
Der iCM wird dabei abgeschaltet. Es wird folglich nicht geprüft, ob
ein IVR oder AB den Anruf entgegennimmt.
Es ist eine Systemfunktion an eine zentrale Stelle, die anhand der Nummer den Typ 1-3 des Ereignis erkennt.
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5
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3.11.2 Update
Das Gerät kann über Update eine neue
Betriebssoftware erhalten.
Fragen Sie hierzu Ihren Händler.
Nachdem die neue Betriebssoftware auf
Ihren Rechner geladen wurde, können Sie
diese Datei in das Update-Fenster legen,
indem Sie die Datei über den Windows
Explorer auswählen: siehe blauer Pfeil.
Danach Starten Sie den Upgrade.
Bitte lassen Sie in dieser Zeit
das Gerät mit USB verbunden
3.11.3 RESET Rücksetzen von Einstellungen
Mit Resetlassen sich Einstellungen wieder zurücksetzen.
Hier haben Sie drei verschiedene Rücksetzfunktionen:
1.Gerät abmelden
aktuelle DECT-Registrierung löschen
Grund siehe Anwendungsbeispiel
Anwendungsbeispiel
Sie wollen das Gerät von der aktuellen DECT-Basisstation abmelden (z.B. Test Basisstation)
Sie können jederzeit die Basisstation wechseln, ohne das Gerät vorher mit der PC APP
abzumelden. Hierzu schalten Sie das Gerät aus. Nach Tausch der Basisstation schalten Sie das
Gerät wieder ein. Danach bringen Sie die neue Basisstation in den Anmeldemodus und drücken
die Ruftaste am Gerät. Das Gerät fragt dann »Neue Basisstation anmelden? Ruftaste
drücken.« Nach erneutem Drücken der Ruftaste beginnt die neue Anmeldung.
2. Gerät neu starten
das erneute Hochfahren des Gerätes Grund eventuelle Störungen beseitigen
3. zurück zu Werkseinstellungen
alle Daten inkl. Registrierung löschen Grund den Auslieferzustand herstellen
.
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4 Besondere Hinweise
4.1 Sturzerkennung und automatischer Hilferuf
„ Sturz erkannt !
Hilfe wird angerufen “
Die Sturzerkennung ist werkseitig voreingestellt und wird automatisch aktiviert, wenn das Gerät von
der Ladescheibe genommen wird. Die Sturzerkennung wird unterbrochen, wenn das Gerät mit einem
Teilnehmer verbunden ist, also der Nutzer gerade telefoniert.
Legen Sie mit Hilfe der PC-APP die Hilfesequenz fest.
Da schnelle Hilfe notwendig ist, empfiehlt es sich, die Anzahl der Hilferufnummern zu reduzieren und
auch die Anzahl der Wiederholungen zu reduzieren, empfehlenswert ist eine Wiederholung. Danach
ruft das Gerät die Notrufnummer an. Diese sollte immer festgelegt werden und eine medizinisch
erfahrene Stelle sein z.B. der Hausarzt oder Notarzt oder ein vertraglich zuständiger Service Provider.
Bei Anruf der Notrufnummer meldet sich der Sprachassistent mit “Dies ist ein Sturznotruf, bitte
Maßnahmen einleiten“ und gibt zusätzlich die Standortdaten und die besonderen Hinweise durch.
Diese Informationen werden fünfmal wiederholt.
Die Freisprechverbindung wird aktiviert, sodass mit der gestürzten Person ggfs. Rücksprache zur
Schwere des Sturzes gehalten werden kann. Ist kein Gespräch mehr möglich, ist schnelle Hilfe oft
lebenswichtig. Hierzu sollten die besonderen Hinweise (siehe Kap 3.3) Aufschluss bezüglich des
Zuganges zur Wohnung geben.
Die Sturzerkennung kann nicht alle Vorfälle als „Sturz-affin“ interpretieren. Die Zuverlässigkeit ist
jedoch sehr hoch, typ >85%. Die Fehlalarmquote ist typ <2%. Eine 0%-Fehlerquote wird erreicht, weil
vor Auflösen der Hilferufsequenz eine „Negativbestätigung“ abgerufen wird.
Sollte das Gerät zu Boden fallen und der Nutzer hebt es nicht mehr auf, dann wird nach mehreren
Hinweisen des Sprachassistenten ebenfalls eine Hilferufsequenz ausgelöst.
Diese Funktion Produkt-am-Boden ist werkseitig vorkonfiguriert und eine sehr praxisorientierte
Funktion.
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 33 von 41
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4 Besondere Hinweise
4.2 Rauchalarm-Erkennung und automatischer Anruf
„ Rauchalarm erkannt !
Notruf wird ausgelöst “
Die Rauchalarm-Anruf-Funktion wird automatisch aktiviert, wenn das Gerät auf die Ladescheibe gelegt
wird. Dies geschieht in der Regel nachts oder wenn man nicht zu Hause ist. Gerade in dieser Zeit ist
diese Sicherheitsfunktion besonders wertvoll.
Die Rauchalarm-Erkennung funktioniert mit allen marktgängigen Rauchmeldern, Hitzemeldern und
Kohlenmonoxid-Melder.
Erkennt das Gerät einen Rauchalarm, ruft es automatisch die hinterlegten Telefonnummern an, mit
einer Ansage des Sprachassistenten: “Rauchalarm erkannt, bitte Maßnahmen einleiten“ sowie die
Standortdaten und die besonderen Hinweise (siehe Kap 3.3). Diese Informationen werden 5 Mal
wiederholt. Ein Rauchalarm muss mehr als 30 Sek. anliegen, um als echter Rauchalarm eingestuft zu
werden. Dies soll Fehlmeldungen verhindern, z.B. bei Anlagentest.
Wird ein Hilferuf angenommen, wartet das Gerät 30 Minuten und prüft, ob der Rauchalarm abgestellt
worden ist. Wenn weiterhin der Rauchalarm aktiviert ist, startet das Gerät die Hilferufsequenz erneut.
Die Rauchalarm-Anruf-Sequenz wird sofort beendet, wenn
der Rauchalarm abgestellt worden ist
das Gerät von der Ladescheibe genommen worden ist
Testen Sie die Rauchalarm-Erkennung durch Drücken des Test-Alarms am Rauchmelder.
=> Nach 2 Sekunden signalisiert die Ring LED ROT; der Rauchalarm wurde erkannt.
Wenn der Rauchalarm mehrere Sekunden aktiv bleibt, wird die Rauchalarm-Sequenz ausgeführt.
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 34 von 41
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4.3 PC APP De-installieren
Die PC APP kann mit den Werkzeugen des Betriebssystems Windows wieder de-installiert werden.
Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten
1. über WIN-Explorer
Öffnen Sie den WIN-Explorer und öffnen Sie das Register „Programme“
Dort finden Sie das Programm DA1450.
Öffnen Sie dieses Register und sie finden das Deinstall Programm: unins000.exe
Führen Sie das Programm unins000.exe aus
2. über WIN Einstellungen
Öffnen Sie die WIN-Einstellungen über die
Taskleiste und wählen Sie dann
„Apps“
Dort finden Sie das Programm
DA1450 PC_APP…
und die Option „Deinstallieren“
Bedienungsanleitung DA1450 DE V03.2021 35 von 41
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5 Wichtige Hinweise
5.1 Hilfe bei Fehlersuche
5.1.1 Status LED blinkt rot
Entweder die Batterie ist zu schwach (Abschaltung droht!) oder das Gerät hat keine Funkverbindung
zur Basisstation. Legen Sie hierzu das Gerät kurz auf die Ladescheibe und wieder von der der
Ladescheibe. Nach 7 Sekunden gibt der Sprachassistent die fehlerhafte(n) Funktion(en) durch,
entweder
a) die Batterie ist nicht ausreichend geladen
Abhilfe: Legen Sie das Gerät auf die Ladescheibe und laden Sie das Gerät für ca. 2h
b) das Gerät ist nicht mit der Basis verbunden
Abhilfe: Prüfen Sie, ob die Basisstation eingeschaltet ist oder die DECT-Funktion
abgeschaltet worden ist. Oft hilft das Aus- und Einschalten der Basisstation.
5.1.2 Gerät lässt sich nicht an der Basisstation anmelden
Mögliche Fehlerquellen:
a) Abstand zur Basisstation ist während der Anmeldung zu groß.
Abhilfe: Gehen Sie mit dem Gerät in den Raum der Basisstation und wiederholen Sie die Anmeldung
b) Die Basisstation hat keinen „freien Platz“ für ein weiteres Endgerät.
Abhilfe: Öffnen Sie das Konfigurationsmenü der Basisstation (über den Browser im PC oder über
angeschlossenes DECT Handset) und löschen Sie ein Endgerät aus der Liste. Meist werden bis
zu 5-6 DECT Endgeräte von der Basisstation angenommen
c) Der System-PIN der Basisstation ist nicht auf „0000“ eingestellt
Abhilfe: Ändern Sie die PIN der Basisstation auf „0000“
und wiederholen Sie die Anmeldung
oder verwenden Sie die PC APP des Gerätes (Kap 3.3)
d) Die Basisstation ist nicht im Anmeldemodus
Abhilfe: Suchen Sie an der Basisstation den Taster für die Anmeldung. Dies kann ein spezifischer
Taster mit Kennzeichen „DECT“ oder „Anmelden“ sein oder ein zentraler Taster, den man für
mehrere Sekunden gedrückt halten muss.
Bedenken Sie, dass DECT Basisstationen den Anmeldemodus nur für ca. 5 Minuten aktiviert halten.
Die Anmeldung des Gerätes muss also innerhalb dieser Zeit durchgeführt sein. Ansonsten muss die
Anmeldetaste an der Basisstation nochmals gedrückt werden.
e) Die Basisstation ist nicht DECT GAP Standard-konform und/oder benutzt proprietäre
Funktionselemente. In diesem Fall müssen Sie die DECT-Basisstation austauschen. Hier gibt es
heute gute und günstige Produkte ab 50 Euro.
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5 Wichtige Hinweise
5.1.3 Ansage „Gerät ist nicht betriebsbereit“
Mögliche Fehlerquellen:
a) Gerät ist nicht an der Basisstation angemeldet
Abhilfe: Anmeldung durchführen (Kap 2.3)
b) Gerät ist nicht mit der Basisstation verbunden
Abhilfe: Abstand zur Basisstation prüfen
Basisstation prüfen; ausgeschaltet?
oft hilft das Aus- und Einschalten der Basisstation
c) Gerät ist nicht ausreichend geladen
Abhilfe: Gerät ca. 2 Stunden laden
d) keine Hilferufnummern eingetragen
Abhilfe: das Gerät anrufen, die anrufende Nummer wird zugleich als Notrufnummer für
Hilferufe sowie Sturzerkennung- und Rauchalarm-Anrufe gespeichert .
über die PC APP die Hilferufnummern eintragen.
5.1.4 Das Gerät lädt nicht
a) Prüfen Sie, ob die Ladescheibe mit dem Stromnetz verbunden ist
(Bei Verbindung mit dem Stromnetz leuchtet die Ring-LED der Ladescheibe kurz auf)
b) Platzieren Sie das Gerät entsprechend der Markierung auf der Ladescheibe
c) Verwenden sie die Positionierungshilfen. Es garantiert eine exakte Platzierung des Gerätes auf
der Ladescheibe und verhindert ein versehentliches Verrutschen.
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5 Wichtige Hinweise
5.2 Laden des Gerätes (Gerät einschalten)
Verwenden Sie nur das mitgelieferte USB-Kabel für Ladescheibe und das Steckernetzteil. Die
Stromversorgung darf nur mit Zuleitungen nach Gerätespezifikation erfolgen. Legen Sie die
Ladeescheibe immer auf eine ebene, rutschfeste Oberfläche. Während des Ladens erwärmt sich das
Gerät. Dies ist normal und kein Fehler. Sie können mehrere Ladescheiben benutzen (z.B. Wohnzimmer
und Schlafzimmer). Fragen Sie hierzu Ihren Händler.
Hinweis: Das Gerät kann nur durch Auflegen auf die Ladescheibe eingeschaltet werden. Schalten Sie
das Gerät jedoch nie aus, auch wenn Sie z.B. länger verreist sind. Legen Sie das Gerät auf Ladescheibe,
dann ist auch die Rauchalarm-Erkennung aktiviert.
5.3 Freisprecheinrichtung
Das Gerät verfügt über eine Freisprecheinrichtung mit erheblicher Lautstärke. Halten Sie deshalb das
Gerät niemals an das Ohr, um Hörschäden zu vermeiden.
5.4 Anpassung der Halstrageband-Länge
Die Länge der Halstrageband kann individuell angepasst werden.
Hierzu wird das Textilband auf die gewünschte Länge geschnitten und in den Clip eingelegt.
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5.5 Schutz vor Umwelteinflüssen
Schützen Sie das Gerät vor direkter Sonneneinstrahlung, Staub, Nässe und Dämpfen. Setzen Sie das
Gerät nicht extremen Temperaturen und keinen starken elektro-magnetischen Feldern aus. Das Gerät
ist nach IP65 geschützt gegen Staub und Spritzwasser. Demzufolge können Sie das Geräte beim
Duschen verwenden, nicht jedoch beim Baden.
5.6 Reinigung
Benutzen Sie zur Reinigung ein leicht feuchtes Tuch. Wenden Sie keine flüssigen Reinigungsmittel
direkt auf das Gerät an. Das Gerät ist spritzwassergeschützt. Beim Kontakt mit Flüssigkeit schalten Sie
das Gerät nicht ein. Halten Sie das Gerät senkrecht und schütteln Sie es leicht. Tupfen Sie das Gerät
trocken und lassen Sie es für mindestens 24 Stunden liegen. Danach legen Sie das Gerät für zwei
Stunden auf die Ladescheibe, um über die Wärme eine Resttrocknung zu erreichen
5.7 Reparatur
Versuchen Sie niemals, das Gerät selbstständig zu warten oder zu reparieren. Öffnen Sie
das Gehäuse unter keinen Umständen. Dies könnte zu Zerstörungen führen und die Li-IonBatterie beschädigen. Eine Beschädigung der Li-Ion-Batterie kann zu starker
Hitzeentwicklung führen. Sie verlieren Ihre Garantieansprüche.
5.8 Entsorgung
Hat Ihr Gerät ausgedient, bringen Sie das Gerät zur Sammelstelle Ihres kommunalen
Entsorgungsträgers (Wertstoffhof). Das Gerät ist unter der WEEE Reg Nr DE 23 684 005 registriert.
Nach dem Elektro- und Elektronik-Gerätegesetz sind Besitzer von Altgeräten gesetzlich gehalten, alte
Elektro- und Elektronikgeräte einer getrennten Abfallerfassung zuzuführen. Helfen Sie bitte mit und
leisten einen Beitrag zum Umweltschutz, indem Sie das Altgerät nicht über den Hausmüll entsorgen.
5.9 Gewährleistung
Der Händler, bei dem Sie das Gerät erworben wurde, leistet für Material und Herstellung des Gerätes
eine Gewährleistung von 2 Jahren ab der Übergabe. Dem Käufer steht im Mangelfall zunächst das
Recht auf Nacherfüllung zu. Die Nacherfüllung beinhaltet entweder die Nachbesserung oder die
Lieferung eines Ersatzprodukts. Ausgetauschte Geräte oder Teile gehen in das Eigentum des Händlers
über. Bei Fehlschlagen der Nacherfüllung kann der Käufer entweder Minderung des Kaufpreises
verlangen oder vom Vertrag zurücktreten und, sofern der Mangel vom Händler zu verantworten ist,
Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen. Der Käufer hat festgestellte
Mängel dem Händler unverzüglich mitzuteilen. Der Nachweis des Gewährleistungsanspruchs ist durch
eine ordnungsgemäße Kaufbestätigung (Kaufbeleg) zu erbringen. Schäden, die durch unsachgemäße
Behandlung, Bedienung, Aufbewahrung sowie durch höhere Gewalt oder sonstige äußere Einflüsse
entstehen fallen nicht unter die Gewährleistung.
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5.10 CE Konformitätserklärung
Dieses Gerät erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinien: RICHTLINIE 2014/53/EU DES
EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 16. April 2014 über die Harmonisierung der
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Bereitstellung von Funkanlagen auf dem Markt und
zur Aufhebung der Richtlinie 1999/5/EG. Die Konformität mit den o. a. Richtlinien wird durch das CEZeichen bestätigt. Die CE-Konformitätserklärung kann bei DOSCH&AMAND Products GmbH
eingesehen werden.
5.11 Technischer Service
Ergänzende Beratungsleistungen erhalten Sie unter der Service-Nummer Ihres Fachhändlers oder
den angegebenen Email-Adressen.
6 Technische Daten
Standard
Frequenzbereich
DECT GAP gem. ETSI Standard 300 444
DECT EU, US
EU: 1880 MHz bis 1900 MHz
US: 1920MHz bis 1930 MHz
Duplexverfahren FDMA/TDMA TDD
Modulation
Sendeleistung
GFSK
10 mW – thermische Leistung pro Kanal
NTP 250 mW
Funkreichweite bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden
Steckernetzteil 100-240V AC, 50/60Hz, Netzstecker: Euro-Typ , USB
Batterie Li Polymer 450mAh Standby Zeit max 2,5 Tage
Betriebstemperatur 0 C bis +45 C
Schutzklasse IP65
Abmessungen 70*42*14 mm
Gewicht 41g
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7 Bestellinformation
DA1450
Bezeichnung
Typ DECT Blindentelefon mit Notruf und Sturzmelder
Telecare System
DECT indePendant ™
Artikelnummer
Herstellerangaben
1432.1500.00
DOSCH&AMAND Products GmbH
Deutschland
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