Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese Betriebsanleitung gründlich durch und befolgen Sie unbedingt
Betriebsanleitung sorgfältig aufbewahren!
Achtung:
die Sicherheitsvorschriften!
http://www.dolmar.com
PS-3410
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Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer neuen DOLMAR Motorsäge
und hoffen, daß Sie mit dieser modernen Maschine zufrieden
sein werden. DOLMAR ist weltweit der älteste Hersteller von
Benzin-Motorsägen (1927) und hat daher die längste Erfahrung
auf diesem Gebiet, Erfahrung, die auch heute jeder DOLMAR
Motorsäge in jedem Detail zugute kommt.
Die Modelle PS-3410 sind besonders handliche und robuste
Motorsägen im neuen Design.
Die automatische Kettenschmierung mit einer mengenregulierbaren Ölpumpe, die wartungsfreie Elektronikzündung, das
gesundheitsschonende Antivibrationssystem und die ergonomische Gestaltung der Griffe und Bedienungselemente sorgen für Bedienungskomfort und weitgehend ermüdungsfreies
Arbeiten mit der Säge.
Die Sicherheitsausstattung der Motorsäge PS-3410 entspricht
dem neuesten Stand der Technik und erfüllt alle nationalen und
internationalen Sicherheitsvorschriften.
Sie umfasst Handschutzvorrichtungen an beiden Griffen, Gashebelsperre, Kettenfangbolzen, Sicherheitssägekette und eine
Kettenbremse, die sowohl manuell ausgelöst werden kann, als
auch bei Schienenrückschlag (Kickback) durch Massenträg heit
aktiviert wird.
Um eine stets optimale Funktion und Leistungsbereitschaft
Ihrer neuen Motorsäge zu garantieren und um Ihre persön -liche
Sicherheit zu gewährleisten, haben wir eine Bitte an Sie:
Lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme diese
Betriebsanleitung gründlich durch, und befolgen
Sie vor allen Dingen die Sicherheitsvorschriften!
Nichtbeachtung kann zu lebensgefährlichen
Verletzungen führen!
Verpackung
Ihre DOLMAR Motorsäge befi ndet sich zum Schutz vor Trans-
portschäden in einem Karton.
Kartonagen sind Rohstoffe und somit wiederverwendungsfähig oder können dem Rohstoffkreislauf (Altpapierverwertung)
zurückgeführt werden.
Sie werden auf der Motorsäge und beim Lesen der Betriebsanleitung auf folgende Symbole stoßen:
Betriebsanleitung lesen
und Warn- und Sicherheitshinweise befolgen!
Besondere Vorsicht
und Aufmerksamkeit!
Verboten!
Helm, Augen- und
Gehörschutz tragen!
Schutzhandschuhe
tragen!
Sollte eines der hier aufgeführten Bauteile nicht im Lieferumfang
enthalten sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Verkäufer!
Start/Stop-Schalter
(Kurzschlussschalter)
Motor ausschalten!
Motor starten
Chokehebel
Vergasereinstellung
Kettenbremse
Kraftstoffgemisch
Sägekettenöl
Einstellschraube für
Sägekettenöl
Laufrichtung der
Sägekette
Erste Hilfe
Rauchen verboten!
Kein offenes Feuer!
Achtung, Rückschlag!
(Kickback)
Bei der Arbeit ist die
Motorsäge mit beiden
Händen festzuhalten!
Sonst Verletzungsgefahr!
Recycling
RE Y
CE-Kennzeichnung
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SICHERHEITSHINWEISE
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Motorsägen
Die Motorsäge darf nur für das Sägen von Holz im Freien verwendet werden. Je nach Motorsägenklasse geeignet für folgende
Anwendungen:
- Mittel- u. Profi klasse: Einsatz im dünnen, mittleren und starkem
Holz, Fällen, Entasten, Ablängen, Durchforsten.
- Hobbyklasse: Für gelegentlichen Einsatz in dünnem Holz,
Obstbaumpfl ege, Fällen, Entasten, Ablängen.
Nicht zugelassene Bediener:
Personen, die mit der Bedienungsanleitung nicht vertraut sind,
Kinder, Jugendliche, sowie Personen unter Alkohol-, Drogen- oder
Medikamenteneinfl uss dürfen das Gerät nicht bedienen.
Allgemeine Hinweise
- Zur Gewährleistung der sicheren Handhabung muß die
Bedienperson unbedingt diese Betriebsanleitung lesen, um
sich mit der Handhabung der Motorsäge vertraut zu machen.
Unzureichend informierte Bediener können sich und andere
Personen durch unsachgemäßen Gebrauch gefährden.
- Motorsäge nur an Benutzer ausleihen, die Erfahrung mit einer
Motorsäge haben. Die Betriebsanleitung ist dabei zu übergeben.
- Erstbenutzer sollten sich vom Verkäufer einweisen lassen,
um sich mit den Eigenschaften des motorbetriebenen Sägens
vertraut zu machen, oder einen staatlichen Motorsägenlehrgang
besuchen.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen die Motorsäge
nicht bedienen. Jugendliche über 16 Jahre sind von diesem
Verbot ausgenommen, wenn sie zum Zwecke der Ausbildung
unter Aufsicht eines Fachkundigen stehen.
- Das Arbeiten mit der Motorsäge erfordert hohe Aufmerksamkeit.
- Nur in guter körperlicher Verfassung arbeiten. Auch Ermüdung
führt zur Unachtsamkeit. Besonders hohe Aufmerksamkeit ist
zum Ende der Arbeitszeit erforderlich. Alle Arbeiten ruhig und
umsichtig durchführen. Der Bediener ist gegenüber Dritten
verantwortlich.
- Niemals unter Einfl uß von Alkohol, Drogen oder Medikamenten
arbeiten.
- Bei Arbeiten in leicht entzündlicher Vegetation und bei Trockenheit Feuerlöscher bereitstellen (Waldbrandgefahr).
Persönliche Schutzausrüstung
- Um beim Sägen Verletzungen von Kopf, Augen, Hand, Fuß
sowie Gehörschäden zu vermeiden, müssen die nachfolgend beschriebenen Körperschutzaus rüstungen und
Körperschutzmittel getragen werden.
- Die Kleidung soll zweckmäßig, d. h. eng anliegend, aber nicht
hinderlich sein. Keinen Körperschmuck oder Kleidung tragen,
die ein Verfangen an Buschwerk oder Ästen ermöglicht. Bei
langen Haaren unbedingt Haarnetz tragen.
- Bei sämtlichen Arbeiten im Wald ist ein Schutzhelm (1) zu
tragen, er bietet Schutz vor herabfallenden Ästen. Der Schutzhelm ist regelmäßig auf Beschädigungen hin zu überprüfen
und spätestens nach 5 Jahren auszutauschen. Nur geprüfte
Schutzhelme verwenden.
- Der Gesichtsschutz (2) des Helmes (ersatzweise: Schutzbril-
le) hält Sägespäne und Holzsplitter ab. Um Verletzungen der
Augen zu vermei den, ist beim Arbeiten mit der Motorsäge stets
ein Augenschutz bzw. Gesichtsschutz zu tragen.
- Zur Vermeidung von Gehörschäden sind geeignete persönliche
Schallschutzmittel zu tragen. (Gehörschutz (3), Kapseln,
Wachswatte etc.). Oktavbandanalyse auf Anfrage.
- Die Sicherheits-Forstjacke (4) hat signalfarbene Schulterpar-
tien und ist körperfreundlich und pfl egeleicht.
4
- Die Sicherheits-Latzhose (5) hat 22 Lagen Nylongewebe
und schützt vor Schnittverletzungen. Ihre Verwendung wird
dringend empfohlen.
- Arbeitshandschuhe (6) aus festem Leder gehören zur
vorschrifts mäßigen Ausrüstung und sind beim Arbeiten mit
der Motorsäge ständig zu tragen.
- Beim Arbeiten mit der Motorsäge sind Sicherheitsschuhe
bzw. Sicherheitsstiefel (7) mit griffi ger Sohle, Stahl kappe
und ein Beinschutz zu tragen. Das Sicherheitsschuhwerk mit
Schnitt schutzeinlage bietet Schutz vor Schnittverletzungen
und gewährleistet einen sicheren Stand.
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Betriebsstoffe / Tanken
- Beim Betanken der Motorsäge ist der Motor auszuschalten.
- Rauchen und jedes offene Feuer ist nicht zulässig (5).
- Vor dem Tanken die Maschine abkühlen lassen.
- Kraftstoffe können lösungsmittelähnliche Substanzen enthalten.
Haut- und Augenkontakt mit Mineralölprodukten vermeiden. Beim
Betanken Handschuhe tragen. Schutzkleidung öfter wechseln
und reinigen. Kraftstoffdämpfe nicht einatmen. Das Einatmen von
Kraftstoffdämpfen kann körperliche Schäden verursachen.
- Kein Kraftstoff oder Kettenöl verschütten. Wenn Kraftstoff
oder Öl verschüttet wurde, Motorsäge sofort säubern. Kraftstoff
nicht mit Kleidung in Berührung bringen. Falls Kraftstoff an
die Kleidung gelangt, Kleidung sofort wechseln!
- Darauf achten, daß kein Kraftstoff oder Kettenöl ins Erdreich
gelangt (Umweltschutz). Geeignete Unterlage verwenden.
- Nicht in geschlossenen Räumen tanken. Kraftstoffdämpfe
sammeln sich am Boden (Explosionsgefahr).
- Verschlußschrauben für Kraftstoff- und Öltank gut verschließen.
- Zum Starten der Motorsäge den Standort wechseln (mindestens
3 Meter entfernt vom Tankplatz) (6).
- Kraftstoffe sind nicht unbegrenzt lagerfähig. Nur soviel einkaufen,
wie in absehbarer Zeit verbraucht werden soll.
- Kraftstoff und Kettenöl nur in zugelassenen und gekennzeichneten Kanistern transportieren und lagern. Kraftstoff und Kettenöl
Kindern nicht zugänglich machen.
Inbetriebnahme
- Nicht allein arbeiten, für Notfälle muß jemand in der Nähe
(Rufweite) sein.
- Sicherstellen, daß sich im Arbeitsbereich der Säge keine Kinder
oder weitere Personen aufhalten. Achten Sie auch auf Tiere
(7).
- Vor Arbeitsbeginn Motorsäge auf einwandfreie Funktion und vorschriftsmäßigen betriebssicheren Zustand prüfen!
Insbesondere Funktion der Kettenbremse, richtig montierte
Sägeschiene, vorschriftsmäßig geschärfte und gespannte
Sägekette, fest montiertem Kettenradschutz, Leicht gängigkeit
des Gashebels und Funktion der Gashebelsperre, saubere
und trockene Handgriffe, Funktion des Start/Stop-Schalters.
- Motorsäge erst nach komplettem Zusammenbau und Prüfung in
Betrieb nehmen. Grundsätzlich darf die Säge nur komplett montiert
benutzt werden!
- Vor dem Starten muß der Sägenführer einen sicheren Stand
einnehmen.
- Motorsäge nur wie in der Betriebsanleitung beschrieben starten
(8). Andere Anwerftechniken sind nicht zulässig.
- Beim Ingangsetzen ist die Maschine sicher abzustützen und
festzuhalten. Schiene und Kette müssen dabei frei stehen.
- Bei der Arbeit ist die Motorsäge mit beiden Händen festzu-halten. Die rechte Hand am hinteren Griff, linke Hand am Bügelgriff.
Griffe mit Daumen fest umfassen.
- ACHTUNG: Beim Loslassen des Gashebels läuft die Kette noch kurze Zeit nach (Freilaufeffekt).
- Auf sicheren Stand muß laufend geachtet werden.
- Die Motorsäge ist so zu handhaben, daß Abgase nicht einge atmet werden können. Nicht in geschlossenen Räumen arbeiten
(Vergiftungsgefahr).
- Motor sofort ausschalten bei spürbaren Veränderungen im
Geräteverhalten.
- Zur Überprüfung der Kettenspannung, zum Nachspannen,
zum Kettenwechsel und zur Beseitigung von Störungen,
muß der Motor ausgeschaltet werden (9).
- Wenn die Sägevorrichtung mit Steinen, Nägeln oder sonstigen
harten Gegenständen in Berührung gekommen ist, sofort Motor
ausschalten und die Sägevorrichtung überprüfen.
- In Arbeitspausen und vor dem Verlassen ist die Motorsäge auszuschalten (9) und so abzustellen, daß niemand gefährdet werden
kann.
- Die heißgelaufene Motorsäge nicht ins trockene Gras oder auf
brennbare Gegenstände stellen. Der Schalldämpfer strahlt enorme
Hitze ab (Brandgefahr).
- ACHTUNG: Nach dem Abstellen der Motorsäge kann das von
der Kette und Schiene abtropfende Öl zu Ver schmutzungen führen!
Stets geeignete Unterlage verwenden.
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3 Meter
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7
8
● Wartung ● Arbeitspause
● Tanken ● Transport
● Sägekette schärfen ● Außerbetriebnahme
9
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Rückschlag (Kickback)
- Beim Arbeiten mit der Kettensäge kann es zum gefährlichen
Rückschlag kommen.
- Dieser Rückschlag entsteht, wenn der obere Bereich der Schienenspitze unbeabsichtigt Holz oder andere feste Gegenstände
berührt (10).
- Die Motorsäge wird dabei unkon trolliert, mit hoher Energie, in
Richtung des Sägenführers geschleudert bzw. beschleunigt
(Verletzungsgefahr!).
Um Rückschlag zu vermeiden, ist folgendes zu beach-
ten:
- Einstecharbeiten (ein direktes Einstechen mit der Schienenspitze in das Holz) dürfen nur von speziell geschulten Per sonen
durchgeführt werden!
- Schienenspitze immer beobachten. Vorsicht beim Fortsetzen
bereits begonnener Schnitte.
- Mit laufender Sägekette den Schnitt beginnen!
- Sägekette stets korrekt schärfen. Dabei ist besonders auf
die richtige Höhe des Tiefenbegrenzers zu achten!
- Nie mehrere Äste auf einmal durchsägen! Beim Entasten darauf
achten, daß kein anderer Ast berührt wird.
- Beim Ablängen auf dicht daneben liegende Stämme achten.
Arbeitsverhalten und -technik
- Nur bei guten Sicht- und Lichtver hältnissen arbeiten. Auf Glätte, Nässe, Eis und Schnee besonders achten (Rutsch gefahr).
Erhöhte Rutschgefahr besteht auf frisch geschältem Holz
(Rinde).
- Nie auf instabilen Untergründen arbeiten. Auf Hindernisse
im Arbeitsbereich achten, Stolpergefahr. Auf sicheren Stand
muß laufend geachtet werden.
- Nie über Schulterhöhe sägen (11).
- Nie auf Leitern stehend sägen (11).
- Nie mit der Motorsäge in den Baum steigen und Arbeiten
durchführen.
- Nicht zu weit vorgebeugt arbeiten.
- Motorsäge so führen, daß sich kein Körperteil im verlängerten
Schwenkbereich der Sägekette befi ndet (12).
10
11
- Mit der Motorsäge nur Holz sägen.
- Nicht mit der laufenden Sägekette den Erdboden berühren.
- Motorsäge nicht zum Abhebeln und Wegschaufeln beim Entfernen von Holzstücken und sonstigen Gegenständen verwenden.
- Bereich des Schnittes von Fremdkörpern wie Sand, Steine, Nägel
usw. säubern. Fremdkörper beschädigen die Sägevorrichtung
und können zum gefährlichen Rückschlag (Kickback) führen.
- Beim Sägen von Schnittholz sichere Aufl age verwenden (wenn
möglich Sägebock, 13). Das Holz darf nicht mit dem Fuß
oder einer wei teren Person festgehalten werden.
- Rundhölzer sind gegen Verdrehen im Schnitt zu sichern.
- Bei Fäll- und Ablängschnitten muß die Zackenleiste (13,Z)
an das zu schneidende Holz angesetzt werden.
- Vor jedem Ablängschnitt Zackenleiste fest ansetzen, erst
dann mit laufender Sägekette in das Holz sägen. Die Säge
wird dabei am hinteren Griff hochgezogen und am Bügelgriff
geführt. Die Zackenleiste dient als Drehpunkt. Das Nachsetzen
erfolgt mit leichtem Druck auf den Bügelgriff. Die Säge dabei
etwas zurückziehen. Zackenleiste tiefer ansetzen und erneut
den hinteren Griff hochziehen.
- Stech- und Längsschnitte dürfen nur von speziell geschul-ten Personen durchgeführt werden (erhöhte Gefahr eines
Rückschlages!).
- Längsschnitte in einem möglichst fl achen Winkel ansetzen
(14). Hier ist besonders vorsichtig vorzugehen, da die Zackenleiste nicht greifen kann.
- Sägevorrichtung nur mit laufender Sägekette aus dem Holz
ziehen.
- Werden mehrere Schnitte durchgeführt, ist der Gashebel zwischen den Schnitten loszulassen.
6
12
Z
13
14
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- Vorsicht beim Schneiden von gesplittertem Holz. Es können abgesägte Holzstücke mitgerissen werden (Verletzungsgefahr).
- Die Motorsäge kann beim Schneiden mit der Schienenoberseite in Richtung Bediener gestoßen werden, wenn die
Sägekette einklemmt. Deshalb sollte nach Möglichkeit mit der
Schienenunterseite gesägt werden, da die Säge vom Körper
weg in Richtung Holz gezogen wird (15).
- Holz unter Spannung (16) muß immer zuerst auf der Druckseite
(A) eingeschnitten werden. Erst dann kann der Trennschnitt auf
der Zugseite (B) erfolgen. So wird das Einklemmen der Schiene
vermieden.
ACHTUNG:
Fäll- und Entastungsarbeiten, sowie Arbeiten im Windbruch,
dürfen nur von geschulten Personen durchgeführt werden!
Verletzungsgefahr!
- Beim Entasten sollte die Motorsäge möglichst am Stamm
abgestützt werden. Hierbei darf nicht mit der Schienenspitze
gesägt werden (Rückschlaggefahr).
- Auf unter Spannung stehende Äste ist unbedingt zu achten.
Freihängende Äste nicht von unten durchtrennen.
- Nicht auf dem Stamm stehend Entastungsarbeiten durchführen.
- Mit Fällarbeiten darf erst begonnen werden, wenn sicher-
ge stellt ist, daß
a) sich im Fällbereich nur die mit dem Fällen beschäftigten
Personen aufhalten,
b) hindernisfreies Rückweichen für jeden mit der Fällarbeit
Beschäftigten sichergestellt ist (der Rückweichraum soll
schrägrückwärts ca. 45
c) der Stammfuß muß frei von allen Fremdkörpern, Gestrüpp
und Ästen sein. Für sicheren Stand sorgen (Stolpergefahr).
d) der nächste Arbeitsplatz muß mindestens zweieinhalb
Baumlängen entfernt sein (17). Vor dem Fällen muß die
Fall richtung überprüft und sichergestellt werden, daß sich in
einer Entfernung von 2 1/2 Baumlängen (17) weder andere
Personen noch Gegenstände befi nden!
- Beurteilung des Baumes:
Hängerichtung - lose oder trockene Äste - Höhe des Baumes
- natürlicher Überhang - ist der Baum faul?
- Windgeschwindigkeit und Richtung beachten. Bei stärkeren
Windböen darf die Fällarbeit nicht durchgeführt werden.
- Beschneiden der Wurzelanläufe:
Mit dem größten Wurzelanlauf beginnen. Als erster Schnitt wird
der senkrechte durchgeführt, danach der waagerechte.
- Fallkerb anlegen (18, A):
Der Fallkerb gibt dem Baum die Fallrichtung und Führung.
Er wird im rechten Winkel zur Fällrichtung angelegt und ist
1/3 -1/5 des Stammdurchmessers groß. Schnitt möglichst
bodennah anlegen.
- Eventuelle Fallkerbkorrekturen müssen auf der ganzen Breite
nachgeschnitten werden.
- Der Fällschnitt (19, B) wird höher als die Fallkerbsohle (D)
angelegt. Er muß exakt waagerecht ausgeführt werden. Vor dem
Fallkerb muß ca. 1/10 des Stammdurchmessers als Bruchleiste
stehenbleiben.
- Die Bruchleiste (C) wirkt als Scharnier. Sie darf auf keinen Fall
durchtrennt werden, da sonst der Baum unkontrolliert fällt. Es
müssen rechtzeitig Keile gesetzt werden!
- Der Fällschnitt darf nur mit Keilen aus Kunststoff oder Aluminium gesichert werden. Die Verwendung von Eisenkeilen ist
verboten, da ein Kontakt zu starken Beschädigungen oder zum
Kettenriß führen kann.
- Beim Fällen nur seitwärts vom fallenden Baum aufhalten.
- Beim Zurückgehen nach dem Fällschnitt ist auf fallende Äste
zu achten.
- Beim Arbeiten am Hang muß der Sägenführer oberhalb oder
seitlich des zu bearbeitenden Stammes bzw. Iiegenden Baumes
stehen.
- Auf heranrollende Baumstämme achten.
o
verlaufen).
15
B
A
16
17
18
19
B
2 1/2
= Fällbereich
o
45
o
45
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Transport und Lagerung
- Beim Transport und bei einem Standortwechsel während
der Arbeit ist die Motorsäge auszuschalten oder die Kettenbremse auszulösen, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen
der Kette zu vermeiden.
- Niemals die Motorsäge mit laufender Sägekette tragen
und transportieren!
- Beim Transport über eine größere Distanz ist der mitgelieferte
Schienenschutz auf jeden Fall aufzusetzen.
- Motorsäge nur am Bügelgriff tragen. Die Sägeschiene zeigt
nach hinten (20). Nicht mit dem Schalldämpfer in Berührung
kommen (Verbrennungsgefahr).
- Beim Transport im KFZ ist auf sichere Lage der Motorsäge zu
achten, damit kein Kraftstoff oder Kettenöl auslaufen kann.
- Die Motorsäge sicher in einem trockenen Raum lagern. Die
Säge darf nicht im Freien aufbewahrt werden. Motorsäge
Kindern nicht zugänglich machen.
- Bei längerer Lagerung und beim Versand der Motorsäge müssen der Kraftstoff- und der Öltank vollständig entleert sein.
Instandhaltung
- Bei allen Wartungsarbeiten Motorsäge ausschalten (21)
und Kerzenstecker ziehen!
- Der betriebssichere Zustand der Motorsäge, insbesondere die
Funktion der Kettenbremse, ist jeweils vor Beginn der Arbeit
zu prüfen. Auf vorschriftsmäßig geschärfte und gespannte
Sägekette ist besonders zu achten (22).
- Die Maschine ist lärm- und abgasarm zu betreiben. Hierbei ist
auf korrekte Vergasereinstellung zu achten.
- Motorsäge regelmäßig reinigen.
- Tankverschlüsse regelmäßig auf Dichtheit überprüfen.
Unfallverhütungsvorschriften der zuständigen Berufsge-
nossenschaft und der Versicherung beachten. Auf keinen
Fall an der Motorsäge bauliche Veränderungen vornehmen!
Sie gefährden hierdurch Ihre Sicherheit!
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur soweit
ausgeführt werden, wie sie in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind. Alle weiteren Arbeiten müssen vom DOLMAR
Service übernommen werden.
Nur Original DOLMAR Ersatzteile und Zubehör verwenden.
Bei Verwendung von nicht Original DOLMAR Ersatzteilen,
Zubehör, Schienen/Ketten Kombinationen und Längen, ist mit
erhöhter Unfallgefahr zu rechnen. Bei Unfällen oder Schäden
mit nicht zugelassener Sägevorrichtung oder Zu behör entfällt
jegliche Haftung.
Erste Hilfe
Für einen eventuell eintretenden Unfall sollte immer ein
Verbands kasten am Arbeitsplatz vorhanden sein. Entnommenes Material sofort wieder auffüllen.
Wenn Sie Hilfe anfordern, geben Sie folgende Angaben:
- wo es geschah
- was geschah
- wieviele Verletzte
- welche Verletzungsart
- wer meldet!
Hinweis
Werden Personen mit Kreislaufstörungen zu oft Vibrationen
ausgesetzt, kann es zu Schädigungen an Blutgefäßen oder des
Nervensystems kommen. Folgende Symptome können durch
Vibrationen an Fingern, Händen oder Handgelenken auftreten:
Einschlafen der Körperteile, Kitzeln, Schmerz, Stechen, Veränderung der Hautfarbe oder der Haut. Werden diese Symptome
festgestellt, suchen Sie einen Arzt auf.
8
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SERVICE
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Technische Daten
Hubraum cm
3
PS-3410
34
Bohrung mm 38
Hub mm 30
Max. Leistung bei Nenndrehzahl kW / 1/min 1,4 / 8.500
Max. Drehmoment bei Drehzahl Nm / 1/min 1,6 / 6.500
Leerlaufdrehzahl / Max. Motordrehzahl mit Schiene u. Kette 1/min 3.000 / 12.500
Einkuppeldrehzahl 1/min 4.500
Schalldruckpegel L
Schallleistungspegel L
Schwingbeschleunigung a
- Bügelgriff m/s2 6,6 / K = 2
- Handgriff m/s2 10,1 / K = 2
am Arbeitsplatz nach ISO/CD 22868
pA, eq
nach ISO/CD 22868
WA, eq
nach ISO 22867
hv, eq
1) 3)
1) 3)
1) 3)
dB (A) 94,1 / KpA = 2,5
dB (A) 102,9 / KWA = 2,5
Vergaser (Membranvergaser) Typ WALBRO WT-778
Zündanlage Typ elektronisch
Zündkerze Typ NGK BPMR 7A
Elektrodenabstand mm 0,5
Kraftstoffverbrauch bei max. Leistung nach ISO 7293 kg/h 0,65
Spez. Verbrauch bei max. Leistung nach ISO 7293 g/kWh 463
Kraftstofftank-Inhalt l 0,28
Kettenöltank-Inhalt I 0,22
Mischungsverhältnis (Kraftstoff/2-Takt-Öl)
- bei Verwendung von DOLMAR-Öl 50 : 1
- bei Verwendung von Aspen Alkylat (2-Takt-Kraftstoff) 50 : 1 (2%)
- bei Verwendung anderer Öle 50 : 1 (Qualitätsstufe JASO FC oder ISO EGD)
Kettenbremse
Auslösung manuell oder bei Rückschlag (Kickback)
Kettengeschwindigkeit 2) m/s 21
Kettenradteilung inch 3/8 / 1/4
Zähnezahl Z 6 / 8
Kettentyp siehe Auszug aus der Ersatzteilliste
Teilung / Treibgliedstärke inch 3/8 / .050 1/4 / .050
Sägeschienen Schnittlänge cm 30 / 35 / 40
Sägeschienentyp siehe Auszug aus der Ersatzteilliste
Motorsägengewicht (Tanks leer, ohne Schiene und Kette) kg 3,5
1)
Daten berücksichtigen die Betriebszustände Leerlauf, Vollast und Höchstdrehzahl zu gleichen Teilen.
2)
Bei 1,33 facher Nenndrehzahl. 3) Unsicherheit (K=).
Bei allen Arbeiten an Sägeschiene und Sägekette unbedingt
Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen (siehe Zündkerze
auswechseln) und Schutzhandschuhe tragen!
ACHTUNG:
Motorsäge darf erst nach komplettem Zusammenbau und
Prüfung gestartet werden!
A
Montage der Sägeschiene und Sägekette
Verwenden Sie den im Lieferumfang enthaltenen Kombi schlüssel
für die folgenden Arbeiten.
1
2
B
3
Motorsäge auf einen stabilen Untergrund setzen und folgende Schritte für die Montage der Sägekette und Sägeschiene
durchführen:
Kettenbremse lösen, dafür Handschutz (1) in Pfeilrichtung
ziehen.
Befestigungsmuttern (2) abschrauben.
Kettenradschutz (3) leicht abspreizen, aus der Halterung (4)
ziehen und abnehmen.
Kettenspannschraube (5) linksherum (gegen den Uhrzeigersinn)
drehen, bis der Zapfen (6) am linken Anschlag steht.
C
56
Sägeschiene (7) aufsetzen. Darauf achten, dass Zapfen (8) des
Kettenspanners in das Loch der Sägeschiene eingreift.
7
D
10
8
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Sägekette (9) auf das Kettenrad (10) aufl egen. Mit der rechten
Hand die Sägekette in die obere Führungsnut (11) der Sägeschiene einführen.
Die Schneidkanten der Sägekette müssen auf der Schienenoberseite in Pfeilrichtung zeigen!
Sägekette (9) um den Umlenkstern (12) der Sägeschiene führen,
dabei Sägekette leicht in Pfeilrichtung ziehen.
Kettenradschutz (3) zuerst in die Halterung (B/4) drücken und
anschließend über die Befestigungsbolzen schieben, dabei die
Sägekette (9) über den Kettenfänger (13) heben.
Befestigungsmuttern (2) handfest anziehen.
9 1011
2
912
E
F
3
13
9
G
Sägekette spannen
Kettenspannschraube (C/5) rechtsherum (im Uhrzeigersinn)
drehen, bis Sägekette in die Führungsnut der Schienen unterseite
eingreift (siehe Kreis).
Sägeschienenspitze leicht anheben und Kettenspannschraube (C/5) rechtsherum (im Uhrzeigersinn) drehen, bis
Sägekette wieder an der Schienenunterseite anliegt (siehe
Kreis).
Sägeschienenspitze weiterhin anheben und die Befestigungsmuttern (2) mit dem Kombischlüssel fest anziehen.
2
H
11
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Kontrolle der Kettenspannung
Die richtige Spannung der Sägekette ist dann gegeben, wenn
die Sägekette an der Schienenunterseite anliegt und sich noch
von Hand leicht durchziehen lässt.
Die Kettenbremse muss hierbei gelöst sein.
Kettenspannung häufi g kontrollieren, da sich neue Säge-
ketten längen!
Kettenspannung daher öfter bei ausgeschaltetem Motor
prüfen.
HINWEIS:
In der Praxis sollten 2-3 Sägeketten wechselweise benutzt
werden.
Um ein gleichmäßiges Abnutzen der Sägeschiene zu erreichen, sollte beim Kettenwechsel die Sägeschiene gewendet
werden.
A
Kettenbremse
Die PS-3410 ist serienmäßig mit einer beschleunigungsauslösenden Kettenbremse ausgerüstet. Kommt es zu einem Rückschlag (Kickback), der durch Anstoßen mit der Schienenspitze
an das Holz erfolgt ist (siehe Kapitel „SICHERHEITSHINWEISE“ Seite 6), wird die Kettenbremse bei ausreichend starkem
Rückschlag durch Massenträgheit ausgelöst.
Im Bruchteil einer Sekunde wird die Sägekette gestoppt.
Die Kettenbremse ist für den Notfall und zum Blockieren
der Sägekette vor dem Starten vorgesehen.
ACHTUNG: Auf keinen Fall (außer bei der Prüfung, siehe Kapitel „Kettenbremse prüfen”) die Motorsäge mit ausgelöster
Kettenbremse betreiben, da sonst in kürzester Zeit erhebliche Schäden an der Motorsäge auftreten können!
ACHTUNG: Vor Arbeitsbeginn unbedingt
Kettenbremse lösen!
HINWEIS:
Die Kettenbremse ist eine sehr wichtige Sicherheitseinrich-
tung und wie jedes Teil auch einem gewissen Verschleiß
SERVICE
ausgesetzt.
Eine regelmäßige Überprüfung und Wartung dient zu Ihrem
eigenen Schutz und muss von einer DOLMAR-Fachwerkstatt
ausgeführt werden.
B
2
1
1
Kettenbremse auslösen (blockieren)
Bei einem ausreichend starken Rückschlag wird durch die
schnelle Beschleunigung der Sägeschiene und die Massen trägheit des Handschutzes (1), die Kettenbremse automatisch
ausgelöst.
Bei einer manuellen Auslösung wird der Handschutz (1) mit der
linken Hand in Richtung Schienenspitze gedrückt (Pfeil 1).
Kettenbremse lösen
Den Handschutz (1) in Richtung Bügelgriff ziehen (Pfeil 2), bis
er fühlbar einrastet. Die Kettenbremse ist gelöst.
C
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Betriebsstoffe
ACHTUNG:
Das Gerät wird mit Mineralölprodukten (Benzin und Öl)
betrieben!
Beim Umgang mit Benzin ist erhöhte Aufmerksamkeit
geboten.
Rauchen und jedes offene Feuer ist verboten (Explosions-gefahr).
Kraftstoffgemisch
Der Motor dieses Gerätes ist ein luftgekühlter HochleistungsZweitaktmotor. Dieser wird mit einem Gemisch aus Kraftstoff
und Zweitakt-Motoröl betrieben.
Die Auslegung des Motors erfolgte mit bleifreiem Normalbenzin
mit einer Min destoktanzahl von 91 ROZ. Sollte entsprechender
Kraftstoff nicht zur Verfügung stehen, ist auch die Verwendung
von Kraftstoff mit höherer Oktanzahl möglich. Dadurch entstehen
am Motor keine Schäden.
Für einen optimalen Motorbetrieb sowie zum Schutz von
Gesundheit und Umwelt stets bleifreien Kraftstoff verwenden!
Zur Schmierung des Motors wird synthetisches ZweitaktMotoröl für luftgekühlte Zweitaktmotoren (Qualitätsstufe
JASO FC oder ISO EGD) verwendet, das dem Kraftstoff
beigemischt wird. Werkseitig wurde der Motor auf das
DOLMAR Hochleistungs-Zweitaktöl mit einem umweltschonenden Mischungsverhältnis von 50:1 ausgelegt. Dadurch wird eine
lange Lebensdauer und zuverlässiger, raucharmer Betrieb des
Motors gewährleistet. DOLMAR Hochleistungs-Zweitaktöl ist je
nach Verbrauch in folgenden Verpackungsgrößen lieferbar:
1 l Best.-Nr. 980 008 107
100 ml Best.-Nr. 980 008 106
Sollte kein DOLMAR Hoch leistungs-Zweitaktöl vorhanden sein,
ist unbedingt ein Mischungsverhältnis von 50:1 bei Verwendung
anderer Zweitaktöle einzuhalten, da sonst der einwandfreie
Betrieb nicht gewähr leistet werden kann.
Achtung: Kein Fertiggemisch von Tankstellen ver-
wenden!
Herstellung des richtigen Mischungsverhältnisses:
50:1 Bei Verwendung von DOLMAR Hoch leistungs-
Zweitaktöl, d.h. 50 Teile Kraftstoff mit einem Teil Öl
mischen.
50:1 Bei Verwendung von anderen synthetischen Zweitakt-
Mo tor ölen (Qualitätsstufe JASO FC oder ISO EGD), d.h.
50 Teile Kraftstoff mit einem Teil Öl mischen.
HINWEIS:
Zur Herstellung des Kraftstoff-Öl-Ge misches stets das vorgesehene Ölvolumen im halben Kraftstoffvolumen vor mischen
und anschließend das restliche Kraftstoffvolumen zugeben.
Vor dem Einfüllen des Gemisches in die Motorsäge fertiges
Gemisch gut durchschütteln.
Kraftstoff
1000 cm3 (1 Liter) 20 cm3 20 cm
5000 cm3 (5 Liter) 100 cm
10000 cm3 (10 Liter) 200 cm
Es ist nicht sinnvoll, aus einem übertriebenen
Sicherheitsbewußtsein den Ölanteil im Zweitakt-Gemisch über das angegebene Mischungsverhältnis
hinaus zu vergrößern, da dadurch vermehrt Verbrennungsrückstände entstehen, die die Umwelt
belasten und den Abgaskanal im Zylinder sowie
den Schalldämpfer zu setzen. Ferner steigt der
Kraftstoffverbrauch und die Leistung verringert
sich.
+
50:1
OIL
50:1
DOLMAR
50:1
OIL
100 cm
200 cm3
3
3
3
3
Kraftstoffl agerung
Kraftstoffe sind nur begrenzt lagerfähig. Kraftstoff und
Kraftstoffgemische altern durch Verdunstung besonders
unter dem Einfl uss hoher Temperaturen. Überlager-
ter Kraftstoff und Kraftstoffgemische können so zu
Startproblemen und Motorschäden führen. Nur soviel
Kraftstoff einkaufen, wie in einigen Monaten verbraucht
werden soll. Bei höheren Temperaturen angemischten
Kraftstoff in 6-8 Wochen verbrauchen.
Kraftstoff nur in zugelassenen Behältern trocken,
kühl und sicher lagern!
HAUT- UND AUGENKONTAKT VERMEIDEN!
Mineralölprodukte, auch Öle, entfetten die Haut. Bei
wieder holtem und längerem Kontakt trocknet die Haut
aus. Folgen können verschiedene Hauterkrankungen
sein. Außerdem sind allergische Reaktionen bekannt.
Augenkontakt mit Öl führt zu Reizungen. Bei Augenkontakt sofort das betroffene Auge mit klarem Wasser
spülen.
Bei anhaltender Reizung sofort einen Arzt aufsuchen!
D
Sägekettenöl
Zur Schmierung der Sägekette und Sägeschiene ist ein Sägekettenöl mit Haftzusatz zu verwenden. Der Haftzusatz im
Sägekettenöl verhindert ein zu schnelles Abschleudern des Öls
von der Sägevorrichtung.
Zur Schonung der Umwelt wird die Verwendung von biologisch
abbaubarem Sägekettenöl empfohlen. Teilweise wird von den
regionalen Ordnungsbehörden die Verwendung von biologisch
abbaubarem Öl vorgeschrieben.
Das von DOLMAR angebotene Sägekettenöl BIOTOP wird auf
Basis von ausgesuchten Pfl anzenölen hergestellt und ist 100%ig
biologisch abbaubar. BIOTOP ist mit dem blauen Um welt -Engel
ausgezeichnet (RAL UZ 48).
BIOTOP Sägekettenöl ist in folgenden Verpackungsgrößen lieferbar:
Biologisch abbaubares Sägekettenöl ist nur begrenzt
haltbar und sollte in einer Frist von 2 Jahren nach
dem aufgedruckten Herstellungsdatum verbraucht
werden.
1 l Best.-Nr. 980 008 210
5 l Best.-Nr. 980 008 211
20 l Best.-Nr. 980 008 213
E
13
Page 14
Wichtiger Hinweis zu Bio-Sägekettenölen
Vor einer längeren Außerbetriebnahme , muss der Öltank
entleert und anschließend mit etwas Motoröl (SAE 30)
befüllt werden. Dann die Motorsäge einige Zeit betreiben, damit alle Bioölreste aus Tank, Ölleitungssystem
und Sägevorrichtung gespült werden. Diese Maßnahme
ist erforderlich, da verschiedene Bioöle Neigung zu
Verklebungen haben und so Schäden an Ölpumpe oder
ölführenden Bauteilen entstehen können.
Altöl
A
Für erneute Inbetriebnahme wieder BIOTOP-Säge kettenöl
einfüllen. Bei Schäden, die durch Verwendung von Altöl
oder einem unge eigneten Sägekettenöl ent stehen, erlischt
der Gewähr leis tungs anspruch.
Ihr Fachhändler informiert Sie über den Umgang und die
Verwendung von Sägekettenöl.
NIEMALS ALTÖL VERWENDEN!
Altöl ist höchstgradig umweltgefährdend!
Altöle enthalten hohe Anteile an Stoffen, deren krebserregende
Wirkung nachgewiesen ist.
Die Verschmutzungen im Altöl führen zu starkem Verschleiß an
der Ölpumpe und der Sägevorrichtung.
Bei Schäden, die durch Verwendung von Altöl oder einem
unge eigneten Sägekettenöl entstehen, erlischt der Gewähr leis tungs anspruch.
Ihr Fachhändler informiert Sie über den Umgang und die
Verwendung von Sägekettenöl.
HAUT- UND AUGENKONTAKT VERMEIDEN!
Mineralölprodukte, auch Öle, entfetten die Haut. Bei wiederholtem und längerem Kontakt trocknet die Haut aus. Folgen
können verschiedene Hauterkrankungen sein. Außerdem sind
allergische Reaktionen bekannt.
Augenkontakt mit Öl führt zu Reizungen. Bei Augenkontakt sofort
das betroffene Auge mit klarem Wasser spülen.
Bei anhaltender Reizung sofort einen Arzt aufsuchen!
KraftstoffgemischSägekettenöl
B
14
Tanken
UNBEDINGT SICHERHEITSHINWEISE BEFOLGEN!
Der Umgang mit Kraftstoffen erfordert vorsichtige und
umsichtige Handlungsweise.
Nur bei ausgeschaltetem Motor!
Umgebung der Einfüllbereiche gut säubern, damit kein Schmutz
in den Kraftstoffgemisch- oder Öltank gerät.
Tankverschluss abschrauben und Kraftstoffgemisch bzw.
Sägekettenöl bis zur Unterkante des Einfüllstutzen einfüllen.
Vorsichtig einfüllen, um kein Kraftstoffgemisch oder Säge kettenöl
zu verschütten.
Tankverschluss wieder bis zum Anschlag festschrauben.
Tankverschluss und Umgebung nach dem Tanken säubern
und auf Dichtheit prüfen!
Schmierung der Sägekette
Um die Sägekette ausreichend zu schmieren, muss immer
genügend Sägekettenöl im Tank vorhanden sein. Der Tankinhalt reicht für etwa 1/2 Stunde Dauerbetrieb. Während
der Arbeit kontrollieren, ob ausreichend Kettenöl im Tank ist,
ggf. nachfüllen. Nur bei ausgeschaltetem Motor!
Page 15
Kettenschmierung einstellen
Nur bei ausgeschaltetem Motor!
Die Ölfördermenge ist mit der Einstellschraube (1) regulierbar.
Eine Änderung der Fördermenge kann mit dem Kombischlüssel
vorgenommen werden.
Empfohlene Einstellung:
- bei Sägeschiene mit 25 cm Schnittlänge
- bei Sägeschiene mit 30 cm Schnittlänge
- bei Sägeschiene mit 35 cm Schnittlänge
- bei Sägeschiene mit 40 cm Schnittlänge
Zur einwandfreien Funktion der Ölpumpe muss die Ölführungsnut
am Kurbelgehäuse (2), sowie die Öleintrittsbohrungen (3) in der
Sägeschiene regelmäßig gereinigt werden.
1
C
23
D
Kettenschmierung prüfen
Niemals ohne ausreichende Kettenschmierung sägen. Sie
verringern sonst die Lebensdauer der Sägevorrichtung!
Vor Arbeitsbeginn Ölmenge im Tank und die Ölförderung
prüfen.
Die Ölförderung kann auf folgende Weise geprüft werden:
Motorsäge starten (siehe Kapitel „Motor starten”).
Laufende Sägekette ca. 15 cm über einen Baumstumpf
oder Boden halten (geeignete Unterlage verwenden).
Bei ausreichender Schmierung bildet sich eine leichte Ölspur
durch das abspritzende Öl. Auf die Windrichtung achten und
nicht unnötig dem Schmierölnebel aussetzen!
Hinweis:
Nach Außerbetriebnahme des Gerätes ist es normal,
dass noch einige Zeit geringe Restmengen von Kettenöl
austreten können, die sich noch im Ölleitungssystem
und an der Schiene und Kette befi nden. Es handelt sich hierbei
um keinen Defekt!
Geeignete Unterlage verwenden!
E
15
Page 16
Motor starten
Motorsäge darf erst nach komplettem Zusammenbau und
Prüfung gestartet werden!
Mindestens 3 Meter vom Tankplatz entfernen.
Sicheren Stand einnehmen und Motorsäge so auf den Boden
stellen, dass die Sägevorrichtung frei steht.
Kettenbremse auslösen (blockieren).
Hinteren Handgriff fest mit einer Hand umfassen und Motorsä-
ge kräftig auf den Boden drücken, dabei leicht mit dem Knie
auf den hinteren Handgriff drücken.
A
WICHTIGER HINWEIS: Der Chokehebel (5) ist mit dem Gashebel (1) gekoppelt. Er springt in Ausgangsposition, sobald der
Gashebel gedrückt wird.
Wird der Gashebel vor dem Anspringen des Motors gedrückt, muss der Chokehebel (5) erneut in die entsprechende Position
gedreht werden.
Kaltstart
Kraftstoffpumpe (6) durch mehrmaliges Drücken betätigen,
bis Kraftstoff in der Pumpe zu sehen ist.
Kurzschlussschalter (3) nach vorne in Pfeilrichtung drücken.
Chokehebel (5) nach oben drehen (siehe Abbildung „Kaltstart“).
Hierbei wird gleichzeitig die Halbgasarretierung betätigt.
2
1
6
43
55
Kaltstart Warmstart
Am Anwerfgriff (4) langsam bis zum spürbaren Widerstand
ziehen (der Kolben steht vor dem oberen Totpunkt).
Jetzt schnell und kräftig weiterziehen, bis erste hörbare
Zündung erfolgt.
Achtung: Anwerfseil nicht mehr als ca. 50 cm heraus ziehen
und nur langsam von Hand zurückführen. Für ein gutes
Startverhalten ist es wichtig, das Anwerfseil schnell und
kräftig zu ziehen.
Chokehebel (5) nach unten drehen (siehe Abbildung „Warm-start“) und erneut am Anwerfseil ziehen. Sobald der Motor
läuft, Handgriff umfassen (Sicherheits-Sperrtaste (2) wird
durch die Handfl äche betätigt) und Gashebel (1) antippen.
Die Halbgasarretierung wird aufgehoben und der Motor läuft
im Leerlauf.
Achtung: Der Motor muss nach Anlauf sofort in Leerlauf
gebracht werden, da sonst Schäden an der Kettenbremse
eintreten können.
Jetzt Kettenbremse lösen.
Warmstart:
Wie unter Kaltstart beschrieben, jedoch vor dem Ziehen am
Anwerfgriff Chokehebel (5) einmal kurz in Position „Kaltstart“
drehen und danach sofort in Position „Warmstart“ zurückdrehen
(hierbei wird die Halbgasarretierung aktiviert).
Wichtiger Hinweis: Falls der Kraftstofftank völlig leergefahren
wurde und der Motor mangels Kraftstoff zum Stillstand
gekommen ist, nach dem Auftanken Kraftstoffpumpe (6)
durch mehrmaliges Drücken betätigen, bis Kraftstoff in der
Pumpe zu sehen ist.
Motor ausschalten
B
Kurzschlussschalter (3) in Position „STOP“ bringen.
16
Page 17
Kettenbremse prüfen
Die Prüfung der Kettenbremse muss vor jedem Arbeitsbeginn durchgeführt werden.
Motor wie beschrieben starten (sicheren Stand einnehmen und
Motorsäge so auf den Boden stellen, dass die Sägevorrichtung
frei steht).
Bügelgriff fest mit einer Hand umfassen, andere Hand am
Handgriff.
Motor bei mittleren Drehzahlen laufen lassen und mit dem
Handrücken den Handschutz (7) in Pfeilrichtung drücken, bis
die Kettenbremse blockiert. Die Sägekette muss jetzt sofort
zum Stillstand kommen.
Motor sofort in Leerlaufstellung bringen und Kettenbremse
wieder lösen.
Achtung: Sollte die Sägekette bei dieser Prüfung nicht
sofort zum Stillstand kommen, darf auf keinen Fall mit der
Arbeit begonnen werden. Bitte DOLMAR Fachwerkstatt
aufsuchen.
7
C
Vergaser einstellen
ACHTUNG:
Die Vergasereinstellung darf erst nach komplettem
Zusammenbau und Prüfung des Gerätes durchgeführt
werden! Einstellungen ohne Drehzahlmesser sind nicht
zulässig!
Die Vergasereinstellung dient zur Erzielung optimaler
Funktion, wirtschaftlichem Verbrauch und Betriebssicherheit. Sie muss bei warmem Motor, sauberem
Luft fi lter und ordnungsgemäßer Montage des Schneid-
werkzeuges erfolgen. Vergasereinstellung unbedingt von
einer DOLMAR Fachwerkstatt durchführen lassen, da
falsche Einstellungen zu Motorschäden führen können.
Auf Grund neuer Abgasvorschriften werden die Einstellschrauben (H) und (L) des Vergasers mit Begrenzungen versehen.
Durch die so begrenzte Einstellmöglichkeit (ca. 180 Grad)
wird eine zu fette Vergaser einstellung verhindert. Dies stellt
die Einhaltung der Abgasvorschriften sicher sowie optimale
Motorleistung und wirtschaft lichen Kraftstoffverbrauch.
Ein Drehzahlmesser (8, Best.-Nr. 950 233 210) ist für die
optimale Einstellung notwendig, da ein Überschreiten der
zulässigen Höchstdrehzahl zu Überhitzung und Schmierstoffmangel führt. Gefahr von Motorschäden!
Werkeinstellung der Einstellschrauben (H) und (L):
Bis kurz vor Anschlag (gegen den Uhrzeigersinn) herausgedreht.
Vergasereinstellung mit Schraubendreher (9, Klingenbreite
4 mm, Best.-Nr. 944 340 001) vornehmen.
Folgende Arbeitsschritte sind für eine korrekte Einstellung
notwendig:
Prüfung der Einstellschraube (H)
Vor dem Starten sicherstellen, dass die Einstellschraube (H)
gegen den Uhrzeigersinn bis zum spürbaren Anschlag herausgedreht ist. Begrenzungen schützen nicht vor dem Abmagern
(Schmierstoffmangel) des Motors!
1. Motor starten und warmfahren (3-5 Minuten)
2. Leerlauf einstellen
3. Beschleunigung kontrollieren
4. Max. zulässige Höchstdrehzahl einstellen
5. Leerlaufdrehzahl kontrollieren
H
9
8
2. Leerlauf einstellen
Leerlaufdrehzahl gemäß technischer Daten einstellen.
Hineindrehen der Einstellschraube (S) im Uhrzeigersinn:
Leerlaufdrehzahl steigt an. Herausdrehen gegen den Uhrzeigersinn: Leerlaufdrehzahl fällt ab. Schneidwerkzeug darf
nicht mitlaufen!
3. Beschleunigung kontrollieren
Bei Betätigung des Gashebels muss der Motor übergangslos
von Leerlauf auf hohe Drehzahlen beschleunigen.
Einstellschraube (L) in kleinen Schritten gegen den Uhrzei-
gersinn herausdrehen, bis gute Beschleunigung vorliegt.
4. Höchstdrehzahl einstellen
Höchstdrehzahl durch minimales Regulieren der Einstell-
schraube (H) gemäß technischer Daten einstellen. Hineindrehen der Einstellschraube (H) im Uhrzeigersinn: Drehzahl
steigt an. Auf keinen Fall die zulässige Höchstdrehzahl
überschreiten!
5. Leerlaufdrehzahl kontrollieren
Leerlaufdrehzahl nach Einstellen der maximal zulässigen
Höchstdrehzahl kontrollieren (Schneidwerkzeug darf nicht
mitlaufen!).
Einstellvorgang ab Punkt 2 wiederholen, bis Leerlaufdrehzahl,
gute Beschleunigung und max. zulässige Drehzahl erreicht
sind.
S
L
H
S
D
17
Page 18
A
min.
3 mm (0.11Ó)
0,64 mm
(.025”)
0,64 mm
(.025”)
WARTUNGSARBEITEN
Sägekette schärfen
ACHTUNG: Bei allen Arbeiten an der Sägekette unbedingt
Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen (siehe Zündkerze auswechseln) und Schutzhandschuhe tragen!
Die Sägekette muss geschärft werden wenn:
holzmehlartige Sägespäne beim Sägen von feuchtem Holz
entstehen.
die Kette auch bei stärkerem Druck nur mühevoll ins Holz
zieht.
die Schnittkante sichtbar beschädigt ist.
die Sägevorrichtung im Holz einseitig nach links oder rechts
verläuft. Die Ursache hierfür liegt in einer ungleichmäßigen
Schärfung der Sägekette.
Wichtig: häufi g schärfen, wenig Material wegnehmen!
Für das einfache Nachschärfen genügen meist 2-3 Feilenstriche.
Nach mehrmaligem eigenen Schärfen, die Sägekette in der
Fachwerkstatt nachschärfen lassen.
Schärfkriterien:
ACHTUNG: Nur für diese Säge zugelassene Ketten und
Schienen verwenden (siehe Auszug aus der Ersatzteilliste)!
Alle Hobelzähne müssen gleich lang sein (Maß a). Verschieden
hohe Hobelzähne bedeuten rauhen Kettenlauf und können
Kettenrisse verursachen!
Hobelzahn-Mindestlänge 3 mm. Sägekette nicht erneut schärfen wenn die Hobelzahn-Mindestlänge erreicht ist. Es muss
eine neue Sägekette montiert werden (siehe „Auszug aus der
Ersatzteilliste“ und Kapitel „Neue Sägekette“).
Der Abstand zwischen Tiefenbegrenzer (runde Nase) und
Schneidkante bestimmt die Spandicke.
Die besten Schnittergebnisse werden mit einem Tiefenbegrenzerabstand von 0,64 mm (.025”) erreicht.
ACHTUNG: Ein zu großer Abstand
B
18
erhöht die Rückschlaggefahr!
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Der Schärfwinkel von 30° muss bei allen Hobelzähnen unbedingt gleich sein. Unterschiedliche Winkel verursachen einen
rauhen, ungleichmäßigen Kettenlauf, fördern den Verschleiß
und führen zu Kettenbrüchen!
Der Brustwinkel des Hobelzahnes von 85° ergibt sich durch
die Eindringtiefe der Rundfeile. Wenn die vorgeschriebene
Feile richtig geführt wird, ergibt sich der korrekte Brustwinkel
von selbst.
Feile und Feilenführung
Zum Schärfen ist eine Spezial-Sägekettenrundfeile (ø 4 mm)
zu verwenden. Normale Rundfeilen sind ungeeignet. Bestellnummer siehe Zubehör.
Die Feile soll nur im Vorwärtsstrich (Pfeil) greifen. Beim Zurückführen die Feile vom Material abheben.
Der kürzeste Hobelzahn wird zuerst geschärft. Die Länge dieses
Zahnes ist dann das Sollmaß für alle anderen Hobelzähne der
Sägekette.
Neu eingesetzte Hobelzähne müssen den Formen der gebrauchten Zähne genau angeglichen werden, auch an den
Lauffl ächen.
Feile gemäß Kettentyp führen (90° bzw. 10° zur Sägeschiene).
Ein Feilenhalter erleichtert die Feilenführung, er besitzt
Markierungen für den korrekten Schärfwinkel von 30° (Markierungen parallel zur Sägekette ausrichten) und begrenzt die
Einsinktiefe (4/5 Feilendurchmesser). Bestellnummer siehe
Zubehör.
Kettentyp
30°
092
C
Kettentyp
466
D
4/5
Im Anschluss an das Nachschärfen die Höhe des Tiefen-begrenzers mit der Kettenmeßlehre überprüfen. Bestellnummer
siehe Zubehör.
Auch den geringsten Überstand mit einer Spezial-Flachfeile
(Best.-Nr. siehe Zubehör) entfernen (12).
Tiefenbegrenzer vorne wieder abrunden (13).
E
12
13
F
19
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Kettenradinnenraum reinigen, Schutzhülse des
Kettenfängers prüfen und austauschen
ACHTUNG: Bei allen Arbeiten an Sägeschiene und Sägekette unbedingt Motor ausschalten, Kerzenstecker ziehen
(siehe „Zündkerze auswechseln“) und Schutzhandschuhe
tragen!
ACHTUNG: Motorsäge darf erst nach komplettem Zusammenbau und Prüfung gestartet werden!
NAHME“ A - B) und Innenraum mit einem Pinsel oder Bürste
reinigen.
Sägekette (3) und Sägeschiene (2) abnehmen.
HINWEIS:
Darauf achten, dass keine Rückstände in der Ölführungsnut
(1) und am Kettenspanner (6) bleiben.
Montage von Sägeschiene, Sägekette und Kettenrad schutz,
siehe Kapitel „INBETRIEB NAHME“.
6
Schutzhülse des Kettenfängers:
Schutzhülse (5) des Kettenfängers auf sichtbare Beschädigun-
gen prüfen und ggf. austauschen.
Schutzhülse kräftig nach oben abziehen und anschließend neue
Schutzhülse aufdrücken.
A
Sägeschiene reinigen,
Umlenkstern nachschmieren
ACHTUNG: Unbedingt Schutzhandschuhe tragen.
Die Lauffl ächen der Sägeschiene sind regelmäßig auf Be-
schädigungen zu überprüfen und mit geeignetem Werkzeug
zu reinigen.
Bei intensiver Nutzung der Motorsäge ist ein regelmäßiges
Nachschmieren (1x wöchentlich) des Lagers des Umlenksterns
notwendig. Die 2 mm große Bohrung an der Sägeschienenspitze
vor dem Nachschmieren sorgfältig reinigen und geringe Menge
Mehrzweckfett einpressen.
Mehrzweckfett und Fettpresse sind im Zubehör erhältlich.
ACHTUNG: Nur für diese Säge zugelassene Ketten und
Schienen verwenden (siehe Auszug aus der Ersatzteilliste)!
Vor dem Aufl egen einer neuen Sägekette muß der Zustand des
Kettenrades (7) überprüft werden.
Kettenradschutz abnehmen (siehe Kapitel „IN BETRIEB NAHME“
A - H)
ACHTUNG: Eingelaufene Kettenräder (8) führen zu Beschädigungen an einer neuen Sägekette und müssen unbedingt
erneuert werden.
Kupplungstrommel mit Kettenrad auswechseln
Kettenbremse ggf. lösen.
Sicherungsring (11) mit Kombischlüssel abhebeln, Scheibe
(10) abnehmen.
Kupplungstrommel mit Kettenrad (9) abziehen und neue
Kupplungstrommel mit Kettenrad in umgekehrter Reihenfolge
montieren.
Saugkopf auswechseln
Der Filzfi lter (12) des Saugkopfes kann sich im Gebrauch
zusetzen. Zur Gewährleistung einwandfreier Kraftstoffzufuhr
zum Vergaser sollte der Saugkopf etwa vierteljährlich erneuert
werden.
Den Saugkopf, zum Wechseln, mit einem Drahthaken durch
die Tankverschlussöffnung ziehen.
7
8
9
10
11
C
12
Luftfi lter reinigen
Schraube (14) losschrauben und Filterdeckel (13) abnehmen.
ACHTUNG: Ansaugöffnungen mit einem sauberen Lappen
abdecken, um zu verhindern, dass Schmutzpartikel in den
Vergaserraum fallen.
Luftfi ltereinsatz abnehmen.
ACHTUNG: Um Augenverletzungen zu vermeiden,
Schmutz partikel nicht auspusten. Luftfilter nicht mit
Kraftstoff reinigen.
Luftfi lter mit Pinsel oder weicher Bürste reinigen.
Stark verschmutzten Luftfi lter in lauwarmer Seifenlauge mit
handels üb lichem Geschirrspülmittel auswaschen.
Luftfi lter gut trocknen.
Bei starker Verschmutzung öfter reinigen (mehrmals täglich),
denn nur ein sauberer Luftfi lter garantiert die volle Motorlei-
stung.
ACHTUNG:
Zündkerze oder Kerzenstecker dürfen bei laufendem Motor
nicht berührt werden (Hochspannung).
Wartungsarbeiten nur bei ausgeschaltetem Motor aus-
führen. Bei heißem Motor Verbrennungsgefahr. Schutzhandschuhe tragen!
Bei Beschädigung des Isolationskörpers, starkem Elektrodenabbrand bzw. stark verschmutzten oder verölten Elektroden, muss
die Zündkerze ausgewechselt werden.
Zündkerzenstecker (1) von der Zündkerze abziehen. Zündkerze
nur mit dem mitgelieferten Kombischlüssel ausbauen.
ACHTUNG: Als Ersatz nur die Zündkerze NGK BPMR 7A
verwenden.
Elektrodenabstand
A
Der Elektrodenabstand muss 0,5 mm betragen.
Anwerfseil auswechseln
Vier Schrauben (2) herausschrauben. Ventilatorgehäuse (3)
abnehmen.
Alte Seilreste entfernen.
Schraube (4) herausschrauben. Seiltrommel (7) festhalten
und Mitnehmer (5) und Feder (6) abnehmen.
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Die Rückholfeder-Kassette
(9) ist nicht gesichert und kann aus dem Ventilatorgehäuse
herausfallen. Die Rückholfeder steht unter Vorspannung
und kann dabei aus der Kassette springen! Eine herausge-
sprungene Feder kann entsprechend der Darstellung wieder
eingesetzt werden (Drehrichtung beachten!).
Rückholfeder-Kassette (9) gegen Herausrutschen sichern
und Seiltrommel (7) vorsichtig abziehen.
Neues Seil (ø 3 mm, 900 mm lang), wie in Bild gezeigt, einfädeln (Scheibe (11) beachten) und die beiden Enden mit einem
Knoten versehen.
Die Knoten (12) in die Seiltrommel (7) und in den Anwerfgriff
(10) einziehen.
Seiltrommel aufsetzen, dabei leicht drehen, bis sie in die Rückholfeder greift.
12
23
11
10
9
8
7
6
12
Mitnehmer (5) und Feder (6) montieren, Schraube (4) hineindrehen und festschrauben.
Seil in die Aussparung (8) an der Seiltrommel führen und mit
dem Seil die Seiltrommel zweimal im Uhrzeigersinn drehen.
Seiltrommel mit der linken Hand festhalten, mit der rechten
Hand die Verdrehung im Seil beheben, das Seil strammziehen
und festhalten.
Seiltrommel vorsichtig loslassen. Das Seil wird durch die Federkraft auf die Seiltrommel gewickelt.
Vorgang drei- bis viermal wiederholen. Der Anwerfgriff muß nun
aufrecht am Ventilatorgehäuse stehen.
ACHTUNG: Verletzungsgefahr! Den herausgezogenen Anwerfgriff sichern. Er schnellt zurück, wenn die Seiltrommel
versehentlich losgelassen wird.
HINWEIS: Bei voll ausgezogenem Anwerfseil muss die Seil-
trommel mindestens 1/4 Umdrehung gegen die Federkraft
weitergedreht werden können.
Beim Aufsetzen des Ventilatorgehäuses gegebenenfalls Anwerf-
45
griff leicht ziehen, bis die Anwerfvorrichtung greift.
B
22
Page 23
Rückholfeder-Kassette erneuern
Ventilatorgehäuse und Seiltrommel demontieren und montieren
(siehe Kapitel „Anwerfseil auswechseln“).
Rückholfeder-Kassette (9) vorsichtig aus dem Ventilatorgehäuse
nehmen.
ACHTUNG:
Verletzungsgefahr! Gebrochene Feder kann heraussprin-
gen!
Neue Rückholfeder-Kassette vorsichtig einsetzen.
Schalldämpfer reinigen
ACHTUNG: Bei heißem Motor Verbrennungsgefahr.
Schutzhandschuhe tragen!
Gegebenenfalls Schalldämpfer demontieren, hierzu drei Schrauben (16) lösen und herausschrauben.
Zylinderöffnung (17) mit einem Lappen verschließen.
Zylinderraum (18), insbesondere die Zylinderrippen mit geeig-
netem Werkzeug (Holzschaber) reinigen.
Lappen aus der Zylinderöffnung entfernen und Schalldämpfer
gemäß Abbildung montieren.
Die Dichtung (15) und das Wärmeleitblech (14) sind gegebenen-
falls durch Neue zu ersetzen. Rückstände der alten Dichtung
sind behutsam vom Schalldämpfer zu beseitigen.
Auf Einbaulage achten! Das Wärmeleitblech muss am Zylinder
anliegen, um den Wärmeübergang sicherzustellen.
Schrauben (16) bei kaltem Motor mit 10 Nm anziehen.
14
15
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17
18
E
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Page 24
Periodische Wartungs- und Pfl egehinweise
Für eine lange Lebensdauer sowie zur Vermeidung von Schäden und zur Sicherstellung der vollen Funktion der Sicher heits einrichtungen, müssen die nachfolgend beschriebenen Wartungsarbeiten regelmäßig durchgeführt werden. Garantieansprüche
werden nur dann anerkannt, wenn diese Arbeiten regelmäßig und ordnungsgemäß ausgeführt wurden. Bei Nichtbeachtung
besteht Unfallgefahr!
Benutzer von Motorsägen dürfen nur Wartungs- und Pfl egearbeiten durchführen, die in dieser Betriebsanleitung beschrieben sind.
Darüber hinausgehende Arbeiten dürfen nur von einer DOLMAR-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Seite
Allgemein gesamte Motorsäge Äußerlich reinigen und auf Beschädigungen überprüfen
Bei Beschädigungen umgehend fachgerechte Reparatur
veranlassen
Sägekette Regelmäßig nachschärfen, rechtzeitig erneuern 18-19
Kettenbremse Regelmäßig in der Fachwerkstatt überprüfen lassen
Sägeschiene Wenden, damit die belasteten Lauffl ächen gleichmäßig
abnutzen. Rechtzeitig erneuern 12
vor jeder Inbetrieb- Sägekette Auf Beschädigungen und Schärfe überprüfen 18-19
nahme Kettenspannung kontrollieren 12
Lagerung gesamte Motorsäge Äußerlich reinigen und auf Beschädigungen überprüfen Bei Beschädigungen umgehend fachgerechte Reparatur
veranlassen
Sägekette und -schiene Demontieren, reinigen und leicht einölen Führungsnut der Sägeschiene reinigen 20
Kraftstoff-, Kettenöltank Entleeren und reinigen
Vergaser Leerfahren
Schutzhülse für Kettenfänger
Auf Beschädigungen prüfen, ggf. erneuern 20
Werkstattservice, Ersatzteile und Garantie
Wartung und Reparaturen
Die Wartung und die Instandsetzung von modernen Motorsägen sowie sicherheitsrelevanten Baugruppen erfordern eine quali fi zierte
Fachausbildung und eine mit Spezialwerkzeugen und Testgeräten ausgestattete Werkstatt.
Alle nicht in dieser Betriebsanleitung beschriebenen Ar beiten müssen von einer DOLMAR-Fachwerkstatt ausgeführt werden.
Der Fachmann verfügt über die erforderliche Ausbildung, Erfahrung und Ausrüstung, Ihnen die jeweils kostengünstigste Lösung
zugänglich zu machen und hilft Ihnen mit Rat und Tat weiter.
Bei Reparaturversuchen durch dritte bzw. nicht autorisierte Personen erlischt der Garantieanspruch.
Den nächsten Fachhändler fi nden Sie unter www.dolmar.com
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Page 25
Ersatzteile
Der zuverlässige Dauerbetrieb und die Sicherheit Ihres Gerätes hängt auch von der Qualität der verwendeten Ersatzteile ab. Nur
Original DOLMAR-Ersatzteile verwenden, gekennzeichnet durch
Nur die Originalteile stammen aus der Produktion des Gerätes und garantieren daher höchstmögliche Qualität in Material, Maßhaltigkeit,
Funktion und Sicherheit.
Original Ersatz- und Zubehörteile erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler. Er verfügt auch über die notwendigen Ersatzteillisten, um
die benötigten Ersatzteilnummern zu er mit teln und wird laufend über De tail ver besserungen und Neuerungen im Er satz teilangebot
informiert.
Bitte beachten Sie auch, dass bei der Verwendung von nicht Original DOLMAR Teilen eine Garantieleistung durch DOLMAR nicht
möglich ist.
Garantie
DOLMAR garantiert eine einwandfreie Qualität und übernimmt, unbeschadet der gesetzlichen Gewährleistung, im Falle von Materialoder Herstellungsfehlern Garantie. Die Garantiezeit beträgt bei ausschließlich privater Nutzung 24 Monate und bei gewerblich /
berufl ichem Gebrauch oder bei Einsatz im Vermietgeschäft 12 Monate. Die gewährte Garantie hat nur in Deutschland und Österreich
Gültigkeit.
Jegliche Garantiearbeiten werden durch einen DOLMAR-Fachhändler bzw. einer DOLMAR Service-Werkstatt ausgeführt. Hierbei
behalten wir uns das Recht auf eine zweimalige Nachbesserung, bei gleichem Fehler, vor. Schlägt eine Nachbesserung fehl oder ist
diese unmöglich, kann das Gerät gegen ein gleichwertiges Gerät getauscht werden. Ist auch der Austausch erfolglos oder unmöglich
besteht die Möglichkeit der Wandlung.
Normaler Verschleiß, natürliche Alterung, unsachgemäße Nutzung sowie Reinigungs,- Pfl ege- und Einstellarbeiten unterliegen generell
nicht der Garantie. Der Garantieanspruch muss durch einen maschinell erstellten Original-Kaufbeleg nachgewiesen werden. Fragen
Sie im Zweifelsfall Ihren Verkäufer. Er ist als Verkäufer des Produktes für die Gewährleistung verantwortlich.
Betriebs- und Nutzungsbedingt unterliegen einige Bauteile, auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, einem normalen Verschleiß
und müssen gegebenenfalls rechtzeitig ersetzt werden.
Dazu gehören bei einer Kettensäge mit Benzinmotor:
Sägekette und Sägeschiene, Fliehkraftkupplung, Rutschkupplung, Kupplungstrommel und Ritzel, Luft,- und Kraftstoffi lter,
Anwerfvorrichtung, Zündkerze, Schwingungsdämpfer, Ölpumpe, Vergasermembranen und der Primer.
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass für fol gende Schadensursachen keine Garantie übernommen werden kann:
Nichtbeachtung der Betriebsanleitung. Unterlassung von notwendigen War tungs- und Reinigungsarbeiten. Schäden auf Grund
unsachgemäßer Vergasereinstellung. Offensichtliche Überlastung durch anhaltende Überschreitung der Leistungsobergrenze.
Verwendung nicht zugelassener Sägeschienen- und Kettentypen. Verwendung nicht zugelassener Schienen- und Kettenlängen.
Gewaltanwendung, unsachgemäße Behandlung, Missbrauch oder Unglücksfall. Überhitzungsschaden auf Grund von Verschmutzungen am Ventilatorgehäuse. Eingriffe nicht sachkundiger Personen oder unsachgemäße Instandsetzungsversuche. Verwendung
ungeeigneter Ersatzteile bzw. nicht Original DOLMAR Teile, soweit schadensverursachend. Verwendung ungeeigneter oder überlagerter Betriebsstoffe. Schadensursache durch nicht rechtzeitiges Nachziehen äußerer Schraubverbindungen.
Störungssuche
Störung System Beobachtung Ursache
Kette läuft nicht an Kettenbremse Motor läuft Kettenbremse ausgelöst
Motor startet nicht Zündsystem Zündfunke vorhanden Fehler in Kraftstoffversorgung, Kompres sions-
oder sehr unwillig system, mechanischer Fehler
kein Zündfunke STOP-Schalter betätigt, Fehler oder Kurzschluss
in der Verkabelung, Kerzenstecker, Kerze defekt
Kraftstoff- Kraftstofftank ist gefüllt Choke in falscher Position, Vergaser defekt,
versorgung Saugkopf verschmutzt, Kraftstoffl eitung geknickt
oder unterbrochen
Kompressions- Innerhalb des Gerätes Kurbelgehäusedichtung defekt, beschädigte
system Radialwellendichtringe, Zylinder oder Kolben -
ringe schadhaft
Außerhalb des Gerätes Zündkerze dichtet nicht ab
Mechanischer Anwerfer greift nicht ein Feder im Starter gebrochen, gebrochene Teile
Fehler innerhalb des Motors
Warmstart-Probleme Vergaser Kraftstoff im Tank Vergasereinstellung nicht korrekt
Zündfunke vorhanden
Motor springt an, Kraftstoff- Kraftstoff im Tank Leerlaufeinstellung nicht korrekt, Saugkopf
stirbt aber sofort wieder versorgung oder Vergaser verschmutzt
ab Tankbelüftung defekt, Kraftstoffl eitung unter - brochen, Kabel schadhaft, STOP-Schalter
schadhaft
Mangelnde Leistung mehrere Systeme Gerät läuft im Leerlauf Luftfi lter verschmutzt, Vergasereinstellungkönnen gleich- falsch, Schalldämpfer zugesetzt, Abgaskanal
zeitig betroffen im Zylinder zugesetzt
sein
Keine Kettenschmierung Öltank, Ölpumpe kein Kettenöl an der Öltank leer
Sägekette Ölführungsnut verschmutzt
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Auszug aus der Ersatzteilliste
Nur Original DOLMAR-Ersatzteile verwenden. Für Reparaturen
und Ersatz anderer Teile ist Ihre DOLMAR-Fachwerkstatt zuständig.
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2
1
PS-3410
Pos. DOLMAR-Nr. Stck. Benennung
1 412 030 661 1 Sternschiene 30 cm (12“)
412 035 661 1 Sternschiene 35 cm (14“)
412 040 661 1 Sternschiene 40 cm (16“)
412 030 471 1 Carving Schiene 30 cm (12”), 1/4”
412 035 471 1 Carving Schiene 35 cm (14”), 1/4”
2 528 092 046 1 Sägekette 3/8“ für 30 cm
528 092 052 1 Sägekette 3/8“ für 35 cm
528 092 056 1 Sägekette 3/8“ für 40 cm
512 466 068 1 Sägekette 1/4” für 30 cm
512 466 076 1 Sägekette 1/4” für 35 cm
hergestellt von DOLMAR GmbH, Jenfelder Str. 38, D-22045 Hamburg, den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der einschlägigen EU-Richtlinien entsprechen:
EU-Maschinenrichtlinie 98/37/ EG,
EU-EMV-Richtlinie 2004/108/ EG,
Geräuschemission 2000/14/EG.
Ab 29.12.2009 tritt die Richtlinie 2006/42/EG in Kraft und ersetzt die Richtlinie 98/37/EG. Das Produkt erfüllt dann auch die Anforderungen
dieser Richtlinie.
Zur sachgerechten Umsetzung der Anforderungen dieser EU-Richtlinien wurden maßgeblich folgende Normen herangezogen: EN
14982, EN ISO 11681-2, EN 61000-4-2, EN 61000-4-3, CISPR 12.
Das Konformitätsbewertungsverfahren 2000/14/EG erfolgte nach Anhang V. Der gemessenen Schallleistungspegel (L
dB(A). Der garantierte Schallleistungspegel (Ld) beträgt 108 dB(A).
Die EU-Baumusterprüfung wurde durchgeführt von: TÜV Product Service GmbH, Zertifi zierstelle, Ridlerstr. 31, D-80339 München.
Die technische Dokumentation ist hinterlegt bei DOLMAR GmbH, Abteilung FZ, Jenfelder Straße 38, D-22045 Hamburg.