Der T erminal Adapter TA 22 dient zum Betrieb zweier analoger Endeinrichtungen
wie Faxgeräte (Gruppe 2 und 3), analoge Modems und Telefone (auch DECTBasisstationen) an einem Mehrgeräteanschluß.
Die Endgeräte, die Sie am TA 22 betreiben, müssen auf das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) eingestellt sein. Beachten Sie dazu die Gebrauchsanweisung
Ihres Endgeräts.
Dabei verhält sich der TA 22 am ISDN-Anschluß wie ein digitales Endgerät. Das
bedeutet, daß bis zu 7 weitere digitale Endgeräte parallel zum TA 22 angeschaltet werden können.
Aufstellen des TA 22
Der TA 22 wird für normale Gebrauchsbedingungen gefertigt. Die heutigen
Möbel sind mit einer unübersehbaren Vielfalt von Lacken und Kunststoffen
beschichtet und werden mit unterschiedlichen Lackpflegemitteln behandelt. Es ist
daher nicht ausgeschlossen, daß manche dieser Stoffe Bestandteile enthalten,
die die Gummifüße des TA 22 angreifen. Die so durch Fremdstoffe veränderten
Apparatefüße können u. U. auf der Oberfläche der Möbel unliebsame Spuren
hinterlassen. DeTeWe kann aus verständlichen Gründen für derartige Schäden
nicht haften.
Aufstellungsort
Achten Sie bitte darauf, daß der TA 22 nicht in feuchten Räumen betrieben und
keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt wird.
Der TA 22 kann entweder auf einer Unterlage (Schreibtisch, Telefontisch o.ä.) aufgestellt werden oder mit zwei Schrauben an der Wand aufgehängt werden.
Funktechnische Einrichtungen (DECT, usw.) sollten mindestens einen halben Meter
vom TA 22 entfernt aufgestellt werden.
Wandaufhängung
Für die Wandaufhängung des TA 22 bohren Sie zwei Löcher entsprechend der
Bohrschablone in dieser Anleitung ca. 30 mm tief und setzen 2 Kunststoffdübel
mit einem Durchmesser von 6 mm ein.
Drehen Sie die Schrauben so ein, daß der Abstand von der Wand zum Schraubkopf ca. 4,5 mm beträgt. Der Schraubenschaft soll 3,5 mm stark sein. Hängen
Sie den Terminal Adapter 22 an den beiden Schrauben ein.
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Reinigen - wenn's nötig wird
Wischen Sie den TA 22 mit leicht feuchtem oder einem Antistatiktuch ab, nie mit
einem trockenen Tuch.
Inbetriebnahme
Steckverbindungen
Die Anschlußbuchse für das Steckernetzgerät befindet sich auf der Unterseite des
TA 22. Auf der Vorderseite finden Sie die Anschlußbuchse für die mitgelieferte
IAE-Schnur (IAE = ISDN Anschluß Einheit) und Anschlußbuchsen für Ihre Endgeräte. Leuchtet die Leuchtdiode stetig, ist der TA 22 betriebsbereit.
Aufbau einer Verbindung
Sie bauen Ihre gewünschten Verbindungen über die angeschalteten Endgeräte
auf, wie es die entsprechenden Bedienungsanleitungen vorschreiben. Zusätzliche
Bedienungen sind nicht erforderlich.
Programmierung
Grundsätzliches
Da der TA 22 als „Plug & Play“- Gerät ausgeliefert wird, ist eine Programmierung
nur erforderlich, wenn Sie für Ihren ISDN-Anschluß mehrere Rufnummern (MSN)
haben und diese den jeweiligen a/b-Anschlüssen einzeln zuordnen möchten.
Ohne Programmierung werden alle MSN‘s auf beiden a/b-Anschlüssen signalisiert.
Sofern das ISDN- Leistungsmerkmal „Fallweise Unterdrückung der Rufnummer“
(CLIR) an Ihrem Anschluß eingerichtet wurde, können Sie die Übermittlung der
eigenen Rufnummer bei abgehenden Gesprächen ein- bzw. ausschalten.
Sie programmieren den TA 22 mit der Tastatur Ihres analogen Endgerätes. Bitte
Programmieren Sie die TAE-Anschlüsse getrennt, nacheinander.
Ablauf
Bitte überzeugen Sie sich, daß die Verbindung zu dem ISDN-Anschluß
besteht
und das Steckernetzteil
Bitte beachten Sie, daß jeder a/b-Anschluß nur einzeln programmiert werden
kann. Sie können beide a/b-Anschlüsse mit je einem analogen Endgerät, das
auf MFV-Wahl geschaltet sein muß, belegen. Der Hörer am eventuell vorhandenen zweiten Telefon muß aufgelegt sein.
Stecken Sie nun das Steckernetzteil ans Netz.
nicht gesteckt
ist.
nicht
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Eingabe/Löschen der eigenen Rufnummer
– Heben Sie den Hörer ab und warten Sie auf den negativen Quittungston (4
kurze Töne: - - - - ).
– Wählen Sie die Kennzahl '12' und warten Sie auf den Hinweiston (Doppel-
ton: – – ).
– Wählen Sie nun eine der Rufnummern Ihres Anschlusses (max. 10 Ziffern) und
beenden Sie die Eingabe mit der # - Taste.
– Zum Löschen Ihrer eingegebenen MSN geben Sie nach Eingabe der Kenn-
zahl '12' nur die '#' ein.
– Warten Sie auf den positiven Quittungston (1 Sekunde langer Ton: –––––– ).
– Legen Sie den Hörer auf, oder nehmen Sie eine andere Programmierung vor.
– Stellen Sie nun die Verbindung zu Ihrem ISDN-Anschluß her.
Sollte der negative Quittungston ertönen (4 kurze Töne: - - - - ), ist bei der Eingabe
ein Fehler aufgetreten. Bitte fangen Sie noch einmal mit der Eingabe der Kennzahl an. Sollten Sie keinen negativen Quittungston, sondern z. B. das Besetztzeichen erhalten, müssen Sie den TA 22 kurz vom Netz trennen (Steckernetzteil aus
der Steckdose ziehen und wieder einstecken).
Bitte beachten Sie, daß Sie je a/b-Anschluß nur eine Rufnummer (MSN) programmieren. Geben Sie eine weitere Rufnummer ein, wird die vorige Eingabe
überschrieben! Um Ihre Rufnummernzuordnung zu überprüfen, empfehlen wir , von
einem a/b-Anschluß jeweils den anderen anzurufen. Hören Sie sofort ein Besetztzeichen, ist die gewählte Nummer die Rufnummer des gerade benutzten Telefons. Hören Sie ein Freizeichen, müßte der Apparat an der anderen a/b
klingeln. Klingelt er nicht, ist evtl. die Klingel abgeschaltet. Kommt das Besetztzeichen erst nach einer längeren Pause, ist diese Nummer falsch oder nicht programmiert worden.
Übermittlung der eigenen Rufnummer unterdrücken
bzw. wieder aktivieren
Sofern das ISDN-Leistungsmerkmal „Fallweise Unterdrückung der Rufnummer“ an
Ihrem Anschluß eingerichtet ist, können Sie dies wie folgt aktivieren/deaktivieren:
– Beginnen Sie wie unter: „Ablauf“ beschrieben.
– Sie müssen eine MSN programmiert haben.
– Heben Sie den Hörer ab und warten Sie auf den negativen Quittungston (4
kurze Töne: - - - - ).
– Wählen Sie die Kennzahl '80' und warten Sie auf den Hinweiston (Doppel-
ton: – – ).
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– Geben Sie nun die folgende Ziffer ein:
1 = Unterdrücken der Übermittlung der Rufnummer (CLIR)
0 = Aktivierung der Übermittlung der eigenen Rufnummer (CLIP).
– Warten Sie auf den positiven Quittungston (1 Sekunde langer Ton: –––––– ).
Sollte der negative Quittungston ertönen (4 kurze Töne: - - - - ), ist bei der Eingabe ein
Fehler aufgetreten. Bitte fangen Sie noch einmal mit der Eingabe der Kennzahl an.
Hinweis:
Standardmäßig ist seitens der Vermittlungseinrichtung der Deutsche Telekom das Leistungsmerkmal CLIP (Anzeige der Rufnummer des A-Teilnehmers beim
B-Teilnehmer) fest eingestellt. Für die Option „Fallweise Unterdrückung der Rufnummer (CLIR)“ wird zusätzlich zur Grundgebühr eine monatliche Gebühr durch
die Deutsche Telekom erhoben (Stand 9/96: 2,99 DM).
Störungen
Was ist los?Was ist die Ursache?Was tun?
Fehlerton (kurze Töne - - -
- - - - )
Sie bekommen keine
Verbindung
Leuchtdiode leuchtet
nicht
Leuchtdiode blinktAnschluß zum ISDN
Ihr Endgerät wird nicht
gerufen
ProgrammierfehlerTA 22 kurz vom Netz
trennen
Eine der Steckverbindungen ist nicht gesteckt
Stromversorgung fehltSteckernetzteil stecken
nicht gesteckt
Falsche Rufnummer pro-
grammiert
Alle Steckverbindungen
kontrollieren und richtig
stecken
IAE-Stecker stecken
Neu programmieren
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Service und Gewährleistung
Sie haben ab Kaufdatum eine Gewährleistungsdauer von einem Jahr.
Sollte ein Defekt auftreten, so wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Händler oder
an unsere Hotline, um die Möglichkeit der Falschprogrammierung oder eines
Anschlußfehlers auszuschließen. Unsere technische
Hotline in Berlin: Telefon 09001 - DeTeWe (= 09001 - 33 83 93)
(0,62 EUR/Min., aus dem Mobilfunknetz bitte 0190 - 33 83 93 wählen)
Fax 01805 - 33 83 94 (0,12 EUR/Min.)
Oder benutzen Sie unsere Supportformulare unter
www.detewe.de
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