Crosswave ED BOSCH Operating Instructions Manual

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Pedelec mit Lithium-Ionen Batterie / Pedelec avec batterie au lithium-ion Pedelec with Lithium-ion battery / Pedelec con batteria agli ioni di litio
DE
GB
ITA
Elektrobike ED BOSCH
Bedienungsanleitung
Mode d’emploi de votre
de votre nouvelle bicyclette
Operating Instructions
for your new cycle
Istruzioni d'uso
Per la Sua nuova bicicletta
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Bedienungsanleitung CROSSWAVE Elektrobike ED BOSCH
Pedelec mit Lithium-Ionen Batterie
Mode d’emploi de votre CROSSWAVE Elektrobike ED BOSCH
Pedelec avec batterie au lithium-ion
Bedienungsanleitung
ED BOSCH
Operating instructions for CROSSWAVE Electro Bicycle ED BOSCH
Pedelec with Lithium-ion battery
Istruzioni d'uso CROSSWAVE Elektro-Bike ED BOSCH
Pedelec con batteria agli ioni di litio
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- Handbremsen 20
- V-Brake Bremsen 20
- Hydraulikbremsen 21
- Rollenbremsen 21
- Scheibenbremsen 21
Lastentransport 21
- Anhänger 21
- Vorderradgepäckträger 22
- Hinterradgepäckträger 22
Pflegehinweise 22
- Pflege des Pedelec-Antriebes 22
- Allgemeine Pflegehinweise 23
- Erhalt im Winter 23
BOSCH HMI / Drive Unit / Battery Pack / Charger 24
- HMI / Drive Unit 31
- Battery Pack 38
- Charger 43
Willkommen 4 QUICKSTART 6
Ihr CROSSWAVE Pedelec und seine Bauteile 6 Vor der ersten Inbetriebnahme 7 Regelmäßige Inspektionen 8
- Inspektionsplan 9 Belastung des Pedelecs / Bremsverhalten 9 Bestimmungsgemäße Verwendung des Pedelecs 9 Tipps, um sicher durch den Verkehr zu kommen 10 Garantie 10 Verschleissteile 11
Inbetriebnahme Pedelec 12
Einstellungen vor Fahrtantritt 13
- Sattel 13
- Lenker und Lenkervorbau 14
- Bremse 15
- Pedale 15
- Beleuchtungsanlage 16
- Lenkungslager 16
- Speichen 16
- Schnellspanner 17
- Reifen 17
- Felgen 18
- Drehmomentvorgaben 18
Bedienung allgemein 19
- Schaltung 19
- Kettenschaltung 19
- Nabenschaltng mit Rücktrittbremse 19
- Bremsen 19
- Rücktrittbremse 20
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Inhalt
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fahren zu dürfen, müssen Sie mindestens 16 Jahre alt sein oder einen Führerausweis der Kategorie M (Motorfahrräder
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) besitzen. Hinsichtlich Haftpflicht und Versicherung genügt eine Velovignette
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.
Wir empfehlen zu Ihrer eigenen Sicherheit bei der Fahrt stets einen Fahrradhelm zu tragen!
Das von Ihnen erworbene Qualitätsprodukt wird Ihnen viel Freude bringen. Ob zum Einkaufen, für den Weg zur Arbeit, zur Freizeitgestaltung, für Ausflüge oder als Begleiter im Urlaub. Große Sorgfalt legen wir schon in die Konstruktion und der Auswahl der Komponenten, damit auch Sie zu der begeisterten Gruppe der „elektrifizierten“ Radfahrer gehören können!
Wenn Sie die zahlreichen Ratschläge, die in diesem Handbuch zusammengestellt wurden, befolgen, werden Sie Ihr Pedelec in einem optimalen Zustand erhalten können und damit selbst viel zur eigenen Sicherheit beitragen.
Da Sie dieses Pedelec bei einem Fachhändler gekauft haben, ist gewährleistet, dass das Fahrrad in endmontiertem Zustand übergeben wurde und Sie können auch weiterhin mit fachgerechter Beratung zu Reparatur-, Montage- und Zubehörfragen rechnen.
Willkommen PanTerra™ – Intelligent Electric!
Sehr geehrte Kundin - sehr geehrter Kunde,
vielen Dank, dass Sie sich mit dem CROSSWAVE Pedelec für ein Modell mit PanTerra™ Antriebstechnologie entschieden haben! Durch PanTerra wurde eine leichte, alternative Mobilität technisch möglich. So haben Sie Teil an dieser zukunftsorientierten Form der umweltschonenden Art der Fortbewegung!
Dieses CROSSWAVE Elektrofahrrad ist ein so genanntes Pedelec
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, d.h. der elektrische Zusatzantrieb unterstützt Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h bei gleichzeitigem Treten der Pedale.
Das CROSSWAVE Pedelec entspricht in seiner technischen Ausführung der europäischen Norm EN15194 für elektromotorisch unterstütze Räder und der europäischen Fahrradnorm EN 14764. Um in der Schweiz dieses Pedelec im öffentlichen Straßenverkehr
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Der neu geschaffene Begriff Pedelec besteht aus den Worten Pedal, Electric und Cycle
und beschreibt einen besonderen Typ Elektrofahrrad, der sich vom so genannten E-Bike insofern absetzt, da von Gesetz her festgelegt ist, dass sein Zusatzantrieb nur gleichzeitig mit dem Pedalantrieb wirken darf. 2
Verkehrszulassungsverordnung (VZV), Stand am 5. Dezember 2008
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Verkehrsversicherungsverordnung (VVV), Stand am 1. Januar 2009
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Dieses Benutzerhandbuch gilt für unterschiedliche Aus­stattungsvarianten des CROSSWAVE Pedelecs. Rahmenform und Schaltungsausführung können variieren. Beachten Sie dann bitte nur die Abschnitte, die auf Ihr Fahrrad zutreffen.
Das CROSSWAVE Pedelec folgt in seiner technischen Ausführung der europäischen Norm EN15194 für elektromotorisch unterstützte Räder. Zudem entspricht es den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften, insbesondere der europäischen Fahr-radnorm DIN-EN 14764.
Die Zeichnungen und Fotos dienen der Prinzipdarstellung und erheben keinen Anspruch alle Varianten richtig wiederzugeben.
Lassen Sie sich elektrisieren!
Ihr CROSSWAVE Team
In der Betriebsanleitung haben wir alle Stellen, die Ihre Sicherheit betreffen, mit diesem Zeichen versehen. Geben Sie alle Sicherheitsanweisungen auch an andere Benutzer Ihres Fahrrades weiter!
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Ihr CROSSWAVE Pedelec und seine Bauteile
(A) Fahrbatterie (B) Statusanzeige der Fahrbatterie (C) Verriegelung der Fahrbatterie (D) Motorsteuerung (Elektronik) (E) Lade-Eingangsbuchse (F) Kurbel mit Sensor (G) Motor (H) Lenker-Bedienelemente
Abb. 1
C
A
D
B
E
F
G
H
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Info: Fahren Sie bei Nässe besonders vorsichtig. Bei rutschiger Strasse verlängert sich der Bremsweg. Bei Nässe ist der Bremsweg doppelt bis dreimal so lang. Stellen Sie Ihre Fahrweise auf die veränderten Bedingungen ein. Fahren Sie langsamer und bremsen Sie frühzeitig.
Schalten Sie die Beleuchtung bei ungünstigen Sichtverhältnissen wie Nebel, Regen, Dämmerung und Dunkelheit ein.
Fahren Sie abseits öffentlicher Verkehrsflächen nur auf Wegen und nicht quer durch Wald und Flur. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit im Gelände Ihren Fahrfähigkeiten an. Tragen Sie bei der Fahrt enge Beinkleider oder benutzen Sie Hosenklammern.
Tragen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit einen Fahrradhelm.
Helle, auffallende Kleidung erhöht die Erkennbarkeit bei schlechter Sicht.
Fahren Sie nicht freihändig – Unfall- und Sturzgefahr.
Vor der ersten Inbetriebnahme
Vorschriften
Bremsen: Ein Fahrrad muss über mindestens zwei unabhängig
voneinander funktionierende Bremsen verfügen.
Glocke: Eine hell tönende Glocke ist vorgeschrieben. Lichtanlage: Beide Lampen müssen gleichzeitig funktionieren.
Die Mitte des Lichtkegels des Vorderlichtes darf höchstens zehn Meter vor dem Fahrrad auf die Fahrbahn treffen. Das Rücklicht muss in einer Höhe von mindestens 25 cm über der Fahrbahnoberfläche befestigt sein. Reflektoren: Vorne ein möglichst grossflächiger, weisser Reflektor, der mit dem Scheinwerfer kombiniert sein kann. Hinten mindestens ein roter Rückstrahler. Wahlweise darf die Rückleuchte mit einem Strahler kombiniert sein. Je zwei gelbe Pedalreflektoren pro Pedal, einer nach vorne und einer nach hinten gerichtet. Zusätzlich darf eine Stand- oder Akkuleuchte montiert werden.
Sonderregelungen für Sportfahrräder
Für Renn- und Mountainbikes gilt abweichend Folgendes: Scheinwerfer und Schlussleuchte können batteriebetrieben sein. Sie brauchen nicht am Fahrrad festmontiert sein, müssen jedoch bei entsprechenden Lichtverhältnissen eingesetzt werden. Dennoch müssen Sporträder über Reflektoren verfügen. Bei offiziellen Wettkämpfen gelten die Bestimmungen nicht, sofern sie auf abgesperrten Strecken stattfinden.
Warnhinweis: Führen Sie Reparatur-, Wartungs­und Einstellarbeiten an Ihrem Fahrrad nur dann selbst durch, wenn Sie über die erforderlichen Kenntnisse und Werkzeuge verfügen! Zu Ihrer Sicherheit Überlassen Sie in Zweifelsfällen alle Arbeiten an Ihrem Fahrrad einer Fachwerkstatt oder der Serviceabteilung. Durch Unfall oder unsachgemässe Behandlung verbogene oder beschädigte Bauteile müssen wegen Bruchgefahr sofort ersetzt werden – z.B. Rahmen, Gabel, Lenker, Lenkervorbau, Sattelstütze, Pedale oder Kurbelarme.
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Vor der ersten Inbetriebnahme:
Ihr Fahrrad wurde mehrfach während der Herstellung und einer anschliessenden Endkontrolle geprüft. Da sich beim Transport des Fahrrades Veränderungen in der Funktion ergeben können, prüfen Sie unbedingt vor jeder Fahrt Folgendes:
Info:
– Befestigung der Laufräder, fester Sitz der Schnellspanner. – Die Mindesteinstecktiefe von Lenkervorbau und Sattelstütze und deren Befestigung. – Wirksamkeit und Einstellung der Bremsen. – Einstellung und Verschraubung der Federungskomponenten. – Funktion der Schaltung und der Beleuchtung. – Fester Sitz aller Schrauben, Muttern und der Pedale. – Den Luftdruck und die Profiltiefe der Reifen.
Regelmäßige Inspektionen
Kontrollieren Sie periodisch, z.B. nach 300–500 km oder nach 3–6 Monaten, je nach Benutzungsintensität des Fahrrades, den festen Sitz aller Schrauben, Muttern und Schnellspanner. Zum ersten Mal nach ca. 100 km. In regelmässigen Abständen sind Kontrollen bzw. Wartungen notwendig. Die Kilometerangaben sind in diesem Fall nur zur Orientierung. Sie müssen je nach Einsatz und der im Regen gefahrenen Kilometer angepasst werden. Zusätzlich zu den Arbeiten, die Sie auch bei der regelmässigen Inspektion vornehmen, sollten Sie noch die folgenden Arbeiten durchführen:
– Fahrrad reinigen und bewegliche Teile fetten. – Lackschäden und Roststellen behandeln. – Blanke Metallteile schutzbehandeln. – Funktionsuntüchtige oder beschädigte Teile ersetzen.
WICHTIGER HINWEIS: Achtung! Zu allen Arbeiten, die Sie selbst an Ihrem Fahrrad durchführen können, gehören etwas Erfahrung, geeignetes Werkzeug und handwerkliches Geschick. Achten Sie beim Festziehen aller Schrauben auf die richtigen Anzugsdreh­momente. Diese finden Sie in dieser Bedienungs­anleitung auf Seite 22 oder in den Anleitungen der Komponentenhersteller. Überlassen Sie schwierige und sicherheitstechnische Arbeiten besser dem Fachmann.
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Belastung des Pedelecs
– Die zulässige Gesamtbelastung (Fahrer und Gepäck) für das CROSSWAVE Pedelec beträgt 120kg. – Die zulässige Belastung des Gepäckträgers entnehmen Sie den auf dem Gepäckträger angegebenen Werten. – Ist Ihr Fahrrad mit einem Frontkorb ausgestattet so beträgt die zulässige Zuladung hier 5kg.
Bremsverhalten
– In engen Kurven, sandigen und rutschigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig gebremst werden, damit das Vorderrad nicht wegrutscht und das Pedelec lenkbar bleibt! – Die Bremsen müssen mit Gefühl betätigt werden. Blockierende Räder haben eine geringere Bremswirkung und können zum Schleudern und Sturz führen! – Grundsätzlich nicht in, sondern vor den Kurven bremsen; Bremsen erhöht die Rutschgefahr! – Die am Lenker befestigten Bremshebel müssen immer fest sitzen. Diese regelmäßig auf festen Sitz prüfen und gegebenenfalls nachziehen. – Arbeiten an der Bremsanlage nur von den Fachhändlern durchführen lassen!
Bestimmungsgemäße Verwendung des Pedelec:
Ihr Pedelec ist aufgrund seiner Konzeption und Ausstattung dazu bestimmt, auf öffentlichen Straßen und befestigten Wegen wie ein Fahrrad eingesetzt zu werden. Insbesondere gilt dies bei der Benutzung des Pedelec im Gelände, bei Überladung und nicht ordnungsgemäßer Beseitigung von Mängeln.
Wann? Wartung/Kontrolle Maßnahme
nach ca. 100 km und später mind. 1x jährlich
Überprüfen der Anziehmomente von Schrauben, Kurbeln, Pedalen, Lenker, Sattelstütze und Sattel. Einstellung von Schaltung, Steuersatz, Federelemente und Bremsen. Überprüfen der Laufräder und Bereifung
Kundendienst, Serviceabteilung oder Fachwerkstatt
nach jeder Fahrt Überprüfen der Felgen,
Speichen, Bereifung, Glocke, Bremsen, Schnellspanner, Beleuchtung und Funktion der Schaltung und Federung
Felgen auf Rundlauf und Verschleiss prüfen. Reifen auf Fremdkörper über­prüfen
Relelmäßig nach 300–500 km
Kette, Zahnkranz und Ritzel. Kettenverschleiss prüfen, fester Sitz aller Schrauben, Verschleissanzeige an der Felge
Reinigen und mit Kettenfett abschmieren
nach 1000 km Rücktrittbremsnaben,
VR-HR Naben
Zerlegen, reinigen und fetten. Bremsmantel prüfen, evtl. ersetzen
nach 3000 km Steuersatz, Pedale, Naben,
Brems- und Schaltzüge*)
Durch Service prüfen, zerlegen, reinigen, abschmieren und evtl. ersetzen
nach Regen Kette, Bremse, Schaltung Reinigen, schmieren
* Teflon beschichtete Seilhüllen nicht ölen!
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Garantie
1) Garantie: Mit Ihrer Entscheidung zum Kauf eines Fahrrades aus
unserem Hause können Sie ein hochwertiges Qualitätsprodukt Ihr Eigen nennen. Die Migros gewährt Ihnen eine Garantie von 2 Jahren.
2) Die Garantie bezieht sich nicht:
– Auf Schäden, die durch unsachgemässen Gebrauch und höhere
Gewalt entstehen (siehe Informationen zur bestimmungsgemäßen Verwendung des Pedelecs).
– Auf alle Teile des Fahrrades, die einem funktionsbedingten Verschleiss
unterliegen, soweit es sich nicht um Produktions- oder Materialfehler handelt. (Siehe Liste der möglichen Verschleissteile auf der Seite
12).
– Auf Schäden, die durch unsachgemässe oder mangelhafte Pflege
und nicht fachmännisch durchgeführte Reparaturen, Umbauten oder Austausch von Teilen am Fahrrad entstehen. Ausführliche Pflege-hinweise finden Sie in dieser Bedienungsanleitung.
– Auf Unfallschäden oder sonstige ungewöhnliche Einwirkungen von
aussen, soweit diese nicht auf Informations- oder Produktfehler zurückzuführen sind.
– Auf Reparaturen, die unter Einsatz von Gebrauchtteilen erfolgen oder
Schäden, die daraus entstehen.
– Auf Schäden, die durch wettkampfmässigen Einsatz des Produktes
entstehen (siehe Informationen zur bestimmungsgemäßen Verwendung des Pedelecs).
– Auf nachträgliche Anbauten, die zum Zeitpunkt der Übergabe
nicht zum Lieferumfang des Produktes gehören oder Schäden, die durch die nichtfachmännische Montage dieser Anbauten entstehen.
Info: Um bestehende Garantieleistungen in Anspruch zu nehmen, muss dem Verkäufer unbedingt der Original-Kassenbeleg vorgelegt werden.
Achtung! Tipps, um sicher durch den Strassenverkehr zu kommen:
– Halten Sie sich immer an die Strassenverkehrsordnung. – Fahren Sie rücksichtsvoll. Gefährden oder provozieren Sie andere
Verkehrsteilnehmer nicht.
–
Schalten Sie bei einbrechender Dunkelheit frühzeitig das Licht ein. – Auf Autobahnen ist das Radfahren verboten. Lebensgefahr! – Halten Sie ausreichend Abstand zu vorausfahrenden
Kraftfahrzeugen, diese haben in der Regel einen kürzeren
Bremsweg. – Ziehen Sie helle Kleidung an, damit Sie frühzeitig erkannt werden. – Tragen Sie immer einen Sturzhelm. – Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Fahrrad stets in einem
verkehrssicheren Zustand befindet. – Kinder unter 6 Jahren sollten immer den Gehweg benutzen. Beim
Überqueren einer Fahrbahn müssen die Kinder absteigen. Aus
Sicherheitsgründen darf im Strassenverkehr keine Musik mit
Kopfhörern empfangen werden.
Achtung! Machen Sie sich mit den Verkehrsregeln vertraut, bevor Sie sich in den Strassenverkehr begeben. Rechnen Sie mit Fehlern der anderen!
– Fahren Sie bitte nur auf ausgewiesenen Wegen und Strassen,
nicht über Wiesen und Felder oder quer durch den Wald. – Fahren Sie nie durch Gewässer. – Nehmen Sie Rücksicht auf Spaziergänger und Wanderer, seien
Sie besonders an unübersichtlichen Stellen und bergab
bremsbereit, achten Sie auf Ihre Geschwindigkeit und hinterlassen
Sie keine Bremsspuren.
Achtung! Fahrten im Gelände verlangen eine Menge Geschick­lichkeit, gute Fitness und hohe Konzentration. Beginnen Sie mit leichten Touren und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad allmählich.
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2) Felgen in Verbindung mit Felgenbremsen
Durch das Zusammenwirken von Felgenbremse und Felge ist nicht nur der Bremsbelag, sondern auch die Felge einem funktions­bedingten Verschleiss ausgesetzt. Aus diesem Grund sollte die Felge in regelmässigen Abständen auf ihren Verschleisszustand überprüft werden. Das Auftreten von feinen Rissen oder die Verformung der Felgenhörner bei Erhöhung des Luftdrucks deuten auf erhöhten Verschleiss hin. Felgen mit Verschleissindikatoren ermöglichen es, den Verschleisszustandder Felge einfach festzustellen.
3) Bremsbeläge
Die Bremsbeläge bei Felgen-, Trommel- und Scheibenbremsen unterliegen funktionsbedingt einem Verschleiss. Dieser ist von der Nutzung des Fahrrades abhängig. Bei Fahrten in bergigem Gelände oder bei sportlicher Nutzung des Fahrrades kann der Austausch der Bremsbeläge in kürzeren Abständen notwendig sein. Kontrollieren Sie regelmässig den Verschleisszustand der Beläge und lassen Sie diese von ihrem Service austauschen.
4) Ketten und Zahnriemen
Die Fahrradkette unterliegt funktionsbedingt einem Verschleiss. Die Höhe des Verschleisses ist von der Pflege und Wartung und der Art der Nutzung des Fahrrades (Fahrleistung, Regenfahrten, Schmutz, Salz etc.) abhängig. Durch regelmässiges Reinigen und Einölen kann die Lebensdauer zwar verlängert werden, ein Austausch ist jedoch bei Erreichen der Verschleissgrenze erforderlich (ca. 2000–3000 km).
Verschleissteile
Bitte beachten Sie: Liste der Fahrrad-Verschleissteile:
1) Bereifung
2) Felgen in Verbindung mit Felgenbremse
3) Bremsbeläge
4) Ketten und Zahnriemen
5) Kettenräder, Ritzel, Innenlager und Schaltwerksrollen
6) Leuchtmittel der Lichtanlage
7) Lenkerbänder/Griffbezüge
8) Hydrauliköle und Schmierstoffe
9) Schaltungs- und Bremszüge
10) Lackierungen
1) Bereifung
Die Fahrrad-Bereifung unterliegt funktionsbedingt einem Verschleiss. Dieser ist abhängig von der Nutzung des Fahrrades und kann vom Fahrer sehr stark beeinflusst werden. Scharfes Bremsen, das zum Blockieren des Reifens führt, reduziert die Lebensdauer des Reifens beträchtlich. Darüber hinaus sollte der Luftdruck regelmässig kontrolliert und falls erforderlich, auf den vom Reifenhersteller angegebenen Wert aufgepumpt werden. Auch übermässige Sonneneinstrahlung, Benzin, Öle etc. können die Bereifung schädigen.
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5) Kettenräder, Ritzel, Innenlager und Schaltwerksrollen
Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung unterliegen die Ritzel, Kettenräder, Innenlager und Schaltwerksrollen funktionsbedingt einem Verschleiss. Durch regelmässiges Reinigen und Schmieren kann die Lebensdauer zwar verlängert werden, ein Austausch ist jedoch bei Erreichen der Verschleissgrenze erforderlich. Die Höhe des Verschleisses ist von der Pflege, Wartung und der Art der Nutzung des Fahrrades (Fahrleistung, Regenfahrten, Schmutz, Salz etc.) abhängig.
6) Leuchtmittel der Lichtanlage
Glühlampen und andere Leuchtmittel unterliegen funktionsbedingt einem Verschleiss. Aus diesem Grund kann ein Austausch erforderlich sein. Der Nutzer sollte immer Ersatz-Glühlampen mitführen, um einen Austausch vornehmen zu können.
7) Lenkerbänder und Griffbezüge
Lenkerbänder und Griffbezüge unterliegen funktionsbedingt einem Verschleiss. Aus diesem Grund kann ein Austausch regelmässig erforderlich sein. Achten Sie darauf, dass die Griffe fest mit dem Lenker verbunden sind.
8) Hydrauliköle und Schmierstoffe
Hydrauliköle und Schmierstoffe verlieren im Laufe der Zeit an Wirkung. Alle Schmierstellen sollten regelmässig gereinigt und neu abgeschmiert werden. Nicht getauschte Schmierstoffe erhöhen den Verschleiss an den betroffenen Anbauteilen und Lagern.
9) Schaltungs- und Bremszüge
Alle Bowdenzüge müssen regelmässig gewartet und eventuell ausgetauscht werden. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn das Fahrrad oft im Freien abgestellt wird und den Witterungs­einflüssen ausgesetzt ist.
10) Lackierungen
Lackierungen benötigen eine regelmässige Pflege. Überprüfen Sie regelmässig alle Lackflächen auf Schäden und bessern Sie diese sofort aus. Dies bewahrt auch den optischen Eindruck Ihres Fahrrades.
Inbetriebnahme des CROSSWAVE Pedelecs
Die folgenden Kapitel des Benutzerhandbuchs für das CROSSWAVE Pedelec gehen davon aus, dass alle Fahrrad-typischen ergonomischen Grundeinstellungen und notwendige Sicher­heitsüberprüfungen bereits vorgenommen wurden:
– Lenker und Sattel sind in die gewünschte Position gebracht und entsprechend fest angezogen worden. – Die Laufräder sind mit ausreichend Reifendruck versehen und deren Achsmuttern ebenfalls fest angezogen. – Bremsen und Pedalantrieb sind auf Funktion überprüft. – Die Beleuchtungsanlage ist funktionsbereit.
Weiteres dazu im Kapitel Einstellungen vor Fahrtantritt.
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Einstellungen vor Fahrtantritt
Prüfen Sie vor jeder Fahrt ob
– alle Schrauben, die Laufradmuttern bzw. der Schnellspanner fest sind – die Bremsen funktionieren – der Luftdruck der Bereifung ausreicht – die Beleuchtungsanlage intakt ist – die Glocke in Ordnung ist
Sattel und Lenker:
Ihr Fahrrad ist durch den Fachhändler fahrfertig montiert, Lenker und Sattelposition auf Ihre Körpermaße eingestellt. Beim Einstellen der Sattel- und Lenkerhöhe auf die Markierung der Mindesteinstecktiefe an Lenkervorbau-Schaft und Sattelstütze achten und niemals den Lenker oder Sattel über die Markierung herausziehen!
Sattel:
Der Sattel ist in drei Richtungen verstellbar: Höhe, Neigung und Abstand zum Lenker (siehe Abb.)
Höhe:
– Sattelklemmbolzen (Abb., Pos. 1) bzw. Schnellspanner (Abb., Pos. 1) lösen – Sattelstütze heraus- oder hineinbewegen – Nach dem Einstellen Klemmung gut festziehen.
Sie haben die Sattelhöhe für Ihre Körpergröße richtig eingestellt, wenn Sie, auf dem Sattel sitzend, mit beiden Fußspitzen den Boden berühren.
Achtung! Die Sattelstütze muss mindestens bis zur Markierung eingeklemmt bleiben. Sonst besteht Bruch – und damit Sturzgefahr! Ledersättel können bei den ersten Benutzungen und beim Feuchtwerden auf Kleidung abfärben. Durch häufiges Verstellen der Sattelhöhe verkratzt die Oberfläche der Sattelstütze durch die mechanische Bewegung. Diese Beschädigung fällt unter den normalen Verschleiß und stellt keinen Sachmängelhaftungsfall dar.
Neigung zur Sitzfläche und Abstand zum Lenker (s. Abb.):
– Mutter Sattelkloben bzw. Innen-Sechskantschraube (2) lösen – Sattel vor- oder zurückschieben – Sattel neigen – Mutter bzw. Innen-Sechskantschraube festziehen
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Neigung des Lenkers einstellen:
– Lösen der Verschraubung (Abb. Pos. 2) – Drehen in die richtige Position – Festziehen der Verschraubung
Winkelverstellbarer Lenkervorbau:
Mit diesem Vorbau sind Sie noch flexibler bei der Einstellung der Lenkerposition:
Lenker und Lenkervorbau
Der Lenker kann wie folgt verstellt werden (siehe Abb.):
Achtung! Nach einem Sturz auf den Lenker müssen Lenker und Vorbau erneuert werden. Unsichtbare Mikro-Risse bedeuten Bruch- und damit Sturzgefahr!
Höhe einstellen:
– Mutter bzw. Innen-Sechskantschraube der Klemmspindel lösen (Abb. Pos. 1) – Mit einem leichten Hammerschlag die Spindel lockern und die richtige Lenkerhöhe einstellen. – Anschließend Klemmspindel festziehen.
Achtung!: Achten Sie wieder auf die Markierung, die keinesfalls aus dem Steuerrohr ragen darf. Bruch – und damit Sturzgefahr! Durch häufiges Verstellen der Lenkerhöhe kann die Oberfläche verkratzt werden. Diese Beschädigung fällt unter den normalen Verschleiß und kann keinen Sachmängelhaftungsanspruch darstellen.
Einstellung: – Lösen der Verschraubung. – Drehen Sie den Lenker in die gewünschte Position. – Festziehen der Verschraubung.
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Diesen Vorbau kann man nicht in der Höhe verstellen!
Bremse
Vor jeder Fahrt muss die Funktionsfähigkeit der Bremsanlage überprüft werden. Die Einstellung der Bremsen nur vom Fachhändler durchführen lassen.
Das erforderliche Nachstellen der Bremsen ist an dem immer größer werdendem Leerweg des Handbremshebels zu erkennen, d.h. durch die Abnutzung der Bremsgummis lässt sich der Bremsgriff immer dichter an den Lenkergriff heranziehen. Regelmäßig muss dies ausgeglichen werden.
Die Bremsgummis sind Verschleißteile und unterliegen nicht der Sachmängelhaftung.
Hinterrad-Rücktrittbremse
Diese Bremse ist einstellfrei. Beachten Sie, dass die Bremse unwirksam wird sobald die Kette einen Defekt hat oder abgesprungen ist.
Pedale
Die Pedale müssen jederzeit fest angezogen sein. Achten Sie beim Montieren bzw. Demontieren (z.B. zu Transportzwecken) darauf, dass Pedale zweierlei Gewinde haben. Die Gewinde an Pedale und Tretkurbel sind sehr hohen Kräften ausgesetzt. Sie halten nur, wenn die Pedale fest angezogen sind.
Das rechte Pedal (Kettenseite) ist am Achs-Ende mit „R“ gekennzeichnet und hat Rechtsgewinde.
Das linke Pedal ist am Achs-Ende mit „L“ gekennzeichnet und hat Linksgewinde.
„Ahead-Vorbau“
Tretkurbeln
Die Tretkurbeln sind mit Innen-Sechskant- bzw. Sechskantschrauben auf den Vierkantansätzen der Tretlagerachse befestigt. Der feste Sitz der Tretkurbel ist regelmäßig zu prüfen, entfernen Sie die Schutzkappen und ziehen anschließend die darunter liegenden Schrauben fest.
Das rechte Pedal muss daher in Uhrzeigerrichtung, das linke Pedal in entgegen gesetzter Richtung eingeschraubt werden.
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Lenkungslager
Prüfung: – Betätigen Sie den Bremsgriff für das Vorderrad und schieben Sie das Fahrrad vor und zurück.
Ist durch nutzungsbedingten Verschleiß Spiel vorhanden, muss das Lager unverzüglich eingestellt werden. Lassen Sie das Einstellen durch eine Fachwerkstatt erledigen.
Beleuchtungsanlage
Das CROSSWAVE Pedelec ist mit einer Beleuchtungsanlage ausgestattet, die über die Fahrbatterie mit Strom versorgt wird. Sie wird über den Schalter am Frontscheinwerfer ein- und ausgeschaltet (siehe Abb.). Eine Elektronik im Scheinwerfer wandelt die 25V der Fahrbatterie in 6V für das Licht um.
Da der Strombedarf der Fahrradbeleuchtung sehr gering ist, würde eine nicht abgeschaltete Beleuchtung 2-3 Tage leuchten. Darüber hinaus verhindert die Schutzelektronik eine Tiefentladung der Batterie, falls das Licht versehentlich angeschaltet bleibt.
Achtung! Dennoch das Licht beim Abstellen des Pedelec immer ausschalten, da Sie sonst überraschend eine leere Batterie vorfinden.
Speichen
Durch die Benutzung dehnen und entspannen sich die Speichen. Sie müssen gemäß dem Grad der Nutzung regelmäßig zentriert werden.
Überlassen Sie das Zentrieren des Laufrades und Spannen der Speichen einer Fachwerkstatt. Eine gleichmäßige und
stramme Speichenspannung ist für den Rundlauf der Räder erforderlich. Lose Speichen, ungleichmäßige Spannung oder Überlastung führen zu Speichenbrüchen.
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Schnellspanner
Schnellspanner sind je nach Ausstattung an Vorder- und Hinterrad sowie zur Sattelrohrklemmung zu finden.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt den geschlossenen und festen Zustand. Sollten Sie bemerken, dass z.B. die Vorderradklemmung sich lockert, halten Sie umgehend an und ziehen den Schnellspanner fest.
Reifen und Felgen
Der maximal zulässige Reifendruck ist auf den Seitenflanken der Bereifung angegeben. Fahren Sie nicht mit zu wenig Luft (Rad schwimmt) oder zuviel Luft (Schlauch platzt). Falscher Luftdruck führt zu erhöhtem Verschleiß, auch wenn das Fahrrad platt steht. Unsere Empfehlung:
Achtung!
Ein loses Laufrad, insbesondere Vorderrad, bedeutet höchste Sturzgefahr!
Der Schnellspannhebel hat 2 Positionen,
CLOSE=ZU und OPEN=OFFEN.
Stellen Sie zunächst mit der Mutter M die Festigkeit ein. Drücken Sie dann den Hebel mit etwas Kraft in die Position ZU.
Für Fahrradschläuche existieren 3 Ventilsysteme:
Beachten Sie bitte, dass beim Sclaverand Ventil zum Luft­Aufpumpen bzw. -Ablassen nach dem Abschrauben der Staub­kappe erst die Rändelmutter gelöst werden muss. Achten Sie immer auf ausreichend Profil und eine unbeschädigte Karkasse der Reifen.
Reifengröße Luftdruck (bar)
47-559 (26“x1,75x2) 50-559 (26“x1,90) 52-559 (26“x2,25x2) 57-559 (26“x2,125) 37-622 (28“x1 3/8x1 5/8) 40-622 (28“x1 3/8) 47-622 (28“x1,75x2) 50-622 (28“x1,90)
hintenvorn 2,5 2,0 2,0 2,0 3,5 3,0 2,5 2,5
3,0 2,5 2,5 2,5 4,0 3,5 3,0 3,0
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Drehmomentvorgaben
Achsmuttern Vorderrad 20 Nm Achsmuttern Hinterrad 25 Nm Tretkurbelbefestigung 30 Nm Bremsklotzbefestigung 5 Nm Dynamobefestigung 10 Nm Sonstige Schrauben: M4 2,1 Nm M5 4,2 Nm M6 7,3 Nm M8 17 Nm M10 34 Nm
Felgen
Felgenverschleißindikator: Viele Aluminiumfelgen sind mit einem Verschleißindikator ausgestattet. Lassen Sie sich vom Fachhändler die Bedeutung erklären.
Kettenspannung
Achten Sie auch darauf, dass die Kette als wichtigstes Antriebselement richtig gespannt ist. Durch eine nutzungsbedingte Dehnung der Kette ist eine regelmäßige Kontrolle notwendig. Lassen Sie die Kette gegebenenfalls von einen Fachhändler Nachspannen.
Wie in Abb. dargestellt, sollte sich die Kette in der Mitte der beiden Kettenräder ca. 1,5 cm leicht auf- und ab bewegen lassen.
VORSICHT vor Felgen-Verschleiß!
Prüfen Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Felgen. Wenden Sie sich rechtzeitig an Ihren Fachhändler.
BRUCH- und UNFALLGEFAHR!
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Bedienung allgemein
Schaltung
Sollten Sie noch nicht mit einer Gangschaltung vertraut sein, üben sie außerhalb des Straßenverkehrs mit Ihrem neuen Pedelec umzugehen, zu bremsen und Kurven zu fahren.
Kettenschaltung
Schalten Sie zunächst einmal die Kette auf das hintere mittlere Ritzel. Schalten Sie zwischen den vorderen Kettenblättern. Danach dasselbe umgekehrt. So lernen Sie leicht die Funktionsweise der Schaltung. Schalten Sie nie im Stillstand oder beim Rückwärtstreten Wählen Sie Ihre Übersetzung je nach Gelände vorn und regeln mit den hinteren Zahnkränzen nach.
Die Kette darf nicht über Kreuz, d.h. sehr schräg laufen, da sonst Kette und Zahnräder schneller verschleißen Nutzen Sie die Kettenschaltung wie in Abb. skizziert.
Nabenschaltung mit Rücktrittbremse
Bei einer Nabenschaltung halten Sie beim Schalten kurz mit dem Treten inne, damit das Getriebe umschalten kann. Die Nabenschaltung bedarf aufgrund der Schaltzug-Dehnung eines regelmäßigen Nachstellens durch den Fachhändler.
Gebräuchlich sind zurzeit 3-, 4-, 5-, 7-, 8- und 9- Gang­Nabenschaltung verschiedener Hersteller.
Zur Einstellung Ihrer speziellen Schaltung wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, bzw. orientieren sich an der beigelegten Bedienungsanleitung des Schaltungs-Herstellers.
Bremsen
Ihr Pedelec ist mit zwei unabhängigen Bremsen ausgestattet. Der rechte Bremshebel wirkt auf die Vorderradbremse und der linke auf die Hinterradbremse.
Eine Änderung dieser Anordnung ist durch Umhängen der Bremszüge am Bremshebel möglich. Lassen Sie dies durch den Fachhändler ausführen.
Schaltungseinstellung:
Je nach Art und Nutzung der Schaltung muss diese regelmäßig eingestellt werden. Lassen Sie alle Einstellungen an der Schaltung vom Fachhandel ausführen.
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Die V-Brake zeichnet sich aufgrund ihrer verbesserten Konstruktion durch sehr gute Trocken- und Nassbremswerte aus, birgt aber gewisse Gefahren in sich, insbesondere für den ungeübten Fahrradfahrer.
Bei falscher Anwendung der Bremsen können Sie die Kontrolle über Ihr Rad verlieren. Üben Sie, besonders als Anfänger, den Einsatz dieser Bremsen. Fahren Sie zunächst langsam und betätigen Sie die Bremshebel leicht, um sich mit dem Ansprechverhalten der Bremsen vertraut zu machen.
Rücktrittbremse
Die Rücktrittbremse ist eine Hinterradbremse, die durch das Rückwärtstreten betätigt wird. Durch Probe fahren erhalten Sie ein Gefühl dafür, wann die Bremse anspricht.
Bei langen und steilen Abfahrten unbedingt die zweite Bremse d.h. die Vorderradbremse abwechselnd benutzen, damit die Hinterradbremse abkühlen kann! Zu starkes Erhitzen der Rücktrittnabe führt zu Schmiermittelverlust! Nachschmierung erforderlich! Die Bremskörper einer Rücktrittbremse unterliegen auch Verschleiß und müssen dem Grad der Benutzung entsprechend regelmäßig gewechselt werden. Lassen Sie dies durch den Fachhändler durchführen.
Handbremsen
Die Bremsen vor jeder Fahrt auf gute Funktion überprüfen. Falls Nachlassen der Bremswirkung festgestellt wird Fachhändler aufsuchen!
Die Bremsschuhe bzw. -schuhe sind gekennzeichnet. Ersatzteile immer gleicher Kennzeichnung verwenden.
V-Brake Bremse
Diese Bremse wird durch ziehen des Bremshebels am Lenker Ihres Fahrrades betätigt. Es wirken zwei Bremsschuhe auf die Felgenflanken.
Achtung!
Sturz- und Verletzungsgefahr bei Not-Bremsungen!
Über die Möglichkeiten der Bremskrafteinstellung informieren Sie sich bitte bei Ihrem Fachhändler und in den Hersteller­unterlagen.
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Hydraulikbremse
Diese Bremse wird ebenfalls durch Ziehen des Bremshebels am Lenker Ihres Fahrrades betätigt. Es wirken zwei Bremsgummis auf die Felgenflanken.
Statt Bowdenzüge hat diese Bremse Bremsleitungen, die mit Hydrauliköl gefüllt sind. Lassen Sie sich vom Fachhändler beraten und lesen Sie gründlich die ausführlichen technischen Unterlagen des Herstellers. Die Hydraulikbremse ist sehr feinfühlig und lässt sich genau dosieren. Durch Probe fahren können Sie das Bremsverhalten testen.
Scheibenbremse
Auch diese Bremse betätigen Sie mittels Bremshebel am Lenker. Das Prinzip ähnelt dem der Felgenbremse, nur dass diese Bremse auf der Nabe sitzt. Die Bremsklötze wirken auf eine Bremsscheibe.
Lastentransport
– Bei Mitnahme von Lasten diese gut befestigen und unbedingt die zulässige Tragfähigkeit des Gepäckträgers beachten! – Keine Taschen oder andere Gegenstände an den Lenker hängen! Die Fahrsicherheit wir dadurch beeinträchtigt. Aluminiumlenker sind nicht für die Aufnahme von Lasten konstruiert!
Anhänger
– Beachten Sie die max. zulässige Geschwindigkeit von 25 km/h bei Anhängernutzung. – Max. Zulässige Anhängerzuladung 40kg
Achtung!
Sturz- und Verletzungsgefahr bei Not-Bremsungen!
Rollenbremse
Auch diese Bremse betätigen Sie mittels Bremshebel am Lenker. Der Bremsmechanismus wirkt an der Laufradnabe und ist vor Witterungseinflüssen gut geschützt.
Beachten Sie, dass bei langem Bremsen (lange und steile Abfahrten) eine große Reibungswärme entsteht, die einen Wärmestau verursacht.
Achtung!
Erhitzte Nabenkörper nicht berühren. Abkühlzeit nach langen gebremsten Abfahrten bis ca. 30 Minuten.
Achtung!
Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrrades ändert sich. Sturz- und Verletzungsgefahr!
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Pflegehinweise
Das CROSSWAVE Pedelec ist genau wie ein gewöhnliches Fahrrad zu pflegen um anhaltende Freude am Komfort der vielen Funktionen zu ermöglichen.
Darüber hinaus ist die regelmäßige Kontrolle der Bremsen, des Reifendrucks, der verschiedenen Schraubverbindungen, insbesondere Lenker, Sattel und Achsmuttern zwingend erforderlich um die Fahrsicherheit zu gewährleisten.
Pflege des Pedelec Antriebs:
Die Pflege des elektrischen Zusatzantriebssystems lässt sich unterteilen in den Erhalt der maximalen Kapazität der Fahrbatterie durch entsprechenden Umgang und in den Schutz der anderen elektrischen Bestandteile vor anhaltender Nässe.
Die Lithium-Ionen Batterie ist möglichst erst nach vollständiger Entladung wieder voll aufzuladen. Bitte versuchen Sie das sofortige Aufladen der fast vollen Batterie nach kurzer Fahrt zu vermeiden.
Im Winter oder bei anderer größerer Nutzungsunterbrechung sollte spätestens nach 6 Monaten wieder aufgeladen werden. Nur dieser Umgang ermöglicht eine lange Lebensdauer. Bei längerer Nicht-Benutzung die Batterie dem Pedelec entnehmen und auch die Sicherung ziehen, um den Ruhestrom der Elektronik als Verbraucher auszuschließen.
Nach eine Fahrt im Regen oder wenn viel Schlamm auf Gehäuseteile gespritzt ist sollte dieser mit einem angefeuchteten
– Nur geprüfte Anhängerkupplungen verwenden und an den vorgeschriebenen Stellen befestigen. – Nur Anhänger verwenden, die dem Stand der Sicherheitstechnik entsprechen. – Vor der ersten Fahrt üben Sie durch Probefahrten ohne Last. – Beachten Sie die StVZO-Forderungen für die Beleuchtungseinrichtungen des Anhängers. – Keine Haftung für durch Anhängernutzung am Fahrrad entstandene Schäden!
Vorderradgepäckträger, Korb
– Halten Sie sich bei der Zuladung an die Herstellerangaben auf den Bauteilen. – Vermeiden Sie Überladung! – Transportieren Sie keine lebenden Tiere!
Hinterradgepäckträger
– Halten Sie sich bei der Zuladung an die Herstellerangaben auf den Bauteilen. – Verwenden Sie die im Handel üblichen Transporttaschen,
-Körbe und Spanneinrichtungen. – Transportieren Sie keine Personen und lebende Tiere.
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Schwammtuch möglichst umgehend entfernt werden, das CROSSWAVE Pedelec gereinigt und trocken gestellt werden.
Das Reinigen sollte niemals mit einem Druckwasserstrahl oder Dampfreinigungsgerät erfolgen. Das System ist zwar spritz­wassergeschützt und damit regenfest, seine elektrischen Steckverbinder sind aber nicht völlig versiegelt. Durch völliges Durchnässen des Kabelbaums können Kurzschlüsse entstehen, die die digitale Steuerung des Systems sofort zerstören.
Daher ist es völlig zu vermeiden, das Pedelec mit eingesetzter Batterie bei Regen auf dem Autogepäckträger zu transportieren. Der starke Fahrtwind drückt Wasser an jede Stelle im Rahmen und im Batteriegehäuse.
Ist dieser Transport dennoch erforderlich, die Batterie unbedingt dem CROSSWAVE Pedelec entnehmen und nach Ankunft vor dem Wiedereinsetzen der Batterie für ausreichendes Abtrocknen des durchnässten Fahrrades zu sorgen.
Allgemeine Pflegehinweise:
– Vor Inbetriebnahmen des Pedelecs empfiehlt sich eine Konservierung der Chromteile und des Rahmens mit einem im Handel erhältlichen Fahrradpflegemittel. – Säubern Sie das Fahrrad regelmäßig mit einem Schwamm oder weichen Lappen von Staub und Schmutz. Verwenden Sie hierfür möglichst ein im Handel erhältliches Fahrrad-Reinigungsmittel. Anschließend das Fahrrad mit einem ebenfalls im Handel erhältlichen Schutzmittel behandeln.
– Verwenden Sie keinesfalls einen Hochdruckreiniger zur Säuberung von Naben und Tretlager. Damit beschädigen Sie die Bauteile. – Achten Sie darauf, dass Reifen und Bremsgummi mit Öl nicht in Berührung kommen.
Erhalt im Winter:
Eine Konservierung des Pedelec empfiehlt sich besonders bei längerer Lagerung in den Wintermonaten. Auch hier ist zu beachten, dass das Pedelec in einen mit konstanter Temperatur versehenen Raum gestellt wird. Große Temperatur-Schwankungen sowie Luftfeuchtigkeit wirken sich negativ auf alle Chrom- und Leichtmetallteile aus. Für die Überwinterung empfiehlt es sich, das Pedelec ins­gesamt auf Schäden zu überprüfen, um einen Werkstattauf­enthalt im Frühjahr zu vermeiden. Entlasten Sie die Reifen des Pedelecs, indem Sie es aufhängen.
Bei längerer Nichtnutzung des Pedelecs entnehmen Sie die Batterie, ziehen Sie auch die Sicherung der Batterie und lagern Sie diese in einem kühlen und trockenen Raum.
Die empfohlene Lagertemperatur für die Batterie ist 15°C.
Beachten Sie auch alle weiteren in diesem Handbuch aufgeführten Montage-, Wartungs- und Pflegehinweise sowie die Angaben der Schaltungshersteller.
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