Schauen Sie mit diesem Gerät niemals direkt in die Sonne oder in die Nähe der Sonne.
Es besteht ERBLINDUNGSGEFAHR!
• Setzen Sie das Gerät – speziell die Linsen – keiner direkten Sonneneinstrahlung aus! Durch die Lichtbündelung könnten Brände verursacht werden.
• Bauen Sie das Gerät nicht auseinander! Wenden Sie sich im Falle eines Defekts an Ihren Fachhändler.
Er nimmt mit dem Service-Center Kontakt auf und kann das Gerät ggf. zwecks Reparatur einschicken.
• Setzen Sie das Gerät keinen hohen Temperaturen aus.
SCHUTZ der Privatsphäre!
Das Fernglas ist für den Privatgebrauch gedacht. Achten Sie die Privatsphäre Ihrer
Mitmenschen – schauen Sie mit diesem Gerät zum Beispiel nicht in Wohnungen!
Teileverzeichnis
B Fernglas-Mittelachse
C Twist-Up-Augenmuscheln
D Dioptrieneinstellung
E Fernglaskörper
F Objektivtubus
G Mitteltrieb (Scharfeinstellung)
H Okular
I Objektivlinse
J Stativanschlussgewinde
1) Bildkreis, bei korrekt eingestelltem Augenabstand
Brillenträger-Okular
Wenn Sie mit einer Brille durch das Fernglas schauen, drehen Sie die Twist-Up-Augenmuscheln ein (2). Tragen Sie hingegen keine Brille, drehen Sie die Augenmuscheln heraus, um den notwendigen Pupillenabstand
zu erreichen.
Einstellen des Augenabstandes
Der Abstand der Augen ist von Person zu Person verschieden. Um ein perfektes Zusammenspiel zwischen
Ihren Augen und dem Okular des Fernglases zu erreichen, sollten Sie das Fernglas so um die Mittelachse
einknicken (1), dass Sie beim Durchblicken einen Bildkreis sehen (10). Bitte merken Sie sich die Einstellung
für die spätere Benutzung.
Scharfeinstellung
Blicken Sie durch das Fernglas und schließen Sie das rechte Auge. Stellen Sie nun das Bild für das linke
Auge durch drehen des Mitteltriebs (6) scharf. Schließen Sie nun das linke Auge, und stellen Sie das Bild
für das rechte Auge durch drehen am Dioptriering (3) scharf.
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Fernglas auf ein Stativ montieren
Ihr Fernglas ist mit einem Stativanschlussgewinde (9) ausgestattet. Der dazu erforderliche Stativadapter
ist als optionales Zubehör im Handel erhältlich (Bresser Art.-Nr. 19-16000 oder 19-16500). Damit läßt sich
Ihr Fernglas auf ein Stativ mit DIN-Anschlussgewinde (z.B. Bresser Art.-Nr. 49-22100) montieren.
Fernglas ABC
DIE VERGRÖßERUNG
Der Vergrößerungswert wird bei der Modellbezeichnung immer zuerst angegeben (z.B. 10x42). Man erkennt das Objekt z.B. bei einer 10-fachen Vergrößerung so, als wäre die Distanz nur ein Zehntel so groß,
wie sie tatsächlich ist.
DER OBJEKTIVDURCHMESSER
Die dem Objekt zugewandte Linse nennt man Objektiv. Bei der Angabe 10x42 stellt die zweite Ziffer den
Objektivdurchmesser in Millimetern dar. Der Objektivdurchmesser bietet einen Richtwert für die Lichtmenge, die in das Fernglas treten kann.
Ein Objektivdurchmesser von 20 mm ist für die Beobachtung bei Tageslicht ausreichend.
In der Dämmerung benötigt man einen großen Durchmesser (z.B. 50 mm), um soviel, wie möglich von dem
noch vorhandenen Licht aufzunehmen.
DIE LICHTDURCHLÄSSIGKEIT (TRANSMISSION)
Möglichst viele Lichtstrahlen „durchzulassen“ nennt man bei optischen Systemen „Lichtdurchlässigkeit“.
DAS OKULAR
Das Okular ist die dem Auge zugewandte Optik und besteht meist aus Achromaten (3-6 Einzellinsen). Durch
die Güte des Okulars wird die optische Qualität (Farbkorrektur, Bildschärfe, Bildverzeichnung) mitbestimmt.
DAS BRILLENTRÄGER-OKULAR
Das Brillenträger-Okular bietet mit und ohne Brille das volle Sehfeld. Es ist um die Mittelachse schwenkbar
und dient dazu das Fernglas den unterschiedlichen Augenabständen der Benutzer anzupassen. Wenn der
Benutzer einen Bildkreis bei der Beobachtung sieht, ist der richtige Augenabstand eingestellt.
BINOKULAR
Binokulare Ferngläser haben immer zwei Okulare.
MONOKULAR
Monokulare Ferngläser und Spektive haben immer nur ein Okular.
DÄMMERUNGSZAHL
Die Dämmerungszahl ist das Maß für die Sehleistung und Detailerkennbarkeit eines Fernglases bei schlechten Lichtverhältnissen.
Formel: √ Objektiv Ø x Vergrößerung
Das Ergebnis ist rein rechnerisch zu bewerten und nur für einen Vergleich von unterschiedlichen FernglasTypen (8x30, 7x50, 10x50 usw.) interessant. Die errechnete Zahl berücksichtigt keine Leistungssteigerung
des Fernglases durch Vergütung, hochwertige Glassorten, usw.
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DIOPTRIE-AUSGLEICH
Bei Ferngläsern mit Mitteltrieb-Einstellung ist das rechte Okular drehbar. Damit kann die Fehlsichtigkeit des
Benutzers ausgeglichen werden. Bei Modellen mit Einzelokulareinstellung sind beide Okulare drehbar und
dienen ebenfalls zur Scharfeinstellung.
GUMMIARMIERUNG
Geräte mit Gummiarmierung sind für den robusten, berufsmäßigen Einsatz empfehlenswert. Die Gummiarmierung schützt das Fernglas bei Stößen, Fall und Spritzwasser. Das Material unserer Gummiarmierung ist
bei normalem Gebrauch unempndlich gegen Sonneneinstrahlung.
JUSTIERUNG (Doppelbild)
Unter einer Justierung bei Ferngläsern versteht man die parallele Ausrichtung der beiden Fernglashälften.
Wird ein Fernglas hart gestoßen oder fällt es auf den Boden, können die Prismen verschoben werden und
das Glas ist dejustiert. Bei Beobachtungen durch ein dejustiertes Fernglas erscheinen dem Betrachter die
Konturen verschoben (Doppelbild). Eine leichte Dejustierung des Modells wird eventuell durch die Akkomodierung (Anpassung) der Augen ausgeglichen, bei längerer Nutzung können eventuell Kopfschmerzen
auftreten. In jedem Fall ist ein dejustiertes Fernglas zur Reparatur einzusenden.
LICHTSTÄRKE (allgemeiner Hinweis)
Die Lichtstärke (LS) ist das Maß für die Helligkeit des Fernglases. Unter normalen Umständen ist ein 7x50
Fernglas (LS 51) für den Benutzer erheblich lichtstärker als ein 10x50 Fernglas (LS 25). Um die höhere
Lichtstärke des 7x50 Fernglases ausnutzen zu können, ist es Voraussetzung, dass sich die Pupille des
Benutzers auf die Größe der Austrittspupille (AP) des Fernglases vergrößert (beim 7x50: 50/7 = AP 7,14).
LICHTSTÄRKE (geometrisch)
Die geometrische Lichtstärke ist der rechnerische Helligkeitswert eines Fernglases. Modelle mit hoher
Lichtstärke sind besonders für Beobachtungen in der Dämmerung geeignet.
Formel zur Berechnung der Lichtstärke: (Objektiv Ø / Vergrößerung)
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z.B.: (50/10)2 = 5 x 5 = 25
Bei dieser Berechnung der Lichtstärke wird eine leistungssteigernde Ausstattung des Glases, wie z.B.
Mehrschichtvergütung, Qualität des optischen Glases, oder BAK-4 Prismen, nicht berücksichtigt.
SEHFELD
Unter dem Begriff Sehfeld versteht man bei einem Fernglas das übersehbare Gelände bei einem Abstand
von 1000 m vom Objekt. Das Sehfeld ist meistens in „Meter“ angegeben. Bei der Angabe des Sehfeldes als
Winkel (z.B. 7°) entspricht 1° = 17,5 m.
Ein Fernglas mit einem Sehfeld über 120 m/1000 m wird unter der Bezeichnung „Großfeld“; ein Fernglas mit
einem Sehfeld über 140 m/1000 m unter der Bezeichnung „Weitwinkel“ angeboten. Weitwinkel-Ferngläser
sind besonders für sich bewegende Objekte (Fußball, Pferderennen) geeignet.
STATIV-ANSCHLUSS
Bei vielen Fernglas-modellen ist bereits ein Stativgewinde integriert.
Diese Ferngläser können mit Hilfe eines Stativ-Adapters auf ein Stativ geschraubt werden und garantieren
so ein “ruhiges” Bild.
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VERGÜTUNG
Normale optische Linsen haben die Eigenschaft, einen Teil des einfallenden Lichtes zu reektieren. Es
entsteht ein Lichtverlust und eine Verminderung des Kontrastes durch Streulicht. Durch Vergütung der Lin-
sen (Aufdampfen einer reexmindernden Mineralschicht) wird die Reexion erheblich gemindert und die
Lichttransmission (Durchlässigkeit) gesteigert.
Ein vollvergütetes Fernglas lässt im Vergleich zu einem unvergüteten Glas ca. 60% mehr Licht in den Strahlengang ein. Durch die Verwendung spezieller Vergütungen (UV-Vergütung, Mehrschichtvergütung) wird die
Lichtstärke weiter gesteigert.
HINWEISE zur Reinigung
• Reinigen Sie die Linsen (Okulare und/oder Objektive) nur mit einem weichen und fusselfreien Tuch (z. B.
Microfaser). Das Tuch nicht zu stark aufdrücken, um ein Verkratzen der Linsen zu vermeiden.
• Zur Entfernung stärkerer Schmutzreste befeuchten Sie das Putztuch mit einer Brillen-Reinigungsüssig-
keit und wischen damit die Linsen mit wenig Druck ab.
• Schützen Sie das Gerät vor Staub und Feuchtigkeit! Lassen Sie es nach der Benutzung – speziell bei
hoher Luftfeuchtigkeit – bei Zimmertemperatur einige Zeit akklimatisieren, so dass die Restfeuchtigkeit
abgebaut werden kann. Setzen Sie die Staubschutzkappen auf und bewahren Sie es in der mitgelieferten
Tasche auf.
ENTSORGUNG
• Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien sortenrein. Informationen zur ordnungsgemäßen Entsorgung
erhalten Sie beim kommunalen Entsorgungsdienstleister oder Umweltamt.
• Beachten Sie bei der Entsorgung des Geräts die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen!
Informationen zur fachgerechten Entsorgung erhalten Sie bei den kommunalen Entsorgungsdienstlei-
stern oder dem Umweltamt.
GARANTIE & SERVICE
Die reguläre Garantiezeit beträgt 10 Jahre und beginnt am Tag des Kaufs. Die vollständigen Garantiebedingungen und Serviceleistungen können Sie unter www.bresser.de/garantiebedingungen einsehen.