Brandrup Variotent User Manual [de]

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VARIOTENT®
Anleitung
Mit dem VARIOTENT-System haben wir im Jahre 1990 neue Meilensteine im Wohnmobil-Vorzeltbau gesetzt. Das
VARIOTENT-System ist das erste und bislang einzige Vorzeltkonzept, welches speziell für Freizeit- und Wohnmobile
praxisgerecht durchdacht sowie konsequent reisemobilgerecht entwickelt und hergestellt ist. Wenn Sie sich mit den vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten vertraut machen, werden Sie viel Freude an Ihrem VARIOTENT-Modell haben. Jedem VARIOTENT-Modell ist eine Zubehör-Grundausstattung beigefügt, welche für die meisten Bodenverhältnisse (z.B. Wiese, feste Erde) erforderlich ist.
TIPP:
Nehmen Sie in die Ferien stets mehr Heringe, Erdnägel, Abspannleinen mit, als Sie unbedingt brauchen: Kleinteile verliert man leicht; auch können Heringe und Erdnägel im Boden so fest steckenbleiben, dass man sie nicht mehr „heil“ heraus­ziehen kann. Heringe und Erdnägel für Sand-, Steinboden usw. sind als Zubehör erhältlich. Wenn Sie ans Mittelmeer fahren, sollten Sie auf jeden Fall zumindest auch Erdnägel (Stahl) mit Haken für steinige Böden mitnehmen. Bitte bewahren Sie auch den Gerüstplan (im Gerüstkarton beiliegend) auf, um bei Ersatzteilbestellungen die benötigten Teile genau angeben zu können.
Sie erhalten oft aus Endkontrollgründen jedes
V ARIOTENT insgesamt verbunden verpackt, also alle Seitenwände sind
untereinander und am Dach mit den Reißverschlüssen verbunden. Trennen Sie alle Verbindungsreißverschlüsse: einfach aufziehen.
Probeaufbau: Bitte führen Sie gleich nach dem Kauf einen Probeaufbau am Fahrzeug durch!
Der Gerüstplan ist Ihnen beim Erstaufbau (Probeaufbau) behilflich. Die meisten Rohrteile, welche man leicht verwechseln könnte, sind mittels Federn oder Gelenk verbunden, so daß Sie das Gerüst einfach aufbauen können. Sie können auch sämtliche zusammengehörigen Rohre zusätzlich kennzeichnen.
TIPP:
Eine gute Markierung kann mit verschiedenfarbigem Isolierband oder wasserfestem Filzstift erfolgen: Jeweils zwei zusammengehörige Rohrenden erhalten die gleiche Farbmarkierung (z.B. : Streifen, Kreuze, Pfeile usw.).
Bei allen nachfolgenden Beschreibungen wird davon ausgegangen, dass man vor dem Vorzelt steht: „rechts“ => Richtung Fahrzeugbug; „links“ => Fahrzeugheck. Fahrzeuge in britischer Ausführung (Rechtslenker) stehen umgekehrt.
I. Vorzeltsystem (VARIOTENT)
1. Vorzelt-Aufbau
1.1. Regenrinnenbefestigung
Falls Ihr Fahrzeug eine Serienregenrinne besitzt, können Sie daran jedes
VARIOTENT schnell und bequem mit dem
Fahrzeug regensicher verbinden.
Die Regenrinnenbefestigung ist bei allen
VARIOTENT-Vorzelten möglich.
Dies ist jedoch nur durchführbar, wenn die Regenrinne nicht vollständig mit Hochdach-Montagekleber (bei Hochdach­fahrzeugen) zugegossen ist. Sollte dies der Fall sein, müssen Sie die Wurfleinenbefestigung (vgl. unten, 1.2) durchführen oder unsere TOP-RAIL am Hochdach montieren.
Sofern Sie ein Fahrzeug ohne Serienregenrinne, z.B. einen VW-T4 besitzen, empfehlen wir die Anbringung der
TOP-RAIL, die speziell hierfür entwickelt wurde und die ideale Befestigung gewährleistet.
WARNUNG:
„Vorzeltbefestigungen“ aus gummiartigen Materialien oder PVC (auch hart PVC) sind nicht geeignet, weil sie sich bei Zugbelastung verformen und vom Fahrzeug lösen oder brechen können. An solchen „Halterungen“ dür­fen Sie kein Vordach befestigen, weil Verletzungsgefahr besteht, wenn sich dieses plötzlich vom Fahrzeug löst. Selbst die Befestigung eines Vorzeltes ist sehr problematisch und bei stärkerem Wind oder starkem Regen riskant, weil unweigerlich eine nicht unerhebliche Zugbelastung eintritt. Wir weisen darauf hin, dass die Garantie für alle Schäden erlischt, die aufgrund einer unsachgemäßen Befestigung am Fahrzeug eintreten.
Die Regenrinnenbefestigung ist bis zu einer Regenrinnenhöhe ( oder TOP-RAIL-Höhe) von ca. 2,75 m und bei allen Fahrzeugen mit Schiebetür möglich, z.B. beim: VW-Bus (T5, T4, T3), VW-LT, VW-Crafter, MB-Sprinter, Fiat Ducato und baugleiche, Ford Transit usw.. Bei Fahrzeugen mit Klapptür (Alkoven, Integrierte) passen alle
VARIOTENT-Vorzelte,
sofern die obere Klapptürkante nicht höher als ca. 2,30 m (vom Erdboden aus gemessen) und die Regenrinne nicht höher als max. ca. 2,75 m angebracht ist.
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a) Befestigung am Fahrzeug
VARIOTENT-Dach (allein, ohne Seitenwände!) ausbreiten und die Klemmstange (unterteilter Stab mit Seilverbindung)
durch den Dachschleusen-Hohlsaum einführen. Die Klemmstange kann beidseitig aus dem Hohlsaum ca. 2 cm heraus­ragen, um die Klemmschellen bequem anbringen zu können. Legen Sie nun die Dachschleuse mit der eingeführten Klemmstange in die Regenrinne und sichern diese jeweils rechts und links mit den beiliegenden Rohrklemmschellen (Klemmschellen) - die Gummiplatte der Klemmschellen muss auf der Regenrinne aufliegen, um Kratzer zu vermeiden. Für die Befestigung der Klemmschellen an der Klemmstange sind im Hohlsaum, gleich unterhalb des Einzugskeders, Einführungs-Schlitze eingestanz. Sofern Ihr Fahrzeug eine Schiebetür hat, öffnen Sie diese vollständig und merken sich die hinterste Position der Schiebetür. Das Dach muss so angebracht werden, dass es die geöffnete Schiebetür nicht nur völlig abdeckt, sondern mindestens 2 cm weiter nach hinten reicht als die obere Ecke der Schiebetür - dadurch vermei­den Sie Beschädigungen der Vorzeltseitenwand beim schnellen Öffnen der Schiebetür. Beim Anbringen des Daches ist die Schiebetür geschlossen zu halten, um Abschürfungen des Zeltdaches zu vermeiden.
Warnung:
Beim VW-T4 darf die Klemmstange maximal 1 cm hinter dem Fahrzeugheck herausragen. Sofern die Klemm­stange weiter hervorragt, kann die Heckklappe beim Öffnen zerkratzt werden. Unbedingt vorsichtig ausprobieren! Die hintere Klemmschelle darf hierbei nicht am Ende der Klemmstange angebracht werden, sondern ca. 10 cm davor: Hierfür ist an passender Stelle ein Schlitz im Hohlsaum eingestanzt. Und nicht vergessen: Die Schiebetür darf auch nur langsam vollständig geöffnet werden, um die Seitenwand­schleuse nicht zu beschädigen!
Nachdem Sie das
VARIOTENT-Dach am Fahrzeug angebracht haben, lassen Sie es einfach herunterhängen oder
legen es über das Fahrzeugdach.
b) Gerüstaufbau
Gerüstrohre auspacken und nach Art und Länge sortieren und zusammenstecken. Anhand des Gerüstplans wird das Dachgerüst vormontiert und zusammengefügt. Dann werden die „Zeltbeine“ eingesteckt - immer zuerst mit den zwei hin­teren „Zeltbeinen“ (d.h. diejenigen, welche nah am Fahrzeug sind) beginnen, damit das Gerüst nicht aufs Fahrzeug kippen und den Lack zerkratzen kann.
c) Zeltaufbau
Richten Sie das Gerüst nach dem
Dach aus und schieben
es ca. 30- 40 cm
ans Fahr­zeug heran. Ziehen Sie jetzt das Dach über das Gerüst, hängen es vorn in die Dorne ein und passen das Dach­gerüst (alle Dachstangen sind teleskopierbar!) ungefähr dem Vorzeltdach an – nur locker
straffen!
TIPP: Bei stärkerem Wind, können Sie schon jetzt an den vor­deren Gerüst-Dornen Sturm­leinen anbringen.
Danach können Sie die Seitenwände von außen am Dach einziehen; die Rückwand wird von innen eingezogen. Die Zeltwände könen nicht verwechselt werden, weil sie sich nur auf der jeweils richtigen Dachseite befestigen lassen. Bitte merken Sie sich für den Erstaufbau:
앫 Linke Zeltwand mit Moskitonetz; 앫 Vorderwand mit Klarsichtfenster; 앫 Rückwand ist viereckig, unigrau; 앫 alle Bodenbefestigungsringe liegen stets innerhalb des Vorzeltes
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2 Erkerstäbe: serienmäßig beim Erker enthalten
Erkerstab für die Vorderwand ist als Zubehör erhältlich
Das Gerüst hat in jeder Ecke verzinkte Stahlwinkel, deren Montageöffnung mit je einer Kunststoffkappe („Boden­gleiter“) abgedeckt wird. Die Kappen müssen bei den hinteren Winkeln nach hinten (in Richtung Zeltrückwand) und bei den vorderen Winkeln nach vorn weisen. Die Kappen dürfen nie zur Seite (Zeltseitenwand) weisen!
VARIOTENT
(Aluminium-Gerüst)
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Nachdem die Zeltwände am Dach angebracht sind, werden alle Wände untereinander verbunden (Reißverschlüsse zuziehen) und auch alle übrigen Reißverschlüsse (Rückwand, Rundbogentür usw.) völlig geschlossen:
Erst danach am Erdboden abstecken!
d) Anpassung ans Fahrzeug (alle Modelle)
Erst jetzt wird das Dach richtig gestrafft und das
VARIOTENT in die passende Höhe gebracht.
Das Dach ist richtig gestrafft, wenn die Dach-Teleskopstangen so auseinander gezogen werden, dass das Dach nirgends durchhängt, um Wassersäcke zu vermeiden. Eine übermäßige Straffung ist nicht notwendig und sogar schädlich, weil alle Zeltteile und Nähte unnötig strapaziert werden!
Die richtige Höhe ist jeweils erreicht, wenn die Dachschleuse locker gestrafft ist und die untere Boden-Abspannung gerade knapp über dem Erdboden hängt. Hierbei werden generell bei niedrigen Fahrzeugen die ersten Leitersprossen und bei hohen Wohnmobilen die letzten Leitersprossen der Bodenabspannleitern verwendet, um das Vorzelt niedriger oder höher aufzubauen. Sofern der Abstand des Gerüstes zum Fahrzeug nicht ganz stimmt, können Sie die Gerüstbeine vorsichtig (stets nur zu zweit) in die entsprechenden Positionen verschieben. Nicht vergessen: unbedingt außen nachspannen!
ACHTUNG:
Die Flügelspannschrauben der teleskopierbaren Rohre dürfen nicht übermäßig angezogen werden. Achten Sie darauf, dass die Flügelspannschrauben nicht an der Zeltwand scheuern: Die teleskopierbaren Rohre sind entsprechend zu verdrehen.
Nachdem das Dachgerüst richtig gepannt ist, wird die Firststange (= mittlere, teleskopierbare Stange, an einem Ende mit Rohrschelle) endgültig gespannt und danach können (bei Sturm immer notwendig!) innen, im Dachbereich, alle Gurte am Dachgestänge festgebunden werden, um eine sichere Entlastung der Hauptnahtstellen zu gewährleisten.
e) Abspannen
Nachdem das
V ARIOTENT richtig steht, erfolgt die Abspannung am Erdboden. Zuerst mit der Abspannung (Zeltleinen)
vom Dach her beginnen: Das VARIOTENT wird nach vorn und seitlich mit Leinen abgespannt. An Ecken und Mittel- dorn sollte bei Sturm stets doppelt (V-förmig) abgespannt werden. Das
V ARIOTENT besitzt zusätzlich auch seitlich am
Dach Sturmabspannlaschen: Bei Sturm können Sie das Vorzelt (vom Dachbereich aus!) optimal und gleichmäßig rundum abspannen. Erst danach wird die Bodenabspannung durchgeführt. Hierfür müssen zuerst sämtliche Reißverschlüsse – auch die der Rückwand – geschlossen werden. Mit der Bodenabspannung beginnt man zuerst im Zeltinneren und zwar rechts und links an der Fahrzeugschleuse (senkrechte Rückwandend-Reißverschlüsse); danach werden die hinteren Vorzeltecken und anschließend der Reihe nach alle Befestigungsleitern an Heringen eingehängt. An den unteren Reißverschlussenden werden – soweit möglich – die Leitern über Kreuz befestigt, damit der Reißverschluss bei Sturm nicht unter größerer Spannung steht. Nachdem die Innenabspannung am Boden erfolgt ist, kann der Faulstreifen (unterer Bodenabschluss-Streifen) rundum mit Erdnägeln (nur solche mit rundem, ringförmigem Kopf verwenden, damit der Faulstreifen nicht beschädigt wird) abge­steckt werden, um eineseits bei Sturm eine gleichmäßige Winddruckverteilung zu erzielen, andrerseits das Eindringen von Zugluft und Regenwasser zu vermeiden. Der Faulstreifen kann bei Bedarf auch mit Sand, Erde usw. beschwert und abge­dichtet werden: nicht mit scharfkantigen Gegenständen! Zum Schluss können Sie die Höhen der seitlichen Schleusen an Ihr Fahrzeug anpasen: Einfach den in der jeweiligen Höhe passenden Reißverschluss zuziehen. Grundsätzlich kann stets der obere Reißverschluss verwendet werden; falls Sie den unteren verwenden möchten, sollten Sie den außen herabhängenden Schleusenteil einrollen und mit den angenähten Gurten festbinden, um Flattergeräusche zu vermeiden. An den Seitenschleusen befinden sich noch Gurte (Seitenschleu­sen) und Doppelringe (Dachbereich), mit denen man die Seitenschleuse besser an die Karosseriekonturen des Fahrzeugs anpassen kann: Einfach Gurt in die jeweiligen Doppelringe einfädeln und entsprechend spannen.
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ACHTUNG:
Vergessen Sie nie das Vorzelt auch nach hinten abzuspannen und alle Wände, auch die Rückwand sowie die Abdeckung des Moskitonetzfensters zu schließen, wenn sie mit dem Fahrzeug wegfahren: Ein Sturm kann mitunter sehr schnell kommen!
Bei Ihrem
V ARIOTENT können Sie sogar die obere Fahrzeugschleuse nach hinten abspannen und die Seitenschleusen
anrollen, wenn Sie wegfahren. Bei Sturm können Sie auch die Flatterabspannungen (Laschen an den Zeltwänden, unge­fähr in Kniehöhe) mit Leinen bestücken und abspannen, um ein Flattern der Zeltwand zu vermeiden: Durch eine flatternde Zeltwand können sich Erdnägel und Heringe lösen.
f) Vorhänge
Die Fenstervorhänge sind mit Einschieber-Klemmen zu befestigen. Ein Stopper ist jeweils links und rechts auf der Keder­leiste vorhanden. Die Vorhänge können mit Feinwaschmittel kalt gewaschen werden.
g) Sturmstütze (Sonderzubehör)
Bei Bedarf (z.B. bei Sturm, wenn Sie mit dem Fahrzeug wegfahren und das
V ARIOTENT straff nach hinten abspannen
oder bei der Verwendung von Innenkabinen) ist die vorsorgliche Anbringung einer zusätzlichen Sturmstütze sinnvoll, die als sechstes Bein die hintere Dachstange (die parallel zum Fahrzeug verläuft) abstützt. Dadurch vermeiden Sie eine eventuelle Verformung dieser Dachstange. Die Sturmstütze wird einfach mit einer Rohrschelle an der oberen Dachstange befestigt und auf den Erdboden gestellt.
1.2. Wurfleinenbefestigung
Diese Befestigungsart kann bei allen Fahrzeugen verwendet werden. Sie ist unerlässlich bei Fahrzeugen ohne oder mit nicht verwendbarer Regenrinne. Natürlich ist gerade bei diesen Fahrzeugen unsere
TOP-RAIL
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die praxisgerechte, sicherste und bequemere Lösung! Bei der Wurfleinenbefestigung wird durch den Hohlsaum des Daches, anstelle der Klemmstange, eine Leine (Zubehör, im Lieferumfang nicht enthalten) durchgeführt und auf beiden Seiten des Hohlsaums über das Dach geworfen und auf der anderen Fahrzeugseite am Erdboden oder an der Karosserie (mit S-Haken) befestigt und so gespannt wird, dass das
VARIOTENT-Dach überdeckend, glatt und straff auf dem Fahrzeugdach liegt.
Die Abdichtung ist befriedigend, lediglich bei Regen und stark böigem Wind kann im Anschlussbereich Wasser durch­dringen. Die Wurfleienbefestigung ist nur bei Fahrzeugen sinnvoll, die keine Regenrinne haben und auch keine nachträglich mon­tiert werden kann (z.B. MB Vito mit Westfalia-Aufstelldach); die Wurfleinenbefestigung ist hierbei meistens praktischer, als eine umständliche Anbringung mit sperrig zu verstauenden und meistens nicht wasserdichten Adapterteilen.
1.3 Einzugskederbefestigung bei Caravans
Sie können das
VARIOTENT mittels Einzugskeder auch an jeden beliebigen Wohnwagen anbauen.
Hierfür ziehen Sie zuerst das Dach (ohne Seitenwände) mit dem Keder (Befestigung am dickeren Keder) in die vorhandene Kederschiene oder
TOP-RAIL ein und bauen das VARIOTENT wie oben beschrieben auf.
Natürlich können Sie dann nicht mit dem Caravan vom Vorzelt wegrangieren, aber dies können Sie, ohne vorherigen Zeltabbau, auch bei keinem Caravan-Vorzelt durchführen.
Sofern Sie trotzdem rangieren und gleichzeitig in den Genuss einer sehr wirkungsvollen Regenrinne oberhalb der Drehtür (Klapptür) gelangen möchten, können Sie die
TOP-RAIL anbringen. Daran lässt sich das VARIOTENT schnell und
einfach mit Klemmstangenbefestigung anschließen.
2. VARIOTENT-FUNKTIONEN
2.1. VARIOTENT-DACH
Jedes
VARIOTENT-Dach kann als Reisemobil-Vordach verwendet
werden, ohne dass Sie ein Zeltgerüst aufbauen müssen. Diese Funktion hatte im Jahre 1990 erstmalig und exklusiv das VARIOTENT gewährt.
Aufbau:
Befestigen Sie das Dach am Fahrzeug wie oben beschrieben. Sie können das Dach auch mit Einzugskeder an der
TOP-RAIL oder einer Keder-
schiene anbringen. Bei TOP-RAIL können Sie beliebig zwischen Klemmstangen- und Kederbefestigung (Befestigung am dickeren Keder;
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beim VW-T5 California beide Keder einziehen) wählen. Dann stellen Sie das Dach mit den zwei beiliegenden Aluminiu­maufstellstangen (mit Dorn) auf und verspannen es nach vorn zu mit Leinen. Als Mittelstange verwenden Sie ein beliebi­ges Bein des Zeltgerüstes, auf das Sie (oben) den beiliegenden geraden und kurzen Rohrteil mit Dorn aufstecken. Auch dieser Stab wird mit einer Leine abgespannt. Auf diesem Wege können Sie ein sehr großes Vordach mit nur drei Aufstellstangen rasch aufbauen. An das Vordach kön­nen Sie bei Bedarf die Vorderwand anschließen, mit oder ohne Bodenbefestigung.
2.2. VORDERWAND
Die Vorderwand kann mit den zwei zusätzlich beiliegenden Aluminiumstangen aufgestellt werden. Der Rundbogentür-Reißverschluss ist hierfür mit dem unten angenähten Haken zu sichern. Nachdem die Vorderwand aufgestellt ist, sollten Sie den Gurt, welcher an der Vorderwand innen über dem Klarsichtfenster angenäht ist, durch den oberen Gestängewinkel führen, leicht straffen und fest­binden: So verhindern Sie bei Regen und aufgestellter Vorderwand die Bildung eines Wassersackes. Die Vorderwand kann auch abgenommen werden. Die Fensterabdeckung kann hochgerollt werden.
2.3. LINKE ZELTWAND
Die gesamte linke Zeltwand (zum Fahrzeugheck) lässt sich aufstellen oder her­ausnehmen. Die Abdeckung des Moskitonetzfensters kann geschlossen, her­aufgerollt oder schräg nach unten abgespannt werden (bei Regen ist dies nütz­lich, um das Fenster nicht schließen zu müssen).
2.4. RECHTE ZELTWAND
Die rechte Seitenwand lässt sich insgesamt oder nur der Mittelteil aufstellen (bei Regen stets Gefälle bilden!) oder hochrollen. Die rechte Seitenwand lässt sich natürlich auch insgesamt herausnehmen.
2.5. RÜCKWAND
Die Rückwand kann geschlossen, zur Seite gerollt oder als Windschutz beliebig herabgerollt oder ganz herausgenommen werden. Wenn Sie die senkrechten Reißverschlüsse öffnen, lässt sich die Rückwand als Sonnensegel aufstellen und als „Carport“ verwenden.
Die Rückwand ist vom Zelt abgetrennt verwandbar als:
a) zusätzliches, freistehendes Sonnensegel, z.B. für den Strand, die Wiese usw..
Hierfür wird die Rückwand mit den beiliegenden Aluminium-Aufstellstangen (diagonal) aufgestellt. Alle vier Ecken werden mit Leinen am Erdboden abge­spannt.
b) senkrechter Windschutz. Hierfür wird die Bodenbefestigung, wie bei den Vorzeltwänden, durchgeführt. Dann wird die Rückwand mit zwei Aufstellstan­gen passend aufgestellt. Jede Aufstellstange wird mit je zwei Leinen V-förmig abgespannt.
c) zusätzliches Sonnensegel für eine weitere Fahrzeugseite. Hierfür hat die Rückwand Halterungen (Laschen), so dass die Befestigung am Fahrzeug mittels einer zusätzlichen Klemmstange (Zubehör) an der Regenrinne oder mittels einer Leine erfolgen kann.
d) Windschutz für die aufgestellte rechte Seitenwand oder einer belie­bigen Seite (rechts oder links) der aufgestellten Vorderwand. Hierfür wird die Rückwand an passender Stelle am Dachgestängedorn sowie am Dorn der entsprechenden Seitenwandaufstellstange einge­hängt und am Boden mit Heringen befestigt.
e) Die Rückwand lässt sich auch als Sonnensegel aufstellen und als Carport verwenden.
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3. VORZELT-ABBAU: Der Abbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Aufbau.
ACHTUNG:
Passen Sie unbedingt auf, daß Sie zuerst das Dachgerüst vorn absenken, damit das Gerüst nicht nach hinten aufs Fahrzeug kippen kann.
Bei Regen bietet Ihnen das
V ARIOTENT den einzigartigen Vorteil, dass Sie die Seitenwände abnehmen und unter dem
stehenbleibenden Dach trocknen können. Das Dach wird zum Schluss abgebaut und abgewischt, so dass alles praktisch trocken verstaut werden kann.
II. VARIOTENT–KABRIO–ERKER
Sie können Ihr VARIOTENT mit einem KABRIO-Erker ergänzen. Der Erker vergrößert den Innenraum erheblich und bietet zudem auch noch viele prakti­sche Zusatzfunktionen. Der Aufbau und die Funktionen sind bei den jeweiligen Erker-Modellen iden­tisch.
1. Aufbau
Der Erker besteht aus drei zusätzlichen Stoffteilen (Vorderwand, Seitenwand und Rückwand) und zwei Teleskopstangen. Für den Erkeraufbau benötigen Sie auch die, dem Vorzeltgerüst beiliegenden, zwei Seitenwand-/Vordach-Aufstellstangen. Das Erkerdach ist der aufstellbare Mittelteil der rechten Vorzelt-Seitenwand. Öffnen Sie die Reißverschlüsse dieses Mittelteils vollständig. Öffnen Sie bitte vollständig auch alle Verbindungsreißverschlüsse der Erkerwände. Die Aufstellstangen-Verbindungsstange (teleskopierbare Alustange mit Kunststoffenden, die mit Ösen versehen sind) ist in an die Länge der Erkerseitenwand (mit Moskitonetzfenster) anzugleichen, also entsprechend auszuziehen. Der Mittelteil der rechten Vorzeltseitenwand (=Erkerdach) ist, wie als Vordach üblich, mit den Aufstellstangen aufzustellen und mit Leinen abzuspannen. Hierbei ist die kürzere Aufstellstange vorn und die längere hinten zu verwenden. Dann wird die Erkerseitenwand mit dem Erkerdach verbunden: Reißverschluss zuziehen. Anschließend muss die Erker-Dachabspannung einzeln wieder gelöst, die Verbindungsstange auf den Aufstellstangen­Dorn und darüber wieder das Dach gesteckt und endgültig abgespannt werden. Wenn man zu zweit ist, kann dies von Anfang an, beim Aufstellen des Erkerdachs, getan werden. Die Kunststoffenden werden, mit dem glatten Teil nach unten weisend, auf die Dornen gesteckt – der Oberteil der Kunst­stoffenden ist gewölbt. Danach werden die übrigen Erkerwände am Dach eingezogen. Die Verbindungen zu den Vorzeltseitenwänden erfolgt an den vorhandenen Reißverschlusshälften: An den Vorzelt­Reißverschlüssen sind die entsprechenden Reißverschlusshälften der Erkerwände einzuführen. Wenn die hintere Dachkante des Erkerdaches durchhängen sollte, können Sie eine Erkerdachstange einsetzen. Diese wird mit der Klemmschelle an der nächsten Vorzeltdachstange befestigt und am anderen Ende wird die Öse, zwischen Erker­dach und Verbindungsstangen-Kunststoffende, auf die hintere Aufstellstange aufgesteckt. Diese Erkerdachstange kön­nen Sie nätürlich auch von Anfang an, beim Aufstellen des Erkerdachs, einsetzen. Wenn Sie die Erkerdachstange erst nachträglich einsetzen, müssen Sie die hintere Erkerdach-Abspannung lösen und erneut vornehmen: Dabei muss eine
Hilfsperson die Aufstellstange kurz festhalten, damit sie nicht umkippt.
Wenn Sie den Erker nur kurzfristig, bei ruhigem und trockenem Wetter verwenden möchten, können sie die Erkerwände auch ohne Verbindungs- und Erker-dachstange einfach einziehen und am Boden abspannen. Bei Regen könnten sich jedoch Wassersäcke im Dach bilden und bei Wind kann der Erker flattern. Bei Regen oder starkem Wind sind die Erker-Sturm- und Flatterabspannungen durchzuführen. Auch eine zusätzliche Erkerdachstange (Zubehör: Z00 400 013 / VW-Nr. 000 069 619 B) kann vorn verwendet werden: Dabei sind stets die vor­deren Erkerdach-Sturmabspannungen durchzuführen. Die Erkerdachstange für die Vorderwand des Erkers ist jedoch bei korrekter Abspannung nicht erforderlich.
2. Erker Funktionen
Der
VARIOTENT-Erker verfügt über ein einzigartiges Kabriodach: Das Dach lässt sich in Richtung Vorzelt völlig weg-
rollen. Dadurch erzielt man einen windgeschützten Innenhof, oben offen.
Dachabspannungen einzeln lösen: Aufstellstangen gut festhalten, damit sie nicht umkippen! Dach vom Dorn abziehen und gleich erneut abspannen. Anschließend wird das Dach einfach ans Vorzelt gerollt und mit Gürtchen fest­gebunden. Die Vorderwand lässt sich zur Seite rollen oder aufstellen sowie abnehmen.
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Die rechte Seitenwand lässt sich aufstellen und abnehmen.
Die Rückwand lässt sich abnehmen, allein als Windschutz aufbauen und als Sonnensegel aufstellen!
Bei vielen Fahrzeugen mit Aufstelldach lässt sich durch das Aufstellen der Erker-Rückwand die Windschutzscheibe und das Fahrerhaus weitgehend abschatten.
III. VARIOTENT-INNENZELT (Nr. 100 400 013 / VW-Nr. 000 069 612 E)
Das
V ARIOTENT-Innenzelt ist so gebaut, dass es sowohl im VARIOTENT
(Vorzelt) als auch in alle VARIOTENT-Kabrio-Erker eingefügt werden kann.
ACHTUNG:
Unbedingt darauf achten, dass die Befestigung am Dachgestänge nur an Stellen erfolgt, die nach unten zu abgestützt sind.
Vorn wird die Innenkabine am oberen Zeltdach-/Zeltbeinwinkel, sowie am obe­ren Stahlwinkel des Mittelbeines eingehängt. Hinten (zum Fahrzeug zu) wird die Innenkabine am Zeltbeinwinkel, sowie an der oberen, hinteren Dachstange (parallel zum Fahrzeug) befestigt. Diese Stange sollte mit einer Sturmstütze (vgl.oben I, 1, 1.1 g) zusätzlich abgestützt werden.
Alle Verbindungen mit dem Dachgestänge kann elastisch erfolgen, vor allem, wenn sich Kleinkinder im Innenzelt aufhal­ten, weil sich spielende Kinder gern in die Seitenwände „hängen“. Empfehlenswert sind relativ weiche Gummiringe, die einfach in die Gurte eingebunden werden.
IV. Transport (allgemein)
Beim Variotent lassen sich die Zelthautteile einzeln verstauen. Sie können selbst entscheiden, wie und wo sie am besten Platz dafür haben, oder, ob Sie das Dach oder auch Zeltwände stets griffbereit lassen möchten, um schnell ein Vordach für kurze Fahrpausen aufbauen zu können.
ACHTUNG:
Vor dem Verpacken sollte die Zelthaut stets gereinigt, zumindest abgebürstet (weiche Bürste) werden. Mitverpackte Blätter, Piniennadeln usw. können Flecken hinterlassen. Harzhaltige Ästchen, Nadelbaumzapfen usw., die mitverpackt werden, können die Zelthaut beschädigen. Beachten Sie beim Verpacken und Transport, daß die Zelthaut nicht durch Heringe, Gestänge oder sonstige Gegenstände beschädigt werden kann.
Ein nass oder feucht verpacktes Zelt sollte innerhalb von 24 Stunden ausgebreitet und getrocknet werden, damit keine Flecken entstehen. Die Lagerung darf nur in luftigen und trockenen Räumen erfolgen – die Stoffteile sind stets möglichst locker verpackt zu lagern.
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V. Gebrauchshinweise (allgemein)
Das Vorzelt sollte möglichst auf ebenem Gelände aufgebaut werden, damit Sie im Innern gute Standplätze für Campingstühle, Tische usw. haben. Der Aufbauplatz der Innenkabine sollte eben sein und frei von spitzen Gegenständen.
TROPFENDE BAUMHARZE KÖNNEN DIE ZELTHAUT BESCHÄDIGEN!
Zelthaut beim Ablegen auf den Erdboden stets auf eine saubere Unterlage legen. Bitte achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper in die Verzahnung der Reißverschlüsse geraten. Die Reißverschlüsse dürfen niemals mit Gewalt bedient werden; möglichst beide Hände beim Öffnen und Schließen verwenden.
Pflegehinweise:
Wir raten dringend vor dem Einreiben der Reißverschlüsse mit Kerzenwachs oder Paraffin ab. Diese Methode – die auch heute noch von manchen empfohlen wird – wurde in früheren Zeiten verwendet, um die Reißverschlüsse (damals gab es praktisch nur Metallreißver­schlüsse, die sich erst einwetzen mussten) leichtgängiger zu machen und das Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Ihr VARIOTENT hat ausschließlich hochwertige und sehr gut abdichtende Reißverschlüsse, die leichtgängig sind. Beim Einreiben mit Kerzenwachs bleiben Wachsklumpen in der Verzahnung haften, so dass sich Sand und grober Staub festsetzen und die Verzahnung beschädigen kann. Zudem hat Ihr VARIOTENT (und wohl einzig auf dem Markt) viele Reißverschlüsse mit sehr hochwertigen, selbstarretierbaren Schiebern: Der Arretierungsmechanismus kann durch Wachs zugesetzt werden und nicht mehr funk­tionieren. Verschmutzte oder versandete Reißverschlüsse einfach mit der Handbrause abduschen. Zeltnähte können manchmal etwas feucht werden. Dann bestreicht man diese von außen entweder mit Paraffin oder einem Nahtab­dichtungsmittel, man kann auch ein Imprägnierungsspray (ohne Kunststoff-Lösungsmittel!) verwenden. Allerdings ist jedes VARIOTENT so gebaut, dass Wassertropfen (z.B. auch Kondenswasser im Frühjahr, wenn man auf einer feuchten Wiese steht) grundsätzlich an den Zeltwänden und hauptsächlich an den Vorzeltecken abläuft und nicht im „Wohnteil“, so dass auch eventuell feucht werdende Nähte nicht stören. Übrigens: Die Kondenswasserbildung ist völlig normal und unabwendbar. Sie hängt von der Luftfeuchtigkeit, Jahreszeit, Untergrund und Tag-/Nachttemperatur-Unterschied ab. Die Bildung von Kondenswasser ist oft auch dann nicht völlig vermeidbar, wenn man alle Vorzeltwände öffnet.
Die gesamte VARIOTENT-Zelthaut muss nicht nachimprägniert werden.
WARNUNG: Vorsicht mit Haarspray, chemischen Insektenschutzmitteln und Waschmitteln. Durch chemische Mittel aller Art können Zelthaut, Klarsichtfenster und Moskitonetzfenster-Abdeckung beschädigt werden.
Schmutzpartikel setzen sich durch Feuchtigkeit und Wind am Grundgewebe fest und können leicht einen Nährboden für Pilze und Bak­terien bilden. Die Reinigung der Zelthaut kann mit klarem Wasser und einem Schwamm erfolgen. Bei jedem VARIOTENT verfügen Sie über den exklusiven Vorteil, dass alle Zelthautteile einzeln abgetrennt und mühelos gereinigt – oder repariert – werden können. Die Vorhänge kön­nen mit einem Feinwaschmittel (Handwäsche) gereinigt werden. Vor der Winterlagerung können Sie die einzelnen Zelthautteile mit einem guten und schonenden Feinwaschmittel (Wollwaschmittel) und kaltem Wasser per Hand und weichem Schwamm waschen. Ver­wenden Sie sehr wenig Waschmittel und spülen Sie abschließend gründlich mit klarem Wasser – nie schleudern! Gut trocknen lassen.
TIPP: Die Klarsichtfenster können (ebenso, wie die Kunststoffensterscheiben des Wohnmobils) vorsichtig mit Autopolitur und Polierwatte gereinigt und Kratzer entfernt werden – nicht auf die Zelthaut und Nähte auftragen! Nie Autolack-Schleifpast verwenden! Alle Gerüst-Stahlteile ( Winkel, Dornen, Schraubgewinde usw.) sollten vor der Einlagerung mit einem öligen Tuch gut eingerieben werden – vor allem und soweit möglich auch innen. Verwenden Sie hierfür ein säurefreies Öl, z.B. Automatikgetriebeöl oder Außenbordmotor­Konservierungsöl (Bootshandel). Vor dem Wiedergebrauch müssen diese Stahlteile gesäubert (mit Küchentüchern abwischen) werden, damit die Zelthaut nicht fleckig wird.
Wichtige Hinweise
VORSICHTIG beim Gerüst-Auf-/Abbau: Ein umkippendes oder umfallendes Gestänge oder auch Stangenteil könnte Ihr Fahrzeug
beschädigen. Führen Sie den Probeaufbau stets vorsichtig und zu zweit durch.
Lassen Sie Kinder niemals neben oder unter einem noch nicht völlig ordnungsgemäß abgespanntem Vorzelt oder Vordach spielen. Falls Sie Kleinkinder haben, spannen Sie sicherheitshalber die für den Stand wichtigen Stellen doppelt ab, damit nichts umfallen kann, wenn Ihr Kind eine Leine löst.
WARNUNG: VORSICHT MIT FEUER!
Auch die Zelthaut des VARIOTENT ist entflammbar! Stellen Sie keine Koch- oder Heizgeräte und hängen Sie keine Beleuch- tungskörper in die Nähe der Wände, des Daches oder der Vorhänge auf. Beachten Sie die Sicherheitsauflagen Ihrer Campinggeräte. Erlauben Sie Kindern niemals, in der Nähe von eingeschalteten Geräten zu spielen. Streichhölzer, Zigaretten und sonstige brennende und glimmende Gegenstände nie auf den Boden werfen, stets gründlich löschen. Lassen Sie Durchgänge stets frei. Erkundigen Sie sich nach den Einrichtungen und Vorkehrungen gegen Feuer auf dem Gelände.
VI. Reklamationen
Bitte führen Sie unbedingt gleich nach dem Kauf einen Probeaufbau durch!
Jedes
VARIOTENT
wird einer gründlichen Endkontrolle unterzogen. Trotzdem kann bei der Zusammenstellung und Abzählung der Einzelteile sowie bei der Verarbeitung ein Fehler passieren. Beim Probeaufbau können Sie dies feststellen und von ihrem Fachhändler ein eventuell fehlendes Teil umgehend erhalten. Reklamationen, insbesondere auf Unvollständigkeit, Beschädigungen aller Art, können (unter Vorlage der Rechnung) nur innerhalb von acht Tagen ab Empfang der Ware über Ihren Fachhändler geltend gemacht werden.
Danach gilt die Ware als korrekt und in ordnungsgemäßem Zustand geliefert.
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, das Brandrup-Delphin-Logo sind eingetragene Markenzeichen von
BRANDRUP.
BRANDRUP . Rodlhof . D-94157 Perlesreut
10.06.2009
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