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Wiroweld
Co65,0Cr28,0Mo6,0MnSi [%]
0197
Gebrauchsanweisung
Laserschweißdraht (Zulegematerial für das Laserschweißen von Dentallegierungen)
Wiroweld wird in Drahtform geliefert.
Wiroweld entspricht ISO 28319.
REF 50003 – 1,5 g / 2 m; REF 50005 – 2,0 g / 1,5 m
Legierungsmerkmale
Gemäß ISO 28319 frei von Nickel, Cadmium, Beryllium
und Blei
Solidus-, Liquidustemperatur °C 1310, 1425
BEGO Farbcode 8
Durchmesser mm 0,35 / 0,5
Indikation: Wiroweld ist ein Fügematerial für das Laserschweißen von Dentalrestaurationen.
Kontraindikationen: Keine Kontraindikationen bekannt.
Unerwünschte biologische (wie z. B. Allergien gegenüber
Legierungsbestandteilen) oder elektrochemisch basierte
Reaktionen können in sehr seltenen Fällen auftreten. Bei
bekannten Inkompatibilitäten oder bekannten Allergien
gegenüber Legierungsbestandteilen sollte das Fügematerial nicht verwendet werden.
Warnungen: Metallstäube sind gesundheitsschädlich.
Das Schleifen und Abstrahlen sollte unter einer geeigneten Absaugung geschehen. Ein Atemschutz vom Typ
FFP3-EN149 wird empfohlen. Bei Arbeiten mit einem
Laserschweißgerät müssen die vom Hersteller vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen befolgt werden.
Vorsichtshinweise: Im Falle von approximalem oder okklusalem Kontakt mit anderen Metallen kann es in sehr seltenen Fällen zu elektrochemisch bedingten Missempfindungen kommen. Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirksamkeit
bei der Behandlung von Kindern oder von schwangeren
bzw. stillenden Frauen liegen nicht vor. Wiroweld kann die
Auswertung von MRT-Untersuchungen stören.
Nebenwirkungen: Es sind keine Nebenwirkungen von
Wiroweld bekannt. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen
werden, dass in sehr seltenen Fällen individuelle Reaktionen gegenüber Komponenten von Wiroweld auftreten. In
diesem Falle sollte Wiroweld nicht verwendet werden.
Vorbereitung und Schweißen: Die zu fügenden Flächen
müssen vor dem Schweißen gesäubert und abgestrahlt
werden. Wenn möglich eine X-Naht verwenden und mit
Schweißdraht aufbauen. Die Schweißnaht sollte wenn
möglich in wenig belastete Stellen der Restauration
gelegt werden. Die Fügefläche sollte möglichst groß sein
(Bruxismus beachten!). Beim Stumpfschweißen sind evtl.
abweichende Parameter für das Schweißen zu beachten.
Allg. sind die Empfehlungen des Herstellers des Laserschweißgerätes zu beachten.
In jedem Fall muss die Schweißraupe aus überlappenden
(zu ca. 80 %) Schweißpunkten bestehen. Zuerst muss
mit einzelnen gegenüberliegenden Schweißpunkten das
Verziehen verhindert werden. Es ist möglichst artgleicher
Schweißdraht zu verwenden, bei heterogenen Materialkombinationen den edleren verwenden. Wenn immer möglich sollte mit mechanischen unterstützenden Strukturen
gearbeitet werden.
Die Verwendung von Argon (99,996 % oder reiner) als
Schutzgas ist in jedem Fall empfohlen, bei Titan unerlässlich. Verfärbung der Schweißnaht weisen auf ungenügende Umflutung der Schweißstelle und Schweißung hin.
Die Einstellung der Schweißparameter am Gerät sind dem
Material und der Situation anzupassen. Bitte die Hinweise
des Herstellers des Laserschweißgerätes beachten.
Nach dem Schweißen sind die betreffenden Oberflächen
wie die der gefügten Legierung zu bearbeiten (Schleifen,
Strahlen).
Lagerungsbedingungen: Keine.
Gewährleistung: Unsere anwendungstechnischen Emp-
fehlungen, ganz gleich ob sie mündlich, schriftlich oder
im Wege praktischer Anleitungen erteilt werden, beruhen
auf unseren eigenen Erfahrungen und Versuchen und
können daher nur als Richtwerte gesehen werden. Unsere
Produkte unterliegen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Wir behalten uns deshalb Änderungen in Konstruktion und Zusammensetzung vor.
Alle im Zusammenhang mit Wiroweld aufgetretenen
schwerwiegenden Vorfälle bitte an BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. KG und der zuständigen Behörde melden.
Gebrauchsanweisung beachten Achtung verwendbar bis
Rx only
Nur für Fachpersonal!
Unsteril
Hersteller
BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. KG
Wilhelm-Herbst-Str. 1 · 28359 Bremen, Germany
www.bego.com
Artikelnummer
Chargennummer
REF 19748/02 · HdW 6001/07 · © 2017 by BEGO · 20170407