Barthau BLH, ST, BL User Manual [de]

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Bedienungsanleitung der Barthau Anhängerbau GmbH –D-74547 Untermünkheim – Germany – www.barthau.de
Bedienungs-
und
Wartungsanleitung
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Bedienungsanleitung der Barthau Anhängerbau GmbH –D-74547 Untermünkheim – Germany – www.barthau.de
1 Sie haben sich richtig entschieden
Herzlichen Glückwunsch!
- mit dem Kauf eines BARTHAU-Anhängers haben Sie ein hochwertiges und langlebiges deutsches Markenfabrikat erworben, das Ihnen bei allen Transporten eine zuverlässige Hilfe sein wird.
BARTHAU-Anhänger stehen für eine robuste Konstruktion und ausgereifte Technik. Bevor unsere Produkte in die Serienfertigung gehen, müssen sie erst Tests unter härtesten Bedingungen bestehen. Auch während der Herstellung erfolgen permanent strenge Kontrollen, die Ihnen eine gleichbleibende Fertigung auf höchstem Qualitätsniveau garantieren. Um eine einwandfreie Funktion über viele Jahre hinweg zu gewährleisten, sollten Sie Ihren Anhänger sachgemäß behandeln und sorgfältig pflegen.
Die nachfolgenden Bedienungs- und Wartungshinweise sollen Ihnen helfen, den Wert und die einwandfreie Funktion Ihres Anhängers zu erhalten. Lesen Sie daher diese Bedienungs­und Wartungsanleitung vor Ihrer ersten Anhängerfahrt sorgfältig durch und beachten Sie die Garantiebestimmungen.
Jeder BARTHAU-Anhänger ist ein Multifunktionsanhänger, der mit umfangreichen Zusatz­ausrüstungen den verschiedensten Transportzwecken angepaßt werden kann. Waren Ihnen beim Erstkauf noch nicht alle Ausrüstungs- und Transportmöglichkeiten dieses Anhängers bekannt, können jederzeit problemlos die verschiedensten Zubehörteile nachgerüstet werden. Wenden Sie sich hierzu an einen BARTHAU-Stützpunkthändler oder direkt an uns.
Für eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung aller Ersatzteil- und Zubehörbestellungen ist es wichtig, den nachfolgenden BARTHAU-Anhängerpaß vollständig auszufüllen. Tragen Sie die Typenbezeichnung und Fahrzeugidentnummer Ihres Anhängers ein. Für den Ersatzteilbedarf insbesondere alle Informationen der Typenschilder an Achse, Zugeinrichtung und ggf. Auflaufeinrichtung.
Wir wünschen Ihnen mit Ihrem BARTHAU-Anhänger allzeit gute und unfallfreie Fahrt.
Hersteller des Anhängers: Ihr BARTHAU-Anhängerfachhändler: BARTHAU ANHÄNGERBAU GMBH
Eschentaler Str. 15 D-74547 Untermünkheim-Brachbach Tel.: 07944/63-0 Fax.: 07944/63-30 E-Mail: [email protected]
Stand © 016/13.01.2009
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2 Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
BARTHAU-Anhängerpaß / Wartungsnachweise
Gewährleistungsbestimmungen
Zulassung
An- und Abkuppeln
Beladen
Ladungssicherung
Zubehör
Reifenfülldruck
Auffahrrampen
Elektroausrüstung
Wartung und Pflegehinweise
Wartung und Einstellung von Radlager und Bremse
Schmier- und Wartungsarbeiten
Fehler - Mögliche Ursachen - Abhilfe
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3 Anhängerpaß
• Anhänger
Fahrzeugident-Nr. _______________
Typ _______________
Zul. Gesamtgewicht _______________
• Achse
Hersteller _______________
Typ _______________
• Zugrohr
(bei ungebremsten Anhängern)
Hersteller _______________
Typ _______________
• Zubehör
..................................................................................................................................................
..................................................................................................................................................
..................................................................................................................................................
• gekauft bei BARTHAU-Stützpunkthändler
..................... ...............................................
Datum Stempel / Unterschrift
• Kugelkupplung
Hersteller _______________
Typ _______________
• Auflaufeinrichtung
(gebremste Anhänger)
Hersteller _______________
Typ _______________
BARTHAU-Stützpunkthändler-Wartungsnachweise:
Erster 6-Monats-Check, durchgeführt am:
..................... .........................................
Datum Stempel / Unterschrift
2. Wartung
Spätestens 1 Jahr nach der letzten Wartung
..................... .........................................
Datum Stempel / Unterschrift
3. Wartung
Spätestens 1 Jahr nach der letzten Wartung
..................... .........................................
Datum Stempel / Unterschrift
4. Wartung
Spätestens 1 Jahr nach der letzten Wartung
..................... ...............................................
Datum Stempel / Unterschrift
5. Wartung
Spätestens 1 Jahr nach der letzten Wartung
..................... ...............................................
Datum Stempel / Unterschrift
Besondere durchgeführte Arbeiten:
...........................................................................
...........................................................................
...........................................................................
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4 Gewährleistung
Alle BARTHAU - Produkte werden bevor sie in die Serienfertigung gehen unter härtesten Bedingungen erprobt. Während der Herstellung erfolgen permanent strenge Kontrollen, die Ihnen eine gleichbleibende Fertigung auf höchstem Qualitätsniveau garantieren.
Alle BARTHAU Fahrzeuge werden vor dem endgültigen Verlassen des Werkes nochmals genauestens und sorgfältig geprüft.
Die BARTHAU ANHÄNGERBAU GMBH haftet für neue Anhänger nach den gesetzlichen Bestimmungen der Gewährleistungen. Diese umfasst die einwandfreie Funktion des Fahrzeugs, d. h. eine dem jeweiligen Stand der Technik und des Typs entsprechende Fehlerfreiheit.
Die Gewährleistung beinhaltet:
Voraussetzungen für Gewährleistungen:
Die Gewährleistung beinhaltet nicht:
Bitte beachten Sie...
daß gemäß dem Stand der Technik folgende optischen Beeinträchtigungen nicht als Mangel betrachtet werden können: Farbveränderungen an Holz-, Aluminium- oder verzinkten Stahloberflächen durch Witterungseinflüsse oder starke Sonneneinstrahlung z.B. Weißrost. Eine in Struktur und Farbe ungleichmäßige Zinkschicht an Rahmenteilen sowie kleinere Oberflächenkratzer an Bordwänden oder Anhängerböden.
• Behebung bzw. Reparatur von Konstruktions- oder Materialfehlern nach Ermessen des Herstellers, sofern diese nicht auf Fehlbedienung, Überbeanspruchung oder mangelnde Wartung und Pflege zurückzuführen sind.
• Die Gewährleistung verlängert sich nicht, wenn während der Gewährleistungszeit Reparaturen durchgeführt wurden.
• Einhaltung der in dieser Bedienungs- und Wartungsanleitung vorgegebenen Wartungs- und Pflegevorschriften.
• Wartungs- oder Reparaturdienste müssen von einer beauftragten BARTHAU­Stützpunkthändler- Werkstatt oder einer sonstigen von der BARTHAU ANHÄNGERBAU GMBH beauftragten Werkstätte durchgeführt werden.
• Schäden, die am Anhänger aufgrund Nichtbeachtung der Bedienungs- und Wartungsvorschriften oder unsachgemäße Behandlung, insbesondere Überladung oder ungleichmäßige Beladung, aufgetreten sind.
• Schäden, die dadurch entstanden sind, daß keine Originalersatzteile eingesetzt oder unsachgemäß eingebaut wurden. Sowie Reparaturen nicht von einer BARTHAU­Stützpunkthändler-Werkstatt ausgeführt wurden.
• Schäden, die aufgrund von mangelhafter oder fehlender Erfahrung des Nutzer zurückzuführen sind.
• Kosten, die für die regelmäßige Wartung oder die für den normalen Verschleiß aufzuwenden sind. Ebenso Aufwendungen, die darauf zurückzuführen sind, daß der Anhänger über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wurde.
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5 Zulassung
Zulassung in Deutschland
Ein Anhänger ist ein Fahrzeug, das für die Benutzung auf öffentlichen Straßen zugelassen sein muß. Dazu ist ein amtliches Kennzeichen vorgeschrieben. Das Kennzeichen darf nicht größer als 520 x 120 mm sein.
Die Zuteilung des amtlichen Kennzeichens erfolgt bei der für Ihren Wohnort zuständigen Zulassungsstelle. Genaues siehe letzte Seite dieser Bedienungsanleitung. Das amtliche Kennzeichen ist an der vorgesehenen Stelle der Heckkonsole zu befestigen.
Fahrzeuganhänger sind Kfz-steuerpflichtig. Ebenso wird ein Versicherungsnachweis (Haftpflicht) benötigt. Die Höhe der Steuer wird nach dem zulässigen Gesamtgewicht des Anhängers festgesetzt. Die Kosten für die Haftpflichtversicherung richten sich nach den Tarifen der einzelnen Versicherungsgesellschaften.
Zugelassene Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 3.500 kg müssen alle zwei Jahre einer amtlichen Prüfung unterzogen werden. Diese sogenannte Hauptunter­suchung kann bei TÜV, DEKRA, GTÜ usw. abgenommen werden.
(in anderen Ländern gelten die dortigen Bestimmungen)
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6 An- und Abkuppeln
Ankuppeln
Die Kugelkupplung ist das Verbindungsglied zwischen Anhänger und Zugfahrzeug.
Achtung:
Beim Einsatz einer Sicherheitskupplung ist die Anweisung der beigelegten Bedienungsanleitung des Herstellers zu beachten
•
Die Kupplung des Anhängers öffnen, indem man den Handgriff nach vorne hochzieht. (ggf. ist der Handgriff vorher durch einen Sicherungsknopf zu entriegeln)
•
Die geöffnete Kupplung ist auf den gefetteten Kugelkopf des Zugfahrzeuges aufzusetzen und muß nach unten auf den Kugelkopf gedrückt werden, so daß diese hörbar einrastet.
•
Sämtliche Stützeinrichtungen (Rohrstützen, Stützrad usw.) hochziehen bzw. –kurbeln und fest arretieren. Bei Anhängern mit Stützrad muß dieses nach hinten zeigen und vollständig bis zum Anschlag hochgekurbelt sein. Stützräder mit Klemmhalterungen müssen vollständig hochgezogen werden und fest arretiert sein.
Achtung!
•
Gegebenenfalls verwendete Unterlegkeile entfernen.
•
Bei gebremsten Anhängern die Handbremse lösen und das Abreißseil um die Anhänge­ kupplung des Zugfahrzeuges legen und befestigen.
•
Elektrische Verbindung herstellen: Den Lichtstecker des Anhängers mit der am
Zugfahrzeug befindlichen Steckdose verbinden. Anschließend die korrekte
Funktionsweise der Beleuchtungseinheit (Schlußlicht, Blinkanlage usw.) des Anhängers
prüfen.
•
Korrekte Wirkungsweise aller Beleuchtungselemente des Anhängers (Licht, Blinkanlage)
überprüfen.
Anhängehöhe beachten
Nach der Richtlinie 94/20/EG muß die Anhängehöhe eines Anhängers in waagrechter Position und zulässiger Achslast 430±35mm betragen. Dadurch ist gewährleistet, dass das Fahrwerk des Anhänger gleichmäßig belastet wird. Schräge Anhängung, besonders bei Tandemfahrzeuge, beinhalten eine starke einseitige Belastung der Achsen, der Zugeinrichtung und des Rahmens, was bei Dauerbelastung zu Schäden an der Achse, Rahmen und Zugeinrichtung führt.
Das Stützrad darf das Bremsgestänge nicht berühren!
Bei abnehm­barer Anhänger­kupplung – Abreißseil in Abschleppöse einhängen.
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7 An- und Abkuppeln
Abkuppeln
•
Anhänger gegen Wegrollen sichern. Handbremse anziehen und falls erforderlich
Unterlegkeil verwenden (ab 750 kg zul. Gesamtgewicht vorgeschrieben!).
•
Den Lichtstecker aus der Steckdose am Zugfahrzeug herausziehen und in den
Steckerhalter am Anhänger einstecken.
•
Das Abreißseil von der Anhängekupplung (nur bei gebremsten Anhängern!) abnehmen.
•
Das Stützrad (wenn vorhanden!) herunterkurbeln. Die Kupplung des Anhängers öffnen,
indem man den Handgriff nach vorne hochzieht (ggf. den Handgriff vorher durch
Betätigen des Sicherungsknopfes entriegeln!) und gleichzeitig die Anhängerdeichsel von
der Kugelkupplung des Zugfahrzeugs hebt.
Sicherheitshinweis
Es ist zu beachten, daß bei angezogener Handbremse das Fahrzeug bis zur vollen Wirkung der Bremskraft noch ca. 20 cm zurückrollen kann.
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Falsch!
8 Beladen
Stützlast
Die Stützlast nennt man die durch den Anhänger auf die Anhängekupplung des Zugfahrzeugs drückende Last.
Die jeweils max. zugelassene Stützlast ist der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) des Zugfahrzeugs zu entnehmen. Die Stützlast des Anhängers ist auf einem Schild auf der vorderen Bordwand aufgedruckt.
So wie die max. Stützlast nie überschritten werden darf, muß eine Mindest-Stützlast einge­halten werden. Diese beträgt mindestens 4 % der gesamten Anhängelast (= Anhänger und Ladung!).
Nutzlast und zulässiges Gesamtgewicht
Die Nutzlast (= maximal zulässige Beladung eines Anhängers in kg) ergibt sich aus der Differenz des auf dem Typenschild des Anhängers aufgedruckten, zulässigen Gesamtgewichts und dem Gewicht des Anhängers im unbeladenen Zustand.
Zulässiges Gesamtgewicht = Eigengewicht des Anhängers + Nutzlast
Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers darf aus folgenden Gründen nicht überschritten werden:
•
der Anhänger entspricht nicht der erlaubten Zulassung im Straßenverkehr
•
der Anhänger oder das Zugfahrzeug kann Schaden nehmen
•
Für Schäden am Anhänger, die aus dieser unsachgemäßen Handhabung entstehen,
besteht kein Gewährleistungsanspruch.
Anhängelasten des Zugfahrzeuges
Das tatsächliche Gewicht des Anhängers inklusive Ladung darf nicht höher sein als die zulässigen Anhängelasten des Zugfahrzeuges (siehe Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)).
Beladungshinweise
Hauptgewicht der Ladung vorne:
Schwere Lasten im vorderen Bereich des Anhängers erhöhen die Stützlast. Die Zugeinrichtung des Gespanns wird nach unten gedrückt und das Fahrzeug­heck senkt sich.
Folge:
schleiß an Hinterachse und Rahmen des Zugfahrzeugs.
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eingeschränkte Lenkfähigkeit, verminderte Bremswirkung, erhöhter Ver-
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Falsch!
9
Hauptgewicht der Ladung hinten:
Schwere Lasten im hinteren Bereich des Anhängers vermindern die Stützlast stark. Die Zugeinrichtung des Gespanns wird angehoben und das Fahrzeugheck hebt sich.
Folge:
Schleudergefahr, verminderte Bremswirkung, schlechte Fahreigenschaften
Hauptgewicht der Ladung über der Achse/den Achsen:
Richtig!
Zuladungslast direkt über dem Bereich der Achse/n des Anhängers bewirken optimale Fahreigenschaften. Weitere Lasten stets gleichmäßig auf der Anhängerladefläche ver­teilen – Punktbelastungen der Ladefläche vermeiden.
Folge:
Ladung sichern
Die Ladung stets so verzurren, daß ein Verrutschen ausgeschlossen werden kann. Zur optimalen Befestigung dienen Ratschen- oder Zurrgurte und die am Anhänger befindlichen Anbinderinge. Während der Fahrt dürfen sich keine Personen auf dem Anhänger befinden.
Bei Be- und Entladevorgängen in Dunkelheit oder bei schlechter Sicht darf die Anhänger­beleuchtung nicht verdeckt werden. Ggf. ist die Heckklappe abzunehmen.
Sicherheitshinweis!
Vor Fahrtantritt alle Radmuttern auf festen Sitz prüfen, insbesondere die Schraubbe­ festigung an einschiebbaren Zugdeichseln.
Bei Fahrten mit hohen Planenaufbauten unbedingt darauf achten, daß bei Sturm, Seitenwind und dergleichen die Fahreigenschaften des Gespanns sich verändern können und die Fahrgeschwindigkeit dementsprechend angepaßt wird.
optimale Straßenlage, beste Bremswirkung
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10 Ladungssicherung
Ladungssicherung TOPZ
Zur Sicherung der Ladung werden beim Anhängertyp ECO, SP/GH, TP, TK, DK und DG serienmäßig die erforderlichen Gurthaken mitgeliefert. Die Spanngurte werden als Zubehör in verschiedenen Längen angeboten. Bei unserem patentiertem Verzurrsystem wird folgendermaßen vorgegangen:
Die Gurthaken werden aus der dafür vorgesehenen Halterung an SP/GH, TP, TK, DK und DG vorne an der Konsole oder beim Anhän­gertyp ECO durch Öffnen der vorderen Bordwand entnommen. Die Gurthaken werden am Längsprofil, bei ECO auch vorne oder hin­ten, in der passenden Position zur Ladung, in die gestanzten Lang­löcher eingehängt. Dabei muss beachtet werden, dass der Bolzen des Gurthakens auch im Langloch sitzt. Durch Verschließen der Bord- wand werden die Gurthaken gesichert, so dass sie nicht mehr aus der fixierten Position rutschen können, Je nach Zurrgurt wird entweder der Haken des Zurrgurtes in die Ringöse des Gurthakens eingehängt oder das Gurtband durch die Öse gezogen und dann der Zurrgurt über die Ratsche angespannt.
Es ist darauf zu achten, dass nur geprüfte Zurrgurte mit GS-Zeichen verwendet werden, die nach VDI 2701 / DIN 60060 geprüft sind.
Beim Anhängertyp ECO
müssen geprüfte Zurrgurte verwendet werden, die mindestens diesen Anforderungen entsprechen (LC-Wert: mit mind. 400daN im direkten Zug).
Beim Anhängertyp SP/GH, TP, TK, DK und DG
maximal Anforderungen entsprechen (LC-Wert: mit mind. 800daN im direkten Zug).
Wenn die Gurthaken nicht benötigt werden, können sie in der Halterung am SP/GH, TP, TK, DK und DG vorne an der Konsole untergebracht oder beim Anhängertyp Eco in die vordere Konsole eingehängt und durch Schließen der Bordwand gesichert werden.
Anwendung und Warnhinweise für Zurrgurte:
Es ist die Bedienungsanleitung des Zurrgurtherstellers zu beachten!
800daN
•
Achtung bei Anhängern ohne Bordwände dürfen die Gurthaken nicht verwendet
. Es müssen geprüfte Zurrgurte verwendet werden, die diesen
werden. Sie könnten aus der Position im Langloch rutschen, wenn die Spannung des Zurrgurtes nachlässt.
•
Niemals einen Zurrgurt verwenden, der schadhaft oder dessen Kennzeichnung nicht mehr vorhanden ist.
•
Zurrgurte nach regelmäßigen Fahrtabschnitte nachspannen (insbesondere kurz nach Antritt der Fahrt)!
•
Achtung: Jeder Zurrgurt dehnt sich im gespannten Zustand!
•
Bei Lasten mit scharfen Kanten müssen die Gurte an der Anlagefläche mit einem Schutzschlauch oder einer anderen Unterlage geschützt werden, damit sie nicht beschädigt werden.
•
Zurrhaken dürfen nicht auf ihrer Spitze belastet werden.
•
Zurrgurte dürfen nicht geknotet werden.
•
Zurrgurte dürfen nur zum Verzurren von Ladungen verwendet werden, niemals zum Heben von Lasten!
•
Zurrgurte regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen!
URR
21 Hochlader Typ ECO, SP/GH, TP, TK, DK und DG:
beträgt die Festigkeit des Zurrpunktes maximal
beträgt die Festigkeit des Zugpunktes
TOPZ
400daN
. Es
URR
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11 Ladungssicherung
Ladungssicherung TOPZ
Zur Sicherung der Ladung werden beim Anhängertyp AS, GTA, GTB, MZ, ASB, PKL serienmäßig die erforderlichen Zurrösen mitgeliefert. Die Spanngurte werden als Zubehör in verschiedenen Längen angeboten. Bei diesem Verzurrsystem folgendermaßen vorgegangen:
An den Fahrzeuglängsseiten im Rahmen sind Öffnungen für Zurr­ösen. Bei Anhänger MZ zusätzlich auch an der Stirnseite. Die Zurr- ösen werden von innen durch das Profil gesteckt und von außen mit einem Bolzen mit Federsicherung arretiert. Sie sind beweglich gelagert. Die Ladung lässt sich genau an der richtigen Stelle befestigen. Die Anbindung erfolgt an den äußersten Punkten, dadurch haben die Gurte ausreichend Spannlänge, damit die Ratsche richtig betätigt
Es ist darauf zu achten, dass nur geprüfte Zurrgurte mit GS-Zeichen verwendet werden, die nach VDI 2701 / DIN 60060 geprüft sind.
Die Festigkeit des Zurrpunktes beträgt maximal verwendet werden, die mindestens diesen Anforderungen entsprechen (LC-Wert: mit mind. 800daN im direkten Zug).
Wenn die Gurthaken nicht benötigt werden, können sie in der Halterung beim Typ AS vorne an den Zugholmen untergebracht werden. Bei den anderen Typen bleiben sie am Rahmen in den vorgesehenen Öffnungen.
Anwendung und Warnhinweise für Zurrgurte:
Es ist die Bedienungsanleitung des Zurrgurtherstellers zu beachten!
werden kann und der Gurt auch richtig spannt.
•
Niemals einen Zurrgurt verwenden, der schadhaft oder dessen Kennzeichnung nicht mehr vorhanden ist.
•
Zurrgurte nach regelmäßigen Fahrtabschnitte nachspannen (insbesondere kurz nach Antritt der Fahrt)!
•
Achtung: Jeder Zurrgurt dehnt sich im gespannten Zustand!
•
Bei Lasten mit scharfen Kanten müssen die Gurte an der Anlagefläche mit einem Schutzschlauch oder einer anderen Unterlage geschützt werden, damit sie nicht beschädigt werden.
•
Zurrgurte dürfen nicht geknotet werden.
•
Zurrgurte dürfen nur zum Verzurren von Ladungen verwendet werden, niemals zum Heben von Lasten!
•
Zurrgurte regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen!
URR
22 Anhängertypen AS, GTA/GTB, MZ, ASB, PKL:
TOPZ
URR
22
wird
800daN
. Es müssen geprüfte Zurrgurte
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12 Ladungssicherung
Ladungssicherung TOPZ
Zur Sicherung der Ladung werden beim Anhängertyp Q, QL, CT, CH serienmäßig die erforderlichen Nockenfittings zur Ladungssicherung mitgeliefert. Die Spanngurte werden als Zubehör in verschiedenen Längen angeboten. Bei diesem Verzurrsystem folgendermaßen vorgegangen:
An den Fahrzeuglängsseiten und vorne (nicht Anhängertyp QL mit vorderer Klappe) ist der Fahrgestellrahmen als Zurrprofil ausgebildet. Eine ausreichende Anzahl Zurrpunkte sind direkt im Rahmen eingelassen. Die Nockenfittings werden je Lage der zu befestigenden Ware in die vorgesehen Öffnung eingesteckt. Durch die Verschiebung um ein Loch verriegelt der Bolzen selbstständig in der Schiene. Es muß darauf geachtet werden, dass der Nockenfitting fest in der Öffnung eingerastet ist. Die Ladung lässt sich genau an der richtigen Stelle befestigen. Die Anbindung erfolgt an den äußersten Punkten, dadurch haben die Gurte ausreichend Spannlänge, damit die Ratsche richtig betätigt werden kann und der Gurt auch richtig spannt. Die Nockenfittings sind versenkt montiert, dadurch ist die volle Nutzung der gesamten Ladefläche möglich.
Es ist darauf zu achten, dass nur geprüfte Zurrgurte mit GS-Zeichen verwendet werden, die nach VDI 2701 / DIN 60060 geprüft sind.
Die Festigkeit des Zurrpunktes beträgt maxi­mal verwendet werden, die mindestens diesen Anforderungen entsprechen (LC-Wert: mit mind. 400daN im direkten Zug).
Beim Anhängertyp CT/CH sind als Zubehör noch Zurrschienen an der Innenseite des Aufbaus möglich, die mit
Anwendung und Warnhinweise für Zurrgurte:
Es ist die Bedienungsanleitung des Zurrgurtherstellers zu beachten!
400daN
•
. Es müssen geprüfte Zurrgurte
Niemals einen Zurrgurt verwenden, der schadhaft oder dessen Kennzeichnung nicht mehr vorhanden ist.
•
Zurrgurte nach regelmäßigen Fahrtabschnitte nachspannen (insbesondere kurz nach Antritt der Fahrt)!
•
Achtung: Jeder Zurrgurt dehnt sich im gespannten Zustand!
•
Bei Lasten mit scharfen Kanten müssen die Gurte an der Anlagefläche mit einem Schutzschlauch oder einer anderen Unterlage geschützt werden, damit sie nicht beschädigt werden.
•
Zurrgurte dürfen nicht geknotet werden.
•
Zurrgurte dürfen nur zum Verzurren von Ladungen verwendet werden, niemals zum Heben von Lasten!
•
Zurrgurte regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen!
URR
TOPZ
24 Anhängertypen Q, QL, CT und CH:
URR
24
ausgebildet sind.
TOPZ
URR
24
wird
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13 Ladungssicherung
Ladungssicherung TOPZ
Beim Anhängertyp BL ist serienmäßig zur Ladungssicherung eine Zurrprofil an beiden Längsseiten direkt mit dem Rahmen verschraubt. In diesem Zurrprofil sind mehrere Öffnungen in denen ein Gurt mit einem werden kann. Es ist nicht zulässig ein Zurrband durch die Öffnung zu führen, da dieses an der Zurrleiste beschädigt werden kann.
Es ist darauf zu achten, dass nur geprüfte Zurrgurte mit GS-Zeichen verwendet werden, die nach VDI 2701 / DIN 60060 geprüft sind.
Die Festigkeit des Zurrpunktes beträgt maximal verwendet werden, die mindestens diesen Anforderungen entsprechen (LC-Wert: mit mind. 200daN im direkten Zug).
Anwendung und Warnhinweise für Zurrgurte:
•
Niemals einen Zurrgurt verwenden, der schadhaft oder dessen Kennzeichnung nicht mehr vorhanden ist.
•
Zurrgurte nach regelmäßigen Fahrtabschnitte nachspannen (insbesondere kurz nach Antritt der Fahrt)!
•
Achtung: Jeder Zurrgurt dehnt sich im gespannten Zustand!
•
Bei Lasten mit scharfen Kanten müssen die Gurte an der Anlagefläche mit einem Schutzschlauch oder einer anderen Unterlage geschützt werden, damit sie nicht beschädigt werden.
•
Zurrgurte dürfen nicht geknotet werden.
•
Zurrgurte dürfen nur zum Verzurren von Ladungen verwendet werden, niemals zum Heben von Lasten!
•
Zurrgurte regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen!
Es ist die Bedienungsanleitung des Zurrgurtherstellers zu beachten!
Befestigung der Ladung an der Gurtleiste Anhängertyp KR
Beim Anhängertyp KR ist serienmäßig an der Bordwand vorn und seitlich eine Gurtleiste angebracht. An dieser Gurtleiste sind mehrere Öffnungen in denen ein Gurt mit einem
Haken
Zurrband durch die Öffnung zu führen, da dieses an der Zurrleiste beschädigt werden kann.
eingehängt und damit die Ladung gesichert werden kann. Es ist nicht zulässig ein
URR
25 Anhängertypen BL:
Haken
eingehängt und damit die Ladung gesichert
200daN
. Es müssen geprüfte Zurrgurte
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14 Zubehör
1. Stützräder:
• Leichte Ausführung (mit Klemmhalterung):
Das Stützrad wird mittels Klemmhalterung und Handkurbel in der Höhe
verstellt. Vor der Fahrt Stützrad nach oben kurbeln, daß die Gabel in der Kerbe des Außenrohres festsitzt, dann mit der Klemmhalterung ganz nach oben ziehen und fest arretieren. Dabei muß das Stützrad nach hinten zeigen. Bei längerer Fahrt und / oder schlechter Strasse festen Sitz regelmäßig kontrollieren.
• Schwere Ausführung (automatisch umklappbar):
Das Stützrad wird mittels der Handkurbel in der Höhe verstellt. Vor der
Fahrt Stützrad so lange kurbeln bis das Rad automatisch nach oben
umklappt und fest am Schiebebolzen anliegt. Dabei muß das Stützrad
nach hinten zeigen. Regelmäßig auf festen Sitz kontrollieren.
Achtung!
Das Stützrad darf das Bremsgestänge nicht berühren!
Ein Stützrad dient zum Abstützen des Anhängers im abgehängten ruhenden Zustand. Es ist nicht für den Gebrauch zum Rangieren eines beladenen Anhängers ausgelegt.
2. Betätigung der Winkelhebelverschlüsse
• Öffnen
Kerbe
Bolzen
Vor dem Schwenken des Winkelhebelverschlußes ist der Federsicherungsbügel nach hinten zu drücken.
• Schließen
Heck- oder Seitenklappen generell mit dem Winkelhebelverschluß verriegeln. Dabei muß der Federsicherungsbügel hörbar einrasten.
3. Galerien:
• H- und Seitengalerie:
Die Galerien immer bis zum Anschlag in die Öffnungen der Eckrungen einschieben und mit der Feststellschraube sichern.
4. Aufsätze:
•
Den Aufsatz auf die Anhängerbordwand aufsetzen und dabei in die vorgesehene Halterung einschieben. Je nach Anhänger-Typ werden die Aufsätze gegeneinander mit Winkelhebelverschlüssen gesichert oder gegeneinander eingehakt.
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15 Zubehör
5. Dachgestell und Planen:
• Dachgestell:
Das Dachgestell immer bis zum Anschlag in die Öffnungen der Eckrungen einschieben und mit der Feststellschraube sichern.
• Planen:
- Flachplane: Die Plane auflegen und über die vier Ecken ziehen. Anschließend die Gummischnur
an den Planenösen im „Zick-Zack“-System verzurren.
- Hochplane: Die Plane über das Dachgestell ziehen. Dabei darauf achten, daß die Riemen der
Planenöffnung nach hinten zeigen. Anschließend die Gummischnur an den Planen­ ösen im „Zick-Zack“-System verzurren.
Sicherheitshinweis!
Bei Fahrten mit Planenaufbauten ist unbedingt zu beachten, daß Seitenwind, Sturm und dergleichen die Fahreigenschaften des Ge­ spanns erheblich verändern können. Die Fahrgeschwindigkeit muß dementsprechend angepaßt werden! Ein Dachgestell darf ohne gespannte und montierte Plane nicht gefahren werden. Die Plane sichert auch das Dachgestell
6. Deckel:
• Öffnen:
Das Deckelschloß aufschließen und durch Verdrehen des Schließzylinders entriegeln. Mit dem Haltegriff den Deckel langsam anheben und hochklappen. Bei geöffnetem Deckel den Sicherungshebel am Gasdruckdämpfer einrasten lassen. Sollte der Anhänger mit Rohrstützen ausgerüstet sein, so müssen diese vor dem Öffnen des Deckels abgelassen werden, da der Deckel sonst an die Rohrstütze Anstößt.
• Schließen:
Den Sicherungshebel am Gasdruckdämpfer entsichern und den Deckel langsam zuklappen. Deckelschloß abschließen.
Die Rohrstützen wieder hochstellen.
Sicherheitshinweis!
Während des Öffnens oder Schließens nicht im Schwenkbereich des Deckels aufhalten!
• Deckelgalerie:
Die Deckelgalerie dient zur Aufnahme von verschiedenen Trägersystemen. Die max. Dachlast beträgt 75 kg.
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16 Zubehör
7. Stützen:
• Rohrstützen
die Rohrstütze mittels Griff auf die gewünschte Höhe bringen. Anschließend die Klemmhalterung wieder fest anziehen.
• Klappstützen
wieder mit dem Federsteckbolzen arretieren. Bei ausziehbaren Klappstützen über den Federriegel den ausziehbaren Teil der Stütze auf die erforderliche Höhe einstellen. Im unbeladenen Zustand sind dies ca. 5 cm über dem Boden, da der Anhänger nach dem Beladen einfedert und die Stütze dann nicht mehr bzw. schlecht wieder umgeklappt werden kann. Nach dem Beladen die Stütze wieder in ihre Ausgangsposition bringen.
• Kurbelstützen
schwenken und mit dem Bolzen wieder sichern. Mit der Kurbel die Stütze dann nach unten drehen und den Anhänger dann in die gewünschte Position bringen. Beim Transport die Stütze wieder in ihre Parkposition bringen.
• Teleskopstütze
ausziehbaren Teil bis auf den Boden ablassen. Bolzen wieder in das nächstgelegen Loch stecken und sichern. Mit der Kurbel die Stütze dann abdrehen. Entweder mit der Stütze den Anhänger in die gewünscht Position bringen oder zum Beladen des Anhängers, die Stütze ca. 5 cm über dem Boden Stehen lassen. Zum Transport die Stütze wieder in die oberste Stellung zurück setzen.
8. Motorradtransportsatz (für HO/ST-Typen!)
•
Die verstellbare Radaufnahme der Standschiene durch Lösen der vier Schrauben auf die Länge des zu transportierenden Zweirades einstellen. Danach die vier Schrauben wieder fest anziehen.
•
Die Auffahrschiene aus ihrer Transporthalterung nehmen. Hierzu werden die zwei Sicherungshaken entfernt und die beiden Flügelmuttern gelöst.
•
Die Auffahrschiene mit dem Zapfen in die dafür vorgesehene Bohrung der Stand­schiene einhängen.
•
Das Zweirad über die Auffahrschiene auf den Anhänger schieben und mit Zurrgurten an den Anbinderingen fest verzurren.
9. Anhänger mit Türe hinten (PK-Typen!)
•
Die Türe wird über die Winkelhebel geöffnet und ist in zwei Stellungen arretierbar: Schwenkbar auf 180° und gesichert mit Türfeststeller zum Beladen z.B. mit Stapler. Schwenkbar auf 90° und gesichert mit Bügelverschluß, der in die Verschlußöse eingehängt wird. Diese Stellung ist erforderlich, wenn am Straßenrand oder Gehwegen be- oder entladen wird, damit die geöffnete Tür nicht in die Straße bzw. Gehweg ragt.
: Zur Höhenverstellung der Rohrstütze die Klemmhalterung lösen und
: Federsteckbolzen ziehen, die Stütze nach unten schwenken und
: Den Bolzen herausziehen und die Stütze um 90° nach unten
: Den Bolzen an der Stütze entsichern und herausziehen, den
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17 Zubehör
10. Montageanleitung Lastenträger auf Anhängerbordwände
•
Teleskoprohr mit Haken (Pos. 1 und Pos. 2) quer auf die Bordwände legen.
•
Die Haken (Pos. 3) an der gewünschten Lage mit beiden Krallen in die Schlitze der Einhängeschienen (Pos. 2) einhaken.
•
Die Ringmutter (Pos. 4) mit einem geeigneten Werkzeug, z.B. einem Schraubenzieher oder ein Stück Rundmaterial, fest anziehen. Unter der Ringmutter muß ein Federring und eine große Unterlegscheibe beigelegt werden. Der Federring muß in einwandfreiem Zustand sein, ansonsten erneuern!
•
Die Schrauben (Pos. 5) am Teleskoprohr fest anziehen
•
Die Schraubverbindungen erstmals nach kurzer Fahrstrecke , danach regelmäßig überprüfen.
•
Wenn der Lastenträger in Verbindung mit einer Flachplane verwendet wird, muß ein Schaumklebeband zwischen Trägerrohr und Plane geklebt werden, um ein Aufscheuern der Plane zu verhindern (Bild 2).
•
Die Montage der Einhängeschienen an den Anhängerbordwand darf nur von Fachpersonal nach Montageplan ausgeführt werden.
Bild 1 Bild 2
Flachplane
Klebestreifen
Pos. 4
Pos. 2
Pos. 3
Sicherheitshinweise:
•
Der Lastenträger darf pro Rohr nicht mehr als 45kg belastet werden. Die Last muß gleichmäßig verteilt sein. Keine Punktbelastung. Kleine und sehr schwere Lasten nie in der Mitte des Lastenträgers anbringen, sondern auf eine Seite des Trägers. Die Last darf sicht in Fahrtrichtung und seitlich nicht verschieben.
•
Die Last ordentlich verankern, damit diese sich nicht lockern und eventuelle Schäden verursachen kann.
•
Beachten Sie bitte, dass sich beim Fahren mit Last auf dem Träger das Fahrverhalten des Anhängers beim Bremsen, bei Seitenwind und bei Kurvenfahrten wesentlich verändert. Die Fahrgeschwindigkeit sollte diesen Umständen angepasst werden.
•
Gegenstände die auf dem Lastenträger transportiert werden dürfen nicht die Gesamtanhängerbreite überschreiten. Wie z.B. bei Fahrräder der Lenker oder die Pedale.
Pos. 1
Pos. 5
Pos. 4
Pos. 3
Pos. 2
Ringmutter
Federring
Unterlegscheibe
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18 Zubehör
•
Der Lastenträger ist speziell für die Montage an Barthau-Anhängern mit Multiplexbordwänden entwickelt. Bei der Montage von Fahrradträger der Barthau Anhängerbau GmbH auf den Lastenträger, Hinweis auf der Verpackung und Betriebsanleitung für Fahrradträger beachten. Fahrradträger so montieren, dass der Bügel mit dem Gewinde nicht nach unten steht. Der Fahrradträger könnte in Verbindung mit einer montierten Flachplane, diese dann eventuell beschädigen (siehe Bild 3 und 4).
•
Aus Testberichte der Autoindustrie und Fachzeitschriften geht hervor, dass beim Transport von verschiedenen Gegenständen (Surfbretter, Transportskiboxen) der Lastenträger durch den Luftwiderstand noch mehr belastet wird.
•
Vor Fahrtbeginn Lastenträger, Ladung und eventuelle Anbauteile (z.B. Fahrradträger) auf festen Sitz überprüfen
• Der Hersteller haftet nicht bei Schäden, die durch falsche Montage der Einhängeschienen, des Lastenträgers und den Zubehörteilen verursacht werden!
Bild 3 Bild 4
Bei Anhänger mit Flachplane Fahrradträger nach Bild 4 montieren, dabei die gelieferten Distanzhülsen verwenden.
11. Anhänger mit Kofferaufbauten und Deckel
•
Alle Fahrzeuge mit Deckel oder Klappen mit Überschlagprofil und Anhänger mit festen Aufbau in Holz, Aluminium und Isolierplatten sind wassergeschützt gebaut.
•
Nicht wasserdicht sind Nahtstellen, Klappen, Türen oder Belüftungen bei Drucknässe, z.B. Wasserstrahl, Hochdruckreiniger oder hoher Spritzwasserdruck.
•
Durch unterschiedlichen Wärmeaustausch ist Kondenswasserbildung möglich.
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19 Reifenfülldruck
Für die verschiedenen Reifenarten- und größen sind unterschiedliche Reifenfülldrücke vorgeschrieben. Dadurch wird ein optimales Abrollverhalten und ein geringerer Verschleiß erreicht. Der nachstehenden Tabelle können Sie den korrekten Reifenfülldruck entnehmen.
18.5x8.5-8 78M 195/50B10 98N 225/55-12 104M 155/70R12 100N 145/80R13 78N 2,70 425 155/80R13 78Q 165/65R13 77Q 165/70R13 79Q 175/70R13 82Q 165R13C 94S 2,70 690 175/80R14 88Q 175/70R14 84Q 185/60R14 82Q 185/65R14 97Q 185/70R14 88Q 195/70R14 91Q 195/70R15 97Q 175/65R15 84Q 185/65R15 87Q 195/65R15 91Q 185R14C 102L
195R14C 102L 3,75 895 195/70R15C 104L 4,50 900
bei max.
Fülldruck
in bar
Tragfähigkeit
3,40 425 6,00 5,30 900 6,25 900
2,60 470 2,70 455 2,70 480 2,70 525
2,60 615 2,70 550 2,70 525 2,70 570 2,70 615 2,70 680 2,70 805 2,70 550 2,70 600 2,70 675 4,50 895
pro Rad
in kg
750
Der Reifenluftdruck muß dem vorgeschriebenen Wert entsprechen. Dieser Luftdruck gilt für den kalten Reifen und darf keinesfalls unterschritten werden. Im – z.B. durch Fahren – erwärmten Reifen ist der Luftdruck erhöht. Deshalb nie vom warmen Reifen Luft ablassen. Dadurch kann der Luftdruck bei Abkühlung des Reifens unter den vorgeschriebenen Mindestluftdruck sinken.
Der Luftdruck muß regelmäßig alle 14 Tage am kalten Reifen überprüft werden.
Vergessen Sie dabei nicht das Reserverad. Bei abweichendem Reifenluftdruck (zu hoch oder zu niedrig ) ist ein erhöhter, ungleichmäßiger Laufflächenabrieb unvermeidbar z.B. Abrieb nur an der Reifenkante.
Überlastungen
Auswirkungen wie ein
der Reifen (zu große Last) sind zu vermeiden. Sie haben die gleichen
Minderdruck
. Reifen regelmäßig auf Beschädigungen (Stiche, Risse,
Schnitte und Beulen (Seitenwand) untersuchen. Schäden vom Fachmann begutachten lassen. Neben dem Reifenfülldruck sind die Reifen wenigstens vor jedem Saisonbeginn nach
Alterungsschäden wie z.B. Rißbildung in der Reifenwandung zu überprüfen. Regelmäßig, insbesondere bei häufiger Anhängernutzung, ist die Profiltiefe zu prüfen und darauf zu achten, daß sie den gesetzlichen Vorschriften (z. Zt. mind. 1,6 mm Profiltiefe) entspricht.
Wird der Anhänger längere Zeit nicht genutzt, sollte er aufgebockt werden. Dadurch läßt sich die statische Belastung der Reifen vermeiden, die sonst zur Verformung und Unwucht der Reifen führen würde.
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20 Auffahrrampen
Bedienungshinweise
•
Anhänger dürfen angehängt be- und entladen werden.
•
Räder des zu beladenden Anhängers sind mit einem Unterlegkeil gegen Wegrollen zu sichern.
•
Die Aluminium-Auffahrrampen sind nicht für Räder und Ketten aus Stahl geeignet. (Alumi­nium-Auffahrrampen mit Gummibelag aus­rüsten!)
•
Bei kippbaren Anhängern, muß der Aufbau arretiert werden, um ein Ankippen während des Beladevorgangs zu verhindern.
•
Fahrzeugspurweite überprüfen und Rampen gerade anlegen. Rampen in Arretierung richtig einhängen. Räder müssen Rampen mittig be­fahren.
•
Rampen nicht unterlegen, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. Rampen können sich sonst aus der Arretierung lösen.
•
Bei Tandem-Anhängern müssen die Abstütz­ungen abgelassen werden. Bei Verladung von Minibaggern oder Ähnlichem sollen die Stützen ca. 5 – 8 cm vom Boden entfernt arretiert werden. Somit wird der Auffahrwinkel des Aufbaus während des Beladevorgangs flacher, da die Achse etwas einfedern können.
•
Beim Auf- oder Abfahren muß die höher be­lastete Achse immer oben sein. PKW mit Front­motor immer vorwärts verladen. Baumaschinen in der Regel rückwärts. Anbaugeräte, die die Maschine stabilisieren können, sollen immer tiefer liegen. Schaufeln und ähnliche Anbauge­räte entleeren.
•
Die max. zulässige Geschwindigkeit auf Rampen beträgt 2 m/min. Plötzliches Bremsen und An­fahren ist zu vermeiden.
•
Die Auffahrrampen regelmäßig auf eventuelle Riß- oder Spaltenbildung prüfen.
•
Während der Fahrt müssen die Auffahrrampen in der dafür vorgesehenen Halterung eingeschoben und gesichert sein. Typabhängig wird die Auf­fahrrampe mit Flügelmuttern auf dem Anhänger­aufbau festgeschraubt oder mit einem Feder­steckbolzen gesichert.
nur
an einem Fahrzeug
Abrutschsicherungen:
Auffahrwinkel max. 30 % Steigung!
Rampen mittig befahren!
richtig!
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21 Elektroausrüstung
Steckerbelegungen
12 Volt Verbindungssteckdose – je nach Anhängertyp 7poliger oder 13poliger Stecker.
Steckerbelegung 7polig:
Pol- Elektrische
Nr. Kurzbezeichnung
1 L 2 54 g 3 31 4 R 5 58 R 6 54 7 58 L
Steckerbelegung 13polig:
Pol- Benennung Farbe Querschnitt
Nr. mm2
1 Blinklicht, links gelb 1,0 2 Nebelschlußleuchte blau 2,5 3 Masse für Kontakte 1-8 weiß 2,5 4 Blinklicht, rechts grün 1,0 5 Schlußlicht, rechts braun 1,0 6 Bremslicht rot 1,0 7 Schlußlicht, links schwarz 1,0 8 Rückfahrleuchte grau
9 Stromversorgung braun/blau 10 Ladeleitung für Batterie braun/rot 11 unbelegt 12 unbelegt 13 Masse für Kontakte 9-12 schwarz/weiß
Benennung
Blinklicht, links Nebelschlußleuchte blau Masse Blinklicht, rechts Schlußlicht, rechts braun Bremslicht Schlußlicht, links
Farbe Querschnitt
gelb
weiß grün
rot schwarz
mm
1,0 2,5 2,5 1,0 1,0 1,0 1,0
2
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22 Wartung und Pflege
Eine regelmäßige Wartung und die Reinigung von Schmutz, Streusalz, Teer und anderen Verschmutzungen, die beim alltäglichen Gebrauch vorkommen, dient nicht nur zur Werter­haltung Ihres Anhängers, sondern sie ist die Voraussetzung für eine lange und störungsfreie Lebensdauer Ihres Anhängers.
Pflege von verzinkten Teilen:
Bevor die Feuerverzinkung einen optimalen Schutz gegen Rost bilden kann, müssen die verzinkten Teile oxidieren. Dieser Vorgang kann einige Monate dauern. Solange das Metall noch silberglänzend erscheint, ist dieser Vorgang noch nicht beendet.
Weißrost ist ein lockeres, poriges Oxidationsprodukt, das entstehen kann, wenn Schwitz- oder Regenwasser längere Zeit auf die Zinkoberfläche einwirkt. Es ist Maßstab für die Güte der Feuerverzinkung und die Qualität des durch sie gewährten Korrosionsschutzes.
Weißrost ist kein Grund für eine Reklamation
. Weißrost entsteht nur durch mangelnde Pflege. Die Vermeidung von Schwitzwasserbildung und eine gute Belüftung sind deshalb die wichtigsten Maßnahmen gegen Entstehung von Weißrost. Durch leichte Weißrostbildung wird die normale Gebrauchsfähigkeit feuerverzinkten Stahls in der Regel nicht beeinträchtigt, denn leichter Weißrost wird unter dem Einfluß des Oxidationsvorgang in eine schützende Deckschicht umgewandelt.
Leichter Weißrost lässt sich mit einer harten Nylonbürste oder Drahtbürste entfernen.
Bei starker voluminöser Weißrostbildung ist die Gesamtoberfläche sorgfältig abzubürsten und mit reinem Wasser nachspülen.
Da verzinkte Teile nicht gegen Säuren und Chemikalien widerstandsfähig sind, empfiehlt es sich alle verzinkten Teile des Anhängers nach dem Transport von säurehaltigen Materialien (z. B. Dünger usw.) gründlich mit klarem Wasser abzuspülen.
Auch nach dem Fahren auf Straßen, auf denen Salz gestreut wurde, ist der Anhänger gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, da die Straßensalze heute mit diversen Chemikalien vermischt sind .
Allgemeine Pflegemaßnahmen
•
Gründliche Reinigung des Anhängers mit klarem Wasser.
kein
•
Verzinkte Oberflächen von Zeit zu Zeit mit einem handelsüblichen Korrosionsmittel behandeln.
•
“Weißrost” abbürsten und mit einem Bio-Öl pflegen.
•
Für die Pflege von Aluminium eine Spezialpolitur verwenden.
•
Durch Steinschlag o. ä. entstandene Beschädigungen an der Verzinkung gründlich säubern und mit einer handelsüblichen Zinkstaubfarbe oder einem Zinkspray aus­bessern.
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23 Wartung und Pflege
Pflege der Holzbordwände (Multiplex) und des Bodens
Die Holzbordwände aus Multiplexplatten und die Siebdruckböden sind wasserfest verleimt und kunststoffbeschichtet. Sie sind deshalb nahezu wartungsfrei. Holzbordwände werden durch den Einfluss von Sonne und Regen ausgebleicht. Anhänger sollten deshalb immer untergestellt oder zumindest abgedeckt sein. Matte und ausgebleichte Multiplexoberflächen, sollten mit einem säurefreien Öl eingerieben werden, um den Glanz wieder herzustellen.
•
Reichlich Öl auf das Holz auftragen und mit einem Putztuch gleichmäßig verteilen.
•
Nach ein paar Stunden Einwirkzeit das überschüssige Öl mit einem trockenem, sauberen Tuch abreiben.
•
Sollte die Holzfläche beschädigt sein, ist diese mit einer Holzschutzfarbe zu behandeln.
•
Die Ablauflöcher im vorderen Bordwandbereich müssen regelmäßig von Staub und Schmutz gereinigt werden. Bei Anhängern mit vorderer Klappe muss diese geöffnet und der Schmutz regelmäßig entfernt werden. Es darf kein Wasser im Anhänger stehen bleiben. Die dadurch entstehende Staunässe kann an dem Boden bleibende Schäden verursachen. Der Boden ist immer trocken zu halten.
•
Bei Tiertransportanhängern sind Stroh und Ausscheidungen sofort nach Benutzung zu entfernen und der Anhänger mit reichlich Wasser zu reinigen. Es ist dafür Sorge zu tragen, dass der Boden gut austrocknen kann.
Pflege anderer Teile
•
Gummidichtungen, insbesondere an Aludeckeln, vor allem im Winter regelmäßig mit Gummipflegemittel behandeln.
•
Die Scharniere und die Lager der Winkelhebelverschlüsse, sowie alle mechanisch beweglichen Teile sind von Zeit zu Zeit ölen.
•
Gasfedern an Verkaufsklappen, Laderampen und Beladeklappen sind sorgsam zu behandeln. Die verchromten Kolbenstangen müssen von Zeit zu Zeit mit einem sauberen Tuch abgerieben werden. Es dürfen keine Roststellen oder Riefen an der Kolbenstange sein, weil dadurch die Dichtung der Gasfeder beschädigt wird, das Gas austreten kann und die Gasfeder nicht mehr funktionstüchtig ist.
Bei niedrigen Temperaturen (Minusgrade) sind die Gasdruckdämpfer schwergängiger zu bewegen, da das Medium in der Gasfeder „zäher“ wird.
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24 Wartung und Einstellung von Radlager und Bremse
Nachziehen der Radschrauben nicht vergessen!
Fabrikneue Felgen und Radnaben sind lackiert. Diese Lackierung reibt sich allmählich ab, weshalb sich Radschrauben lösen können. Bei Neufahrzeugen und nach jedem Radwechsel müssen nach einer kurzen Fahrtstrecke (ca. 50 km) die Radschrauben nachgezogen werden, da sich die Schrauben erst unter Belastung beim Fahren anpassen und setzen. Während der ersten 1.000 km Fahrt muß das Anzugsdrehmoment regelmäßig überprüft werden. Das Anzugsdrehmoment bei Radschrauben
1. Bremsenluftspiel prüfen und ggf. einstellen (alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer)
M 12 x 1,5 mit Schlüsselweite 19 beträgt 80 – 100 Nm.
Die Überprüfung erfolgt als Sichtprüfung am Anlaufweg (x) der Auflaufeinrichtung. Sobald dieser bei einer Probebremsung mehr als 50 mm beträgt, ist die Bremsanlage nachzu­ stellen.
2. Bremsbelagdicke prüfen und ggf. nachstellen (alle 5.000 Fahrkilometer)
Zur Sichtkontrolle der Bremsbelagstärke den Stopfen (Pfeil) aus dem Bremsschild ent­ fernen. Sobald ein Bremsbelag bis auf 2 mm abgenutzt ist, muß die Bremsbacke erneu­ ert werden. Erlahmte oder überdehnte Bremszugfedern, deren Windungen nicht mehr dicht aufeinanderliegen, sind ebenfalls zu erneuern. Der Verschleiß der Bremsbeläge ist von der Fahrweise abhängig. Wer schonend fährt, spart Bremsbeläge und Reifen.
Alle 5.000 Fahrkilometer oder alle 12 Monate den Belagverschleiß der Radbremsen durch Nachstellen der Bremsbacken ausgleichen.
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25 Wartung und Einstellung von Radlager und Bremse
3. Nachstellen der Bremsbacken
Vorgang
•
Anhänger aufbocken - Bremsanlage lösen.
•
Nachstellmuttern an den Radbremsen mit einem Schraubendreher bzw. je nach Ausführung mit einem Schraubenschlüssel über einen Nachstellbolzen soweit anziehen bis der Lauf des Rades in Fahrtrichtung gehemmt ist. Durch mehrmaliges Betätigen der Feststellbremse die Bremsbacken zentrieren.
•
Ausführung 1: Nachstellbolzen ca. 1 Umdrehung zurückdrehen, bis bei Vorwärts­drehung des Rades keine Bremswirkung mehr spürbar ist.
•
Ausführung 2: Nachstellmutter um ca. 3-5 Zähne zurückdrehen, bis bei Vorwärts­drehung des Rades keine Bremswirkung mehr spürbar ist.
•
Bei betätigter Feststellbremse die Stellung der Bremsausgleichswaage überprüfen. Rechtwinklige Stellung zum Bremsgestänge = gleiches Luftspiel der Radbremsen. Gegebenenfalls Bremseinstellung nachjustieren.
Achtung! Das Nachstellen darf nur an der Nachstellmutter der Radbremse erfolgen, niemals am Spannschloß oder am Gabelkopf durch Verkürzung des Bremsge stänges. Das Bremsgestänge muß spielfrei zwischen Auflaufbremse und Aus gleichswaage eingestellt sein.
4. Radnabenlagerspiel
Alle 2 Jahre das Axialspiel der Radnabenlagerung prüfen. Die Radnabenlagerung besteht aus einem Kompaktlager, das wartungsfrei durch
Dauerschmierung und auf eine hohe Laufleistung ausgelegt ist.
Vorgang
•
Anhänger aufbocken - Bremsanlage lösen, Räder von Hand drehen und rütteln.
•
Bei fühlbarem Lagerspiel ist das Kompaktlager auszuwechseln. Es gibt keine Nachstellmöglichkeit.
•
Anziehdrehmomente: SW 36 M = 280 Nm
SW 41 M = 330Nm
•
Radkapsel mit Hilfe eines Schraubendrehers auf festen Sitz prüfen.
Achtung! Radkapseln alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer auf Festsitz prüfen!
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26 Schmier- und Wartungsarbeiten
Schmierarbeiten
1. Kugelkupplung ölen
(in regelmäßigen Abständen)
Achtung:
Bei Sicherheitskupplungen die Schmier- und Wartungsarbeiten der beigelegten Bedienungsanleitung des Herstellers beachten
Die beweglichen inneren Teile der Kugelkupplung müssen stets sauber und geschmiert sein. Damit die Kugelkupplung zufriedenstellend und geräuschlos arbeiten kann, ist es wichtig, daß die Kugel der Anhängekupplung des Zugfahr­ zeugs immer leicht geschmiert ist. Beim Abkuppeln des An­ hängers sollte die Kugel mit einer Schutzkappe abgedeckt werden. Somit wird auch Ihre Kleidung nicht verschmutzt!
2. Zugstangen-Lagerung am Gehäuse der Auflaufeinrichtung
(erstmals / alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer / alle 5.000 Fahrkilometer)
Schiernippel mit Mehrzweckfett schmieren bis frisches Fett aus den Lagerstellen austritt.
3. Umlenkhebel
(erstmals / alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer / alle 5.000 Fahrkilometer)
•
Umlenkhebel auf Beweglichkeit prüfen.
•
Schmiernippel (falls vorhanden) am Umlenkhebel mit Mehrzweckfett schmieren bis frisches Fett aus den Lagerstellen austritt.
•
Falls kein Schmiernippel vorhanden ist, Umlenkhebel­lagerung ölen.
4. Bewegliche Teile, Bolzen und Gelenkstellen ölen
(erstmals / alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer / alle 5.000 Fahrkilometer)
Bewegliche Teile ölen bzw. fetten:
•
Zugstange
•
Handbremshebel
•
Federspeicher
•
Umlenkhebel
•
Gestänge usw.
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27 Schmier- und Wartungsarbeiten
5. Gleitstellen an der Höheneinstelleinrichtung abschmieren
(erstmals / alle 2.000 bis 3.000 Fahrkilometer / alle 5.000 Fahrkilometer)
Gewindeteile ölen und die Verzahnungsteile fetten.
Wartungsarbeiten
1. Kugelkupplung überprüfen
(erstmals / dann alle 5.000 Fahrkilometer oder jährlich)
•
Kugelkupplung auf Verschleiß und Verschmutzung überprüfen.
•
Verschleißanzeiger an der Kugelkupplung beachten (nur im +Bereich fahren).
•
Verschraubung (Abb. Pos. 1) in regelmäßigen Ab­ständen auf Festsitz prüfen.
2. Höheneinstelleinrichtung prüfen
(erstmals / vor jedem Fahrtantritt / nach 500 Fahrkilometern / dann alle 5.000 Fahr­ kilometer oder jährlich)
•
Nach jedem Verstellen müssen die Knebelmuttern kräftig festgezogen und mit Federsteckern gesichert werden.
•
Anziehdrehmoment: M 24 M = 250-350 Nm
M 32 M = 350-400 Nm
•
Vor jedem Fahrtantritt den Festsitz der Knebelmuttern sowie korrekten Sitz der Verstelleinrichtung prüfen.
3. Beweglichkeit von allen beweglichen Teilen prüfen
(erstmals / dann alle 5.000 Fahrkilometer oder jährlich)
•
Zugstange
•
Handbremshebel
•
Federspeicher
•
Umlenkhebel
•
Gestänge
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28 Schmier- und Wartungsarbeiten
4. Abreißseil
(
alle 5.000 Fahrkilometer oder jährlich)
auf Beschädigung prüfen
5. Bowdenzug an höhenverstellbaren Verbindungseinrichtungen
(
alle 5.000 Fahrkilometer oder jährlich)
auf Beschädigung prüfen
Nachziehen von Schrauben der Größe M12 Festigkeitsklasse 8.8
Schrauben der Befestigung von Fahrgestellteilen, wie Achse,
Zugholme bzw. Zugrohre, Auflaufeinrichtungen sind im Zuge der allgemeinen Inspektion ( alle 5000 Fahrkilometer oder jährlich) zu überprüfen und gegebenenfalls nachzuziehen. Anzugsmoment 80 - 90 Nm.
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29 Fehler - Mögliche Ursachen - Abhilfe
Fehler Ursache Abhilfe
Bremswirkung zu schwach
Der Anhänger bremst einseitig. unruhiges Fahrverhalten bzw. ruckartiges Bremsen Anhänger bremst bereits beim Gaswegnehmen. Rückwärtsfahrt schwergängig oder blockiert Handbremswirkung zu schwach Überhitzung der Bremsen bei Vorwärtsfahrt
Kugelkupplung rastet nach dem Auflegen nicht ein.
- zu viel Spiel in der Bremsanlage
- Bremsbeläge nicht eingefahren
- Bremsbeläge verglast, verölt oder beschädigt
- Auflaufeinrichtung ist schwergängig
- Bremsgestänge klemmt oder ist verbogen
- Bremsseilzüge angerostet oder geknickt
- ungleich eingestellte Radbremsen - Radbremsen neu einstellen.
- Stoßdämpfer defekt
- zu viel Spiel in der Bremsanlage
- Stoßdämpfer der Auflaufeinrichtung defekt
- Bremsanlage zu streng eingestellt - Bremsanlage neu einstellen.
- fehlerhafte Einstellung - Bremsanlage neu einstellen.
- fehlerhafte Einstellung
- Bremsanlage wird bei Vorwärtsfahrt nicht vollständig gelöst.
- Radbremse verschmutzt
- Seil bzw. Bowdenzug geknickt
- Rückzugsfedern sind erschlafft oder gebrochen.
- Rostbildung in der Bremstrommel
- Handbremshebel war nicht oder nur teilweise gelöst.
- Bremsanlage war festgefroren eingedrungenes Wasser im Bowdenzug bzw. Bremstrommel
- Innenteile verschmutzt
- Kugel am Zugfahrzeug zu groß
- Bremsanlage neu einstellen.
- Handbremshebel etwas anziehen, 2 - 3 km fahren.
- Bremsbacken komplett wechseln, Bremsflächen in Bremstrommeln reinigen.
- Auflaufeinrichtung abschmieren.
- Ursache beseitigen.
- Seilzüge wechseln.
- Stoßdämpfer der Auflaufeinrichtung auswechseln.
- Die Radbremse einstellen.
- Stoßdämpfer der Auflaufeinrichtung auswechseln.
- Bremsanlage neu einstellen.
- Feststellbremse lösen. Übertragungseinrichtung prüfen. (Leichgängigkeit). Umlenkhebel der Auflaufeinrichtung prüfen (Leichgängigkeit).
- Reinigen.
- Bowdenzug erneuern.
- Federn erneuern.
- Bremstrommel austauschen, ggf. Bremsbacken mit austauschen.
- Handbremshebel in Nullstellung bringen.
- Bremsanlage mit Heizstrahler er­ wärmen, Achtung: Kunststoffumman­ telung des Bowdenzuges beachten!
- Reinigen und gut abschmieren.
- Anhängekugel am PKW messen: Der Kugeldurchmesser darf im Neuzustand nach DIN 74058 nicht mehr als 50 mm und weniger als 49,5 mm betragen. Zu große und zu kleine sowie unrunde Kugeln sind zu ersetzen.
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30 Fehler - Mögliche Ursachen - Abhilfe
Bemerkungen:
•
Falls Bremsbacken gewechselt werden, müssen immer alle Bremsbacken pro Achse gewechselt werden.
•
Bei Arbeiten an den Radbremsen darauf achten, daß die Federn, die Bremsbacken und das Spreizschloß richtig montiert werden (auf Drehrichtung achten!).
•
Beim Einstellen der Radbremsen Räder in Vorwärtsrichtung drehen.
•
Nach Arbeiten an der Bremsanlage immer eine Neueinstellung vornehmen.
Achtung: Arbeiten an der Bremsanlage nur von autorisierten Fachwerkstätten ausführen lassen!
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Anhängerzulassung
Bevor Sie Ihren Anhänger benutzen können, müssen sie ihn bei der Kraftfahrzeug­zulassungsstelle, die für Ihren Wohnort zuständig ist, anmelden und dort bekommen Sie das Kennzeichen zugeteilt.
Zur Zulassung benötigen Sie:
1. Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief), die diesem Schriftstück beigefügt ist. Je nach Anhängertyp ist eine Datenbestätigung beigelegt.
2. Eine Versicherungsdoppelkarte, die Sie von Ihrer Versicherung bekommen.
3. Ihren Personalausweis. Wenn Sie nicht selbst zulassen, müssen Sie demjenigen, der für Sie die Anmeldung erledigt, eine Vollmacht mit Verfügungsberechtigung mitgeben.
4. Den ausgefüllten und unterschriebenen Zulassungsantrag, den Sie bei der Zulassungsstelle bekommen.
5. Wenn Sie landwirtschaftliche Grundstücke besitzen und Ihren Anhänger für die Landwirtschaft benutzen wollen, können Sie auf dem Zulassungsantrag eine Befreiung von der Kfz-Steuer beantragen.
6. Als ausländischer Mitbürger benötigen Sie die Meldebestätigung des Einwohnermeldeamts und den Reisepass mit gültiger Aufenthaltsgenehmigung.
Lassen Sie sich dann 1 Kennzeichen in folgender Größe machen, die Nummer erhalten Sie von der Zulassungsstelle
SHA - XY 000
für
alle
BARTHAU-Anhängertypen
Das Kennzeichen muss am Anhänger unter / über oder zwischen der Kennzeichen­beleuchtung fest angeschraubt werden.
Von der Zulassungsstelle erhalten Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeug­schein). Falls Sie eine Datenbestätigung haben, wird deren Inhalt von der Zulassungs­stelle in den Teil I eingetragen. Teil 1 müssen Sie immer mitführen, wenn Sie den Anhänger benutzen. Die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) müssen Sie sorgfältig aufbewahren. Sie darf nicht im Fahrzeug aufbewahrt werden. Wer diese Bescheinigung besitzt, kann den Anhänger an- bzw. abmelden und gegebenenfalls auch unberechtigt verkaufen.
Wenn Sie eine Zulassungsbescheinigung verlieren, erhalten Sie bei Ihrer Zulassungs­stelle einen Ersatz. Eine fehlende Datenbestätigung müssen Sie beim Anhängerher­steller anfordern. Wird die Wohnung gewechselt oder der Anhänger weiterverkauft muss dies in der Zulassungsbescheinigung eingetragen werden.
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Bedienungsanleitung der Barthau Anhängerbau GmbH –D-74547 Untermünkheim – Germany – www.barthau.de
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