AV Stumpfl MAGNUM 300, MAGNUM 210 Bedienungsanleitung [DE]

22FT
MAGNUM 210 MAGNUM 300
HANDBUCH FÜR ROLLBILDWÄNDE
INHALT
ALLGEMEINES 3
SICHERHEITSHINWEISE 5
MAGNUM 210 8
Querschnitt MAGNUM 210-Schutzkasten Abmessungen Rollbildwand
MAGNUM 300 11
Querschnitt MAGNUM 300-Schutzkasten Abmessungen Rollbildwand
ELEKTRISCHE INSTALLATION 14
MOTOR LINKS/ BEHANG HINTEN 15-17 MOTOR RECHTS/ BEHANG VORNE 18-20
ENDLAGENVERSTELLUNG 21
ZUBEHÖR 24
SPANNVORRICHTUNG 26
ALLGEMEINES
ROLLBILDWÄNDE MAGNUM 210 UND MAGNUM 300
Rollbildwände MAGNUM 210 und MAGNUM 300 sind permanent installierte Projektionswände bestehend aus einem Wickelrohr das an einer Seite mit einem Antriebssystem (Asynchron­Rohrmotor) verbunden und an der anderen Seite drehbar gelagert sind.
Die Sicherheitseinrichtungen nach DIN 56950-1 sind als mechanische Abrollsicherung und zusätzlichem Notendschalterpaar für beide Endlagen ausgeführt. Der Antrieb kann bei Bedarf in montiertem Zustand getauscht werden. Die seitlichen Lagerstellen sind mit einem zweiteiligen Rollbildwandgehäuse aus Aluminiumblech (Schutzkasten) verbunden. Auf dem Wickelrohr ist die
Projektionsäche aufgewickelt an deren unteren Ende sich ein Beschwerungsprol (Unterleiste) bendet. Das Wickelrohr behält die Höhenlage bei und der Behang wird nach unten ausgerollt.
Eine Projektionswand MAGNUM 210 oder MAGNUM 300 dient zur Darstellung von Bildern, Videos, Filmen, etc. die von einem Projektor ausgestrahlt werden. Rollbildwände MAGNUM 210 oder
MAGNUM 300 können an der Decke, oder über Auagerkonsolen an der Wand montiert werden.
Detailinformationen zur Rollbildwand und die Seriennummer VAT nden Sie am Typenschild auf der Rückseite der Projektionsäche links unten sowie an der Schutzkastenoberseite. Die Projektionsäche entspricht einer Baustoklasse nach DIN 4102-1 und den Grenzwerten für die
Welligkeit nach ÖNORM A 2115.
For the technical details and projection-specic material parameters please refer to the
corresponding product data sheet.
Die technischen Details und projektionsspezischen Kennwerte der Projektionsäche entnehmen Sie
bitte dem entsprechenden Produktdatenblatt:
https://avstump.com/de/nc/service/downloads/
3
QUALITÄT und SICHERHEIT
Die Rollbildwand ist entsprechend den geltenden europäischen Richtlinien und den dazu relevanten Normen gefertigt (unvollständiger Auszug): Richtlinie 2006/42/EG-Maschinenrichtlinie Richtlinie 2014/35/EU Niederspannungsrichtlinie Richtlinie 2014/30/EU Elektromagnetische Verträglichkeit DIN 19045-2 Konfektionierte Bildwände DIN 56950-1 Veranstaltungstechnik-Maschinentechnische Einrichtungen-Teil1: Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung DIN 56950-4 Sicherheitstechnische Anforderungen an konfektionierte Bildwände
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Die Rollbildwand MAGNUM ist im Sinn der EU-Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) eine Maschine.
GARANTIE
Das Rollbildwandsystem MAGNUM darf ausschließlich als Projektionsäche eingesetzt werden.
Es dürfen sich keine Personen im Fahrbereich aufhalten. Für aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung entstehende Schäden besteht kein Garantieanspruch und kann der Hersteller nicht haftbar gemacht werden.
Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten aller Hinweise und Informationen dieser Betriebsanleitung. Der Gewährleistungszeitraum für Produktionsmängel beträgt 24 Monate. Bitte beachten Sie die Garantiebestimmung bei Betrieb mit einer Medienraumsteuerung auf Seite 13.
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) können Sie unter www. AVstump.com einsehen.
http://avstump.com/agb
EIGENMÄCHTIGE UMBAUTEN
Bei eigenmächtigen Umbauten und Veränderungen an einer MAGNUM Rollbildwand oder an Steuerungselementen erlischt jegliche Haftung und Gewährleistung.
Bewahren Sie das Handbuch immer am Installationsort der Rollbildwand auf! Das Handbuch muss für das Bedienpersonal und bei Wartungsarbeiten frei zugänglich sein.
4
SICHERHEITSHINWEISE
TRANSPORT - MONTAGE
Die Rollbildwand ist entsprechend dem Gesamtgewicht während des Transportes und der Montage zu sichern. Bei Hubarbeiten dürfen sich im Gefahrenbereich unterhalb der schwebenden Last (Rollbildwand) keine Personen aufhalten! Es muss eine Sicherung gegen Absturz und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung erfolgen!
Das Gesamtgewicht entnehmen Sie bitte dem Typenschild auf der Rollbildwand oder der Transport­kiste. Es sind bei der Montage Hubgeräte und Montagehilfsmitteln zu verwenden, welche für das Gewicht der Rollbildwand zugelassen sind. Bei Transport und Montage ist auf eine waagrechte und verdrehungsfreie Ausrichtung der Rollbildwand zu achten um das Einrasten der Abrollsicherung zu verhindern. Das Aluminumgehäuse darf mechanisch nicht zusätzlich belastet werden!
MECHANISCHE MONTAGE
Prüfen Sie vor der Montage die Rollbildwand auf Transportschäden! Informationen zur Vorgehensweise bei Transportschaden entnehmen Sie dem Informationsblatt WICHTIGE INFORMATIONEN.
Prüfen Sie vor der Montage die Tragfähigkeit der Wand bzw. Decke. Bitte wählen Sie die Schrauben/ das Befestigungsmaterial entsprechend dem Gewicht der Projektionswand und der Beschaenheit der Wand bzw. Decke. Die zulässigen Belastungen von Decken, Wänden, Befestigungen, Verbindungs- und Übertragungselementen dürfen auch bei maximalen Halte- oder Fangmomenten nicht überschritten werden
Um eine optimale Ebenheit der Projektionsäche zu garantieren, ist eine Montage im Bereich von
Radiatoren, Belüftungsanlagen und Klimageräten zu vermeiden.
Für einen sicheren und störungsfreien Betrieb ist eine absolut waagrechte und verwindungsfreie
Montage zwingend erforderlich!
ELEKTRISCHE INSTALLATION
Die elektrische Installation darf nur von einer Elektrofachkraft eines konzessionierten Elektrounternehmens ausgeführt werden. Bitte übergeben Sie diese Betriebsanleitung und die separat jedem Motor und Schalter bzw. Steuerungselement beiliegenden Anschlussvorschriften der ausführenden Fachkraft.
Die elektrische Installation darf nur in spannungsfreiem Zustand erfolgen! Sichern Sie die Anlage gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten!
Überprüfen Sie vor der Installation die Isolierung des Anschlusskabels und die Kabeldurchführung am Gehäuse auf Beschädigung. Eine ohmsche Durchgangsprüfung des Anschlusskabels zum Roll­bildwandgehäuse ist durchzuführen um eine Gefährdung durch indirektes Berühren auszuschließen. Bedienstellen dürfen nicht im Fahrbereich der Rollbildwand installiert werden
5
INBETRIEBNAHME
Bei der Erstinbetriebnahme ist der Fahrbereich und die unmittelbare Umgebung um die Rollbildwa­nd abzusichern. Die Inbetriebnahme ist in Teilfahrten durchzuführen. Der Rollbildwandantrieb muss bei Anzeichen oder Eintreten einer Gefahrensituation sofort abgeschaltet werden. Die Rollbildwand muss während der Probefahrt immer und in vollem Ausmaß im direkten Blickfeld der Bedienperson sein.
Entfernen Sie die Transportsicherungen (Schutzfolie) und stellen Sie sicher, dass die Unterleiste durch den Transport, oder die Montage nicht im Rollbildwandgehäuse verklemmt wurde und die
Projektionsäche ungehindert abwickeln kann!
BETRIEB
Das Bedienpersonal muss für einen sicheren Betrieb der Rollbildwand eine ausreichende Schulung hinsichtlich des technischen Aufbaus und der Funktionsweise erhalten. Das Bedienpersonal muss über grundlegende Kenntnisse des Arbeitsschutzes verfügen. Sorgen Sie durch geeignete Maßnahmen dafür, dass die Rollbildwand nicht durch ungeschulte Personen oder unbeabsichtig betätigt werden kann.
Die Projektionswand darf nur bei gut beleuchteter Umgebung betrieben werden um das Eintreten
einer Gefahrensituation immer erkennen zu können.
Die Rollbildwand muss während des gesamten Fahrbetriebs immer und in vollem Ausmaß im direkten Blickfeld der Bedienperson sein, um bei Gefahrensituation die Fahrt sofort unterbrechen zu können.Die Rollbildwand darf nur unter Aufsicht von Erwachsenen in Betrieb genommen werden.
Bei Fahrbetrieb ist der Fahrbereich und die unmittelbare Umgebung um die Rollbildwand abzusichern. Der Aufenthalt von Personen unterhalb der Rollbildwand ist nicht gestattet!
Vor dem Hochfahren ist das Beschwerungsprol und der Projektionsbehang auf Beschädigungen zu prüfen und der Fahrbereich von Hindernissen frei zu räumen. Es dürfen am Beschwerungsprol
keine zusätzlichen Lasten befestigt und /oder angehoben werden!
Bei erkennbaren Schäden an der Rollbildwand ist diese sofort außer Betrieb zu nehmen. Eine Wiederinbetriebnahme darf erst nach erfolgter Instandsetzung und Überprüfung/Freigabe einer Fachkraft erfolgen.
PFLEGEHINWEISE-REINIGUNG
Bei Arbeiten an der Rollbildwand ist sicherzustellen, dass keine ungewollte Inbetriebnahme erfolgen kann.
Das Bildwandtuch ist vor starker Verunreinigung zu schützen und kann bei Bedarf mit einem leicht angefeuchteten, weichen Tuch gereinigt werden. Benutzen Sie keinesfalls scharfe Reinigungsmittel wie Aceton, Terpentin, Nitroverdünnung oder Spiritus oder ähnliche Substanzen.
6
WARTUNG
Antriebe, Lagerstellen und andere bewegliche Teile der Projektionswand sind dauergeschmiert und daher wartungsfrei. Die Rollbildwand ist vor Verschmutzung zu schützen. Wartungsarbeiten bzw. Reparaturen dürfen nur durch autorisierte Fachkräfte durchgeführt werden.
SICHERHEITSTECHNISCHE PRÜFUNG
Rollbildwände MAGNUM müssen jährlich einer sicherheitstechnischen Prüfung unterzogen werden.
Generell ist bei erkennbaren Schäden, oder ungewöhnlicher Geräuschentwicklung die Rollbildwand
sofort außer Betrieb zu nehmen. Eine Wiederinbetriebnahme darf erst nach erfolgter Instandsetzung und Überprüfung/Freigabe einer Fachkraft erfolgen.
Die jährliche sicherheitstechnische Überprüfungen darf ausschließlich von qualizierten Personen,
welche nach den nationalen rechtlichen Bestimmungen dafür zugelassenen sind durchgeführt wer­den (Errichter der Anlage, TÜV, Ziviltechniker) . Die Überprüfung muss unter Einhaltung der DGUV 17 (BGV C1) und den Vorschriften lt. DIN 56950-1 Anhang A bzw. den geltenden nationalen Bestimmun­gen durchgeführt werden. Wir empfehlen die Durchführung folgender Maßnahmen:
• Kontrolle der kraftschlüssigen und formschlüssigen, verwindungsfreien Verbindung mit der Decke bzw. mit der Winkelkonsole zur Wandbefestigung.
• Durchführung einer Kontrollfahrt
• Sichtkontrolle Wickelverhalten
• Kontrolle Laufgeräusche Lagerstellen
• Kontrolle der Betriebsendschalter (oberer und unterer Endabschaltpunkt)
• Kontrolle der Notendschalter (mechanisches Auslösen bzw. Auslösen durch vorheriges Verstellen der Betriebsendschalter)
• Sichtkontrolle und Überprüfung der Verbindung des Beschwerungsprols zum Bildwandbehang
• Überprüfung der elektrischen Ansteuerung und Sicherheitseinrichtungen
• Kontrolle „Totmannsteuerung“ bei über 5m Behangbreite, oder Behanghöhe
DEMONTAGE
Für die Demontage gelten die selben Sicherheitshinweise wie unter Punkt TRANSPORT - MONTAGE angeführt.
ENTSORGUNG
Am Ende der Lebensdauer darf dieses Produkt nicht gemeinsam mit dem herkömmlichen Hausmüll
entsorgt werden. Geben Sie es stattdessen an einer Sammelstelle für die Wiederverwertung ab. Eine Rollbildwand MAGNUM kann in relativ wenigen Arbeitsschritten zerlegt werden und durch die getrennte Entsorgung leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz!
Die Materialien können in getrennter Form wiederverwendet werden.
Die Gehäusekomponenten und das Beschwerungsprol bestehen aus Aluminium und die
seitlichen Lagerstellen sind aus Stahl gefertigt. Das Material des Projektionstuches entnehmen Sie bitte dem Typenschild. Der Motorantrieb ist bei einer Sammelstelle für Altelektrogeräte abzugeben.
Die Adresse einer Sammelstelle erfahren Sie von ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen.
7
Querschnitt MAGNUM 210-Schutzkasten
207
207
34
40
29
Montagewinkel MAGNUM 210
für Deckenmontage
8
4x 0,75²
Gehäuse für Getriebe-
endschalter und Abrollsicherung *
Anschlusskabel : Länge 2,5m, schwarz
MAGNUM 210
Abmessungen der Projektionswand
MAGNUM 210 Schutzkasten
Endlageneinstellung
Revisionsbereich für
Motortausch min. 800mm
Revisionsbereich für
Motortausch min. 800mm
Projektionsbehang
Schutzkastenlänge = Behangbreite +123mm
Länge der Unterleiste = Behangbreite +26mm
Lochabstand der Montagewinkel = Behangbreite +159mm
~61mm ~61mm
Gesamtlänge = Behangbreite +360
Gesamtlänge Befestigungswinkel = Behangbreite +195
* Für Service und Einstellarbeiten am Getriebeendschalter und der Abrollsicherung muss das Gehäuse
zumindest von vorne und unten zugänglich sein.
Gesamtlänge: +/- 5mm
9
Revisionsbereich für
Motortausch min. 800mm
Endlageneinstellung
MAGNUM 210
Behang vorne abrollend
Abmessungen der Projektionswand
Gehäuse für Getriebe-
Anschlusskabel : Länge 2,5m, schwarz
4x 0,75²
10
MAGNUM 210 Schutzkasten
endschalter und Abrollsicherung *
Projektionsbehang
~61mm ~61mm
Gesamtlänge = Behangbreite + 360
Anschlusskabel : Länge 2,5m, schwarz
Schutzkastenlänge = Behangbreite +123mm
Länge der Unterleiste = Behangbreite +26mm
Lochabstand der Montagewinkel = Behangbreite +159mm
* Für Service und Einstellarbeiten am Getriebeendschalter und der Abrollsicherung muss das Gehäuse
zumindest von vorne und unten zugänglich sein.
Gesamtlänge: +/- 5mm
Querschnitt MAGNUM 300 Schutzkasten
300
214
300
125
49
40
29
157
Montagewinkel MAGNUM 300
für Deckenmontage
60
11
4x 0,75²
Gehäuse für Getriebe-
endschalter und Abrollsicherung *
Anschlusskabel : Länge 2,5m, schwarz
Projektionsbehang
Gesamtlänge = Behangbreite +440mm
MAGNUM 300
Abmessungen der Projektionswand
Revisionsbereich für
Motortausch min. 800mm
12
Länge der Unterleiste = Behangbreite +26mm
MAGNUM 300 Schutzkasten
Endlageneinstellung
~75mm ~72mm
Schutzkastenlänge = Behangbreite +146mm
Gesamtlänge Befestigungswinkel = Behangbreite +296mm
Lochabstand der Montagewinkel = Behangbreite +216mm
* Für Service und Einstellarbeiten am Getriebeendschalter und der Abrollsicherung muss das Gehäuse
Gesamtlänge: +/- 5mm
zumindest von vorne und unten zugänglich sein.
Revisionsbereich für
Motortausch min. 800mm
Endlageneinstellung
MAGNUM 300 Schutzkasten
MAGNUM 300
Behang vorne abrollend
Abmessungen der Projektionswand
Gehäuse für Getriebe-
endschalter und Abrollsicherung *
Anschlusskabel : Länge 2,5m, schwarz
4x 0,75²
Projektionsbehang
Schutzkastenlänge = Behangbreite +146mm
Länge der Unterleiste = Behangbreite +26mm
Lochabstand der Montagewinkel = Behangbreite +216mm
~72mm ~75mm
Gesamtlänge = Behangbreite +440mm
Gesamtlänge Befestigungswinkel = Behangbreite +296mm
* Für Service und Einstellarbeiten am Getriebeendschalter und der Abrollsicherung muss das Gehäuse
zumindest von vorne und unten zugänglich sein.
Gesamtlänge: +/- 5mm
13
ELEKTRISCHE INSTALLATION
ELEKTROANSCHLUSS
Wechselspannung 230 Volt 50Hz. Leitungsschutz 10 A. Motorkabel 4x0,75mm²
Arbeiten an einem 230V-Netz dürfen nur von einem konzessionierten Elektrounternehmen ausgeführt werden. Bitte übergeben Sie diese Beschreibung und die separat jedem Motor und Schalter bzw. Steu­erungselement beigelegten Anschlußvorschriften der ausführenden Fachkraft.
EINZELSTEUERUNG-230V
(siehe Schaltbild)
Eine fehlerhafte Ansteuerung des Rohrmotors führt zu einer Überbelastung der Endschalter und kann die eingestellten Endlagen verändern. Im Extremfall verschweißen die Endschalter dauerhaft. Dies führt zu einer permanenten Ansteuerung des Motors und die Projektionswand wird beschädigt.
UM EINE ÜBERLASTUNG DER ENDSCHALTER IN DEN ROHRMOTOREN ZU VERMEIDEN SIND FOLGENDE ANSTEUERUNGVORSCHRIFTEN EINZUHALTEN:
1. PARALLELSCHALTUNG VON 2 BZW. MEHREREN ANTRIEBEN AN EINEM AUSGANG IST VERBOTEN.
Für jeden Antrieb und Laufrichtung muss ein separater Kontakt vorgesehen werden.
2. SCHALTER UND STEUERUNGEN DÜRFEN KEINEN GLEICHZEITIGEN AUF- UND AB-BEFEHL ERMÖGLICHEN.
Ein gleichzeitig gegebener Auf- und Ab-Befehl führt zu einem Kurzschluß des Betriebs­kondensators. Deshalb dürfen nur elektrisch oder mechanisch verriegelte Einzelschalter (keine Lichtschalter) verwendet werden.
3. UMSCHALTPAUSE ZWISCHEN AUF- UND AB-BEFEHL EINHALTEN (MIN. 0,5 S)
Die Umschaltzeit für den Laufrichtungswechsel Auf/Ab oder Ab/Auf muss mindestens 500ms
betragen. Wird ein Antrieb zu schnell umgeschaltet, treten kurzfristig extrem hohe Ströme auf und
dies führt in der Folge zu defekten Endschaltern und zur Beschädigung der Projektionswand.
GES
Klemmkasten
terminal box
Taster
switch
Netz
power supply
L1
PE
M
1 3 5 7 9 11 13 2 4 6 8 1012 14
brn
N
BETRIEB ÜBER MEDIENSTEUERUNG (POTENTIALFREI)
Wird eine Projektionswand mit einer Mediensteuerung angesteuert, so muss ein Motorsteuergerät installiert werden! Schäden am Motor und Folgeschäden, die durch Nichteinbindung eines Motor­steuergerätes verursacht werden, sind von der Garantie ausgenommen!
Motorsteuergeräte -> siehe Kapitel „Zubehör“ Falscher Anschluss der Projektionswand zerstört den Motor!
14
NOTENDSCHALTER
MOTOR LINKS/ BEHANG HINTEN
Der Fahrbereich einer Rollbildwand MAGNUM 210 und MAGNUM 300 wird durch einen Getriebeendschalter mit Notendschaltern für beide Endlagen abgesichert.
Die Notendschalter wurden werksseitig auf das bestellte Bildmaß eingestellt. Eine Erweiterung des Fahrbereichs ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt!
Ist aufgrund der Einbausituation eine Verstellung eines Notendschalters erforderlich, so wird zuerst der Schaltpunkt des Notendschalters eingestellt.
Machen Sie eine Kontrollfahrt.
Danach stellen Sie den Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite xx)
1-2 Entfernen Sie zuerst die vordere und untere Gehäuseabdeckung (Sechskant Inbus 2,5mm)
2
1
3 Um an das Nockenschaltwerk zu gelangen, entfernen Sie anschließend den Deckel (gelb) des Getriebeendschalters. (Kreuz- oder Schlitz­schraubendreher)
3
15
NOTENDSCHALTER
MOTOR LINKS/ BEHANG HINTEN
EINSTELLUNG DES OBEREN NOTENDSCHALTERS
Um einen sicheren Betrieb der Rollbildwand zu gewährleisten darf der Abschaltpunkt des oberen Notendschalters nicht weiter nach oben verstellt werden!
Es besteht die Gefahr, dass das Beschwerungsprol in das Rollbildwandgehäuse eingezogen wird
und herabfällt
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand befinden kann das Abfallen des Beschwerungsprofils zu schweren Verletzungen führen.
4
4 Die Einstellung des Abschaltpunktes des oberen Notendschalters erfolgt mit der Einstellschraube der oberen Schaltnocke (rot).
Eine Drehung im Uhrzeigersinn stellt den Abschaltpunkt nach OBEN. (ACHTUNG: Es besteht die Gefahr, dass das Beschwerungsprol in das Rollbildwand- gehäuse eingezogen wird und herabfällt).
Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn verstellt den Abschaltpunkt nach UNTEN.
Machen Sie anschließend eine Kontrollfahrt.
Danach stellen Sie den oberen Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite 19)
16
NOTENDSCHALTER
MOTOR LINKS/ BEHANG HINTEN
EINSTELLUNG DES UNTEREN NOTENDSCHALTERS
5
5 Die Einstellung des Abschaltpunktes des unteren Notendschalters erfolgt mit der Einstellschraube der unteren Schaltnocke (rot).
Eine Drehung im Uhrzeigersinn stellt den Abschaltpunkt nach OBEN.
Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn verstellt den Abschaltpunkt nach UNTEN.
Die STOP-Markierung darf nicht überfahren werden ! Der Notendschalter darf nicht ausgelöst werden!
Es besteht die Gefahr, dass der Bildwandbehang von der Welle abfällt und irreparabel beschädigt wird.
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand benden kann das Abfallen
des Bildwandbehanges zu schweren Verletzungen führen!
Machen Sie anschließend eine Kontrollfahrt. Danach stellen Sie den unteren Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite 18)
17
NOTENDSCHALTER
MOTOR RECHTS/ BEHANG VORNE
Der Fahrbereich einer Rollbildwand MAGNUM 210 und MAGNUM 300 wird durch einen Getriebeendschalter mit Notendschaltern für beide Endlagen abgesichert.
Die Notendschalter wurden werksseitig auf das bestellte Bildmaß eingestellt. Eine Erweiterung des Fahrbereichs ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt!
Ist aufgrund der Einbausituation eine Verstellung eines Notendschalters erforderlich, so wird zuerst der Schaltpunkt des Notendschalters eingestellt.
Machen Sie eine Kontrollfahrt.
Danach stellen Sie den Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite xx)
1-2 Entfernen Sie zuerst die vordere und untere Gehäuseabdeckung (Sechskant Inbus 2,5mm)
18
2
1
3 Um an das Nockenschaltwerk zu gelangen, entfernen Sie anschließend den Deckel (gelb) des Getriebeendschalters. (Kreuz- oder Schlitz­schraubendreher)
3
NOTENDSCHALTER
MOTOR RECHTS/ BEHANG VORNE
EINSTELLUNG DES OBEREN NOTENDSCHALTERS
Um einen sicheren Betrieb der Rollbildwand zu gewährleisten darf der Abschaltpunkt des oberen Notendschalters nicht weiter nach oben verstellt werden!
Es besteht die Gefahr, dass das Beschwerungsprol in das Rollbildwandgehäuse eingezogen wird
und herabfällt
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand benden kann das Abfallen des Beschwerungsprols zu schweren Verletzungen führen.
4
4 Die Einstellung des Abschaltpunktes des oberen Notendschalters erfolgt mit der Einstellschraube der oberen Schaltnocke (grün).
Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn verstellt den Abschaltpunkt nach OBEN. (ACHTUNG: Es besteht die Gefahr, dass das Beschwerungsprol in das Rollbildwand- gehäuse eingezogen wird und herabfällt).
Eine Drehung im Uhrzeigersinn stellt den Abschaltpunkt nach UNTEN
Machen Sie anschließend eine Kontrollfahrt.
Danach stellen Sie den oberen Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite 19)
19
NOTENDSCHALTER
MOTOR RECHTS/ BEHANG VORNE
EINSTELLUNG DES UNTEREN NOTENDSCHALTERS
5
5 Die Einstellung des Abschaltpunktes des unteren Notendschalters erfolgt mit der Einstellschraube der unteren Schaltnocke. (grün)
Eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn verstellt den Abschaltpunkt nach OBEN.
Eine Drehung im Uhrzeigersinn stellt den Abschaltpunkt nach UNTEN.
Die STOP-Markierung darf nicht überfahren werden ! Der Notendschalter darf nicht ausgelöst werden!
Es besteht die Gefahr, dass der Bildwandbehang von der Welle abfällt und irreparabel beschädigt wird.
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand benden kann das Abfallen
des Bildwandbehanges zu schweren Verletzungen führen!
Machen Sie anschließend eine Kontrollfahrt. Danach stellen Sie den unteren Endabschaltpunkt des Rohrmotors (Betriebsendschalter) ein. (siehe Kapitel Endlagenverstellung Seite 18)
20
ENDLAGENVERSTELLUNG
MOTOR LINKS/ BEHANG HINTEN UND MOTOR RECHTS/BEHANG VORNE
Eine Rollbildwand MAGNUM 210 oder MAGNUM 300 besitzt zwei Einstellschrauben am Rohrmotor für die Einstellung des oberen Endabschaltpunktes (MIN) und unteren Endabschaltpunktes (MAX). Zusätzlich wird der Fahrbereich durch einen Getriebeendschalter mit Notendschaltern für beide
Endlagen abgesichert. Details zu den Notendschaltern nden Sie im Kapitel NOTENDSCHALTER
VERLUST DES GARANTIEANSPRUCHES
Die Projektionswand ist werkseitig auf das bestellte Bildmaß eingestellt und die Einstellschrauben
plombiert. Eine Veränderung der unteren oder oberen Endposition ist daher nicht nötig.
WICHTIG: Schäden, die durch das Verstellen der Endpunkte verursacht werden, sind von der Garantie ausgenommen. Hinweis: Sollte dennoch eine Verstellung der Endlagen aus anwendungs-
technischen Gründen nötig sein, so darf dies nur von qualiziertem Personal durchgeführt werden.
Nehmen Sie die Verstellung in kleinen Schritten vor und überprüfen Sie das Resultat durch vollständiges Ein- und Ausfahren der Projektionswand.
Rohrmotoren sind nicht für den Dauerbetrieb geeignet und haben eine Einschaltdauer von 3-4 Minuten. Wird die Rollbildwand länger betrieben schaltet ein Thermoschutzrelais den Motor ab. Warten sie ca. 15 Minuten, danach ist der Motor wieder betriebsbereit!
21
MAX
AUF / UP
AB / DOWN
WEISS / WHITE
ENDLAGENVERSTELLUNG
VERSTELLUNG DES UNTEREN ENDPUNKTES MAX DES ROHRMOTORS (BETRIEBSENDSCHALTER):
UM DEN ENDPUNKT MAX NACH OBEN ZU VERSCHIEBEN, MUSS DIE WEISSE VERSTELLSCHRAUBE NACH RECHTS (IM UHRZEIGERSINN) GEDREHT WERDEN.(SIEHE ABB. MAX)
UM DEN ENDPUNKT MAX NACH UNTEN ZU VERSCHIEBEN, MUSS DIE WEISSE VERSTELLSCHRAUBE GE­RINGFÜGIG NACH LINKS (GEGEN DEN UHRZEIGERSINN) GEDREHT WERDEN. (SIEHE ABB. MAX)
Die STOP-Markierung darf nicht überfahren werden ! Der Notendschalter darf nicht ausgelöst wer­den! Die Notendschalter wurden werksseitig auf das bestellte Bildmaß eingestellt. Eine Erweiterung des Fahrbereichs ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt! Es besteht die Gefahr, dass der Bildwand­behang von der Welle abfällt und irreparabel beschädigt wird.
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand benden kann das Abfallen des Bildwandbehanges und des Beschwerungsprols zu schweren Verletzungen führen!
22
MIN
AUF / UP
AB / DOWN
GELB / YELLOW
ENDLAGENVERSTELLUNG
VERSTELLUNG DES OBEREN ENDPUNKTES MIN DES ROHRMOTORS (BETRIEBSENDSCHALTER):
Entfernen Sie die runde(n) Abdeckkappe(n) an der Unter­seite des Bildwandgehäuses. (siehe Abb. MIN)
UM DEN ENDPUNKT MIN GERINGFÜGIG NACH OBEN ZU VERSCHIEBEN, MUSS DIE GELBE VERSTELLSCHRAUBE NACH LINKS (GEGEN DEN UHRZEIGERSINN) GEDREHT WERDEN. (SIEHE ABB. MIN)
UM DEN ENDPUNKT MIN NACH UNTEN ZU VERSCHIEBEN, MUSS DIE GELBE VERSTELLSCHRAUBE NACH RECHTS (IM UHRZEIGERSINN) GEDREHT WERDEN. (SIEHE ABB. MIN)
Das Beschwerungsprol darf nicht in die Önung des Bildwandgehäuses gezogen werden ! Der Notendschalter darf nicht ausgelöst werden!
Wenn sich Personen im Gefahrenbereich unterhalb der Projektionswand benden kann das Abfallen des Beschwerungsprols zu schweren Verletzungen führen!
23
ZUBEHÖR
EINZELSTEUERUNG
BRZ-S-SW-INIS-UNO:
Wandschalter, zur Steuerung eines Motorantriebes; Aufputz und Unterputz­schalter (AUF-STOPP-AB)
BRZ-S-SW-KEY-UPAP
Schlüsselschalter, zur Steuerung eines Motorantriebes; Aufputz und Unterputzschalter (AUF-STOPP-AB)
MEDIENSTEUERUNG (POTENTIALFREI)
BRZ-S-MC-SMO-UNO-IB:
Motorsteuergerät zur Unterputzmontage mit integriertem Schalter, 2 Zwischenpositionen programmierbar
24
BRZ-S-MC-CD1X1N:
Motorsteuergerät, mit potentialfreien Kontakten und mit Sicherungseinsatz zum Schutz des Motors vor unzulässigen Steuerbefehlen (Ausführung zur Montage auf 35mm Hutschiene in Verteilerschränken). Optionaler Taster
möglich.
BRZ-S-MC-CEN-UNO-RTS:
Motorsteuergerät-Taster, Kombination mit Sicherungseinsatz, 2 Zwischenpositionen programmierbar, Aufputz und Unterputz
ZUBEHÖR
FUNKSTEUERUNG
SOMFY FUNKFERNSTEUERUNGS-SET (BRZ-S-RC-SET-SMO-ORI):
bestehend aus Funk-Empfänger Centralis Indoor RTS zur Unterputzmontage und Fernbedienung Smoove 1 Origin RTS im Schalterdesign zur Wandmontage.
SOMFY FUNKFERNSTEUERUNGS-SET (BRZ-S-RC-SET-SITUO1):
bestehend aus Funk-Empfänger Centralis Indoor RTS zur Unterputzmontage und Handfernbedienung Situo 1. (optional: Situo 5...vier Kanäle; Aufputzadapter)
TRIGGER 12V (BRZ-S-TRIGGER-12V)
zur Ansteuerung der Projekonswand über einen Projektor mit Trigger output. Direkte Ansteuerung der Projekonswand über oponalen Schalter möglich.
TRIGGER 230V (BRZ-S-TRIGGER-230V)
zur Ansteuerung der Projekonswand über einen Projektor ohne Trigger output. Direkte Ansteuerung der Antriebe über oponale Schalter möglich.
Detailinformationen zu weiteren Ansteuerungsmöglichkeiten nden Sie
auf unserer Website:
https://avstump.com/de/nc/service/downloads/
25
SPANNVORRICHTUNG
Durch Veränderungen des Raumklimas (Temperatur, Feuchtigkeit, Sommer-Winter) kann es zu einer
geringfügigen Ausdehnung bzw. Schrumpfung der Bildwandäche kommen und zu einer Welligkeit im Bereich des Beschwerungsprols führen.
Rollbildwände INLINE und MAGNUM bieten die Möglichkeit diese Veränderungen auszugleichen und die Zugspannung am Beschwerungsprol anzupassen.
1 Lösen Sie die beiden Kreuzschlitzschrauben und nehmen Sie die Endkappen ab. Dahinter bendet
sich die zentrale Stellschraube. 2 Drehen im Uhrzeigersinn erhöht die Zugspannung. 3 Das Drehen gegen den Uhrzeigersinn verringert die Zugspannung.
1 2
26
3
AV Stump GmbH | Mitterweg 46 | 4702 Wallern
AVstump@AVstump.com | www.AVstump.com | +43 7249 42811
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