Die in dieser Anleitung beschriebenen
Punkte sind unbedingt zu beachten. Bei
Nichtbeachtung erlischt jeglicher Garantieanspruch. Für alle über 4rain bezogene Zusatzartikel erhalten Sie separate in der Transportverpackung beiliegende Einbauanleitungen.
Fehlende Anleitungen sind umgehend bei
uns anzufordern.
Eine Überprüfung der Behälter auf eventuelle Beschädigungen und Dichtheit hat unbedingt vor dem Versetzen und Verfüllen in die
Baugrube zu erfolgen.
Fehlende Anleitungen können Sie unter
www.4rain.com downloaden oder bei GRAF
anfordern.
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Inhaltsübersicht
1 Allgemeine Hinweise 3
1.1 Sicherheit 3
1.2 Kennzeichnungspflicht 3
2 Einbaubedingungen 4
2.1 Überdeckungshöhen mit Tankdom und
Abdeckung im Grünbereich 4
2.2 Verkehrsbelastung 4
2.3 Grundwasser/Schichtenwasser 4
3 Technische Daten 5
3.1 FLAT S 5
3.2 FLAT M 6
3.3 FLAT L 7
3.4 MODULARIS 8
3.5 COMPACT 9
3.6 PROFI 10
4 Aufbau Tank 11
4.1 FLAT 11
4.1.1 Tank-Komponenten 11
4.1.2 Interne Stützrohre FLAT S/M 11
4.1.3 Interne Stützrohre FLAT L 11
4.2 Modularis 12
4.2.1 Tank-Komponenten 12
4.3 COMPACT 12
4.3.1 Tank-Komponenten 12
4.4 PROFI 13
4.4.1 Tank-Komponenten 13
5 Einbau und Montage 14
5.1 Übersicht 14
5.2 Baugrund 14
5.3 Baugrube 14
5.3.1 Unterbau 14
5.3.2 Hanglage, Böschung etc. 15
5.3.3 Grundwasser und bindige (wasserundurchlässige)
Böden (z. B. Lehmboden) 15
5.3.4 Installation neben befahrenen Flächen 15
5.4 Verbindung mehrerer Behälter 16
5.4.1 FLAT 16
5.4.2 MODULARIS 17
5.4.3 COMPACT 17
5.4.4 PROFI 18
5.5 Tank in die Baugrube Einsetzen und Verfüllen 19
5.6 Anschlüsse legen 20
6 Montage Tankdom und Abdeckung 21
6.1 Übersicht 21
6.2 Montage 22
7 Inspektion und Wartung 25
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1 Allgemeine Hinweise
1.1 Sicherheit
Bei sämtlichen Arbeiten sind die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften nach BGV C22 zu beachten.
Des Weiteren sind bei Einbau, Montage, Wartung, Reparatur usw. die in Frage kommenden Vorschriften
und Normen zu berücksichtigen. Hinweise hierzu finden Sie in den dazugehörigen Abschnitten dieser Anleitung.
Bei sämtlichen Arbeiten an der Anlage bzw. Anlagenteilen ist immer die Gesamtanlage außer Betrieb zu
setzen und gegen unbefugtes Wiedereinschalten zu sichern.
Behälterdeckel immer verschlossen halten. Geöffnete Behälterdeckel nie unbeaufsichtigt lassen. Behälterdeckel dürfen nur zur Inspektion, Reinigung und Wartung geöffnet werden. Personen oder Tiere könnten in den Behälter stürzen. Schwere Verletzungen oder Ertrinken können die Folge sein. Es dürfen keine
Personen in Behälter einsteigen. Im Falle eines Unfalls ist eine Rettung nur erschwert möglich. Arbeiten
an Behältern nur von außen durchführen. Unbeteiligte Personen – insbesondere Kinder – von geöffneten
Behälterdeckeln fernhalten. Behälterdeckel so verschließen, dass sie nicht ohne Werkzeug geöffnet werden können. Vor dem Schließen sicherstellen, dass sich keine Personen oder Tiere in den Behältern befinden.
4rain bietet ein umfangreiches Sortiment an Zubehörteilen, die alle aufeinander abgestimmt sind und zu
kompletten Systemen ausgebaut werden können. Die Verwendung anderer Zubehörteile kann dazu führen, dass die Funktionsfähigkeit der Anlage beeinträchtigt und die Haftung für daraus entstandene Schäden aufgehoben wird.
1.2 Kennzeichnungspflicht
Alle Leitungen und Entnahmestellen von Brauchwasser sind mit den Worten „Kein Trinkwasser“ schriftlich oder bildlich zu kennzeichnen (DIN 1988 Teil 2, Abs. 3.3.2.), um auch nach Jahren eine irrtümliche
Verbindung mit dem Trinkwassernetz zu vermeiden. Auch bei korrekter Kennzeichnung kann es noch zu
Verwechslungen kommen, z.B. durch Kinder. Deshalb müssen alle Brauchwasser-Zapfstellen mit Ventilen mit Kindersicherung installiert werden.
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2 Einbaubedingungen
2.1 Überdeckungshöhen mit Tankdom und Abdeckung im Grünbereich
Die maximale Erdüberdeckung ab Tankschulter ᇪ
ergibt sich aus der maximalen Länge des Tankdoms mit Abdeckung (maximal 760 mm).
Der Tankdom darf nicht verlängert werden, kann
aber bei Bedarf auf minimal 460 mm gekürzt werden.
Die maximale Erdüberdeckung über der Tankabdeckung ᇫ, beträgt max. 200 mm.
2.2 Verkehrsbelastung
Die Tanks dürfen nicht unter Verkehrsflächen eingebaut werden.
460 mm – 760 mmmax. 200 mm
A
Abb. 1: Überdeckungshöhen – Beispiel FLAT
B
2.3 Grundwasser/Schichtenwasser
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/Schichtenwasser
eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist
dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Da das Auftreten von Grund-/Schichtenwasser im
Vorhinein nur schwer ausgeschlossen werden
kann, empfehlen wir generell die Verlegung einer
Drainageleitung (siehe Abschnitt 5.3.3).
Abb. 2: Verkehrsbelastung – Beispiel FLAT
Abb. 3: Grund-/Schichtenwasser – Beispiel FLAT
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3.1 FLAT S
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3 Technische Daten
B
L
Ø680
605905
460
90660
760
Hges
750
H
13201320
B
Abb. 4: Abmessungen – FLAT S
Tank 1.500 L 3.000 L* 4.500 L* 6.000 L*
Art.-Nr. 295120 295121 295122 295123
Gewicht ca. 80 kg ca. 160 kg ca. 240 kg ca. 320 kg
L 2100 mm 2100 mm 2100 mm 2100 mm
B 1320 mm 2640 mm 3960 mm 5280 mm
L
H 750 mm 750 mm 750 mm 750 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 1: Technische Daten – FLAT S
1210 – 1510 mm 1210 – 1510 mm 1210 – 1510 mm
5 / 25
1210 – 1510 mm
3.2 FLAT M
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www.4rain.com
3 Technische Daten
B
L
Ø680
130
460
Hges
1075
945
16001600
B
H760
L
1240605
Abb. 5: Abmessungen – FLAT M
Tank 3.000 L 6.000 L* 9.000 L* 12.000 L*
Art.-Nr. 295115 295116 295117 295118
Gewicht ca. 115 kg ca. 230 kg ca. 345 kg ca. 460 kg
L 2445 mm 2445 mm 2445 mm 2445 mm
B 1600 mm 3200 mm 4800 mm 6400 mm
H 1065 mm 1065 mm 1065 mm 1065 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
1525 – 1825 mm 1525 – 1825 mm 1525 – 1825 mm
1525 – 1825 mm
Tab. 2: Technische Daten – FLAT M
6 / 25
3.3 FLAT L
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3 Technische Daten
B
L
Ø680
460
Hges
1340
1210130
2100
H760
2100
BL
1490605
Abb. 6: Abmessungen – FLAT L
Tank 5.000 L 10.000 L* 15.000 L*
Art.-Nr. 295126 295127 295128
Gewicht ca. 240 kg ca. 480 kg ca. 720 kg
L 2445 mm 2445 mm 2445 mm
B 2100 mm 4200 mm 6300 mm
H 1335 mm 1335 mm 1335 mm
Hges
(Höhe gesamt)
1795 – 2095 mm 1795 – 2095 mm 1795 – 2095 mm
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 3: Technische Daten – FLAT L
7 / 25
3.4 MODULARIS
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3 Technische Daten
L
B
Ø680
6252165
460
95
760
Hges
H
1860
11501150
LB
Abb. 7: Abmessungen – MODULARIS
Tank 2.500 L 5.000 L* 7.500 L* 10.000 L* 12.500 L* 15.000 L*
Gewicht ca. 87 kg ca. 174 kg ca. 261 kg ca. 348 kg ca. 435 kg ca. 522 kg
L 1190 mm 2305 mm 3460 mm 4610 mm 5760 mm 6910 mm
B 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm
H 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 4: Technische Daten – MODULARIS
2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm
8 / 25
3.5 COMPACT
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3 Technische Daten
B
L
760
605
460
Hges
H
L
Abb. 8: Abmessungen – COMPACT
Tank 1600 L 2650 L
Art.-Nr. 295300 295301
Gewicht ca. 65 kg ca. 100 kg
Z
A
B
L 2100 mm 2100 mm
B 1050 mm 1300 mm
H 1175 mm 1455 mm
A 1015 mm 1290 mm
Z 1330 mm 1610 mm
Hges
(Höhe gesamt)
Tab. 5: Technische Daten – COMPACT
1635 – 1935 mm 1915 – 2215 mm
9 / 25
3.6 PROFI
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3 Technische Daten
B
L
760
H ges.
H
Abb. 9: Abmessungen – PROFI
Tank 4000 L
Art.-Nr. 295202
Gewicht ca. 165 kg
L 2440 mm
605
460
Z
A
B 1660 mm
H 1675 mm
A 1570 mm
Z 1830 mm
Hges
(Höhe gesamt)
Tab. 6: Technische Daten – PROFI
2135 – 2435 mm
10 / 25
4.1 FLAT
é
é
4.1.1 Tank-Komponenten
1
2
3
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4 Aufbau Tank
1
2
3
c Schachtdeckel
d Schachtring
e 4rain Tankdom
f Dichtung
g FLAT Erdtank
h Verbindungsset DN 50
(nur bei Tanksets)
4
5
6
4
5
Abb. 10: Komponenten – FLAT
4.1.2 Interne Stützrohre FLAT S/M
Wichtig: Die Stützrohre vor dem Versetzen des Tanks in die Baugrube auf korrekten Sitz prüfen.
é
Abb. 11: Schnittdarstellung Stützrohre – FLAT S/M
Abb. 12: Positionen Stützrohre – FLAT S/M
4.1.3 Interne Stützrohre FLAT L
Wichtig: Die Stützrohre vor dem Versetzen des Tanks in die Baugrube auf korrekten Sitz prüfen.
Abb. 13: Schnittdarstellung Stützrohre – FLAT L
Abb. 14: Übersicht/Positionen Stützrohre – FLAT L
11 / 25
4.2 Modularis
4.2.1 Tank-Komponenten
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4 Aufbau Tank
1
2
3
4
5
Abb. 15: Komponenten – MODULARIS
6
7
7
6
c Schachtdeckel
d Schachtring
1
2
e 4rain Tankdom
f Dichtung
g MODULARIS Erdtank
3
4
5
h Verbindungsset DN 50
(nur bei Tanksets)
i Spanngurte
4.3 COMPACT
4.3.1 Tank-Komponenten
1
2
3
4
5
Abb. 16: Komponenten – COMPACT
c Schachtdeckel
d Schachtring
e 4rain Tankdom
f Dichtung
g COMPACT Erdtank
12 / 25
4.4 PROFI
4.4.1 Tank-Komponenten
1
2
3
4
5
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4 Aufbau Tank
c Schachtdeckel
d Schachtring
e 4rain Tankdom
f Dichtung
g PROFI Erdtank
Abb. 17: Komponenten – PROFI
13 / 25
5 Einbau und Montage
5.1 Übersicht
154
Abb. 18: Einbauschema – Beispiel FLAT
3232
67
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»»
DIN 4124
100 mm
300 mm
300 mm
300 mm
300 mm
100 mm
c Erdreich
d Abdeckung (Schachtring und
Schachtdeckel)
e Tankdom
f Deckschicht
g Umhüllung (Rundkornkies 8/16)
R FLAT Flachtank
S
Verdichteter Unterbau
ȕ Böschungswinkel gemäß
DIN 4124 ab 1250 mm Baugrubentiefe
5.2 Baugrund
Vor der Installation müssen folgende Punkte unbedingt abgeklärt werden:
x Die bautechnische Eignung des Bodens nach DIN 18196
x Maximal auftretende Grundwasserstände bzw. Sickerfähigkeit des Untergrundes
Zur Bestimmung der bodenphysikalischen Gegebenheiten sollte ein Bodengutachten beim örtlichen Bauamt angefordert werden.
5.3 Baugrube
Damit ausreichend Arbeitsraum vorhanden ist, muss die Grundfläche der Baugrube die Behältermaße auf
jeder Seite um > 500 mm überragen, der Abstand zu festen Bauwerken muss mindestens 1000 mm betragen.
Ab einer Grubentiefe von > 1250 mm ist eine Böschung nach DIN 4124 anzulegen. Der Baugrund muss
waagerecht und eben sein und eine ausreichende Tragfähigkeit gewährleisten.
Die Tiefe der Grube muss so bemessen sein, dass die max. Erdüberdeckung (760 mm über Tankschulter) nicht überschritten wird. Für die ganzjährige Nutzung der Anlage ist eine Installation des Behälters
und der wasserführenden Anlagenteile im frostfreien Bereich notwendig. In der Regel liegt die frostfreie
Tiefe bei ca. 600 mm, genaue Angaben hierzu erhalten Sie bei der zuständigen Behörde.
5.3.1 Unterbau
Tanks FLAT und COMPACT
Als Unterbau eine Schicht Rundkornkies (max.Körnung 8/16 mm, Schichtdicke 100 mm – 150 mm)
auftragen.
Tank MODULARIS
Als Unterbau eine Schicht Splitt (max.Körnung 2/5 mm, Schichtdicke 100 mm – 150 mm) auftragen.
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5 Einbau und Montage
5.3.2 Hanglage, Böschung etc.
Beim Einbau des Behälters in unmittelbarer Nähe
(< 5 m) eines Hanges, Erdhügels oder einer Böschung (größer 5° Gefälle) muss eine statisch berechnete Stützmauer zur Aufnahme des Erddrucks
errichtet werden. Die Mauer muss die Behältermaße um mind. 500 mm in alle Richtungen überragen und einen Mindestabstand von 1000 mm zum
Behälter haben.
Abb. 19: Einbau in Hanglage – Beispiel FLAT
5.3.3 Grundwasser und bindige (wasserundurchlässige) Böden (z. B. Lehmboden)
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/Schichtenwasser
eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist
dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Ggf. muss die Drainageleitung in einem senkrecht
eingebauten Rohr DN 300 enden, in dem eine
Tauchdruckpumpe eingelassen ist, die das überschüssige Wasser abpumpt. Die Pumpe ist regelmäßig zu überprüfen.
5.3.4 Installation neben befahrenen Flächen
Werden die Erdtanks neben Verkehrsflächen installiert, entspricht der Mindestabstand zu diesen
Flächen mindestens der Grubentiefe (H).
Abb. 20: Einbau bei Wasser in der Baugrube – Beispiel FLAT
> H
H
Abb. 21: Abstand zu Verkehrsflächen – Beispiel FLAT
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5 Einbau und Montage
5.4 Verbindung mehrerer Behälter
5.4.1 FLAT
Mehrere Behälter werden mithilfe des Verbindungssets und HT-Rohren DN 50 miteinander verbunden. Das Verbindungsset besteht aus 4 Spezialdichtungen DN 50, 4 Stück HT-Rohren DN 50,
Gleitmittel und einem Kronenbohrer Ø 58 mm.
Die einzelnen Behälter werden oben und unten an
den vorgesehenen Bohrflächen (siehe Abb. 22)
miteinander verbunden. Die Öffnungen für die Verbindungen sind mit einem Kronenbohrer Ø 58 mm
zu erstellen. In die Öffnungen werden die Spezialdichtungen DN 50 eingesetzt. Damit die Rohre einfacher in die Dichtungen eingeführt werden können, sollte die Dichtung sowie das Rohrende mit
Gleitmittel eingeschmiert werden.
Bohrf lächen
Abb. 22: Bohrflächen zum Verbinden mehrerer Behälter
– FLAT
Die Behälter können in der Baugrube an der
Längs- oder Querseite miteinander verbunden
werden.
Die dafür jeweils vorgesehenen Abstände sind entsprechend einzuhalten (L 100 mm, Q 0 mm).
Die Verbindungsrohre dürfen nicht gekürzt werden
und müssen mindestens 100 mm in die Behälter
hineinragen.
L 100 mm
Q 0 mm
Abb. 23: Verbinden mehrerer Behälter – FLAT
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5 Einbau und Montage
5.4.2 MODULARIS
Mehrere Behälter werden mithilfe des Verbindungssets und HT-Rohren DN 50 miteinander verbunden. Das Verbindungsset besteht aus 4 Spezialdichtungen DN 50, 4 Stück HT-Rohren DN 50,
Gleitmittel und einem Kronenbohrer Ø 58 mm.
Die einzelnen Behälter werden oben und unten an
den vorgesehenen Bohrflächen miteinander verbunden. Die Öffnungen für die Verbindungen sind
mit einem Kronenbohrer Ø 58 mm zu erstellen.
Zwei Tanks sind jeweils entgegengesetzt zu bohren, damit diese später entsprechend zusammengestellt werden können. In die Öffnungen werden
die Spezialdichtungen DN 50 eingesetzt. Damit die
Rohre einfacher in die Dichtungen eingeführt werden können, sollten die Dichtung sowie das Rohrende mit Gleitmittel eingeschmiert werden.
Bohrf lächen
Ösen f ür
Spanngurte
Wichtig: Die Verbindungsrohre dürfen nicht gekürzt werden.
Die Behälter werden in der Baugrube mit der brei-
Abb. 24: Verbinden mehrere Behälter – MODULARIS
ten Seite zusammengeschoben. Beim Zusammenschieben der Tanks sind die Verbindungsrohre
(HT-Rohr DN 50) in die Öffnungen einzuschieben.
Die Behälter müssen so weit zusammengeschoben
werden, dass die Verrippung der beiden Tankhälften ineinandergreift und sich die Tanks berühren.
Die Behälter sind in der Baugrube mit Spanngurten fest zu verbinden, damit diese sich beim Verfüllen
nicht verschieben. Die Spanngurte sind in den Ösen an der Behälterseite anzubringen, jeweils auf der
Seite der Rohrverbindung.
5.4.3 COMPACT
Die Verbindung von zwei oder mehreren Behältern
erfolgt über die unten am Behälter angeformten
Montageflächen mittels Spezialdichtungen DN 50
und HT-Rohren. Die Öffnungen für die Verbindungen sind mit einem Kronenbohrer ø 58 mm zu erstellen. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand
zwischen den Behältern mind. 800 mm bei Einbau
in Längsrichtung bzw. 1000 mm bei nebeneinander
installierten Behältern beträgt.
Bohrf läche
Abb. 25: Verbinden mehrere Behälter – COMPACT
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5 Einbau und Montage
5.4.4 PROFI
Die Verbindung von zwei oder mehreren Behältern
erfolgt über die unten am Behälter angeformten
Montageflächen mittels Spezialdichtungen DN 70
und HT-Rohren. Die Öffnungen für die Verbindungen sind mit einem Kronenbohrer ø 83 mm zu erstellen. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand
zwischen den Behältern mind. 800 mm bei Einbau
in Längsrichtung bzw. 1000 mm bei nebeneinander
installierten Behältern beträgt.
Bohrfläche
Abb. 26: Verbinden mehrere Behälter – PROFI
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5 Einbau und Montage
5.5 Tank in die Baugrube Einsetzen und Verfüllen
Die Tanks stoßfrei mit einem geeigneten Gerät in die vorbereitete Baugrube absetzen. Um Verformungen
zu vermeiden, die Behälter vor dem Verfüllen der Baugrube zu 1/3 mit Wasser füllen und auf Dichtheit
prüfen.
Der Erdtank muss mit einem geeigneten Verfüllmaterial umhüllt werden. Ungeeignetes oder unsachgemäß verarbeitetes Verfüllmaterial kann zu Beschädigungen des Tanks und zu Hohlraumbildung führen.
Das Verfüllmaterial muss:
• frei von scharfen oder spitzen Teilen und Gegenständen sein
• gut und gleichmäßig wasserdurchlässig sein
• gut verdichtbar sein und eine feste Packung um den Erdtank bilden
Wir empfehlen als Verfüllmaterial Rundkornkies mit einer Körnung von max. 8/16 mm. Rundkornkies
muss nicht verdichtet werden.
Die Umhüllung lagenweise in Schichten von max.
300 mm bis zur Behälteroberkante anfüllen. Jede
Schicht sorgfältig mit einem Handstampfer verdichten. Es dürfen auf keinen Fall mechanische Verdichtungsmaschinen eingesetzt werden. Die Mindestbreite der seitlichen Umhüllung gemäß Tab. 7
einhalten.
Wichtig: Im Bereich der Verbindungsstellen und
Hohlräume zwischen den Behältern auf vollständige Füllung und gute Verdichtung des Verfüllmaterials achten. Für Tank FLAT Splitt (max. Körnung
2/5 mm) verwenden!
100 mm
Abb. 27: Einsetzen und Verfüllen – FLAT
Verfüllschicht
Tank Mindestbreite Umhüllung
FLAT S/M/L 100 mm
MODULARIS 500 mm
COMPACT 500 mm
PROFI 500 mm
Tab. 7: Seitliche Mindestverfüllbreite – FLAT,
MODULARIS, COMPACT, PROFI
Abb. 28: Hohlräume zwischen Behältern – FLAT
500 mm
Abb. 29: Einsetzen und Verfüllen – MODULARIS
Verfüllschicht
500 mm
Verfüllschicht
Abb. 30: Einsetzen und Verfüllen – COMPACT, PROFI
19 / 25
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5 Einbau und Montage
5.6 Anschlüsse legen
Sämtliche Zu- bzw. Überlaufleitungen mit einem Gefälle von mind. 1 % in Fließrichtung verlegen. Mögliche nachträgliche Setzungen berücksichtigen.
Der Behälterüberlauf erfolgt über einen vorinstallierten Überlaufbogen. Nach dem Anschließen die korrekte Positionierung überprüfen. Der Bogen muss nach oben zeigen.
Wenn mehrere Behälter miteinander verbunden sind, empfehlen wir, die Zu- und Überlaufleitungen am
selben Behälter zu montieren, sodass möglichst wenig Schwimm-/Schwebstoffe und Sedimente in die
anderen Behälter gelangen können. An diesem Behälter muss der Schachtdeckel für Reinigungsarbeiten
von der Oberfläche zugänglich sein.
Wenn der Behälterüberlauf an einen öffentlichen
Kanal angeschlossen wird, muss dieser nach DIN
1986 mithilfe einer Hebeanlage (Mischkanal) bzw.
eines Rückstauverschlusses (reiner Regenwasserkanal) vor Rückstau gesichert werden.
Sämtliche Saug-, Druck- und Steuerleitungen müssen in Leerrohren verlegt werden. Die Leerrohre
mit Gefälle zum Behälter und ohne Durchbiegungen möglichst geradlinig verlegen. Für erforderliche Bögen sollten Bogenformstücke mit einem
Winkel von 30° verwendet werden.
Wichtig: Das Leerrohr an einer Öffnung oberhalb
des max. Wasserstandes anschließen.
> 1 %
> 1 %
Abb. 31: Anschluss-Schema – Beispiel FLAT
Kanal
20 / 25
6 Montage Tankdom und Abdeckung
6.1 Übersicht
AB
C1
C2
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C3
A
4rain Tankdom
B
Schachtdeckel
C1
Schachtring-Segment 1
C2
Schachtring-Segment 2
C3
Schachtring-Segment 3
D1
Schraube M8×30 (3 ×)
D2
Unterlegscheibe M8 (6 ×)
D3
Mutter M8 (3 ×)
E1
Schraube M6×25 (1 ×)
E2
Unterlegscheibe M6 (1 ×)
E3
Blechmutter M6 (1 ×)
F
Universalschraube TORX
4×30
Moosgummi-Dichtung
Tank/Tankdom
G
D1D2D3E1 E2 E3F
Abb. 32: Tankdom und Abdeckung – Teileübersicht
H
Abb. 33: Tankdom und Abdeckung – Montageübersicht
A
B
C
4rain Tankdom
B
Schachtdeckel
C
Schachtring
G
Moosgummi-Dichtung
Tank/Tankdom
Tankbehälter
A
G
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
6.2 Montage
Hinweis
Der Tankdom kann an den oberen Rippen mit einer Säge oder einer Trennscheibe um max. 300 mm gekürzt werden, um eine geringere Überdeckungshöhe bzw. Einbautiefe zu erreichen.
t Den Tankdom nur an der dafür vorgesehenen Kerbe an der Rippe
kürzen. Der Schachtring kann sonst nicht passgenau montiert werden.
Benötigte Werkzeuge:
Maulschlüssel/Ringschlüssel M8 (2 ×)
Steckschlüssel M6 (1 ×)
Akku-Bohrschrauber
Säge oder Trennscheibe (optional, zum Kürzen des Tankdoms)
Schachtring montieren
1.Die drei Segmente des Schachtrings mit der
Oberseite (flache Seite) nach unten auf den
Boden legen und so zusammenstecken, dass
die Markierungen an den Verbindungsstellen
übereinstimmen.
2. Die Segmente an 2 Verbindungsstellen mit
je 1 × Schraube M8, 1 × Mutter M8 und 2 ×
Unterlegscheibe M8 verschrauben.
t Wichtig: Der Schachtring muss zum spä-
teren Montieren auf dem Tankdom an einer Stelle geöffnet bleiben.
22 / 25
D1, D2, D3D1, D2, D3
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
3. Am Schachtring-Segment 1 die Blechmutter
M6 mit der flachen Seite in die Tasche an der
Bodenfläche der Aussparung über das Langloch schieben.
t Die Blechmutter muss am Zapfen am äu-
ßeren Rand der Tasche einrasten.
4. Den Schachtring mit der flachen Seite nach
oben halten, an der offenen Verbindungsstelle leicht auseinanderziehen und so am
Tankdom ansetzen, dass die Fixierkrallen an
der Unterseite des Rings in der obersten Nut
des Tankdoms sitzen.
t Der Schachtring muss gleichmäßig eben
auf dem Tankdom aufliegen.
E3
5. Die Segmente an der offenen Verbindungsstelle mit 1 × Schraube M8, 1 × Mutter M8
und 2 × Unterlegscheibe M8 verschrauben.
6. Den Schachtring im Bereich der Taschen an
der Kante der obersten Rippe von innen mit
3 × Universalschraube TORX 4×30 mit dem
Tankdom verschrauben.
t Die Schrauben möglichst waagrecht ein-
schrauben, sodass die Schraubenspitze
von den Taschen verdeckt wird.
7. Nach dem Verschrauben prüfen, ob der
Tankdom und der Schachtring an allen Stellen fest miteinander verbunden sind.
D1, D2, D3
FF
23 / 25
6 Montage Tankdom und Abdeckung
Tankdom am Tank montieren
1. Die Moosgummi-Dichtung an der Tanköffnung montieren.
t Die Dichtung muss gleichmäßig in der
Nut der Tanköffnung sitzen.
2. Den Tankdom lose auf die Tanköffnung aufsetzen.
t Der Tankdom wird nach dem Verfüllen
der Baugrube vom Verfüllmaterial in Position gehalten und muss nicht befestigt
werden.
3. Den Tankdom lagenweise ringsum mit Rundkornkies (max. Körnung 8/16 mm) bis unter
den Schachtring verfüllen.
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Schachtdeckel montieren
1. Den Schachtdeckel mit der geriffelten Seite
nach oben halten, mit dem Zapfen in der Aussparung am Schachtring-Segment 3 ansetzen
und in den Schachtring einlegen.
2. Den Schachtring mit 1 × Schraube M6 und
1 × Unterlegscheibe M6 in der Blechmutter
verschrauben. Die Schraube so fest anziehen, dass sie nicht ohne Werkzeug geöffnet
werden kann.
E1, E2
24 / 25
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7 Inspektion und Wartung
Die gesamte Anlage mindestens alle drei Monate auf Dichtheit, Sauberkeit und Standsicherheit überprüfen.
Eine Wartung der gesamten Anlage sollte in Abständen von ca. 5 Jahren erfolgen. Dabei alle Anlagenteile reinigen und auf ihre Funktion überprüfen. Bei Wartungen wie folgt vorgehen:
xBehälter restlos entleeren
xalle Einbauteile auf festen Sitz überprüfen
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-2022
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