4rain Regenwassertank Compact Einbauanleitung

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Einbau-/Montage-/und Wartungsanleitung für Regenwasser-
Erdtanks FLAT, MODULARIS, COMPACT, PROFI
FLAT S
FLAT M
3.000 L
6.000 L
9.000 L
12.000 L
FLAT L
5.000 L
10.000 L
15.000 L
MODULARIS
10.000 L
12.500 L
15.000 L
Best.-Nr. 295120 Best.-Nr. 295121 Best.-Nr. 295122 Best.-Nr. 295123
Best.-Nr. 295115 Best.-Nr. 295116 Best.-Nr. 295117 Best.-Nr. 295118
Best.-Nr. 295126 Best.-Nr. 295127 Best.-Nr. 295128
Best.-Nr. 295022 Best.-Nr. 295023 Best.-Nr. 295024 Best.-Nr. 295025 Best.-Nr. 295026 Best.-Nr. 295027
COMPACT
PROFI
4.000 L
Best.-Nr. 295300 Best.-Nr. 295301
Best.-Nr. 295202
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Die in dieser Anleitung beschriebenen Punkte sind unbedingt zu beachten. Bei Nichtbeachtung erlischt jeglicher Garantiean­spruch. Für alle über 4rain bezogene Zusatz­artikel erhalten Sie separate in der Trans­portverpackung beiliegende Einbauanleitun­gen.
Fehlende Anleitungen sind umgehend bei uns anzufordern.
Eine Überprüfung der Behälter auf eventu­elle Beschädigungen und Dichtheit hat unbe­dingt vor dem Versetzen und Verfüllen in die Baugrube zu erfolgen.
Fehlende Anleitungen können Sie unter www.4rain.com downloaden oder bei GRAF anfordern.
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Inhaltsübersicht
1 Allgemeine Hinweise 3
1.1 Sicherheit 3
1.2 Kennzeichnungspflicht 3
2 Einbaubedingungen 4
2.1 Überdeckungshöhen mit Tankdom und Abdeckung im Grünbereich 4
2.2 Verkehrsbelastung 4
2.3 Grundwasser/Schichtenwasser 4
3 Technische Daten 5
3.1 FLAT S 5
3.2 FLAT M 6
3.3 FLAT L 7
3.4 MODULARIS 8
3.5 COMPACT 9
3.6 PROFI 10
4 Aufbau Tank 11
4.1 FLAT 11
4.1.1 Tank-Komponenten 11
4.1.2 Interne Stützrohre FLAT S/M 11
4.1.3 Interne Stützrohre FLAT L 11
4.2 Modularis 12
4.2.1 Tank-Komponenten 12
4.3 COMPACT 12
4.3.1 Tank-Komponenten 12
4.4 PROFI 13
4.4.1 Tank-Komponenten 13
5 Einbau und Montage 14
5.1 Übersicht 14
5.2 Baugrund 14
5.3 Baugrube 14
5.3.1 Unterbau 14
5.3.2 Hanglage, Böschung etc. 15
5.3.3 Grundwasser und bindige (wasserundurchlässige) Böden (z. B. Lehmboden) 15
5.3.4 Installation neben befahrenen Flächen 15
5.4 Verbindung mehrerer Behälter 16
5.4.1 FLAT 16
5.4.2 MODULARIS 17
5.4.3 COMPACT 17
5.4.4 PROFI 18
5.5 Tank in die Baugrube Einsetzen und Verfüllen 19
5.6 Anschlüsse legen 20
6 Montage Tankdom und Abdeckung 21
6.1 Übersicht 21
6.2 Montage 22
7 Inspektion und Wartung 25
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1 Allgemeine Hinweise
1.1 Sicherheit
Bei sämtlichen Arbeiten sind die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften nach BGV C22 zu beachten.
Des Weiteren sind bei Einbau, Montage, Wartung, Reparatur usw. die in Frage kommenden Vorschriften und Normen zu berücksichtigen. Hinweise hierzu finden Sie in den dazugehörigen Abschnitten dieser An­leitung.
Bei sämtlichen Arbeiten an der Anlage bzw. Anlagenteilen ist immer die Gesamtanlage außer Betrieb zu setzen und gegen unbefugtes Wiedereinschalten zu sichern.
Behälterdeckel immer verschlossen halten. Geöffnete Behälterdeckel nie unbeaufsichtigt lassen. Behäl­terdeckel dürfen nur zur Inspektion, Reinigung und Wartung geöffnet werden. Personen oder Tiere könn­ten in den Behälter stürzen. Schwere Verletzungen oder Ertrinken können die Folge sein. Es dürfen keine Personen in Behälter einsteigen. Im Falle eines Unfalls ist eine Rettung nur erschwert möglich. Arbeiten an Behältern nur von außen durchführen. Unbeteiligte Personen – insbesondere Kinder – von geöffneten Behälterdeckeln fernhalten. Behälterdeckel so verschließen, dass sie nicht ohne Werkzeug geöffnet wer­den können. Vor dem Schließen sicherstellen, dass sich keine Personen oder Tiere in den Behältern be­finden.
4rain bietet ein umfangreiches Sortiment an Zubehörteilen, die alle aufeinander abgestimmt sind und zu kompletten Systemen ausgebaut werden können. Die Verwendung anderer Zubehörteile kann dazu füh­ren, dass die Funktionsfähigkeit der Anlage beeinträchtigt und die Haftung für daraus entstandene Schä­den aufgehoben wird.
1.2 Kennzeichnungspflicht
Alle Leitungen und Entnahmestellen von Brauchwasser sind mit den Worten „Kein Trinkwasser“ schrift­lich oder bildlich zu kennzeichnen (DIN 1988 Teil 2, Abs. 3.3.2.), um auch nach Jahren eine irrtümliche Verbindung mit dem Trinkwassernetz zu vermeiden. Auch bei korrekter Kennzeichnung kann es noch zu Verwechslungen kommen, z.B. durch Kinder. Deshalb müssen alle Brauchwasser-Zapfstellen mit Venti­len mit Kindersicherung installiert werden.
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2 Einbaubedingungen
2.1 Überdeckungshöhen mit Tankdom und Abdeckung im Grünbereich
Die maximale Erdüberdeckung ab Tankschulter ᇪ ergibt sich aus der maximalen Länge des Tank­doms mit Abdeckung (maximal 760 mm).
Der Tankdom darf nicht verlängert werden, kann aber bei Bedarf auf minimal 460 mm gekürzt wer­den.
Die maximale Erdüberdeckung über der Tankab­deckung , beträgt max. 200 mm.
2.2 Verkehrsbelastung
Die Tanks dürfen nicht unter Verkehrsflächen ein­gebaut werden.
460 mm – 760 mm max. 200 mm
A
Abb. 1: Überdeckungshöhen – Beispiel FLAT
B
2.3 Grundwasser/Schichtenwasser
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/Schichtenwasser eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund­/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Da das Auftreten von Grund-/Schichtenwasser im Vorhinein nur schwer ausgeschlossen werden kann, empfehlen wir generell die Verlegung einer Drainageleitung (siehe Abschnitt 5.3.3).
Abb. 2: Verkehrsbelastung – Beispiel FLAT
Abb. 3: Grund-/Schichtenwasser – Beispiel FLAT
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3.1 FLAT S
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3 Technische Daten
B
L
Ø680
605905
460
90660
760
Hges
750
H
1320 1320
B
Abb. 4: Abmessungen – FLAT S
Tank 1.500 L 3.000 L* 4.500 L* 6.000 L*
Art.-Nr. 295120 295121 295122 295123
Gewicht ca. 80 kg ca. 160 kg ca. 240 kg ca. 320 kg
L 2100 mm 2100 mm 2100 mm 2100 mm
B 1320 mm 2640 mm 3960 mm 5280 mm
L
H 750 mm 750 mm 750 mm 750 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 1: Technische Daten – FLAT S
1210 – 1510 mm 1210 – 1510 mm 1210 – 1510 mm
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1210 – 1510 mm
3.2 FLAT M
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3 Technische Daten
B
L
Ø680
130
460
Hges
1075
945
1600 1600
B
H 760
L
1240 605
Abb. 5: Abmessungen – FLAT M
Tank 3.000 L 6.000 L* 9.000 L* 12.000 L*
Art.-Nr. 295115 295116 295117 295118
Gewicht ca. 115 kg ca. 230 kg ca. 345 kg ca. 460 kg
L 2445 mm 2445 mm 2445 mm 2445 mm
B 1600 mm 3200 mm 4800 mm 6400 mm
H 1065 mm 1065 mm 1065 mm 1065 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
1525 – 1825 mm 1525 – 1825 mm 1525 – 1825 mm
1525 – 1825 mm
Tab. 2: Technische Daten – FLAT M
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3.3 FLAT L
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3 Technische Daten
B
L
Ø680
460
Hges
1340
1210 130
2100
H 760
2100
B L
1490 605
Abb. 6: Abmessungen – FLAT L
Tank 5.000 L 10.000 L* 15.000 L*
Art.-Nr. 295126 295127 295128
Gewicht ca. 240 kg ca. 480 kg ca. 720 kg
L 2445 mm 2445 mm 2445 mm
B 2100 mm 4200 mm 6300 mm
H 1335 mm 1335 mm 1335 mm
Hges
(Höhe gesamt)
1795 – 2095 mm 1795 – 2095 mm 1795 – 2095 mm
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 3: Technische Daten – FLAT L
7 / 25
3.4 MODULARIS
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3 Technische Daten
L
B
Ø680
6252165
460
95
760
Hges
H
1860
11501150
L B
Abb. 7: Abmessungen – MODULARIS
Tank 2.500 L 5.000 L* 7.500 L* 10.000 L* 12.500 L* 15.000 L*
Art.-Nr. 295022 295023 295024 295025 295026 295027
Gewicht ca. 87 kg ca. 174 kg ca. 261 kg ca. 348 kg ca. 435 kg ca. 522 kg
L 1190 mm 2305 mm 3460 mm 4610 mm 5760 mm 6910 mm
B 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm 1470 mm
H 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm 2010 mm
Hges
(Höhe gesamt)
*inkl. Verbindungsset(s)
Tab. 4: Technische Daten – MODULARIS
2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm 2470 – 2770 mm
8 / 25
3.5 COMPACT
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3 Technische Daten
B
L
760
605
460
Hges
H
L
Abb. 8: Abmessungen – COMPACT
Tank 1600 L 2650 L
Art.-Nr. 295300 295301
Gewicht ca. 65 kg ca. 100 kg
Z
A
B
L 2100 mm 2100 mm
B 1050 mm 1300 mm
H 1175 mm 1455 mm
A 1015 mm 1290 mm
Z 1330 mm 1610 mm
Hges
(Höhe gesamt)
Tab. 5: Technische Daten – COMPACT
1635 – 1935 mm 1915 – 2215 mm
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3.6 PROFI
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3 Technische Daten
B
L
760
H ges.
H
Abb. 9: Abmessungen – PROFI
Tank 4000 L
Art.-Nr. 295202
Gewicht ca. 165 kg
L 2440 mm
605
460
Z
A
B 1660 mm
H 1675 mm
A 1570 mm
Z 1830 mm
Hges
(Höhe gesamt)
Tab. 6: Technische Daten – PROFI
2135 – 2435 mm
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4.1 FLAT
é
é
4.1.1 Tank-Komponenten
1
2
3
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4 Aufbau Tank
1
2
3
c Schachtdeckel d Schachtring e 4rain Tankdom f Dichtung g FLAT Erdtank h Verbindungsset DN 50
(nur bei Tanksets)
4
5
6
4
5
Abb. 10: Komponenten – FLAT
4.1.2 Interne Stützrohre FLAT S/M
Wichtig: Die Stützrohre vor dem Versetzen des Tanks in die Baugrube auf korrekten Sitz prüfen.
é
Abb. 11: Schnittdarstellung Stützrohre – FLAT S/M
Abb. 12: Positionen Stützrohre – FLAT S/M
4.1.3 Interne Stützrohre FLAT L
Wichtig: Die Stützrohre vor dem Versetzen des Tanks in die Baugrube auf korrekten Sitz prüfen.
Abb. 13: Schnittdarstellung Stützrohre – FLAT L
Abb. 14: Übersicht/Positionen Stützrohre – FLAT L
11 / 25
4.2 Modularis
4.2.1 Tank-Komponenten
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4 Aufbau Tank
1
2
3
4
5
Abb. 15: Komponenten – MODULARIS
6
7
7
6
c Schachtdeckel d Schachtring
1
2
e 4rain Tankdom f Dichtung g MODULARIS Erdtank
3
4
5
h Verbindungsset DN 50
(nur bei Tanksets)
i Spanngurte
4.3 COMPACT
4.3.1 Tank-Komponenten
1
2
3
4
5
Abb. 16: Komponenten – COMPACT
c Schachtdeckel d Schachtring e 4rain Tankdom f Dichtung g COMPACT Erdtank
12 / 25
4.4 PROFI
4.4.1 Tank-Komponenten
1
2
3
4
5
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4 Aufbau Tank
c Schachtdeckel d Schachtring e 4rain Tankdom f Dichtung g PROFI Erdtank
Abb. 17: Komponenten – PROFI
13 / 25
5 Einbau und Montage
5.1 Übersicht
1 5 4
Abb. 18: Einbauschema – Beispiel FLAT
3 23 2
6 7
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»»
DIN 4124
100 mm
300 mm
300 mm
300 mm
300 mm 100 mm
c Erdreich d Abdeckung (Schachtring und
Schachtdeckel)
e Tankdom f Deckschicht g Umhüllung (Rundkornkies 8/16)
R FLAT Flachtank S
Verdichteter Unterbau
ȕ Böschungswinkel gemäß
DIN 4124 ab 1250 mm Bau­grubentiefe
5.2 Baugrund
Vor der Installation müssen folgende Punkte unbedingt abgeklärt werden:
x Die bautechnische Eignung des Bodens nach DIN 18196 x Maximal auftretende Grundwasserstände bzw. Sickerfähigkeit des Untergrundes
Zur Bestimmung der bodenphysikalischen Gegebenheiten sollte ein Bodengutachten beim örtlichen Bau­amt angefordert werden.
5.3 Baugrube
Damit ausreichend Arbeitsraum vorhanden ist, muss die Grundfläche der Baugrube die Behältermaße auf jeder Seite um > 500 mm überragen, der Abstand zu festen Bauwerken muss mindestens 1000 mm be­tragen.
Ab einer Grubentiefe von > 1250 mm ist eine Böschung nach DIN 4124 anzulegen. Der Baugrund muss waagerecht und eben sein und eine ausreichende Tragfähigkeit gewährleisten.
Die Tiefe der Grube muss so bemessen sein, dass die max. Erdüberdeckung (760 mm über Tankschul­ter) nicht überschritten wird. Für die ganzjährige Nutzung der Anlage ist eine Installation des Behälters und der wasserführenden Anlagenteile im frostfreien Bereich notwendig. In der Regel liegt die frostfreie Tiefe bei ca. 600 mm, genaue Angaben hierzu erhalten Sie bei der zuständigen Behörde.
5.3.1 Unterbau
Tanks FLAT und COMPACT
Als Unterbau eine Schicht Rundkornkies (max. Körnung 8/16 mm, Schichtdicke 100 mm – 150 mm) auftragen.
Tank MODULARIS
Als Unterbau eine Schicht Splitt (max. Körnung 2/5 mm, Schichtdicke 100 mm – 150 mm) auftragen.
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5 Einbau und Montage
5.3.2 Hanglage, Böschung etc.
Beim Einbau des Behälters in unmittelbarer Nähe (< 5 m) eines Hanges, Erdhügels oder einer Bö­schung (größer 5° Gefälle) muss eine statisch be­rechnete Stützmauer zur Aufnahme des Erddrucks errichtet werden. Die Mauer muss die Behälter­maße um mind. 500 mm in alle Richtungen überra­gen und einen Mindestabstand von 1000 mm zum Behälter haben.
Abb. 19: Einbau in Hanglage – Beispiel FLAT
5.3.3 Grundwasser und bindige (wasserundurchlässige) Böden (z. B. Lehmboden)
Die Tanks dürfen nicht im Grund-/Schichtenwasser eingebaut werden. Ist zu erwarten, dass Grund­/Schichtenwasser auch nur gelegentlich auftritt, ist dieses durch eine Drainage abzuleiten.
Ggf. muss die Drainageleitung in einem senkrecht eingebauten Rohr DN 300 enden, in dem eine Tauchdruckpumpe eingelassen ist, die das über­schüssige Wasser abpumpt. Die Pumpe ist regel­mäßig zu überprüfen.
5.3.4 Installation neben befahrenen Flächen
Werden die Erdtanks neben Verkehrsflächen in­stalliert, entspricht der Mindestabstand zu diesen Flächen mindestens der Grubentiefe (H).
Abb. 20: Einbau bei Wasser in der Baugrube – Beispiel FLAT
> H
H
Abb. 21: Abstand zu Verkehrsflächen – Beispiel FLAT
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5 Einbau und Montage
5.4 Verbindung mehrerer Behälter
5.4.1 FLAT
Mehrere Behälter werden mithilfe des Verbin­dungssets und HT-Rohren DN 50 miteinander ver­bunden. Das Verbindungsset besteht aus 4 Spezi­aldichtungen DN 50, 4 Stück HT-Rohren DN 50, Gleitmittel und einem Kronenbohrer Ø 58 mm.
Die einzelnen Behälter werden oben und unten an den vorgesehenen Bohrflächen (siehe Abb. 22) miteinander verbunden. Die Öffnungen für die Ver­bindungen sind mit einem Kronenbohrer Ø 58 mm zu erstellen. In die Öffnungen werden die Spezial­dichtungen DN 50 eingesetzt. Damit die Rohre ein­facher in die Dichtungen eingeführt werden kön­nen, sollte die Dichtung sowie das Rohrende mit Gleitmittel eingeschmiert werden.
Bohrf lächen
Abb. 22: Bohrflächen zum Verbinden mehrerer Behälter
– FLAT
Die Behälter können in der Baugrube an der Längs- oder Querseite miteinander verbunden werden.
Die dafür jeweils vorgesehenen Abstände sind ent­sprechend einzuhalten (L 100 mm, Q 0 mm).
Die Verbindungsrohre dürfen nicht gekürzt werden und müssen mindestens 100 mm in die Behälter hineinragen.
L 100 mm
Q 0 mm
Abb. 23: Verbinden mehrerer Behälter – FLAT
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5 Einbau und Montage
5.4.2 MODULARIS
Mehrere Behälter werden mithilfe des Verbin­dungssets und HT-Rohren DN 50 miteinander ver­bunden. Das Verbindungsset besteht aus 4 Spezi­aldichtungen DN 50, 4 Stück HT-Rohren DN 50, Gleitmittel und einem Kronenbohrer Ø 58 mm.
Die einzelnen Behälter werden oben und unten an den vorgesehenen Bohrflächen miteinander ver­bunden. Die Öffnungen für die Verbindungen sind mit einem Kronenbohrer Ø 58 mm zu erstellen. Zwei Tanks sind jeweils entgegengesetzt zu boh­ren, damit diese später entsprechend zusammen­gestellt werden können. In die Öffnungen werden die Spezialdichtungen DN 50 eingesetzt. Damit die Rohre einfacher in die Dichtungen eingeführt wer­den können, sollten die Dichtung sowie das Rohr­ende mit Gleitmittel eingeschmiert werden.
Bohrf lächen
Ösen f ür Spanngurte
Wichtig: Die Verbindungsrohre dürfen nicht ge­kürzt werden.
Die Behälter werden in der Baugrube mit der brei-
Abb. 24: Verbinden mehrere Behälter – MODULARIS
ten Seite zusammengeschoben. Beim Zusammen­schieben der Tanks sind die Verbindungsrohre (HT-Rohr DN 50) in die Öffnungen einzuschieben. Die Behälter müssen so weit zusammengeschoben werden, dass die Verrippung der beiden Tankhälf­ten ineinandergreift und sich die Tanks berühren.
Die Behälter sind in der Baugrube mit Spanngurten fest zu verbinden, damit diese sich beim Verfüllen nicht verschieben. Die Spanngurte sind in den Ösen an der Behälterseite anzubringen, jeweils auf der Seite der Rohrverbindung.
5.4.3 COMPACT
Die Verbindung von zwei oder mehreren Behältern erfolgt über die unten am Behälter angeformten Montageflächen mittels Spezialdichtungen DN 50 und HT-Rohren. Die Öffnungen für die Verbindun­gen sind mit einem Kronenbohrer ø 58 mm zu er­stellen. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Behältern mind. 800 mm bei Einbau in Längsrichtung bzw. 1000 mm bei nebeneinander installierten Behältern beträgt.
Bohrf läche
Abb. 25: Verbinden mehrere Behälter – COMPACT
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5 Einbau und Montage
5.4.4 PROFI
Die Verbindung von zwei oder mehreren Behältern erfolgt über die unten am Behälter angeformten Montageflächen mittels Spezialdichtungen DN 70 und HT-Rohren. Die Öffnungen für die Verbindun­gen sind mit einem Kronenbohrer ø 83 mm zu er­stellen. Es ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen den Behältern mind. 800 mm bei Einbau in Längsrichtung bzw. 1000 mm bei nebeneinander installierten Behältern beträgt.
Bohrfläche
Abb. 26: Verbinden mehrere Behälter – PROFI
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5 Einbau und Montage
5.5 Tank in die Baugrube Einsetzen und Verfüllen
Die Tanks stoßfrei mit einem geeigneten Gerät in die vorbereitete Baugrube absetzen. Um Verformungen zu vermeiden, die Behälter vor dem Verfüllen der Baugrube zu 1/3 mit Wasser füllen und auf Dichtheit prüfen.
Der Erdtank muss mit einem geeigneten Verfüllmaterial umhüllt werden. Ungeeignetes oder unsachge­mäß verarbeitetes Verfüllmaterial kann zu Beschädigungen des Tanks und zu Hohlraumbildung führen.
Das Verfüllmaterial muss:
frei von scharfen oder spitzen Teilen und Gegenständen sein
gut und gleichmäßig wasserdurchlässig sein
gut verdichtbar sein und eine feste Packung um den Erdtank bilden
Wir empfehlen als Verfüllmaterial Rundkornkies mit einer Körnung von max. 8/16 mm. Rundkornkies muss nicht verdichtet werden.
Die Umhüllung lagenweise in Schichten von max. 300 mm bis zur Behälteroberkante anfüllen. Jede Schicht sorgfältig mit einem Handstampfer verdich­ten. Es dürfen auf keinen Fall mechanische Ver­dichtungsmaschinen eingesetzt werden. Die Min­destbreite der seitlichen Umhüllung gemäß Tab. 7 einhalten.
Wichtig: Im Bereich der Verbindungsstellen und Hohlräume zwischen den Behältern auf vollstän­dige Füllung und gute Verdichtung des Verfüllma­terials achten. Für Tank FLAT Splitt (max. Körnung 2/5 mm) verwenden!
100 mm
Abb. 27: Einsetzen und Verfüllen – FLAT
Verfüllschicht
Tank Mindestbreite Umhüllung
FLAT S/M/L 100 mm
MODULARIS 500 mm
COMPACT 500 mm
PROFI 500 mm
Tab. 7: Seitliche Mindestverfüllbreite – FLAT,
MODULARIS, COMPACT, PROFI
Abb. 28: Hohlräume zwischen Behältern – FLAT
500 mm
Abb. 29: Einsetzen und Verfüllen – MODULARIS
Verfüllschicht
500 mm
Verfüllschicht
Abb. 30: Einsetzen und Verfüllen – COMPACT, PROFI
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5 Einbau und Montage
5.6 Anschlüsse legen
Sämtliche Zu- bzw. Überlaufleitungen mit einem Gefälle von mind. 1 % in Fließrichtung verlegen. Mögli­che nachträgliche Setzungen berücksichtigen.
Der Behälterüberlauf erfolgt über einen vorinstallierten Überlaufbogen. Nach dem Anschließen die kor­rekte Positionierung überprüfen. Der Bogen muss nach oben zeigen.
Wenn mehrere Behälter miteinander verbunden sind, empfehlen wir, die Zu- und Überlaufleitungen am selben Behälter zu montieren, sodass möglichst wenig Schwimm-/Schwebstoffe und Sedimente in die anderen Behälter gelangen können. An diesem Behälter muss der Schachtdeckel für Reinigungsarbeiten von der Oberfläche zugänglich sein.
Wenn der Behälterüberlauf an einen öffentlichen Kanal angeschlossen wird, muss dieser nach DIN 1986 mithilfe einer Hebeanlage (Mischkanal) bzw. eines Rückstauverschlusses (reiner Regenwasser­kanal) vor Rückstau gesichert werden.
Sämtliche Saug-, Druck- und Steuerleitungen müs­sen in Leerrohren verlegt werden. Die Leerrohre mit Gefälle zum Behälter und ohne Durchbiegun­gen möglichst geradlinig verlegen. Für erforderli­che Bögen sollten Bogenformstücke mit einem Winkel von 30° verwendet werden.
Wichtig: Das Leerrohr an einer Öffnung oberhalb des max. Wasserstandes anschließen.
> 1 %
> 1 %
Abb. 31: Anschluss-Schema – Beispiel FLAT
Kanal
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
6.1 Übersicht
A B
C1
C2
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C3
A
4rain Tankdom
B
Schachtdeckel
C1
Schachtring-Segment 1
C2
Schachtring-Segment 2
C3
Schachtring-Segment 3
D1
Schraube M8×30 (3 ×)
D2
Unterlegscheibe M8 (6 ×)
D3
Mutter M8 (3 ×)
E1
Schraube M6×25 (1 ×)
E2
Unterlegscheibe M6 (1 ×)
E3
Blechmutter M6 (1 ×)
F
Universalschraube TORX 4×30
Moosgummi-Dichtung Tank/Tankdom
G
D1 D2 D3 E1 E2 E3 F
Abb. 32: Tankdom und Abdeckung – Teileübersicht
H
Abb. 33: Tankdom und Abdeckung – Montageübersicht
A
B
C
4rain Tankdom
B
Schachtdeckel
C
Schachtring
G
Moosgummi-Dichtung Tank/Tankdom Tankbehälter
A
G
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
6.2 Montage
Hinweis
Der Tankdom kann an den oberen Rippen mit einer Säge oder einer Trenn­scheibe um max. 300 mm gekürzt werden, um eine geringere Überde­ckungshöhe bzw. Einbautiefe zu erreichen.
t Den Tankdom nur an der dafür vorgesehenen Kerbe an der Rippe
kürzen. Der Schachtring kann sonst nicht passgenau montiert wer­den.
Benötigte Werkzeuge:
Maulschlüssel/Ringschlüssel M8 (2 ×) Steckschlüssel M6 (1 ×) Akku-Bohrschrauber Säge oder Trennscheibe (optional, zum Kürzen des Tankdoms)
Schachtring montieren
1. Die drei Segmente des Schachtrings mit der Oberseite (flache Seite) nach unten auf den Boden legen und so zusammenstecken, dass die Markierungen an den Verbindungsstellen übereinstimmen.
2. Die Segmente an 2 Verbindungsstellen mit je 1 × Schraube M8, 1 × Mutter M8 und 2 × Unterlegscheibe M8 verschrauben.
t Wichtig: Der Schachtring muss zum spä-
teren Montieren auf dem Tankdom an ei­ner Stelle geöffnet bleiben.
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
3. Am Schachtring-Segment 1 die Blechmutter M6 mit der flachen Seite in die Tasche an der Bodenfläche der Aussparung über das Lang­loch schieben.
t Die Blechmutter muss am Zapfen am äu-
ßeren Rand der Tasche einrasten.
4. Den Schachtring mit der flachen Seite nach oben halten, an der offenen Verbindungs­stelle leicht auseinanderziehen und so am Tankdom ansetzen, dass die Fixierkrallen an der Unterseite des Rings in der obersten Nut des Tankdoms sitzen.
t Der Schachtring muss gleichmäßig eben
auf dem Tankdom aufliegen.
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5. Die Segmente an der offenen Verbindungs­stelle mit 1 × Schraube M8, 1 × Mutter M8 und 2 × Unterlegscheibe M8 verschrauben.
6. Den Schachtring im Bereich der Taschen an der Kante der obersten Rippe von innen mit 3 × Universalschraube TORX 4×30 mit dem Tankdom verschrauben.
t Die Schrauben möglichst waagrecht ein-
schrauben, sodass die Schraubenspitze von den Taschen verdeckt wird.
7. Nach dem Verschrauben prüfen, ob der Tankdom und der Schachtring an allen Stel­len fest miteinander verbunden sind.
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FF
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6 Montage Tankdom und Abdeckung
Tankdom am Tank montieren
1. Die Moosgummi-Dichtung an der Tanköff­nung montieren.
t Die Dichtung muss gleichmäßig in der
Nut der Tanköffnung sitzen.
2. Den Tankdom lose auf die Tanköffnung auf­setzen.
t Der Tankdom wird nach dem Verfüllen
der Baugrube vom Verfüllmaterial in Posi­tion gehalten und muss nicht befestigt werden.
3. Den Tankdom lagenweise ringsum mit Rund­kornkies (max. Körnung 8/16 mm) bis unter den Schachtring verfüllen.
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Schachtdeckel montieren
1. Den Schachtdeckel mit der geriffelten Seite nach oben halten, mit dem Zapfen in der Aus­sparung am Schachtring-Segment 3 ansetzen und in den Schachtring einlegen.
2. Den Schachtring mit 1 × Schraube M6 und 1 × Unterlegscheibe M6 in der Blechmutter verschrauben. Die Schraube so fest anzie­hen, dass sie nicht ohne Werkzeug geöffnet werden kann.
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7 Inspektion und Wartung
Die gesamte Anlage mindestens alle drei Monate auf Dichtheit, Sauberkeit und Standsicherheit überprü­fen.
Eine Wartung der gesamten Anlage sollte in Abständen von ca. 5 Jahren erfolgen. Dabei alle Anlagen­teile reinigen und auf ihre Funktion überprüfen. Bei Wartungen wie folgt vorgehen:
x Behälter restlos entleeren x alle Einbauteile auf festen Sitz überprüfen
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